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Trainer-Legende Brand nimmt DHB-Team in die Pflicht

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Heiner Brand nimmt vor der Handball-WM in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar 2019) die Nationalspieler in die Pflicht.

„Letztlich trifft der Trainer die Entscheidungen, dann gibt es aber für die Mannschaft nur noch einen Weg: gemeinsam in eine Richtung“, sagte der Weltmeistercoach von 2007. „Das hat die Mannschaft bei der EM nicht umgesetzt, da haben sich einige Spieler mit ihren eigenen Interessen durchgesetzt“, kritisierte Brand im ZDF-Sportstudio.

Bei der Europameisterschaft 2018 hatte es Unstimmigkeiten zwischen Bundestrainer Christian Prokop und seinen Spielern gegeben. Als Titelverteidiger reichte es so nur zu Platz neun.  Prokop selbst hatte zuletzt Fehler eingeräumt. „Ich habe viele Spieler überfordert, den ein oder anderen damit auch vor den Kopf gestoßen“, sagte er.

Brand: „In Köln sind wir eigentlich unschlagbar“

Für Brand (66) ist die Selbstkritik ein richtiger Schritt, allerdings nicht der einzige, um die EM-Enttäuschung aufzuarbeiten. „Ich hoffe und denke, dass die Mannschaft die notwendigen Schlüsse gezogen hat“, sagte der gebürtige Gummersbacher. Die Chancen auf ein Wintermärchen wie beim Titelgewinn 2007 in Köln sieht Brand als durchaus gegeben an.

„Wir haben eine hochtalentierte Mannschaft, die etwas bewegen kann“, sagte er und fügte schmunzelnd hinzu: „In Köln sind wir eigentlich unschlagbar.“

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Marco Wittmann voller Vorfreude: Neue DTM wird 300 km/h schnell

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Mit dem größten Umbruch seit ihrem Neustart im Jahr 2000 geht die DTM ab der Saison ganz neue Wege. BMW-Werksfahrer Marco Wittmann erzählt im Interview mit ‚Motorsport-Total.com‘ von den Herausforderungen, die anstehen, aber vor allem von großer Vorfreude: Die Perspektive, künftig Spitzengeschwindigkeiten von 300 km/h zu erreichen, lässt dem zweimaligen Meister das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Frage: Marco, sie waren 2018 wieder einmal bester BMW-Fahrer in der DTM-Gesamtwertung. Was ist ihr Geheimnis?Marco Wittmann: „Ich glaube, am Ende ist es die Konstanz. Die macht in der DTM tatsächlich sehr viel aus über das ganze Jahr. Vorne zu sein, konstant zu punkten. Klar: Wenn man mal nicht das Material hat oder es nicht für ganz vorne reicht, dann ist es wichtig, dennoch das Maximum herauszuholen. Ich denke, das haben wir teilweise geschafft. Ja, wir hatten ein paar schwierige Wochenenden, an denen nicht immer alles optimal gelaufen ist. Am Ende: Bester BMW ist zumindest etwas. Aber der Anspruch ist ein anderer.“

Frage: Was muss passieren, dass es 2019 besser läuft?Wittmann: Ich glaube, wir müssen unsere Aufgaben im Winter ein bisschen besser machen. Wir müssen das Auto hinstellen, dass es konkurrenzfähig ist, dass wir wirklich um mehrere Siege, mehrere Podestplätze fahren können, damit wir bis zum Ende des Jahres um den Titel kämpfen können.“

Sound im Vierzylinder: Besser als V8?

Frage: 2019 gibt es ein neues Auto mit Turbomotor, es gibt auch neue Regeln. Wie lautet ihr Ausblick auf die neue Saison? Auf was kann man sich freuen?Wittmann: Ich glaube, es wird tatsächlich spannend. Wir hatten ja schon die ersten Testfahrten. Ich muss echt sagen: Ich bin ziemlich begeistert. Es ist in der Tat eine neue Herausforderung. Wir sind jetzt wieder mehr in die Entwicklung eingebunden. Der Motor muss ans Laufen gebracht werden. Die Entwicklung steht jetzt im Vordergrund. Man muss schauen, dass man bis zum Saisonauftakt wirklich das Maximum herausholt. Das ist eine spannende Aufgabe.“

„Wir wollen dann natürlich ganz vorne stehen, bestenfalls beim Auftakt um den Sieg fahren. Von daher heißt es jetzt im Winter Vollgas geben, sowohl bei den Ingenieuren, aber auch bei den Mechanikern und uns Fahrern.“

Frage: Die Fans treiben Themen um wie: Geht es auf 300 km/h zu? Was macht der Sound? Kein DRS?Wittmann: „Ich kann alle Fans beruhigen: Es wird eine richtig coole Meisterschaft, ein cooles Jahr 2019. Die Autos sind deutlich schneller und es geht an die 300 ran. Natürlich ist jetzt schwer einzuschätzen, ob wir die 300er-Marke wirklich knacken werden. Ich könnte es mir gut vorstellen. Hier und da gibt es ein paar Rennstrecken – Hockenheim, Norisring – mit vielen, mit langen Geraden. Da geht es nahe an die 300 km/h ran. Ich finde das richtig cool. Bisher hat es wirklich Spaß gemacht.“

„Der Sound, auch da kann ich euch beruhigen, ist cool. Er ist anders. Ich mag ihn. Ich mag ihn sogar lieber als den der V8-Motoren. Ziemlich cool. Und DRS ist momentan auch noch ein Thema, was im Gespräch ist – ob es vielleicht sogar für 2019 wieder vorhanden sein wird. Das ist aktuell noch ein bisschen unklar. Ich glaube, Spannung wird genügend dabei sein.“

Frage: Was dürfen wir 2019 von Marco Wittmann erwarten?Wittmann: Ich hoffe: viel! Natürlich ist mein Anspruch nach zwei Titelgewinnen hoch. Wie jedes Jahr werde ich versuchen, alles zu geben. Die Zielsetzung ist ziemlich klar definiert: vorne mitfahren und um den Titel fighten. Und ich hoffe, dass es vielleicht mit dem dritten klappt.“

© Motorsport-Total.com

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Zuschauerzahlen: TV-Quotenhits 2018: WM, Krimis, Eurovision und Merkel

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Nichts interessierte im Fernsehjahr 2018 mehr als die Fußball-WM. Bei den Sportübertragungen ganz vorne lag die Partie Deutschland-Schweden (2:1) am 23. Juni.

Das teilten die Marktforscher von Media Control mit, die jetzt TV-Formate beziehungsweise Genres mit den jeweils meisten Zuschauern 2018 zusammengestellt haben.

Das einzige der drei WM-Spiele, das Deutschland gewann, wurde an einem Samstagabend in der ARD gezeigt. Im Schnitt 27,53 Millionen Zuschauer (76,3 Prozent Marktanteil) wurden gezählt.

Meistgesehene Sendung im Genre «Serie» war demnach ein «Tatort», und zwar die einzige neue Folge des beliebtesten Teams aus Münster (Axel Prahl und Jan Josef Liefers). Den Krimi «Schlangengrube» am 27. Mai sahen im Schnitt 12,16 Millionen (37,8 Prozent) im Ersten der ARD.

Im Genre «Fernsehspiel/TV-Movie» war der ZDF-Krimi «Nord Nord Mord – Clüver und der leise Tod» der Sieger, der achte und letzte Film dieser Reihe mit Robert Atzorn als Theo Clüver. Er hatte am 15. Januar 9,03 Millionen Zuschauer (26,3 Prozent).

Im Genre «Reportage/Dokumentation» holte ein elfminütiger ARD-«Brennpunkt» die beste Einschaltquote: und zwar am 18. Januar die Sendung «Orkan Friederike: Deutschland lahmgelegt» mit 7,94 Millionen Zuschauern (23,0 Prozent Marktanteil).

Bei den Shows siegte das Finale des Eurovision Song Contest in der ARD am 12. Mai ab 21 Uhr, das auf 7,87 Millionen Zuschauer kam (33,4 Prozent). Im Genre «Real Life» lag das Finale des RTL-Dschungelcamps «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» am 3. Februar vorn (6,81 Millionen/29,5 Prozent), beim Genre «Spielfilm» war es «James Bond 007 – Spectre» am 17. Januar im ZDF (6,65 Millionen/21,4 Prozent).

Für das Genre «Magazin» nennt Media Control das ZDF-Sommerinterview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Sendung «Berlin direkt – Sommerinterview» am 1. Juli zwischen 19.10 Uhr und 19.30 Uhr hatte 6,21 Millionen Zuschauer (28,6 Prozent Marktanteil).

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HSV will Tabellenführung ausbauen

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Der 1. FC Köln ließ am Freitag drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga liegen, dass will der Hamburger SV ausnutzen. Doch der Gegner der Hamburger hat es in sich. Der HSV ist zu Gast bei Holstein Kiel (2. Bundesliga: Holstein Kiel – Hamburger SV, 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Ein Sieg im Nord-Duell ließe den Vorsprung der Hamburger an der Tabellenspitze auf vier Punkte anwachsen. Zumal die Kieler selbst auch nicht völlig chancenlos sind, sieben Punkte Rückstand haben die Kieler auf den Relegationsplatz. 

Der HSV ist derzeit in Topform, die vergangenen drei Spiele gewann das Team von Hannes Wolf. Die Kieler erlitten am vergangenen Spieltag nach drei Siegen mit der Niederlage gegen Arminia Bielefeld einen Dämpfer.

Duisburg will Relegationsplatz verlassen

Im Abstiegskampf kann der MSV Duisburg mit einem Sieg über Dynamo Dresden den Relegationsplatz verlassen.  (2. Bundesliga: MSV Duisburg – Dynamo Dresden, 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Dafür muss sich das Team von Thorsten Lieberknecht allerdings deutlich steigern, denn die vergangenen drei Spiele der Zebras gingen verloren. Ein paar Punkte haben zwar die Dresdner zwar mehr als die Duisburger, doch auch die Sachsen verloren die vergangenen zwei Spiele. 

Union Berlin ist nach dem Erfolg des FC St. Pauli gegen den 1. FC Magdeburg unter Druck. Die Hamburger haben den Berlinern den Relegationsplatz abgeluchst. Denn wollen sich die Hauptstädter gerne wiederholen. Doch dazu muss Union bei Erzgebirge Aue gewinnen. (2. Bundesliga: Erzgebirge Aue – Union Berlin, 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Paderborn will Sieg zum Jahresabschluss

Der SC Paderborn will das Kalenderjahr 2018 mit einem Sieg abschließen. Der Aufsteiger hat die Hinrunde in der oberen Tabellenhälfte beendet. (2. Bundesliga: SC Paderborn – SV Darmstadt, 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Mit dem SV Darmstadt kommt jedoch ein Gegner nach Paderborn, der im Abstiegskampf steckt. Die Darmstädter könnten mit einem Sieg den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen.

So können Sie die 2. Bundesliga LIVE verfolgen:

TV: Sky
Stream: Sky Go
Liveticker: SPORT1

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Frankfurt und Bamberg sind die ersten Pokal-Halbfinalisten

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Der fünfmalige Pokalsieger Brose Bamberg und die Frankfurt Skyliners haben sich als erste Teams für das Halbfinale des runderneuerten Pokal-Wettbewerbs der Basketball Bundesliga (BBL) qualifiziert. Die Bamberger bezwangen die BG Göttingen mit 83:64 (44:28), Frankfurt erreichte durch ein 80:70 (38:38) gegen die Löwen Braunschweig erstmals seit drei Jahren wieder das Halbfinale, das nicht mehr im Rahmen eines Final-Four-Turniers ausgetragen wird.

In Göttingen führten die Bamberger bereits nach dem ersten Viertel 28:12 und rotierten danach munter durch, ohne dass die Führung jemals in Gefahr geriet. Bester Schütze auf Seiten des neunmaligen Meisters war Aufbauspieler Tyrese Rice mit 14 Punkten.

Enger ging es in Frankfurt zu: Nach ausgeglichener erster Hälfte setzten sich die Gastgeber erst im dritten Viertel mit einem 8:0-Lauf auf 50:42 ab und gaben die Führung danach nicht mehr aus der Hand. Der Kanadier Jason Clark kam für Frankfurt auf 18 Punkte, auf Seiten der Braunschweiger steuerten die beiden US-Amerikaner Brayon Blake und Scott Eatherton je 15 Punkte bei.

In den weiteren Viertelfinals trifft Science City Jena am Sonntag (15 Uhr) auf die Telekom Baskets Bonn, danach erwartet Meister und Cupverteidiger Bayern München in der Neuauflage des vergangenen Bundesliga- und Pokalfinales Alba Berlin (18 Uhr). Die Halbfinals finden am 20. Januar statt, das Endspiel am 17. Februar.

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BBL-Pokal auf SPORT1

Der BBL Pokal kehrt zurück ins Free-TV: SPORT1 überträgt in dieser Saison ein Halbfinale sowie das Finale des Wettbewerbs live. Das erste Halbfinale ist am Sonntag, 20. Januar 2019, live ab 15 Uhr auf SPORT1 im Free-TV zu sehen, das Endspiel um den Pokal steht am Sonntag, 17. Februar 2019, ebenfalls live ab 15 Uhr auf dem Programm.

Die Viertelfinale im Überblick

Samstag, 22. Dezember
FRAPORT SKYLINERS – Basketball Löwen Braunschweig 80:70 (38:38)
BG Göttingen – BROSE BAMBERG 64:83 (28:44)

Sonntag, 23. Dezember
Science City Jena – Telekom Baskets Bonn (15.00)
Bayern München – Alba Berlin (18.00)

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Tiebreak-Revolution bei den Australien Open

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Die Australian Open in Melbourne führen bereits bei der kommenden Auflage (14. bis 27. Januar) den Tiebreak im Entscheidungssatz ein. Wie die Veranstalter des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres am Freitag bekannt gaben, wird ab 2019 sowohl im fünften Durchgang des Herreneinzels als auch im dritten Satz der Damenkonkurrenz ein Tiebreak bis mindestens zehn Punkte ausgespielt werden. Bislang musste der Gewinner zwei Spiele Vorsprung haben.

Damit tragen alle vier Grand Slams der Tennissaison ihre Matches nach unterschiedlichen Regeln aus: Bei den French Open in Paris wird der Entscheidungssatz ohne Tiebreak ausgespielt, in Wimbledon wird es ab 2019 bei 12:12 im letzten Durchgang einen Tiebreak bis sieben Punkte geben, der bei den US Open in New York bereits seit Jahren beim Stand von 6:6 ausgespielt wird.

In Melbourne fiel die Entscheidung, die Matches abzukürzen, nach einer Umfrage unter Spielern, Experten und TV-Journalisten. „Wir haben uns für den Tiebreak über zehn Punkte bei 6:6 im entscheidenden Satz entschieden, damit die Fans weiter ein besonderes Finale dieser oftmals epischen Matches bekommen“, sagte Turnierdirektor Craig Tiley: „Wir glauben, dass dies sowohl für die Spieler als auch die Fans auf der ganzen Welt das beste Ergebnis ist.“

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Apple gegen Qualcomm: Wer ist hier eigentlich der Verlierer?

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Apple muss den Verkauf der iPhones 7 und 8 in Deutschland stoppen. Das hat der Chiphersteller Qualcomm vor Gericht erwirkt. Nur könnte ihm das wenig bringen.
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Datenschutz: Verdacht auf unzulässig gespeicherte Kundendaten in Apotheken

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Eine Apothekerin schöpfte Verdacht: Eine weit verbreitete Software speichert offenbar ungefragt und unerlaubt Kundendaten. Den Vorwürfen geht nun die bayerische Datenschutzaufsicht nach.

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