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Kerber mit Jubiläumssieg in Runde drei

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Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hat mit ihrem 100. Sieg bei den vier Grand-Slam-Turnieren die dritte Runde der Australian Open in Melbourne erreicht. Die Weltranglistenzweite aus Kiel gewann gegen die brasilianische Qualifikantin Beatriz Haddad Maia nach 1:21 Stunden 6:2, 6:3. An ihrem 31. Geburtstag am Freitag ist Kerber gegen die 20 Jahre alte Australierin Kimberly Birrell erneut haushohe Favoritin.

Die Nummer 240 der Tenniswelt, die beim Grand-Slam-Auftakt dank einer Wildcard im Hauptfeld steht, setzte sich gegen Donna Vekic (Kroatien/Nr. 29) überraschend in drei Sätzen durch. Die gebürtige Düsseldorferin verhinderte damit ein Duell zwischen Kerber und ihrem Ex-Trainer Torben Beltz, der Vekic mittlerweile betreut.

Fünf von 13 deutschen Tennisprofis hatten in Melbourne die erste Runde überstanden, nach Kerber sind am Donnerstag vier weitere im Einsatz. Unter anderem trifft der Weltranglistenvierte Alexander Zverev um 9.00 Uhr deutscher Zeit auf den Franzosen Jeremy Chardy. Der Sieger des ATP-Finals in London hat bei den Australian Open bislang noch nie die dritte Runde überstanden.

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Apple Pay: Burger und Benzin mit der Uhr bezahlen

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FILE PHOTO: Man uses Apple Watch to demonstrate mobile payment service Apple Pay at cafe in Moscow

In Deutschland nutzen deutlich mehr Menschen Apple Pay als erwartet. Der erfolgreiche Start des mobilen Bezahldienstes hilft einer ganzen Branche, die das Einkaufen ohne Bargeld propagiert.

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Armin Grunwald: „Wir können die Dinge in der Hand behalten“

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Die Digitalisierung ist toll: Suchmaschinen, Einkauf im Netz oder Banking zum Beispiel. Wir dürfen nur nicht sorglos sein, sagt der Physiker und Philosoph Armin Grunwald.
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Sicherheitstipps von Tobias Schrödel: Gute Passwörter und Co.: So schützen Sie sich bestmöglich vor Hackerangriffen

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BASICS

Gute Passwörter

Gute Passwörter sind lang und sie bestehen aus verschiedenen Zeichengruppen (Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen). Um sie sich merken zu können, helfen Eselsbrücken. 

Der Satz „Im Sommer war ich mit 4 Freunden 3 mal im Baggersee baden“ ergibt das Passwort „I$ wim4F3x!Bb“. Bekannte Sprichwörter sind hier zu vermeiden! Ebenso Namen Familienangehöriger und Haustiere, sowie Geburtsdaten.

Keine Passwörter mehrfach verwenden

Eine der allerwichtigsten Regeln ist es, niemals die gleichen Passwörter an verschiedenen Systemen zu nutzen. Am besten wäre es, wirklich überall gänzlich andere Kennwörter zu haben. Wem das zu kompliziert ist, sollte zumindest an einer Stelle eine kleine Änderung vornehmen.

Z.B. I$ wiAm4F3x!Bb bei Amazon und I$ wiEm4F3x!Bb bei Ebay.

Es geht aber noch besser (siehe weiter unten)

2-Faktor-Authentisierung nutzen

Viele Portale bieten heute schon eine Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) an. Das bedeutet, dass man neben dem Passwort noch etwas Zusätzliches z.B. eine TAN eintippen muss. Diese TAN wird – und das ist entscheidend – an ein anderes Gerät wie z.B. das Smartphone übertragen.

Ein Angreifer müsste neben dem Passwort auch das Handy klauen, bevor er Zugang zu einem System erhält. Der TAN-Generator beim Online-Banking ist z.B. so ein zweiter Faktor. Auch Facebook und viele andere Dienste bieten 2FA mittlerweile an.

Eine gute Liste, wer 2FA anbietet findet sich hier: https://twofactorauth.org/

Updates einspielen

Updates sind lästig und kommen immer zur ungünstigsten Zeit. Trotzdem sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, alle verfügbaren Updates zeitnah einzuspielen. Die meisten Updates bringen nämlich keine neuen Funktionen, sondern schließen nur bekanntgewordene Lücken.

Aber Achtung: Man sollte auch darauf achten, woher das Update kommt. Nutzen Sie nur sichere Quellen wie Google Play, den App Store oder die Webseite des Hersteller.

Virenscanner

Ein Virenscanner schützt nie vor allen Gefahren und auch nicht zu 100%. Trotzdem gehört er auf jedes System und sollte auch aktuell gehalten werden.

Auch auf einen Mac und jedes Android Smartphone gehört ein Virenscanner. Ausgenommen sind – systembedingt – iPhones und iPads. Kostenlose Virenscanner sind i.d.R. genau so gut wie kostenpflichtige. Allerdings bieten die kostenpflichtigen Programme für vergleichsweise günstiges Geld viele zusätzlich Funktionen (Firewall, Kindersicherung, etc). Wer viel an seinem Rechner sitzt und viele Daten (Fotos, Videoschnitt, Dokumente, Excel Dateien) bearbeitet, sollte das Geld investieren. Für den „Zweitrechner im Ferienhaus“ genügt die kostenlose Variante.

Tobias Schrödel

ZUSÄTZLICH

Passwörter regelmäßig ändern

Passwörter gehören regelmäßig gewechselt. Wer nicht mit besonders schützenswerten Daten arbeitet (Ärzte, Rechtsanwälte), muss dies auch nicht alle drei Monate tun. Aber einmal im Jahr wäre gut – wie wäre es mit den freien Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr? Bevor einem die Decke auf den Kopf fällt. Da kann man dann auch mal die ganzen Familienfotos auf eine alte, externe Festplatte kopieren und diese bei Verwandten deponieren. 

Passwortmanager nutzen

Passwortmanager sind Programme oder Apps, die für uns die langen, kryptischen Passwörter in einem verschlüsselten „Safe“ speichern. Durch Angabe eines (besonders sicheren) Masterpassworts hat man dann Zugriff auf diese Kennwörter. Die Nutzung solcher Programme ist empfehlenswert.

Manche Apps generieren sogar besonders sichere Kennwörter und tragen diese automatisch bei Webseiten ein. Wer das konsequent nutzt braucht sich eigentlich nur zwei Passwörter zu merken: das für den PC/Laptop und das für den Passwortmanager.

Die Fachzeitschrift Chip hat vor einem Jahr solche Programme getestet. Das Ergebnis finden Sie hier:

https://www.chip.de/test/Passwort-Manager-im-Test_128580641.html

E-Mail Konto besonders schützen

Das E-Mail-Konto ist DAS wichtigste Konto, das man hat. Warum? Weil jeder, der Zugriff auf ein E-Mail-Postfach hat, über die „Passwort vergessen“ Funktion Zugang zu praktisch allen anderen Konten einer Person erlangen kann.

Backup

Wann haben Sie das letzte Backup Ihrer wichtigen Daten gemacht? Sehen Sie! Auf geht’s. Eine externe Festplatte ist schnell und günstig gekauft. Machen! Nachher ist das Geheule immer groß.

Unwichtige Daten gibt es nicht

Immer wieder höre ich: „Ich habe keine wichtigen Daten.“ Ganz ehrlich … die Wichtigkeit von Daten beurteilen nicht wir, sondern die, die etwas damit anfangen. Was uns unwichtig erscheint, kann für Angreifer extrem wertvoll sein. Außerdem kann man von einer unwichtigen Information auf Wichtiges schließen. Mit der Adresse zum Beispiel lässt sich herausfinden, ob es sich um ein Villenviertel oder einen sozialen Brennpunkt handelt. Für Einbrecher ist das von Interesse.

An Daten Dritter denken

Jeder hat in seinem Handy Daten von Dritten. Seien es Telefonnummer oder Fotos, die man mit der Kamera gemacht hat. Auch diese müssen wir schützen

Regelmäßig HPI prüfen

Auf der Seite des Hasso-Plattner-Instituts kann man prüfen, ob man schon mal Opfer eines Datendiebstahls wurde. Es geht dabei nicht um einen „Hack“ des eigenen Rechners. Vielmehr erfährt man, ob ein Anbieter / eine Datenbank gehackt wurde, in der man gespeichert war. Ist das der Fall, sollte man sofort das Passwort ändern.

Link: https://sec.hpi.de/ilc/search?lang=de

Liste aller Accounts

Schreiben Sie sich – wenigstens zukünftig – alle Portale auf, bei denen Sie sich registrieren. Kaum jemand kann sich an alle Webseiten erinnern, bei denen man sich jemals angemeldet hat. Und nur wenn man weiß WO man registriert ist, kann man dort seine Daten und Passwörter pflegen

Unbenutzte Accounts löschen

Löschen Sie – wo möglich – Ihren Zugang bei Diensten, die Sie zukünftig nicht mehr benutzen wollen.

Erst Hirn einschalten, dann klicken

Viren kommen oft durch Mail-Anhänge oder den Download eines vermeintlichen „Updates“ auf den PC oder das Smartphone. Überlegen Sie, bevor Sie etwas anklicken oder laden, ob die Quelle passt. (Unerwartete) Mails mit Anhängen sollten immer skeptisch gesehen werden. Im Zweifel erst einmal beim Absender rückfragen, ob und was da geschickt wurde.

Verschlüsselung nutzen

Grundsätzlich sollten Sie Verschlüsselungen nutzen. Beim Surfen im Internet sollten Seiten, in die Daten eingegeben werden, immer mit „https“ in der Adresszeile beginnen. Auch E-Mails kann man mit wenig Aufwand verschlüsseln. Einmal gemacht, passiert das automatisch. Eine gute Anleitung von Prof. Bernhard Esslinger finden Sie hier:

https://www.cryptool.org/images/ctp/documents/DuD-SecEmailSMIME.pdf

Datenleak bei Promis stern TV

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Serie „Endlich fit“: Erste-Hilfe: Das können Sie essen, wenn Sie sündigen müssen

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Soziale Kontakte sind wichtig, und manchmal lässt es sich einfach nicht umgehen, dass man auf Hochzeiten, Omas 70. Geburtstag oder Familienfesten den leckeren Verlockungen erliegt. Aber nicht jede Genuss-Sünde ist gleich schlimm. Wir geben Tipps, wie Sie diese Veranstaltungen meistern.
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Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)

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Früher kam Beleuchtung starr von Tisch, Wand oder Decke. Dann kam Curt Fischer und erfand 1919 mit seinem Scherenarm das „bewegliche Licht“. Inzwischen gibt es viele Leuchten, die z.B. mit Gelenken ausgerichtet werden können. Zum Auftakt des Bauhaus-Jahres 2019 zeigt das Kölner MAKK rund 90 Klassiker.
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Gefühl wie Popstars: Deutsche Handball-Party nimmt Fahrt auf

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Uwe Gensheimer fühlte sich wie ein Popstar, Andreas Wolff fand es „einfach geil“.

Nach der endgültig eröffneten WM-Party ließen die deutschen Handballer ihrer guten Stimmung auch in der Mixed Zone freien Lauf. Zuvor hatten Kapitän, Keeper & Co. eine Gala gegen Brasilien geliefert und eine Ehrenrunde unter stehenden Ovationen genossen.

Beim 34:21-Sieg herrschte von Beginn an eine überragende Atmosphäre, die sich auf die Mannschaft übertrug. Folgerichtig verabschiedete das Berliner Publikum die DHB-Auswahl mit „Oh, wie ist das schön“-Gesängen.

Gensheimer hat „riesig viel Spaß“

„Es hat riesig viel Spaß gemacht. Das hat man uns angemerkt, wie wir aufgetreten sind, wie wir immer wieder das Publikum emotional mitgenommen haben und die uns gepusht haben“, sagte ein gelöster Uwe Gensheimer auf SPORT1-Nachfrage.

Ob Gensheimer, der nach zehn Treffern zum Spieler der Partie gewählt wurde, Wolff, der den Brasilianern mit seinen Paraden früh den Zahn zog und im Netz gefeiert wurde, oder Patrick Wiencek, der im Abwehrverbund erstklassige Arbeit verrichtete: Immer wieder animierten die deutschen Stars das Publikum. Die ohnehin schon ohrenbetäubende Lautstärke stieg auf ein Level an, das zwischenzeitlich befürchten ließ, dass das Dach wegfliegen würde.

„Ich wollte mich immer schon mal fühlen wie ein Popstar, der beim Konzert dasteht, den Arm nach oben hebt und alle schreien“, so Gensheimer schmunzelnd.

Hexer Wolff: „Einfach geil“

Ähnlich empfand es sein Torhüter, der direkt nach seiner ersten Parade seine Freude durch die Halle brüllte. „Bei der Atmosphäre gehen die Pferde schnell mit einem durch“, sagte Wolff. Die Reaktion der Fans war dementsprechend.

„Das ist einfach aufputschend“, so Wolff auf SPORT1-Nachfrage: „Du hast einen kompletten Adrenalinstoß in deinem Körper. Du freust dich einfach mit jeder Faser deines Körpers.“

Kurz gesagt: „Es ist einfach geil.“ Paul Drux, der gegen die physischen Brasilianer eine deutlich größere Rolle einnahm als zuletzt, fand es sogar „extrem geil“.

DHB-Team mit starker Leistung

Nach dem guten, aber nicht komplett begeisternden Auftakt gegen Korea legte das Team von Christian Prokop in Abwehr und Angriff noch eine Schippe drauf. Und auch die Fans steigerten sich.

„Wir hatten heute eine hervorragende Atmosphäre in der Halle. Die Zuschauer haben wirklich gefeiert, was wir da geliefert haben“, so Wolff. Dank der starken Abwehr und Gensheimer „hatten wir allen Grund, mitzufeiern.“

Der 27-Jährige hatte vor der Partie betont, dass die Partie gegen Brasilien erst der wirkliche Startschuss ins Turnier sei. Auftakt geglückt, oder? „Wir haben zwei Spiele gewonnen und das in starker Manier“, bilanzierte Wolff.

Wolff scherzt und schwärmt

Und doch hatte die Ein-Mann-Mauer etwas auszusetzen. „Es war bitter für mich, denn ich durfte nicht mitspielen. Die Abwehr hatte mich komplett rausgenommen aus dem Spiel“, sagte er augenzwinkernd.

Er fand sogar einen weiteren Kritikpunkt: „Die (die Abwehr, Anm. d. Red.) haben in den ersten zehn Minuten einen Wurf durchgelassen. Das geht nicht. Das geht einfach nicht. Das Ziel muss sein, dass ich mich gar nicht mehr warm machen muss“.

Doch ernsthaft: „Es war schon richtig, richtig gut, was die Abwehr heute geliefert hat. Wenn andere Gegner kommen, werden wir noch ganz anders gefordert sein. Ich denke, dann werden wir noch eine Schippe drauflegen können.“ Wolff schloss: „Mit der Abwehr ist einiges möglich.“

Die deutsche Handball-Party hat gerade erst begonnen.

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Wehrlein erlebt Debakel beim Formel-E-Debüt

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Der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein hat ein völlig enttäuschendes Debüt in der Elektroserie Formel E gegeben.

Schon nach einer Runde des zweiten Saisonrennens in Marrakesch musste der 24-Jährige seinen Mahindra-Boliden infolge eines Unfalls an der Box abstellen. Sein Teamkollege Jerome d’Ambrosio (Belgien) fuhr anschließend zum Sieg vor dem Niederländer Robin Frijns und dem Briten Sam Bird (beide Virgin).

Andre Lotterer (Techeetah), beim Auftakt in Ad Diriyah/Saudi-Arabien bereits Fünfter, war als Sechster in Marokko erneut bester Deutscher. Audi-Pilot Daniel Abt, mit zwei Siegen der erfolgreichste deutsche Fahrer in der fünfjährigen Geschichte der Serie, belegte den zehnten Rang. Der frühere Formel-2-Pilot Maximilian Günther (Dragon) wurde Zwölfter.

Wehrlein erstmalig in der Formel E

Wehrlein startet in dieser Saison erstmals in der Formel E, aus vertragsrechtlichen Gründen hatte er nach seinem Abschied von Mercedes den Saisonauftakt im Dezember aber verpasst. In seinem ersten Qualifying überzeugte er in Marrakesch nun gleich mit Rang sieben, schon in der ersten Runde wurde er dann aber vom Brasilianer Lucas di Grassi (Audi) getroffen und musste sichtbar verärgert aufgeben.

Die Elektroserie, bei der ab dieser Saison die deutlich leistungsstärkeren Boliden der zweiten Generation zum Einsatz kommen, macht am 25. Mai auch in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof Station.

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Erinnerung: Katharina Thalbach freut sich über DDR-Filme

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Schauspielerin Katharina Thalbach freut sich, dass im Kino und im Theater derzeit Geschichten aus der DDR erzählt werden.

«Ich glaube schon, dass jetzt eine Generation da ist, die die DDR ja nicht mehr miterlebt hat, aber Eltern und Großeltern hat, und darüber natürlich etwas wissen möchte», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Das finde ich wunderbar.»

Zuletzt lief etwa ein Film über den Liedermacher Gerhard Gundermann, der neue Film «Adam und Evelyn» erzählt vom letzten Sommer vor dem Fall der Mauer. Die Berliner Volksbühne thematisiert die Stasi. Und es gab einen Dokumentarfilm über die Künstlerfamilie Brasch. Mit Schriftsteller Thomas Brasch siedelte Thalbach 1976 von Ost- nach West-Berlin über.

«Ich habe die DDR miterlebt. Ich habe sie verlassen. Ich habe auch unter ihr gelitten», sagte Thalbach, die am kommenden Samstag (19. Januar) 65 Jahre alt wird. «Aber ich habe durchaus auch sehr gute Erinnerungen an die DDR und bin sehr froh, dass ich die ersten 22 Jahre meines Lebens dort verbracht habe.»

«Dass da auf einmal wieder Auskünfte erwünscht sind, dass man nicht sagt ‚Das wird jetzt unter den Teppich gekehrt und war nur ein lästiges Komma der Geschichte‘, das finde ich sehr angenehm», sagte sie. Die DDR gehöre zur deutschen Geschichte, Erinnerungen seien aber lange vom Blickwinkel des Westens diktiert worden.

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Streich vor Verlängerung

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Trainer Christian Streich hat wohl auch nach dem siebten Jahr noch immer nicht genug vom SC Freiburg.

Der dienstälteste Coach der Fußball-Bundesliga steht nach Informationen der Bild am Sonntag vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags um ein Jahr bis zum 30. Juni 2020.

Ära wie Finke? Streichs Maschine macht nicht mit 

Streich übernahm die Profimannschaft der Breisgauer am 29. Dezember 2011, zuvor hatte er 16 Jahre lang in der Nachwuchsabteilung des Vereins gearbeitet.

Dass er den Rekord des ehemaligen SC-Trainers Volker Finke brechen und insgesamt 16 Jahre lang allein die Profis betreuen wird, kann sich Streich allerdings nicht vorstellen.

„Also jetzt nochmal gut acht Jahre und gerade am Stück nochmal durch, dann wäre ich ja über 30 Jahre ohne Pause Trainer. Ich glaube, die Maschine macht das nicht mit“, sagte der 53-Jährige im Trainingslager in Sotogrande, wo sich die Freiburger auf den Rückrunden-Auftakt bei Eintracht Frankfurt vorbereiten.

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