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Oldenburg bindet Leistungsträger Schwethelm

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Philipp Schwethelm hat seinen Vertrag bei den EWE Baskets Oldenburg vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Dies teilte der deutsche Meister von 2009 am Freitag mit. Der 27 Jahre alte Forward kann auf 357 Bundesligaspiele und 49 Einsätze in der Nationalmannschaft verweisen.

Trainer Mladen Drijencic ist von dem 2,01-m-Mann überzeugt: „Philipp ist ein Leistungsträger und fester Bestandteil der Rotation. Er hat sich nicht nur in die Herzen unserer Fans gespielt, er ist auch bundesweit ein Sympathieträger über den Basketball hinaus.“

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Das sind Deutschlands Hoffnungen für 2018

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Beim WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan am Sonntag (ab 18 Uhr im LIVETICKER) setzt Bundestrainer Joachim Löw voraussichtlich größtenteils auf seine Weltmeister von 2014.

Mit einer bewährten Formation will Deutschland die Pflichtaufgabe lösen und der Teilnahme an der WM 2018 einen großen Schritt näher kommen.

Bei der Weltmeisterschaft, spätestens aber in der Zeit danach, streben jedoch zahlreiche Talente in die Nationalmannschaft. Schon jetzt stehen Youngster wie Leroy Sane oder Julian Brandt im deutschen Kader und erhalten immer mehr Spielzeit.

iM Football und SPORT1 zeigen den umfangreichen Talente-Pool für Löw.

Für jede Position im bewährten 4-2-3-1-System steht eine talentierte Alternative zur Verfügung. Zahlreiche Hochbegabte lauern auf ihre Chance und wollen den Arrivierten ihren Platz streitig machen. Da auch die A-Elf ihren Zenit noch nicht überschritten hat, steht ein spannender Konkurrenzkampf bevor.

Einige der Talente dürften schon beim Confederations Cup im Juni dabei sein, andere werden bei der U21-EM in Polen weilen.

Für die deutschen Fans besteht kein Grund, sich Sorgen um die Zukunft zu machen: Die nächste Generation nach den 2014er-Weltmeistern steht schon in den Startlöchern.

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Unbewaffnete Bobbys in London: Ein Messer reichte, um Polizist Palmer (†48) zu töten

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LONDON – Mit einem Messer tötete der Attentäter von London den vor dem Parlament postierten Polizisten Keith Palmer (†48). Der Beamte trug keine Waffe.

Gleich mit zwei Messern ging Khalid Masood (†52), der Attentäter von London, gestern auf den unbewaffneten Polizisten Keith Palmer (†48) los. Palmer, der Dienst am Tor zum Parlamentsgebäude hat, versucht den Angreifer mit allen Mitteln aufzuhalten. Vergeblich.

Denn die Mittel, die dem Polizeibeamten zur Verfügung stehen, sind mehr als begrenzt. Mit seinem Schlagstock hat er dem bewaffneten Angreifer nicht viel entgegenzusetzen. 

Palmer bezahlt seinen Einsatz mit dem Leben. Auch der britische Staatssekretär Tobias Ellwood (51), der dem verletzten Polizisten zu Hilfe eilt, kann ihn nicht mehr retten (BLICK berichtete). Der Familienvater erliegt im Spital seinen Verletzungen.

«Dieser Mut ist bemerkenswert»

Erst nachdem der Täter auf Palmer eingestochen hat, können zwei andere Polizisten in Zivil den Angreifer ausser Gefecht setzen. Zwei weitere Polizisten werden bereits beim Angriff auf der Brücke schwer verletzt. 

In den britischen Medien wird neben Ellwood auch der gefallene Palmer als Held gefeiert. Augenzeugen berichten, dass der Beamte mit «seinem mutigen Einsatz» noch Schlimmeres verhindert habe.

Auf Twitter schreibt einer, der den Angriff hautnah miterlebte: «Woran wir uns erinnern müssen, ist Folgendes: Wir haben einen unbewaffneten Polizisten gesehen, der sich mutig auf einen bösen Mann geworfen hat, um ihn zu überwältigen. Dieser Mut ist bemerkenswert.»

Auch die britische Premierministerin Theresa May ehrt Palmer: «Er war Held mit Haut und Haaren. Seine Taten werden wir nie vergessen», sagt May in ihrer ersten Rede vor dem Parlament nach der Attacke.

 

Schlagstock gegen Schusswaffe

Andere dagegen fragen sich: War das Opfer von Palmer überhaupt nötig? Wieso trug der Polizist – immerhin zum Schutz des britischen Parlaments und der Botschaften beordert – keine Waffe, um sich gegen potenzielle Angreifer zu wehren?

Die Antwort darauf ist im Polizeisystem Grossbritanniens und dessen Waffengesetzen zu finden. Traditionsgemäss tragen britische Polizisten, die Bobbys, keine Schusswaffen, sondern Schlagstöcke. 

Nur Sondereinheiten wie das Flughafen-Sicherheitspersonal oder der legendäre Londoner Flying Squad, der für die Bekämpfung von schwerer, organisierter Kriminalität zuständig ist, sind bewaffnet. Auch die beiden Beamten, die den Attentäter erschossen haben, dürften zu einer Sondereinheit gehören. 

Nur ein Drittel der Beamten trägt Waffen

Der Tod von Keith Palmer dürfte die Diskussion um die waffenlosen Bobbys in Grossbritannien wieder anheizen. Nach den Anschlägen in Paris und Brüssel schoss das Thema in der politischen Agenda weit nach oben. 

Im vergangenen Jahr reagierte die Londoner Polizei auf die zunehmende Bedrohung, indem sie die Zahl der Beamten, die Schusswaffen benutzen können, um rund ein Drittel auf insgesamt 2800 Polizisten erhöhte. Die Sicherheitskräfte, die sonst unbewaffnet in der Stadt im Einsatz sind, sollten mit Schusswaffen besser auf terroristische Angriffe reagieren können, so die Erklärung damals. (gr)  

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Kino-Tipp: Der Himmel wird warten

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Der französische Spielfilm zeigt am Beispiel von zwei jungen Frauen eindringlich, dass es manchmal nur ein kleiner Schritt ist, um die eigene kulturelle Identität in Frage zu stellen und sich radikalen Gruppen zuzuwenden.
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Selfie mit Leguan: Echse stürmt Match von Haas

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Ein Leguan hat für Aufregung und Unterhaltung zugleich bei der Tennis-Partie von Tommy Haas in Miami gesorgt.

Beim Stand von 3:3 im letzten Satz klettere plötzlich ein fast ein Meter langer Leguan auf die  Anzeigetafel, worauf das Match minutenlang unterbrochen wurde.

Haas machte schnell noch ein Selfie mit dem Überraschungsgast, ehe das Tier dank tatkräftiger Hilfe eines Helfers eingefangen und von der Anlage geschafft werden konnte.

Haas verliert Dreisatz-Krimi

Die Unterbrechung half Haas nicht – der 38-Jährige, der in den vergangenen Wochen das Turnier im kalifornischen Indian Wells als Direktor geleitet hatte, unterlag beim Masters in Miami/Florida dem Tschechen Jiri Vesely nach mehr als zweieinhalb Stunden 7:6 (7:5), 3:6, 5:7.

Haas verlor damit auch das dritte Match seiner letzten Saison auf der ATP-Tour. Der Deutsche lieferte dem Tschechen, in der Weltrangliste auf Position 54 notiert, einen leidenschaftlichen Kampf.

Der erste Satz ging über 1:08 Stunden, Haas benötigte sechs Satzbälle, um den Durchgang im Tiebreak an sich zu bringen. Nach dem Verlust des zweiten Satzes schenkten sich beide Akteure auch im dritten Durchgang nichts. Die Entscheidung fiel im elften Spiel, als Haas sein Service zum 5:6 verlor.

Nur noch auf Rang 1022 

1997 hatte Haas sein Debüt beim Turnier auf der Insel Key Biscayne gegeben – damals war Vesely vier Jahre alt. Beim bis dato letzten Auftritt in Miami vor zwei Jahren erreichte Haas überraschend das Halbfinale, weiter war der ehemalige Weltranglistenzweite im Crandon Park nie gekommen.

Nach zahlreichen Verletzungspausen ist Haas nur noch die Nummer 1022 der Weltrangliste, in Miami durfte er wie zuvor bei den Australian Open durch sein „Protected Ranking“ aufschlagen.

Haas‘ Abschied wird für die US Open im August erwartet, bis dahin plant der Olympiazweite von Sydney 2000 bei den deutschen Turnieren in München, Stuttgart und Halle/Westfalen an den Start zu gehen.

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Flensburg erleidet Rückschlag im Titelkampf

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Rückschlag für Flensburg im Titelkampf: Der SC Magdeburg hat Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt einen Punkt abgeknöpft und damit das Titelrennen in der DKB HBL wieder etwas spannender gemacht.

In der Spitzenpartie des 24. Spieltags kam der Tabellenführer gegen den zuletzt achtmal in Serie siegreichen SCM nicht über ein 26:26 (14:14) hinaus.

Magdeburg seit neun Spielen ungeschlagen

Dabei können die Flensburger von Glück reden, noch einen Punkt aus Magdeburg entführt zu haben. Der SCM, der zuvor bereits Rekordmeister THW Kiel und den amtierenden Titelträger Rhein-Neckar Löwen geschlagen hatte, kam besser in die Partie und verlangte den Flensburgern einiges ab.

„Dass wir auch gegen Flensburg nicht verloren haben, zeigt, dass wir im Team gewachsen sind und uns auch von Rückschlägen nicht zurückwerfen lassen. Unsere Serie baut auch auf, sodass wir mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen können“, sagte Magdeburgs Torhüter Dario Quenstedt nach der Partie bei SPORT1.

Flensburg mit Schwierigkeiten

Die SG tat sich in der ersten Hälfte sichtlich schwer gegen eine extrem bewegliche Magdeburger Mannschaft, die vor allem über Tempogegenstöße erfolgreich war. Dass es trotzdem mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause ging, hatten die Flensburger vor allem ihrem Torwart Mattias Andersson zu verdanken, der in der ersten Hälfte die Lebensversicherung für den Spitzenreiter war.

Insgesamt wirkten die Magdeburger frischer und ließen auch hinten wenig zu – zwischenzeitlich führten sie sogar mit drei Toren Vorsprung.

Doch die Flensburger ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, sodass sich in der zweiten Halbzeit ein hart umkämpftes Spitzenspiel entwickelte, indem sich keiner der beiden Teams entscheidend absetzen konnte.

Kurz vor Schluss musste Magdeburg dann sogar noch zittern, Flensburg hatte die Chance zum Siegtreffer, doch SCM-Torhüter Quenstedt packte eine unglaubliche Parade aus. So blieb es beim 26:26.

„Es ist ein verdienter Punkt. Wir haben uns zurückgekämpft ins Spiel. Das Unentschieden ist vom Spielverlauf her gerecht. Deswegen können wir zufrieden sein, auch wenn wir viele Sachen nicht gut gemacht haben“, sagte Flensburgs Torwart Andersson bei SPORT1.

Auch Weltmeister Kentin Mahe zeigte sich bei SPORT1 zufrieden: „Wir können stolz auf uns sein, so gekämpft zu haben. Wir haben hier einen Punkt mehr erkämpft als unsere direkten Konkurrenten um die Meisterschaft. Wir haben alles selber in der Hand.“

Dreikampf um die Meisterschaft

Die SG, die seit 13 Spielen ungeschlagen ist, liegt mit nunmehr 42:4 Punkten vor dem THW Kiel (38:8) und Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen (37:5). Der Titelkampf ist also noch nicht entschieden.

Die Magdeburger bleiben mit 33:15 Punkten auf dem fünften Rang und somit in Reichweite zum vierten Platz, der die Qualifikation für den EHF-Cup bedeuten würde.

Flensburgs beste Werfer waren Lasse Svan Hansen mit sechs sowie Holger Glandorf und Kentin Mahe mit jeweils fünf Toren. Für den SCM trafen Robert Weber (7) und Michael Damgaard (6) am besten.

In den anderen Partien des 24. Spieltags setzten sich die Füchse Berlin zu Hause gegen die HSG Wetzlar durch und Frisch Auf Göppingen feierte einen wichtigen Sieg beim Schlusslicht HSC 2000 Coburg. Der zwölfmalige deutsche Meister VfL Gummersbach allerdings verpasste gegen die MT Melsungen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Die Partie im Stenogramm:

SC Magdeburg – SG Flensburg-Handewitt 26:26 (14:14)
Tore: Weber (7/3), Damgaard (6), Musche (5), Musa (3), Christiansen (2), O’Sullivan (1), Zelenovic (1), Bezjak (1) für Magdeburg – Svan Hansen (6), Glandorf (5), Mahé (5), Lauge Schmidt (4), Eggert (3/1), Toft Hansen (2), Heinl (1) für Flensburg-Handewitt
Zuschauer: 6800

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Paarpsychologie – Kein Traumprinz? – So klappt die Beziehung trotzdem

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Wenn die erste rosarote Liebe verflogen ist, zeigen sich die Ecken und Kanten des Partners. Damit ein Leben lang klar kommen? – Nein, danke. Wie Liebe aber auch gelingen kann, wenn der Partner nicht perfekt ist, lesen Sie hier.
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Fake-News: Facebook führt Anfechtungstool für Falschmeldungen ein

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Ein Warndreieck markiert in den USA Facebookinhalte, die im Verdacht stehen, Fake-News zu sein. Auch in Deutschland könnten die Faktenchecks bald eingeführt werden.
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Eine Woche ohne Sorgen: Baselworld schwelgt in besseren Zeiten

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BASEL – Die Schweizer Uhrenhersteller haben im Februar zum 20. Mal in Folge weniger exportiert. An der Baselworld, die heute startet, haben sie trotzdem eine Woche lang Grund zum Feiern.

Basel ist zurzeit wieder das Zentrum der Luxus-Welt. Heute eröffnet Bundesrat Alain Berset (44) die Baselworld, die weltweit grösste Messe der Schmuck- und Uhrenhersteller. Während einer Woche präsentiert sich die Uhrenindustrie vor rund 150'000 potenziellen Käufern im besten Licht.

Man prostet sich mit Cüpli-Gläsern zu, feiert die schönsten Technik-Meisterwerke fürs Handgelenk und schwelgt zum 100-Jahr-Jubiläum in besseren Zeiten. Die Uhren-Messe fand erstmals 1917 im Rahmen der Basler Mustermesse statt. Damals waren 29 Schweizer Marken vertreten, heute sind es 220. Die Zahl der Aussteller ist aber in diesem Jahr um 200 auf 1300 gesunken.

Über der Jubiläums-Party liegt ein Schatten: Die Schweizer Uhrenbranche steckt in der Krise. 2016 exportierte sie mit 19,4 Milliarden Franken fast 13 Prozent weniger ins Ausland als zwei Jahre zuvor. Der Februar 2017 war der 20. Monat in Folge, in dem die Branche weniger exportierte.

Da kommt der Baselworld-Party enorme Bedeutung zu – vor allem im Hochpreis-Segment steigen nämlich die Exporte (siehe Grafik unten). «Diese Produzenten machen während der Baselworld mehr als die Hälfte ihres Jahresumsatzes», sagt Tissot-Boss François Thiébaud (69).

Diese Woche ist ein kurzer, intensiver Rausch! Aber wie schlimm wird der Kater? Oder anders: Geht es mit der Uhrenbranche auch dieses Jahr weiter nur bachab? Wen immer man gestern fragte, keine Antwort glich der anderen.

Baselworld-Direktorin Sylvie Ritter (45) bleibt gelassen: «2016 exportierten die Uhrmacher gleich viel wie 2011. Und 2011 war ein fantastisches Jahr für die Branche.»

Nachdenklicher stimmt die Entwicklung der Uhrenbranche im laufenden Jahr Tissot-Präsident François Thiébaud: «Wir leiden, weil der Tourismus in Europa wegen der Terroranschläge so eingebrochen ist. Dazu kommt der anhaltend starke Franken.» In mehreren wichtigen Absatzmärkten gebe es aber Hoffnung: «Die chinesische Wirtschaft wächst seit einem halben Jahr wieder stärker», so Thiébaud.

Hublot-CEO Ricardo Guadalupe (52) ergänzt: «Ich hoffe, dass sich die Branche stabilisiert. Wir haben den Talboden erreicht», sagt der Uhrenmanager zu BLICK. Aber jetzt werde erst einmal gefeiert.

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