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Türkische Verfassungsänderung: Stern TV traf Deutschtürken bei ihrer Stimmabgabe

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Seit Tagen halten vor den türkischen Generalkonsulaten in Deutschland Busse an. Zahntausende der 1,4 türkischen Wahlberechtigten reisen so an, um ihre Stimme für oder gegen das Verfassungsreferendum in der Türkei abzustimmen. Die Meinungen dazu sind geteilt. stern TV traf eine Gruppe vor dem Konsulat in Stuttgart. Die einhellige Meinung unter ihnen: Nein zur Verfassungsänderung. Sie täten das, gerade weil sie sich mit ihrem Heimatland verpflichtet fühlen, sagen beispielsweise Emin und Süheyla Güray, die sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen. Die Deutschtürken gehören zur 1. Zuwanderergeneration. Sie kamen Anfang der 70er-Jahre nach Deutschland. Die Gürays schätzen die Demokratie und Meinungsfreiheit hier – und wünschen sich das auch für die Türkei: „Wenn Journalisten eingesperrt werden, wenn Professoren an den Universitäten einfach abgesetzt und entlassen werden, wenn man seine Meinung nicht frei sagen kann, dann denke ich mal: Man kann nicht von einer Demokratie in der Türkei sprechen“, so der Architekt Emin Güray.Wie ticken Deutschlands Türken?_14.45Türkei-Streit 19.40Cavit Seker aus Düren ist für seine Abstimmung nach Hürth bei Köln gekommen. Der 48-jährige Logisitker hat genau die gegenteilige Meinung und sagt „Ja“ zur neuen Verfassung: „Für die türkische Kultur ist es besser, wenn wir ein Präsidialsystem haben und nicht dieses parlamentarische System wie in Deutschland – weil wir ganz anders denken und anders handeln“, so Cavit Seker. Er kam als Kleinkind mit seinen Eltern nach Deutschland und besitzt weiterhin nur den türkischen Pass. Die ganze Familie Seker – Vater, Mutter und Tochter – hat geschlossen mit „Ja“ gestimmt. Die Familie lebt seit drei Jahren in ihrem Eigenheim in Düren, habe wegen ihrer Herkunft jedoch lange für ein Grundstück kämpfen müssen, erzählt Cavit Seker: „Nachdem wir alle Bewerbungen eingereicht hatten, hat man uns wortwörtlich gesagt hat: ‚Herr Seker, wir würden Ihnen das Grundstück gerne geben, aber die Menschen, die dort bauen, möchten keinen Ausländer haben‘.“ Aus seiner Sicht hätte ihm da auch der deutsche Pass nicht geholfen, „weil ich trotzdem der Türke bin“, so der 48-Jährige. „Man kann nicht jemandem einen deutschen Pass geben und sagen: Du bist jetzt Deutscher. Und alle Türen öffnen sich. So ist es eben nicht.“

Generationenunterschied in den Einstellungen erkennbar

Der Soziologe Prof. Detlef Pollack von der Universität Münster weiß, dass offenbar viele Türken der älteren Generation so denken und empfinden – das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1200 Zuwanderern aus der Türkei und ihren Nachkommen. „Die meisten der Türkeistämmigen sind zufrieden, ihnen geht es ökonomisch relativ gut. Sie wissen genau, dass es ihnen in Deutschland besser geht, als es ihnen in der Türkei gehen würde. Sie genießen auch die Freiheiten, die demokratischen Rechte. Aber sie sind unzufrieden damit, dass sie nicht so anerkannt werden“, sagt Pollack.

Ergebnisse Umfrage 15.03.2017 Türkei-Beziehungen

Ergebnisse der Befragung

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In der Umfrage stimmten immerhin 64 Prozent der 1. Generation der Aussage Ich bin ein Bürger zweiter Klasse zu; die Jüngeren empfinden nur noch zu 38 Prozent eine Benachteiligung. „Es gibt eine Spannung zwischen der Herkunftsprägung, die man nicht so ohne weiteres ablegen kann, und der Tatsache, dass man sich integrieren will“, erklärt Prof. Detlef Pollack. „Ich glaube, dass es Türkeistämmige in Deutschland besonders schwer haben – vor  allem deswegen, weil sie dem christlich-abendländischen Kulturkreis nicht angehören. Das ist ganz klar, alle wissen das, dass das mehrheitlich Muslime sind. Und diese Tatsache trägt dazu bei, dass sie sich nicht so stark integriert fühlen wie andere, die da eine geringere kulturelle Differenz aufweisen.“

Türkei (4) Doppelpassumfrage_2Die Gebote meiner Religion sind für mich wichtiger, als die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland.
Dieser Aussage stimmten 57 Prozent der 1. Generation zu, aber nur 36 Prozent der 2. und 3. Generation von Türkeistämmigen.

Die 30-jährige Demet Kilic ist eine Deutschtürkin der 3. Generation. Sie kam in Berlin zur Welt, wo sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester aufwuchs. Die beiden wurden „türkisch modern“ erzogen, wie sie sagt. Ihr sei von klein auf beigebracht worden, für ihre Meinung einzustehen. Ihre Eltern und Freunde seien froh, derzeit in Deutschland zu leben. Sie fühlen sich wohl hier. Demet findet allerdings, dass man aktiv dazu beitragen müsse, damit Integration gelingt. „Jeder, der die Entscheidung trifft in Deutschland zu leben, der sollte sich wirklich in Deutschland integrieren.“

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Umso verwunderlicher ist es, dass der Aussage:
Muslime in Deutschland sollten sich an die Kultur anpassen
zwar 72 Prozent der 1. Generation der Türkeistämmigen zustimmten, aber nur 52 Prozent der 2. und 3. Generation.

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Davis Cup: Frankreich wieder im Halbfinale

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Frankreichs Tennisteam hat wie im Vorjahr das Halbfinale im Davis Cup erreicht.

Der neunmalige Gewinner lag am Samstag in Rouen nach dem Doppel gegen Großbritannien uneinholbar mit 3:0 in Führung.

Julien Benneteau/Nicolas Mahut setzten sich gegen Dominic Inglot/Jamie Murray mit 7:6 (9:7), 5:7, 7:5, 7:5 durch. Am Freitag hatten in den Einzeln Lucas Pouille gegen Kyle Edmund und Jeremy Chardy gegen Daniel Evans jeweils in drei Sätzen gewonnen. 

USA noch im Rennen

Die Briten, Sieger von 2015, mussten in der Normandie auf den Weltranglistenersten Andy Murray verzichten, der weiter an einer Ellbogenverletzung laboriert.

In Brisbane verhinderten die USA den vorzeitigen K.o. gegen Gastgeber Australien. Steve Johnson/Jack Sock gewannen im Doppel gegen Sam Groth/John Peers und verkürzten nach den beiden Einzel-Niederlagen auf 1:2. Jeweils 2:0 stand es vor den Doppeln in den anderen beiden Viertelfinal-Begegnungen zwischen Serbien und Spanien sowie zwischen Belgien und Italien, das in der ersten Runde Titelverteidiger Argentinien ausgeschaltet hatte. Belgien hatte das deutsche Team bezwungen.

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Trauma geht weiter: Flensburg zerlegt die Löwen

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Die SG Flensburg-Handewitt ist dem THW Kiel ins Endspiel um den DHB-Pokal gefolgt.

Der Bundesliga-Tabellenführer besiegte die Rhein Neckar-Löwen im zweiten Halbfinale des Final Fours in Hamburg mit 33:23 (18:16) und steht zum siebten Mal hintereinander im Finale.

Dort trifft die Mannschaft von Ljubomir Vranjes am Sonntag (ab 14.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) auf ihren Kieler Erzrivalen. Der Rekord-Pokalsieger, Zweiter in der Liga, hatte zuvor den SC DHfK Leipzig 35:32 (19:19) besiegt.

Überragender Flensburger war der etatmäßige Ersatzkeeper Kevin Moeller, der mit zahlreichen Paraden glänzte. Zum besten Werfer der SG, die den Pokal zuletzt 2015 gewonnen hat, avancierte Rasmus Lauge mit sieben Treffern. Bei den Löwen trafen Alexander Petersson und Kim Ekdahl du Rietz am häufigsten (je 5 Tore).

„Mit zehn Toren gegen die Löwen zu gewinen, sagt alles über unsere Leistung“, sagte Rasmus Lauge bei SPORT1.

Für den deutschen Meister setzte sich vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Barclaycard Arena eine schwarze Serie fort: Auch bei der zehnten Endrunden-Teilnahme klappte es nicht mit dem ersten Titel. Zum vierten Mal hintereinander verloren die Mannheimer im Halbfinale gegen die SG. Bereits in der Vorschlussrunde 2011 und im Viertelfinale 2013 waren sie am viermaligen Cupsieger gescheitert.

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AOK-Pflegereport – Senioren erhalten zu viele Psychopharmaka

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Rund 800.000 Pflegeheimbewohner gibt es in Deutschland – viele von ihnen erhalten unnötig Psychopharmaka. Das geht aus dem Pflegereport der Krankenkasse AOK hervor. Besonders betroffen sind die rund 500.000 Demenzkranken.
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„Facebook und Twitter bringen mehr Gutes als Schlechtes hervor“

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Doch das könnte sich bald ändern, warnt Oxford-Soziologe Philip Howard. Er glaubt, dass Fake News und Bots die Demokratie bedrohen und fordert politische Regulierung.

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Ferienverkehr und gesperrter Tunnel: 13 Kilometer Stau am Gotthard!

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GÖSCHENEN – UR – Reisende in den Süden brauchen heute gute Nerven: Vor dem Gotthard-Nordportal kommt es zu langen Wartezeiten. Neben dem Ansturm verschlimmerte ein Lastwagen, der im Tunnel steckenblieb, die Situation.

Das frühlingshafte Wetter und die bevorstehenden Ostertage haben am Samstag zahlreiche Reiselustige in Richtung Süden gelockt: Vor dem Gotthard-Nordportal staute sich der Verkehr auf bis zu 13 Kilometer. Ein defekter Lastwagen verschärfte die Stausituation zusätzlich.

Der Lastwagen war um 13.30 Uhr im Gotthardtunnel stecken geblieben. Nach einer halben Stunde konnte das Fahrzeug aber geborgen werden, wie Andrea Lehmann vom Verkehrsinformationsdienst viasuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Art der Panne war nicht bekannt.

Der Zwischenfall erforderte von den Reisenden auf dem Weg in den Süden zusätzliche Geduld. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf 13 Kilometern. Im Laufe des Nachmittags verkürzten sich die Wartezeiten vor dem Nordportal. Laut Lehmann muss aber weiter mit Stau gerechnet werden.

Stau auch am Nachmittag

Kurz nach 16 Uhr betrug die Wartezeit zwischen Erstfeld und Göschenen bis zu einer Stunde, wie der Verkehrsdienst TCS auf seiner Internetseite schreibt. Die Einfahrt Göschenen war gesperrt. Auch in der Gegenrichtung staute sich der Verkehr auf zwei Kilometer.

Reisenden wird empfohlen, über die A13 via San Bernardino auszuweichen. Auch dort muss aber mit Staus und Wartezeiten gerechnet werden. Ein Grund ist, dass an mehreren Pässen noch Wintersperren bestehen.

Die Staus vor dem Osterwochenende hatten sich abgezeichnet. «Osterzeit ist Stauzeit», rief das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in einer Mitteilung in Erinnerung. Weil die Osterzeit dieses Jahr eher spät ausfalle, könne der Ansturm in den Süden noch zunehmen. In vielen Kantonen und weiten Teilen Europas würden die Schulferien vor Gründonnerstag beginnen.

Noch schlimmer dürfte es ab Gründonnerstag werden. Das ASTRA rechnet mit Wartezeiten von zwei Stunden und mehr. Zudem dürfte sich der Stau auch in der Nacht auf Freitag nicht auflösen. (SDA)

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Will Smith in „Matrix“? Dieser Trailer macht es möglich!

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Dank talentierten Film-Fans bekommen wir immer mal wieder Schmuckstücke wie den folgenden Trailer zu sehen. Der Youtube-User The Unusual Suspect hat ein beeindruckendes Video entworfen und damit Will Smith zum Hauptdarsteller der Matrix-Reihe gemacht. Aber seht selbst!

Diese Kombination kommt nicht von ungefähr. Tatsächlich war Will Smith Ende der 1990er Jahre im Gespräch, die Hauptrolle in der Sci-Fi-Reihe zu übernehmen. Das Angebot schlug der Schauspieler aber aus, um in einem anderen Film mitzuspielen: Wild Wild West. Wie sich wenig später herausstellte, war dies eine schlechte Entscheidung gewesen, floppte der Mix aus Western und Sci-Fi doch gehörig an den Kinokassen, wogegen Matrix einen Meilenstein des Sci-Fi-Films darstellte. Ob sich Will Smith diesen Trailer ansehen könnte, ohne seine Entscheidung zu bereuen?

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Moneual ME685: Staubsaugroboter mit Nasswisch-Funktion

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Dass günstige Staubsaugroboter im täglichen Einsatz überzeugen können, haben wir bereits in unserem Test zum Eufy RoboVac 11 Staubsaugroboter von Anker geklärt. Was wir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wussten: Es gibt sogar schon preiswerte Roboter Staubsauger mit Nasswisch-Funktion! Deshalb möchten wir euch heute den ME685 von Moneual vorstellen, der eben nicht nur Staubsaugen, sondern auch feucht durchwischen kann.

Moneual ME685 Roboter Staubsauger

Roboter im Haushalt sind eine Wohltat für jede gestresste Hausfrau. Nicht nur Nerven und Gelenke werden durch Haushaltshelfer wie Staubsaug-/ oder Rasenmähroboter geschont, sondern auch die wertvolle Zeit kann anderweitig genutzt werden. Besonders für vielbeschäftigte Singles und Geschäftsleute sind solche Roboter gern gesehen – wenn man nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, findet man stets eine saubere Wohnung vor. Der ME685 von Moneual wischt sogar gleich noch feucht durch.

Moneual ME685 wischt die Wohnung durch

Wer sich zu den glücklichen Hartboden-Besitzern zählen kann und keinen Teppichboden im Haus oder der Wohnung verlegt hat, der wird den Moneual Staubsaug-/Wischroboter lieben lernen. In nur einem einzigen Arbeitsschritt saugt der Roboter den Boden der Wohnung staubfrei und wischt mit dem befestigten Wischset mittels Mikrofaser Mopp gleich noch feucht drüber – das Ergebnis ist ein schmutz- und staubfreier Boden. Durch das mehrmalige Abfahren der gleichen Stellen ist auch ein klebfreier Boden garantiert, falls irgendwo mal ein Softdrink verschüttet wurde oder ein paar Weintropfen ihren Weg auf denselben gefunden haben.

Moneual ME685 Roboter Staubsauger mit Nasswisch Funktion

moneual staubsaugroboter nasswischen

Moneual ME685 Staubsaugroboter/Nasswischroboter (Bild: Hersteller)

Der eingebaute Lithium-Eisenphosphat-Akku soll nachhaltig und effizient arbeiten. Er besitzt laut Hersteller eine dreifach höhere Lebensdauer als gewöhnliche Akkus, die auf Lithium oder Nickel aufbauen. Die Ladezeit ist durch die neue Technik extrem kurz gehalten und beträgt nur eine Stunde. Herkömmliche Staubsaugroboter benötigen fast das Dreifache der Zeit, um wieder voll leistungsfähig zu sein. Ist der Moneual ME685 einmal komplett mit Strom vollgepumpt, kann er bis zu einer Stunde saugen und wischen. Man sollte jedoch auch darauf achten, dass der Wischwasserbehälter immer genügend Wasser bietet.

42 Sensoren für ausgereiftes Arbeitsverhalten

Während der Arbeit bleibt die Luft im Raum dank des eingebauten Hochleistungsfilters sauber. Haare, Krümel oder normaler Hausstaub saugt der Roboter trotzdem zuverlässig und selbstständig ein. Bis zu 99,5 Prozent der mikroskopisch kleinsten Partikeln werden entfernt. Bei den unterschiedlichen Saug- und Wischmodi hat sich der Hersteller Moneual am Menschen orientiert, um eine bestmögliche Aufnahme von Schmutz und Staub zu gewährleisten. Insgesamt sind im Staubsaug-/Wischroboter 42 Sensoren verbaut, die dem Roboter stets sagen wo er sich im Raum befindet, um welche Gegenstände ihn umgeben. So werden Treppenabstürze und Kollisionen mit Pflanzen oder Möbelstücken vermieden und der optimale Weg zum Abfahren des noch zu putzenden Raums wird gefunden.

Befindet sich ein Teppich im Raum kann dieser bis zu einer Höhe von einem Zentimeter bezwungen werden. Alles darüber schafft der Knirps leider nicht – so fallen hochfloorige Teppiche durch, wenn es darum geht die perfekte Staubsaugroboter-kompatible Wohnung zu kreieren. Durch den eingebauten Wassertank wird das Mikrofasertuch am hinteren Ende des Roboters ständig feucht und beseitigt im Nasswischmodus auch hartnäckigere Flecken auf dem Boden. Im reinen Wischmodus ist die Saugfunktion des ME685 übrigens deaktiviert. Sobald der Akku des Roboters zu Neige geht, findet derselbe selbstständig seinen Weg zur Ladestation und beginnt automatisch den Ladevorgang – praktisch! Für 395 Euro kann der Moneual ME685 Staubsaug- und Wischroboter bestellt werden.


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Hamilton schlägt zurück – doch Vettel hat einen Trumpf

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Das Qualifying in der Formel 1 folgte seit einigen Jahren einem einfachen Grundsatz: 22 Fahrer fahren im Kreis und am Ende steht mindestens ein Mercedes vorne. 

Insofern wird es niemanden verwundern, dass sich auch diesmal Lewis Hamilton die Pole Position in China vor Sebastian Vettel schnappte.

Doch wie hart der dreimalige Weltmeister dafür kämpfen musste, war kein Vergleich zu den vergangenen Jahren – und auf die erste silberne Startreihe in diesem Jahr muss Mercedes weiterhin warten.

„Ferrari war wahnsinnig schnell und wir wussten, dass es knapp werden würde. Wir mussten alle Register ziehen und eine perfekte Runde hinlegen“, sagte Hamilton danach.

Wolff: „Lewis macht den Unterschied“ 

Für seine Chefs Toto Wolff und Niki Lauda war klar, dass es weniger dem Auto als Hamiltons „Spezialrunde“ zu verdanken war, dass ein Mercedes auf Platz eins stand. „Lewis macht einfach den Unterschied, wenn es um die Wurst geht“, sagte Wolff, der 10 Euro gewann, da Lauda auf eine Pole von Ferrari gewettet hatte.

Laudas Tipp war keineswegs unangebrachtes Understatement: Ferrari hatte sowohl das 3. Training als auch Q1 und Q2 dominiert. Doch in Q3 legten Hamilton und Mercedes plötzlich einen Zahn zu und stellten die alte Hackordnung wieder her. 

Die starke Zeit von Hamilton kam auch für Vettel überraschend: „Sie behaupten, sie würden den Motor nicht zwischen Q2 und Q3 aufdrehen, aber ich bin da nicht so sicher. Wir müssen uns das einmal anschauen.“

Vettel im Regen im Vorteil?

Spannend sollte das Rennen so oder so werden, denn es ist Regen angekündigt. Einen Favoriten auszumachen ist dabei unmöglich, denn die Fahrer und Teams konnten mit ihren neuen Autos noch kaum Daten auf nasser Strecke sammeln – ganz besonders gilt dies für Hamilton.

„Ich bin bislang nur eine Runde auf den Regenreifen für 2017 gefahren. So viel ich nach dieser Outlap sagen kann, fühlen sie sich relativ ähnlich wie im letzten Jahr an“, sagte Hamilton.

Hier könnte Vettel im Vorteil sein, der bereits im Februar die neuen Pirelli-Regenreifen testen durfte. Bei den Tests auf bewässerter Strecke in Barcelona fuhr zudem Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen die Bestzeit.

Red Bull setzt auf Regen-Setup

Der Geheimfavorit im Regen dürfte aber Red Bull sein. Zwar können sie auf trockener Strecke noch nicht mit Mercedes und Ferrari Schritt halten, doch bei feuchten Bedingungen war Red Bull schon 2016 oftmals schneller als Mercedes.

Red Bull hat laut eigener Aussage jedenfalls auf ein Regen-Setup gesetzt: „Wir hoffen, dass das in die richtige Richtung geht. Morgen braucht man ein Auto mit Abtrieb“, sagte Motorsportberater Helmut Marko.

Vor allem Max Verstappen lässt im Regen oft sein außergewöhnliches Talent aufblitzen – man denke nur an sein herausragendes Überholmanöver gegen Weltmeister Nico Rosberg in Interlagos zurück. Gut für Mercedes, dass der Niederländer wegen Motorenproblemen nur von Rang 19 starten darf.

Hamilton freut sich auf Regenrennen

Auch der zu erwartende Temperaturabsturz um zehn Grad sollte Mercedes in die Karten spielen, da die Reifen weniger beansprucht werden als noch in Melbourne.

Obwohl Hamilton mit nasser Strecke in China bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat – 2007 rutschte er auf dem Weg in die Box ins Kiesbett und verlor so den sicher geglaubten WM-Titel – freut er sich auf ein mögliches Regenrennen. 

„Das wird ein Spaß. Vor allem, weil die Starts jetzt so viel schwieriger sind als früher“, sagte Hamilton und spielte damit auf die Neuerung an, dass auch bei Regenrennen ein stehender Start erfolgt.

Daher ist es durchaus möglich, dass Hamilton mit seiner Prognose Recht behält: „Das könnte einer der aufregendsten Tage seit langer Zeit werden.“

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Rapper Disarstar: Er ist ein stabiler Proll, aber auch ein stabiles Vorbild für Jugendliche

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Ein paar Minuten, bevor die Show los geht, tigert Disarstar durch seinen winzigen Backstageraum, hin und her, hin und her. Ist das cool mit der Ansage, was meinste, fragt er. Ist es überhaupt voll, fragt er. Könnt ihr mal bitte noch ein paar Minuten Ruhe geben, ich will nicht böse sein, aber ich muss da gleich raus, sagt er.

Es ist Freitag, der letzte im März, seit heute steht Disarstars neues Album in den Läden: „Minus x Minus = Plus“.

Kaufen die Leute das Album? Finden sie es gut?

„Releasetag“ nennt man das, und für Musiker kommt Releasetag in der Rangordnung der Feiertage weit vor Geburtstag und/oder Weihnachten und/oder allen anderen Feiertagen. Einerseits. Andererseits: Ein paar Jahre seit dem letzten Album, ein paar Monate seit dem letzten Auftritt. Die Erwartungen sind groß, vom Umfeld, von der Szene, vor allem an sich selbst. Kaufen die Leute das Album? Finden sie es gut? Sind heute Abend überhaupt Leute da?

Was für Easy Listening

Das is‘ frischer Wind

Das ist Disarstar, der Krieger

der euch Spinner auf die Schippe nimmt

Das hier ist kein Mittelding

Das ist Rap der nach Gewichten klingt

Lalalalalalala

(„Frischer Wind“)

Ein paar Stunden vor dem Auftritt steht Disarstar auf einem Balkon in Berlins Süden. Er ist eben aus Hamburg gekommen, mit seinem Manager Nico und seinem Drummer André. Gleich muss er ein Radio-Interview geben, das aufgenommen und Sonntag ausgestrahlt wird. Da können die zum Glück schneiden, wenn ich Scheiß rede, sagt er.Xatar Interview 1222Hinter ihm liegen Wochen der Promo, die in der Rapszene im Jahr 2017 vor allem daraus besteht, Interviews für Youtube-Kanäle zu geben. Vor ihm liegt die Tour. Sie ist die erste. Punkt. Beim letzten Album hat Disarstar das Tourding irgendwie verschlafen, so sagt er das. Klar, er hatte Auftritte. Aber halt keine eigene Tour. Man merkt ihm an, dass er sich vor allem darauf freut. Nebenbei sind die Konzerte auf der Tour aber auch die ersten, die Disarstar mit Schlagzeuger spielen wird. Sie haben gestern das erste Mal geprobt. Wobei das erste Mal proben heißt: Er und der Drummer haben jedes Lied kurz angespielt plus Refrain. Der Soundcheck am Abend ist das zweite Mal, aber nur vier Lieder, kurz anspielen, plus Refrain, muss schnell gehen. Heute Abend also das erste Mal zusammen auf der Bühne. Nervös?

Der Drummer jedenfalls nicht, der hat schon viel größere Shows gespielt, und außerdem schon wahrscheinlich tausende, und nebenbei ist Rap für einen Drummer jetzt auch nicht gerade die Abschlussprüfung der Masterclass. Disarstar ist schon aufgeregt, aber nicht wegen des Drummers. Eher so überhaupt.

Ich mach‘ nich so oder so, sonder so, Digga, todsicher

Mit ’nem Album, das sich gewaschen hat wie Neurotiker

Rap wird komischer, statt Fackeln nur noch Strobolichter

und Schlagersänger auf Anabolika

(„Death Metal“) Disarstar_3

Neues Album, fetterer Sound, reifere Texte 

Zeit, erwachsen zu werden. Vielleicht könnte man so die Phase beschreiben, in der Disarstar sich gerade befindet. Neues Album auf dem Majorlabel, fetterer Sound, reifere, bessere Texte, Tour. Eine Releaseparty, auf der vor allem Leute herumstehen, die er nicht kennt. Klar ist er nervös. Aber Disarstar sagt, dass er auch bereit ist, diesen nächsten Schritt als Künstler zu machen. Bisher haftete ihm eher der Ruf des Straßengangsteruntergrundrappers (oder so) an. Wobei es bei ihm schon immer diesen Widerspruch gab: Aussehen versus Inhalt. Der Junge sieht aus wie ein stabiler Proll vom Kiez: dicker Bizeps, dicke Bomberjacke, Jogginghose, solariumbraun. Und rappt dann dauernd über Politik, ist in Interviews beeindruckend differenziert in seinen Ansichten, gut informiert, ausdrücklich antifaschistisch und kapitalismuskritisch. Dinge, die im Rap auf Deutsch sehr, sehr selten funktionieren. Bei ihm funktionieren sie. Meistens. Und das mit gerade 23.

Ich brauch‘ das neu’ste Handy seiner Zeit, für die Erreichbarkeit

Denn ich hab‘ Angst vorm Alleine sein

Ey, ich will täglich draußen essen und die Welt bereisen

Ich will mich selber finden, anstatt ich selbst zu bleiben

(„Konsum“ feat. Tua)

sido-stern 8.15Eine Stunde vor seinem Auftritt geht Disarstar noch mal kurz was essen, dann ins Hotel. Er hat schon Teesy auf der Straße getroffen, einen Berliner Musiker, mit dem Disarstar mal ein Feature gemacht hat. Man kennt sich, man schätzt sich, man gibt sich Komplimente. Ein paar Minuten später lief ihm auch Marcus Staiger über den Weg. Staiger ist sozusagen ein Ur-Deutschrap-Journalist in Deutschland. Man kennt sich, man schätzt sich, man gibt sich Komplimente. Wobei das Lob am neuen Album ehrlich daher kommt. Man merkt Disarstar an, dass er sich darüber aufrichtig freut. Ihm ist die Kritik wichtig. Er hat am Anfang des Tages auch konstant die Kommentare zum Album gecheckt. Bisher nur Positives gelesen, sagte er da.

Auf Amazon: 23 mal fünf Sterne, ein mal zwei Sterne.

Die Kommentare: Brett! Sehr stark! Erwartungen übertroffen! Deutschrapgigant! Deutschraps Ehrenmann!

Dann hat er irgendwann das Handy weg gepackt, weil es ihn doch nervös gemacht hat. Wer weiß, was da noch kommt. Vielleicht kippt ja die Stimmung, oder so.

Mein Onkel sagt, Gerrit, du erinnerst mich an den jungen Werther

Nicht erst seit gestern, damals warst du nicht unbeschwerter

Du musst fragen und herausfinden, wofür du lebst

Viele Bücher lesen und bereit sein, wenn ’ne Tür aufgeht

(„Per aspera ad astra feat. Mohammed Ali Malik“)

Auf dem Weg vom Hotel zum Veranstaltungsraum hat Disarstar seine Tasche dabei. Er will die Nacht nicht im Hotel verbringen, sondern noch zurück nach Hamburg fahren. Die Leute auf seiner Releaseparty kennt er eh nicht. Er will lieber am nächsten Abend mit den Kumpels feiern, wobei feiern heißt: Essen gehen. Gemeinsam rumhängen.

Eine Jugend mit Kokskarriere und Kleinkriminalität

Disarstar ist nicht so der Party-Typ. Er hat eine Jugend mit Kokskarriere hinter sich, inklusive Kleinkriminalität und Bewährungen. Heute trinkt er nicht und er nimmt keine Drogen mehr. Er geht stattdessen pumpen wie ein Wahnsinniger, und wenn man das Ketterauchen abzieht, könnte man sagen: Stabiler Proll, aber auch ein stabiles Vorbild für Jugendliche.

interview-fler, 20.45Disarstar könnte seine Tasche mit in den Backstageraum nehmen, aber da laufen so viele Leute rum, die er nicht kennt, das macht ihn unsicher. Der Manager sagt, er soll die Tasche ins Auto packen. Disarstar sagt, aber dann nur so, dass die niemand sieht, nicht dass irgendein Fan davon Wind bekommt und was Verrücktes tut. Disarstar hat so eine Art Fan-Club, die Souldiers. Es gibt eine Facebook-Gruppe, 963 Mitglieder. Ein paar davon sind richtig verrückt, sagt er, die projizieren Dinge in mich rein, keine Ahnung wo die das her haben. Als wäre ich ein Übermensch oder so. Die würden auch ein Auto aufbrechen, um an ein getragenes T-Shirt von mir zu kommen. Lieber nicht.

Deswegen wollte Disarstar auch ursprünglich mal seinen bürgerlichen Namen aus der Öffentlichkeit heraus halten. Was nicht funktionierte, weil vor ein paar Jahren eine Journalistin entgegen der Absprache den Namen in einem Artikel veröffentlicht hat. Seitdem ist er in der Welt. Die Souldiers nennen ihn seitdem nur noch Gerro und versuchen, den echten Disarstar in Hamburg zu finden.

Und hatte alle paar Monate genug

Für’n Sammelverfahr’n zusamm‘

Zu lange rastlos sein

Hier und da ’ne Nacht im Heim

Wenn ich rausflog

Bis das Amt mit dem Paragraph 1666 kam und ich auszog

Da war ich sechzehn

(„Minus x Minus = Plus“) 

Wenn man Disarstar etwas vorwerfen will, dann vielleicht, dass er ein Dreikäsehoch sein kann. Jedenfalls in seinen Raps. Politik in drei Strophen und einem Refrain ist immer… naja. Auf dem neuen Album hat Disarstar versucht, den erhobenen Zeigefinger los zu werden, indem er (meistens) von sich selbst rappt. Das funktioniert auch (meistens) gut. Es funktioniert noch besser, wenn man sich mit ihm darüber unterhält, und er sagt: Wenn du versuchst, ein Phänomen in einem Lied zu beschreiben, musst du zwangsläufig Teile der Wahrheit weg lassen. Einfach, weil kein Platz ist.

Als Kind war er reich, als Jugendlicher war er arm

Wenn man, das muss man sagen, mit ihm über Politik diskutiert, wird es nicht langweilig. Aber, das muss man auch sagen, der Grad zur (linken) Verschwörungstheorie ist bei ihm sehr, sehr schmal. Da ist viel von Revolutionen die Rede und der Möglichkeit, Gewalt zu nutzen um die Verhältnisse zu ändern, weil die parlamentarische Demokratie scheiße ist. Einfach so: Weil sie Scheiße ist. Weil die da oben sich die Taschen voll machen und so weiter. Man hört das und man denkt: Hmpf.

Aber dann diskutiert man weiter mit ihm, Disarstar hält lange Monologe über die Exegese der Demokratie oder die Notwendigkeit von Radikalität in einer Gesellschaft, und er sagt: Natürlich ist nichts, was ich sage, die endgültige Wahrheit. Wenn ich Zitate von mir sehe von vor zehn Jahren kriege ich das Kotzen. Vielleicht geht es mir in zehn Jahren auch so mit dem, was ich heute sage. Ich will für mich in Anspruch nehmen, mich zu entwickeln, und mir auch selbst zu wiedersprechen, wenn ich mich entwickelt habe.

Disarstar möchte hier nicht exakt beschrieben sehen, wo genau das Politische bei ihm herkommt. Nur so viel: Als er ein Kind war, war seine Familie reich, als er ein Jugendlicher war, war sie arm. Dazwischen sind Dinge passiert, die dazu führen, dass man sich fragt, was eigentlich los ist in der Welt. So sagt er das.

Jetzt macht er neben der Musik noch sein Abi nach, Abendschule, an seinem Releasetag hätte er eigentlich Unterricht bis in den Abend hinein. Er sagt, dass er dauernd neuen Input braucht, weil nur Rap machen und mit Rappern rumhängen, da wird man doof. Kann aber sein, dass er das Jahr wiederholen muss, wegen zu vieler Fehlstunden. Wenn das Album zu gut läuft.

Ey, ich steh‘ für das, was ich sag‘

Bis das Flüchtlingsboot im Yachthafen parkt

Keine Macht für kein‘, Krieg dem Machtapparat

Gegen Kapital, Staat und Patriarchat

Hashtag: ProHomo, Best-Rap: pro bono

Für besorgte Bürger ’n paar Fakten parat

(„Mucke“) 

Auf und ab, auf und ab. Backstageraum. Disarstar hält eine Wasserflasche in der Hand wie ein Mikrofon, nicht zwischen den Fingern, sondern in der Faust. Seine Lippen formen schon mal Raps. Blick in den Spiegel. Mach dich mal gerade. Passt. Kann losgehen. Der Saal ist voll.05-Drive-by-Shooting: Mord an Rapper Tupac aufgeklärt?-5385879577001

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