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Eisbären erringen Sieg in Tübingen

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Die Eisbären Bremerhaven haben am 28. Spieltag in der Bundesliga einen klaren Sieg gegen die Walter Tigers Tübingen gefeiert.

Beim Auswärtsspiel in Baden-Württemberg setzten sich die Eisbären mit 85:76 (31:40) durch. Bester Werfer der Partie war Bremerhavens Shooting Guard Quincy Diggs, auf der Gegenseite war Barry Stewart mit 16 Zählern am erfolgreichsten. 

Bis Mitte des dritten Viertels führten die Tigers souverän, dann zogen die Eisbären nach einer Aufholjagd vorbei.

Bayreuth festigt Playoff-Platz

Medi Bayreuth erhöhte zuvor seine Chance auf eine gute Ausgangsposition in den Playoffs weiter.

Die Oberfranken besiegten den hochgradig abstiegsbedrohten Aufsteiger Rasta Vechta mit 96:71 (54:40) und festigten mit 38:14 Punkten ihren vierten Tabellenplatz. Topscorer der Bayreuther war Forward De’Mon Brooks (18 Punkte), dessen Vertragsverlängerung bis 2018 nach dem Spiel bekannt gegeben wurde. 

Giessen mit ausgeglichener Bilanz

Die besten vier Teams der Vorrunde haben in den Playoffs zunächst den Heimrecht-Vorteil auf ihrer Seite. Im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde kamen die siebtplatzierten MHP Riesen Ludwigsburg und Verfolger Giessen 46ers zu Siegen.

Ludwigsburg bezwang s’Oliver Würzburg mit 92:65 (46:35) und liegt nun bei 28:24 Punkten. Die 46ers weisen als Neunter hinter Oldenburg (26:24) nach dem 84:74 (53:43) bei den Löwen Braunschweig 26:26 Zähler auf

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Torwart-Patzer rettet Bayern spät

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Der FC Bayern hat sich am 16. Spieltag der Frauen-Bundesliga einen knappen Sieg gesichert. 

Der Titelverteidiger setzte sich im heimischen Grünwalder Stadion nach einem späten Tor mit 1:0 (0:0) gegen den SC Sand durch. 

Caroline Abbe staubte nach einem Patzer der Torhüterin Carina Schlüter in der 80. Minute zur Führung ab. Die Schlussfrau hatte einen Schuss von Nationalspielerin Sara Däbritz von der Strafraumkante nur nach vorne abprallen lassen. In der Tabelle liegt Bayern damit weiter auf dem dritten Rang hinter dem punktgleichen Spitzenduo VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam. 

Auf Rang zwei und damit die Qualifikation für die Champions League fehlen den Münchnerinnen vier Punkte. 

Enger Kampf an der Spitze

Die beiden Topfavoriten gehen Kopf an Kopf auf die Saison-Zielgerade in der Bundesliga, beide Mannschaften haben 41 Punkte auf dem Konto.

Wolfsburg (36:7 Tore) führt die Tabelle nur wegen eines mehr erzielten Treffers vor dem bisherigen Spitzenreiter Potsdam (35:6) an. Die Wolfsburgerinnen setzten sich 4:0 (2:0) gegen 1899 Hoffenheim durch, Potsdam kam bei der SGS Essen trotz einer Führung nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. 

Gladbach geht gegen Freiburg unter

Hinter den Bayern liegt der siebenmalige Meister 1. FFC Frankfurt auf dem vierten Rang. Die Frankfurterinnen gewannen 1:0 (1:0) beim USV Jena.

Am Tabellenende bleibt Borussia Mönchengladbach nach einem 0:4 (0:3) beim SC Freiburg abgeschlagen Letzter. Auf dem vorletzten Platz liegt der rheinische Rivale Bayer Leverkusen nach einem 0:0 beim MSV Duisburg.

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Rad-Begeisterte fürs BLICK-Team gesucht: Fahren Sie bei der Tour de Suisse mit!

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Vom 10. bis 18. Juni radeln wieder die Velo-Profis durch die Schweiz. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie es ist, bei der Tour de Suisse mitzufahren, dann bewerben Sie sich fürs BLICK-Team!

Wir suchen sechs Fahrerinnen und Fahrer, die im BLICK-Team die Conèrcard Cancellara Challenge (6 km Prolog), die Morgarten Memorial (Strassenrennen über 87 km) und den Cornèrcard City Circle (77 km) bewältigen. Trauen Sie sich das zu? Dann bewerben Sie sich jetzt im Formular unten! 

Sollten Sie sich einen der sechs Startplätze im Wert von 300 Franken ergattern, dann winken Ihnen nicht nur die Challenge-Fahrten während der Tour de Suisse, sondern auch die Möglichkeit kostenlos am offiziellen Testride vom 11. April teilzunehmen. Zudem gibt es einen exklusiven Trainingsday mit Rad-Star Stefan Küng und Ski-Crack Reto Schmidiger im Vorfeld der Tour de Suisse.

Jeder Gewinner erhält weitere Spezialpreise wie die Mitfahrt im VIP-Car während dem Tour-de-Suisse-Prolog und ein komplettes Willkommens-Package mit allen Informationen.

Lesen Sie hier die Teilnahmebedingungen:

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Michael Toenges – Arbeiten auf Papier

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Das Kunstmuseum Villa Zanders zeigt seit Sonntag Werke von Michael Toenges – Arbeiten auf Papier. Sie werden in Bergisch Gladbach erstmals in einer breiten Auswahl präsentiert.
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Psychopharmaka bei bipolarer Störung: Wenn der Suizid im Beipackzettel steht

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Der Tod von Melissa Beck ist äußerst tragisch. Die 20-jährige bildhübsche Studentin nahm sich selbst das Leben. Und das nur wenige Stunden nach ihrer Entlassung aus der psychiatrischen Klinik. Ihre Mutter ist fest davon überzeugt: Melissas Suizid ist die Folge einer falschen Behandlung ihres psychischen Leidens. Das Mädchen habe Tabletten bekommen, die sie in den Tod trieben – ein „ärztlich veranlasster Suizid“, sagt Claudia Beck: „Durch das Medikament wurde sie zur Waffe gegen sich selbst.“ Die Mutter kämpft seit Jahren dafür, dass der Tod ihrer Tochter endlich aufgeklärt wird: „Ich möchte, dass die Verantwortlichen sich der Verantwortung stellen.“

Bipolare Störung wird häufig vererbt

Melissa Beck hatte eine glückliche Kindheit – trotz der Trennung der Eltern. Sie war eine gute Schülerin und Claudia Becks ganzer Stolz. Nach sechs Jahren lernte die Mutter einen neuen Mann kennen. Für Melissa kein Problem – sie verstand sich gut mit ihm. Die Drei bezogen gemeinsam ein neues Haus. 2012 machte Melissa Beck Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,9. Danach jobbte und feierte sie, machte Urlaub und entschied sich nach einem Jahr für ein Studium „Bewegung und Gesundheit“ in Gießen. Die 19-Jährige liebte Sport, ebenso wie Musik und Theater.

Als Melissas Prüfungsergebnisse 2013 nicht gewohnt gut ausfielen, zogen erstmals dunkle Wolken über ihr auf. Doch Melissa habe sich davon nicht beirren lassen, erzählt die Mutter. Sie wollte sich durchbeißen – und auch ihre Stimmung habe sich gebessert. Die tieftraurigen Phasen jedoch kamen wieder. Als Melissa Beck ihre Mutter im Sommer 2014 besuchte, war Claudia Beck schockiert: Ihre Tochter war völlig aufgelöst. „Sie ließ sich in den Sessel fallen, kauerte sich zusammen, knetet ihre Hände unentwegt, die Augen weit aufgerissen – wie jemand, der gerade einen furchtbare Schreckensgral durchlebt.“

Claudia Beck zögerte nicht und brachte Melissa zu einer niedergelassenen Psychiaterin, die eine schwere Depression diagnostizierte und Melissa als Notfall an die Psychiatrie des Klinikums Bremen Ost überwies. Doch ihre Mutter – selbst Diplom-Psychologin – zweifelte schon nach kurzer Zeit daran, ob ihrer Tochter auf ihrer Station wirklich geholfen werden würde. Sie fürchtete, dass Melissa wie ihr leiblicher Vater, Claudia Becks Ex-Mann, an einer bipolaren Störung erkrankt, also manisch-depressiv sein könnte. Ein Alarmzeichen, sagt der renommierte Psycho-Pharmakologe Prof. Müller-Oerlinghausen, dem der Arztbrief von Melissa Beck vorlag.  „Die bipolare Störung hat einen ausgeprägten Erbgang. Wenn der Vater sowas hat, dann muss man davon ausgehen, dass sie auch daran erkrankt ist.“

Hinweis SuizidBeipackzettel warnte vor Suizidgefahr

Was hinter der Erkrankung von Melissa Beck steckte, hatten die behandeln Ärzte der Klinik möglicherweise verkannt. Und das, obwohl die überweisende Psychiaterin auf die familiäre Vorbelastung hingewiesen hatte. Der Hinweis wurde offenbar ignoriert. Melissa Beck wurde eine Beruhigungstablette angeboten – mehr bekam sie vorerst nicht. Erst drei Wochen nach der Aufnahme sollte sie eine medikamentöse Behandlung bekommen: Die Ärzte schlugen Melissa vor, ein „anregendes“ oder ein „dämpfendes“ Antidepressivum zu nehmen. Der Oberarzt empfahl der 20-Jährigen schließlich, das so genannte SSRI-Antidepressivum namens „Zoloft“ zu nehmen. Als Melissa Beck den Beipackzettel las, lehnte sie das Medikament zunächst ab, da darin auch eine erhöhte Suizidgefahr genannt wird.
Prof. Müller-Oerlinghausen erklärt: „Bei Patienten mit suizidalem Verhalten in der Anamnese oder solchen, die vor der Therapie ausgeprägte Suizidabsichten hatten, ist das Risiko von Suizidgedanken oder -versuchen erhöht. Sie sollten daher während der Behandlung besonders sorgfältig überwacht werden.“

Hier finden Sie Informationen … Depressionen, Suizidprävention… (2068079)Bei Melissa Beck war das der Fall. Sie schrieb einem Freund per WhatsApp: Scheiße Mann, ich kriege ab morgen Tabletten. Ich kann nicht mehr. Das ist wirklich das Ende. Meine Zimmernachbarin hat davon 20 kg zugenommen. Ich kann und will nicht zurück in die Klinik. Ich will lieber tot sein, aber dafür bin ich zu feige. Es ist der absolute Albtraum.

Melissa Beck schluckte die Tablette schließlich doch. Anstatt dass sie fortan engmaschig in der Klinik überwacht wurde, entließ man die 20-Jährige wenige später nach Hause. Kurz zuvor wurde die Dosis des Medikaments sogar noch verdoppelt. Den Arztbrief unterschrieb eine Psychologin ohne medizinische Ausbildung – bereits zwei Tage, bevor Melissa Beck entlassen wurde. Keine Rede von einer Gefahr für das Mädchen: Auf eigenen Wunsch wird die Patientin am 8.8.2014 nach ausreichender Stabilisierung und ohne Anhalt für Eigen-oder Fremdgefährdung entlassen. Eine verhängnisvolle Einschätzung, meint Müller-Oerlinghausen. Im Zusammenhang mit der Gabe eines SSRI-Antidepressivums würden suizidale Handlungen häufig dann auftreten, wenn die Substanz angesetzt oder die Dosis erhöht wurde.

Entlassung mit fatalen Folgen

Keine vier Stunden nach ihrer Entlassung aus der Klinik war Melissa Beck tot. Ihre Mutter fand sie zu Hause in ihrem Zimmer. Claudia Beck ist sich sicher, dass es dazu nicht hätte kommen müssen: „Die haben ein tödliches Risiko in die Behandlung eingeführt und das dann nicht überwacht.“
Weder Melissas Mutter, noch ihr Stiefvater und ihre Freunde wollen sich damit abfinden, dass eine 20-Jährige – nach vier Wochen Behandlung in einer Klinik – Suizid begeht und das dann nur als „bedauerlich“ angesehen wird.
Das erste Ermittlungsverfahren gegen die behandelnden Ärzte stellte die Staatsanwaltschaft nach zwei Jahren ein. Vor wenigen Wochen entschied das Oberlandesgericht nun endlich: Die Staatsanwaltschaft Bremen muss im Fall Melissa Beck erneut ermitteln. Für ein Urteil müsste den Ärzten am Bremer Klinikum Ost eine strafbare Handlung nachgewiesen werden. Prof. Müller-Oerlinghausen sagt dazu: „Ich kann nicht erkennen, dass da überhaupt eine ärztliche Betreuung stattgefunden hat.“ 

Anlaufstellen Depression

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Nadal wartet im Finale von Miami auf Federer

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Tennis-Superstar Rafael Nadal hat zum fünften Mal das Finale des ATP-Masters-Turniers in Miami erreicht.

Der an Nummer fünf gesetzte Spanier setzte sich im Halbfinale gegen den ungesetzten Italiener Fabio Fognini mit 6:1 und 7:5 durch. Für den Weltranglistensiebten war es im elften Duell mit Fognini der achte Sieg und der dritte nacheinander.

Umkämpfter zweiter Satz

Den ersten Satz holte sich Rafael Nadal im Schnelldurchgang. Nach zwei Breaks zum 3:1 und 5:1 holte er sich den Durchgang in nur 25 Minuten.

Umkämpfter wurde es im zweiten Satz, der mehr als eine Stunde dauerte. Nach ausgeglichenem Verlauf fiel die Vorentscheidung im elften Spiel, in dem Fognini seinen Aufschlag nach einem Doppelfehler zum 5:6 verlor. Nadal verwandelte schließlich nach 1:30 Stunden seinen ersten Matchball.

Finale wieder gegen Federer?

Nadal will im Endspiel am Sonntag endlich seinen ersten Turniersieg in Miami holen und sich damit auch die Siegprämie von 1,175 Millionen Dollar sichern. Gegner wird der Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen dem 18-maligen Grand-Slam-Gewinner Roger Federer und Alexander Zverevs Viertelfinal-Bezwinger Nick Kyrgios sein.

Sollten sich Nadal und Federer im Finale gegenüber stehen, wäre es bereits das 37. Duell der beiden Dauerrivalen. Nadal führt die Statistik mit 23:13 Siegen an. In diesem Jahr haben Nadal und Federer zweimal gegeneinander gespielt. Beide Male siegte Federer, zunächst in einem packenden Fünf-Satz-Finale von Melbourne und dann im Achtelfinale beim vergangenen ATP-Masters im kalifornischen Indian Wells.

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HSG Wetzlar verlängert mit Kreisläufer

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Die HSG Wetzlar hat den Vertrag mit seinem schwedischen Nationalspieler Anton Lindskog vorzeitig bis 2020 verlängert.

Dies gaben die Mittelhessen am Freitagabend am Rande des Ligaspiels gegen GWD Minden (26:22) bekannt. Kreisläufer Lindskog war erst im vergangenen Sommer vom schwedischen Champions-League-Teilnehmer IFK Kristianstad an die Lahn gewechselt.

„Er hat sich toll bei uns eingelebt und bislang vollends überzeugt. Anton passt sportlich und charakterlich perfekt zur HSG Wetzlar“, erklärte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, „auf lange Sicht soll und wird er bei uns mehr Verantwortung tragen.“

Lindskog ist nach Rückraumspieler Stefan Cavor und Linksaußen Maximilian Holst der dritte Spieler, der bei der HSG bis 2020 verlängert hat.

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Ab April – Das bietet die neue Sprechstunde der Psychotherapeuten

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Damit in Notfällen keine langen Wartezeiten mehr anfallen, bieten Psychotherapeuten eine neue Sprechstunde an. Doch reicht das Angebot wirklich aus?
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Livestreaming: Gamer? Ihr seid jetzt Rundfunker!

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Die deutschen Streamer sind nervös: Der beliebte Gaming-Kanal PietSmiet soll eine Rundfunklizenz beantragen. So könnte die große Regulierung der Szene beginnen.
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Preiskrieg und Wildwuchs bei Umzugsfirmen: Ungezügelt!

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ZÜRICH – Mit Kampfpreisen gehen Zügelunternehmen auf Kundenfang. Das freut den Kunden, ärgert aber die Etablierten der Branche.

Heute ist Zügeltag. Und jeder weiss: Ein Umzug ist anstrengend und kostet Nerven. Wer es sich leisten kann, überlässt das Schleppen einer Zügelfirma. Dabei kann man richtige Schnäppchen machen.

Etwa bei Umzug Schweiz 24: Ein BLICK-Leser ist kürzlich mit der Zügelfirma umgezogen. «Die machten einen guten Job», sagt er. Schlappe 160 Franken pro Stunde verlangte das Unternehmen für einen Transporter und drei Zügelmänner. Ein Kampfpreis – und keine Ausnahme.

Neu und günstig

«Die Preise der Zügelunternehmen sinken», sagt Immoscout-Sprecherin Cornelia Magnin. Zudem gibt es immer wieder neue Billiganbieter. «Sie versuchen, mit tiefen Preisen Kunden zu gewinnen. Es zeigt sich aber, dass sich diese Firmen oft nicht etablieren können», sagt sie.

Viele Aufträge werden von Online-Portalen vermittelt. Dort zählt für viele Kunden vor allem der Preis – zum Ärger der etablierten Unternehmen. «Vor fünf Jahren lief das Geschäft besser. Heute haben wir 30 Prozent weniger Aufträge als damals», sagt Blerim Sylaj (34), Geschäftsführer von Zürcher Umzüge. 

Schuften im Stundenlohn

«Wer für drei Männer inklusive Transporter 160 Franken verlangt, macht den Markt kaputt», sagt Balaram Furrer (27) von Wieland Transporte. Seine Firma verrechnet für das gleiche Angebot fast das Doppelte. Dafür hat sie Zügelmänner zum Fixlohn fest angestellt, während das Personal bei Preisbrechern auf Abruf und im Stundenlohn schuftet.

Marktführer Welti-Furrer hat sich auf anspruchsvolle Umzüge spezialisiert. Zum Beispiel Umzüge mit Montage von Möbeln, mit Klavieren oder Bildern. «Hier ist nicht nur ein guter Preis ausschlaggebend. Ebenso wichtig ist eine umfassende Betreuung», sagt Geschäftsführer Philipp Vassalli (36). Auch seine Zügelmänner sind fest angestellt. Diese Strategie geht auf: «In diesem Segment ist die Nachfrage stabil geblieben.»

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