Seite 417

No Evidence / Kein Beweis – Fotoausstellung zur RAF

0

RAF, Stammheim, Andreas Baader – die entsprechenden Bilder waren in den Medien tausendfach zu sehen. Fotograf Arwed Messmer suchte nach Motiven jenseits dieser Bildikonen. Im Museum Folkwang in Essen zeigt er Bilder aus staatlichen Archiven.
Read more on Source

Neuer Skandal in der Schweinezucht: Schockbilder aus einem niedersächsischen Betrieb offenbaren Ferkel-Qualen

0

Ferkel, die wenige Minuten nach der Geburt qualvoll verenden, junge Schweine, die unter Krankheiten und Entzündungen leiden, Ferkel mit offenen Wunden, die sich kaum auf den Beinen halten können – solche Bilder möchte niemand sehen. Und doch gibt es diese Zustände. „Seit über 18 Jahren dokumentiere ich Zustände in der industriellen Massentierhaltung. Aber das ist mit das Schlimmste, was ich je gesehen habe“, sagt Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. Der Verein hatte stern TV die schockierende Aufnahmen aus einer niedersächsischen Ferkel-Aufzucht zugespielt: Sie zeigen, wie Tiere unter verheerenden Zuständen in sich wiederholenden Zyklen geboren werden, Totgeburten sind an der Tagesordnung. Die Muttersauen sind dabei eingepfercht in viel zu kleinen Boxen, es mangelt an Hygiene, die Jungtiere leiden, werden misshandelt oder unsachgemäß getötet, teilweise sogar lebendig im Müll entsorgt.

„Man sieht die Tiere nicht mehr als fühlende Wesen, sondern als Produkt“

Die Tierschützer hatten die Aufnahmen über einen Zeitraum von fünf Monaten an sieben verschiedenen Terminen mit mehreren teils versteckten Kameras gemacht. „Daran wird deutlich, dass es hier nur um die Ware Tier geht, einzelne Tiere haben keine Chance, man sieht sie als Produkt. Man sieht sie nicht mehr als fühlende Lebewesen und dementsprechend wird mit ihnen umgegangen“, sagt Tierschützer Jan Peifer. „Es geht um Profit, um Geld und um nichts anderes.“

Anregungen für einen gewissenh… Das können Sie tun (2104037)stern TV hat die Aufnahmen Diana Plange, Fachärztin für Tierschutz und Tierschutzethik in Berlin, gezeigt. Eine derartige Gleichgültigkeit gegenüber Schweinen und Ferkeln machte auch die Tierärztin, die nach eigenen Worten in jener Hinsicht viel gewohnt ist, einfach fassungslos: „Das einzelne Tier scheint hier keine Bedeutung zu haben“, sagt sie. Sie habe schon einiges gesehen, „aber es ist wohl immer noch eine Steigerung möglich.“

Ferkelzucht

Klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz

Die Tierschützer haben zwischen Dezember 2016 und Mai 2017 fünf Nächte in dem betreffenden Ferkel-Zucht-Betrieb gefilmt. Zweimal installierten sie versteckte Kameras, die das Vorgehen im Stall dokumentierten. Unter anderem zeichneten sie am 24. April auf, wie verendende Ferkel an den Hinterläufen gepackt und auf den Stallboden geschlagen wurden. Ein Ferkel wurde noch lebend in die Mülltonne geworfen. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass sich das Tier noch bewegte, bevor ein weiterer Kadaver auf das Ferkel geworfen wurde. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. „Das Tier ist definitiv noch bei Bewusstsein“, stellt Diana Plange anhand der Aufnahmen fest. „Es ist vorgeschrieben, dass die Tiere mit einem Holzstock betäubt und dann entblutet werden. Und hier werden sie einfach auf einen Betonboden geschlagen – in der Hoffnung, dass sie dann tot sind. Doch das funktioniert ja offensichtlich nicht. Und die Mitarbeiterin kontrolliert noch nicht einmal nach, ob die Tiere tot sind, sondern schmeißt sie einfach in einen Eimer. Es ist erschreckend.“

stern TV hat den Hof zusammen mit Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. aufgesucht, um mit einem Verantwortlichen über die Aufnahmen zu sprechen. Doch dort reagierte man nicht. Das telefonische Angebot an den Geschäftsführer, ihm die Bilder zu zeigen und dazu Stellung zu beziehen, lehnte er ab. Stattdessen erhielt die Redaktion kurz darauf eine schriftliche Antwort einer Anwaltskanzlei auf die Fragen zu den dokumentierten Vorfällen. Darin heißt es: Unsere Mandantin hat bereits seit 2015 ein CO2-Gerät zur Nottötung von Saugferkeln im Einsatz, das die schmerzlose Betäubung und Tötung in solchen Fällen mittels CO2 ermöglicht. (…)Tierschutzwidrige Tötungen von Ferkeln (…) würden von unserer Mandantin nicht hingenommen oder geduldet.

Ein Widerspruch zu den Aufnahmen vom 24. April.

Schweinemastbetrieb_16.45Nach eigenen Angaben werden in dem Betrieb 2.400 Muttersauen gehalten, die Ferkel regelrecht produzieren. Die Jungtiere werden nach etwa drei Wochen von den Müttern getrennt und an Mastbetriebe weiterverkauft. Die Sauen verbringen den Großteil ihres kurzen Lebens in so genannten Kastenständen, sowie in Abferkelbuchten – in der Ferkelzucht üblich und erlaubt. Doch die Kastenstände müssen für die Sauen eine Mindestgröße haben, um Verletzungen zu vermeiden. In dem Betrieb sind sie zum Teil nur 60-70 Zentimeter breit, obwohl die Muttertiere 80 bis 90 Zentimeter groß sind. „Die sind aus einer Zeit, als die Sauen noch kleiner waren“, sagt Diana Plange. „Und der Abferkelkäfig muss so groß sein, dass sich die Sau bewegen und ausstrecken kann.“

Muttersauen und Ferkel bei der Geburt sich selbst überlassen

Die Tierschützer fanden in dem Betrieb auch ein Medikament, das die Geburten der Muttertiere einleitet. Demnach ist den Mitarbeitern des Hofs bekannt, wann Ferkel geboren werden. In der Nacht vom 23. auf den 24. April machten die Aktivisten Aufnahmen, als mehrere Sauen geworfen hatten: Zahlreiche totgeborene und verendende Ferkel lagen auf dem Boden, eingequetscht in einem Bodenspalt oder gefangen in der Eihülle, aus der auch die eingepferchte Mutter sie nicht befreien konnte. Es war niemand dort, der den gerade geborenen Ferkeln half. Die Fachtierärztin Diana Plange kritisiert das scharf: „In der Zeit, in der die Sau gebärt, ist das auch für das Tier höchst anstrengend. Und wenn der Landwirt die Geburt einleitet und vorher weiß, wann das ist und nicht dabei ist – das ist eine grobe Vernachlässigung der Tiere und durch nichts erklärbar oder entschuldbar.“

In der Stellungnahme des Anwalts heißt es dazu: Sollten Mitglieder einer selbsternannten „Tierrechtsgruppe“ ausnahmsweise bei einem nächtlichen Hausfriedensbruch im Stall Zeuge eines nicht von Mitarbeitern begleiteten Geburtsvorgangs geworden sein, würde ein solcher Geburtsvorgang eine Ausnahmesituation darstellen, die sich letztlich nie ganz ausschließen lässt.

Allerdings hatten sich die Vorgänge in der Folgenacht wiederholt – und wieder war kein Angestellter dort, um den Tieren zu helfen.

Die Muttersauen würden es tun, so ist ihr Naturell als Säugetier. Die engen Kastenstände der Abferkelboxen aber hindern sie daran, sich um ihre Ferkel zu kümmern oder gar Kontakt aufzunehmen. Noch dazu kann die Sau aufgrund der Enge nicht verhindern, dass die Ferkel in ihre Zitzen beißen, die sich dann entzünden. „Es sind hochschmerzhafte Verletzungen bei den Muttersauen zu sehen, an den Klauen, am Gesäuge, mit Abszessen und Druckstellen“, sagt Diana Plange. Dabei hätten Schweine das gleiche Schmerzempfinden, wie Menschen. „Wenn man diese Verletzungen sieht, dann leiden diese Tiere heftig – über einen längeren Zeitraum.“ Einige Sauen und Ferkel zeigten auf den Bildern der Tierschützer allerlei Verletzungen und tiefe Entzündungen. „Gerade diese Wunden sind natürlich auf die Haltung zurückzuführen, wenn die Tiere in so einem Käfigverschlag gehalten werden“, sagt Tierschützer Jan Peifer. „Es macht einen einfach fassungslos, wenn man sieht, wie eng die Tiere dort stehen müssen. Und diese Gleichgültigkeit, wie diese Tierhalter damit umgehen, das ist sicherlich etwas, das man nicht vergessen wird!“

Dokumentierte Zustände leider keine seltenen Ausnahmen

Der Gründer und Vorsitzende des Deutschen Tierschutzbüros hat wegen der Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutznutztierverordnung und die Schweinehaltungshygieneverordnung, die der Verein dokumentieren konnte, gegen die Betreiber des Hofs Anzeige inzwischen erstattet. Auch Diana Plange will sich als Tierethikerin weiterhin dafür einsetzen, dass sich die Bedingungen in der Massentierproduktion ändern. Es sei leider auch nicht angemessen, dass immer nur von wenigen „schwarzen Schafen“ gesprochen werde: „Die tierverachtende Praxis ist unter Landwirten leider weit verbreitet.“

Frage: Was wären Sie bereit zu t… mit 6 Statement(s) (2104053)

Read more on Source

Trotz Fehlstart: Murray folgt Wawrinka ins Halbfinale

0

Der topgesetzte Brite Andy Murray steht zum fünften Mal im Halbfinale der French Open und kommt seinem ersten Paris-Titel immer näher.

Trotz eines Fehlstarts bezwang der zweimalige Wimbledonsieger den Japaner Kei Nishikori (Nr. 8) in 2:39 Stunden mit 2:6, 6:1, 7:6 (7:3), 6:1.

In eine Neuauflage des letztjährigen Halbfinals von Roland Garros trifft der 30-jährige Murray am Freitag auf Stan Wawrinka.

Der Coup von Roland Garros fehlt Murray ebenso noch in seiner Grand-Slam-Sammlung wie der Triumph bei den Australian Open.

Sicher ist, dass der US-Open-Sieger von 2012 die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann. Der Sieger des „Coupe des Mousquetaires“ kassiert in diesem Jahr ein Preisgeld in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

Wawrinka im Eiltempo

Der Weltranglistendritte aus der Schweiz stellte seine bestechende Form beim 6:3, 6:3, 6:1 gegen Marin Cilic (Kroatien/Nr. 7) nachdrücklich unter Beweis und blieb auch im fünften Match der mit insgesamt 33,8 Millionen Euro dotierten Veranstaltung ohne Satzverlust.

Titelverteidiger scheitert

2016 hatte Murray erstmals im Finale des bedeutendsten Sandplatzturniers gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic verloren. Der Titelverteidiger aus Serbien war am Mittwoch überraschend deutlich mit 6:7 (5:7), 3:6, 0:6 am Österreicher Dominic Thiem (Nr. 6) gescheitert.

Nadal will „La Decima“

Sandplatzkönig Rafal Nadal hatte in seinem Viertelfinale lediglich Kurzarbeit zu absolvieren, da sein spanischer Landsmann Pablo Carreno Busta beim Stand von 6:2, 2:0 aus Sicht des Favoriten wegen einer Bauchmuskelverletzung aufgeben musste.

Der an Position vier gesetzte Paris-Rekordchampion Nadal greift nach seinem zehnten French-Open-Titel – La Decima.

Read more on Source

Anzeichen verdichten sich: Flieht Wolff aus Kiel?

0

Handball-Europameister Andreas Wolff von Rekordmeister THW Kiel liebäugelt offenbar mit einem Vereinswechsel.

„Mein Berater steht im Austausch mit anderen Vereinen, bei denen die Möglichkeit gegeben wäre, mehr in Spielen der ersten Güteklasse – zum Beispiel K.o.-Matches in der Champions League oder Top-Spiele in der Bundesliga – im Tor zu stehen“, sagte der 26-Jährige den Kieler Nachrichten.

PSG meldet Interesse an

Wie die Zeitung berichtete, hat der französische Renommierklub Paris St. Germain seine Fühler nach Wolff ausgestreckt, der erst seit 2016 für den THW spielt.

Laut Kiels Manager Thorsten Storm liegt aber kein offizielles Angebot für Wolff vor. Bei PSG, das am Sonntag das Champions-League-Finale knapp gegen Vardar Skopje verlor, spielt auch Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer.

Eine vorzeitige Vertragsverlängerung zwischen Wolff und dem THW ist zuletzt gescheitert. Die Kieler wollten den Keeper „zu verbesserten Bezügen“ langfristig binden und haben ihm ein Angebot gemacht, „sind aber nicht zu einer Einigung gekommen“, sagte THW-Geschäftsführer Storm.

„Unstimmigkeiten mit der Geschäftsführung“

Geld habe laut Wolff dabei aber nicht die Hauptrolle gespielt. „Die Verhandlungen sind nach Unstimmigkeiten mit der Geschäftsführung ad acta gelegt, wobei das Finanzielle allein nicht ausschlaggebend war“, sagte er und betonte, sich „noch in keine Richtung entschieden“ zu haben. In der Champions League hatte Coach Alfred Gislason zuletzt häufig auf Wolffs Konkurrenten Niklas Landin gesetzt.

Der einstige Serienmeister aus Kiel befindet sich aktuell im Umbruch. Zwar gewannen die Norddeutschen in dieser Saison den DHB-Pokal, doch in der Königsklasse war für die Zebras bereits im Viertelfinale Endstation. In der Bundesliga belegt der THW vor dem letzten Spieltag Rang drei.

Read more on Source

Drogenreport 2017 – Immer mehr Drogentote in Europa

0

Drogenabhängige fallen in Europa immer häufiger ihrer Sucht zum Opfer: 8441 Menschen starben 2015 an den Folgen einer Überdosis, fast die Hälfte von ihnen in Deutschland und Großbritannien.
Read more on Source

Anschlag in London: Kampf dem Terror, Kampf dem Internet

0

Nach den Anschlägen in London fordert Theresa May eine stärkere Regulierung des Internets. Im Fokus sind dabei Plattformen wie Facebook und Google.
Read more on Source

Homtime C2 – der lautlose Wecker mit vielen Details

0

Wenn der Wecker des Partners klingelt und man selbst eigentlich noch seelenruhig schlafen könnte, sinkt die Stimmung manchmal schon am Anfang des Tages. Ein leiser Wecker birgt jedoch die Gefahr des Überhörens und damit auch des Verschlafens. Mit Slock und dem SmartShaker haben wir euch schon Lösungsvorschläge des Problems gegeben. Mit C2 kommt nun eine weitere für euch hinzu.

Die Erfinder von C2 sind einige Freunde, die durch unterschiedliche Jobs viel Expertise in das Unternehmen Homtime mitbringen; mit dem neuen Weckerkonzept soll sich dieses nun bezahlt machen. Der C2 kommt mit seiner Optik erst einmal sehr unscheinbar daher. Das weiße oder schwarze Gehäuse umfasst ein großes Display, welches die Uhrzeit anzeigt. Die Front beherbergt darunter außerdem zwei USB-Ports zum Laden von mobilen Geräten. Der Wecker wird dann wiederum mit einem handelsüblichen und mitgelieferten Adapter für die Steckdose betrieben.

C2 – Wecker mit Ladestation und Nachtlicht

Mit einer Wischgeste oberhalb des Gerätes wird ein indirektes Nachtlicht auf der Rückseite des Gerätes an- und mit derselben Geste auch wieder ausgeschaltet. Ist das iPhone per USB-Kabel mit dem C2 verbunden, so synchronisiert sich die Uhrzeit vom Handy auf den Wecker automatisch. Außerdem kann nun über einen Lautsprecher, welcher sich neben der Lichtquelle befindet, Musik abgespielt werden. Auf der Oberseite des C2 ist ein Steuerrad angebracht, mit welchem man die Weckzeit bequem und ohne ewiges Tippen quasi eindrehen kann.

C2 Wecker mit Vibrationsalarm (Bild: Hersteller)

Lautloser Wecker für sanftes Aufwachen

Das Display passt sich mit seiner Helligkeit der Umgebung an, sodass die Augen Nachts in der Dunkelheit nicht von der hellen Uhrzeitanzeige geblendet werden. Die Helligkeit des Nachtlichtes und die Lautstärke des optionalen Alarms können jeweils mit Steuerrädern an der Rückseite des Weckers eingestellt werden. Der Clou des C2 liegt nun im kabellosen Bed Shaker, welcher mit einem kleinen Port, ähnlich wie bei einer Bluetooth-Maus, mit dem Wecker verbunden wird. Ist die Shaker-Disc dann neben sich gelegt, holt sie der Nutzer morgens sanft aus dem Schlaf ohne den Partner zu stören.

Sollte der Schlaf dann doch zu kurz sein, verfügt der C2 natürlich auch über eine Snooze-Taste 😉 Für 40 Euro kann man die Kickstarter-Kampagne aktuell noch unterstützen und den lautlosen Wecker bekommen. Das Finanzierungsziel spricht für den Erfolg und wurde beinahe vervierfacht – die Auslieferung des C2 soll noch im September dieses Jahres erfolgen. Nachstehend findet ihr das Video zur Kampagne.

Read more on Source

Comeback: Nutzt Mikkelsen seine Chance auf Sardinien?

0

Mit Spannung wird das Citroen-Debüt von Andreas Mikkelsen bei der Rallye Italien erwartet. Im Zuge des Volkswagen-Ausstiegs Ende 2016 fand der Norweger kein Cockpit bei den anderen Teams. In Monte Carlo, der Tour de Corse und in Portugal ging Mikkelsen mit einem Skoda Fabia R5 in der WRC2-Klasse an den Start. Im Hintergrund arbeitete der dreifache WRC-Sieger mit Hochdruck daran, einen Platz in einem 2017er World-Rally-Car zu ergattern.

Nun erhält Mikkelsen auf Sardinien seine erste Chance bei Citroen. Das französische Team blieb bisher deutlich hinter den Erwartungen zurück. Motorsportchef Yves Matton musste handeln. „Aber nach einem Testtag ist es unmöglich, dass er den C3 WRC auswendig kennt“, dämpft Matton die Erwartungen. „Er ist frei und kann so fahren, wie es ihm sein Gefühl im Auto vermittelt.“ Mikkelsen konnte einen Testtag auf Schotter in Südfrankreich absolvieren.

Außerdem besuchte er die Citroen-Rennabteilung in Versailles und lernte die Teammitglieder kennen. „Die Straßen waren beim Test aber ganz anders, als sie es auf Sardinien sind“, hält Mikkelsen fest. „Aber ich bekam eine gute Vorstellung vom Potenzial des C3 WRC. Mit dem hohen Abtriebslevel und dem starken Motor fühlt sich das Auto gut an. Es ist ein beeindruckendes Fahrzeug!“ Im Laufe des Testtages wurde auch schon begonnen, das Set-up anzupassen.

Obwohl der 27-Jährige am Freitag weiter hinten starten wird und damit eine optimale Ausgangsposition hat, will Mikkelsen vorab keine Prognose abgeben: „Das Level ist in der WRC momentan so hoch, dass man nichts geschenkt bekommt. Wir werden unser Bestes geben.“ Neben Mikkelsen werden auch die Stammfahrer Kris Meeke und Craig Breen in Sardinien dabei sind. Im Vorjahr ließ das PH-Sport-Team Sardinien aus, Meeke kann also nicht auf Erfahrungen von 2016 zurückgreifen.

Meeke will wieder in Schwung kommen

Insgesamt hält Matton die Zielsetzung für seine Mannschaft klein: „Wir haben unseren Crews mitgeteilt, dass sie sicherstellen sollen, dass zwei Autos in die Top 5 kommen.“ Vor allem Meeke muss eine fehlerfreie Leistung zeigen und im Vergleich zu Mikkelsen gut abschneiden, denn sonst könnte seine Zukunft im Team düster aussehen. „Argentinien und Portugal waren enttäuschend. Wir konzentrieren uns, wieder den positiven Trend zu finden, mit dem wir in Mexiko gewonnen und in Frankreich bis zum technischen Ausfall geführt haben“, so Meeke.

Als WM-Neunter ist auch seine Ausgangsposition am Freitag optimal. Wichtig war vor allem die Recce Anfang der Woche. „Da wir im Vorjahr nicht auf Sardinien gefahren sind, müssen wir uns wieder auf diese Rallye einstellen. Die Prüfungen sind technisch anspruchsvoll und rutschig. Man muss deshalb sehr präzise fahren“, beschreibt Meeke die Herausforderung. „Vom Fahren her, ist es nicht so schön, auf diesem Untergrund unterwegs zu sein. Ich werde alles versuchen, damit wir ein solides Wochenende haben.“

Dass er mit Mikkelsen einen neuen Teamkollegen und Referenzpunkt im Team hat, bewertet Meeke positiv: „Ich finde, es ist gut, dass Andreas im Team dabei ist. Er bringt wertvolle Erfahrung mit und hat das Potenzial für Siege. Wir werden zusammenarbeiten, damit Citroen wieder gewinnt.“ In der WM ist Breen auf Platz sieben der beste Fahrer der Franzosen. Da der Ire zum ersten Mal auf Sardinien fährt, gibt Matton ohne Druck ein solides Ergebnis vor.

© Motorsport-Total.com

Read more on Source

Dreharbeiten: Neuer «Tatort»: Ulrich Tukur fürchtet um seinen Verstand

0

Beim neuen «Tatort»-Krimi aus Frankfurt/Main muss der von Ulrich Tukur dargestellte LKA-Ermittler Felix Murot erneut um seinen Verstand fürchten.

Er scheine immer wieder bei einem Banküberfall erschossen zu werden und wache immer wieder schweißgebadet zu Hause auf, teilte der Hessische Rundfunk am Rande der Dreharbeiten in Neu-Isenburg mit.

Der Arbeitstitel des Krimis lautet «Murot und das Murmeltier» – der Titel ist eine Anspielung auf den 90er-Jahre-Klassiker «Und täglich grüßt das Murmeltier». Darin wacht Hauptdarsteller Bill Murray jeden Morgen erneut am selben Tag auf.

«Es ist der anstrengendste Tatort, den ich je gedreht habe», sagte Tukur. «Der LKA-Ermittler hängt elf Tage in der Zeitschleife, daher musste auch der Banküberfall elf Mal gedreht werden.» Laut Tukur ist der Film «eine phantastische Reise in den Irrsinn».

Der «Tatort» mit Tukur ist bekannt für seine schrägen Inhalte. Die mittlerweile siebte Auflage wird seit Mai in und rund um Frankfurt gedreht. Die Dreharbeiten enden am Freitag. 

Regie führt Dietrich Brüggemann, der auch das Drehbuch schrieb. In den weiteren Rollen sind unter anderem Barbara Philipp, Christian Ehrich und Anna Brüggemann zu sehen. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Den nächsten Tatort will Tukur im Sommer 2018 drehen.

Read more on Source

Tihange – Haarrisse und mögliche Folgen

0

Für viele ist es eine tickende Zeitbombe: das marode Atomkraftwerk Tihange in Belgien. Was das Problem mit den feinen Rissen im Druckbehälter ist und welche Auswirkungen ein GAU in Belgien haben könnte, zeigen wir im Comic-Clip.
Read more on Source

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG

1,896NachfolgerFolgen
424NachfolgerFolgen

NEUESTE BEWERTUNGEN

Der frühere Weltmeister Leon Spinks ist gestorben

Der Amerikaner Leon Spinks, der die Boxlegende Muhammad Ali als einen von vielen besiegte, ist an Krebs gestorben. Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht...

REDAKTIONSTIPP