Die Jäger haben Hasen gezählt. Kurz vor Ostern gibt es dabei nicht nur gute Nachrichten. Die Bestände sind zwar im Wesentlichen stabil, doch es gab durchaus Verluste.
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Hasenland Nummer Eins ist NRW
Deutsches Duo glänzt bei NBA-Talentshow
Kostja Mushidi und Isaiah Hartenstein haben beim Nike Hoop Summit bleibenden Eindruck hinterlassen.
Beim alljährlichen Nachwuchsspiel trat am Freitag in Portland/Oregon eine Weltauswahl um Mushidi und Hartenstein gegen ein US-Team an. Die NBA-Talentshow, bei der sich bereits Dirk Nowitzki und Dennis Schröder für die beste Basketballliga der Welt empfahlen, ging 2017 mit 98:87 an die USA.
Mushidi, der normalweise für das serbische Team KK Mega Leks aufläuft, war mit 14 Zählern Topscorer des Welt-Teams. Auch Hartenstein (Zalgiris Kaunas) kam vor den Augen von mehreren NBA-Scouts mit zehn Zählern auf eine zweistellige Punkteausbeute.
Topscorer bei den US-Boys waren Jarred Vanderbilt und Michael Porter Jr. mit je 19 Punkten.
Nowitzki (38/Dallas Mavericks) hatte 1998 beim Hoop Summit überragend gespielt und die Weltauswahl mit 33 Punkten, 14 Rebounds und drei Steals zum Sieg geführt. Auch Schröder (23/Atlanta Hawks) überzeugte 2013 mit 18 Punkten und sechs Assists.
Mushidi wird sich zum Draft 2017 anmelden, Hartenstein gilt – wenn er denn dabei ist – sogar als Kandidat für die Top 20.
Rippenbruch: Adler fehlt im Nord-Derby
Die verletzungsbedingte Pause von Torhüter Rene Adler beim Bundesligisten Hamburger SV fällt länger aus als zunächst angenommen.
Wie Trainer Markus Gisdol nach dem 2:1-Sieg der Hanseaten gegen 1899 Hoffenheim bestätigte, hat sich der Schlussmann beim letzten Auswärtsspiel in Dortmund eine Rippe angebrochen.
„Sie ist angeknackst, Rene wird beim Nordderby in Bremen nicht spielen können“, betonte der Coach. Zunächst war lediglich eine Prellung des Brustkorbs diagnostiziert worden. Damit kommt Ersatztorwart Christian Mathenia am Ostersonntag (15.30 Uhr/Sky) im Weserstadion zu einem weiteren Bundesliga-Einsatz.
Unglück: Tote nach Hauseinsturz in Polen

Swiebodzice – Beim Einsturz eines Wohnhauses im Süden Polens sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Als wahrscheinliche Unglücksursache vermutete die Feuerwehr eine Gasexplosion.
Wie der Fernsehsender TVN24 berichtete, suchte die Feuerwehr am Samstagabend in den Trümmern noch nach einer vermutlich verschütteten Person.
In dem dreistöckigen Haus in der Stadt Swiebodzice, südwestlich von Wroclaw (Breslau), hatten insgesamt 18 Personen gewohnt, zum Unglückszeitpunkt waren nach Feuerwehrangaben vermutlich 15 im Haus.
Zwei der fünf Toten, die unter den Trümmern gefunden wurden, waren nach Feuerwehrangaben Kinder im schulpflichtigen Alter. Vier weitere Menschen wurden verletzt aus den Trümmern gerettet, mehrere andere konnten sich selbst befreien.
Als wahrscheinliche Unglücksursache vermutete die Feuerwehr eine Gasexplosion. Das Nachrichtenportal TVP Info zitierte die Aussage einer geretteten Frau: «Ich war gerade in der Küche, um eine Wurst zu braten, da flog mit einem Knall plötzlich alles durch die Luft. Mein Mann ist in den Trümmern geblieben.» Nachbarn berichteten, das Gebäude sei «wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.»
Nach TVN24 waren an der Rettungs- und Suchaktion nahezu 200 Personen beteiligt, darunter Feuerwehr- und Rettungsleute, Polizisten und freiwillige Helfer. In der Stadt richteten die lokalen Behörden zwei Beratungszentren zur Information und psychologischen Betreuung von Familienangehörigen der Opfer ein.
Krimiautor Sebastian Fitzek erhält den „Ripper Award“
Er wollte Tennisspieler, Schlagzeuger oder Tierarzt werden – doch daraus wurde nichts. Sebastian Fitzek wurde Autor – und ein erfolgreicher dazu. „Ich habe mir meinen Lebenstraum erfüllt“, sagt der „Meister der Psycho-Thriller“, der regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden ist und jetzt in Unna den Europäischen Krimipreis erhalten hat.
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Umstrittenes Spaßbad in Würselen: Wie Martin Schulz den Haushalt seiner Stadt belastet hat
So gut wie keine Besucher, eine reparaturbedürftige Anlage und viel zu hohe Energiekosten: Ihr Freizeitbad „Aquana“ kostet die Stadt Würselen Jahr für Jahr Millionen. Kosten, die letztlich der Steuerzahler zu tragen hat. Dich wer ist Schuld an der Misere?
Das beschauliche 40.000-Einwohner-Städtchen Würselen liegt in der Nähe von Aachen, kurz vor der niederländischen Grenze. Bekannt wurde die Stadt als erste politische Station des aktuellen Kanzlerkandidaten der SPD Martin Schulz, der im Rathaus elf Jahre lang das Sagen hatte. Als Bürgermeister hatte Schulz Mitte der 90er Jahre eine schwierige Entscheidung zu treffen: Das Würselner Hallen- und Freibad musste renoviert werden. Vor allem das Freibad mit seinen Terrassen war bei den Bürgern beliebt. Doch Bürgermeister Schulz entschied: Das Hallen- und Freibad werden nicht renoviert, sondern abgerissen. Stattdessen bekamen die Bürger ein Spaßbad, das ihnen keinen Spaß macht. Es ist montags und in der Woche vormittags geschlossen, der Eintritt mit 10 Euro ist teuer – aus Kostengründen: Seit Bestehen hat das „Aquana“ nämlich rund 50 Millionen Euro verschlungen. Eine Fehlentscheidung des Bürgermeisters?
„Der größte Fehler…“
Das Projekt war stets umstritten. Ein Bürgerbegehren mit 4000 Unterschriften gegen den Neubau wurde von Martin Schulz wegen eines Formfehlers abgeschmettert. „Das Bürgerbegehren ist rigoros abgelehnt worden, einfach ab in den Papierkorb“, sagt Schulz‘ damaliger politischer Gegner Harald Gerling (CDU) aus Würselen. „Wenn das Demokratie ist, ja, wo sind wir denn da?“, meint der einstige Unterschriftensammler Albert Sous.
Martin Schulz erklärte stattdessen in einer Bürgerversammlung überzeugt: „Ich glaube daran, dass das Freizeitbad in Würselen ein voller Erfolg wird – wirtschaftlich, organisatorisch. Ich glaube an dieses Projekt, deshalb kämpfe ich dafür“, so Schulz wörtlich.
stern TV hat in seiner Biografie nachgeforscht: Wie denkt Martin Schulz heute über die Entscheidung? Was schreibt er selbst über die Ablehnung des Bürgerbegehrens? Der Parteivorsitzende übt Selbstkritik. Dort heißt es: Der größte Fehler meines politischen Lebens.
Der Spatenstich für das umstrittene Bad erfolgte im September 1997, ein Investor aus Monaco erklärte sich als Betreiber des „Aquana“, den Bau aber sollte die Stadt bezahlen. Die Kosten explodierten, statt der geplanten 20 Millionen habe es letztlich 30 Millionen Euro gekostet, so Harald Gerling. Der Betreiber warf schon nach kurzer Zeit das Handtuch — und so musste die Stadt auch den Betrieb übernehmen. Kaum eröffnet, war das „Aquana“ schon pleite. Laut ihrem eigenen Finanzbericht macht die Stadtkasse mit dem Schwimmbad auch fortlaufende Verluste: Jahr für Jahr fast eine Million Euro.
stern TV hat Martin Schulz beim Wahlkampfauftakt der SPD in Essen mit der Entscheidung „Aquana“ konfrontiert. Doch der drückte sich davor, Stellung zu beziehen. Vielleicht möchte er diesen roten Bereich in seiner politischen Karriere auch lieber unter den Teppich kehren. Und vielleicht ist das Ganze ja auch bald vergessen. Denn: Auch die Gemeindeprüfunganstalt NRW hat in ihrem Bericht eine hohe Belastung für den Haushalt der Stadt Würselen festgestellt, sagt der Behördenleiter Werner Hasenkamp: „Mit dem Blick auf die Finanzen empfehlen wir die Schließung des Schwimmbades.“
FS Die haarsträubendsten Fälle vo… Aussichtslose Aussichten, klan… (2151172)
Kerber spaziert ins Viertelfinale
Angelique Kerber steht beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey in der Runde der letzten Acht (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan).
Die Weltranglistenerste schlug im Achtelfinale des Hartplatz-Events Mandy Minella aus Luxemburg 6:1, 6:3. Als Kerber gegen die Weltranglisten-68. ihren Matchball verwandelt, sind gerade einmal 59 Minuten gespielt.
Im Viertelfinale trifft die 29-Jährige nun auf Titelverteidigerin Heather Watson. Die 125. der Welt aus Großbritannien, die im vergangenen Jahr nach einem 3:6, 6:2, 6:3 gegen die Belgierin Kirsten Flipkens das Turnier gewonnen hatte, setzte sich 6:4, 6:1 gegen Jekaterina Makarowa aus Russland durch.
Kretzschmar: Löwen können den Fluch besiegen
Wie jedes Jahr: Den Pokal kann jeder gewinnen. Das ist jetzt nicht nur eine Floskel, sondern jede Mannschaft, die in Hamburg ist, ist in der Lage, den Cup mit nach Hause zu nehmen. Einen Favoriten gibt es nicht. (Das REWE Final Four Sa., ab 14.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).
Wenn man die Ausgangssituation ganz neutral betrachtet, ist es so, dass die drei besten deutschen Mannschaften vor Ort sind – und dazu kommt die Überraschungsmannschaft Leipzig. Deswegen gilt der SC DHfK natürlich als Außenseiter, aber der Unterschied wird nicht allzu groß sein.
Über eine ganze Saison ist Flensburg wahrscheinlich die stabilste Mannschaft, aber an einem Wochenende, an zwei aufeinander folgenden Tagen, traue ich jeder der vier Mannschaften den großen Wurf zu – und auf der anderen Seite ist auch jedes Team schlagbar. Es ist einfach alles sehr von der Tagesform und Kleinigkeiten wie Verletzungen abhängig.
Bei den Löwen kommt es speziell darauf an, wie sie mental drauf sind, angesichts des bitteren Aus in der Champions League gegen Kiel und ihrer dramatischen Pokalgeschichte. Können sie ihren Fluch besiegen oder stolpern sie zum zehnten Mal im Final Four? Es wird darauf ankommen, mit welcher Einstellung sie nach Hamburg fahren.
Wenn die Löwen nur hoffen, nicht wieder eines auf die Mütze zu bekommen, sehe ich schwarz. Wenn sie aber mit der Erwartung anreisen, alles gewinnen zu wollen, haben sie eine große Chance Flensburg zu schlagen und den Pokal zum ersten Mal zu holen.
Bei Leipzig stellt sich die Frage, wie sie damit umgehen können, zum ersten Mal bei so einem Finalwochenende zu dabei zu sein. Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Leipzig die Großen Drei empfindlich ärgert. Zuletzt haben sie die Rhein-Neckar Löwen in arge Bedrängnis gebracht und in Mannheim nur knapp verloren. Dementsprechend können sie im Halbfinale auch den THW vor große Herausforderungen stellen.
Zumal die Kieler damit zu kämpfen haben, dass ihre Schlüsselspieler wie Domagoj Duvnjak oder Steffen Weinhold angeschlagen sind. Aber wer den THW Kiel und seinen Trainer Alfred Gislason kennt, der weiß, dass alle, die halbwegs einsatzfähig sind, am Samstag und Sonntag auch spielen werden.
Und selbst wenn ein Star, wie jetzt vermutlich Christian Zeitz, ausfallen sollte, können sie ihn mit einem anderen Weltklasse-Spieler ersetzen. Der THW ist die individuell beste Mannschaft und hat das stärkste Torhüter-Gespann. Zudem kann sich dieses Team immer steigern, wenn es drauf ankommt.
Ich hoffe einfach, dass wir zwei spannende Halbfinals und ein großartiges Finale sehen. In dieser Hinsicht sind wir in den vergangenen Jahren wahrlich nicht enttäuscht worden.
Fibo in Köln – Das sind die neuesten Trends der Sportmesse
Ab Samstag können sich Sportbegeisterte auf der größten Sportmesse der Welt austoben. Zwei Tage lang werden auf der Fibo die aktuellsten und ungewöhnlichsten Sporttrends präsentiert. Wir haben uns vorab umgesehen.
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„Persona 5“: „Ihr wurdet gewarnt“
Die Entwickler des Rollenspiels „Persona 5“ drohen Streamern und YouTubern: Wer zu viel spoilert oder bestimmte Passagen zeigt, riskiert eine Sperre. Ist das zeitgemäß?
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