Bei Derbys wie Mönchengladbach gegen Köln ist die Rivalität unter Fußballfans besonders groß. Eine Studie zeigt, wie strategische Kommunikation helfen kann, Aggressionen Fans zu reduzieren.
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Studie: Vom richtigen Umgang mit Rivalität im Fußball
BBL hebt Vargas-Sperre auf
Die automatische Sperre gegen Nationalspieler Akeem Vargas von ALBA Berlin ist vom Spielleiter der Basketball Bundesliga (BBL) aufgehoben worden. Damit steht der Guard dem früheren Serienmeister am Ostersonntag (20.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) bei Meister Brose Bamberg zur Verfügung.
Vargas war am Samstag im Spiel gegen die Walter Tigers Tübingen (89:72) nach einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen Isaiah Philmore im dritten Viertel disqualifiziert worden. Für Spielleiter Dirk Horstmann (Kamen) war laut BBL-Mitteilung Vargas aber „nicht zweifelsfrei nachzuweisen, dass er für einen Kontakt verantwortlich war“.
Eine Disqualifikation zieht grundsätzlich eine Sperre nach sich.
„Pflaume“: Völler entschuldigt sich
Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hat sich beim ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter und heutigen TV-Experten Peter Gagelmann für seine Wortwahl nach dem Ligaspiel der Werkself gegen den VfL Wolfsburg (3:3) entschuldigt.
Völler hatte Gagelmann am 2. April nach dem Abpfiff in der Hitze des Gefechts als „Pflaume“ bezeichnet, weil dieser im Gegensatz zu ihm bei Sky den Foulelfmeter zum 3:2 für die Gäste als berechtigt eingestuft hatte.
„Ich habe inzwischen mit ihm telefoniert und mich für die Wortwahl entschuldigt. Aber: In der Sache bleibe ich bei meiner Meinung“, sagte Völler der Sport Bild. Das Telefonat der beiden führte sogar noch zu einer Diskussion über den Videobeweis, der zurzeit getestet wird.
Völler: „Ich habe ihn gefragt, wie die Szene damit entschieden worden wäre. Er sagte mir, es würde wohl vom Video-Schiedsrichter abhängen. Auch die Entscheidung am Bildschirm wird manchmal subjektiv bleiben. Der Videobeweis wird uns helfen, darf aber eben nicht zum Allheilmittel erklärt werden.“
Doktor David Dao (69) durfte nicht mitfliegen: Diesen Arzt zerrte United von Bord

David Dao wurde aus einem Flugzeug der United Airlines geschleift. Nun kommen weitere Details zu seinem Privatleben ans Licht.
Die Videos aus dem Innern eines United Airlines-Flugzeugs sorgten in den vergangenen Stunden in sozialen Medien für Furore: Zu sehen ist ein Mann, der vom Sicherheitsdienst aus der Passagierkabine geschleppt wird – weil er seinen Sitz im überbuchten Flug nicht aufgeben wollte (BLICK berichtete).
Er hatte behauptet, er sei Arzt und müsse deshalb dringend nach Hause, weil er am nächsten Tag Patienten habe. Seit gestern steht United deshalb international massiv unter Beschuss.
Arzt nicht unumstritten
Heute wurde bekannt, wer das Opfer ist: Es handelt sich um David Dao (69), einem Arzt aus Elizabethtown in Kentucky (USA). Mit seiner Frau lebt er seit den 70er-Jahren in der Stadt – und hat dort auch schon für mächtig Aufsehen gesorgt. Wie das «Courier-Journal» berichtet, habe er sich illegal verschreibungspflichtige Medikamente beschafft.
Dao habe sein Studium in den 70er-Jahren im Vietnam absolviert und sei anschliessend in die USA ausgewandert. Dort gründete er mit seiner Frau Teresa (69) eine Familie, ist mittlerweile Vater von fünf Kindern und Grossvater.
In Elizabethtown habe er als Lungen-Spezialist gearbeitet – bis er 2003 verhaftet wurde. Neben der unerlaubten Abgabe von Medikamenten habe er ausserdem mit einer ehemaligen Praxis-Mitarbeiterin eine Affäre gehabt.
Dao wurde gemäss offiziellen Dokumenten im Januar 2005 zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im Februar desselben Jahres musste er seine Arztlizenz abgeben. 2015 erlaubte es ihm die lokale Ärzte-Behörde, wieder in seinem Beruf tätig zu sein – unter gewissen Auflagen, so «Courier-Journal» weiter. (stj)
„Nature Writing“ – Preis für Marion Poschmann
Für ihre genauen Naturbilder bekommt die in Essen geborene Autorin Marion Poschmann heute in Berlin den neu geschaffenen Preis für Nature Writing. Damit ihre Naturbilder auch der Realität entsprechen, liest Poschmann biologische Fachliteratur, verrät sie im WDR 3-Interview.
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Unverhofft zum Gänsepapa: Wie diese Gänsebabys das Leben eines Wissenschaftlers auf den Kopf stellten
FS Gänsepapa
Dass sieben kleine Graugänse sein Leben so verändern könnten, hätte Michael Quetting niemals für möglich gehalten. Doch tatsächlich war plötzlich alles anders, als der Laborleiter für ein wissenschaftliches Projekt eine Gruppe Küken in seine Obhut nahm: „Ich hatte elf Wochen lang bis auf die Tiere fast keine sozialen Kontakte“, erzählt der 43-Jährige. Denn um sich rund um die Uhr um die Tierbabys kümmern zu können, zog der Familienvater mit den Küken in einen Wohnwagen und lebte in einer WG mit Gloria, Frida, Maddin, Nils, Nemo, Kalimero und Paula. Kuscheln im „Nest“, Schwimmunterricht und Flugstunden – Michael Quetting war rund um die Uhr für seine Gänsekinder da. Er lernte sogar mit ihnen zu kommunizieren, sagt er: „Jeden Abend haben sie nach mir gerufen. Erst wenn ich zurückgerufen habe, sind sie eingeschlafen. Das war ein unglaubliches Gefühl.“
Wie es ihm am Ende sogar gelungen ist, gemeinsam mit der Gänseschar abzuheben – die ganze Geschichte vom „Gänse-Michel“ und seinem außergewöhnlichen Projekt sehen Sie am Mittwoch live bei stern TV.
Kerber unterliegt im Finale
Noch muss Angelique Kerber weiter auf ihren ersten Titel in diesem Jahr warten. Beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey unterlag die Weltranglisten-Erste im Finale gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 4:6, 6:2, 1:6.
Im ersten Satz konnte Kerber ihre Chancen nicht nutzen. Sie vergab gleich vier Breakbälle. Beim Stand von 4:5 hatte sie dann Probleme mit ihrem Aufschlag, so dass die Russin den ersten Durchgang nach 41 Minuten für sich entschied.
Kerber konnte nicht mehr aufholen
Im zweiten Satz fand Kerber wieder zu alter Stärke zurück, während Pawljutschenkowa etwas nachließ. Im entscheidenden dritten Satz lief es dann aber nicht mehr für die Deutsche. Sie verlor zwei Mal ihren Service und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Nach 1:55 Stunde musste sich Kerber schließlich geschlagen gaben.
„Das Finale gegen die Nummer eins der Welt zu spielen, ist immer etwas besonderes. Denn jeder will sie schlagen. Es gibt nicht so viele Chancen, dies zu tun, also war es heute meine Chance und ich habe sie genutzt“, sagte die Russin, die bereits zum vierten Mal den Sieg in Monterrey holte.
Gensheimer schlägt Klein erneut
Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer hat mit den Handballern von Paris St. Germain den französischen Ligapokal gewonnen.
Das Starensemble aus der Hauptstadt bezwang HBC Nantes mit Weltmeister Dominik Klein 31:27 (16:16). Gensheimer erzielte zwei Tore, Klein steuerte einen Treffer bei.
Jüngst hatte Gensheimer bereits das deutsche Duell in der Champions League gegen Klein für sich entschieden und zog mit seinem Klub Paris St. Germain ins Viertelfinale eingezogen. Die favorisierten Pariser setzten sich im Rückspiel in eigener Halle gegen HBC Nantes mit 35:27 durch. Das Hinspiel an der Loire-Mündung war 26:26 ausgegangen.
Orientierungsfoschung – Warum uns das Navi dümmer macht
Navi an, Adresse eintippen und los. Navigationssysteme führen in den Urlaub und durch fremde Städte. Doch Forscher fürchten um unsere Orientierungsfähigkeit. Ist die Sorge begründet?
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Twitter nimmt Klage gegen US-Regierung zurück
Das Unternehmen war vor Gericht gezogen, weil die Regierung die Herausgabe von Nutzerdaten forderte. Diese Forderung ist jetzt vom Tisch.

