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Aston Martin über Punktestreichung unglücklich: Keule die falsche Botschaft!

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Es war eine bittere Pille für die R-Motorsport-Truppe: Ausgerechnet die acht Punkte für Jake Dennis‘ starken sechsten Platz am Sonntag in Zolder wurden in der Markenwertung gestrichen, weil davor eine Plombe des Motors geöffnet worden war. Artikel 28.5 des sportlichen Reglements trat in Kraft, denn das Aston-Martin-Team hatte das Kontingent von sechs Motoren pro Jahr bereits am zweiten von neun Wochenenden überschritten.

„So sind nun mal die Regeln“, seufzt Teamchef Florian Kamelger, der aber mit der Entscheidung alles andere als glücklich ist: „Die Frage ist, ob man in der ersten Saison eines Reglements mit einem neuen Team gleich die Keule auspacken muss und die Herstellerpunkte streichen muss.“

Schließlich wollte das Joint-Venture aus R-Motorsport und HWA eigentlich erst 2020 in die DTM einsteigen, hat dann aber in Rekordzeit ein DTM-Auto konstruiert und vier Boliden an den Start gebracht. „Das hat der DTM sicher maßgeblich geholfen, in dieser Form nachhaltig so weiterzubestehen“, argumentiert Kamelger.

Warum Teamchef Kamelger mit der Punktestreichung hadert

Der Verlust der Punkte sei nun „vor allem auf dem Empathie-Niveau die falsche Botschaft“, weil er für die Mitarbeiter bitter sei. „Und gerade das Team hat einen großartigen Job gemacht.“

Wenn es nur um den Punktestand ginge, dann würde Kamelger die Angelegenheit vermutlich gelassener sehen: Seine Truppe liegt mit 15 Punkten wenig überraschend am Tabellenende, während Audi und BMW 213 beziehungsweise 186 Punkte auf dem Konto haben.

„Dass wir mit vier Autos als Underdog und Newcomer in der Herstellerwertung nicht den ersten Platz zu erwarten hatten, ist klar, aber trotzdem wäre es schön, wenn wir die Herstellerpunkte aus unserer Sicht behalten könnten. Ich denke aber, dass die anderen beiden das anders sehen“, sagt der Südtiroler, der eine Lockerung der Regel trotzdem im ITR-Beirat mit Audi, BMW und dem DMSB besprechen möchte.

Kamelger will mögliche Regeländerung ansprechen

„In erster Linie muss man immer sagen, dass das Reglement nun mal so ist wie es ist. Aber ansprechen kann man es trotzdem“, erklärt er seine geplante Vorgehensweise. „Ich kann mir gut vorstellen, dass ich auf Verständnis stoßen werde, die Frage ist aber, ob es dann am Ende in einer Änderung resultieren wird oder nicht.“

Laut Informationen von ‚Motorsport-Total.com‘ halten sich die Chancen tatsächlich in Grenzen, denn dazu müsste das Reglement während der Saison geändert werden, was nicht im Sinne der DTM ist. Daher könnte es nun passieren, dass beim Neueinsteiger an den kommenden Wochenenden weitere Punktestreichungen erfolgen, da es zuletzt Lieferengpässe gab und nicht klar ist, ob neue, haltbarere Teile bereits verfügbar sind.

Aston Martin kündigt bessere Haltbarkeit an

„Das ist etwas, das wir in den Prozess mit ITR und DMSB einbringen und dann kommunizieren“, hält sich Kamelger auf Anfrage von ‚Motorsport-Total.com‘ bedeckt. Auch als er auf die Ursachen der Öldruckprobleme bei Dennis und Paul di Resta, der deswegen am Sonntags-Rennen nicht einmal teilnehmen konnte, angesprochen wird, will er „ungern ganz ins Detail gehen“. Klar sei aber: „Es waren verschiedene Probleme an verschiedenen Motoren.“

Man darf gespannt sein, wie sich der Neueinsteiger nun beim dritten Saisonwochenende in Misano präsentieren wird. Kamelger verspricht: „Die Mannschaft hat hart daran gearbeitet, diese Probleme auszumerzen.“ Er sei „guten Mutes, dass wir das in den Griff kriegen werden und die Haltbarkeit besser wird.“

© Motorsport-Total.com

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Regisseur: Jim Jarmusch: Ökologische Krise ist dramatisch

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Für US-Regisseur Jim Jarmusch ist der Klimawandel eines der derzeit drängendsten Probleme. «Ich denke, dass das die wichtigste Sache ist, was unser menschliches Überleben angeht», sagte der 66-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien.

«Das aber zu ignorieren oder es nicht anzusprechen, ist sehr besorgniserregend.» Es sympathisiere sehr mit den Jugendlichen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. «Die größte Krise für uns ist derzeit der Mangel an menschlichem Einfühlungsvermögen, insbesondere unter den Führungspersönlichkeiten. Unternehmensgier kontrolliert alles.» Das Ergebnis sei ein sterbender Planet. «Die ökologische Krise, in der wir uns befinden, ist wirklich dramatisch.»

In seinem neuen Film «The Dead Don’t Die» erzählt Jarmusch von der Apokalypse, in der Umweltzerstörung die Welt aus dem Gleichgewicht bringt und schließlich auch die Toten wieder auferstehen. In dem Film steckt laut Jarmusch auch eine positive Botschaft: «Die Welt ist perfekt. Schätze die Details. (…) Ich bin so dankbar, ein Bewusstsein zu haben, hier auf einem winzigen Planeten im Universum zu sein, mit einer Vielfalt von erstaunlichen, unglaublichen Dingen. (…) Selbst wenn wir alles vermasseln, haben wir das Hier und Jetzt noch. Wenn Sie jeden Tag innehalten und dankbar sind, dass Sie einen Körper haben, dass Sie einen Verstand haben, dass Sie diese Brise spüren können – darin liegt Hoffnung.»

Der Film kommt nächste Woche Donnerstag (13.6.) in die Kinos.

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Transferticker: Bernat im Visier von Barca?

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  • Ex-Bundesliga-Star auf der Liste von Barca? (10.38 Uhr)
  • Koeman spricht über de Ligts Zukunft (9.27 Uhr)
  • Nach Jovic-Abgang – verlässt auch Rebic Frankfurt? (7.54 Uhr)

+++ 10.38 Uhr: Ex-Bundesliga-Star auf der Liste von Barca? +++

Der FC Barcelona soll laut „Mundo Deportivo“ über Ex-Bayern-Star Juan Bernat von Paris St. Germain nachdenken. Demnach steht der Linksverteidiger auf der Shortlist der Katalanen.

In Barcelona sucht man einen Konkurrenten für Jordi Alba. Dem Bericht zufolge kann Bernat die spanische Hauptstadt bereit für eine Ablöse von 15 Millionen Euro verlassen. Bei PSG hat der Spanier noch einen Vertrag bis 2021.

Als weitere Kandidaten werden Leverkusens Wendell, Borussia Dortmunds Raphael Guerreiro, Junior Firpo von Real Betis, Atletico Madrids Filipe Luis, Sead Kolasinac von Arsenal und Celtics Kieran Tierney genannt.

+++ 9.30 Uhr: „De Ligts Zukunft ist ein Geheimnis“ +++

Der holländische Nationaltrainer Ronald Koeman hat sich zu der Zukunft von Matthijs de Ligt geäußert. „Ich habe mit Matthijs vor einer Woche über seine Zukunft gesprochen“, teilte der Bondscoach mit.

„Es ist ein Geheimnis“, hielt sich Koeman auf der Pressekonferenz vor dem Nations League-Halbfinale der Elftal gegen England bedeckt und gab dem jungen Verteidiger, der von diversen Top-Klubs Europas umworben wird, darunter Liverpool, Real Madrid und der FC Barcelona, einen Rat mit.

„Was ich all den jungen Spielern gesagt habe, die vielleicht darüber nachdenken, den nächsten Schritt zu machen, ist, dass das Wichtigste ist, weiter zu spielen und immer wieder Minuten zu bekommen, um deinen Fußball zu entwickeln“, verriet der ehemalige Übungsleiter des FC Everton.

Er, seine Familie, sein Agent und die Angehörigen des Spielers werden die beste Entscheidung für den Spieler treffen.“ Zudem lobte er den Ajax-Star in den höchsten Tönen. „Seine große Stärke ist, dass er erst 19 Jahre alt ist und es manchmal so aussieht, als hätte er die Erfahrung eines 25-jährigen Spielers. Er ist ein großartiger Profi, wirklich clever.“

+++ 7.54 Uhr: Nach Jovic-Abgang – verlässt auch Rebic Frankfurt?

Bricht die „Büffelherde“ von Eintracht Frankfurt auseinander?

Der Abgang von Luka Jovic zu Real Madrid ist seit Dienstag offiziell. Der spanische Topklub zahlt 60 Millionen Euro für den Serben, von denen allerdings 30 Prozent an Ex-Klub Benfica Lissabon gehen.

Sturmtank Sebastien Haller ist ebenfalls umworben, und auch Ante Rebic denkt an einen Abgang.

Der Kroate wird in Fali Ramadani vom selben Berater wie Jovic umworben und kokettierte bereits vor einem Jahr mit einem Wechsel. Anschließend verlängerte er seinen Vertrag zu verbesserten Bezügen bis 2022, laut kicker könnte nun aber die Zeit für den nächsten Schritt gekommen sein.

Allerdings seien derzeit keine Angebote von Topklubs auf dem Tisch, die durchwachsene Rückrunde (fünf Tore, zwei Assists) war kein Bewerbungsschreiben. Übrigens: Auch bei Rebic ist ein anderer Klub an der Ablöse beteiligt, bei einem Verkauf würden sogar 50 Prozent an dessen früheren Klub AC Florenz gehen.

Mittwoch, 5. Juni:

+++ 22.00 Uhr: Draxler spricht über PSG-Zukunft +++ 

Julian Draxler hat auf seine persönlichen Situation bei Paris Saint-Germain und auf die immer wieder aufkeimenden Transfergerüchte über einen Wechsel reagiert.

„Wir haben mit Paris noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir werden in der kommenden Saison wieder neu angreifen“, sagte der Offensivmann am Rande des öffentlichen Trainings der Nationalmannschaft in Aachen bei RTL Nitro.

Erst vor wenigen Tagen hatte France Football berichtet, Tottenham Hotspur wolle Draxler im Sommer aus dem Team von Trainer Thomas Tuchel loseisen.

+++ 19.41 Uhr: UPDATE: Gündogan glaubt an Sane-Verbleib +++

Ilkay Gündogan geht von einem Verbleib von Leroy Sane bei Manchester City aus. „Ich weiß nicht viel, aber ich weiß ein bisschen. Ich gehe momentan davon aus, dass Leroy bleibt“, sagte Gündogan nach dem öffentlichen Training der Nationalmannschaft in Aachen über seinen Mitspieler beim englischen Meister.

Sane hatte zuletzt seinen Stammplatz bei Teammanager Pep Guardiola verloren. Der FC Bayern hat großes Interesse an einer Verpflichtung des Offensivspielers.

+++ 18.25 Uhr: Buffon verlässt PSG +++

Torhüterlegende Gianluigi Buffon verlässt nach nur einem Jahr den französischen Fußballmeister Paris St. Germain. Der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 41-jährigen Italiener wird nicht verlängert, darauf haben sich der Klub von Trainer Thomas Tuchel und der Weltmeister von 2006 verständigt. Das gab PSG am Mittwoch bekannt.

Buffon war vor der abgelaufenen Saison nach 17 Jahren bei Juventus Turin zu PSG gewechselt. Der frühere Welttorhüter kam in 25 Spielen zum Einsatz. Tuchel hatte zuletzt bereits angekündigt, dass er seine Torhüter-Rotation beim Serienmeister zur neuen Saison beenden wird. Da der Vertrag mit dem Franzosen Alphonse Areola (26) zuletzt bis 2023 verlängert worden war, kündigte sich der Abschied des italienischen Rekordnationalspielers Buffon an.

„Vielen Dank für alles, was ich in Paris erleben durfte“, sagte Buffon auf der PSG-Internetseite. „Ich gehe jetzt glücklich weg, denn die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, haben mich wachsen lassen. Heute endet mein Abenteuer außerhalb Italiens.“

Ob Buffon eine neue Herausforderung annimmt oder aufhört, steht noch nicht fest. Auch ist offen, ob PSG den an Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Nationaltorwart Kevin Trapp (28, Vertrag bis 2020) zurück an die Seine holen wird.

+++ 15.39 Uhr: Ödegaard will Real unbedingt verlassen +++

Martin Ödegaard fordert seinen Abschied bei Real Madrid. „Ich habe das Feedback, dass sie sehr glücklich mit mir sind bei Real Madrid. Aber es ist schwierig zu spielen und das wird wahrscheinlich auch in der nächsten Saison der Fall sein“, teilte der Offensiv-Allrounder in der norwegischen Tageszeitung Verdens Gang mit.

Wie ein Wechsel zustande kommt, ist Ödegaard inzwischen egal: „Sie (Real, Anm. d. Red.) haben schon viele Spieler mit Rückkaufklauseln verkauft. Das würde mich nicht stören. Ich möchte einfach dahin gehen, wo ich die Gelegenheit habe, unter einem Trainer zu spielen, der an mich glaubt.“ Der 20-Jährige wurde zuletzt bei Ajax Amsterdam, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen gehandelt.

+++ 14.25 Uhr: Freiburg verlängert mit Keven und Nico Schlotterbeck +++

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat die Verträge mit dem Brüderpaar Keven und Nico Schlotterbeck langfristig verlängert. Das teilten die Breisgauer am Mittwoch mit. Zur genauen Vertragslaufzeit machte der Verein wie üblich keine Angaben.

Der 22-jährige Keven war in der vergangenen Saison in den Profi-Kader aufgerückt und kam in der Rückrunde als Innenverteidiger auf neun Einsätze. Bruder Nico (19), ebenfalls Defensivspieler, spielte zunächst für die U23 des SC in der Regionalliga Südwest. Im März feierte er dann sein Bundesliga-Debüt und kam bis Saisonende auf drei weitere Einsätze für die erste Mannschaft.

„Keven und Nico sind zwei hervorragende Beispiele für die Arbeit, die in der Freiburger Fußballschule geleistet wird“, sagte SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach: „Wir haben mit beiden Spielern einen klaren Plan und freuen uns, dass sie langfristig bei uns unterschrieben haben.“

+++ 14.21 Uhr: Grillitsch verlängert bis 2022 +++

Florian Grillitsch hat sein Arbeitspapier bei der TSG 1899 Hoffenheim um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert.  

„Ich habe hier Erfahrungen auf einem hohen Niveau gemacht, bin fußballerisch und persönlich gereift. Ich freue ich mich darauf, nun auch ein tragender Teil einer neuen Ära unter Alfred Schreuder zu werden“, erklärte die bisherige Stammkraft unter Julian Nagelsmann.

+++ 14.19 Uhr: St. Pauli holt Ukrainer Taschtschi ablösefrei aus Duisburg +++

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat den Ukrainer Boris Taschtschi ablösefrei bis zum 30. Juni 2022 unter Vertrag genommen. Der 25 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler trug zuletzt das Trikot des Zweitliga-Absteigers MSV Duisburg. In der Saison 2015/2016 kam Taschtschi beim VfB Stuttgart zu neun Bundesliga-Einsätzen.

„Boris passt von seinen Fähigkeiten und seiner Mentalität gut zum FC St. Pauli, er wird unser Offensivspiel mit seinen Qualitäten beleben und noch variabler machen“, sagte Trainer Jos Luhukay. 

+++ 12.14 Uhr: Eriksen äußert sich zu seiner Zukunft +++

Christian Eriksen hat die Gerüchte um einen Abgang bei Tottenham Hotspur befeuert. „Ich fühle, dass ich mich in einem Stadium meiner Karriere befinde, wo ich gerne etwas Neues ausprobieren möchte“, sagte der Mittelfeldspieler der dänischen Zeitung Ekstra Bladet.

Eriksen kam 2013 zu den Spurs. Sein Vertrag ist noch ein Jahr gültig, für Tottenham wäre ein Transfer in diesem Sommer die letzte Möglichkeit eine Ablöse zu kassieren. Der Däne zeigt zudem keine Intention sein Arbeitspapier verlängern zu wollen. „Ich hoffe, dass in diesem Sommer etwas entschieden wird. Das ist der Plan“, wird er zitiert.

Mehr als 145 Millionen Euro müsste ein Klub aufbringen, um den Mittelfeldregisseur zu verpflichten. Vor allem Real Madrid gilt als Interessent und wurde mehrfach mit Eriksen in Verbindung gebracht. Zu den Gerüchten erklärte Eriksen: „Real Madrid ist ein Schritt nach oben, aber  dafür müsste Real Madrid das Telefon in die Hand nehmen und Kontakt mit Tottenham aufnehmen. Und dass haben sie nicht getan, soweit ich weiß.“    

+++ 11.35 Uhr: Hudson-Odoi vor Verlängerung bei Chelsea +++

Monatelang galt Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea als Wunschspieler beim FC Bayern. Im Winter hatte der deutsche Rekordmeister sein Interesse an dem Engländer öffentlich kommuniziert. Offenbar müssen die Münchner ihre Hoffnung auf eine Verpflichtung nun begraben.

Seit der Verletzung des Mittelfeldspielers Anfang Mai waren die Verhandlungen gestoppt worden. Der London Evening Standard berichtet, dass der 18-Jährige vor einer Vertragsverlängerung bei den Blues steht.

In Kürze soll der Youngster einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Einzig der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Verlängerung sei noch unklar.

Diese Nachricht dürfte vor allem Bayern Sportchef Hasan Salihamidzic nicht freuen, der verkündet hatte, Hudson-Odoi „unbedingt verpflichten“ zu wollen. Ohnehin hat man in München mit Leroy Sané einen neuen Kandidaten im Auge.

+++ 11.25 Uhr: China-Klubs wollen Aubameyang +++

Wie die englische Times berichtet, hat Arsenals Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang mehrere Interessenten angelockt. Allerdings kommen die Bewerber nicht aus Europa, sondern aus China.

Der 29-Jährige war bereits während seiner Zeit bei Borussia Dortmund von Klubs aus Fernost umworben worden. Einem Engagement in der chinesischen Super League soll der Gabuner nicht komplett negativ gegenüber stehen.

Die Times nennt Guangzhou Evergrande und Shanghai SIPG als Interessenten. Allerdings will Arsenal den Goalgetter, der in dieser Saison gemeinsam mit Liverpools Mané und Salah Top-Torschütze der Premier League wurde, behalten. Ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt erscheint daher unwahrscheinlich.

+++ 11.25 Uhr: Fürth holt Talent Lungwitz vom FC Bayern +++

 Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat Talent Alexander Lungwitz bis Ende Juni 2022 unter Vertrag. Der 18 Jahre alte Linksverteidiger kommt von der U19 von Rekordmeister Bayern München nach Franken.

Der Junioren-Nationalspieler sammelte in der Wintervorbereitung der abgelaufenen Saison auch erste kurze Erfahrungen bei den Bayern-Profis.

„Alexander hat beim FC Bayern konstant auf hohem Niveau gespielt und trainiert und sich dort wirklich sehr gut entwickelt“, sagte Fürths Trainer Stefan Leitl. Lungwitz sei „spielintelligent, unsere Vorstellungen und Ziele passen zusammen“, ergänzte Manager Rachid Azzouzi.

+++ 9.29 Uhr: Daran hakt Bayerns Deal mit Sané +++

Leroy Sané gilt als DER Wunschspieler für die Außenbahn beim FC Bayern, daran besteht kein Zweifel. Eine Verpflichtung des Stürmers genießt absolute Priorität. Der englische „Guardian“ berichtete zuletzt von einer 80 Millionen Offerte des Rekordmeisters für den Nationalspieler. Nun verriet Klubboss Karl-Heinz Rummenigge, woran der Deal noch hakt.

Zum einen daran, dass die Bayern noch kein Angebot abgegeben haben. Das bestätigte Rummenigge gegenüber der Sport Bild. So weit ist es noch lange nicht. Erst muss der Spieler sich entscheiden, ob er sich vorstellen kann, zum FC Bayern zu kommen. Wenn dies der Fall ist, gehen wir mit Manchester City in konkrete Verhandlungen.“

An Manchester Citys Trainer Pep Guardiola soll der Wechsel offenbar nicht scheitern. Der ehemalige Bayern-Trainer würde einem Wechsel Sanés wohl zustimmen. Rummenigge ist jedenfalls begeistert von dem Jungstar und sagt: „Ich finde den Spieler spannend. Sowohl von der fußballerischen Qualität als auch als Typ.“

+++ 8.26 Uhr: Bayerns Sanches schließt erneute Leihe aus +++

Bayerns Renato Sanches konnte bislang beim FC Bayern nur selten überzeugen. Immer wieder zeigte sich der Portugiese unzufrieden mit seiner Reservistenrolle beim Rekordmeister. Ein Abschied scheint nicht ausgeschlossen.

Nun hat sich der 21-Jährige in der Sport Bild ausführlich zu seiner Situation geäußert. „Ich will keine erneute Leihe. Sollte ich wirklich gehen, dann komplett“, sagte der Mittelfeldspieler.

„Ich möchte mehr spielen. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht es nochmal in München zu versuchen. Ich habe zu wenig gespielt, darüber bin ich enttäuscht“, wird er weiter zitiert und bringt zudem seine Frustration zum Ausdruck. „Manchmal habe ich mich gefragt: Woran liegt es? All die jungen Spieler wie Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Kingsley Coman spielen. Nur ich nicht. Dabei habe ich im Training gezeigt, dass ich ein guter Spieler bin. Ich finde von den jungen Spielern habe ich am wenigsten Chancen bekommen.“

2016 war Sanches als Hoffnungsträger für 35 Mio. Euro von Benfica Lissabon geholt worden. 2017/18 war er bereits an Swansea City ausgeliehen – ohne nachhaltigen Erfolg. Bei den Bayern kommt er insgesamt auf 50 Einsätze, meist von der Bank aus.

+++ 7.44 Uhr: Zorc verrät Plan mit Götze +++

Borussia Dortmund wird im August mit Mario Götze über eine vorzeitige Vertragsverlängerung verhandeln.

„Zu Beginn der neuen Saison werden wir uns zusammensetzen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc der Sportbild. Der 56-Jährige ist zuversichtlich, mit Götze und seinem Beraterteam eine Einigung erzielen zu können.

Man kenne doch seit Jahren die Gerüchte aus England, die „zu uns rüberschwappen“, so Zorc. „Wir sind wie immer entspannt. Denn wir sind mit Marios Vater und seinem Berater in einem guten Austausch“, sagte Zorc. Der Vertrag von Götze beim BVB läuft noch bis 2020.

Götze (26), WM-Held von Rio 2014, wurde zuletzt mit dem englischen Europa-League-Finalisten FC Arsenal in Verbindung gebracht. Zorc bekräftigte noch einmal, dass Götze nicht mit einem Wechselwunsch an den Verein herangetreten sei.

Dienstag, 4. Juni

+++ 20.58 Uhr: Max drängt auf Abschied +++

Dem FC Augsburg droht nicht nur ein Weggang von Stürmer Michael Gregoritsch, der von Werder Bremen umworben wird. Auch Philipp Max scheint einen Wechsel zu forcieren.

„Mir wurde seit 2015 immer von Vereinsseite gesagt, dass der FCA für mich ein Sprungbrett sei“, erklärte der Linksverteidiger beim Münchner Merkur und der TZ

Max, der dem FCA schon im Sommer 2018 den Rücken kehren wollte, plant den nächsten Karriereschritt und will sich deshalb demnächst mit den Vereinsverantwortlichen austauschen.

Es gebe „ein paar Themen zwischen mir und Augsburg, über die ich mir viele Gedanken mache“, erklärte der 25-Jährige. Es handele sich dabei um interne Angelegenheiten, „über die wir in den nächsten Wochen Gespräche führen werden“.

Als möglicher Interessent gilt immer wieder Borussia Dortmund. Ein Problem könnte jedoch die Ablösesumme werden. Letztes Jahr rief der FCA über 20 Millionen Euro für Max auf, der noch bis 2022 gebunden ist.

+++ 17.48 Uhr: Club und HSV an Cohen dran +++

Nach SPORT1-Informationen sind der 1. FC Nürnberg und der Hamburger SV an einer Verpflichtung von Almog Cohen vom FC Ingolstadt interessiert.

Der israelische Nationalspieler kann die Schanzer aufgrund des Abstiegs in die 3. Liga ablösefrei verlassen. Nach der Landerspielpause will sich der Publikumsliebling entscheiden.

Kurios: Beim HSV träfe Cohen auf seinen Ex-Trainer Dieter Hecking, unter dem er einst in Nürnberg gespielt hatte.

+++ 16.00 Uhr: FC Bayern bestätigt James-Abgang +++

Die Gerüchte kursierten schon länger. Nun ist es amtlich. Der FC Bayern wird James Rodríguez nicht verpflichten und die Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro nicht ziehen.

„Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen, weil er vor dem Saisonabschluss zu mir kam und mich gebeten hat, dass wir die Option nicht ziehen. Sein Berater (Jorge Mendes, d. Red.) hat mich letzte Woche auch nochmal angerufen“, bestätigt Karl-Heinz Rummenigge bei SPORT1.

Der Vorstandsboss weiter: „Nun die Option gegen seinen Willen zu ziehen, macht keinen Sinn. Man sollte keinen Spieler für 42 Millionen Euro Ablöse mit entsprechendem Gehalt verpflichten, wenn man ihm keine feste Position bieten kann. Das ist nicht sinnvoll.“

+++ 15.51 Uhr: Prib bleibt Hannover treu +++

Absteiger Hannover 96 hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Mittelfeldspieler Edgar Prib um weitere zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Dies gaben die Niedersachsen am Dienstag bekannt.

Der 29-Jährige hatte wegen zweier Kreuzbandrisse fast zwei Jahre lang pausieren müssen und war erst im Frühjahr wieder in die Mannschaft zurückgekehrt. 2013 war der gebürtige Russe von der SpVgg Greuther Fürth zu den Norddeutschen gewechselt.

„Eddy ist ein Kämpfer, der sich voll und ganz mit dem Klub und der Region identifiziert“, sagte 96-Sportdirektor Jan Schlaudraff. Prib freut sich speziell auf ein Wiedersehen mit dem neuen Trainer Mirko Slomka: „Er hat mich damals zu 96 geholt. Ich fühle mich mit dem Klub und den Menschen verbunden.“

+++ 14.44 Uhr: Regensburg holt Stürmer von St. Pauli +++

Zweitligist Jahn Regensburg hat Stürmer Jan-Marc Schneider verpflichtet. Der 25-Jährige kommt ablösefrei vom Ligarivalen FC St. Pauli und erhält in Regensburg einen Zweijahresvertrag.

Schneider kam in der abgelaufenen Saison für St. Pauli auf neun Ligaspiele, keines davon in der Startelf. Für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord erzielte Schneider in elf Spielen fünf Tore.

+++ 13.32 Uhr: Fix! Jovic wechselt zu Real Madrid +++

Nun ist der Deal perfekt: Luka Jovic wechselt von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid.

Das bestätigten beide Klubs am Dienstag via Twitter.

Bei den Königlichen unterschreibt der 21 Jahre alte Stürmer nach Frankfurter Angaben einen Fünfjahresvertrag. Madrid schrieb auf seiner Homepage von einer Vertragslaufzeit bis 2025, was sechs Jahren entspräche. 

„Sportlich gesehen ist Luka Jovic ein großer Verlust für uns. Seine Explosivität und Torgefährlichkeit hat sich mittlerweile in Europa herumgesprochen. Aber für uns war klar, dass es eine finanzielle Schmerzgrenze gibt“, wird Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic auf der Vereinshomepage zitiert.

Jüngsten Medienberichten zufolge soll die Ablösesumme bei etwa 60 Millionen Euro liegen. Über die tatsächliche Höhe haben beide Klubs Stillschweigen vereinbart.

+++ 12.34 Uhr: Nächster Neuzugang für Paderborn +++

Der SC Paderborn rüstet seinen Kader nach der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga weiter auf. Am Dienstag gaben die Ostwestfalen die Verpflichtung von Innenverteidiger Jan-Luca Rumpf bekannt. Der 19-Jährige wechselt vom Oberligisten Sportfreunde Siegen an die Pader und erhält einen Vertrag bis 2021.

Rumpf ist bereits der achte Neuzugang des SCP für die kommende Saison.

„Jan-Luca ist ein hochbegabter Innenverteidiger, der mit seinen Fähigkeiten sehr gut zu unserer Spielidee passt. Wir wollen ihn in der kommenden Saison in unseren Profikader integrieren und weiter aufbauen“, erklärt Paderborns sportlicher Leiter Martin Przondziono.

Hingegen verlässt Julius Düker den SC Paderborn. Der 23 Jahre alte Stürmer, der zuletzt an den Drittligisten Eintracht Braunschweig ausgeliehen war, wechselt zum Braunschweiger Ligarivalen SV Meppen.

+++ 10.00 Uhr Lichtsteiner verkündet Arsenal-Abschied +++

Außenverteidiger Stephan Lichtsteiner verlässt den FC Arsenal. Das verkündete des Schweizer via Instagram.

Dort spricht der Routinier seine Enttäuschung über das verlorene Europa-League-Finale an und bedankt sich bei Mitspielern und Fans für die Unterstützung: „Ich wünsche meinen Teamkollegen, meinem Trainer und seinem Staff, allen hart arbeitenden Mitarbeitern und allen Gunners Fans nur das Beste. Ich habe es geliebt, Teil dieses Klubs zu sein. Vielen Dank für die überwältigende Unterstützung!“    

+++ 9.15 Uhr: Klinsmann wollte Sohn bei Austria Wien unterbringen +++

Bei Hertha BSC muss sich Jonathan Klinsmann als Torwart Nummer drei hinten anstellen. Eine unbefriedigende Situation für den 22-Jährigen, der endlich als Stammkeeper durchstarten will. 

Sein Vater Jürgen Klinsmann hat sich nun laut der österreichischen Zeitung Krone mit Austria Wien in Verbindung gesetzt, um die Karriere des Sohnes anzuschieben. Demnach gab es Gespräche zwischen Klinsmann Senior und den Austria-Verantwortlichen, wie auch Wiens Sportdirektor Ralf Muhr bestätigte: „Jürgen und ich hatten gute, offene Gespräche. Im Endeffekt sind wir aber nicht auf einen grünen Zweig gekommen.“

Zuvor hatte bereits der Kicker berichtet, das sich die Austria um den Hertha-Torhüter bemühe. Das dementierte Muhr allerdings. „So war’s nicht. Jonathan möchte im Ausland den nächsten Schritt machen. Deshalb kontaktierte uns sein Vater“, sagte Muhr und ergänzte: „Lucic und Pentz (aktuelle Keeper im Austria-Kader; Anm. d. Red.) haben schon Erfahrung in der Bundesliga. So weit sehe ich Jonathan noch nicht.“ 

+++ 8.43 Uhr: Liverpool will Origi mit neuem Vertrag belohnen +++

In der abgelaufenen Champions League Saison spielte sich bei Titelträger FC Liverpool ein Mann in den Fokus, der schon fast vergessen schien: Divock Origi. Der belgische Stürmer war bei den Reds etwas auf das Abstellgleis geraten, wurde zwischenzeitlich an den VfL Wolfsburg verliehen, konnte aber auch dort nicht richtig durchstarten.

Im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Barcelona (4:0) trug er dann mit einem Doppelpack maßgeblich zum wundersamen Comeback von Liverpool bei und traf auch im Finale gegen Tottenham zum 2:0-Endstand.

Nun will der Klub den Offensivspieler für seine jüngsten Leistungen mit einem neuen Vertrag belohnen. Wie der Mirror berichtet, traut Coach Jürgen Klopp dem 24-Jährigen zu, künftig eine noch wichtigere Rolle an der Anfield Road zu spielen.    

Nach dem Champions-League-Finale hatte Origi Verhandlungen mit dem Klub über eine Weiterbeschäftigung bestätigt. „Es gibt ein Angebot über einen neuen Vertrag“, so der Belgier, „wir werden nach der Länderspielpause schauen, aber ich denke es gibt weitere Gespräche mit dem Klub.“   

Bricht die „Büffelherde“ von Eintracht Frankfurt auseinander?

Der Abgang von Luka Jovic zu Real Madrid ist seit Dienstag offiziell. Der spanische Topklub zahlt 60 Millionen Euro für den Serben, von denen allerdings 30 Prozent an Ex-Klub Benfica Lissabon gehen.

Sturmtank Sebastien Haller ist ebenfalls umworben, und auch Ante Rebic denkt an einen Abgang.

Der Kroate wird in Fali Ramadani vom selben Berater wie Jovic umworben und kokettierte bereits vor einem Jahr mit einem Wechsel. Anschließend verlängerte er seinen Vertrag zu verbesserten Bezügen bis 2022, laut „kicker“ könnte nun aber die Zeit für den nächsten Schritt gekommen sein. Allerdings seien derzeit keine Angebote von Topklubs auf dem Tisch, die durchwachsene Rückrunde (fünf Tore, zwei Assists) war kein Bewerbungsschreiben

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„Rocketman“ & Co: 9 Biopics, deren Hauptdarsteller perfekt zum Original-Star passen

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Nach dem Oscar-prämierten Bohemian Rhapsody läuft derzeit mit Rocketman das nächste Biopic in den Kinos, und wie auch bei seinem Vorgänger ist nicht nur die Geschichte des Films faszinierend: Die Schauspieler, die die Rollen ikonischer Künstler wie Elton John, Freddie Mercury oder Jim Morrison übernommen haben, sind teilweise kaum wiederzuerkennen. Wir zeigen euch die Schauspieler, die sich für einen Musikfilm in ein berühmtes Original verwandelt haben!

© Paramount

Rocketman“

Taron Egerton hat für seine Rolle in Rocketman“ eine ganz besondere Verwandlung durchgemacht: Sir Elton John ist äußerlich schließlich nicht nur für seine Zahnlücke und ausgefallene Bühnenoutfits bekannt, sondern auch für seine – sagen wir mal – immer höher werdende Stirn. Dem Schauspieler wurden für seine Rolle als Elton John die Haare gefärbt, ausgedünnt und der Haaransatz rasiert. Zum Glück ist sein Haar nachgewachsen. Wir werden uns sowieso eher an Egertons musikalische Performance erinnern, denn er hat in dem Musical die berühmten Songs selbst eingesungen.

© Paramount / D. Morrison/Express/Getty Images

Bohemian Rhapsody“

Auch für Bohemian Rhapsody“ musste der Hauptdarsteller in eine ganz besondere Rolle schlüpfen: Ähnlich wie Elton John war der ikonische Frontmann der Band Queen nicht nur für seine epische Stimme und Bühnenpräsenz bekannt, sondern auch für sein markantes Aussehen. Rami Malek  hat dieses Aussehen inklusive der leicht abstehenden Zähne nahezu perfekt imitiert und für seine brillante Performance sogar einen Oscar als Bester Hauptdarsteller mit nach Hause genommen.

© 20th Century Fox / Hulton Archive/Getty Images

Auferstehung von Queen

In Bohemian Rhapsody“ kommt nicht nur Rami Malek verblüffend nah ans Original, auch der Rest der Band hat eine bestechende Ähnlichkeit mit den Original-Bandmitgliedern. Vor allem Joseph Mazzello (Bassist John Deacon) – Zuschauern bekannt als der kleine Tim aus Jurassic Park“ – und Gwilym Lee (Gitarrist Brian May) sind ihren Vorbildern wie aus dem Gesicht geschnitten.

© 20th Century Fox / Ian Tyas/Keystone/Getty Images

Sid Nancy“

Ein weiterer Schauspieler, der dem musikalischen Original äußerlich extrem nahe kommt, ist Gary Oldman als Sid Vicious in Sid Nancy„. Der als außerordentlicher Formwandler bekannte Oldman, der für seine Oscar-prämierte Rolle als Winston Churchill in Die Dunkelste Stunde“ zuletzt kaum wiederzuerkennen war, sieht Sid Vicious mit der stilechten Frisur und dem No Future-Gesichtsausdruck zum Verwechseln ähnlich. Bass-Kenntnisse brauchte der Schauspieler für den Film vermutlich genauso wenig wie das Original.

© Constantin / Aubrey Hart/Evening Standard/Getty Images

La Vie En Rose“

In dem Biopic La Vie En Rose“ über Frankreichs beliebteste Sängerin und Nationalikone Edith Piaf hat passenderweise Marion Cotillard die Hauptrolle übernommen. Bekannt aus internationalen Blockbustern wie Inception“ oder Midnight In Paris“ ist sie eine der berühmtesten französischen Schauspielerinnen der Welt und hat sich mit Dauerwelle und hauchdünnen Augenbrauen in die berühmte Künstlerin verwandelt. Auch sie bekam für ihre Rolle einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin, der erste seiner Art für eine französischesprachige Rolle.

© Constantin / Keystone/Getty Images

The Doors“

Wie auch Rocketman“ und Bohemian Rhapsody“ konzentriert sich Oliver Stones Musikfilm The Doors“ über die legendäre Rockband hauptsächlich auf deren ikonischen Frontmann. Jim Morrison war wie so viele andere Künstler nicht nur berühmt für seine Musik, sondern auch für seine Drogenexzesse und seinen vorzeitigen Tod. Mit nur 27 Jahren starb der Mann mit dem Lockenschopf unter mysteriösen Umständen in Paris und wurde damit zum tragischen Teil des Club der 27″, zu dem auch Janis Joplin und Kurt Cobain gehören. In dem Musikfilm, den ihr euch gerade auf Netflix anschauen könnt, wird er von Val Kilmer verkörpert, der nicht nur die Haare des Rock-Idols imitierte, sondern auch den Gesang beisteuerte.

© Studiocanal / Central Press/Getty Images

Walk The Line“

Für die Biografie über den Man In Black“ höchstpersönlich schlüpfte Schauspieler Joaquin Phoenix in die Rolle des krisengeplagten Johnny Cash. Walk The Line“ beleuchtet das Leben und die Karriere des legendären Country- und Folkmusikers, vor allem seine Beziehung zu June Carter (Reese Witherspoon). Beide Darsteller wurden für ihre Performance für einen Oscar nominiert, Witherspoon konnte ihren mit nach Hause nehmen.

© 20th Century Fox / Hulton Archive/Getty Images

Ray“

Für seine Darstellung von Ray Charles in dem Independent-Hit Ray“ bekam Jamie Foxx nicht nur den Oscar als Bester Hauptdarsteller, sondern auch den Golden Globe, den BAFTA sowie den SAG-Award. Seine bewegende Performance als blinder Jazzmusiker war so überzeugend wie real, denn der Django Unchained“-Darsteller spielte die Songs selbst ein und ist dem Musiker außerdem wie aus dem Gesicht geschnitten.

© Universal / Hulton Archive/Getty Images

Judy“

In die Rolle der Judy Garland wird Bridget Jones“-Darstellerin Renee Zellweger schlüpfen. Das Biopic über die berühmte Schauspielerin, Sängerin und LGBTQ-Ikone ist noch für dieses Jahr angekündigt, ein erster Trailer hat uns aber bereits einen Eindruck vom Film gegeben, und darin hat sich die Schauspielerin in ein Ebenbild des Der Zauberer von Oz“-Kinderstars in ihren späteren Jahren verwandelt und singt die berühmten Songs sogar selbst ein. Wir sind gespannt!

© 20th Century Fox / Hulton Archive/Getty Images

I’m Not There“

Einen besonders verrückten Musikfilm schaffte Regisseur Todd Haynes mit I’m Not There„, denn gleich sechs verschiedene Schauspieler verkörperten Musik-Ikone Bob Dylan (Mitte im Bild) stellvertretend für die verschiedenen Abschnitte und Personas seines Lebens. Allen voran ist wohl ausgerechnet Cate Blanchett, deren Verwandlung wohl die überraschendste sein dürfte, doch auch Christian Bale, Ben Whishaw und Heath Ledger (in seiner letzten zu Lebzeiten veröffentlichten Filmrolle) schlüpften in die Rolle des Singer-Songwriters.

© Universum/Tobis / Evening Standard/Getty Images

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ALBA weist Oldenburg erneut in die Schranken

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ALBA Berlin fehlt nur ein Sieg zum erneuten Sprung ins Finale der Basketball Bundesliga (BBL).

Der Vizemeister gewann im Play-off-Halbfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg am Mittwoch sein erstes Heimspiel 79:68 (32:29) und führt in der Best-of-Five-Serie mit 2:0. Am Sonntag hat ALBA auswärts den ersten von drei Matchbällen.

Die Berliner hatten mit dem Tabellenzweiten der Hauptrunde wie im Auftaktspiel (100:93) trotz guten Starts (24:17/14. Minute) große Mühe.

ALBA mit schwacher Dreierquote

ALBA hätte zur Pause deutlich führen können, traf aber von der Dreierlinie (18 Prozent) und der Freiwurflinie (14 Prozent) fast nichts.

Oldenburg, vor zehn Jahren zuletzt deutscher Meister, konnte sich auf Rickey Paulding verlassen. Das Klubidol, im ersten Spiel der Serie noch ganz schwach, stand schon nach 20 Minuten bei zwölf Punkten und hielt die Partie offen. 

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Auch nach einem 15:4-Lauf der Berliner zum 62:52 kamen die EWE Baskets zurück, vom nächsten ALBA-Run erholten sich die Gäste nicht mehr.

Peyton Siva machte mit einem Dreier zum 78:65 den Deckel drauf. Bei ALBA kam Rokas Giedraitis als Topscorer auf 13 Punkte, Landry Nnoko holte zwölf Rebounds.

Mehr Zähler als Paulding (16) holte bei den Oldenburgern nur Liga-MVP Will Cummings (17).

BBL-Playoffs, Spiel 2 im Stenogramm:

ALBA Berlin – EWE Baskets Oldenburg 79:68 (32:29)
Beste Werfer: Giedraitis (13), Giffey (12), Siva (11), Nnoko (11), Sikma (11), Hermannsson (10) für Berlin – Mahalbasic (18), Cummings (17), Paulding (16) für Oldenburg
Zuschauer: 9263
Playoff-Stand: 2:0

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Diese deutschen No-Names rocken Roland Garros

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Ein Kölner und ein Oberfranke mischen das Doppelturnier bei den French Open (täglich im LIVETICKER) auf.

Kevin Krawietz (27) und Andreas Mies (28) gewannen ihre Viertelfinalpartie gegen das serbische Duo Dusan Lajovic und Janko Tipsarevic in drei Sätzen und stehen damit sensationell im Halbfinale – eine historische Leistung.

Im Halbfinale treffen Krawietz und Mies am Donnerstag auf die Argentinier Guido Pella und Diego Schwartzman. Der erste und bisher einzige deutsche Erfolg in Paris im Doppel ist mittlerweile 82 Jahre her.

Doch wer sind die beiden No-Names, die die Doppel-Elite ärgern?

Hortian formt Krawietz/Mies zu Spitzen-Doppel

Seit März 2018 spielen die beiden durchweg zusammen. Anfangs noch auf der Challenger Tour unterwegs, feierten sie im Februar diesen Jahres ihren bisher größten Erfolg und gewannen das ATP 250 Turnier in New York.

„Wir mussten etwas Geduld aufbringen bis wir mit dem Erreichen der 3. Runde in Wimbledon 2018 die nötigen Punkte gesammelt hatten. Mit dem Sieg in New York sind wir wohl endgültig angekommen“, bilanzierte Mies bei Tennis Tourtalk im Rahmen der BMW Open in München. 

Der 1,88 Meter große Kölner kommt ursprünglich aus dem College-Tennis (Auburn University). Mit einem Bachelor in International Business und einem Entwicklungsschub im Doppelspiel kehrte „Andy“ mit 23 Jahren nach Deutschland zurück.

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Der größte Förderer in seiner Karriere war aber kein Amerikaner, sondern sein Coach Dirk Hortian, wegen dem er mit zwölf Jahren auch zum Marienburger Sportclub wechselte. Hortian coacht mittlerweile das Doppel Krawietz/Mies auf der Tour. „Er hat uns nicht nur beim Tennis geholfen, vor allem hat Dirk uns mental gestärkt“, lobte Mies seinen Trainer.

Sein Partner versuchte sich lange im Einzel. Der große Durchbruch auf der ATP Tour gelang Krawietz aus dem fränkischen Ort Witzmannsberg jedoch nicht.

Auf den Spuren von Cramm und Henkel

Durch ihre Erfolge bei den Challenger-Turnieren, dem Achtelfinaleinzug in Wimbledon und dem Turniersieg in New York haben hat das Duo ein neues Selbstverständnis entwickelt.

„Natürlich möchten wir gerne alle Grand-Slam-Turniere spielen. Kurzfristig ist es aber auch unser Ziel in die ATP-500-Turniere und Masters 1000-Events reinzukommen. Da sind die Felder kleiner als bei den Majors und man benötigt ein Ranking innerhalb der Top-30“, gab sich Krawietz in München selbstbewusst.

Dass die forschen Töne nicht nur leere Versprechungen waren, zeigen die beiden nun eindrucksvoll in Roland Garros. Die Deutschen hatten auf dem Weg in ihr erstes Halbfinale bei einem Grand Slam zuvor schon das an Nummer vier gesetzte Weltklasse-Doppel Oliver Marach/Mate Pavic, Australian-Open-Sieger von 2018, sowie die ebenfalls favorisierten Nicolas Mahut/Jürgen Melzer bezwungen.

Einzige deutsche Sieger bei den French Open waren 1937 Gottfried von Cramm und Henner Henkel.

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Videoplattform: Youtube wird Softcore-Pädophilie nicht los

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YouTube

Fehlgeleiteter Empfehlungsalgorithmus: Eine Recherche der „New York Times“ zeigt, wie Zuschauer von Erotik-Inhalten auf der Videoplattform irgendwann bei Kindern im Badeanzug landen.

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Datenschutz: Wenn die US-Justiz entscheidet, was in Deutschland privat ist

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Die EU streitet über die E-Evidence-Verordnung. Sie würde Provider zur Preisgabe von Kundendaten an die Justiz im Ausland verpflichten – und die Privatsphäre gefährden.
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Sexualpädagogen aus Düsseldorf : „Die erste sexuelle Erfahrung ist der Porno im Internet“

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Was denken Kinder und Jugendliche über Sexualität? Und welche Schwierigkeiten haben sie damit? Manfred Nussbaum und Margarete Darscheid von ProFamilia klären Schulklassen in Düsseldorf auf. Uns haben sie erzählt, worüber die Heranwachsenden mit ihnen reden.
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Coup! Dissinger feiert mit Skopje CL-Triumph

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Vardar Skopje hat den großen Traum seines deutschen Rückraumspielers Christian Dissinger erfüllt und zum zweiten Mal nach 2017 die Handball-Champions-League gewonnen. Die Nordmazedonier setzten sich im Endspiel des Final Four in Köln gegen den ungarischen Vertreter Telekom Veszprem mit 27:24 (16:11) durch. 

Dissinger (27), der im Oktober 2018 vom THW Kiel nach Skopje gewechselt war, darf sich erstmals über den Gewinn der wichtigsten europäischen Klubtrophäe freuen. Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer hatte dieses Kunststück mit Paris St. Germain in den vergangenen drei Jahren beim Final Four zweimal verpasst.

Skopje fand vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena etwas besser in die Begegnung und erarbeitete sich einen kleinen Vorsprung (8:5/14.). In der Abwehr machten die beiden Hünen Dainis Kristopans (2,15 m) und Gleb Kalarasch (2,05 m) alles dicht, in der Offensive versenkte das Team von Trainer Roberto Garcia seine Würfe eiskalt.  

Skopje und Veszprem mit dramatischer Schlussphase

Veszprem legte nach der Pause mehrere Gänge zu. Lautstark angefeuert von der ganz in Rot gekleideten Fangemeinschaft verkürzten die Ungarn mit zwei Toren in Unterzahl auf 15:17 (36.). Der etwas glücklose Dejan Milosavljev im Skopje-Tor wurde daraufhin von der Platte genommen, der 23 Jahre alte serbische Nationaltorwart wechselt im Sommer zum Bundesligisten Füchse Berlin. 

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In einer hochdramatischen Schlussphase kamen die Ungarn, die im Viertelfinale den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt ausgeschaltet hatten, bis auf einen Treffer heran (23:24/56.). Der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen. Bester Werfer für Skopje war der brasilianische Kreisläufer Rogerio Ferreira Moraes mit sechs Treffern, Dissinger blieb ohne Torerfolg.

Dissinger war allerdings nicht der einzige deutsche Teilnehmer im Endspiel. Das Schiedsrichter-Duo Lars Geipel und Marcus Helbig leitete das Finale des Final Four, das zum zehnten Mal in Köln stattfand, zum zweiten Mal nach 2017 souverän und ohne große Aufreger. Auch bei ihrem ersten Einsatz vor zwei Jahren hatte Skopje den Titel gewonnen.

Barcelona gewinnt Spiel um Platz drei

Zuvor hatte der FC Barcelona das Spiel um Platz drei für sich entschieden. Die Spanier setzten sich nach einem Offensivfeuerwerk gegen den polnischen Meister KS Kielce mit 40:35 (20:16) durch. Ihr bester Werfer war der französische Nationalspieler Dika Mem mit acht Toren.

In einer flotten Anfangsphase erspielte sich Barcelonas Starensemble um den isländischen Spielmacher Aron Palmarsson schnell ein kleines Polster (9:5/10.). Kielce, künftiger Arbeitgeber von Nationaltorhüter Andreas Wolff, hatte zunächst keine Antwort auf die schnellen Angriffe der Spanier parat.

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Im zweiten Durchgang machte Kielce mit Star-Trainer Talant Duschebajew das Spiel wieder spannend und kam zwischenzeitlich auf 29:31 (47.) heran. Der spanische Champion geriet ins Straucheln, brachte den Vorsprung aber über die Zeit. Für Kielce traf Alex Duschebajew fünfmal ins gegnerische Tor, der Trainer-Sohn wurde mit 100 Toren Topscorer der Champions-League-Saison.

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