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„Avatar“: Hat James Cameron einfach das Ende seiner Filmreihe verraten?

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Achtung: Es folgen Spoiler für das Ende der Avatar-Filmreihe!

Avatar Aufbruch nach Pandora 3D
Das Ende der Avatar-Reihe ist kein Geheimnis mehr. © 20th Century Fox

Obwohl Avatar sich rückblickend eher als kurzlebiges kulturelles Phänomen entpuppte, wollen die Macher des Blockbusters den Zauber von Pandora und seinen Bewohnern, den Na’vi, wieder auf uns übertragen. Neben den vier Fortsetzungen, die uns (Stand jetzt) ab 2019 regelmäßig in die fremde Welt entführen sollen, will Ubisoft ein umfangreiches Computerspiel entwickeln und sogar Freunde des gepflegten Freizeitparkes kommen im Avatar-Stil auf ihre Kosten.

Avatar 2 soll erneut das Kino revolutionieren

In Disney’s Animal Kingdom in Orlando wurden kürzlich neue Avatar-Attraktionen von James Cameron persönlich vorgestellt, der zusammen mit Whoopi Goldberg einen Einblick gewährte und dabei gleich einmal das Ende der ganzen Filmreihe verriet. Aber seht selbst, ab 2:30 Minuten beginnt der Spaß.

Die Avatar-Reihe endet mit einem klassischen Happy End

Avatar Aufbruch nach Pandora Ende
Ein Kinogang für Avatar 2 lohnt sich wohl eh weniger wegen der Handlung. © 20th Century Fox

Angesichts der Handlung von Avatar mögen viele sich wohl bereits gedacht haben, dass die Geschichte auch nach fünf Filmen ein gutes Ende nehmen wird. Wer dennoch leichte Zweifel hatte, wurde nun vom Macher persönlich darüber informiert, wie wir uns das Ende vorzustellen haben. Die Menschen und die Na’vi werden letztlich Frieden schließen und die Bewohner von Pandora heißen die Aliens (das sind in diesem Fall wir) auf ihrem Planeten willkommen.

Falls jemand mit dem Gedanken gespielt hat, dass vielleicht der Planet zerstört wird, die Menschheit sich von Pandora abwendet oder die Na’vi letztlich ausgerottet werden, darf nun also wieder ruhigen Gewissens einschlafen. Wegen der Handlung braucht man Avatar 2 bis Avatar 5 also eher nicht mehr zu sehen, aber die meisten kaufen sich ihre Tickets wohl ohnehin wegen der spektakulären Spezialeffekte, oder nicht? Und die dürfte man auch mit dem Spoiler im Hinterkopf problemlos genießen können. 

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Schreiben wie früher – Lofree Tastatur macht’s möglich

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Meine Eltern hatten – zu Dekozwecken – eine alte Schreibmaschine zuhause. Und mit alt meine ich richtig alt, Beginn 20. Jahrhundert würde ich mal schätzen. Bei dieser Schreibmaschine hat man am eigenen Leibe erfahren dürfen, woher der Ausspruch: „In die Tasten hauen“ herkommt. Ganz so extrem wünscht sich das sicherlich niemand zurück, aber viele sehnen sich trotzdem nach den mechanischen Tasten der alten Schreibmaschine. Wenn ihr dazu gehört, werdet Ihr aktuell auf Indiegogo fündig. 

Schreiben wie früher – Lofree Tastatur macht’s möglich

Auftritt Lofree. Das Team aus New York bringt zwar nicht die Schreibmaschine zurück, aber ein drahtloses Keyboard, das mit mechanischen Tasten ausgestattet ist. Nun mag der eine oder andere einwenden, dass es doch genügend Tastaturen mit mechanischen Tasten gibt. Das stimmt wohl, allerdings sind die meisten dieser Tastaturen für Gamer konzipiert. Sprich, sie sind klobig und voller Funktionalitäten die ein Otto-Durchschnittsverbraucher vermutlich nie benötigen wird.

Lofree bringt Reduzierung auf das Wesentliche

Lofree ist anders. Die Tastatur ist auf das Wesentliche reduziert – das gilt nicht nur für die Tasten, sondern auch für das Design. Ohne die Größe genau verifzieren zu können, wirkt aber selbst das minimalistische Apple-Keyboard größer als Lofree. Das unterstreichen die Tasten an sich: Sphärische, runde Tasten sollen sich perfekt an die Finger anpassen. Eine Technologie, die Lofree „Gateron Switches“ nennt soll zudem einen Sound erzeugen, der an eine alte mechanische Schreibmaschine erinnert.

Schreiben wie früher – Lofree Tastatur macht’s möglich

Trotz der mechanischen Haptik ist die Lofree-Tastatur natürlich vollgestopft mit Elektronik: Sie verbindet sich mit dem gewünschten Gerät (kompatibel ist sie mit Windows, Mac, iOS und Android) entweder via Bluetooth oder per USB-Kabel. Mittels eines einfachen Schalters entscheidet man sich für die gewünschte Anschlussart. Zudem verfügt das Keyboard über eine Hintergrundbeleuchtung und einen Auto-Sleep-Modus. Es ist also alles vorhanden, was man von einer guten Tastatur erwarten kann. Einen Nachteil für Unterstützer aus Deutschland gibt es aber: Zumindest für die Kampagne ist es nicht geplant, ein deutsches Tastaturlayout anzubieten. Allerdings will Lofree ein solches zur Verfügung stellen, sobald die Tastatur im freien Handel zu erwerben ist.

Die Chancen dafür stehen gut: Lofree hat das Finanzierungsziel um über 2.500% übertroffen, die Nachfrage nach einem solchen Retro-Gerät scheint also durchaus vorhanden zu sein. Wer trotz der fehlenden Qwertz-Tastatur zuschlagen will, hat noch einen knappen Monat Zeit und sollte mindestens 79$ plus Versand einplanen. Wer mehr wissen will, kann sich das folgende Video ansehen oder hier auf Indiegogo vorbeischauen.

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Der Formel-1-Kalender 2017

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Die ersten Testfahrten in Barcelona sind absolviert und versprechen eine spannendere Formel 1 als in den letzten Jahren. Ferrari scheint seine Probleme behoben zu haben, ist verlässlicher und überzeugte durch absolute Bestzeiten.

Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein müssen nach 2015 auch 2017 wieder auf ihr Heimspiel verzichten. Der Grund: Der Große Preis von Deutschland fällt aus. Die Betreiber des Hockenheimrings sahen zu große finanzielle Risiken, konnten sich nicht mit Bernie Ecclestone einigen.

Damit umfasst der Rennkalender in dieser 68. Saison der Motorsport-Königsklasse 20 Termine. Traditionell startet die Formel 1 in Australien (26. März), beendet wird die Serie auch dieses Jahr mit dem Nacht-Grand-Prix in Abu Dhabi.

In der Reihenfolge wurden nur die Rennen in China und Bahrain (2. und 3. Lauf) und die Saisonläufe 15 und 16 (Malaysia/Singapur) getauscht. Die Klassiker in Monza, Spa und Silverstone finden also allesamt wieder im Sommer statt.

Auch während der Saison werden noch Testfahrten durchgeführt. Im April, August und November können die Teams noch an der Feinabstimmung arbeiten.

Der Formel-1-Kalender 2017
26. März: Australien GP in Melbourne
9. April: China GP in Shanghai
16. April: Bahrain GP in Sakhir
30. April: Russland GP in Sotchi
14. Mai: Spanien GP in Barcelona
28. Mai: Monaco GP in Monte Carlo
11. Juni: Kanada GP in Montreal
25. Juni: Aserbaidschan GP in Baku
9. Juli: Österreich GP in Spielberg
16. Juli: Großbritannien GP in Silverstone
30. Juli: Ungarn GP in Budapest
27. August: Belgien GP in Spa-Francorchamps
3. September: Italien GP in Monza
17. September: Singapur GP in Marina Bay
1. Oktober: Malaysia GP in Sepang
8. Oktober: Japan GP in Suzuka
22. Oktober: USA GP in Austin
29. Oktober: Mexiko GP in Mexico City
12. November: Brasilien GP in Sao Paulo
26. November: Abu Dhabi GP in Yas Marina

Formel-1-Testfahrten
18./19. April: Bahrain
1./2. August: Budapest
28./29. November: Abu Dhabi

So sehen Sie die Formel 1 2017

TV: RTL, SKY

Livestream: RTL Now, SkyGo

Liveticker: SPORT1.de

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TV-Tipp: Leg dich nicht mit Klara an

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Diese Ex-Freundin wäre wohl für jeden Mann blanker Horror: Klara (Jennifer Ulrich) kann nicht akzeptieren, dass Schluss ist. Steckt eine andere Frau dahinter? Um das herauszufinden, startet die junge Agentin eine Überwachungsorgie, um ihre alte Liebe Jens (Marc Benjamin) zurückzuerobern – das Ganze führt aber zu einem Desaster. Sat.1 strahlt die Romantik-Komödie «Leg dich nicht mit Klara an» am Dienstag (14. März, 20.15 Uhr) aus.

Die quirlige und im Grunde sehr sympathische Klara ist völlig am Boden zerstört. Sie war fest davon ausgegangen, dass sich ihr Freund mit ihr verloben will. Stattdessen: alles aus. Aber weil sie das Ganze nicht auf sich beruhen lassen kann, spioniert sie ihren Ex-Freund aus. Wie praktisch, dass Klara Agentin beim Bundesnachrichtendienst ist und die technischen Möglichkeiten dazu hat.

Ab jetzt sitzt sie quasi Tag und Nacht vor etlichen Bildschirmen und verfolgt jeden Schritt ihres Ex, der als Mediziner an einem Krankenhaus arbeitet. Warum hat er sie nur verlassen? Hat sie etwas falsch gemacht? Klara weiht eine Kollegin in den Plan ein, ihren Ex zu überwachen – damit unterwandert sie die Spielregeln ihres Arbeitgebers. Zähneknirschend macht die Kollegin mit.

Und dann fährt Klara das volle Programm: SMS-Nachrichten auf dem Handy ihres Ex mitlesen und bei Bedarf umschreiben – denn tatsächlich ist eine andere Frau im Spiel. Mit einer Drohne will die Verlassene Live-Bilder von einem Date der beiden erhaschen und lädt auf einen Fernseher, vor dem das neue Paar sitzt, sogar einen Porno hoch, um bei den beiden die romantische Stimmung zu trüben. Klara verstrickt sich immer tiefer in die Misere.

Mit ihrem Kollegen Mickey (Edin Hasanovic) versucht sie schließlich, ihren Ex eifersüchtig zu machen, als sie sich «zufällig» in einem Restaurant über den Weg laufen. Ein improvisiertes Flirten der Agenten beginnt – die Szene ist die stärkste im Film. Doch so improvisiert ist das Ganze nicht, denn Mickey – er isst schon zum Frühstück Döner – empfindet tatsächlich viel für Klara. Während sie noch auf ihrem Stalking-Trip ist, versucht er, bei ihr zu landen. Ach ja – nebenbei muss Klara noch einen internen Maulwurf beim Bundesnachrichtendienst aufspüren.

Die Sat.1-Komödie «Leg dich nicht mit Klara an» von Nachwuchsregisseurin Mia Spengler ist kurzweilig – und so ziemlich alles ist überspitzt.

Für Schauspieler Edin Hasanovic läuft es zurzeit übrigens besonders gut. Anfang März gewann der Mafia-Thriller «Auf kurze Distanz» (Das Erste), in dem er mitspielt, eine Goldene Kamera als bester deutscher Fernsehfilm.

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Verkehrskongress in Wuppertal: Vision von autoarmen Städten

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Die meisten Autos stehen nur rum. Deshalb berieten Forscher beim Umwelt- und Verkehrskongress in Wuppertal über Städte mit nur noch zehn Prozent der Autos von heute.
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ALBA wirft sich den Frust von der Seele

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ALBA Berlin ist mit einem klaren Sieg gegen s.Oliver Würzburg in der Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Eine Woche nach der Pleite bei der BG Göttingen fertigte der achtmalige deutsche Meister fertigte Würzburg am 25. Spieltag vor 10.288 Zuschauern mit 99:75 (52:29) ab und zog in der Tabelle an den Telekom Baskets Bonn vorbei auf Platz fünf.

Würzburg landete dagegen nach dem klaren Erfolg gegen Oldenburg in der Vorwoche hart auf dem Boden der Basketball-Realität und bleibt als 15. im Tabellenkeller (SERVICE: Die Tabelle).

Die Hälfte aller Dreier fällt 

Der zu keinem Zeitpunkt gefährdete Erfolg der Berliner zeichnete sich bereits in den Anfangsminuten ab. Nach 80 Sekunden versenkte Nationalspieler Akeem Vargas den ersten Dreier im Würzburger Korb zum 5:0 – eine Szene die sinnbildlich für den weiteren Spielverlauf steht. ALBA spielte sich von jenseits der 6,75 Meter in einen Rausch. Bis zur Halbzeit trafen die Berliner sieben Dreier bei einer Quote von 54 Prozent – am Ende lag die Quote bei 50 Prozent bei 13 erfolgreichen Distanzwürfen.

Doch nicht nur aus der Distanz brillierte ALBA. Dank starker Defense und schönen Kombinationen und Abschlüssen der Center Mehmedin Kikanovic und Bogdan Radosavljevic war das Spiel bereits zur Pause beim Stand von 52:29 entschieden.

Nach einem starken Drittel Viertel (26:15) war der Würzburger Wiederstand endgültig gebrochen. Der Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann muss man jedoch zugutehalten, dass sie sie trotz des immer größer werdenden Rückstandes nie ganz aufgaben. Gegen eine vor allem offensiv stark aufspielende ALBA-Mannschaft war an diesem Abend kein Gras gewachsen.

Im letzten Viertel ließ ALBA im Gefühl des sicheren Sieges etwas nach, was Würzburg zu Ergebniskosmetik nutzen konnte.

Für die mannschaftlich geschlossen auftretenden Berliner punkteten sechs Spieler zweistellig. Beste Werfer beim zweithöchsten Saisonsieg der Berliner waren Center Bogdan Radosavljevic mit 17 und der Serbe Dragan Milosavljevic mit 14 Punkten. Für die Würzburger traf Vincent Sanford (21) am besten.

„Wir haben im ersten Viertel gut getroffen. Mit dem daraus gewonnenen Selbstvertrauen sind wir den Weg bis zu Ende gegangen“, sagte Niels Giffey nach der Partie im Gespräch mit SPORT1

Ludwigsburg sichert Platz acht ab

Seine Heimschwäche untermauerte derweil Science City Jena. Der Aufsteiger verlor gegen die MHP Riesen Ludwigsburg deutlich mit 80:95 (33:55) und kassierte damit bereits seine achte Pleite vor eigenem Publikum. In der Tabelle bleibt Jena als Zehnter aber im gesicherten Mittelfeld, Ludwigsburg festigte Rang acht.

Topscorer der Partie war Jenas Marcos Knight mit 27 Punkten, die höchste Ausbeute bei den Gästen erzielte Jack Cooley mit 15 Zählern.

Die Giessen 46ers beendeten ihre seit drei Spielen andauernde Pleitenserie und besiegten die Eisbären Bremerhaven mit 88:84 (40:40). Nach dem elften Saisonsieg bleiben die Hessen Neunter, während die Norddeutschen weiter auf Rang 13 stehen. Erfolgreichster Schütze der Partie war Bremerhavens Point Guard Jordan Hills mit 30 Punkten.

Die Spiele im Stenogramm:

Science City Jena – MHP Riesen Ludwigsburg 80:95 (33:55)
Beste Werfer: Knight (27), McElroy (15), Haukohl (10) für Jena – Cooley (15), Thiemann (11), Toppert (10), Trice (10), Hammonds (10) für Ludwigsburg
Zuschauer: 2852

Alba Berlin – s.Oliver Würzburg 99:75 (52:29)
Beste Werfer: Radosavljevic (17), Milosavljevic (14), English (13), Giffey (12), Atsür (12), Miller (10) für Berlin – Sanford (21), Odum (13) für Würzburg
Zuschauer: 10.288

Giessen 46ers – Eisbären Bremerhaven 88:84 (40:40)
Beste Werfer: Evans (23), Manigat (16), Wells (13), Saibou (12) für Gießen – Hulls (30), Diggs (16), Aleksandrov (12) für Bremerhaven
Zuschauer: 3394

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Correia droht längere Pause

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Eintracht Braunschweig muss im Aufstiegsrennen in der Zweiten Liga  womöglich für einen längeren Zeitraum ohne Kapitän Marcel Correia auskommen. Der 27-Jährige zog sich beim 2:1 (0:1)-Auswärtserfolg bei Fortuna Düsseldorf am Montagabend eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu.

Diagnose fehlt

„Was es genau ist, wissen wir noch nicht. Es sieht aber nicht so gut aus“, sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Der Innenverteidiger musste nach einem Laufduell mit Ihlas Bebou bereits in der zehnten Minute ausgewechselt werden.

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Abschaffung von «Obamacare»: 24 Mio Amis bald ohne Krankenversicherung

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Tausende Amerikaner gingen auf die Strasse, um gegen die Abschaffung von «Obamacare» zu demonstrieren.

Durch die Gesundheitspläne der US-Republikaner werden nach Ansicht von Experten im nächsten Jahr in den USA rund 24 Millionen Menschen weniger krankenversichert sein als derzeit.

Laut dem am Montag in Washington veröffentlichten Bericht des unabhängigen Budgetbüro des Kongresses (CBO) könnten bis 2026 rund 24 Millionen Menschen weniger versichert sein als unter dem derzeitigen System.

Die Mehrheitsfraktion der Republikaner im Repräsentantenhaus hatte in der vergangenen Woche einen Entwurf für eine Reform der Reform vorgelegt, die einst Präsident Barack Obama zu seinem Markenzeichen gemacht hatte und die landläufig «Obamacare» genannt wird.

Millionen Amerikaner sind auf diese Gesundheitsversorgung angewiesen. Vor der Einführung gab es keine flächendeckende Vorsorge. Vor allem Geringverdienende, die mit der Variante Medicaid eine Art Grundversorgung erhalten, profitieren derzeit von der Politik. Viele Menschen halten die Beiträge allerdings für zu hoch.

Republikaner stellen Entwurf vor

Der Entwurf der Republikaner zu «Obamacare» sieht vor, wesentliche Teile der Reform abzuschaffen. Dazu soll auch die Versicherungspflicht gehören. An die Stelle des bisherigen Systems mit staatlichen Zuschüssen soll eine freiwillige Krankenversicherung treten, die mit altersabhängigen Steuernachlässen zwischen 2000 und 4000 US-Dollar begünstigt werden soll.

Bleiben soll die Verpflichtung für Versicherer, Menschen unabhängig von ihren Vorerkrankungen aufzunehmen. Präsident Donald Trump unterstützt die Pläne. (SDA/gru)

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Kino-Tipp: Moonlight

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Regisseur Barry Jenkins erzählt in seinem Oscar-prämierten Film die Entwicklungsgeschichte eines schwarzen Jungen in einer problembeladenen Gegend von Miami. Hier bestimmen Drogensucht und Gewalt den Lebensalltag von „Little“, der eigentlich Chiron heißt.
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Kindermord in Herne: Was wir über den mutmaßlichen Mörder Marcel Heße wissen

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Viele Menschen fragen sich dieser Tage: In welcher Welt leben wir eigentlich, dass Teenager Kinder ermorden – und sich damit auch noch brüsten? Vor allem in seiner Heimatstadt Herne hat der gewaltsame Tod des neunjährigen Jaden Fassungslosigkeit und tiefe Trauer ausgelöst. In Jadens Schule sind Seelsorger und Psychologen im Einsatz, um die Mitschüler des Jungen damit nicht alleine zu lassen.

Er postete Fotos im frei zugänglichen Chat

Marcel Heße wohnt in der Fleithestraße in Herne. Die beiden waren Nachbarn. Am frühen Montagabend klingelte der mutmaßliche Mörder bei Jaden und fragte den Jungen, ob er ihm beim Aufstellen einer Leiter helfen könne. Der Neunjährige ging mit ihm ins Nachbarhaus und kam nicht mehr zurück. Was danach geschah, berichtet der Anwalt von Jadens Mutter Reinhard Peters: „Der Lebensgefährte der Mutter hat das Kind gesucht, man wusste ja, dass es beim Nachbarn war. Als nicht geöffnet wurde, hat er das Haus durch den Hintereingang betreten und das Haus nach dem Kind durchsucht. Im Keller hat er den Jungen schließlich in seinem eigenen Blut liegend gefunden.“

Marcel Heße soll Jaden brutal ermordet haben. Nach dem Obduktionsergebnis von Mittwoch starb das Kind durch mehrere Messerstiche. Später tauchten im frei zugänglichen Internetforum 4chan Fotos und Chatverläufe auf, in denen Heße mit seiner abscheulichen Tat prahlte, und mit dem Opfer posierte.
Die Polizei startete umgehend eine groß angelegte Fahndung nach dem 19-jährigen Tatverdächtigen, ging allen denkbaren Hinweisen nach. Nur einen Tag später, am Dienstagabend, tauchte ein weiterer Chat mit Fotos auf, in dem sich jemand als Marcel Heße ausgab und Hinweise auf einen weiteren Mord gab: Ich habe mich in die Hand geschnitten, als ich das 120 kg Biest bekämpfte. Sie leistete mehr Widerstand als das Kind.

Kasten FahndungNoch ist unklar, ob diese Nachricht tatsächlich von Marcel Heße stammt. Die Polizei veröffentlichte das Zitat dennoch bewusst – wissend, dass der öffentliche Druck die Angst bei Täter schürt, sagt der Bochumer Ermittler Volker Schütte: „Wir haben ein ermordetes Kind und wollen keine weiteren Opfer.“
Am Mittwochmorgen riegelte die Polizei ein Gymnasium im 15 Kilometer von Herne entfernten Wetter ab. Jemand glaubte, Marcel Heße dort gesehen zu haben. Die Schüler wurden angewiesen, ihre Klassen Zimmer nicht zu verlassen, und wurden nur unter Aufsicht nacheinander entlassen. Auch das schürt die Angst – Angst vor der Bedrohung: ein 19-Jähriger, der offenbar keine Skrupel zeigt.

„Der Täter hat nichts zu verlieren, weil er sich ohnehin das Leben nehmen wollte“

Live bei stern TV äußerte sich Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter zu den aktuellen Entwicklungen. Laut Fiedler nimmt die Polizei den Verdacht, Marcel Heße könnte auch noch eine Frau getötet haben, sehr ernst. Anhand von Vermisstenanzeigen werde nach dem vermeintlichen Opfer gesucht. Es werde zur Zeit mit allen Mitteln daran gearbeitet, das Foto des Täters der Öffentlichkeitsfahndung zugänglich zu machen. Der Fahndungsdruck auf den Tatverdächtigen sei sehr groß. Marcel Heße wird als hochintelligent und sehr gefährlich eingestuft und er gilt als bewaffnet. Es sei davon auszugehen, so Sebastian Fiedler, dass er die Taten bewusst begangen hat und sich im Klaren darüber war, dass er bei einer Veröffentlichung entdeckt werden würde. „Wir haben es hier mit einem Täter zu tun, der offensichtlich nichts zu verlieren hat, da er ohnehin geplant hatte, sich das Leben zu nehmen, wie es momentan heißt. In dieser psychischen Situation hat er sich offenbar zu dieser – mindestens einer – Tat entschlossen.“ Das Persönlichkeitsprofil sei nicht weit von dem eines potenziellen Amoktäters entfernt, so Sebastian Fiedler. „Wir wollen damit keine Panik verbreiten. Die Öffentlichkeitsfahndung dient dazu, unsere Fahndung zu unterstützen: Jeder kleinste Hinweis ist wertvoll für die Ermittler. Jeder kleinsten Spur wird nachgegangen.“

Derzeit geht die bundesweite Fahndung nach Marcel Heße weiter – mit Hubschraubern, Wärmebildkameras und Hundestaffeln. Immer wieder durchkämmen Hundertschaften der Polizei ganze Stadtteile. Doch auch zwei Tage nach der Tat befindet er sich noch immer auf der Flucht.

4chan Herne Marcel Mord 15.15

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