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Bayern raus – aber Müller scherzt mit Hoeneß

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Auch das Daumendrücken der Fußball-Stars half nichts: Bayern München hat den erstmaligen Halbfinal-Einzug im Basketball-EuroCup verpasst.

Im dritten und entscheidenden Viertelfinalspiel unterlag das Team von Trainer Sasa Djordjevic dem spanischen Vertreter Unicaja Malaga 69:74 (27:34) und verlor die best-of-three-Serie 1:2.

„Wir hatten in der ersten Halbzeit in der Offensive Probleme, haben viel zu überhastet agiert. In der zweiten Halbzeit haben wir uns besser in den Griff gekriegt, aber konnten keinen Profit aus den Offensiv-Rebounds schlagen“, sagte Djordjevic.

FC Bayern wacht zu spät auf

Vor den Augen von Fußball-Weltmeister Thomas Müller, Torjäger Robert Lewandowski und Javi Martinez erwischten die Bayern einen Fehlstart und handelten sich im ersten Viertel einen größeren Rückstand ein (6:15), dem sie in einem in der Folge ausgeglichenen Spiel nachliefen.

Im Schlussviertel kam München noch einmal an drei Punkte heran, zum Weiterkommen reichte es aber nicht mehr. Bester Werfer der Münchner war Reggie Redding mit 15 Punkten.

Das erste Duell hatte der Tabellendritte der Bundesliga für sich entschieden (91:82), das zweite Aufeinandertreffen in Spanien aber verloren (67:82).

„Es ist uns nicht gelungen, das Pick-and-Roll von Malaga zu unterbinden. Wir hätten insgesamt smarter spielen müssen. Es ist natürlich eine herbe Niederlage, doch wir müssen uns nun zusammenraufen und unser Bestes geben, denn das haben wir heute nicht getan“, sagte Bayern-Trainer Sasa Djordjevic nach der Partie.

Müller und Hoeneß amüsieren sich

Wenige Tage nach dem Shitstorm wegen eines Twitter-Posts gab es in der Halle Klatschpappen mit der viel kritisierten weiblichen Variante und mit einem nackten Männer-Oberkörper, welches sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Müller vor der Partie amüsiert ansahen

Die Social-Media-Abteilung des FC Bayern Basketball hatte auf Twitter für einen Shitstorm gesorgt. Um Fans in den Audi-Dome zu locken, postete sie ein Bild – und musste sich später Sexismus-Vorwürfen anhören. 

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Jobst: TSG und Co. schlecht für Liga-Vermarktung

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Laut Aussage des Marketing-Chefs des FC Schalke 04, Alexander Jobst, sind aufstrebende Vereine wie TSG Hoffenheim und der FC Ingolstadt nicht förderlich für die Vermarktung der Bundesliga im Ausland, insbesondere in China.

„Bei Popularität geht es um Faninteresse, Traditionsreichtum und Loyalität, und die Beispiele Ingolstadt und Hoffenheim zeigen, dass sie im chinesischen Fernsehen bei der Beachtung der Bundesliga kaum eine Rolle spielen“, sagte Jobst ESPN.

Hingegen wäre der Aufstieg von Traditionsvereinen ein Vorteil. „Deshalb wäre es förderlich für die Positionierung der Liga im Ausland, wenn Klubs wie der VfB Stuttgart und Hannover 96 ins Oberhaus zurückkehren würden“, fügte der Marketingexperte hinzu.

Testspiele in China geplant

Aus diesem Grund wäre die Abschaffung der 50+1-Regel eine Schwächung der Bundesliga. Wenn man die Regel abschaffen würde, würde es „dem Produkt Bundesliga im internationalen Kontext“ nicht guttun, so Jobst weiter.

Um die Bekanntheit der Schalker im Reich der Mitte zu steigern, planen die Königsblauen, im kommenden Sommer Testspiele gegen andere Bundesliga-Klubs auszutragen.

„Es gibt konkrete Pläne, nicht nur gegen ortsansässige Teams zu spielen, sondern sich im Rahmen der Sommervorbereitung auch mit anderen Bundesligisten zu messen“, erklärte Jobst. Ein Duell mit Revierrivale Borussia Dortmund schloss er jedoch aus.

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Terrorismus: IS-Chef soll Mossul verlassen haben

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Foto aus dem Jahr 2014: IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi bei einer Rede - laut den USA ist al-Bagdadi am Leben, hat aber Mossul verlassen. (Archivbild)

Washington – Der Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, hat US-Angaben zufolge unter dem Druck der Kämpfe um Mossul die irakische Grossstadt inzwischen verlassen. Al-Bagdadi sei am Leben, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Mittwoch.

Angesichts der vorrückenden irakischen Truppen habe Al-Bagdadi «Mossul verlassen». Der IS-Chef habe «wahrscheinlich keinen taktischen Einfluss auf die Art und Weise, wie die Schlacht geführt wird». Möglicherweise habe Al-Bagdadi seinen Militärführern aber «grosse strategische Orientierungen» an die Hand gegeben, hiess es weiter.

Das Pentagon erwartet nach Rückschlägen der Terrormiliz im syrischen Rakka und im irakischen Mossul einen Rückzug des IS ins Euphrattal. Der «Islamische Staat» hatte Mossul im Juni 2014 erobert und dort sein «Kalifat» proklamiert. Mittlerweile sind die irakischen Truppen dort auf dem Vormarsch.

Den Ostteil der zweitgrössten irakischen Stadt hatten die irakischen Sicherheitskräfte Ende Januar eingenommen. Jetzt wollen sie die IS-Kämpfer aus West-Mossul vertreiben.

Dabei nahmen sie am Mittwoch auch das berüchtigte Gefängnis Badusch ein. Dort hatte der IS 2014 etwa 600 zumeist schiitische Gefangene hingerichtet. Ausserdem waren dort hunderte Frauen der religiösen Minderheit der Jesiden eingesperrt worden.

Die nordostsyrische Stadt Rakka gilt als eigentliche Hauptstadt des IS. Dort sehen sich die IS-Kämpfer mit drei rivalisierenden Kräften konfrontiert – den türkischen Truppen und ihren Verbündeten, den von Russland unterstützten syrischen Streitkräfte und der von den USA unterstützten kurdisch-arabischen Rebellenallianz Demokratische Kräfte Syriens (SDF).

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Ruhrtriennale Highlights 2017

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Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Installationen und Konzerte – die Ruhrtriennale bespielt damit die ehemaligen Hallen der Kohle- und Stahlindustrie. Eine Vorschau auf die Highlights in diesem Jahr.
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stern TV diskutiert: Sollte Erdogan in Deutschland Wahlkampf machen dürfen?

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„Erdogan macht nicht mehr das, was der Westen will.“ Und das sei auch gut so, findet Erdogan Aktürk. Der Berliner Taxifahrer Erdogan Aktürk verstehe all die türkeistämmigen Menschen gut, die den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verehren. Er habe die Türkei groß gemacht.

Der Taxifahrer Erdogan Aktürk ist einer von rund drei Millionen Menschen in Deutschland mit türkischen Wurzeln. Er selbst kam im Alter von zehn Jahren nach Deutschland, inzwischen hat er einen deutschen und einen türkischen Pass. Aktürk hat in Deutschland Abitur gemacht und ein Architektur-Studium abgeschlossen. Als seine Frau vor zwanzig Jahren schwer krank wurde, beschloss er abends Taxi zu fahren und sich tagsüber um sie und die Kinder zu kümmern. Als Taxifahrer habe er über die Jahre die Breite der Gesellschaft kennengelernt, sagt er. Dabei sei ihm immer dasselbe passiert, Tag für Tag: „Du kannst hier Abitur machen, super Deutsch sprechen, ein guter Nachbar und Vater sein, du kannst hier arbeiten, einen deutschen Pass haben – aber in den Augen der Leute bist du Türke.“ Auch das sei ein Grund, warum er sich nach wie vor eher der Türkei zugehörig fühle. Und zu ihrem Präsidenten.

Umfrage DebatteAktürk wird mit seinem türkischen Pass einer von 1,4 Millionen sein, die hierzulande ab Ende März über die umstrittene Verfassungsänderung der Türkei abstimmen. Was die deutschen Medien schreiben, interessiert ihn kaum. Der Berliner Taxifahrer liest türkische Zeitungen, hat türkische Freunde und spricht innerhalb der Familie und unter Bekannten Türkisch. Überhaupt spielt das Deutsche bei Erdogan Aktürk nur eine untergeordnete Rolle – wie auch sein deutscher Ausweis: „Ich weiß mittlerweile, dass der deutsche Ausweis für mich nur ein bürokratischer Ausweis ist, ich identifiziere mich nicht damit“, sagt er.

Mehrheit der Deutsch-Türken fühlt sich weniger akzeptiert

Fühlen sich die Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland wirklich so außen vor? stern TV hat in einer repräsentativen Umfrage* nachgefragt: Sind Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland aufgrund ihrer Wurzeln weniger akzeptiert? 35 Prozent der befragten Deutschtürken sehen das nicht so, jedoch stimmten mehr als die Hälfte, 62 Prozent, dieser Aussage zu. Von den befragten Deutschen meinten nur 41 Prozent, das sei so.
„Vielleicht ist das auch das Unterbewusstsein, dass wir nicht so akzeptiert werden, wie wir sind“, sagt der Deutschtürke Mücahit Tefekci aus Aachen. Tefekcis Eltern kamen 1971 aus Anatolien nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Er selbst ist in Aachen geboren. In der Grundschule und auf dem Gymnasium habe er aufgrund seiner türkischen Wurzeln keine Probleme gehabt, sagt der 39-Jährige. Heute ist er erfolgreicher Telekommunikations-Fachberater. Er verdient gut und ist bestens integriert. Und auch er steht hinter der Politik von Präsident Erdogan: Vor Erdogans Zeit war es mir ein bisschen peinlich, zu sagen: Ich bin Türke. Und in seiner Zeit sage ich einfach ganz stolz: Ich bin Türke!“

Chronologie der Spannungen Deutschland TürkeiViele Deutsch-Türken wenden sich der Türkei wieder zu. Das wird insbesondere bei den Ansprachen der Minister in Deutschland deutlich. Die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Oberhausen am 18. Februar war der Auftakt des Wahlkampfes von Recep Tayyip Erdogan in Deutschland. stern TV war vor Ort: „Ich fühle mich sehr gut dabei, wenn ein Staatspräsident hier zu uns kommt und uns unterstützt und wirklich verspricht, unsere Probleme in Deutschland hier zu verhandeln und zu beheben. Etwas Schöneres kann man sich gar nicht wünschen“, sagte eine Zuschauerin dort.

Doch es gibt auch Andersdenkende mit türkischen Wurzeln, die vehement gegen die türkische Politik demonstrieren und mehr Macht für Erdogan ablehnen – auch mit dem Gedanken an dort lebende Verwandte. Die türkische Community in Deutschland ist inzwischen in ein Pro- und ein Contra-Erdogan-Lager gespalten, meint auch Serap Güler vom CDU-Bundesvorstand: „Wir haben einerseits unter den Türkeistämmigen selbst eine große Spaltung. Und auf der anderen Seite noch die Spaltung zwischen der türkeistämmigen Community und der deutschen Mehrheitsgesellschaft.“

Ergebnisse der Befragung

stern TV hat 3.700 Menschen gefragt – mit und ohne türkische Wurzeln: Sollte in Deutschland Wahlkampf für Wahlen in der Türkei gemacht werden dürfen? Das Ergebnis: 28 Prozent der Menschen mit türkischem Migrationshintergrund befürworten den Wahlkampf auf deutschem Boden, doch knapp 60 Prozent der Deutschtürken sind dagegen. Und nur vier Prozent der deutschen Befragten sind für einen türkischen Wahlkampf hier, 87 Prozent sprechen sich dagegen aus.  
Die Absagen der geplanten Veranstaltungen in Gaggenau, Köln oder Hamburg sind eine harte Prüfung für das deutsch-türkische Verhältnis. Auch Serap Güler, die selbst türkische Wurzeln hat, beunruhigen die aktuellen Spannungen, die sich durch radikale Anfeindungen von Erdogan-Anhängern gegenüber Andersdenkenden äußern würden: „Entweder ist man für Erdogan und liebt sein Vaterland. Oder man ist gleich ein Vaterlandsverräter, wenn nicht sogar ein Terrorist“, so ihre Erfahrungen der letzten Wochen.  

„Die Wahlkampfveranstaltungen sind schädlich für das hiesige Klima“

Güler selbst wurde 1980 im Ruhrgebiet geboren, ihre Eltern sind türkische Migranten. Sie machte Abitur und eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, danach studierte sie Germanistik und Kommunikationswissenschaften – und ging schließlich in die Politik. 2012 zog Serap Güler für die CDU in den Landtag NRW und in den Bundesvorstand der Partei ein. In ihrer Funktion als integrationspolitische Sprecherin fürchtet die 36-Jährige, dass die politischen Wahlkampf-Auftritte Erdogans und türkischer Minister all ihre Bemühungen zerstören:  „Sie sind schädlich für das hiesige Klima, weil sie uns um Jahre zurückwerfen in unseren integrationspolitischen Bemühungen.“

Die Türkei entferne sich immer mehr von einem Rechtsstaat und von demokratischen Werten und sei unter diesen Voraussetzungen kaum noch als EU-Beitrittskandidat ernst zu nehmen. „Es muss eine deutliche Antwort der Bundesregierung Richtung Türkei fallen, dass Erdogan hier unerwünscht ist“, forderte die NRW-Landtagsabgeordnete vergangene Woche bei stern TV.
Seitdem wird Serap Güler für ihre Meinung vor allem in den sozialen Netzwerken massiv angefeindet. „Ich werde als Arschleckerin der Deutschen bezeichnet“, so die 36-Jährige. „Und als Vaterlandsverräterin.“ 

„Hier wird unsere Meinungsfreiheit dazu missbraucht, dass sie in der Türkei ausgeschaltet wird.“

Wie sehr belastet der aktuelle Streit die Stimmung zwischen Deutschland und der Türkei tatsächlich? Darüber diskutierte Serap Güler am Mittwochabend live in der Sendung mit dem AKP-Politiker und türkischen Regierungsberater Ozan Ceyhun, der den türkischen Außenminister diese Woche bei seinem Besuch in Hamburg und bei den Gesprächen mit Außenminister Sigmar Gabriel begleitet hat. Mi Blick auf die Verfassungsreform, um die es bei den Wahlkampfauftritten geht; sagte Güler: „Hier wird unsere Meinungsfreiheit dazu missbraucht, dass sie in der Türkei ausgeschaltet wird.“ Ceyhun hingegen unterstrich die Kritik an Deutschland: „Ich war immer stolz darauf, was die Freiheit in diesem Land bedeutet, und plötzlich darf ein Nato- und Handelspartner hier nicht reden.“ Das sei nicht in Ordnung. Denn auch Vertreter anderer Länder hätten dieses Recht in der Vergangenheit bekommen, behauptete Ceyhun. Serap Güler wollte diesen Vorwurf nicht gelten lassen. Denn das Werben für die türkische Verfassungsreform sei etwas anderes als frühere Wahlkampfauftritte. „Es ist paradox, dass Sie sich als Vertreter des türkischen Staates auf die Meinungsfreiheit berufen“, sagte sie zu Ceyhun und forderte, „dass die öffentliche Meinung, die politische Meinung und die Gesellschaft deutlich macht, dass Erdogan und seine Minister bei uns – in der Situation, in der sich die Türkei derzeit befindet – nicht willkommen sind.“

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 03.03.2017 und dem 08.03.2017 nahmen 3700 Personen teil, darunter 111 Personen mit türkischem Migrationshintergrund. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

Präsidialsystem

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Kerber wieder Nummer eins der Welt

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Da Serena Williams kurzfristig ihre Teilnahme beim topbesetzten WTA-Turnier in Indian Wells absagt, kehrt Angelique Kerber zurück an die Nummer eins der Weltrangliste.

Die US-Amerikanerin hatte durch ihren Triumph bei den Australian Open Rang eins von Kerber zurückerobert. Seitdem bestritt Williams jedoch kein Match mehr.

„Ich konnte wegen meines Knies nicht trainieren, ich bin enttäuscht, dass ich hier nicht spielen kann“, teilte Serena Williams mit. 

Williams muss auch Miami absagen

Da Williams im Vorjahr das Finale in Indian Wells erreichte, verliert sie 650 Punkte im Ranking. Kerber muss dagegen nur 35 Punkte verteidigen, nachdem sie 2016 ihr Auftaktmatch verloren hatte.

Wegen einer Knieverletzung wird die 35-jährige Williams nicht nur Indian Wells, sondern auch das anschließende Turnier in Miami verpassen.

Dies gaben die Organisatoren in Indian Wells um ihren deutschen Turnierchef Tommy Haas bekannt.

Kerber zeigt ansteigende Form

Kerber, die bereits zwischen dem 12. September 2016 und dem 30. Januar 2017 die Nummer eins war, hat 2017 noch nicht zu ihrer Form gefunden. Zuletzt bewies die 29-Jährige beim Turnier in Dubai jedoch aufsteigende Form und erreichte das Halbfinale.

Durch die Absage von Williams geht Kerber nun als topgesetzte Spielerin beim Turnier in Indian Wells an den Start. In Runde zwei könnte Kerber dabei auf ihre Fed-Cup-Freundin Andrea Petkovic treffen.

Die Darmstädterin muss beim mit 7,7 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste allerdings zunächst ihr Auftaktmatch gegen die US-Amerikanerin Vania King gewinnen. 

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Nenadic-Bruder wechselt zu den Füchsen

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Bundesligist Füchse Berlin hat den serbischen Rückraumspieler Drasko Nenadic (27) bis zum Saisonende verpflichtet. Der Bruder von Liga-Torschützenkönig Petar Nenadic absolvierte bereits mehrere Trainingseinheiten bei den Berlinern und soll den verletzungsbedingt strapazierten Rückraum der Füchse entlasten.

„Wir müssen unseren Nationalspielern, beispielsweise Paul Drux und Steffen Fäth, aktiv Pausen einräumen. Die langen Ausfälle von Drago Vukovic und Fabian Wiede sind gefährlich für unsere restlichen Spieler“, sagte Geschäftsführer Bob Hanning: „Weitere Verletzungen können wir durch den Einsatz von Drasko nun hoffentlich verhindern.“

Zuletzt spielte Nenadic beim HSV Handball. Nach der Insolvenz der Hamburger 2016 kurierte er eine Knieverletzung aus und war seither vereinslos.  

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Düsseldorfer Allergietage – Sieben Fragen und Antworten zu Allergien

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Bei den Düsseldorfer Allergietagen können sich Patienten und Interessierte am Samstag über spezielle Formen der Allergie informieren. Stephan Meller, Hautarzt an der Uniklinik, leitet das Programm und klärt Fragen zur Krankheit.
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Wikileaks: CIA steuert angeblich von Frankfurt aus Hackerangriffe

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Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat Dokumente veröffentlicht, die vom US-Geheimdienst stammen sollen. In Deutschland werde die Cyberspionage für Europa koordiniert.
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USA: CIA baut laut Wikileaks Cyberaktivitäten aus

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Wikileaks-Gründer Julian Assange sieht in den jüngsten Enthüllungen noch grössere Sprengkraft als in jenen von Edward Snowden. (Archivbild)

Berlin/Washington – Die Enthüllungsplattform Wikileaks beschuldigt den US-Geheimdienst CIA, über ein massives Hacking-Arsenal zu verfügen. Wikileaks veröffentlichte am Dienstag mehr als 8000 Dokumente, die von der CIA stammen und neue Methoden der Online-Kriegsführung enthüllen sollen.

Das unter dem Titel «Vault 7» publizierte Material gibt Einblick über die mutmassliche Cyber-Spionagepraxis des Auslandsgeheimdienstes. Ausserdem werden in den Dokumenten Schwachstellen von Smartphones, Computern und Elektronikgeräten beschrieben sowie Hacker-Werkzeuge vorgestellt.

Die CIA kommentierte den Vorgang nicht. «Wir äussern uns nicht zur Authentizität oder den Inhalt von angeblichen Geheimdienst-Dokumenten», sagte ein Sprecher auf Anfrage. Auch der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, wollte die Veröffentlichung nicht kommentieren.

Laut einer Pressemitteilung von Wikileaks ist Frankfurt ein Ausgangspunkt der Überwachungen. So steuerten die Hacker vom dortigen Generalkonsulat aus ihre Angriffe in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Das am Dienstag veröffentlichte Paket stamme aber aus dem CIA-Hauptquartier in Langley (US-Bundesstaat Virginia), in der Nähe von Washington.

Die Veröffentlichung gehe bezüglich ihrer Grössenordnung weit über die von Enthüller Edward Snowden aufgedeckten Informationen des US-Abhördienstes NSA hinaus, hiess es von Wikileaks. Die CIA habe heimlich ihre Cyberaktivitäten ausgebaut und so eine neue NSA geschaffen. Mit dem Unterschied, dass diese neuen Aktivitäten noch weniger reguliert seien. Wikileaks will die Informationen in mehreren Teilen publik machen.

Die angewandten Strategien, mit Hilfe sogenannter Cyber-Waffen an Informationen zu gelangen, seien hochgradig gefährlich. Sobald eine solche Waffe in die falschen Hände gerate, könne sie jederzeit gegen Dritte eingesetzt werden. «In der Entwicklung von Cyber-Waffen liegt ein extremes Risiko der Weiterverbreitung», sagte Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Zum Hacking-Arsenal der CIA gehören laut Wikileaks Malware, Viren und Trojaner. Demnach können etwa iPhones, Android-Geräte oder Windows-Rechner ausspioniert werden. Zudem sollen über eine spezielle Software Samsung-Fernsehgeräte des Modells F-8000 mit eingebauter Kamera und Mikrofon in eine Wanze verwandelt worden sein. Bei der Attacke mit einem Programm namens «Weeping Angel» erwecke das Gerät den Anschein, ausgeschaltet zu sein. Stattdessen zeichne der Fernseher Gespräche auf und sende diese an einen CIA-Server.

Zudem könne der Geheimdienst die Verschlüsselung von Nachrichtendiensten wie WhatsApp, Signal oder Telegram umgehen, indem er Smartphones hacke und auf Nachrichten oder Audiobotschaften zugreife, bevor die Verschlüsselung greife.

Wikileaks nennt die Quelle seiner Informationen nicht. Die Quelle habe den Wunsch, mit der Veröffentlichung eine öffentliche Diskussion über die Frage zu entfachen, ob die CIA ihre Kompetenzen überschreite. Erstmals hat die Enthüllungsplattform Dokumente vor Veröffentlichung bearbeitet und etwa Namen von CIA-Mitarbeitern oder andere Daten geschwärzt.

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