Videospiele wie das neue „Little Nightmares“ lassen die Spieler Albträume nachspielen. Aber können Games auch tatsächlich Träume beeinflussen? Ja, sagen Forscher.
Read more on Source
„Little Nightmares“: Ein Traum von einem Spiel
Detailhandel: Schuhhändler Bata will wieder Läden eröffnen

LAUSANNE – VD – Bata mit Sitz in Lausanne ist trotz eines hart umkämpften Marktes wieder auf Expansionskurs: 2017 will der Schuhhändler und -hersteller neue Läden in der Schweiz eröffnen und zudem auf dem europäischen Markt expandieren. 2016 hatte Bata 29 Läden geschlossen.
Europa bleibe für den Schuhhersteller Bata, der einst im heute tschechischen Mähren gegründet wurde und heute seinen Sitz in Lausanne hat, ein Markt von höchster Priorität. «Diese Region steht für rund 25 Prozent unseres Umsatzes», sagte Bata-Generaldirektor Alexis Nasard im Interview mit der Westschweizer Zeitung «Matin Dimanche».
Bereits bei seinem Amtsantritt als Generaldirektor vor einem Jahr hatte Nasard bekräftigt, dass Europa ein wichtiger Markt für Bata sein werde. «In unserem Unternehmen in Venedig investieren wir viel in die Entwürfe unserer Schuhe», sagte er.
In der Schweiz hat Bata im letzten Jahr 29 Läden geschlossen, fünf seien geblieben, sagte Nasard. Doch bereits in diesem Jahr will er wieder neue Geschäfte in der Schweiz eröffnen, ohne jedoch zu sagen, wie viele das sein werden.
Im Unterschied zum Textilhandel würden im Schuhhandel immer noch 88 Prozent der Verkäufe im Laden stattfinden. Aber die Online-Kanäle legten zu, sagte Nasard.
Der Schuhhandel in der Schweiz ist unter Druck: Laut dem Marktforschungsinstitut GfK ging 2015 der Umsatz um insgesamt sechs Prozent zurück.
Bata hatte bei der Schliessung seiner Filialen Ende 2016 angekündigt, nur noch mit einem Webshop auf dem Schweizer Markt präsent sein zu wollen. Als Gründe nannte der Schuhhändler damals den starken Franken und die Konkurrenz des Onlinehandels. Nur 125 der 300 Mitarbeitenden verblieben im Betrieb.
„Austin Powers 4“: Miky Myers ist weiterhin an einer Fortsetzung interessiert

In einer Zeit, als der James-Bond-Darsteller noch auf den Namen Pierce Brosnan hörte, machte sich Mike Myers auf, die 007-Filme gepflegt auf die Schippe zu nehmen. Mit schlechten Zähnen und einem groovigen Hüftschwung bewaffnet, schickte er seinen britischen Geheimagenten Austin Powers auf chaotische Mission, um uns gepflegt albern zu unterhalten.
Was wurde aus Mike Myers? Das macht der Austin Powers-Star heute
Nach dem ersten Teilen folgten die erfolgreichen Fortsetzungen Austin Powers Spion in geheimer Missionarsstellung (1999) und Austin Powers in Goldständer (2002). Ganze 15 Jahre warten Fans inzwischen also auf Austin Powers 4, zu dem Mike Myers nun in einer Gesprächsrunde mit The Hollywood Reporter anlässlich des 20 Geburtstags seiner Kultfigur ein Update anbot.
Es fehlt weiterhin die zündende Idee für Austin Powers 4

Er würde weiterhin liebend gerne eine Fortsetzung machen, allerdings müsse man abwarten, ob es dazu tatsächlich kommt. Jay Roach, der die satirische Trilogie inszenierte, war ebenfalls bei der Reunion anwesend und ließ uns wissen, dass man in all den Jahren häufig über Austin Powers 4 geredet habe. Bislang sei allerdings keine Idee aufgekommen, mit der man zufrieden war, sollte sich das ändern, stünde einem weiteren Nachfolger jedoch nichts im Weg.
Bei der Reunion waren neben Miky Meyers und Jay Roach unter anderem Robert Wagner (Nummer Zwei), Seth Green (Scott Evil) und Mimi Rogers (Mrs. Kensington) anwesend, auf die wir im Falle eines weiteren Teils natürlich nicht verzichten wollen. Ob wir alle in ihren berühmten Rollen noch einmal wiedersehen, ist derzeit allerdings weiter ungewiss, aber man wird ja noch hoffen dürfen.
VEIU: Smarte Türklingel, die auch ohne Internet funktioniert
Schlaue Türklingeln sind inzwischen fast schon so etwas wie ein alter Hut. Wir haben hier auf Gadget-Rausch bereits über mehrere Exemplare berichtet, ein Großteil davon ist inzwischen im regulären Handel erhältlich. Warum braucht es da nun eine weitere „schlaue“ Türklingel fragt man sich unwillkürlich? Weil an einer Stelle die „Schlauheit“ oft doch fehlt. Dieses Manko will VEIU beseitigen.

Natürlich beschreibt die Herstellerfirma Eques VEIU als die schlaueste Türklingel – aber was genau macht diese so viel schlauer? Nun, schaut man sich die Konkurrenz genauer an, zeichnet sich diese vor allem durch die Verbindung in die digitale Welt aus. WLAN-Verbindung, Push-Nachrichten bei Betätigen der Klingel und eine integrierte Videokamera. Bei smarten Klingeln sind das quasi schon Selbstverständlichkeiten. Aber was ist, wenn das Wifi des Hauses mal ausfällt?
Diesen Punkt hebt Eques – vermutlich bewusst – zwar weniger hervor, aber die VEIU hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Schlauklingeln: Ein Touchscreen auf der Innenseite der Tür. So sind die meisten Vorteile der VEIU selbst dann verfügbar, wenn das WLAN mal ausfallen sollte. Selbst bei einem Stromausfall kann man auf die VEIU zählen, denn sie läuft, wie die meisten smarten Türklingeln, mit Akkustrom.
VEIU ist nicht überall einsetzbar


Der große Nachteil dieser Konstruktion ist vor allem für Mieter allerdings auch ein KO-Kriterium: Um die Vorderseite, die mit Kamera und der Klingel selbst ausgestattet ist, mit dem rückwärtigen Monitor zu verbinden, muss die Tür durchbohrt werden. Da wird der Vermieter nicht unbedingt mitspielen, ob ein evtl. vorhandenes Guckloch mit verwendet werden kann ist aus der Beschreibung bei Kickstarter leider nicht zu erfahren, doch die Größe eines Spions sollte im Normalfall für die benötigte Menge an Kabelsträngen ausreichen, um Klingel samt Kamera mit dem Innenseitigen Touchscreen-Monitor verbinden zu können.
Die Kickstarter-Community scheint von der smarten Türklingel in jedem Fall begeistert zu sein, was sicherlich auch am Preis liegt. Mit 199 Dollar für eine „Early Bird“ Version und 249$ später ist die VEIU zwar kein Schnäppchen, aber dennoch am unteren Ende der Preisregion für vergleichbare Schlauklingeln. Dafür bekommt man eben auch den 5-Zoll-Monitor mit dazu. Das Finanzierungsziel hat VEIU in jedem Fall deutlich übertroffen. Wer weitere Details erfahren will, kann sich im folgenden Video ein Bild machen.
Anker SoundCore Mini Super Mobiler Bluetooth Lautsprecher Speaker mit 15 Stunden Spielzeit, 20 Meter Bluetooth Reichweite, FM Radio und Starken Bass (Schwarz)
(as of 30. April 2017 9:41 – More infoProduct prices and availability are accurate as of the date/time indicated and are subject to change. Any price and availability information displayed on [relevant Amazon Site(s), as applicable] at the time of purchase will apply to the purchase of this product.)
Samsung Galaxy A3 (2017) Smartphone (4,7 Zoll (12,04 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 6.0) schwarz
(as of 30. April 2017 9:44 – More infoProduct prices and availability are accurate as of the date/time indicated and are subject to change. Any price and availability information displayed on [relevant Amazon Site(s), as applicable] at the time of purchase will apply to the purchase of this product.)
Huawei P8 lite Dual-SIM Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 5.0) schwarz
(as of 30. April 2017 9:44 – More infoProduct prices and availability are accurate as of the date/time indicated and are subject to change. Any price and availability information displayed on [relevant Amazon Site(s), as applicable] at the time of purchase will apply to the purchase of this product.)
Gefühlsachterbahn bei Vettel: Strahlemann mit Stinkefinger
Das ist Sebastian Vettel seit mehr als vier Jahren nicht mehr passiert.
Obwohl er von der Pole-Position ins Rennen gegangen war, musste sich der viermalige Weltmeister am Ende geschlagen geben.
Von Frust aber war beim Ferrari-Piloten nichts zu spüren – zumindest nicht nach dem nervenaufreibenden Finish in Sotschi.
Strahlend auf dem Podium
Strahlend betrat Vettel das Podium, auf das er als Zweiter des Russland-GP gerufen worden war. Anschließend lieferte er sich mit Sieger Valtteri Bottas ein im wahrsten Sinne des Wortes erfrischendes Champagner-Duell, während der drittplatzierte Kimi Räikkönen das Treiben interessiert betrachtete.
Davor jedoch – in den Schlussminuten des Rennens – ließ sich Vettel zu einer obszönen Geste hinreißen, als er Felipe Massa den Stinkefinger zeigte.
Hintergrund: Der Williams-Pilot hatte Vettel bei dessen Überrundungsmanöver kurzzeitig blockiert und ihn damit auch der letzten Chance zum entscheidenden Angriff auf Bottas beraubt.
Vettel: „Ein gutes Rennen“
Vettels Fazit fiel dennoch überwiegend positiv aus. „Alles in allem war es ein gutes Rennen“, sagte er: „Wir haben das Rennen am Start verloren. Da hatte Valtteri mehr Dynamik. Vor der ersten Kurve habe ich gewirkt, als hätte ich ein Zelt hinter mir aufgeschlagen.“
Während der Deutsche auf der extrem langen Geraden als Führender also den Aerodynamik-Nachteil deutlich zu spüren bekam, brauste Mercedes-Pilot Bottas im Windschatten heran und setzte sich noch vor der ersten Kurve an die Spitze.
Die verteidigte der Finne auch noch nach den Boxenstopps souverän, bis Vettel in den letzten Runden dann doch immer näher kam. Am Ende aber rettete der 27-Jährige einen hauchdünnen Vorsprung von sechs Zehntelsekunden ins Ziel.
Vettel konnte damit zwar erstmals seit Melbourne 2013 eine Pole-Position nicht in einen Sieg ummünzen, fühlte sich aber dennoch als Sieger.
Hamilton nur Vierter
Denn Lewis Hamilton, sein großer Rivale um den Titel, landete nur auf dem vierten Platz und verlor damit weiter an Boden auf Platz eins im WM-Klassement. Vettel baute im vierten Saisonrennen seinen Vorsprung auf den Briten um weitere sechs Punkte auf 13 Zähler aus.
Hamilton, der schon im Qualifying große Probleme hatte, enttäuschte auch im Rennen und klang anschließend ratlos. „Ich muss jetzt erst einmal verstehen, wo der Speed an diesem Wochenende war und was mit dem Set-up schiefgelaufen ist“, sagte der dreimalige Weltmeister.
An den Titelkampf wolle er jetzt erst mal keine Gedanken verschwenden. Stattdessen stimmte auch er ein in den Lobgesang auf seinen Teamkollegen: „Riesenglückwunsch an Bottas. Er hat es verdient.“
Die starke Leistung des Finnen erkannte auch Vettel an. „Valtteri Bottas ist der Mann des Rennens, dieser Tag gehört ihm. Er ist der verdiente Sieger“, lobte der Ferrari-Star.
Aber auch er durfte sich nach dem Rennen als Gewinner fühlen. Denn Platz zwei reichte, um auch zum nächsten Grand Prix am 14. Mai in Barcelona als WM-Spitzenreiter anzureisen.
Zwöf Jahre später: Glashaus wieder in Originalbesetzung
Die Mischung aus tiefsinnigen Texten und tanzbaren Rhythmen haben ihre Fans an ihren Songs geliebt: Songs wie «Wenn das Liebe ist» und «Was immer es ist» haben Glashaus bekannt gemacht.
Vor zwölf Jahren haben Cassandra Steen, Moses Pelham und Martin Haas das letzte gemeinsame Studio-Album «Drei» herausgebracht. Ein Album mit einer anderen Sängerin kam nicht an die vorherigen Erfolge heran, nun gibt es von der Ursprungsbesetzung wieder neue Musik: «Kraft» heißt das neue Album.
Aus den Augen verloren hatten sie sich nie. Trotzdem ist die Arbeit an einer Platte etwas Besonderes, so Steen. «Es ist für mich wie nach Hause zu kommen.» Nach mehreren Jahren auf Solopfaden hat die 37-jährige Sängerin Steen wieder ganz zurückgefunden zu Pelham und Haas, die für Musik und Text verantwortlich waren und sind. Von «Glashaus 2.0, Glashaus heute» spricht Steen, und Pelham ergänzt: «In zwölf Jahren verändert sich in einem Leben so einiges und es wäre schlimm, wenn es nicht in so eine Platte Einzug hielte.» Im Song «Das erste Mal» scheint es, als würden die Drei darauf anspielen: «Es is‘ lang nix passiert, als hätte jemand Pause gedrückt», so die Textzeile. «Aber gerad‘ jetzt und hier kehrt der Glaube zurück.»
Ihr altes Erfolgskonzept soll auch das neue sein: Dunkle Zeiten, die möglicherweise jeder irgendwann einmal durchmacht, werden thematisiert. Das Album sei «für Zeiten, in denen man Zuspruch braucht oder Mut», stellt Steen fest. «Ich erhoffe mir, dass wir Menschen wieder damit berühren, so wie wir es damals gemacht haben.» Sie werde ja immer noch auf die alten Stücke angesprochen. Hip-Hop-Beats und Electro-Rhythmen, hymnische Sounds, dazu gefühlsstarke, teilweise religiöse Texte machen auch «Kraft» aus.
Optimistische, nach vorne gerichtete Texte findet man aber auch – Pelham betont, dass dies auch an den Veränderungen in seinem eigenen Leben liege: Seine Songs seien früher «auch eine Beschwerdeliste» gewesen, aber er selbst sei «bemüht, positive Dinge zu sehen». Sein gesamtes Werk solle jetzt hoffnungsvoller sein, so der 46-Jährige. Zu hören ist das deutlich in den Songs «Sonnenschein» und vor allem in «Leben», in dem Steen mit glockenheller Stimme zu Geigenklängen singt: «Lebe im / Moment des Lebens Sinn / ist Leben Leben im hier und jetzt / Solang wir am Leben sind, ist der Sinn Leben.» Es geht in ihren Songs zwar oft um Verlustängste, aber eben «auch um Freude, um Aufbau und auch um das, was Freundschaft an sich bedeuten könnte», so die Sängerin.
«Diese Konstellation hat irgendetwas, klingt auf eine bestimmte Art und Weise», so Pelham. «Auch wenn die Drums andere sind und Cassandra eine bessere Sängerin ist, als sie vor zwölf Jahren war, fühlt es sich einfach an wie Glashaus.» Auch Steen findet, dass sie gesanglich von ihrer Zeit als Solo-Künstlerin profitiert habe: «Es klingt schon erwachsener, ich glaube, ich klinge auch nicht mehr so unschuldig wie früher», so die 37-Jährige. Auch Pelhams Stimme ist auf dem neuen Glashaus-Album zu hören. «Es ist Bestimmung mit uns beiden/ glaub‘ mir, der Himmel würde weinen/ würde man uns Spinner entzweien», singt er. Der Song «Weitergehen» ist übrigens ein Duett mit Steen.
Tag des Wolfes: Fakten rund um den wilden Jäger
Der Wolf siedelt sich wieder in Deutschland an – auch in NRW werden Wolfsbesuche immer wahrscheinlicher. Wissenswertes rund um den Rückkehrer.
Read more on Source
Brisantes Duell um Playoff-Plätze
Am 34. Spieltag de BBL kommt es zum brisanten Duell zwischen ALBA Berlin und den MHP Riesen Ludwigsburg (ab 15.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).
Beide Teams wollen die optimale Ausgangsposition für die BBL-Playoffs erreichen, doch maximal Platz sechs ist für beide Teams möglich.
Allerdings sind beide Teams abhängig vom Parallelspiel zwischen Bonn und Oldenburg (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Sollten die Bonner Oldenburg schlagen, wäre der Sieger des Vergleichs zwischen Berlin und Ludwigsburg sicher Sechster und der Verlierer würde Platz acht einnehmen.
Sollten die Oldenburger in Bonn siegen, würde es zu einem Dreiervergleich mit dem Sieger der Partie zwischen ALBA und den MHP Riesen kommen. Allerdings würde Berlin oder Ludwigsburg auch in diesem Fall auf Rang sechs landen.
Für den sechsten nach der regulären Saison würde es im Playoff-Viertelfinale gegen den FC Bayern Basketball gehen. Der Achtplatzierte bekommt es mit ratiopharm Ulm zu tun.
Unterhaching probt für die Relegation
Die SpVgg Unterhaching ist zum Nachholspiel des 28. Spieltags im Oberbayern-Derby zu Gast bei Wacker Burghausen (ab 20.10 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Die Hachinger stehen bereits als Meister fest und haben somit ein Ticket für die Relegationsspiele in die 3. Liga sicher.
Dementsprechend groß ist der Respekt der Burghäuser. „Das sagt alles über ihre Klasse aus. Wir drücken ihnen auch die Daumen, dass es in den Relegationsspielen mit dem Aufstieg in die 3. Liga klappt“, sagte Wacker-Trainer Patrick Mölzl.
Trotzdem gab Mölzl eine mutige Marschroute vor der Partie aus: „Haching ist Favorit. Aber wir spielen zu Hause und mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir das Spiel gewinnen, ist doch klar.“ Ein Sieg für Burghausen würde für Unterhaching die erst zweite Niederlage der Saison bedeuten.
Brasilien: Unternehmer Batista aus Gefängnis entlassen

Rio de Janeiro – Der wegen Korruption beschuldigte ehemals reichste Mann Brasiliens, der Unternehmer Eike Batista, hat am Sonntag das Gefängnis verlassen. Er steht nunmehr nur noch unter Hausarrest.
Dies habe der Oberste Gerichtshof am Freitag entschieden, teilten die Strafvollzugsbehörden mit. Der Deutsch-Brasilianer war am 30. Januar von New York aus kommend in Rio de Janeiro festgenommen worden.
Die brasilianische Justiz wirft dem 60-jährigen Ex-Milliardär vor, dem früheren Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Sergio Cabral, Schmiergelder in Höhe von 16,5 Millionen Dollar gezahlt zu haben. Cabral sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen gegen Batista sind Teil des Korruptionsskandals um den staatlichen Erdölkonzern Petrobras, in den zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft verwickelt sind.
In der «Forbes»-Liste des Jahres 2012 hatte Batista Platz sieben der reichsten Menschen der Welt belegt. Im Jahr darauf brach sein Unternehmensimperium wegen der Pleite der Ölfirma OGX jedoch zusammen.



