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„Guardians of the Galaxy 2“: Das ist die Wahrheit über Sylvester Stallones Rolle!

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Rambo hat eine ungewöhnliche neue Aufgabe! © Paramount

Es ist schon immer ein gewagter Ritt auf der schauspielerischen Rasierklinge gewesen: Mal gibt Sylvester Stallone den ernst zu nehmenden Charakterdarsteller in Filmen wie Rocky, mal lässt er einfach nur die Muskeln spielen und beehrt uns mit schlichterem Action-Krawall. Der nächste Film des Superstars fühlt sich allerdings in keiner der beiden Kategorien wohl, denn es handelt sich um die Fortsetzung zum Marvel-Hit Guardians of the Galaxy. Neuland also für Sly!

Geständnis: Dieser Film ist Sylvester Stallone heute peinlich! 

Sylvester Stallone wird zum Ravager in Guardians of the Galaxy 2

Lange wurde darüber gerätselt, welche Rolle Sylvester Stallone denn nun wirklich in Guardians of the Galaxy 2 neben Star-Lord (Chris Pratt) und Co. einnehmen wird, nun wurde enthüllt, dass der Action-Veteran einen Ravager namens Stakar spielt, der zur Gruppe von Anführer Yondu (Michael Rooker) gehört. Bei den Ravagers handelt es sich um Plünderer und Schmuggler und Yondu war für Protagonist Star-Lord eine Art Zieh-Vater.

Es ist noch nicht ganz klar, wie große die Rolle von Sylvester Stallone nun tatsächlich ausgefallen ist. Er könnte eine kurzen Gastauftritt absolvieren oder wirklich einen entscheidenden Part bei den Ravagers einnehmen. Das hängt natürlich auch davon ab, ob er eine Rolle bekommt, die einer Comicfigur nachempfunden wurde, oder wirklich nur als eine Art Maskottchen eingesetzt wurde. Wir hoffen auf Ersteres und freuen uns auf den Kinostart von Guardians Of The Galaxy 2 am 27. April 2017. Dann werden wir endgültig mehr erfahren!

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Jetzt verfügbar: Die offizielle GadgetRausch iOS-App

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Manche mögen dies vielleicht für einen verfrühten Aprilscherz halten, aber das ist es sicherlich nicht! Wir freuen uns, heute die Veröffentlichung der offiziellen GadgetRausch iPhone-App zu verkündigen – ab sofort im iOS App Store erhältlich. Im Folgendem möchten wir euch die App noch etwas näher erläutern und kurz auf das neue Logo/Design eingehen.

Die neue GadgetRausch App ist das Ergebnis steigender Besucher-Zahlen unseres Blogs, insbesondere aus dem Bereich der iPhone-Nutzer. Als Gadget-Blog wollten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, neben der mobilen Website auch eine noch tiefer ins System integrierte Erfahrung für diese Nutzer zu liefern. Das Ergebnis, eine auf alle Geräte mit iOS 10 oder neuer ausgerichtete App, sticht durch die Kombination aus Funktionsumfang und klarem Design aus der Masse hervor.

Hauptfeatures der App sind…

  • … die Anzeige der neuesten Artikel
  • … eine automatisch integrierte Offline-Funktion
  • … das Katalogisieren nach Gadgets
  • … das Durchsuchen von bereits geschrieben Artikeln
  • … das Anzeigen eines zufälligen Gadgets
  • … usw.

Die App benutzt die neuesten innovativen Technologien, wie zum Beispiel eine Spotlight Such-Integration, 3D Touch-Unterstützung oder das Öffnen von Website-Links direkt in der App. Auch Push-Benachrichtigungen werden gesendet und können auf Wunsch nach Kategorie aktiviert oder deaktiviert werden.

Die GadgetRausch App kann ab sofort kostenlos im App Store heruntergeladen werden. Mit dem optionalen Kauf einer Pro Version kannst du nicht nur auch die Favoriten-Funktion genießen, sondern auch die weitere Entwicklung der App unterstützen.

WP-Appbox: GadgetRausch (Kostenlos, App Store) →

Neue App und neues Website-Design

Mit der Veröffentlichung der App geht ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung dieses Blogs einher – der Einführung eines redesignten Website-Logos sowie neuer Farben. Den neuen, modernen Look könnt ihr bereits seit Mittwoch überall auf der Website und unseren Social Media Kanälen genießen.

Feedback willkommen

Wir hoffen, dass euch die neuen Ankündigungen gefallen und freuen uns auf weitere erfolgreiche Jahre mit euch als Lesern. Über Feedback und konstruktive Kritik freuen wir uns stets, schaut dafür am besten im Kontakt-Bereich vorbei. Vielen Dank an dieser Stelle für den regelmäßigen Besuch unseres Blogs, wir freuen uns euch auch in Zukunft immer mit den neusten Produkten aus dem Crowdfunding-Bereich und der gesamten Gadget-Welt versorgen zu dürfen!

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Mit neuem Porsche 919 zum Hattrick?

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In wenigen Tagen beginnt die neue Saison in der WEC, der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Porsche hat jetzt seinen neuen 919 Hybrid auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza enthüllt.

Mit „schlappen“ 900 PS möchte der Rennstall zum dritten Mal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, die Konstrukteurs-, und die Fahrerwertung in der WEC in der Klasse LMP1 für sich entscheiden. Mit dem Triple-Hattrick würden die Stuttgarter Historisches schaffen.

Die Konkurrenz ist aber stärker als in den Vorjahren. „Toyota wird 2017 ein sehr starker Wettbewerber in der Topkategorie LMP1“, prognostizierte Porsches LMP1-Leiter Fritz Enzinger im Rahmen der Vorstellung des neuen Boliden.

„60 bis 70 Prozent“ erneuert

Der wurde nahezu grundüberholt. „Insgesamt lässt sich der Anteil der Neuentwicklungen für die Saison 2017 auf 60 bis 70 Prozent des Gesamtfahrzeugs beziffern“, schätzt Teamchef Andreas Seidl. Vor allem an der Aerodynamik, dem Fahrwerk und dem Verbrennungsmotor wurde geschraubt.

Für das prestigeträchtigste Rennen in Le Mans haben die Porsche-Ingenieure ein extra Aerodynamik-Paket geschnürt, das aufgrund der extrem langen Geraden möglichst wenig Luftwiderstand bietet. „Dieses 24-Stunden-Rennen ist eine absolute Grenzerfahrung für Mensch und Material“, macht Enzinger heiß auf den im Juni stattfindenden Klassiker.

Vom Aussehen her hebt sich der Porsche 919 von 2017 vor allem durch die höheren, breiteren und längeren Radhäuser vom Vorgängermodell ab.

Intensives Testwochenende anstehend

Den neuen Boliden können die zwei neu zusammengewürfelten Porsche-Teams am ersten Aprilwochenende erstmals gegen die Konkurrenz testen.

14 Stunden Testfahrten sind am Samstag und Sonntag angesetzt in Monza angesetzt. Dann wird sich auch zeigen, ob Toyota den Porsche 919 wirklich herausfordern kann.

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Auszeichnung: Diesmal mit Böhmermann: Grimme-Preisverleihung in Marl

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Die Show hat Jan Böhmermann am Freitagabend bei der Grimme-Preisverleihung in Marl anderen überlassen. Ganz ohne ging es dann aber doch nicht: «Ich bin aufgeregt. Ist ja nicht so, dass man jedes jahr einen Grimme-Preis bekommt.»

Lautes Lachen unter den 700 Gästen der Gala im Stadttheater: Vor einem Jahr hatte der TV-Satiriker sogar zwei der begehrten Auszeichnungen für Qualitätsfernsehen erhalten – und war der Verleihung in Marl ferngeblieben. Die Affäre um sein Schmähgedicht auf den türkischen Staatspräsidenten Erdogan war da gerade auf dem Höhepunkt. Auf den Tag genau vor einem Jahr, am 31. März, hatte Böhmermann das umstrittene Gedicht in seiner Sendung vorgetragen.

Diesmal also eine fast normale Ehrung. Der 36-Jährige und sein Team der Sendung «Neo Magazin Royale» (ZDF/ZDF Neo) wurden für ihre «engagierte Beobachtung und kluge Reflexion des laufenden Fernsehprogramms» ausgezeichnet. Moderator Jörg Thadeusz sprach in seiner Anmoderation von «fabelhaftem Fernsehen».

Artig bedankte Böhmermann sich bei seinen Leuten und für den Preis. Er finde es ganz toll, dass sie als «polarisierende Fernsehpunker» ausgezeichnet wurden. Ganz ungeschoren ließ Böhmermann am Jahrestag die türkische Regierung aber nicht: «Es gibt nichts Wichtigeres, als Deniz Yücel aus dem Knast zu hauen.» Dies solle Thadeusz seiner Frau mitgeben, die Sprecherin von Bundespräsident Steinmeier ist. Der deutsch-türkische «Welt»-Journalist Yücel sitzt derzeit in der Türkei unter anderem wegen angeblicher Volksverhetzung in Haft.

Insgesamt 15 Produktionen und Einzelleistungen erhielten in diesem Jahr – bei der 53. Verleihung – die undotierten Auszeichnungen – 14 davon gingen an öffentlich-rechtliche Produktionen. Nur der Komiker und Moderator Oliver Polak holte mit seinem Late-Night-Talk «Applaus und Raus» (ProSieben) einen Grimme-Preis für einen Privatsender. Bei der Gala war er gekleidet wie in seiner Show: Mit Turnschuhen und Trainingshose, dazu ein Nylon-Blouson, immerhin schwarz. «Das ist das Schickste, was ich zu Hause hatte», sagte er.

Bei der Gala zeigt ein kurzer Trailer die Arbeit jedes Preisträgers, bevor ausgewählte Akteure auf die Bühne gebeten werden. Obwohl sie sehr kurz sind, lösen die Einspieler oft Betroffenheit aus, bei fiktionalen wie dokumentarischen Arbeiten gleichermaßen. Etwa wenn es um die Rechtsterroristen des NSU geht, um das Thema Kindesmissbrauch oder in einer Dokumentation um einen geflüchteten Jungen aus Syrien, der ohne seine Eltern nach Deutschland kam und nun bei einer deutschen Familie lebt («stark! Ibrahim und Jeremia. Brüder auf Zeit» (ZDF)). Diese Produktion bekam den Marler Publikumspreis. Einen Grimme-Preis erhielt auch «Dead Man Working» (HR/ARD Degeto), eine filmische Auseinandersetzung mit der kühl-brutalen Arbeitswelt der Finanzbranche.

Im Kinder- und Jugend-Wettbewerb ging ein Preis an Vincent Hagn. Er ist erst acht Jahre alt und der jüngste Preisträger in der Geschichte des Grimme-Preises. Die Jury war beeindruckt, wie er in der «Der Mond und ich» (ZDF) spielte.

Für ihr Lebenswerk erhielt die Schauspielerin Senta Berger (75) den diesjährigen Grimme-Ehrenpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Präsidentin des DVV, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), würdigte Berger als Charakterdarstellerin.

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Wenn Lügen zur Krankheit wird

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Notorische Lügner geben sich als Adelige aus oder erfinden schwere Schicksalsschläge. Ein Psychotherapeut aus Berlin therapiert Betroffene und erklärt im Interview, wie das gelingen kann.
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Baut Bremerhaven seine Serie aus?

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Am 28. Spieltag der Basketball-Bundesliga empfangen die WALTER Tigers Tübingen die Eisbären Bremerhaven. Die Tigers auf Tabellenplatz 15 und die Eisbären auf Rang 13 werden nicht mehr in das Rennen um die Playoff-Tickets eingreifen können und müssen den Blick eher nach unten richten.

Tübingen (12:40) und Bremerhaven (16:34) haben beide einen Respektabstand auf Abstiegsplatz 17 (Rasta Vechta mit 4:46). Um den noch komfortablen Vorsprung zu halten, ist gerade für Tübingen ein Heimsieg Pflicht.

SPORT1 zeigt die Partie am Samstag ab 20.30 Uhr LIVE im TV, STREAM und LIVETICKER

Die Eisbären reisen mit zwei Siegen in Serie an den Neckar, während die Tübinger nach vier Niederlagen heiß auf ein Erfolgserlebnis sind. Dies würde den Tigers auch noch ermöglichen, im Saisonendspurt an Bremerhaven vorbeizuziehen.

Machowski will Jordan aus dem Spiel nehmen

„Die Tigers sind ein Team auf Augenhöhe. Mit Jared Jordan haben sie einen der besten Spielmacher der letzten zehn Jahre in ihren Reihen. Unser Ziel ist es, Jordans Kreise einzuschränken und den Tübingern gewisse Dinge wegzunehmen, um den dritten Sieg in Folge einzufahren“, stellt Eisbären-Trainer Sebastian Machowski seine Spieler speziell auf den Tübinger Schlüsselspieler ein.

Jordan ist der Dreh-und Angelpunkt im Tübinger Spiel. Ende Februar hatte der 32-Jährige einen neuen Assist-Rekord in der BBL aufgestellt. Neben Jordan müssen die Eisbären vor allem auch auf den Tübinger Topscorer Barry Stewart (14 Punkte) in der Offensive aufpassen.

Mit Jordan Hulls (13,7 Punkte) und Quincy Diggs (13,4 Punkte) verfügen die Eisbären über ein offensivstarkes Duo. Beim etwas überraschenden Erfolg gegen Frankfurt am letzten Spieltag waren die beiden US-Amerikaner für 41 (Diggs 25 Punkte, Hulls 16 Punkte) der insgesamt 86 Punkte der Eisbären verantwortlich.

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Comeback im Tor: Wiese kündigt Spektakel an

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Es war fast wie früher. Nur, dass Tim Wiese dieses Mal mit dem Auto zum Stadion fuhr und nicht im Mannschaftsbus.

Doch der 35-Jährige hatte dieses Leuchten in den Augen wie zu seiner besten Zeit als Bundesliga-Torwart bei Werder Bremen. Und der frühere Nationalkeeper und WWE-Aspirant nimmt es richtig ernst, was da auf ihn zukommt.

Am Samstag wird „The Machine“ für den Kreisligisten SSV Dillingen im Heimspiel gegen den TSV Haunsheim (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) sein Comeback im Tor feiern – nach fast vier Jahren. Im pinkfarbenen Trikot mit der Nummer 99.

2013 bestritt Wiese sein letztes Spiel als Torwart – damals noch für die TSG 1899 Hoffenheim.

Freundschaft zum Klub-Boss

Es ist am Samstag zwar ein Pflichtspiel, aber vor allem ein Freundschaftsdienst für Klub-Boss Christoph Nowak.

„Christoph Nowak hat mich ein, zwei Jahre genervt, dass ich mal für seinen Verein spielen soll. Jetzt war der richtige Zeitpunkt“, sagt Wiese im Gespräch mit SPORT1. „Man sieht nun den Medienrummel, das ist etwas Schönes für die Kreisliga und für den Verein. Ich habe Wort gehalten und es wird ein Spektakel.“

Kein Wunder, dass Nowak überglücklich und stolz ist über den Coup. „Es ist eine einmalige Geschichte im ganzen Amateurfußball“, meint der Klub-Boss, der Wiese noch aus seiner Zeit bei Werder Bremen kennt. Für Wiese ist es einfach eine „Herzensangelegenheit“, weil Nowak „immer zur Stelle war, wenn ich ihn brauchte.“

Keine Angst vor einer Verletzung

Es werde dennoch „keine Spaßveranstaltung“, wie Wiese auf der Pressekonferenz am Donnerstag betonte. Hat er keine Angst sich zu verletzen? Immerhin hat er seine Wrestling-Pläne noch nicht ad acta gelegt.

„Bei mir ist alles Stahl, da geht nichts mehr kaputt. Zum Glück ist mein Körper nicht so anfällig, was Verletzungen angeht und deswegen passiert auch nichts“, sagt Wiese und ergänzt schmunzelnd: „Ich bin unzerstörbar.“

Nachdem er sich umgezogen hat, steht er ganz in Schwarz auf dem Platz. Ein Mann wie ein Baum. Kurz bückt er sich, prüft fachmännisch den Rasen und rennt dann los in Richtung Tor.

Man merkt es ihm an: Wiese hat richtig Spaß an dem, was er da macht. Das extra angesetzte Training mit Menschen mit Behinderung absolviert er mit voller Leidenschaft. So ist Wiese.

Immer 100 Prozent Einsatz

„Ich mache jede Sache zu 100 Prozent, egal, ob beim Wrestling, bei der Promi-Darts-WM oder jetzt das Spiel für Dillingen – ich bin super eingestellt und der Fokus liegt ganz klar auf einem Heimsieg.“ Dillingen schwebe „in akuter Abstiegsgefahr, deshalb ist es umso wichtiger, am Samstag die drei Punkte zu holen.“

Wiese hechtet im Training nach jedem Ball und zeigt zumindest ansatzweise schon wieder ähnlich spektakuläre Paraden wie zu seiner aktiven Zeit: „Der Torwarttrainer der SSV sagte zu mir: ‚Irgendwie kommt es mir so vor, als wenn du nie weggewesen wärst‘.“

Doch für Wiese kommt das gar nicht so überraschend. „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernst du nie. Ich musste kurz reinkommen, doch nach den ersten Bällen hatte ich gleich die Sicherheit wieder.“

Show gehört immer dazu

Und Wiese wäre nicht Wiese, wenn er die Aufmerksamkeit rund um seine Rückkehr ins Tor nicht zu 100 Prozent genießen würde.

„Die Show gehört immer noch dazu. Das ist weiter in mir drin“, gibt er zu. Früher als Torwart habe er auch schon immer gedacht, „dass es gut aussehen muss, wenn ich im Tor stehe. Ich wollte immer auch etwas für die Galerie fliegen.“

Die neuen Mannschaftskollegen haben ihn gleich gut aufgenommen. „Die Jungs freuen sich auch auf das Spiel und wir haben uns auf Anhieb verstanden. Sie werden über 100 Prozent geben, es ist auch für sie ein Ansporn, dass ich dabei bin“, sagt Wiese.

Wiese verrät sein Erfolgsrezept

Das volle Stadion und die vielen Übertragungswagen am Stadion werden den Gegner schon etwas einschüchtern, ist sich Wiese sicher. „Ich gehe vorher nochmal richtig einen trinken und komme morgens um sechs nach Hause, so, wie es sich in der Kreisliga gehört. Und dann gehe ich auf den Platz“, scherzt er.

Auch frühere Kollegen werden genau hinschauen. „Wir haben eine Facebook-Gruppe mit Ex-Kollegen und alle finden das geil“, verrät Wiese. „Ich habe zu Torsten Frings (Trainer des SV Darmstadt 98; Anm. d. Red.) gesagt, dass bei uns bei der Pressekonferenz mehr los war als in Darmstadt die ganze Saison.“

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Kunstraub: Maori-Portraits in Auckland gestohlen

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Gottfried Lindauers Maori-Portraits wurden spektakulär aus einer Galerie im neuseeländischen Auckland entwendet. (Symbolbild)

Auckland – Bei einem spektakulären Einbruch in eine Kunstgalerie im neuseeländischen Auckland haben Unbekannte zwei wertvolle Gemälde aus dem 19. Jahrhundert gestohlen. Mit einem Auto fuhren sie in die Schaufensterfassade des Parnell's International Art Centre.

Sie nahmen die Werke des böhmischen Malers Gottfried Lindauer (1839-1926) mit und flohen mit einem zweiten Fahrzeug, wie die örtliche Polizei mitteilte. Die beiden Gemälde aus dem Jahr 1884 stellen Maori-Häuptlinge dar. Sie sollten demnächst versteigert werden.

Im Auktionskatalog wurden beide Bilder auf jeweils 350'000 bis 450'000 Neuseeland-Dollar (247'000 bis 318'000 Franken) taxiert. Der in Pilsen geborene Lindauer emigrierte 1874 nach Neuseeland und wurde dort als Porträtmaler bekannt.

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Hörspiel in Concert: Spaghetti-Western mit prominenter Besetzung

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Bela B ist als Schlagzeuger der Band „Die Ärzte“ bekannt geworden. Nun ist er mit einem Hörspiel auf Tour und macht auch Halt in Bremen.
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Kostenfalle Ticketbörse: Warum sich Verbraucher von „Viagogo“ abgezockt fühlen

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Ob über Google, Bing oder Yahoo – wer im Internet nach Karten für Konzerte oder Veranstaltungen sucht, stößt unvermeidlich auf die Homepage von Viagogo. Doch der Schein trügt: Viagogo ist keine offizielle Vorverkaufsstelle, sondern eine Plattform für den so genannten sekundären Ticketmarkt, auch „Schwarzmarkt“ bzw. Marktplatz genannt. Der Weiterverkauf von Eintrittskarten ist zwar nicht verboten, doch der Zweck der Plattform muss für den Verbraucher erkennbar sein, sagt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern: „Wir haben Viagogo abgemahnt, weil es unserer Ansicht nach irreführend ist, welche Rolle Viagogo in dem ganzen Vertragsverhältnis einnimmt.“ Es werde nicht deutlich, wer tatsächlich der Verkäufer ist und woher die Eintrittskarten kommen.

„Ich halte Viagogo für eine Abzockerei“

Welche Funktion Viagogo hat, war auch Kim Galek nicht klar, als er via Google auf die Plattform stieß. Der 33-Jährige Hamburger ist ein großer Fan der deutschen Rockband „Böhse Onkelz“ und wollte Karten für ihr Konzert im Dezember in seiner Stadt kaufen. „Ich dachte, dass das ein ganz normaler Tickethändler ist und habe mir nichts weiter dabei gedacht, weil es ja viele verschiedene gibt, die ganz normale Tickets verkaufen.“ Kim Galek kaufte über Viagogo vier Tickets je 120 Euro – ein stolzer Preis, den er jedoch zähneknirschend bezahlte – nichts ahnend, dass er sie auf einer Schwarzmarktbörse erstand. „Ich habe damit gerechnet, dass diese 120 Euro ein normaler Ticketpreis sind, weil ich mich vorher nicht weiter umgeguckt habe, sondern sehr schnell auf dieser Seite gelandet bin.“

Das böse Erwachen kam, als Kim Galek die Karten erhielt: Offiziell kosten sie nur 67,90 Euro pro Stück. Doch das war noch nicht alles:

Bei Viagogo kostete eine Karte 120,84 Euro, für vier Tickets also 483,36 Euro. Dazu erhob Viagogo eine Buchungsgebühr von 104,83 Euro und eine Liefergebühr von 12,95 Euro, sowie die Mehrwertsteuer in Höhe von 19,92 Euro. Kim Galek hatte also insgesamt 621,06 Euro für seine vier Tickets zu bezahlen, obwohl diese offiziell nur 271,60 Euro kosten würden. Er bezahlte bei Viagogo also weit mehr als das Doppelte! „Ich halte Viagogo für eine Abzockerei“, so Galek. „Man wird nicht darauf hingewiesen, dass man mehr zahlt, als es eigentlich wert ist. Und ich bin schwer enttäuscht, dass man so einfach auf so einer Homepage über den Tisch gezogen wird.“

Das Unternehmen Viagogo agiert international – und macht international negative Schlagzeilen. In den sozialen Netzwerken machen sich frustrierte Kunden aus aller Welt Luft und laut den Verbraucherzentralen liegen auch hierzulande Beschwerden aus mehreren Bundesländern vor. Grund dazu hätte auch die Studentin Frauke Hermeier, die für Konzertkarten des Hollywood-Komponisten Hans Zimmer im Juni in Wien überteuerte Preise bezahlte. Der Normalpreis für eine Karte beträgt 91,60 Euro; bei Viagogo kostete sie 129,96 Euro pro Stück. Frauke Hermeier bezahlte für drei Tickets 389,88 Euro zuzüglich der enormen Gebühren für Buchung, Lieferung und Steuern. Am Ende hatte die Studentin ebenfalls fast das Doppelte des normalen Wertes zu bezahlen, nämlich 526,45 Euro – anstatt 274,80 Euro. Es sei zwar deklariert gewesen, dass Extrakosten anfallen, aber nicht in welchem Verhältnis, erzählt Frauke Hermeier. „Auf was man sich eingelassen hat, hat man erst dann erfahren, als man in der E-Mail mit der Rechnung die tatsächliche Abbuchung von der Kreditkarte gesehen hat.“

Kostenkennzeichnung nicht transparent

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stern TV hat sich den Kaufprozess auf der Plattform genauer angesehen und zwei Elton John-Tickets für ein Konzert in Köln geordert. Der normale Verkaufspreis beträgt 90,75 Euro. Der (angeblich sogar reduzierte) Viagogo-Preis: 291,61 Euro pro Stück!

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Im ersten Schritt erscheint nur der Hinweis, dass weitere Kosten für „Buchung, Abwicklung und Mehrwertsteuer“ anfallen, jedoch nicht, in welcher Höhe. Selbst im nächsten Schritt, bei der Angabe der eigenen Kontaktdaten, wird noch nicht der Endpreis ausgewiesen. Lediglich der Vermerk, wie viel man angeblich spart. Erst im dritten Schritt, bei der Angabe der Lieferadresse, erscheinen links die Gebühren. In diesem Fall 196,95 Euro für die Buchung und 6,48 Euro für den Versand.
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Diese Kennzeichnung ist für Tatjana Halm nicht ausreichend: „Wenn es Beschwerden darüber gibt, dass Vermittlungsgebühren nicht gesehen worden sind, dann spricht das dafür, dass sie nicht ausreichend gekennzeichnet werden, dass sie nicht transparent genug waren“, so die Verbraucherschützerin. „Das ist ein Verstoß, mindestens gegen die ‚Button-Lösung‘, die ja besagt, dass im Vorfeld alle Kosten, auch alle zusätzlichen Kosten ausreichend transparent vorangestellt werden müssen, damit man dann genau weiß, welchen Gesamtbetrag man zahlen muss.“

Viagogo setzt zudem alles daran, dass Kunden den Hinweis auf die Gebühren übersehen, indem permanent darauf hingewiesen wird: Andere Kunden könnten schneller sein, die gewünschten Tickets könnten teurer werden oder gar ausverkauft sein – ohne das klar wird, ob das überhaupt stimmt. Tatjana Halm kritisiert diesen zusätzlich erzeugten Druck auf den Kunden: „Der Käufer steht dadurch erst Recht unter Druck, eine schnelle Entscheidung zu treffen.“

Etwa im Fall von Alexandra Wirtz, die für ihren Sohn als Weihnachtsgeschenk Karten für die Show des Comedian Luke Mockridge besorgen wollte. „Es blinkte immer auf, es gibt nur noch wenige Restkarten, oder das Konzert ist bald ausverkauft“, erzählt die 49-Jährige. „Ich hatte ja nur die Karten für meinen Sohn im Kopf und wollte die unbedingt haben. Klar hat mich das unter Druck gesetzt.“ Inklusive der Gebühren bezahlte sie bei Viagogo für zwei Karten 174,93 Euro – fast das Dreifache, denn der Normalpreis hätte nur 66,20 Euro betragen. Alexandra Wirtz merkte ebenfalls erst als sie die Karten in den Händen hielt, dass sie so viel zu viel bezahlt hatte. „Als ich den Umschlag geöffnet habe und dann den Originalpreis auf der Karte von 33,10 Euro sah, war ich richtig sauer!“ Auch sie wusste nicht, dass sie auf eine Plattform für Schwarzmarkt-Tickets hereingefallen war.

stern TV hat Viagogo nach der Recherche um eine Stellungnahme gebeten, doch das Unternehmen hat bis heute nicht reagiert. Ebenso wenig, wie auf die vielen Beschwerden von irregeleiteten Ticketkäufern. Wer die eigentlichen Verkäufer der Tickets sind, bleibt übrigens auch völlig unklar.

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