Seite 397

Samenspende-Skandal: Wie sich ein Reproduktionsmediziner heimlich selbst vermehrte

0

Eine Verwechslung einer Samenspende fühlt sich für betroffene Kinder wie ein falsches Leben an. Das weiß vor allem Kristina V. Die 26-Jährige erfuhr vor drei Jahren, dass ihrer Mutter offenbar eine falsche befruchtete Eizelle eingesetzt worden war. Weder ihre Mutter noch ihr Vater sind ihre leiblichen Eltern. Wer ihre biologischen Eltern sind, weiß Kristina V. indes nicht.

Eine ähnlich unglaubliche Botschaft hat auch Inge Herlaar zu verkraften: Ihre Mutter hatte sich für eine anonyme Samenspende in der Klinik des Fortpflanzungsmediziners Jan Karbaat entschieden. Der renommierte niederländische Samenbank-Leiter verstarb im letzten April und es kam heraus: Karbaat selbst soll der Vater von Inge Herlaar und mindestens 21 weiteren Kindern sein. „Nachdem man weiß, man ist ein Samenspenderkind, malt man sich seinen Vater mit allen Charakterzügen aus, überlegt, was man wohl von ihm hat“, erzählt die 36-Jährige. „Ich finde es nicht gut, dass Kliniken in dieser Hinsicht alles machen können oder konnten – ohne Kontrolle.“ Doch nun will sich Inge Herlaar mit dem Mann, der vermeintlich ihr Vater ist, nicht weiter beschäftigen. Das sei ihre Art von Selbstschutz. Ihre vielen Halbgeschwister hingegen empfinde sie als große Bereicherung, hat mit ihnen inzwischen regelmäßig Kontakt. stern TV war bei einem ersten Aufeinandertreffen dabei. 
Bei Kristina V. liegen die Dinge anders, sie wird vielleicht niemals erfahren, wer ihre biologischen Eltern sind: „Ich kenne niemanden, der mit mir verwandt ist“, sagte sie vor wenigen Wochen zu stern TV. Hat ihr Appell an die möglichen Spender zum Erfolg geführt? Live in der Sendung wird sie davon berichten, wie sich die Suche seitdem entwickelt hat. 

Read more on Source

Haas startet in sein letztes Wimbledon

0

Wimbledon 2017 (täglich im LIVETICKER auf SPORT1.de) steht in den Startlöchern – und der Kampf um die begehrte Trophäe beginnt. Am ersten Turniertag startet Titelverteidiger Andy Murray gegen den Kasachen Alexander Bublik.

Rechtzeitig vor dem Auftakt meldete sich der Schotte, der zuletzt an einer Hüftverletzung laboriert hatte, fit.

Auch French-Open-Gewinner Rafael Nadal bestreitet am Montag sein erstes Spiel gegen den Australier John Millman.

Aus dem deutschen Starterfeld will Federer-Kumpel Tommy Haas bei seiner letzten Wimbledon-Teilnahme einen gelungenen Auftritt hinlegen, Philipp Kohlschreiber hofft gegen den auf dem siebten Rang gesetzten Serben Marin Ciliic auf eine Überraschung.

Bei den Damen starten unter anderem Sabine Lisicki und Andrea Petkovic in das Turnier.

SPORT1 hat die Partien des ersten Turniertags im Überblick:

Montag, 3. Juli 2017

Die Spiele mit deutscher Beteiligung

Auf allen Courts ist der Spielbeginn um 12.30 Uhr

Court 14, 1. Match (Herren, 1. Runde): Dustin Brown – Joao Sousa (Portugal) (ab 12.30 Uhr im LIVETICKER)
Court 4, 1. Match (Herren, 1. Runde): Peter Gojowczyk – Marius Copil (Rumänien)
Court 6, 2. Match (Damen, 1. Runde): Carina Witthöft – Mirjana Lucic-Baroni (Kroatien/Nr. 26)
Court 2, 3. Match (Herren, 1. Runde): Philipp Kohlschreiber – Marin Cilic (Kroatien/Nr. 7) (ab 15.15 Uhr im LIVETICKER)
Court 11, 3. Match (Herren, 1. Runde): Florian Mayer – Viktor Troicki (Serbien)
Court 16, 3. Match (Herren, 1. Runde): Tommy Haas – Ruben Bemelmans (Belgien)
Court 12, 3. Match (Damen, 1. Runde): Andrea Petkovic – Dominika Cibulkova (Slowakei/Nr. 8)
Court 14, 4. Match (Damen, 1. Runde: Sabine Lisicki – Ana Konjuh (Kroatien/Nr. 27) (ab 16.45 Uhr im LIVETICKER)

Die Top-Spiele

Centre Court (Spielbeginn 14 Uhr):

1. Match (Herren, 1. Runde): Andy Murray (Schottland/Nr. 1) – Alexander Bublik (Kasachstan)
2. Match (Damen, 1. Runde): Johanna Larsson (Schweden) – Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 11)
3. Match (Herren, 1. Runde): Daniil Medvedev (Russland) – Stan Wawrinka (Schweiz/Nr. 5) (ab 16.45 Uhr im LIVETICKER)

Court 1 (Spielbeginn 14 Uhr):

2. Match (Herren, 1. Runde): Rafael Nadal (Spanien/Nr. 4) – John Millman (Australien)

Court 2 (Spielbeginn 12.30 Uhr)

2. Match (Damen, 1. Runde): Marina Erakovic (Neuseeland) – Simona Halep (Rumänien/Nr. 2)

Read more on Source

Flensburg lange ohne Keeper Möller

0

Handball-Vizemeister SG Flensburg-Handewitt muss voraussichtlich ein halbes Jahr auf Torhüter Kevin Möller verzichten.

Der 28-Jährige hat Mitte Juni bei einem Lehrgang der dänischen Nationalmannschaft eine Verletzung im Adduktorenbereich erlitten und musste bereits operiert werden.

„Die Verletzung von Kevin ist ein schwerer Schlag für uns, zumal er uns voraussichtlich bis Dezember fehlen wird“, sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Wir versuchen bereits mit Hochdruck, einen passenden Ersatz für diesen Zeitraum zu finden, was unter den zeitlich engen Umständen nicht ganz einfach ist.“ 

Read more on Source

Therapeutin gibt Ratschläge – Eine Anleitung zum Verzeihen

0

Streit und Konflikte gehören zum Leben dazu – ob in Familie, Freundschaft oder Partnerschaft. Doch wie kann man sich nach einem heftigen Streit wieder versöhnen? Eine Anleitung zum Verzeihen.
Read more on Source

Die Störerhaftung ist endgültig Geschichte

0

Wirte und Hoteliers dürfen endlich sorglos die Wlan-Router anschmeißen: Im Bundestag wurde eine Änderung des Telemediengesetzes beschlossen, die Wlan-Betreiber vor teuren Abmahnungen schützt.

Read more on Source

Feuerwear im Test: Taschen aus altem Feuerwehr-Schlauch

0

Das Unternehmen Feuerwear steht heute im Mittelpunkt und passt mit seinen stylischen Produkten in den Alltag eines jeden Gadget-Fans. Denn mit seiner Auswahl an Taschen und Accessoires sorgt der Hersteller für Sicherheit und Ordnung für Smartphone, Tablet, Notebook oder andere Dinge, die man so mit sich herumträgt. Zu etwas Besonderem wird das Ganze durch die Tatsache, dass Feuerwear – wie der Name schon erahnen lässt – mit ausgemusterten Feuerwehrschläuchen werkelt und diese eben zu hochwertigen Taschen, Rucksäcken oder Accessoires verarbeitet. Wir haben uns die Umhängetasche „Walter“ und das Smartphone-Sleeve „Mitch“ genauer angesehn.

Upcycling ist ein relevanter Begriff, den man öfter in Zusammenhang mit Feuerwear hört und liest. So sind die Brüder Martin und Robert Küsener von der Mission begeistert nachhaltige Mode zu entwerfen. Martin ist dabei für durchdachte Produkte verantwortlich, die aus dem Material ausgemusterter Feuerwehrschläuche gefertigt werden. Diese eignen sich besonders gut dazu, da sie extrem robust sind und zu Zeiten ihres aktiven Einsatzes noch durch Schlamm und Geröll gezogen wurden, Feuer und Hitze getrotzt haben und im Inneren mehrere tausend Kubikmeter Wasser bewegten. Bruder Robert ist für die Wirtschaftlichkeit verantwortlich und ermöglicht lückenlos nachhaltige Upcycling-Produkte.

Wir haben bereits vor vielen Monaten von Feuerwear gehört und fanden die Idee damals schon gut. Jetzt konnten wir uns endlich ein eigenes Bild von den Unikaten von Feuerwear machen und möchten euch im folgenden Testbericht sagen, was wir von der Umhängetasche „Walter“ und dem Smartphone-Sleeve namens „Mitch“ halten. Und bereits hier sympathisiert das junge Unternehmen mit uns, da es jedes seiner Produkte auf einen eigenen Namen tauft. Doch nun mehr zu Walter und Mitch.

Umhängetasche Walter von Feuerwear

Robuste und langlebige Produkte zu schaffen, ist das Ziel von Feuerwear. Mit dem Grundmaterial des Feuerwehrschlauchs sind schon gute Voraussetzungen getroffen, da derselbe in aktivem Gebrauch nicht nur enormem Druck standhalten muss, sondern auch extrem robust gegenüber Schnitten, jeder Form von Geröll und besonders Hitze sein muss. Aussortiert wird ein Schlauch bei der Feuerwehr aus vielen Gründen – oft aufgrund von undichten Stellen, die hohem Druck weiterhin nicht standhalten würden, oder aber wegen Sicherheitsbestimmungen, die vorschreiben einen Schlauch nur eine gewisse Zeit in aktivem Gebrauch zu halten.

Sind die Schläuche aussortiert, kommt Feuerwear zum Zug und wählt passende Exemplare aus, reinigt diese und schneidet sie zurecht. In Handarbeit werden die Schlauchteile dann zu Rucksäcken, Accessoires oder, in unserem Fall, zu Taschen und Sleeves vernäht. Eine anschließende Prüfung sorgt für den hohen Qualitätsstandard, den Feuerwear verspricht und auch halten kann. Beim fertigen Produkt handelt es sich in jedem Fall um ein Unikat! Doch nun gehen wir mal etwas genauer auf unsere neue Umhängetasche namens Walter ein.

Messenger Bag in weiß, schwarz und rot – bald auch in neongelb!

Walter ist in rot, weiß oder schwarz erhältlich – in Produktion sind auch neogelbe Varianten. Wir haben uns bewusst für ein rotes Modell entschieden, da uns die typische Farbe der Feuerwehr und des verwendeten Schlauchmaterials am ehesten zugesagt hat. Während es zwar rote und weiße Feuerwehrschläuche gibt, wird der Schlauch bei der schwarzen Variante einfach auf links gedreht. Als wir die Umhängetasche von Feuerwear das erste Mal in der Hand hielten, sind uns sofort die hochwertigen Materialien aufgefallen und besonders der ehemalige Feuerwehrschlauch. Hier hat der Hersteller wirklich gute Arbeit geleistet und sorgt für ein rundum gut verarbeitetes Produkt, das gerne auch mal im Dreck abgestellt werden kann. Der Outdoor- und Used-Look spricht uns sehr an und vermittelt nicht nur die Erlebnisse, die der Schlauch schon hinter sich hatte, sondern macht auch Spaß beim Anfassen und Tragen der Tasche.

Den Aufdruck „AUSGEM.“ erhält jeder Feuerwehrschlauch, der ausgemustert wurde. Auf der ein oder anderen Tasche ist der Aufdruck noch zu erkennen.

Während es sich beim Hauptmaterial um den alten Feuerwehrschlauch handelt, wurde seitlich Stoff genutzt, der oft in Autos und Verkleidungen verwendet wird. Als Tragegurt der Umhängetasche greift Feuerwear bei Walter zu Sicherheitsgurten, die man ebenfalls in Kraftfahrzeugen findet. An dieser Stelle muss gesagt sein, das Gesamtbild samt Verarbeitung und Qualität macht schon echt was her – sehr ansprechend! Außen an der Tasche befindet sich eine große Fläche mit Klettverschluss, um den Deckel der Umhängetasche in vielerlei Positionen sicher festhalten zu können. So kann Walter also getrost auch mal etwas voller gepackt werden – geschlossen bekommt man die Tasche in fast jedem Fall. Der Schultergurt ist längenverstellbar und war in meinem persönlichen Test mit einer Körpergröße von 195 Zentimetern kein Problem. Ein angenehmes Tragen war möglich, auch bei schwer beladener Tasche.

Innerhalb der Feuerwear Umhängetasche finden wir ein großes Hauptfach für Notebook (bis 13 Zoll), iPad und Co. vor, während zwei kleinere Innentaschen für Smartphones oder Ähnliches gedacht waren. Zudem sind zwei Stiftehalter, eine flache Innentasche im DIN A4 Format und ein Schlüsselfinder mit an Bord. Wir bestückten Walter in der Regel wie folgt: Im großen Fach fanden Hefte, ein Ordner und ein Notizblock ihren Platz, während unser 12 Zoll MacBook aus der Redaktion perfekt in der flachen Innentasche im DIN A4 Format unter gebracht werden konnte, perfekt!

Genug Platz für alle wichtigen Dinge im Alltag

Die Möglichkeiten die der Schlüsselfinder sowie die zwei Stiftehalter boten, wurden ebenso dankend angenommen. Platz für einen kleinen Snack und die 0,5 Liter Trinkflasche war am Ende immer noch vorhanden. Lose Dinge, die gerne sicher verwahrt werden, wurden vorne, direkt hinter den Deckel der Tasche, in das Fach mit Reißverschluss gelegt.

Alles in allem hat sich Feuerwear Walter gut in unseren Alltag einbringen können und bot genug Stauraum für alle Gegenstände, die wir sonst in unserem Rucksack untergebracht hatten. Die verschiedenen Fächer haben uns gefallen und besonders die Qualität und die hochwertige Verarbeitung konnten punkten. Wer sich beim Stichwort Unikat aufgehoben fühlt und eine Umhängetasche mit Charakter und hoher Qualität sucht, die nicht von der Stange ist, der ist bei Feuerwear genau richtig. Wir haben die Tasche mittlerweile jeden Tag in Verwendung. Der Kostenpunkt liegt bei 125 Euro für eine Feuerwear Umhängetasche Modell „Walter“. Wer noch ein Schulterpolster braucht, der ist mit „Tom“ für 25 Euro dabei.


Feuerwear Tasche Walter kaufen


Handyhülle Mitch 8 mit praktischen Features

Das Smartphone, in unserem Fall ein iPhone 6/6s, soll nun ebenso den nötigen Schutz bekommen und auch hier hat Feuerwear ein passendes Produkt parat. Mitch heißt das Sleeve, das perfekt an das jeweilige Smartphone-Modell angepasst wurde. Von Apple’s iPhone, über Sony Xperia bis hin zu der Samsung Galaxy-Reihe werden die bekanntesten Modelle unterstützt. So erhielten wir in unserem Fall die Handyhülle Mitch 8 für das iPhone 6/6s. Auch hier fiel unsere Wahl auf eine rote Variante.

Ein Sleeve für das Smartphone hat wohl jeder schon mal gesehen, doch Feuerwear hebt sich gezielt durch die hochwertigen genutzten Materialien von der Konkurrenz ab. Das Alleinstellungsmerkmal ist, wie schon bei der oben vorgestellten Umhängetasche Walter, der alte Feuerwehrschlauch. Doch auch neben den verwendeten Materialien hat Mitch einiges zu bieten. So befindet sich am Rücken des Sleeves eine Gürtelschlaufe, um das Smartphone bequem am Gürtel um die Hüfte tragen zu können. Maximal darf der Gürtel dabei 5,5 Zentimeter breit sein. Das Innenleben ist mit Microfaser ausgekleidet und reinigt dein Handy-Display bei jedem Hineinschieben und Herausziehen. Außerdem wird auch das Gehäuse des Smartphones geschont und nicht unnötig verkratzt.

Funktionales Sleeve für’s Smartphone aus Feuerwehrschlauch

Ist das Smartphone in die Hülle eingeschoben kann dasselbe über eine praktische Lasche via Schnellzugriff einfach wieder aus dem Sleeve gezogen werden. Verstaut ist das Handy ebenso schnell und mit einer Klettverschluss-Lasche auch sicher fixiert, um nicht ungewollt rauszufliegen. Alles in allem haben wir die Handyhülle von ihrer funktionalen Seiten als durchaus praktisch empfunden und sind mit der Verarbeitungsqualität sehr zufrieden. Mitch kostet 39 Euro und kann auf der Webseite des Herstellers erstanden werden.


Feuerwear Handyhülle Mitch kaufen


Besonders gut gefallen hat uns die Tatsache, dass man sich auf der Webseite auch wirklich das eigene Unikat aussuchen konnte. Dort wird nicht einfach zwischen den drei Varianten weiß, schwarz und rot unterschieden und man erhält ein Zufalls-Unikat, sondern man kann sich wirklich genau das passende Modell heraussuchen, das man gerne hätte. So fallen die einen Rottöne eher heller aus, während die anderen Taschen einen leicht „schmutzigeren“ und stärker abgenutzten Zustand aufweisen. Ebenso sind auf manchen Taschen noch große Nummern des Feuerwehrschlauchs zu sehen; andere Taschen oder Handyhüllen sind jedoch komplett frei von solchen. Wir haben uns für Modelle entschieden, denen man ihre Lebens-, Leidens- und Heldengeschichten ansehen konnte und sind mit unserer Wahl bis heute sehr zufrieden.

Read more on Source

Air Race: Rückschlag für Dolderer

0

Weltmeister Matthias Dolderer muss auch nach dem vierten WM-Rennen des Red Bull Air Race auf seinen ersten Saisonsieg warten.

Der Tannheimer Pilot schied in Budapest gleich im ersten K.o.-Duell mit WM-Spitzenreiter Yoshihide Muroya aus Japan aus, letztlich reichte es nur zum enttäuschenden 13. Rang. In der Gesamtwertung liegt Dolderer zur Halbzeit der Saison mit 23 Punkten auf Rang sechs, Spitzenreiter ist Muroya (39 Punkte).

„Leider war es irgendwie nicht mein Wochenende hier in Budapest. Jetzt müssen wir erst einmal analysieren, was genau passiert ist“, sagte Dolderer: „Scheitern ist immer schmerzvoll und meistens demoralisierend, aber wir geben nicht auf, kämpfen weiter und greifen in Kasan auf jeden Fall wieder an.“

In der russischen Großstadt findet am 22./23. Juli das fünfte Saisonrennen statt, das Finale steigt am 14./15. Oktober in Indianapolis/USA.

Read more on Source

TV-Tipp: The Imitation Game

0

Er war ein Genie, aber lange Zeit kannte ihn fast niemand: Alan Turing, britischer Mathematiker und Informatiker, war schwul und ein Einzelgänger. Sein Leben ist faszinierend und tragisch.

Historiker gehen davon aus, dass seine Entschlüsselung des Enigma-Codes der Nazis den Zweiten Weltkrieg um einige Jahre verkürzte. Turing starb 1954 mit nur 41 Jahren. Zu seinen Lebzeiten blieb ihm der Ruhm verwehrt, der ihm zugestanden hätte. Ein Film erzählt seine Geschichte. Das Erste bringt «The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben» am Montag (3. Juli) um 20.15 Uhr zum ersten Mal ins deutsche Fernsehen.

Der norwegische Regisseur Morten Tyldum wagte sich mit diesem Spielfilm (2014) an den vielschichtigen Stoff. Vorlage ist das Drehbuch des US-Autors Graham Moore, der mit «The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben» sein erstes Skript verfasste. Die Hauptrolle übernimmt der britische Schauspieler Benedict Cumberbatch, der in «Sherlock» und «Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt» schon clevere Ermittler und kritische Denker dargestellt hat.

Cumberbatch (40) spielt Turing in all seinen Facetten: als sonderlichen Einzelgänger, der schon in der Schule gehänselt wird. Als arroganten Wissenschaftler, der seine Kollegen provoziert und abweist, als besessenen Läufer und verschlossenes Genie, in Gesellschaft mal kühl, mal humorvoll. Gleichzeitig kommt eine gequälte, sensible Seite zum Vorschein und nicht zuletzt seine Besessenheit beim Umgang mit Zahlen und Codes.

In einer streng geheimen Mission des britischen Staates soll Turing mit anderen Wissenschaftlern verschlüsselte Funksprüche der Nazis knacken. Er eckt mit seinen Kollegen und Vorgesetzen an, doch am Ende hat er Erfolg. Die Codes werden entschlüsselt, die Alliierten können die Pläne der Deutschen durchschauen und darauf reagieren. Die Erfindung wird aus strategischen Gründen geheim gehalten – von Turings Heldentat erfährt praktisch niemand.

Tyldum macht aus dem Rennen der Entschlüsselungsexperten gegen die Zeit einen spannenden Thriller. Er stellt Cumberbatch interessante Figuren zur Seite, darunter Keira Knightley in der Rolle einer Mathematikerin, die mehr als nur eine platonische Freundschaft will.

Nach dem Krieg wird das Genie chronisch unterschätzt. Dabei leistet er Grundlagenarbeit für die spätere Computertechnik und künstliche Intelligenz. Nach einer Affäre mit einem Mann wird Turing 1952 wegen «Verstoßes gegen gute Sitten» verurteilt. Chemische Kastration durch weibliche Hormone «bewahrt» ihn vor dem Gefängnis. 1954 stirbt Turing an einer Zyanid-Vergiftung, kurz vor seinem 42. Geburtstag. Es gilt als sicher, dass er sich das Leben genommen hat.

Dass Turing dem Zuschauer so ans Herz geht, ist vor allem Cumberbatch zu verdanken, der den Sonderling mit der nötigen Einfühlsamkeit darstellt und 2015 bei den Oscars als bester Hauptdarsteller für «The Imitation Game» nominiert war.

«Als ich die letzte Szene gespielt habe, gab es ein paar Einstellungen, bei denen ich nicht aufhören konnte zu weinen», sagte der Schauspieler. «Es ist leider und erstaunlicherweise aktuell und wichtig zu sehen, dass Menschen in Zeiten von Armut, Nationalismus oder Faschismus Minderheiten zu Sündenböcken machen.»

Read more on Source

Yvonne Gebauer ist neue NRW-Schulministerin

0

In der FDP-Landtagsfraktion war sie bereits bildungspolitische Sprecherin. Jetzt übernimmt Yvonne Gebauer das Schulministerium.
Read more on Source

Bamberg schnappt sich Ulms Rubit

0

Der deutsche Serienmeister Brose Bamberg hat den dritten neuen Spieler für die kommende Bundesliga-Saison verpflichtet.

Vom Hauptrundensieger ratiopharm Ulm kommt Forward Augustine Rubit (27) nach Bamberg und erhält einen Dreijahresvertrag bis 2020. Der US-Amerikaner spielt seit 2014 in der Bundesliga, damals begann er bei den Walter Tigers Tübingen.

„Ich freue mich am meisten darauf, Basketball auf diesem hohen Niveau zu spielen“, sagte Rubit: „Die EuroLeague war immer mein Ziel. Mich jetzt mit den besten europäischen Spielern messen zu können, macht mich stolz.“

Bamberg hatte zuvor Bryce Taylor von Bayern München und Luka Mitrovic vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad verpflichtet.

Read more on Source

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG

1,896NachfolgerFolgen
424NachfolgerFolgen

NEUESTE BEWERTUNGEN

Der frühere Weltmeister Leon Spinks ist gestorben

Der Amerikaner Leon Spinks, der die Boxlegende Muhammad Ali als einen von vielen besiegte, ist an Krebs gestorben. Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht...

REDAKTIONSTIPP