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Kohlschreiber unterliegt Nadal trotz 6:0-Start

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Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber (Nr. 26) ist beim ATP-Masters-Turnier in Miami in der dritten Runde ausgeschieden.

Der 33-Jährige unterlag dem an Nummer fünf gesetzten spanischen Superstar Rafael Nadal in dessen Jubiläums-Match mit 6:0, 2:6, 3:6. Damit ist Alexander Zverev (Nr. 16) bei der mit knapp acht Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung als letzter Deutscher im Rennen.

Nadal bestritt sein 1000. Match auf der ATP-Tour. Dies sei „eine ganze Menge. Ich habe immer wieder gehört, dass ich eine kurze Karriere haben würde. Aber ich bin immer noch hier. Das ist mir wichtig“, sagte der Spanier stolz.

Nadal über Kohlschreiber: „Er war zu gut“

Zu Beginn schien es allerdings, als könne Kohlschreiber dem 30-Jährigen diesen Feiertag verderben. „Ich habe den ersten Satz verloren, weil er zu gut war, das ist alles“, sagte Nadal über den Augsburger: „Aber ein Spiel ist lang und das Gute ist, dass ich nach so einem schwierigen Auftakt Druck aufbauen konnte.“

In nur 25 Minuten hatte der stark und konzentriert aufspielende Kohlschreiber den ersten Satz für sich entschieden und Nadal dabei jedes Aufschlagspiel genommen.

Ab dem zweiten Satz präsentierte sich der Favorit allerdings wie verwandelt und kämpfte sich mit der Unterstützung des Publikums in Florida zurück ins Spiel. Nadal machte nun kaum noch Fehler und ließ Kohlschreiber keine Chance.

Am Montagabend deutscher Zeit kämpft Kohlschreibers Davis-Cup-Kollege Alexander Zverev noch um den Einzug ins Achtelfinale. Der Hamburger trifft auf den US-Aufschlagspezialisten John Isner (Nr. 18).

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Unflätiger Ausbruch von Gislason

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Trainer Alfred Gislason (57) vom THW Kiel lässt sich von der aufkommenden Kritik im Umfeld des Handball-Rekordmeisters nicht von seinem Weg abbringen.

„Das geht mir dermaßen am Arsch vorbei. Ich mache meine Arbeit für den THW und bin ganz sicher, dass die Arbeit Früchte tragen wird“, sagte der Isländer dem NDR Sportclub.

Im Titelkampf der Bundesliga droht Kiel angesichts von vier Minuspunkten Rückstand auf Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt eine weitere Saison ohne Meisterschale, in der Champions League könnte schon Donnerstag nach dem Achtelfinal-Rückspiel bei den Rhein-Neckar Löwen Schluss sein.

Trotz der Rückschläge zuletzt ist Geschäftsführer Thorsten Storm aber vom Weg des Umbruchs bei den Zebras überzeugt.

Die Kieler werden „nicht umkehren und sagen: Jetzt machen wir es doch wieder anders und holen die Top-Stars“, sagte Storm: „Wir entwickeln jetzt diese Spieler.“ Gislason sei den Weg der Verjüngung „bewusst“ gegangen, der Isländer „wusste, dass es steinig wird. Er wusste, dass wir diese zwei Jahre vielleicht auch ohne Titel dastehen.“

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Ernährung – Essen wir uns psychisch krank?

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Was wir essen, hat nicht nur Einfluss auf die Anzeige auf unserer Waage. Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass fett- und zuckerreiches Essen auch seelisch krank machen könnte. Welche Auswirkungen haben Nährstoffe auf unsere Psyche?
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Testen Sie, wie schnell Ihr Internet wirklich ist

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Mit dem Programm Kyago lässt sich herausfinden, ob Ihr Anbieter hält, was er verspricht. Außerdem helfen Sie mit, ein realistisches Bild des Netzausbaus in Deutschland zu zeichnen.

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Abholstationen bei Coop und Migros: Coop und Migros machen Läden zur Päckli-Abholstation

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Die Gartenbank aus dem Hobby-Center kann man sich neu in die Coop-Filiale in der Nachbarschaft liefern lassen. Das ist zwar nicht billiger als die Heimlieferung, dafür muss man nicht zu Hause warten, bis die Ware kommt.

Ob Baumarkt, Lebensmittelhändler oder Sportgeschäft: Fast jeder Detailhändler hat heute einen Online-Shop. Die Kunden können in den meisten Fällen entscheiden, ob sie die Ware im Laden abholen oder mit einer Versandgebühr nach Hause geliefert bekommen.

Die beiden Platzhirsche Coop und Migros haben entscheidende Vorteile, weil sie dank ihren Tochterunternehmen über ein flächendeckendes Filialnetz verfügen. Und damit über unzählige potenzielle Abholstationen für Online-Bestellungen.

Coop verdoppelt Zahl der Abholstationen

Coop spielt den Trumpf nun voll aus: Der Konzern verdoppelt bis Ende Mai sein Netz an Abholstationen auf 1100. Neu können sich Kunden beispielsweise Tulpenzwiebeln von Coop Bau+Hobby in eine Filiale der Coop-Tochter Interdiscount liefern lassen. In den Supermärkten stehen blaue Schliessfachboxen bereit. Allerdings können nur Coop-Mitarbeiter die Boxen öffnen. Die Kunden sind auf ihre Hilfe angewiesen, um an ihr Päckli zu kommen.

Doch auch die Migros schläft nicht. Kunden können schon heute in den Online-Shops von Tochterunternehmen wie SportXX oder Ex Libris gekaufte Ware in einer Filiale einer anderen Migros-Tochter abholen. Aktuell umfasst das Abholsystem PickMup 332 Standorte. Mittelfristig sollen es über 2000 sein, wie eine Sprecherin sagt.

Diese Cross-Channel-Lieferung, wie sie im Fachjargon heisst, ist für den Kunden bequem. Doch im Heimlieferungs-Dschungel warten Fallen, aber auch Sparmöglichkeiten auf die Kunden.

Nicht immer ist die Lieferung gratis

Gut am neuen Coop-Service: Er ist gratis. Weniger gut: Er gilt nicht für das ganze Sortiment. Coop-Sprecher Ramon Gander erklärt: «Die Lieferung ist nur für Produkte möglich, die das Postformat nicht überschreiten.»

Das heisst: Eine Lampe von der Möbeltochter Toptip kann in einen Nachbarschaftsladen von Coop geliefert werden. Nicht aber ein Bett. Wenn der Kunde dieses nicht selbst bei Toptip abholt, kostet die Heimlieferung mindestens 69 Franken. Ähnlich funktioniert es bei der Migros. 

Bei vielen Produkten, die im «Postformat» sind, ist auch die Heimlieferung gratis. Warum soll man sich die Artikel denn überhaupt noch in eine Filiale liefern lassen? Gander: «Vor allem für Berufstätige, die tagsüber nicht zu Hause sind und eine Heimlieferung nicht entgegennehmen könnten, ist das sinnvoll. Sie können das Produkt dann auf dem Heimweg abholen.»

Geld sparen die Kunden nur bedingt. Eine Ausnahme von der Regel: Wer gleich neben dem Fitnesspark Banane in Winterthur ZH wohnt, kann auf der Le-Shop-Plattform der Migros zum Mindestbestellwert von 99 Franken posten und die Waren ohne Zusatzkosten im Fitnesscenter abholen. Eine Heimlieferung würde 15.90 Franken kosten. Die Migros biete bislang nur vier weitere solche Standorte an.

Beim Lebensmittelversand der beiden Platzhirsche gilt: Wer einen Mindestbestellwert einhält, kann sich sowohl bei der Migros als auch bei Coop die Waren zu einem Supermarkt nach Wunsch schicken lassen. 

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Unfassbar: Reality-TV-Show wurde abgesetzt – und kein Kandidat bekam es mit!

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© Channel 4
Kaum zu glauben, was diesen Herrschaften widerfahren ist. © Channel 4

Stellt euch vor, ihr geht zu Big Brother, landet im Container und werdet nicht herausgewählt. Läuft bei euch, könnte man meinen, doch was wäre, wenn deshalb niemand für euren Rauswurf anruft, weil keiner die Show guckt und ihr im vermeintlich ohne Pause überwachten gläsernen Käfig einfach vergessen wurdet? Kling unrealistisch und kann so niemals passieren? Nun ja, vielleicht nicht exakt so, aber ähnlich.

Takeshi’s Castle kehrt ins deutsche Fernsehen zurück – Alle Infos! 

Reality-Show-Kandidaten wussten nicht, dass ihre Sendung vor Monaten abgesetzt wurde!

In England willigten 2016 23 Menschen ein, sich für ein geschlagenes Jahr in die schottischen Highlands zu begeben und, von der Außenwelt abgeschottet, ein einfaches und beschwerliches Leben zu führen, bis einer am Ende als Sieger in die Zivilisation zurückkehren kann. Doch für diese Longform-Dschungelcamp-Variante interessierte sich leider niemand, sodass die Show nach nur kurzer Zeit wieder abgesetzt wurde. So etwas kann natürlich immer mal passieren; blöd nur, wenn niemand auf die Idee kommt, den Kandidaten Bescheid zu sagen und sie einfach in der Wildnis zurücklässt.

Nachdem zwischen Juli und August 2016 noch die Kameras liefen und 13 Kandidaten aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit per Voting befreit wurden, hielt die Top 10 ein ganzes Jahr durch – und niemand sah zu. Die Kollegen der Huffington Post berichten, dass die Herrschaften ganz schön lange Gesichter gemacht haben, als sie beim Ende ihres Projekts im März 2017 von dieser für sie bitteren Entwicklung erfuhren. Schnell schalteten sich die Verantwortlichen des Senders Channels 4  ein und kündigten an, die bislang ungesendeten Aufnahmen doch noch irgendwann aus der Versenkung zu holen.

Uns stellen sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen: Waren die Kandidaten wirklich ohne jeglichen Kontakt von der Außenwelt abgeschnitten und haben nichts von den vielen zum Teil wenig angenehmen Ereignissen des letzten Jahres mitbekommen? Können wir diese Geschichte wirklich glauben? Und wer macht überhaupt bei solch einem Experiment freiwillig mit?

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Luxor 2: Intelligente Taschenlampe mit digitalem Fokus

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Vielleicht ist Luxor von PLX Devices dem ein oder anderen schon ein Begriff, für alle anderen: 2014 stellte PLX Devices auf Kickstarter eine intelligente Taschenlampe mit dem Namen Luxor vor. Zwei Jahre später brachten sie die Version 2 heraus, die zum Vorgänger nochmals verbessert wurde. Diese Version ist mittlerweile auch bei manchen Online-Händlern verfügbar und wir möchten sie euch deswegen heute einmal vorstellen.

taschenlampe digitaler fokus

Die Luxor 2 wird damit beworben, dass sie eine intelligente Taschenlampe ist und als Hauptfeature, neben OLED-Display für diverse Zustandsanzeigen, einen „adaptiven digitalen Fokus“ mit sich bringt. Dieser Fokus funktioniert mittels sieben Cree LEDs, von denen sechs Stück ringförmig um den Reflektor angeordnet sind und eine in der Mitte des Reflektors sitzt. Nun werden je nach gewünschtem Fokus, die Ring-LEDs für eine Nahfeld-Ausleuchtung voll eingeschaltet oder die einzelne LED im Reflektor für einen gebündelten Lichtstrahl, der möglichst weit geht. Hierbei kann man stufenlos zwischen den beiden Extremen wählen, sodass auch Mischungen aus Nahfeld- und Fernausleuchtung realisiert werden können.

Luxor 2 mit Beschleunigungssensor

Eine besondere Neuerung, neben kleinerer Verbesserungen, ist der Beschleunigungssensor, der je nach Haltung der Taschenlampe den Lichtstrahl automatisch anpasst. Wenn man auf den Boden leuchtet, ist nur die Nahfeld-Beleuchtung an und je weiter man die Taschenlampe anhebt, desto stärker leuchtet die zentrale LED und die Leistung der im Ring angeordneten LEDs wird zurück gefahren, bis sie ganz deaktiviert sind und der volle Licht-Output durch die Fern-LED geschieht.

Stellt man die Luxor 2 mit der Endkappe auf eine gerade Oberfläche, aktiviert sich sofort automatisch die Laternenfunktion. Das Leuchtverhalten soll so ausgelegt sein, dass es perfekt auf das menschliche Auge angepasst ist und auf alle Distanzen genau die richtige Licht-Fokussierung bietet. Die technischen Daten der Luxor 2 im Überblick: (übrigens, wer sich für die Luxor mini interessiert, findet den Link dazu am Ende dieses Beitrags)

  • 5000 mAh Akku
  • 850 Lumen Lichtleistung
  • OLED Display zur Anzeige von Betriebsmodus, Akkuanzeige und weiterer Betriebsrelevanter Daten
  • Lichtabstrahlwinkel von 12° bis 270°
  • LEDs: 1 Cree XTE; 6 Cree MLC;
  • Farbtemperatur: 5500 Kelvin (kaltweiß)
  • Micro-USB Ladeport
  • Einhand-Bedienung durch 4 Knöpfe und Gesten (mithilfe des Beschleunigungssensors)
  • Maße ca. 20,3cm x 6cm x 3,8 cm
  • Mikroprozessor gesteuerter PWM-Treiber

Zudem bietet die Luxor 2 eine Akkulaufzeit von bis zu 67 Stunden, ist nach IPX7 wassergeschützt und die 5.000 mAh an Akkukapazität sind auch als Powerbank nutzbar, um das Smartphone oder Tablet aufzuladen. Dank robustem Aluminium-Gehäuse sollen Stürze aus bis zu einem Meter keinen großen Schaden anrichten und die Lampe weiterhin leuchten lassen. Zusätzlich denkt der Hersteller an Schutz vor Überhitzung, Überladung, Tiefenentladung, Kurzschluss und Überlastung der Elektronik.

„All-in-One“-Taschenlampe für fairen Preis

Die Luxor 2 bringt also einiges an Features mit sich und ist momentan im Hersteller-Shop für 100$ statt 150$ zu bekommen. Der Hersteller verspricht Einiges und wenn die Lampe allen Erwartungen nachkommt, bekommt man für 100 $ echt ein gutes Gesamtpaket, da die Lampe Thrower und Flooder (also weitleuchtende und nahausleuchtende Lampe) vereint. Normalerweise muss man für beide Bereiche eine jeweils eigene Lampe kaufen und mitnehmen oder einen Kompromiss aus beidem eingehen, damit man unterwegs alle Bereiche abdecken kann. Wer eine „All-in-One“ Taschenlampe mit intelligenten Features und Powerbank-Funktion haben möchte, sollte jetzt zuschlagen und den Rabatt mitnehmen. Derzeit wird übrigens die Luxor mini auf Kickstarter finanziert – ein Blick lohnt sich! Taschenlampen-Freak? Hier findet ihr noch mehr praktische Taschenlampen-Gadgets!

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Fehlende Motorenleistung: Plant McLaren Wechsel von Honda auf Mercedes?

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Nach der katastrophalen Performance beim WM-Auftakt in Melbourne, ist der britische Traditionsrennstall McLaren hoch nervös.

Jetzt gibt es sogar Gerüchte, dass McLaren versuchen will, aus dem Exklusivertrag mit Honda auszusteigen, der eigentlich noch bis 2024 läuft. Laut Informationen von Motorsport-Total.com soll der Motorenwechsel unter Umständen sogar noch während der laufenden Saison über die Bühne gehen.

Auch das Sauber-Team könnte profitieren

Dementsprechend soll McLaren bereit sein, eine millionenschwere Abfindung an Honda zu bezahlen, um die Japaner zum Schweizer Sauber-Team abzuschieben und selbst als Kunde zu Mercedes zurückzukehren.

Auch das Sauber-Team könnte von seiner Rochade profitieren. Mit dem 2016’er Ferrari-Motor fahren die Schweizer eher hinterher, und Honda würde sogar noch Geld in die Partnerschaft mitbringen, heißt es in dem Bericht.

Von offizieller Seite aus wird dementiert: „Ich kann das nicht kommentieren, weil ich nichts davon weiß“, so Mercedes-Boss Niki Lauda.

Und auch McLaren-Rennleiter Eric Boullier will davon nichts wissen: „Gerüchte sind Gerüchte. Ich schätze, dass unsere Leistungen, besonders bei den Wintertests, solche Gerüchte entstehen ließen. Aber sie sind nicht wahr.“

Allerdings wird gemunkelt, dass Boullier den Motorentransfer organisiert und sogar schon einen konkreten Fahrplan vorliegen habe. 

Schon bei den Wintertests hat sich gezeigt, dass der McLaren mit dem Honda-Motor nicht konkurrenzfähig ist.

„Wir müssen ehrlich sein und sagen, dass wir das Schlusslicht der Formel 1 sind. Das ist die Realität, das ist der wahre Stand unserer Leistungsfähigkeit“, sagte Fernando Alonso nach dem Auftakt-Rennen in Australien.

Die fehlende Motorenleistung werde sich vor allem bei den nächsten Stationen in China und Bahrain „brutal zeigen“, meinte der ehemalige Ferrari-Pilot, der 2015 mit großen Ambitionen zum Traditionsrennstall McLaren zurückgekommen war.

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Privatsammlung: Die Stones kommen an der Freiburger Uni ins Archiv

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Vor 55 Jahren haben sich die Rolling Stones gegründet. Die britische Rockband hat seither Musikgeschichte geschrieben. Sie ist eine der langlebigsten und erfolgreichsten Rockgruppen.

Nun kommen die Stones in Freiburg an die Universität: Die Hochschule beherbergt ihren Angaben zufolge künftig eines der weltweit ersten und größten Rolling-Stones-Archive. Ein deutscher Fan der Stones hat zahlreiche Originalstücke gesammelt, nun kümmern sich Wissenschaftler darum.

Noch lagert die Sammlung, die am Montag erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde, in mehr als 100 Kartons. Die Erben des Sammlers stellen sie dauerhaft dem in Freiburg ansässigen Zentrum für Populäre Kultur und Musik (ZPKM) der Universität zur Verfügung. Dort werden die Stones-Stücke archiviert und dienen der Wissenschaft.

Der Rechtsanwalt und Stones-Fan Reinhold Karpp (1946-2012) hat die Sammlung in seinem privaten Wohnhaus in Windhagen bei Bonn angelegt. Als 18-Jähriger kam er erstmals in Kontakt mit den Stones, sagt seine Tochter Annette Karpp. Die Musik und das revolutionäre Auftreten der 1962 gegründeten britischen Gruppe begeisterte ihn. Er fing an, alles über die Stones zu sammeln.

Er kaufte weltweit bei Plattenbörsen und ging zu mehr als 130 Konzerten. «Es entstand eine Sammlung, die in dieser Form einmalig ist», sagt die Tochter. Und die in einer Zeit geschaffen wurde, in der Digitalisierung oder Online-Handel noch Zukunftsmusik waren.

Die Zahlen: Mehr als 15 000 Tonträger, meist Vinylplatten, viele davon Unikate. Hinzu kommen mehrere zehntausend original Fan-Artikel, Bücher, Zeitungsausschnitte und Briefe. Sie stammen aus knapp fünf Jahrzehnten, von 1964 bis 2012. Konzerttickets sind dabei, Berichte in Zeitungen, Aufkleber und Autogrammkarten, Poster und T-Shirts mit Stones-Aufdruck. Und dazu ein Flipperautomat mit Stones-Motiven. Für den Sieger spielt der Automat am Ende ein Lied der Band.

«Die Sammlung erzählt von der Geschichte, der Musik und den Konzerten der Stones», sagt der geschäftsführende Direktor des Zentrums, Michael Fischer: «Sie dokumentiert nicht nur Musik-, sondern auch Zeitgeschichte.» So lasse sich an ihr ablesen, wie beispielsweise Marketing früher funktionierte und was sich verändert habe, wie Platten gehandelt und weltweit Konzerte organisiert wurden.

Alle wissenschaftlichen Bereiche sollen die Sammlung künftig nutzen können. Neben dem 1914 gegründeten Volksliedarchiv, dem Deutschen Musicalarchiv und dem Popmusikarchiv wird das Stones-Archiv in dem Freiburger Zentrum nun eine tragende Rolle spielen. Historiker können die Archive ebenso nutzen wie Musik- oder andere Wissenschaftler.

«Die Sammlung war neben der Familie das Lebenswerk meines Vaters», sagt die Tochter: «Es war unser Anliegen, sie dauerhaft zu erhalten und nicht auf dem Dachboden verstauben zu lassen.» In den nächsten Jahren soll sie in Freiburg auch Besuchern geöffnet werden.

«Doch das wird noch eine Weile dauern», sagt der Prorektor der Freiburger Uni, Gunther Neuhaus. Bis dahin können Fans der Band das Rolling-Stones-Museum im niedersächsischen Lüchow im Wendland sowie eine öffentliche Stones-Sammlung im sächsischen Bautzen besuchen. Die Freiburger Sammlung soll diese Einrichtungen künftig ergänzen.

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Nocebo-Effekt – Wenn einem vom Beipackzettel übel wird

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Medikamente wirken nicht nur durch ihre Inhaltsstoffe, sondern auch durch den Glauben an ihre Wirkung – das ist der Placebo-Effekt. Weniger bekannt ist der Nocebo-Effekt.
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