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„Die Schöne und das Biest“: Trickfilm vs Realfilm – Die Unterschiede im Video!

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Video: Die Schöne und das Biest: Trickfilm vs Realfilm

Die Schöne und das Biest ist ein weiteres gelungenes Beispiel dafür, dass sich Realfilm-Adaptionen älterer Zeichentrick-Klassiker für Disney auszahlen. Der aufwendige Film mit Emma Watson und Dan Stevens schaffte es im März 2017 in vielen Ländern auf den ersten Platz der Kinocharts. Entsprechend werden weitere Neuauflagen in den kommenden Jahren folgen.

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Superscreen: Erweiterung für dein Smartphone-Display

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Du nutzt dein Smartphone jeden Tag, vielleicht sogar jede Stunde – und das gleich mehrmals. Für die meisten Anwendungen wie Messenger, Internet-Browser und Telefonate reicht das integrierte Display meist auch gut aus, doch für manche Apps wären ein paar zusätzliche Zentimeter vielleicht auch nicht verkehrt. Mit dem Superscreen erweitert ihr euren Smartphone-Bildschirm auf 10,1 Zoll.

Superscreen ist einfach zu erklären und dennoch ist das Produkt trotz simplem Aufbau und einfachen Funktionen genial umgesetzt worden. Um Superscreen einsatzbereit zu machen genügt es auf dem Smartphone, welches man nutzen und erweitern möchte die passende App von Superscreen zu installieren. Diese wird zur Übertragung geöffnet und schon koppelt sich das Handy mit dem Tablet-Bildschirm. Das Ganze soll schnell und super einfach über die Bühne gehen und auch für Laien problemlos nutzbar sein.

Superscreen für Android- und Apple-Handys

Laut Hersteller ist Superscreen cross-kompatibel und mit 97 Prozent aller neusten Smartphones kompatibel. Dabei ist neben Android-Herstellern wie Samsung, Google, Xiaomi, ZTE oder LG eben auch Apple mit seinen iPhones. Die Anwendungsgebiete für das Gadget sind natürlich vielseitig – so könnte Superscreen immer dann Verwendung finden, wenn ein größeres Display praktisch wäre und mehr Inhalte wie Bilder oder Text angezeigt werden können. Uns persönlich würde das externe Display zum Beispiel morgens in Bus und Bahn gefallen, wenn man die morgendlichen News durchliest und Nachrichten sowie Mails beantwortet.

In den Farben Ivory White und Midnight Black sind die Erweiterungs-Bildschirme zu haben. Bis zum 20. April 2017 kann die laufende Kampagne noch unterstützt werden. Der Hersteller Transcendent Designs aus Santa Monica beschreibt auf seiner Kampagnenseite mehrere Situationen, in welchen Superscreen perfekt eingesetzt werden kann:

  • Online-Shopping mit mehr Produktdetails (Bilder und Text)
  • Gaming
  • Nachrichten lesen wie auf einem Tablet
  • kreative Anwendungen (Entwurf, Design)
  • geschäftliche Apps und Online-Weiterbildungen

Wer sich mit Superscreen angesprochen fühlt, der hat ziemlich sicher sofort ein paar eigene Ideen, wie das Gadget optimal in den Alltag eingebracht werden kann. Besonders spannend wird das Produkt durch die hohe Auflösung und Displayqualität. Insgesamt löst der Bildschirm mit 2560 x 1600 Pixeln auf – das sind stolze Werte, die besonders in Verbindung mit dem angepeilten Preis Anklang finden. Für rund 100 Euro könnt ihr euch ein Exemplar des Superscreens sichern. Wer einen externen und mobilen Bildschirm für seine Konsole sucht, der wird mit dem GAEMS M155 sicherlich glücklich!

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Vorschau: VLN-Saisonauftakt mit über 190 Fahrzeugen

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Die Vorfreude steigt: Am Samstag geht es in der „Grünen Hölle“ endlich wieder rund. Nach langer Winterpause – fast fünf Monate lang blieben die Motoren auf der legendären Nürburgring Nordschleife stumm – startet die VLN-Langstreckenmeisterschaft mit der 63. Westfalenfahrt in ihre 41. Saison. Mehr als 190 Fahrzeuge haben für das Auftaktrennen genannt und werden den Fans ein Motorsportfest sondergleichen bereiten.

Mit von der Partie ist die Elite des europäischen Motorsports: erfolgreiche Topstars aus der internationalen Sportwagenszene, ehemalige Le Mans-Sieger und fast das halbe DTM-Fahrerfeld. Und Topfahrzeuge vom Schlage eines Audi R8 LMS, Bentley Continental GT3, BMW M6, Ferrari 488, Lamborghini Huracan, Mercedes-AMG GT3, Nissan GT-R Nismo und Porsche 911 GT3, garniert von Exoten wie dem Renault R.S. 01 und dem Glickenhaus SCG003C, lassen die Herzen der Fans rund um die Nordschleife höher schlagen. Nicht weniger als 36 hochkarätige Rennboliden aus der GT3 (SP9) und der SP-X-Klasse kämpfen um den Tagessieg.

Die wahren Helden fahren Kleinwagen

In der weltweit größten Breitensport-Rennserie sind die wahren Helden jedoch abseits der Spitzengruppe zu finden. Denn von den Top-Autos mit über 500 PS reicht die Bandbreite der Fahrzeuge in der VLN bis hin zum seriennahen Renntourenwagen mit gerade mal 1,8 Litern Hubraum.

Reiner Thomas aus Hürth und Manfred Schmitz aus Kerpen bilden in der Klasse V2 mit ihrem kleinen BMW 318is beim Saisonauftakt das andere Ende des Teilnehmerspektrums. Ihr seriennaher Produktionswagen leistet weniger als ein Drittel der hubraumstarken PS-Boliden in der Spitzengruppe, trotzdem sind die beiden mit mindestens ebenso großer Begeisterung dabei.

Und wenn sie nach Ablauf der Vier-Stunden-Distanz die Zielflagge sehen, ist ihre Freude wohl um ein Vielfaches größer als bei den arrivierten Profirennfahrern. Thomas und Schmitz gehen seit 2013 regelmäßig in der VLN an den Start. 2016 haben sie bei allen Rennen die Zielflagge gesehen – als Sieger. Zugegeben, siebenmal hätten sie auch nur sich selber schlagen können, denn sie waren die einzigen Teilnehmer in der V2. Ihren Ehrgeiz schmälert das nicht im Geringsten, auch 2017 greifen sie wieder voll an.

Publikumslieblinge aus der Region

Man muss nicht unbedingt Kleinwagen fahren, um in der Gunst treuer und fachkundiger VLN-Fans ganz weit oben zu stehen. Das gelingt natürlich auch mit einem GT3-Auto, wie WTM-Racing und Frikadelli-Racing traditionell auf und an der Nordschleife seit Jahren eindrücklich unter Beweis stellen.

WTM, das steht in diesem Jahr für „Wochenspiegel Team Monschau“. Teameigner Georg Weiss hat in der Winterpause Marke und Auto getauscht: Ferrari 488 GT3 statt Porsche 911 GT3 R. Dafür startet der Unternehmer aus Monschau weiterhin zusammen mit seinen langjährigen Weggefährten Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg in die neue VLN-Saison. Eine Platzierung in den Top-Ten scheint angesichts der geballten Macht der Gegner in der GT3-Klasse schon sehr schwierig. Trotzdem darf man sicher sein, dass die Fans die Fahrt des Amateur-Quartetts feiern werden, schließlich sorgt Weiß mit seinem flammneuen Ferrari für Abwechslung und untermauert seinen Individualismus.

Einen Neuzugang gab es bei Frikadelli-Racing. Der Porsche des Fleischwarenfabrikanten Klaus Abbelen und seiner Lebensgefährtin Sabine Schmitz wird in diesem Jahr erstmals auch von Andreas Ziegler aus Remagen pilotiert. Der Newcomer im Team – der 46-jährige Lokalmatador zählt zu den erfahrenen Nordschleifen-Piloten – kehrt nach einem Jahr im Audi R8 LMS zum Neunelfer zurück. Solche Porsche hat er in unterschiedlicher Form in den sechs Jahren davor pilotiert. 2015 fuhr er mit dem GT-Klassiker aus Stuttgart zu seinem bislang einzigen Klassensieg. Der Österreicher Norbert Siedler komplettiert das Frikadelli-Quartett.

Alter schützt vor Rennspeed nicht

Der mit Abstand älteste Rennwagen im bunt gemischten Starterfeld ist der Opel Manta von Olaf Beckmann. Das Sportcoupe ist seit 1994 in der Langstreckenmeisterschaft dabei und errang 51 Klassensiege in 113 Rennen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Nicht nur der Wagen hat viele Jahre auf dem Buckel (mittlerweile weit über 50.000 Rennkilometer), auch Beckmann und seine Mitstreiter Peter Hass und Volker Strycek sind reich an Erfahrung. Zusammen vereinen sie 189 Lenze im Manta.

Volker Strycek tritt zudem auch in dieser Saison wieder den Beweis an, dass die VLN eine echte Familienangelegenheit ist. Zusammen mit Tochter Lena und Sohn Robin absolviert der ehemalige DTM-Meister im Opel Astra OPC Cup einen Doppelstart.

Die Meister gehen getrennte Wege

Während das Manta-Trio eine eingeschworene Mannschaft ist, gehen Alexander Mies und Michael Schrey, die amtierenden VLN-Meister und auch Gewinner des BMW M235i Racing Cup, 2017 getrennte Wege. Während Schrey dem Team Bonk-Motorsport und dem BMW Cup die Treue hält, ist Mies zum Team GetSpeed Performance in die Porsche Cup-Klasse gewechselt. Dort fährt er zusammen mit Tim Scheerbarth, dem VLN-Champion von 2011, und dem Luxemburger Steve Jans einen Porsche 911 GT3 Cup.

Vom eigenen Potenzial her hätte das Trio 2017 gute Aussichten auf den Titel, gäbe es da nicht das altbewährte Punktesystem der VLN, das die Fahrer am meisten belohnt, die in ihrer Klasse die meisten Konkurrenten hinter sich lassen. Beim Auftaktrennen ist die Porsche Cup-Klasse mit fünf Fahrzeugen dünn besetzt, sodass die Punkteausbeute selbst bei einem Sieg mager ausfallen würde.

© Motorsport-Total.com

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Familiäre Zerreißprobe: Von glücklichen Schafen

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Eine kleine, glückliche Familie – auf den ersten Blick. Die Deutsch-Türkin Elmas (Narges Rashidi) wohnt als alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern in Köln. Der 16-jährige Can (Jascha Baum) steckt mitten in der Pubertät und lebt vor allem für das Gitarrespielen.

Der achtjährigen Sevgi (Marlene Metternich) liest Elmas abends das Märchen von der tapferen Schafsmama vor, die ihre Lämmchen unter großen Opfern ganz allein großzieht. Doch eines Tages ist nichts mehr wie vorher: Can findet heraus, dass seine Mutter das Geld für das Überleben der Familie als Prostituierte verdient. Für den Teenager bricht eine Welt zusammen.

«Von glücklichen Schafen» heißt Kadir Sözens fein beobachtetes Filmdrama, das Arte an diesem Donnerstag um 21.55 Uhr zeigt. In ruhigen Bildern und gedeckten Farben seziert der Regisseur auf sehr sensible Weise den Überlebenskampf der Familie. So ermöglicht es Sözen dem Zuschauer, die Gefühle und Beweggründe vor allem von Elmas und Can zu verstehen. Ihre scheinbar ausweglose Situation berührt und macht nachdenklich.

Can rastet erstmal völlig aus – und zieht dann kurzerhand mit seiner kleinen Schwester zum Großvater (Vedat Erincin). Der allerdings ist auch nicht gut auf seine Tochter Elmas zu sprechen und will die Kinder am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden. Das führt zu einigen tragikomischen Szenen in der Wohnung des alten, verwitweten Mannes. Der enttäuschte und aufgebrachte Can wiederum will sich rächen – und greift dabei zu drastischen Mitteln. Das ruft den Zuhälter Klaus (Benno Führmann) auf den Plan. Die Situation droht zu eskalieren.

Besonders stark ist «Von glücklichen Schafen» in den zahlreichen Szenen, die ohne Dialoge auskommen und die Kamera nur beobachtet – dann lebt die Geschichte von der Mimik, den Blicken und den Gesten der Figuren, von der Beobachtung des Alltags, der manchmal stillzustehen scheint. Alle Schauspieler liefern in dem sehr konzentriert erzählten Film eine beeindruckende Leistung ab. Das Ende der Geschichte kommt dann etwas abrupt. Das Schafs-Märchen als Parabel auf Elmas‘ Leben spielt noch einmal eine entscheidende Rolle.

Der türkischstämmige Regisseur Kadir Sözen hat schon mehrfach Geschichten ins Kino und Fernsehen gebracht, die von Menschen mit Migrationshintergrund erzählen – zum Beispiel den Kinofilm «Winterblume» (Regie Sözen) und den mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten TV-Zweiteiler «Zeit der Wünsche» (Regie Rolf Schübel, Produktion Kadir Sözen). In «Von glücklichen Schafen» ist es erneut eine Familie mit türkischen Wurzeln, die im Mittelpunkt steht – doch die Geschichte ist universell.

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Weltwassertag: Abwasser als Ressource

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Thema des Weltwassertages ist das Abwasser. Arzneimittelrückstände bleiben ein Problem in Deutschland. Experten sehen aber auch Chancen: Abwasser als Ressource für Rohstoffe.
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18. Pleite: Bamberg enttäuscht gegen Vitoria

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Zwei Tage nach der Bundesliga-Pleite bei Bayern München hat der deutsche Basketball-Meister Brose Bamberg seine 18. Niederlage in der Euroleague kassiert.

Die Franken, die keine Chance mehr auf den Einzug ins Viertelfinale haben, mussten sich dem spanischen Klub Saski Baskonia Vitoria mit 71:96 (37:53) geschlagen geben und belegen nach dem 27. Spieltag Platz 13 unter 16 Mannschaften. Bamberg hatte schon das Hinspiel im Baskenland 74:81 verloren.

Schwacher Start

Die Bamberger knüpften in der ersten Halbzeit nahtlos an die schwache Leistung vom Duell gegen München (59:67) an. Während das Team von Trainer Andrea Trinchieri erneut nur eine schwache Wurfquote erzielte, trafen die Gäste nach Belieben. Der 11:28-Rückstand nach zehn Minuten war die logische Folge. Im zweiten Viertel konnte Brose das Match ausgeglichener gestalten, ohne jedoch Boden gutzumachen.

„Wir waren am Anfang nicht bereit zu spielen. Das muss besser werden, vor allem in der Defensive“, sagte Trinchieri in der Halbzeitpause auf Telekom Basketball. Wurde es aber nicht. Individuelle Fehler und schwache Abschlüsse ließen Vitoria immer weiter davonziehen.

Jerel McNeal mit 17 und Luca Staiger mit 12 Punkten waren die besten Bamberger Werfer. Bei den Basken trafen Deshane Larkin und Chase Budinger (beide 17) am besten.

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„DFB-Amateure“: Podolski korrigiert Geschenk

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Mit diesem perfekten Abschluss seiner Länderspielkarriere hat Lukas Podolski wohl selbst den DFB überrascht.

Mit einem Traumtor beim 1:0-Sieg gegen England verabschiedete sich der 31-Jährige aus der Nationalmannschaft – und baute seine Bilanz auf 49 Tore im DFB-Trikot aus.

Bereits vor dem Anpfiff hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel Podolski eine Fotomontage mit dem Titel „Mit links an die Spitze“ überreicht – noch mit seinen alten Bilanzen.

„Die DFB-Amateure haben natürlich die falsche Toranzahl draufgemacht“, sagte Podolski.

Die Social-Media-Abteilung des DFB-Teams verbreitete ein Video, in dem Podolski kurzerhand selbst zum Stift griff und seine Toranzahl korrigierte: „So, jetzt stimmt’s!“

Das signierte Einzelstück wird nach Angaben des DFB bald im Fußballmuseum zu sehen sein.

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5 Tote und mindestens 40 Verletzte: Terror-Anschlag im Herzen von London

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Mitten im Zentrum von London rast ein Auto in Fussgänger entlang einer belebten Brücke. Vor dem Parlamentsgebäude attackiert der Angreifer dann einen Polizisten. Er tötet vier Menschen, mindestens 40 werden verletzt. Der Täter wird von Polizisten erschossen.

Mitten im Zentrum von London raste am Mittwochnachmittag ein Auto in Fussgänger entlang der belebten Brücke Westminster Bridge. Vor dem Parlamentsgebäude attackiert der Angreifer dann einen Polizisten. Vier Menschen sterben, mindestens 20 werden verletzt. Die britische Polizei geht von einem Terrorakt aus.

Der Doppelanschlag wurde auf den Tag genau ein Jahr nach den Terrorattacken von Brüssel verübt, bei denen islamistische Selbstmordattentäter 32 Menschen mit sich in den Tod gerissen und mehr als 300 weitere verletzt hatten.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf. Sie ging dabei zunächst von einem Einzeltäter aus. Die britische Premierministerin Theresa May bestellte das Sicherheitskabinett ein. Sicherheitsberater und Geheimdienstvertreter, Rettungskräfte und Politiker trafen sich am Mittwochabend.

«Krank und verkommen»

May verurteilte den Doppelanschlag als «krank und verkommen». Die Menschen in Grossbritannien würden Terror niemals nachgeben, das Leben werde wie gewohnt weitergehen, sagte sie bei einer Ansprache am Mittwochabend in London. Das Parlament werde am Donnerstag zusammentreten wie immer.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. Er sagte trotzig: «Londoner werden sich niemals von Terror einschüchtern lassen.»

Verbündete Grossbritanniens wie US-Präsident Donald Trump, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande reagierten bestürzt und sicherten den Briten Unterstützung zu. Auch Bundespräsidentin Doris Leuthard verurteilte den Anschlag, wie das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation auf Twitter mitteilte.

Angriff mit Auto und Messer

Am Mittwochnachmittag raste ein Autofahrer zunächst auf der Brücke neben dem Parlament in mehrere Fussgänger, unter ihnen drei Polizisten, wie ein Sprecher von Scotland Yard sagte. Danach krachte das Auto in den Zaun des Parlaments.

Der Mann griff auf dem Parlamentsgelände dann einen Polizisten mit einem Messer an. Der Angreifer wurde von anderen Polizisten niedergeschossen, er starb an seinen Verletzungen.

Auch der angegriffene Polizist überlebte die Attacke nicht, obwohl ein Politiker Erste Hilfe leistete. Zwei weitere Menschen sollen auf der Brücke ums Leben gekommen sein. Eine Frau stürzte von der Brücke in die Themse, Rettungskräfte bargen sie lebend, aber schwer verletzt.

Keine Schweizer Opfer

Unter den Verletzten waren zahlreiche Touristen, darunter mindestens drei französische Schüler, wie das französische Aussenministerium in Paris mitteilte. Auch zwei rumänische Staatsbürger sollen rumänischen Behörden zufolge verletzt worden sein.

Schweizerinnen und Schweizer seien nach ersten Erkenntnissen keine unter den Opfern, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten auf Nachfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Mehrere Opfer hätten «katastrophale Verletzungen» erlitten, zitierte die Nachrichtenagentur Press Association einen Arzt aus dem nahe dem Parlament gelegenen St. Thomas Spital.

Regierungsviertel abgesperrt

In Luftaufnahmen im Fernsehen war zu sehen, wie mehrere Menschen auf der Westminster-Brücke vor dem britischen Parlament am Boden lagen und behandelt wurden. Ein Autowrack war auf dem Fussgängerweg vor dem Zaun des Parlamentsgeländes zu sehen.

Die laufende Parlamentssitzung wurde sofort unterbrochen. Die Abgeordneten wurden angewiesen, im Parlamentsgebäude zu bleiben. Das Gelände wurde abgeriegelt. Später wurden hunderte Menschen aus dem Parlamentsgebäude in die angrenzende Westminster Abbey gebracht. Dort harrten sie stundenlang aus, bis sie am Abend die Kirche nach und nach verlassen konnten.

Königin Elizabeth II. hielt sich während der mutmasslichen Terrorangriffe am Londoner Parlament im Buckingham-Palast auf. Ein Palastsprecher äusserte sich nicht zu konkreten Sicherheitsmassnahmen und verwies auf die Polizei. Die Nachrichtenagentur PA berichtete, dass die Tore geschlossen seien und bewaffnete Polizisten die Zugänge bewachten.

Erinnerung an Anschlag von 2005

Die Polizei rief Zeugen auf, Filmaufnahmen und Fotos an die Ermittler zu senden. Zugleich bat sie Augenzeugen um Zurückhaltung. Sie sollten keine Bilder und Videos von Verletzten in Umlauf bringen.

In Grossbritannien gilt die zweithöchste Terrorwarnstufe 4. Zwischenzeitlich wurden 600 zusätzliche Polizisten in London mobilisiert, insgesamt 2800 sollen derzeit in der britischen Hauptstadt für Sicherheit sorgen.

Beim letzten Terroranschlag in London hatten im Juli 2005 vier Muslime mit britischem Pass in der Londoner U-Bahn und einem Bus Sprengsätze gezündet. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt. (SDA)

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Ministerin legt ersten Landeskulturbericht vor

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Wie tickt die Kulturszene in NRW? Der erste Landeskulturbericht, den Ministerin Christina Kampmann (SPD) heute vorgelegt hat, gibt Aufschluss. Ein Ergebnis: Wir in NRW interessieren uns vor allem fürs Kino – und kaum für Hochkultur.
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Beitrag vom 22.03.2017: Schwester von Deniz Yücel spricht bei stern TV: „Er ist immer noch stark“

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„Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist immer noch stark.“ Auf diese Nachricht über „Welt“-Reporter Deniz Yücel haben viele gewartet. Nun durfte seine Schwester – Ilkay Yücel – ihn im türkischen Gefängnis besuchen – und hat danach mit stern TV über das Treffen mit ihrem Bruder gesprochen.

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