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Kein „Tatort“ heute am Sonntag: Neuer „Polizeiruf 110“ eröffnet die Krimi-Saison (Kritik)

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Welche Kommissare ermitteln heute im Polizeiruf 110 aus Magdeburg?

Bevor in der kommenden Woche der Tatort in die neue Saison startet, darf heute Kommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) aus Magdeburg ihren Dienst antreten. Zum letzten Mal wird sie im Team mit ihrem Kollegen  Dirk Köhler ermitteln, der Schauspieler Matthias Matschke steigt nach nur drei Jahren aus dem Polizeiruf 110 aus. Doreen Brasch, die nur beim Nachnamen angesprochen werden möchte, versteht ihr Handwerk, hat mit Vorschriften und Autoritäten aber so ihre Probleme. Sie ist Mutter eines Sohnes, der in die rechte Szene abgerutscht ist und leidet unter Bindungs-Ängsten. In der aktuellen Episode Mörderische Dorfgemeinschaft sind davon allerdings nur Ansätze zu sehen.

Worum geht es im Polizeiruf 110Mörderische Dorfgemeinschaft?

In ihrem letzten Fall als Duo bekommen es Brasch und Köhler heute mit einem Todesfall zutun, bei dem die Leiche unauffindbar ist. In einem Dorf nahe der Landeshauptstadt wird ein Auto gefunden, in dessen Kofferraum sich das Blut eines Mannes namens Jurij befindet, der Menge nach müsste der werdende Vater tot sein. Doch vom toten Körper fehlt jede Spur. Auch die anderen Dorfbewohner sind den Kommissaren keine große Hilfe. Letztlich könnte jeder der Mörder sein, Denn der manipulative Jurij hinterließ fast überall verbrannte Erde. Nur langsam gelingt es Brasch und Köhler, sich einen Reim auf die Mörderische Dorfgemeinschaft zu machen, doch ohne Leiche ist niemandem etwas nachzuweisen…

Einen eigenen Eindruck vom Polizeiruf 110Mörderische Dorfgemeinschaft könnt ihr euch im Trailer verschaffen:

Mareks Polizeiruf 110-Kritik: Gemächlicher Start ins neue Krimi-Jahr

Im vergangenen Jahr bescherte der Luzerner Tatort Die Musik stirbt zuletzt der ARD einen fulminanten Saison-Start. Schnell, originell, spektakulär und spannend geriet der Auftakt, was man vom neuen Polizeiruf 110 nicht gerade behaupten kann. Die Abschiedsvorstellung von Kommissar Dirk Köhler alias Matthias Matschke ist vielmehr das genaue Gegenteil von seinem Luzerner Vorgänger. Gelegentlich fühlt man sich gar in die gemächlich vor sich hin knatternden Polizeirufe des mittlerweile pensionierten Dorf-Sheriffs Krause aus Brandenburg zurückversetzt, so entschleunigt wird an diesem Sonntag ermittelt.

Immerhin passt der Krimi in die Jahreszeit. Kameramann Jonas Schmager ist der heimliche Star in Mitteldeutschland und taucht den Polizeiruf in traumhaft schöne spätsommerliche Bilder, die das Dorf und seine Umgebung fast wie eine Westernlandschaft aussehen lassen. Doch wo ist der Krimi geblieben? Der Steckt im Gleichnis einer Dorfgemeinschaft als abgeriegeltem Kosmos, aus dem es kein Entkommen gibt, auch wenn die Sehnsucht nach Veränderung noch so groß sein mag. Die wird auf den Eindringling Jurij projiziert, der jeder Dorfbewohnerin und manchem Dorfbewohner den Kopf nach Belieben verdrehen durfte, bis es schließlich einer nicht mehr ausgehalten hat. Oder stecken doch alle hinter dem Mord an ihrem Bonvivant?

Brasch und Köhler führen Befragungen durch, nehmen Leute fest, lassen sie wieder gehen und tappen im Dunkeln. Dabei wirken beide ungewohnt handzahm, als hätte die über dem Dorf scheinende Sonne ihre Energie aufgesaugt. So kommt es zu keinem Showdown zwischen Brasch und Köhler, sein Abschied von der Rolle spielt keine Rolle. Auch die Abgründe der Figur Doreen Brasch werden nur angedeutet, von ihrem Sohn fehlt beispielsweise jede Spur. Vielleicht ändert sich das ja in Zukunft, wenn die Kommissarin allein in Magdeburg ermitteln wird. Das Potential, den sich dann bietenden Raum zu füllen, hat sie auf jeden Fall. Man müsste sie nur mal lassen.

Die Polizeiruf 110-Episode Mörderische Dorfgemeinschaft wird heute am Sonntag, dem 11. August 2019 um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt und ist danach in der Mediathek als Wiederholung im Stream verfügbar. In der kommenden Woche übernimmt dann wieder der Tatort, dessen Sommerpause am nächsten Sonntag, dem 18. August 2019 endet. Mit der Episode Nemesis aus Dresden beginnt die neue Tatort-Saison. 

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Djordjevic mit Ansage an USA: „Möge Gott ihnen helfen“

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Wenn das mal keine Kampfansage ist: Serbiens Nationalcoach Sasa Djordjevic zeigt wenig Angst vor einem möglichen Aufeinandertreffen mit den USA bei der bevorstehenden Basketball-WM in China.

„Lasst sie (Team USA, Anm. d. Red.) ihren Basketball spielen und wir spielen unseren – und falls wir gegeneinander spielen, möge Gott ihnen helfen“, antwortete der Ex-Bayern-Trainer bei Eurohoops und Mozzat Sport auf die Frage nach einem möglichen Duell.

Team USA ohne viele Superstars

Team USA musste zahlreiche Absagen von NBA-Stars verkraften und reist daher nicht in Bestbesetzung zur am 31. August beginnenden Basketball-WM nach China.

Dennoch zählt der Titelverteidiger natürlich wieder zu den Topfavoriten auf den Titel. Aber gerade den stark besetzten Serben um NBA-Star Nikola Jokic wird ein Erfolg gegen die US-Amerikaner zugetraut.

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Die beiden Teams können frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen, auch ein Duell im Finale ist möglich.

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Nadal kampflos ins Endspiel

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Tennis-Superstar Rafael Nadal greift beim ATP-Masters in Montreal nach einem unverhofften spielfreien Tag nach seinem fünften Titel.

Der 18-malige Grand-Slam-Gewinner profitierte bei seinem Finaleinzug vom Verzicht seines Gegners Gael Monfils.

Der Franzose hatte wenige Stunden zuvor sein wegen einer Regenunterbrechung verschobenes Viertelfinale gegen den Spanier Roberto Bautista Agut in drei Sätzen gewonnen und danach über Schmerzen im Knöchel geklagt.

Nach seinem Erfolg über Bautista Agut wollte Monfils allerdings mit Blick auf die anstehenden US Open in New York nichts riskieren. „Ich habe gezeigt, dass ich ein Kämpfer bin“, sagte Monfils, „aber es war bestimmt die sicherste Entscheidung, heute nicht noch einmal zu spielen.“

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Nadal trifft auf Russen im Finale

Nadal konnte sich damit für das Endspiel in der kanadischen Metropole schonen. Der Titelverteidiger trifft dort auf Daniil Medwedew, der sich im ersten russischen Masters-Halbfinale überhaupt gegen Alexander Zverevs Bezwinger Karen Chatschanow mit 6:1, 7:6 (8:6) durchsetzte.

Medwedew freut sich auf sein erstes Duell mit dem zwölfmaligen French-Open-Champion Nadal.

„Das ist etwas Besonderes, aber auch ein besonderer Druck. Doch dafür habe ich mein ganzes Leben hart gearbeitet“, sagte der 23-Jährige. Eingeschüchtert aber will er den Platz nicht betreten. „Ich will jedes Spiel gewinnen, das werde ich hoffentlich morgen auch tun“, so Medwedew.

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Datenschutz: Nutzer der Dating-App Lovoo können geortet werden

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Experten warnen vor Radarfunktion in Dating-App Lovoo

Standorte von Flirtenden sind einem Medienbericht zufolge auf 40 Meter genau bestimmbar. Das ist besonders heikel, weil es in der App um Sex und Liebe geht.

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Marketingfirma: Instagram blockiert Marketingfirma wegen Datenmissbrauch

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Die Marketingfirma Hyp3r soll die Daten von Millionen Instagram-Nutzern ausgewertet und verkauft haben. Diesem Vorgehen habe man nicht zugestimmt, teilte Instagram mit.
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Fünf Liter pro Kopf: Deutsche greifen öfter zum alkoholfreien Bier

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In der Biernation Deutschland wird Alkoholfreies immer beliebter. Der entsprechende Marktanteil beim Absatz von Bier und Biermixgetränken stieg im vergangenen Jahr auf 6,5 Prozent.
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WDR 3 Sommerserie Künstlerateliers (1): Tony Cragg in Wuppertal

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Seit über 40 Jahren lebt der britische Bildhauer Tony Cragg in Wuppertal, seit 20 Jahren hat er auf dem dortigen Grifflenberg am Uni-Campus ein riesiges Atelier. Hier erfindet er unermüdlich neue Formen, hier arbeiten rund ein Dutzend Handwerker an seinen Werken mit. Wir durften rein.
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Handball: Gensheimer für Bundesliga-Verkleinerung

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Handball-Nationalspieler Uwe Gensheimer plädiert im Hinblick auf die große Belastung der Topteams in Deutschland für eine Verkleinerung der Bundesliga.

Das wäre „aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit, aber ich halte das zum jetzigen Zeitpunkt für sehr schwer durchsetzbar“, sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft der Fachzeitschrift Handballwoche.

Zudem sei die Situation, so wie sie ist, „für die meisten Spieler und Klubs in Ordnung, weil die Belastung nur für die Topspieler und die Teams in der Champions League zu hoch ist.“

Linksaußen Gensheimer, der nach drei Jahren bei Paris St. Germain zu seinem Heimatverein Rhein-Neckar Löwen zurückgekehrt ist, wird in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielen. Qualifiziert sind aus deutscher Sicht nur Meister SG Flensburg-Handewitt und Rekordchampion THW Kiel.

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Löwen-Trainer gibt Meistertipp ab

Kiel ist nach Ansicht des früheren Löwen-Trainers Nikolaj Jacobsen der große Favorit auf die Meisterschaft 2020.

„Die Zebras sind wieder reif für den Titel“, sagte Dänemarks Weltmeister-Trainer, der die Löwen nach fünf Jahren verlassen hat und sich künftig auf die dänische Nationalmannschaft konzentrieren will: „Kiel ist mein Titelfavorit Nummer eins.“

Wie die Löwen, bei denen der Isländer Kristjan Andersson den Trainerposten von Jacobsen übernahm, hat auch Kiel nach elf Jahren unter Alfred Gislason einen neuen Mann an der Seitenlinie.

Der frühere Starspieler Filip Jicha sei laut Jacobsen „sehr motiviert. Wenn Kiel ohne größere Verletzungen durch die Saison kommt, gibt es keine bessere Mannschaft“, sagte er der Handballwoche.

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Bradl will in Spielberg zurück in die Top 10

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 Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl will es beim MotoGP-Rennen in Spielberg/Österreich wieder unter die ersten Zehn schaffen. „Brünn war aufgrund der verschiedenen Test-Items, die wir ausprobieren mussten, und den Wetterkapriolen nicht ganz so gut. Jetzt will ich wieder Richtung Top 10“, sagte der 29-Jährige nach seinem 15. Rang in Tschechien am vergangenen Wochenende.

Viermal tauschte er in dieser Saison bereits das Mikrofon gegen das Motorrad ein. Als Ersatz für den verletzten dreimaligen MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo geht er auf dem Red Bull Ring in Spielberg an der Seite von WM-Spitzenreiter und Superstar Marc Marquez (Spanien) für das Repsol Honda Team an den Start.

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„Es macht viel Spaß, und es ist momentan eine sehr schöne Zeit, weil ich wieder viel auf dem Motorrad sitzen kann“, sagt Bradl vor dem Rennen am Sonntag.

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Netflix-Film: Pierce Brosnan macht bei Komödie «Eurovision» mit

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Der frühere «Bond»-Darsteller Pierce Brosnan (66) will an der Seite von Will Ferrell (52) und Rachel McAdams (40) in der Komödie «Eurovision» mitspielen.

Er soll den schönsten Mann Islands mimen, dessen Sohn (Ferrell) sich als Sänger versucht, wie das Filmportal «Deadline.com» berichtete. McAdams mimt die Sängerin des Duos, das bei Wettbewerben wie dem Eurovision Song Contest antritt. David Dobkin («Die Hochzeits-Crasher») inszeniert die Komödie für den Streaming-Dienst Netflix.

Das Skript schreibt Ferrell gemeinsam mit Andrew Steele, der unter anderem schon für die Comedy-Show «Saturday Night Live» gearbeitet hat.

Als Geheimagent James Bond stand Brosnan bis 2002 vier Mal vor der Kamera. In den Musikkomödien «Mamma Mia!» (2008) und «Mamma Mia! Here We Go Again» (2018) zeigte Brosnan seine Gesangskünste.

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