Beim Ringen um die Urheberrechtsreform wurde so viel Unsinn behauptet, man hätte sich einen Filter dagegen gewünscht. Im Streit um die Reform haben nun Lobbys und nicht Bürger gewonnen.
In eigener Sache: Nazan Eckes hat ihn vertreten: Steffen Hallaschka ist zum zweiten Mal Vater geworden
„Heute darf ich meinen Kollegen Steffen Hallaschka aus einem sehr, sehr schönen Grund vertreten. Er wartet auf die Geburt seines zweiten Kindes. Alles Gute, lieber Steffen, von hier aus.“ So begrüßte Moderatorin Nazan Eckes die stern TV-Zuschauer vergangene Woche. Die 42-Jährige war das zweite Mal in Folge für Steffen Hallaschka eingesprungen, denn der Hamburger wollte verständlicherweise bei seiner Frau sein und die Geburt seines Sohnes auf keinen Fall verpassen.
Schon als sein erstes Kind zur Welt kam, war es für unseren Moderator denkbar knapp: „Meine Tochter hat mir das Vergnügen bereitet, ihre Geburt an einem Mittwochmorgen anzukündigen. Da war tatsächlich zunächst nicht klar, ob ich abends im Studio stehen würde“, so Hallaschka damals. „Sie ist dann aber in Windeseile auf die Welt gekommen. Und so war es mit drei Stunden Schlaf und ordentlich Glückshormonen im Blut möglich, die Sendung doch zu moderieren.“
Mit einem glücklichen Lächeln war Steffen Hallaschka auch Mittwoch, 20. März, gesegnet, als er die stern TV-Zuschauer wieder selbst begrüßte.
Was Sie über die Zeitumstellung wissen müssen
Am Wochenende steht die Umstellung auf Sommerzeit an. In der Nacht von Samstag auf Sonntag müssen die Uhren dann eine Stunde vorgestellt werden. Warum das so ist und was bei der Umstellung hilft – eine Übersicht.
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Schauspiel Köln: „Alles weitere kennen Sie aus dem Kino“
Im Stück des britischen Erfolgsdramatikers Martin Crimp erweckt ein gespenstischer Chor Figuren aus der antiken Tragödie zu neuem Leben – und die Grausamkeiten beginnen von Neuem.
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Hannover wahrt Chance aufs Viertelfinale
Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat seine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Cups gewahrt.
Die Niedersachsen siegten bei HC Eurofarm Rabotnik in Mazedonien am Sonntag souverän mit 29:17 (15:8). Im letzten Spiel der Gruppe B benötigt Hannover am Mittwoch (20.30 Uhr) im direkten Duell mit RK Nexe/Kroatien einen Sieg.
Titelverteidiger Füchse Berlin hatte am Samstag zwar die erste Niederlage kassiert, steht nach dem 31:34 (15:18) bei St. Raphael Handball/Frankreich aber dennoch im Viertelfinale. Rekordmeister THW Kiel wahrte mit dem 34:28 (20:13) seine weiße Weste in der Gruppe D.
Die Kieler hatten sich bereits vor drei Wochen als Gruppensieger für das Final-Four-Turnier am 17./18. Mai in eigener Halle qualifiziert.
Formula European Masters abgesagt – Flörsch sucht Alternative
2019 sollte der große Startschuss für das Formula European Masters sein. Neben der FIA Formel 3, die im Rahmenprogramm der Formel 1 fährt, hätte damit eine zweite Formel-3-Nachwuchsserie stattgefunden, die an die DTM angegliedert gewesen wäre.
Aber was sich in den letzten Wochen schon abgezeichnet hatte, ist nun bittere Gewissheit. Die Verantwortlichen des Formula European Masters gaben offiziell bekannt, dass die Serie 2019 nicht an den Start gehen wird. Bisher waren gerade sechs Piloten, darunter Sophia Flörsch, für die Serie gemeldet. Diese wären für die drei Teams Fortec Motorsport (Großbritannien), Motopark (Deutschland) und Van Amersfoort (Niederlande) angetreten. Zu wenig, um die seriöse Durchführung einer Rennserie zu garantieren.
Zu viele Serien, zu wenig Fahrer
Walter Mertes, Direktor der Formel 3 Vermarktungs GmbH, machte dafür vor allem die große Anzahl verschiedener Rennserien für Nachwuchsfahrer in Europa verantwortlich. „In einem schwierigen europäischen Wettbewerbsumfeld entfallen zu wenige Fahrer auf zu viele verschiedene Serien“, so Mertens.
Dabei wäre die Rennserie durchaus attraktiv für Nachwuchsfahrer gewesen. Mit der DTM hätte die Serie von einer professionellen und erfolgreichen Plattform profitieren können. Dazu hätten die Fahrer mehr Testtage absolvieren und weiterhin Punkte für die Superlizenz des Automobil-Weltverbandes FIA sammeln können. Die drei besten Fahrer hätten zusätzlich noch die Chance bekommen, sich beim DTM-„Young-Driver-Test“ zu präsentieren. Der Serienchampion wäre auch noch für Tests in der japanischen Super Formula qualifiziert gewesen.
Flörsch auf der Suche nach Alternativen
Diese Möglichkeiten entfallen nun für die Nachwuchsfahrer. Davon ist auch Sophia Flörsch betroffen. Die 18-Jährige, die nach ihrem schweren Unfall in Macau in diesem Jahr wieder richtig angreifen wollte, hatte sich schon auf das Formula European Masters gefreut. Erst Anfang März hatte sie noch voller Zuversicht auf die neue Saison geschaut. „Ich hoffe, dass ich im Formula European Masters wieder mit dem Team Van Amersfoort Racing an den Start gehen kann. Mein Ziel sind Top-5-Plätze. Am Saisonende will ich so weit wie möglich vorne sein. Leider kenne ich das Starterfeld noch nicht, aber ich hoffe, dass sich noch möglichst viele Fahrer einschreiben“, so Flörsch im Interview mit motorsport-magazin.
Aber alles Hoffen hat nichts genutzt. Nun muss sich Flörsch nach Alternativen umschauen. Serien, die sich als Ersatz anbieten würden, wären die EuroFormula Open oder die neu gegründete Formula Regional European Championship. Dort würde sie dann auf David Schumacher, den Sohn von Ralf Schumacher und Cousin von Mick Schumacher, treffen.
Patrick Süskind: Aufmerksamkeit ist dem Autor zuwider
Wer ist Patrick Süskind? Diese Frage scheinen wohl nur jene Personen beantworten zu können, die mit dem Schriftsteller in persönlichem Kontakt stehen. Für alle anderen, einschließlich seiner Leser, bleibt der „Das Parfum“-Autor ein Mysterium. Am heutigen Dienstag feiert Süskind seinen 70. Geburtstag. Das ist über ihn bekannt.
Unter dem Radar
Süskind wird am 26. März 1949 im bayerischen Ambach am Starnberger See geboren. Als Sohn eines Schriftstellers scheint ihm das Schreiben in die Wiege gelegt worden zu sein. Dennoch wählt er mittlere und neuere Geschichte als Studiengang in München, den er aber nicht beendet. Stattdessen investiert er seine Zeit und Muse lieber in eigene Werke.
Zu Süskinds Schriften zählen vor allem Romane, Novellen und Essays. Aber auch vor Drehbüchern schreckt der Autor nicht zurück. 1982 erarbeitet er gemeinsam mit Regisseur Helmut Dietl (1944-2015) die Kultserie „Monaco Franze – Der ewige Stenz“. Im Laufe der Jahre folgen weitere gemeinsame Werke. In seinen Erinnerungen „A bissel was geht immer“ schreibt Dietl damals, Süskind verfüge „über etliche Varianten der stummen Anwesenheit“, und trifft damit den Nagel auf den Kopf.
Hätte der Schriftsteller keine so bemerkenswerten Bücher wie „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ (1985, Diogenes Verlag) oder „Die Geschichte von Herrn Sommer“ (1991) verfasst, könnte man tatsächlich meinen, er existiere gar nicht. Öffentliche Auftritte sowie Interviews und sogar manche Preise lehnt Süskind ab. Nach seinem letzten herausgebrachten Essay „Über Liebe und Tod“ im Jahr 2006 ist er gänzlich abgetaucht.
SPORT1 überträgt Toto-Pokal mit 1860 und Haching
Drei Drittligisten und ein Regionalligist kämpfen um das Finale des prestigeträchtigen Toto-Pokals Bayern, zugleich das Eingangstor zum DFB-Pokal. SPORT1 zeigt die beiden Halbfinalspiele live. Die Spielvereinigung Unterhaching empfängt am Dienstag, 9. April (ab 18 Uhr LIVE im TV und STREAM) die Würzburger Kickers, direkter Konkurrent in der Dritten Liga.
Für SPORT1 ist die Live-Übertragung in Unterhaching eine Premiere: Zum ersten Mal zeigt der Sportsender eine Partie aus dem Toto-Pokal Bayern. Am Dienstag, 30. April (ab 18 Uhr LIVE im TV und STREAM), muss sich der TSV 1860 München dann bei Regionalligist Viktoria Aschaffenburg bewähren.
Ticket für den DFB-Pokal in Reichweite
Neben dem hohen Prestigewert hat der Toto-Pokal Bayern für die Halbfinalisten einen wichtigen finanziellen Hintergrund: Der Sieger des Wettbewerbs qualifiziert sich für die lukrative erste Runde des DFB-Pokals in der kommenden Saison.
Während Unterhaching sich bereits dreimal die Trophäe sichern konnte, jubelten die Würzburger Kickers am Ende zweimal, zuletzt am Ende der Saison 2015/2016. 1860 München ebenso wie Viktoria Aschaffenburg träumen indes noch vom ersten Toto-Pokal-Gewinn.
TV-Station fordert die Fans heraus: Könnt ihr 20 Marvel-Filme am Stück sehen?

Jetzt bezahlen die TV-Stationen schon dafür, dass wir Filme angucken? Schön wäre es. Aber anlässlich des baldigen Kinostarts von Avengers: Endgame hat sich der TV-Sender CableTV.com einen witzigen Wettbewerb einfallen lassen.
20 Marvel-Filme am Stück im Binge-Watch-Modus
Für einige Fans vielleicht Alltag, aber in diesem Fall gibt es einen Preis am Ende, wenn ihr durchgehalten habt. Die Spielbedingungen sind einfach: 20 Filme aus dem MCU (Marvel Cinematic Universe), inklusive Captain Marvel, der gerade in den Kinos Kasse macht. Wer es schafft, dies nonstop durchzuhalten, bekommt am Ende 1000 Dollar überreicht und einige attraktive Fan-Geschenke wie alle drei MCU-Blu-ray-Boxen oder eine gemütliche Iron-Man-Decke.
Könnt ihr mitmachen?
Leider ist der Wettbewerb nur für US-Bürger, aber es wäre zu hoffen, dass sich die Idee auch in Deutschland durchsetzt, wir hätten einige Gewinner in der Redaktion und würden uns zu gern einer solchen Herausforderung stellen. Die Marvel-Marathon-Movie-Experience sollte dringend nach Deutschland schwappen. Auch hier gibt es Menschen mit der Ausdauer von Iron Man, der Zähigkeit von Captain America und der Freizeit von Ant-Man, wie es die Jobbeschreibung des Senders fordert.
Das sind die Filme, die nonstop geschaut werden müssen
MCU Phase 1
- Iron Man (2008)
- The Incredible Hulk (2008)
- Iron Man 2 (2010)
- Thor (2011)
- Captain America: The First Avenger (2011)
- The Avengers (2012)
MCU Phase 2
- Iron Man 3 (2013)
- Thor: The Dark World (2013)
- Captain America: The Winter Soldier (2014)
- Guardians of the Galaxy (2014)
- Avengers: Age of Ultron (2015)
- Ant-Man (2015)
MCU Phase 3
- Captain America: Civil War (2016)
- Doctor Strange (2016)
- Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
- Spider-Man: Homecoming (2017)
- Thor: Ragnarok (2017)
- Black Panther (2018)
- Avengers: Infinity War (2018)
- Ant-Man and the Wasp (2018)
Noch nicht dabei: Avengers: Endgame, der der längste Film der Marvel-Geschichte werden soll. Er startet am 24.04.2019 in den deutschen Kinos. Bis dahin bleibt noch genügend Zeit, den Binge-Wettbewerb als Marvel-Party zuhause abzufeiern!
Das Stan-Lee-Quiz: Erkennst du den Marvel-Film anhand des Cameos?
München siegt wieder in der Fremde
Tabellenführer Bayern München hat seine kurzzeitige Auswärtsschwäche in der Basketball Bundesliga (BBL) abgelegt. Der Meister gewann am Montag nach zuletzt zwei Niederlagen in der Fremde bei s.Oliver Würzburg locker mit 81:70 (42:31). Bester Werfer der Münchner war Nihad Djedovic mit 13 Punkten, Jordan Hulls erzielte für die Würzburger 17 Zähler.
Die Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic startete gut in das Duell und erarbeitete sich zu Beginn des zweiten Viertels einen 15-Punkte-Vorsprung, den sie nicht mehr aus der Hand gab. Zuvor waren die Bayern beim Aufsteiger Rasta Vechta (75:93) und den EWE Baskets Oldenburg (82:83) unterlegen.
Die Würzburger mussten hingegen nach zuletzt zwei Siegen in Serie einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Play-offs einstecken. Mit 24:24-Punkten rutschte das Team von Coach Denis Wucherer hinter die Basketball Löwen Braunschweig auf Rang neun ab. (SERVICE: Die BBL im SPORT1-Datencenter)
Hinter Würzburg lauern die MHP Riesen Ludwigsburg und medi Bayreuth (alle 24:24).
Das Spiel im Stenogramm:
s.Oliver Würzburg – Bayern München 70:81 (31:42)
Beste Werfer: Hulls (17), Cooks (15), Koch (11), Bowlin (10) für Würzburg – Djedovic (13), Lo (12), Lucic (11), Amaize (10) für München
Zuschauer: 3140

