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„Wir“: Das Ende erklärt & das bedeuten die Doppelgänger

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(Achtung, es folgen Spoiler für den gesamten Film. Den Artikel solltet ihr nur lesen, wenn ihr Wir gesehen habt.)

Das Ende ist im Prinzip leicht verständlich. Ada wurde als Kind von ihrem bösen Zwilling ersetzt. Das heißt, dass die erwachsene Mutter, gespielt von Lupita Nyong’o, nicht die echte Ada ist, sondern ihre Doppelgängerin. Das ist der Grund, warum Unterwelt-Ada zeitlebens Angst vor der Rache der echten Ada hatte. Nur ihr kleiner Sohn (Evan Alex) durchschaut seine Mutter am Ende und begutachtet sie mit misstrauischem Blick. Das Schicksal der Familie in der post-apokalyptischen Welt bleibt offen.

© Universal Pictures

In der Unterwelt wird die echte Ada nach ihrer Entführung zur gestörten Red. Sie hat das schöne Leben an der Oberwelt kennengelernt. Deshalb kann sie sich auch als einzige unter den Unterweltlern verständigen. Am Ende wird die echte Ada/später Red zwar von ihrer Doppelgängerin getötet, doch dafür hat sie ihren Leidensgenossen ein Leben an der Oberwelt ermöglicht. Am Ende haben die zombiehaften Zwillinge gewonnen und die Menschheit ist, bis auf wenige Überlebende, ausgerottet. Was sie danach wollen, bleibt unklar.

Das ist natürlich nur eine oberflächliche Erklärung des Twists. Regisseur Jordan Peele setzt auf den zweiten Blick vor allem auf Gesellschaftskritik.

Ein amerikanischer Albtraum

Wir sind Amerikaner!: Das ist der Satz, mit dem die bedrohliche Red ihre Identität auf den Punkt bringt. In einem Interview mit The Guardian erklärt Peele, dass er mit Wir die aktuelle Lage der amerikanischen Gesellschaft kommentieren will:

Wir sind unser eigener Feind. Nicht nur als Individuen, sondern auch als Gruppe, als Familie, als Gesellschaft, als Land, als Welt. Wir haben Angst vor dem schattenhaften, mysteriösen Anderen, das uns töten und unsere Jobs wegnehmen will. Stattdessen sollten wir lieber Angst vor uns selbst haben, vor unsere Sünden, vor unserer Schuld und vor unserem Beitrag, zu unserem eigenen Untergang … Niemand trägt die Verantwortung für die aktuelle Lage. Unsere eigenen Fehler einsehen, uns die Schuld für die Probleme dieser Welt eingestehen, das tun wir momentan nicht.

© Universal Pictures

Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung und ungezügelter Kapitalismus – wir haben Angst davor, unseren gemütlichen Lebensstil wollen wir aber nicht aufgeben. In Wir verwandelt sich die amerikanische/westliche Gesellschaft in ein Horrorszenario. Das verdeutlicht Peele mit einer eindringlichen Parallelmontage, die das Leben der zwei Adas gegenübergestellt. Die einen amüsieren sich im Vergnügungspark, die anderen siechen als willenlose Marionetten vor sich hin.

Wir gehen in den HM, woanders nähen Menschen 14 Stunden lang Knöpfe an. Nur zu gern verdrängen wir die düsteren Schattenseiten unserer privilegierten Gesellschaft. Doch das Leid der anderen holt uns laut Wir früher oder später ein.

Die Angst vor dem Abstieg

In diesem Kontext stehen die beiden Adas für zwei Prototypen der westlichen Gesellschaft: Den sozialen Absteiger und den Aufsteiger. Die echte Ada hat als Kind gut gelebt und ist später tief gefallen. Wie so viele sozial Abgehängte möchte sie wieder nach „oben“ kommen.

In ihrem letzten Monolog beschreibt Ada/später Red die Herkunft der Zwillinge. Sie seien Teil einer grausamen Regierungsverschwörung, zwar aus Fleisch und Blut, aber „ohne Seele“. Ob ihre Erklärung stimmt, mag mal dahingestellt sein. Immerhin wurde sie an der Oberwelt geboren und gehört nicht wirklich dazu. Das Thema der Verschwörung bekommt in Wir jedoch eine tiefere Bedeutung.

© Universal Pictures

Schon zu Beginn stellt ein Zwischentitel die Prämisse des Films als eine Art krude Verschwörungstheorie vor. Flatearthers, Eidechsenmenschen und Reichsbürger – oft steigern sich Abgehängte oder die, die sich dafür halten, in die absurdesten Ideen hinein. Im besten Fall macht der Hass auf die da „oben“ das Leben erträglicher. Im schlimmsten Fall entfachen solche Parallelgesellschaften destruktive Kräfte.

Auf der anderen Seite der Medaille steht die Doppelgänger-Ada für den sozialen Aufsteiger. Einst war sie ganz unten, durch einen glücklichen Zufall schafft sie es nach oben. Ada und ihre Familie gehören zur gut situierten Mittelschicht. Es gibt da nur ein Problem. Sie antizipiert in ihrem tiefsten Inneren den Absturz.

Das sogenannte Hochstapler-Syndrom (auch Imposter-Syndrom) bezeichnet ein psychologisches Phänomen, bei dem ein Mensch trotz seiner Kompetenz von starken Selbstzweifeln geplagt wird. Dazu gesellen sich tiefsitzende Schuldgefühle, da er beim Aufstieg oft seine kulturelle Identität aufgeben muss.

Als Teil der Mittelschicht fürchtet sich Doppelgänger-Ada vor dem drohenden Abstieg und tritt deswegen kräftig nach unten. Ausländer, Flüchtlinge und Arbeitslose werden in unserer Gesellschaft oft zum dämonischen Anderen, das uns angeblich unsere Pfründe rauben will. Statt Kooperation und Solidarität herrscht ein erbitterter Verteilungskampf. Und genau dieser Konflikt könnte laut Peele unsere demokratische Gesellschaft in Gefahr bringen.

Wir als Revolutionsfilm

Schon die roten Strampler bringen die Doppelgänger mit kommunistischer Ikonographie in Verbindung. Die Bewohner der Unterwelt bilden ein solidarisches, wenn auch zombiehaft einheitliches Kollektiv, das die bekannte Gesellschaftsordnung zerstören will. Die Angst vor der Linken ist in der amerikanischen Kultur tief verwurzelt. Und so ist es kein Wunder, dass sie in „Wir“, wenn auch scherzhaft, als destruktive Kraft dargestellt wird.

© Universal Pictures

Das Schlussbild der blutroten Menschenkette bekommt einen ironischen Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass „Hands Across America“ 1986 als Spendenaktion gedacht war und ein Großteil des Geldes selbst verpulverte. Aber so sind wir nunmal. Wir halten unsere westlichen Werte in symbolischen Aktionen hoch, wirklich ändern wollen wir uns aber nicht.

Eine andere wichtige Instanz glänzt in „Wir“ mit bemerkenswerter Abwesenheit. Bis auf zwei Militärhubschrauber treten Regierungsvertreter höchstens im verbalen Kontext von Verschwörungstheorien auf. Die Menschheit ist in „Wir“ scheinbar nicht nur von Gott, sondern auch von den weltlichen Mächten verlassen. Das schürt die Angst vor der unsichtbaren Oberschicht umso mehr, die die Zügel über die Geschicke der Welt in den Händen halten soll.

Das Schatten-Ich schlägt zurück

Der Doppelgänger ist ein zentrales Motiv der Kunst, das oft im Kontext von Horrorszenarien auftritt. „Jekyll and Hide“, „Mulholland Drive“ und „Das Ding aus einer anderen Welt“ sind nur einige Filme, in denen unsere verdrängten Impulse in Form von bedrohlichen Doppelgängern sichtbar werden. Aus tiefenpsychologischer Sicht verkörpert das Schatten-Ich unsere primitiven, unmoralischen und unwillkommenen Persönlichkeitsanteile, die wir tief in unserem Unterbewusstsein verdrängen. Der Film hat da eine klare Aussage: Wenn wir weiter verdrängen und verleugnen, werden uns unsere Sünden früher oder später schmerzhaft einholen.

© Universal Pictures

Und was bedeuten nun die Hasen und der Psalm Jeremiah 11:11?

Eine Erklärung für den Ursprung der Doppelgänger liefert der Film nicht. Das Gute an Jordan Peele ist jedoch, dass er keine einfache Erklärung geben will. Ihm geht es vielmehr um die Kraft der Bilder, die unsere unterbewussten Ängste zum Vorschein bringen sollen.

In diversen Interviews sprach Peele von der Dualität der Symbole. Da wären zum Beispiel die Hasen, die laut Peele auf den ersten Blick niedlich wirken und auf den zweiten unheimliche Augen haben. Ähnlich verhält es sich mit der Schere, die einerseits ein alltägliches Objekt ist und andererseits zur gefährlichen Waffe werden kann (Quelle).

Im Laufe des Films nimmt zudem der Psalm Jeremiah 11:11 eine prominente Stellung ein. Das erste Mal sehen wir diesen Verweis auf dem Schild eines mysteriösen Obdachlosen, der die beiden Welten verbindet. 11:11 spielt einerseits auf die Dualität und Doppelung an und fungiert andererseits als unheilbringendes Omen.

In dem Vers heißt es: Darum siehe, spricht der HERR, ich will Unheil über sie kommen lassen, dem sie nicht entgehen sollen; und wenn sie zu mir schreien, will ich sie nicht hören.

In dem alttestamentarischen Vers geht es darum, dass die Menschen die Gebote von Gott nicht beachten und als Strafe von ihm verlassen werden. Der Vers drückt demnach nicht nur den Verlust der Werte und die Orientierungslosigkeit der westlichen Gesellschaft aus, er deutet auch auf den drohenden Untergang aufgrund unserer eigenen Ignoranz hin. Wir alle hoffen, dass Peele am Ende nicht Recht behalten. Und dennoch zeigt Wir, auf welche bizarre Weise wir uns zu unserem eigenen Untergang hingezogen fühlen.

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Wieder gegen Valencia: ALBA zum zweiten Mal im EuroCup-Finale

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ALBA Berlin hat im Basketball-EuroCup zum zweiten Mal das Finale erreicht und bekommt es wie vor neun Jahren mit dem spanischen Klub Valencia Basket zu tun.

Der Bundesligist gewann das zweite Halbfinale bei MoraBanc Andorra 87:81 (51:42), durch den Sieg ging die Best-of-Three-Serie mit 2:0 an ALBA.

ALBA gegen Valencia

Berlin tritt ab dem 9. April gegen Valencia an, zwei Siege sind für den Triumph im Wettbewerb nötig. 

Valencia hat Heimvorteil, das erste und ein mögliches drittes Duell (15. April) finden in Spanien statt. In Berlin wird am 12. April gespielt.

Berlin hatte zum Auftakt am Dienstag zu Hause knapp gewonnen (102:97) und brachte Andorra nun die erste Heimniederlage im laufenden Wettbewerb bei.

Der frühere deutsche Serienmeister setzte sich im zweiten Viertel ab, ließ die Gastgeber aber wieder bis auf einen Punkt herankommen (53:52/24. Minute). Topscorer der Gäste war Peyton Siva (21 Punkte).

Valencia schaltet Kasan aus

Auch Valencia entschied sein Halbfinale gegen Unics Kasan aus Russland in zwei Spielen für sich und sorgte dafür, dass es zum Wiedersehen mit ALBA kommt.

2010 hatten die Berliner das Finale beim Final Four in Vitoria klar verloren (44:67). ALBA hat erst einen Europapokalsieg gefeiert. 1995 gewann der Hauptstadtklub den Korac-Cup.

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Kerber zittert und schimpft sich in dritte Runde

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Die Weltranglistenvierte Angelique Kerber (Kiel) hat beim WTA-Turnier in Miami die dritte Runde erreicht.

Nach einem Freilos zum Auftakt gewann die 31-Jährige ihr Zweitrundenmatch gegen die tschechische Qualifikantin Karolina Muchova mit 3:6, 6:3, 6:3.

Kerbers nächste Gegnerin ist die 18-jährige Kanadierin Bianca Andreescu, gegen die sie am Sonntag das Finale von Indian Wells verloren hatte.

Maria trifft nun auf Stephens

Auch Tatjana Maria steht in der dritten Runde des Hartplatzturniers.

Die 31-Jährige schlug Camila Giorgi (Nr. 29) aus Italien mit 6:3, 6:4, im Kampf um das Achtelfinale geht es nun gegen die an Nummer vier gesetzte Sloane Stephens aus den USA.

Julia Görges (Nr. 15) spielt schon am Samstagnachmittag deutscher Zeit ihr Drittrundenmatch, die deutsche Nummer zwei bekommt es mit Caroline Garcia (Frankreich/Nr. 19) zu tun.

Kerber nimmt sich Auszeit

Kerber lag mit 3:6 und 1:2 zurück, ehe sie sich eine medizinische Auszeit nahm und nach einigen Minuten mit bandagiertem linken Oberschenkel auf den Platz zurückkehrte.

Es war der Wendepunkt im Match, Kerber gewann fünf der nächsten sechs Spiele und schaffte nach knapp anderthalb Stunden den Satzausgleich.

Im dritten Durchgang legte sie ein schnelles 3:0 vor und verwandelte nach insgesamt 2:03 Stunden Spielzeit ihren ersten Matchball.

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Datensicherheit: Facebook speicherte Hunderte Millionen Passwörter unverschlüsselt

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Das Unternehmen hat zugegeben, Passwörter von Hunderten Millionen Nutzern unverschlüsselt gespeichert zu haben. Auch das Netzwerk Instagram ist betroffen.
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Stadia: Google stellt Streamingplattform für Games vor

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Der Internetkonzern Google hat eine Plattform zum Streamen von Videospielen angekündigt. „Stadia“ soll auf Smartphones, Tablets und Computern funktionieren.
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Mannschaft zu Ruhm verhelfen: Wir wollen Deutschlands schlechteste Fußballer trainieren!

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„Da war aber auch ein Loch im Rasen!“ Wer unter derart mieserablen Bedingungen kicken muss, darf auch mal neben den Ball treten…

stern TV sucht die schlechtesten Fußballer Deutschlands, um eine Mannschaft zusammenzustellen, die gerade wegen ihres Untalents erfolgreich und berühmt wird. Nach einem Aufruf auf unserer Facebook-Seite haben uns bereits viele Videos mit herrlichen Fußball-Fails erreicht. stern TV-Scout Lena Cassel hat sich auch selbst auf den Fußballplätzen der Republik umgeschaut. Unter anderem in der hessischen Fußballprovinz ist unsere Reporterin fündig geworden und hat bei einem Spiel der Kreisliga B – FC Werdorf 2 gegen SG Niederbiel 2 – bereits Anwärter auf die Zusammenstellung unserer „schlechtesten Fußballmannschaft Deutschlands“ gefunden.

Sie haben das Zeug für unsere Mannschaft – oder kennen jemanden, den stern TV scouten sollte? Dann schicken Sie uns Ihren Video-Beweis!

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Verbände befürchten mehr Abtreibungen: Bluttest zur Erkennung des Down-Syndroms bei Ungeborenen soll kostenlos werden

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Mit einem Bluttest können Schwangere die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind bestimmen. Der Gemeinsame Bundesausschuss will diesen nun zur Kassenleistung machen. Verbände befürchten dadurch noch mehr Abtreibungen.
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Litcologne im Video-Livestream

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Prominente und Stars der Literatur-Szene lesen vom 20. bis zum 30. März 2019 bei der Litcologne im WDR Funkhaus in Köln. WDR 5 zeigt ausgewählte Lesungen, Diskussionen und Gespräche im Video-Livestream.
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Hansen zum dritten Mal Welthandballer

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Superstar Mikkel Hansen (31) ist neuer Welthandballer. Nach 2011 und 2015 erhielt der dänische Rückraumspieler die Auszeichnung vom Weltverband IHF zum dritten Mal. Bei den Frauen gewann die Rumänin Cristina Neagu zum vierten Mal die Wahl. Dies teilte die IHF am Montag mit. 

Hansen hatte die dänische Nationalmannschaft im Januar als bester WM-Torschütze mit 72 Treffern zum Titel geführt. Der Spieler vom französischen Top-Klub Paris St. Germain war zudem zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt worden. Vor Hansen war bei den Männern einzig Nikola Karabatic drei Mal (2007, 2014, 2016) erfolgreich.

Bei den Frauen wurde mit Neagu von CSM Bukarest erstmals eine Sportlerin zum vierten Mal (nach 2010, 2015, 2016) gewählt. Einzige deutsche Welthandballer waren bislang Daniel Stephan (1998) und Torhüter Henning Fritz (2004) bei den Männern sowie Nadine Krause (2006) bei den Frauen. Im vergangenen Jahr war die prestigeträchtige Auszeichnung für 2017 aufgrund der geringen Wahlbeteiligung nicht vergeben worden.

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Erster Spatenstich für Formel-1-Strecke in Vietnam

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Rund ein Jahr vor der geplanten Grand-Prix-Premiere ist in Vietnams Hauptstadt Hanoi offiziell mit dem Bau der Formel-1-Rennstrecke begonnen worden. „Es ist fantastisch für die Entwicklung des Motorsports in Vietnam und in der gesamten Region“, sagte Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA bei der Zeremonie am Mittwoch. Im April 2020 soll der erste Lauf in dem südostasiatischen Land über die Bühne gehen.

Im Westen der Millionenmetropole Hanoi entsteht rund um das My-Dinh-Nationalstadion ein 5,565 km langer Hochgeschwindigkeits-Stadtkurs mit drei langen Geraden sowie mehreren Kurven, die Passagen der legendären Grand-Prix-Strecken Suzuka, Monaco und Nürburgring nachempfunden sind.

Für den Bau zeichnet der Aachener Bauingenieur Hermann Tilke verantwortlich, der in den vergangenen 20 Jahren am Gros der Neubauten und Umbauten in der Motorsport-Königsklasse beteiligt war.

Im Vorjahr hatte die Formel-1-Führung mit dem Grand-Prix-Promoter in Vietnam einen Zehnjahresvertrag abgeschlossen. Medienberichten zufolge lässt sich die vietnamesische Regierung das Rennen jährlich 60 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro) kosten.

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