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Unsichtbares Problem: Gutes Ozon, böses Ozon

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Ozon gilt als unsichtbare Gefahr. Am Boden ist es gesundheitsschädlich. Trotzdem sollte es nicht verteufelt werden, denn für unser Überleben ist es unentbehrlich.
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Brisantes Duell in der Königsklasse: Kiel trifft auf Ex-Keeper

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Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt trifft in der Gruppenphase der Champions League unter anderem auf den französischen Meister Paris St. Germain und den spanischen Topklub FC Barcelona.

Der deutsche Rekordchampion THW Kiel bekommt es unter anderem mit Titelverteidiger HC Vardar Skopje aus Nordmazedonien zu tun. Dies ergab am Donnerstag die Auslosung der vier Gruppen durch die Europäischen Handball Föderation (EHF) in Wien. 

Duelle mit Wolff und Dissinger

In Skopje steht der ehemalige deutsche Nationalspieler Christian Dissinger unter Vertrag, der Anfang Juni mit seinem Klub den Titel in der Königsklasse holte.

Auch gibt es für die Kieler ein Wiedersehen mit Andreas Wolff, der deutsche Nationaltorhüter wechselte nach der abgelaufenen Saison zum polnischen Spitzenklub KS Kielce.

Bei den Frauen trifft der deutsche Meister SG BBM Bietigheim auf SCM Ramnicu Valcea (Rumänien), Buducnost Podgorica (Montenegro) und das Team von Brest Bretagne (Frankreich). Der deutsche Pokalsieger und Vizemeister Thüringer HC geht nach der Ablehnung einer beantragten Wildcard durch die EHF in der kommenden Saison im EHF-Cup an den Start. Gleiches gilt bei den Männern für den Bundesligadritten SC Magdeburg.

Die deutschen Gruppen im Überblick:

Gruppe A:SG Flensburg-Handewitt, Paris St. Germain (Frankreich), FC Barcelona (Spanien), Aalborg Handbold (Dänemark), Pick Szeged (Ungarn), HC Zagreb (Kroatien), Elverum Handball (Norwegen), RK Celje (Slowenien). 

Gruppe B:THW Kiel, HC Vardar Skopje (Nordmazedonien), HC Veszprem (Ungarn), KS Kielce (Polen), HC Brest (Bulgarien), HC Motor Saporoschje (Ukraine), Montpellier Handball (Frankreich), FC Porto (Portugal).    

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Ferrari-Chef versprüht wenig Hoffnung

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Sebastian Vettels Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (49) versprüht vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER) kaum Hoffnung auf eine Wende bei der zuletzt kriselnden Scuderia.

„Wir erwarten nicht, dass Silverstone besonders gut zu unserem Auto passt“, sagte Binotto vor dem zehnten Formel-1-Rennen der Saison. Allerdings habe man im bisherigen Jahresverlauf auch „gesehen, dass sich das Kräfteverhältnis oft unerwartet ändern kann“.

Damit es für Vettel, der vor einer Woche 32 Jahre alt wurde, im Duell mit Weltmeister und Lokalmatador Lewis Hamilton (Mercedes) vielleicht doch zum ersten Sieg der Saison reicht, treibt Ferrari „die Entwicklung unseres Autos weiter voran“, sagte Binotto: „Wir bringen eine weitere kleine aerodynamische Modifikation mit.“

Vettel freut sich auf Silverstone

Vorjahressieger Vettel, der nach all den Enttäuschungen der Saison derzeit nur WM-Vierter ist, freut sich dennoch auf die „coole Strecke“ in Silverstone mit „vielen schnellen Abschnitten“ und einer „der epischsten Kurvensequenzen in der Formel 1“. Nach seinem Triumph im Vorjahr in Silverstone gewann Vettel nur noch ein Rennen – Ende August 2018 in Belgien.

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Streaming: «How to Sell Drugs Online»: Netflix kündigt 2. Staffel an

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Von der Netflix-Serie «How to Sell Drugs Online (Fast)» soll es eine zweite Staffel geben. Das kündigte der Streamingdienst an.

In der von der bildundtonfabrik (btf) in Köln produzierten Comedyserie steht ein jugendlicher Nerd namens Moritz Zimmermann (Maximilian Mundt) im Mittelpunkt, der aus Liebeskummer Europas größten Online-Drogenhandel startet, anfangs etwas holprig. In der zweiten Staffel laufen die Geschäfte immer besser, allerdings mit Risiken und Nebenwirkungen.

Die Dreharbeiten der sechs halbstündigen Episoden für die deutschsprachige Originalserie sollen im Herbst in Köln und Umgebung beginnen. Die Drehbücher schreiben Netflix zufolge Sebastian Colley, Mats Frey, Natalie Thomas und Stefan Titze. Regie führen Arne Feldhusen und Mia Spengler. Staffel zwei soll im Frühjahr 2020 weltweit verfügbar sein, Staffel eins war erst Ende Mai gestartet.

«Wir freuen uns sehr, dass Netflix an unsere Vision glaubt und wir sie nun weitererzählen können», so die beiden Macher der Serie von btf, Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann. «Ansonsten wäre uns auch nichts anderes übrig geblieben, als (fast) online Drogen zu verkaufen.»

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Wird Mandzukic zum entscheidenden Puzzleteil des BVB?

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Tütet der BVB nach Mats Hummels, Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz den nächsten Mega-Transfer ein?

Laut Tuttosport sind die Schwarz-Gelben Favorit auf die Verpflichtung von Juventus-Angreifer Mario Mandzukic.

Der 33-Jährige soll seinen aktuellen Klub wegen Differenzen mit dem System des neuen Trainers Maurizio Sarri verlassen wollen. Zudem ist Cristiano Ronaldo für die Sturmspitze eingeplant.

Doch ergäbe ein Wechsel Mandzukics überhaupt Sinn für den BVB?

Watzke wollte Mandzukic früher holen

Es ist zumindest nicht das erste Mal, dass der Kroate mit dem BVB in Verbindung gebracht wird. Bereits im vergangenen Sommer und auch Mitte Mai wurde die Personalie in Dortmund thematisiert.

„Er ist ein absoluter Topstürmer, ein ehrgeiziger Typ. Deshalb wollten wir ihn vor einigen Jahren auch zum BVB holen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Juli 2018 der Sport Bild. Er schränkte aber ein: „Jetzt ist ein Transfer völlig unrealistisch, weil Juventus ihn nicht abgeben wird. Für die Medien ist das ein schönes Thema, ich weiß. Für uns aber nicht.“

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Im Mai hatte die Bild dann berichtet, dass Mandzukic auf Rat von Matthias Sammer wieder in die Überlegungen beim BVB aufgenommen worden sei. Dortmunds externer Berater kennt Mandzukic gut aus seiner Zeit als Sportdirektor beim FC Bayern, wo sie 2013 gemeinsam das Triple gewannen.

Sammer: Mandzukic eine „Never Ending Story“

Sportdirektor Michael Zorc und Watzke sollen sich interessiert gezeigt haben. Sammer sprach anschließend aber Klartext.

„Das mit Mandzukic war im letzten Jahr schon eine Never Ending Story, die dahingehend, was meine Rolle betrifft, falsch interpretiert wurde“, sagte Sammer: „Wir diskutieren das, aber ich bin nicht derjenige, der irgendwelche Spieler vorschlägt, das ist Quatsch.“

Watzke sagte der Bild: „Im Fußball ist nie etwas ausgeschlossen, er spielt aber aktuell in Turin.“ Im Juni wiederum berichtete die Gazzetta dello Sport, Mandzukic habe zwei Optionen: Einen Wechsel nach China oder eben zum BVB.

Jobsharing mit Götze und Alcácer

Die Frage ist: Wie würde Mandzukic in die Planungen von Lucien Favre passen? Im vergangenen Jahr setzte der Schweizer Trainer meist auf eine Arbeitsteilung von Mario Götze und Paco Alcácer.

Der eine, Götze, arbeitete und spielte die Gegner mürbe. Der andere, Alcácer, nutzte die Lücken eiskalt.

Während Götze nach Schwierigkeiten zu Saisonbeginn im Verlauf der Saison häufig den Vorzug in der Startelf bekam, bewies Alcácer beeindruckende Qualitäten als Einwechselspieler – mit zwölf Toren stellte der Spanier einen neuen Joker-Rekord auf.

Mandzukic passt kaum zu Favres Spiel

Würde es wirklich Sinn ergeben, das erfolgreichste Jobsharing der Liga zu beenden und dem Duo einen Mann vor die Nase zu setzen, der die Ambitionen hat, zu spielen und mit einer dauerhaften Rolle als Joker wohl kaum einverstanden wäre?

Zumal Favre mit Hazard und Brandt weitere neue Möglichkeiten in der Offensive hat, die es erst einmal im System unterzubringen gilt.

Der 61-Jährige ist ein Verfechter des schnellen Kurzpassspiels, was wiederum nicht unbedingt zu Mandzukic passt. In der Vergangenheit setzte Favre im Sturm häufig auf andere Spielertypen: Alcácer und Götze, Raffael oder Max Kruse bei Gladbach. Das Experiment mit Luuk de Jong schlug damals fehl.

Neue Facette fürs Dortmunder Spiel?

Es gibt allerdings auch Gegenbeispiele. Bei Gladbach machte Favre einst aus Mike Hanke einen erstaunlich stark mitspielenden Angreifer, bei Nizza arbeitete er erfolgreich mit Mario Balotelli zusammen.

Und: Ein kräftiger Mittelstürmer mit Mandzukics Größe fehlt in Dortmunds Kader, bei den offensiv formulierten Titel-Ambitionen würde ein solcher Spielertyp sicherlich nicht schaden.

Je nach Gegner oder Spielsituationen könnte der wuchtige Kämpfertyp eine sinnvolle Option sein, sei es nur, um Bälle festzumachen. Eine mögliche Unzufriedenheit bei Götze oder Alcácer darf – gemessen an den Ansprüchen – ohnehin kein Grund gegen einen Transfer sein.

Titelreife fehlte dem BVB

Viel wichtiger ist bei dieser Betrachtung Mandzukics Mentalität. In der Vorsaison scheiterte der BVB in den entscheidenden Wochen, als im Titelkampf mit dem FC Bayern die Luft ausging, besonders an sich selbst.

„Die sind unreif, die sind einfach unreif. Das Spiel wurde nicht sportlich entschieden, sondern im Kopf“, kritisierte Sammer in seiner Rolle als TV-Experte bei Eurosport nach einem 1:2 gegen Augsburg.

Auch Watzke bilanzierte nun bei SPORT1: „Was uns am meisten gefehlt hat, war die Titelreife.“

BVB mit Transfer-Offensive

Deswegen startete der Klub den Großangriff auf dem Transfermarkt.

„Wir wollten Spieler aus der Bundesliga holen, die wissen, was es bedeutet, wenn wir sagen, dass wir gegen die Bayern um den Titel mitspielen wollen“, sagte Watzke im neuen SPORT1 Bundesliga Sonderheft 2019 + 2020, das am heutigen Dienstag erscheint.

„Darauf musst du deine Transfers ausrichten, dafür kannst du keine drei 19-Jährigen holen“, meinte der 60-Jährige.

Mentalitätsmonster Mandzukic

Noch viel mehr als ein Brandt, Hazard und Schulz, für die ein Kampf um Titel noch Neuland ist, ist der 33 Jahre alte Mandzukic mit allen Wassern gewaschen.

Er kennt die Bundesliga aus seiner Zeit in Wolfsburg (2010-2012) und München (2012-2014) bestens, mit Atlético Madrid, Juventus Turin und auch der kroatischen Nationalmannschaft hat er schon viele Schlachten geschlagen.

Seine Titelreife hat Mandzukic mit insgesamt neun Meisterschaften in seiner Karriere deutlich unter Beweis gestellt.

Auch wenn die aktuellen Gerüchte bei Dortmunder Fans, wohl auch wegen seiner Bayern-Vergangenheit, keine Begeisterungsstürme auslösen, könnte Mario Mandzukic womöglich zum entscheidenden Puzzleteil werden.

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Marvel Cinematic Universe: Die besten Easter Eggs aus den Superhelden-Filmen

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Seit mehr als 10 Jahren beherrscht das Marvel Cinematic Universe (MCU) bereits das Kino. Als Iron Man durch die Lüfte flog, waren zwar die Macher höchst ambitioniert, konnten jedoch den nachfolgenden Erfolg kaum abschätzen.

© Marvel / Disney

 

Inzwischen gibt es mehr als 30 Stunden Film und die stecken voller Anspielungen. Wir haben die Marvel-Filme Revue passieren lassen und präsentieren euch: die besten Easter Eggs aus allen MCU-Filmen.

Iron Man (2008)

© Marvel
© Marvel / Concorde

Zum Ende des Films hält Tony Stark eine Zeitung in der Hand. Darauf erkennt man ein amateurhaftes Foto von Iron Man. Tatsächlich stammt diese Aufnahme von einem Schaulustigen, der die Dreharbeiten fotografierte. Anschließend stellte er das Bild online und die Macher von Iron Man verwendeten es kurzerhand für ihren Film.

Der Unglaubliche Hulk (2009)

© Marvel
© Marvel / Concorde

Als Samuel Sterns mit Bruce Banner kommuniziert, wird der grüne Wüterich als Mr. Blue angesprochen. Dies ist eine Anspielung auf die Comic-Reihe unter Führung von Bruce Jones. Darin verwendete die langjährige Liebschaft Betty Ross diesen Spitznamen für den Unglaublichen Hulk.

Iron Man 2 (2010)

© Sony Pictures
© Sony Pictures

Durch eine Überraschungsattacke auf die Stark Expo hat Iron Man plötzlich alle Hände voll zu tun. Während die Besucher panisch um ihr Leben laufen, stellt sich ein Kind in einer Iron-Man-Maske den angreifenden Androiden mutig entgegen. Unter der Maske ist niemand geringeres als Peter Parker, der spätere Spider-Man  wie wir hier berichtet haben.

Thor (2011)

© Marvel
© Marvel / Paramount

In der Schatzkammer von Asgard sind allerhand magische und mächtige Objekte zur Schau gestellt. Neben dem Infinity Gauntlet, der in Avengers: Infinity War eine entscheidende Rolle spielen wird und über dessen Bedeutung wir hier mehr erzählen, sieht man ebenfalls den Orb von Agamotto, die Unendliche Flamme, Warlocks Auge, die Schatulle des Ewigen Winters und die Tafel des Lebens und der Zeit. Letztere ist zumindest in den Comics ein wichtiges Instrument um Ragnarök, die Apokalypse, auszulösen.

Captain America: The First Avenger (2011)

© Marvel
© Marvel / Paramount

Während der Stark Expo sieht man unter einer großen Glasglocke einen Androiden im roten Anzug. Dies ist eine Anspielung auf die Menschliche Fackel, den ersten Superhelden, den Marvel (damals noch als Timely Comics bekannt) im Jahr 1939 auf schwierige Missionen entsandte. Bevor sie später zum integralen Bestandteil der Fantastic Four wurde, kämpfte die Fackel auch an der Seite von Captain America innerhalb der Invaders. Fakt am Rande: Chris Evans stand sowohl als Menschliche Fackel als auch als Captain America vor der Kamera.

Marvel’s The Avengers (2012)

© Marvel
© Marvel / Disney

Zu Beginn des Films Marvel’s The Avengers überlässt Agent Coulson Tony Stark diverse Akten. Diese haben die Überschrift Project 42 ein klarer Verweis auf die Civil War-Storyline in den Comics. Hinter dem Projekt verbirgt sich in Wahrheit ein Gefängnis am anderen Ende des Universums, in welchem Bösewichte und regeluntreue Superhelden verwahrt werden.

Iron Man 3 (2013)

© Marvel
© Marvel / Concorde

Killians Firma A.I.M. hat in der Comic-Vorlage eine lange Tradition. Als terroristische Einheit mit großem Know-How ausgestattet, war sie lange Zeit ein Dorn im Auge der Avengers. Die Vereinigung unter Führung von MODOK war zunächst eine Absplitterung von Hydra. Nach siegreicher Übernahme durch die Superhelden um Iron Man und Co. gingen die Ressourcen über. Der Name wurde daraufhin von Advanced Idea Mechanics in Avengers Idea Mechanics geändert.

Thor: The Dark Kingdom (2013)

© Marvel
© Marvel / Disney

Im zweiten Teil der Heldensaga von Thor wird seiner Comic-Herkunft gehuldigt: In seinem allerersten Heft Journey Into Mystery trat er den Kronans entgegen, Aliens aus Stein mit mörderischer Durchschlagskraft. Einer von ihnen ist auch in Thor 2: The Dark Kingdom zu sehen. Er hat verblüffende Ähnlichkeit mit Korg, den wir später in Thor 3 Tag der Entscheidung kennenlernen sollten.

The Return of the First Avenger (2014)

© Miramax
© Miramax

Auf dem Grabstein von Nicholas J. Fury steht The Path of the Righteous Man, Ezekiel 15:17 geschrieben. Dies hat ausnahmsweise nichts mit Marvel zu tun, sondern mit der wohl bekanntesten Rolle von Samuel L. Jackson in Pulp Fiction. In Quentin Tarantinos Oscar-prämiertem Werk zitiert der Charakter Jules diesen Bibelspruch mehrfach.

Guardians of the Galaxy (2014)

© Marvel
© Marvel / Disney

In der Sammlung des Collectors finden sich allerhand Schätze, Charaktere und spätere Widersacher/Verbündete von den Guardians of the Galaxy. Neben Hund Cosmo und einem Dunkelelfen findet man unter anderem den Kokon von Adam Warlock. Seine Geschichte ist eng verwoben mit Thanos‘ Machtergreifung durch die Infinity Steine. Grund dafür: In seiner Stirn befindet sich der Seelenstein.

Avengers: Age of Ultron (2015)

© Marvel / Disney
© Marvel / Disney

Der Spitzname des Hulkbusters ist Veronica. Für Zuschauer diesseits des Atlantiks mag dies nicht von großer Bedeutung sein. In den USA hingegen ist dies eine Anspielung auf die populären Archie-Comics. Dort kann sich der Titelheld partout nicht zwischen zwei Frauen entscheiden: Betty und Veronica. Eine berühmte Betty gibt es bereits in Hulks Leben Betty Ross, einmalig dargestellt von Liv Tyler. Nun gibt es eben auch Veronica.

Ant-Man (2015)

© Marvel / Disney
© Marvel / Disney

Zum Ende des Films muss sich Ant-Man auf subatomare Größe schrumpfen. In dieser fantastischen Szene sieht man für einen kurzen, aber entscheidenden Moment die Silhouette einer Frau mit vier Flügeln. Fans der Vorlage verstehen dies als klaren Hinweis auf die Fortsetzung Ant-Man and the Wasp und darauf, dass Janet Van Dyne noch lebt.

Captain America: Civil War (2016)

© Marvel / Disney
© Marvel / Disney

Das kantige Gefängnis von Bucky in Captain America: Civil War hat den einprägsamen Namen D23. Hinter dem gleichen Kürzel verbirgt sich der offizielle Disney-Fanclub D23, benannt nach Disney 1923, dem Jahr, in welchem das Studio gegründet wurde.

Doctor Strange (2016)

© Marvel
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Mit Doctor Stranges Sieg über die Abtrünnigen rund um Kaecilius, werden die Unheiligen in die dunkle Dimension gezogen. Das markante Detail hieran: Ihr körperliches Aussehen verändert sich, sodass die Zuschauer das vermeintliche Debüt der Mindless Ones im MCU erleben dürfen. Diese mystischen Geschöpfe mit einem strahlenden Auge treten meist in Scharen auf und besitzen eine starke Durchschlagskraft.

Guardians of the Galaxy 2 (2017)

© Marvel / Disney
© Marvel / Disney

Inmitten der zahlreichen Mid-Credits und After-Credits-Szenen, die im Marvel-Film-Kosmos mittlerweile zum guten Ton gehören, darf man Zeuge der Wiedervereinigung des originalen Teams rund um die Guardians of the Galaxy sein. Anders als vermutet waren nicht Starlord, Drax und Co. das erste galaktische Heldenteam, sondern Starhawk (Sylvester Stallone), Yondu (Michael Rooker), Martinex (Michael Rosenbaum), Charlie-27 (Ving Rhames), Aleta Ogord (Michelle Yeoh) und Major Vance Astro und Nikki.

Spider-Man: Homecoming (2017)

© Marvel
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Ein schöner Verweis auf das Multiverse von Spider-Man wurde in der Figur von Donald Glover versteckt. Er selbst spielt den Kleinkriminellen Aaron Davis, der als Prowler in New York sein Unwesen treibt. Doch der eigentliche Gag liegt im Satz Mein Neffe wohnt hier in der Gegend. versteckt. Damit spricht er von Miles Morales, der nach Peters Parkers Tod in den Comics den Anzug des Spider-Mans anzieht und als nette Spinne aus der Nachbarschaft für Recht und Ordnung sorgt.

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Meister Bayern hält Leistungsträger

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Der deutsche Meister Bayern München hat langfristig mit Leistungsträger Vladimir Lucic verlängert. Wie der Klub mitteilte, unterzeichnete der serbische Nationalspieler einen neuen Vertrag bis 2022.

Lucic seit 2016 bei den Bayern

Der 30 Jahre alte Flügelspieler läuft seit 2016 für die Münchner auf und war mit seinen Leistungen schon am Doublegewinn 2018 entscheidend beteiligt. „Dass Vladimir Lucic bei uns bleibt, ist ein bedeutender Schritt, den Kern unseres Teams zusammenzuhalten und unsere Identität zu bewahren“, sagte Sportdirektor Daniele Baiesi.

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Lucic steht auch im vorläufigen Kader der stark besetzten Serben für die WM vom 31. August bis 15. September in China.

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Der größte Tag der deutschen Tennis-Geschichte

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Der traditionelle Tanz der beiden Wimbledon-Sieger fiel aus. Denn es war schon nach Mitternacht, als Boris Becker und Steffi Graf, die beiden größten deutschen Tennisspieler aller Zeiten, beim Champions Dinner nach ihrem Triumph saßen. Spät also, der Tag war lang – und zudem war das Ritual des Ehrentanzes schon damals nicht mehr wirklich zeitgemäß, auch wenn viele Deutsche ihr Tennistraumpaar gerne hätten tanzen sehen.

Getanzt hatten sie vorher auf dem Tennisplatz, über den Rasen von London. Dort hatten sie ganz Deutschland begeistert.

Zwei Final-Spiele an einem Tag. Der 9. Juli 1989, der größte Tag im deutschen Tennis, er kam überhaupt nur zustande, weil es in den Stunden zuvor unaufhörlich geregnet hatte. Das Frauenfinale wurde von Samstag auf Sonntag verschoben.

So krönte sich zunächst Graf gegen Martina Navratilova (6:2, 6:7, 6:1) und dann Becker gegen Stefan Edberg (6:0, 7:6, 6:4) zum Champion im All England Lawn Tennis and Croquet Club in Wimbledon – alles innerhalb von drei Stunden.

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Graf und Becker fegten durch das Turnier

Beide hatten ein unglaubliches Turnier gespielt, beide wirkten extrem leichtfüßig: Becker hatte bis zum Halbfinale keinen einzigen Satz abgegeben und dann den an Nummer 1 gesetzten Ivan Lendl in einer Nervenschlacht über fünf Sätze (7:5, 6:7, 2:6, 6:4, 6:3) niedergerungen.

An Graf war bis ins Finale niemand auch nur annähernd herangekommen, die an elf gesetzte Monica Seles (6:0, 6:1) fertigte sie im Achtelfinale genauso ab wie die an vier gesetzte Chris Evert (6:2, 6:1) im Halbfinale. Auch Rasen-Königin Navratilova (mit 9 Wimbledon-Siegen Rekordhalterin) konnte schließlich nur im zweiten Satz mithalten.

Die Bilder nach dem Endspiel wirkten dann wie vertauscht, denn während die sonst so kühle Graf nach ihrem Erfolg ungehemmt losweinte, saß der normalerweise so emotionale Becker wie versteinert auf seinem Stuhl. Sie, die 20-Jährige, und er, der 21-Jährige – sie hatten zu dieser Zeit quasi schon alles erreicht.

Graf hatte 1988 den Grand Slam (also alle vier Grand-Slam-Titel in einem Jahr) und jetzt erneut das Rasen-Major gewonnen, für Becker war es der dritte (und letzte) Wimbledon-Sieg in seinem Wohnzimmer Wimbledon.

Tennis hat sich komplett verändert

Wer die Spiele heute – 30 Jahre später – noch einmal anschaut, der stellt nicht nur fest, dass das deutsche Tennis im Vergleich zu damals viel Prestige eingebüßt hat – im Achtelfinale 2019 stand kein einziger deutscher Vertreter -, sondern auch, dass sich Dynamik und Spielweise komplett verändert haben.

Wann sieht man heute auf der Frauentour überhaupt noch eine Rückhandslice, wie sie Graf über zwei Stunden hinweg konsequent einsetzte? Und wer auf der Männertour stürmt noch konsequent nach jedem Aufschlag ans Netz, so wie das Becker und Edberg bei ihren Duellen immer taten?

Wo sind die Identifikationsfiguren?

Tennis heute ist – auch auf dem schnellsten Belag Rasen – geprägt von Power-Ballwechseln an der Grundlinie, ein Sport für Hard-Hitter. Belagsspezialisten oder grundlegend unterschiedliche Spielertypen gibt es kaum mehr – heute müssen alle Allrounder sein.

Die taktischen Kniffe allein machen keinen Profi mehr. Zu gerne würde man den Becker von damals gegen einen der jungen Generation von heute spielen sehen, wie den Deutschen Alexander Zverev, der in Wimbledon mal wieder nicht dem Druck standhielt. Vielleicht ist es besser, dass solche Zeitreisen nicht möglich sind, denn es bleibt die Befürchtung, dass Becker gegen Zverev chancenlos wäre. So sehr hat sich das Spiel verändert.

Und auch die Champions von damals sind nicht mehr die Identifikationsfiguren, die das deutsche Tennis so dringend bräuchte. Graf hat sich komplett ins Private zurückgezogen, Becker hätte das vielleicht besser tun sollen. In diesen Tagen versteigert das Aktionshaus Wyles Hardy & Co (noch bis zum 11. Juli) 82 Erinnerungsstücke der deutschen Tennislegende, vom Pokal bis zum handsignierten Sportschuh, in Folge seiner Insolvenz. Für das deutsche Tennis haben beide nach ihrer Karriere nur noch sehr wenig getan.

Deutsches Tennis leidet an mangelnder Aufmerksamkeit

Der deutsche Tennis-Bund hat fast die Hälfte seiner Mitglieder verloren, es gibt hierzulande so wenige Tennisspieler wie seit 1980 nicht mehr. Daran kann auch ein Wimbledon-Sieg, wie der von Angelique Kerber im vergangenen Jahr, überhaupt nichts ändern.

Zum Vergleich: 2018 sahen 2,3 Millionen Menschen den Sieg von Kerber im ZDF, 1989 schalteten mehr als 10 Millionen Menschen beim Doppel-Triumph von Becker und Graf auf RTL plus (das nur in der Hälfte aller deutschen Haushalte zu empfangen war) ein.

„Solche Champions wie Steffi und Boris werden nur alle zehn Jahre geboren“, sagte DTB-Präsident Claus Stauder 1989 nach dem historischen Erfolg. Wie Unrecht er doch hatte… Solche Champions gibt es in Deutschland wahrscheinlich nie wieder.

Und was es definitiv nie wieder geben wird, ist ein (deutscher) Tennistag wie dieser! Denn zwei Finals an einem Tag – das ist heute ausgeschlossen. Der Regen spielt in London mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Center Court hat bereits seit zehn Jahren ein Dach.

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