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Akademie für Theater und Digitalität erhält Förderung

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Das Land NRW fördert die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität mit rund 1,3 Millionen Euro.
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Last-Second-Drama für Flensburg – Kiel siegt holprig

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Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt hat am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga nach einem Gegentor in letzter Sekunde erstmals Federn gelassen. Das Team von Trainer Maik Machulla kam bei der HSG Wetzlar über ein 27:27 (11:14) nicht hinaus, mit nun 5:1-Punkten verpasste Flensburg den Sprung an die Tabellenspitze.

„Es fühlt sich scheiße an, den Punkt am Ende liegen zu lassen“, sagte Machulla bei Sky: „Den Siebenmeter gegen uns in der Schlusssekunde darf der Schiedsrichter niemals pfeifen. Wir sind hier schwer ins Spiel gekommen, hatten gar keinen Rhythmus in Abwehr und Angriff. In der zweiten Hälfte hatten wir dann aber eine unglaubliche Präsenz.“

Die Unparteiischen entschieden auf Siebenmeter für Wetzlar, nachdem ein Wurf der Gastgeber von den Flensburgern vermeintlich im Sechsmeterraum geblockt worden war.

HBL: THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen siegen

An der Spitze steht nun überraschend die DHfK Leipzig (6:0). Die Sachsen holten gegen den TVB Stuttgart mit 31:28 (14:13) den dritten Sieg im dritten Spiel. Flensburgs vermeintlich größte Konkurrenten in der Meisterschaft hielten sich schadlos.

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Die Rhein-Neckar Löwen (4:2), in der vergangenen Woche im Topspiel den Flensburgern unterlegen, holten ein am Ende ungefährdetes 30:24 (16:12) gegen den zuvor ungeschlagenen Bergischen HC. Rekordmeister THW Kiel (4:0) fand nur drei Tage nach der Niederlage im Finale der inoffiziellen Klub-WM gegen den FC Barcelona wieder in die Spur, gegen die Eulen Ludwigshafen gewann die Mannschaft von Trainer Filip Jicha mit 30:27 (15:14).

Wetzlar spielte gegen den Meister schon in der ersten Spielhälfte stark auf und nahm einen Drei-Tore-Vorsprung mit in die Pause. Anschließend wehrte sich Flensburg erfolgreicher, die Gastgeber blieben jedoch ein zäher Gegner und agierten in den Schlussminuten zudem in Überzahl. Genau in dieser Phase schien Flensburg mit einer Zwei-Tore-Führung dem Sieg schon nahe.

Maximilian Holst verkürzte jedoch zunächst mit einem Siebenmeter 30 Sekunden vor Schluss, erneut von der Linie glich er mit der Schlusssirene aus.

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„Müssen Geld verdienen“: Hockenheims DTM-Zukunft weiter unklar

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Der neue DTM-Kalender für die Saison 2020 soll in rund einem Monat beim Finale in Hockenheim präsentiert werden, wie ‚Motorsport-Total.com‘ berichtet hat. Während Strecken wie Monza und Anderstorp im Gespräch sind, ist aber noch immer nicht geklärt, ob der Hockenheimring, auf dem seit 1995 mit einer Ausnahme (Finale 2010 in Schanghai) traditionell das erste und das letzte DTM-Rennen der Saison stattfindet, überhaupt fix im Kalender sein wird.

Denn der dieses Jahr auslaufende Vertrag zwischen der DTM-Dachgesellschaft ITR und der Hockenheim-Ring GmbH wurde noch nicht verlängert. „Mit Hockenheim ist noch nicht alles klar“, bestätigt der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger die unklare Lage. Der Österreicher geht aber davon aus, „dass wir dort ein Rennen haben werden, denn normalerweise haben wir immer die richtigen Wege für diese Partnerschaft gefunden“.

Dass es wie bisher zwei Saisonrennen in Hockenheim gibt, stehe auf dem Prüfstand, gibt Berger allerdings offen zu: „Da ist die Frage, ob es richtig wäre, einmal dort und einmal woanders zu fahren.“ Aber handelt es sich bei der Vertragsverlängerung um eine reine Formalität oder gibt es tatsächlich Hürden, die noch überwunden werden müssen?

Hockenheimring könnte ohne Saisonauftakt leben

Eine Frage, mit der ‚Motorsport-Total.com‘ schon vor einigen Wochen die Verantwortlichen auf dem Hockenheimring konfrontierte. „Wir wünschen uns nach wie vor die DTM, aber es ist wie bei der Formel 1: Wir müssen Geld verdienen“, stellte der Ende August in den Ruhestand gegangene Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ klar. „Der Partner muss uns die Gelegenheit geben, nicht nur kostendeckend zu arbeiten, sondern Geld zu erwirtschaften.“

Seiler lässt keinen Zweifel daran, dass man die DTM „am liebsten zweimal, also zum Saisonauftakt und als Finale“ in Hockenheim zu Gast hätte, „aber zumindest das Finale sollte es schon sein“, stellt er die Prioritäten klar.

Kein Wunder, denn während dieses Jahr beim Auftakt-Wochenende am Sonntag rund 45.000 Zuschauer vor Ort waren, strömen zum Finale in der Regel rund 60.000 Besucher. Dazu wäre es natürlich wichtig, dass die Titelentscheidung im letzten Rennen fällt.

Mit DTM „nichts in Stein gemeißelt“

Aber ist die Situation mit dem Formel-1-Grand-Prix zu vergleichen, der nicht stattfinden wird, weil das finanzielle Risiko für den Streckenbetreiber zu groß ist? „Wenn wir in eine Situation kommen, dass das Risiko auch bei der DTM zu hoch wird, dann werden wir das ebenfalls hinterfragen“, so Jorn Teske, der bislang für das Marketing zuständig war und nun von Seiler gemeinsam mit Jochen Nerpel die Geschäftsführung übernimmt, gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘.

Zudem sei „nichts in Stein gemeißelt, solange es nicht vertraglich vereinbart ist“. Das gelte auch für die DTM. Da es aber in der traditionsreichen Tourenwagenserie anders als in der Formel 1 keine Lizenzgebühr gibt, für die man Millionen auf den Tisch legen muss, ist der Druck geringer.

„Die Tickets werden teilweise um 35 Euro verkauft. Wenn man das bei 40.000 bis 50.000 Zuschauern hochrechnet, dann kommt nicht die Summe heraus, die bei der Formel 1 erwirtschaftet werden muss“, stellte Teske klar. Dennoch seien die Kosten, die der Veranstalter wegen der Infrastruktur trägt, nicht zu unterschätzen. „Der Vertrag muss daher so viel hergeben, dass von den Einnahmen einiges für uns übrig bleibt.“

Hockenheimring: Mercedes-Aus hat DTM nicht geschadet

Zumindest müsse es mehr sein als bei einer normalen Vermietung der Strecke. „Das könnten wir ja jeden Tag tun, denn der Aufwand, der hinter einem DTM-Rennen steckt, ist natürlich ungleich größer“, relativiert der neue Geschäftsführer.

Aber wie sieht es mit dem Interesse der Zuschauer nach dem Ausstieg von Mercedes im Vorjahr aus? „Eigentlich gleich“, verweist Seiler auf den DTM-Auftakt 2019 Anfang Mai und die Vorverkaufszahlen für das Saisonfinale. „Es hat nichts ausgemacht, dass Mercedes weg ist. Die Leute erkennen schon, dass es da einen Neuaufbau gibt.“

Die DTM sei „kein Problemkind“, so Seiler, dennoch müsse man sich weiter darum bemühen, das Starterfeld zu vergrößern und nach Aston Martin weitere Hersteller anzulocken. Ob ein Aus für die DTM auf dem Hockenheimring ein vorstellbares Szenario sei? „Nein, an sich nicht, denn das wünscht sich keiner“, lässt Teske die Fans zumindest etwas durchatmen. Auch die Tatsache, dass Hockenheim durch das Formel-1-Aus gerade ein Highlight verloren hat, könnte die Chancen auf eine Einigung erhöhen.

© Motorsport-Total.com

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Trauer: „Supermodel“-Fotograf Peter Lindbergh stirbt mit 74 Jahren

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Der Fotograf Peter Lindbergh ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren, wie sein Studio in Paris bestätigte. Lindbergh galt als einer der einflussreichsten Modefotografen der vergangenen 40 Jahre. Er prägte das „Supermodel“-Phänomen der 90er Jahre. Seine Werke waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, darunter zuletzt in seiner Wahlheimat Paris sowie in München und Düsseldorf. 

Der 1944 im damals deutsch besetzten Wartheland (heute Polen) geborene und im Ruhrgebiet aufgewachsene Peter Brodbeck hatte seine eigene Art, Mode zu sehen. Als Peter Lindbergh wurde er weltweit bekannt. Der Fotograf schaute hinter die Fassade seiner abzulichtenden Models ebenso wie seiner anderen Motive. 

Berühmt sind seine Bilder der Models Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Christy Turlington und Cindy Crawford. Wie es auf seiner Instagram-Seite heißt, starb Lindbergh am Dienstag. „Er hinterlässt eine große Lücke.“ 

Peter Lindbergh begann als Schaufensterdekorateur

Zunächst machte er eine Lehre als Schaufensterdekorateur, belegte später einen Abendkurs in Zeichnen an der Kunsthochschule in Berlin und studierte freie Malerei in Krefeld. Zum Fotografieren kam er erst relativ spät: Mit 27 begann er eine zweijährige Ausbildung beim deutschen Fotografen Hans Lux, anschließend machte er sich selbstständig. Fünf Jahre später, 1978, brachte eine viel beachtete Fotoserie im stern den Durchbruch.

Eine Einstellung, eine Haltung sei es, die einen guten Fotografen ausmache, sagte Lindbergh einst über seine Arbeit. „Selbst Modefotografen – auch wenn man es nicht annehmen sollte – haben eine Form von Verantwortung.“ Die heutige Darstellung von Frauen in Medien prangerte er darum an: „Es ist heute so vor den Hund gegangen, wie Frauen in Magazinen aussehen“, sagte er. Das liege an Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, die alle Hinweise auf ein gelebtes Leben auslöschen könnten. 

Vergangenes Jahr setzte Lindbergh die Schlagersängerin Helene Fischer für die „Vogue“ in Szene. Die Schwarz-Weiß-Fotos erinnerten stark an die 90er Jahre. In einem Video sagte Fischer beim Angucken der Bilder: „Oh Gott, ist das ehrlich, Wahnsinn“ und „Ich habe noch nicht mal meine Wimpern getuscht!“ Lindbergh sagte über das Shooting, er sei ganz beseelt nach Hause gegangen.

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LIVE: Süle schwärmt vor Oranje-Kracher von van Dijk

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+++ Mit Sieg in der Entwicklung an Oranje vorbeiziehen? +++

„Ich würde es nicht abhängig machen von einem Sieg. Wir haben am Anfang gesagt, dass wir nur auf uns schauen und eine Entwicklung durchmachen, die unabhängig von Ergebnissen läuft. Ich würde nicht sagen, dass wir die Niederländer überholt haben, wenn wir am Freitag gewinnen. Es ist ein Reifeprozess, und da werden auch noch ein paar Tiefs kommen – aber wir sind auf einem guten Weg.“

+++ Reus über Sanés Fehlen +++

„Wir haben trotz Leroys Verletzung viel Qualität. Aber Leroy ist natürlich ein Spieler, der unglaublich gut in Eins-gegen-Eins-Situationen und mit seiner Schnelligkeit und Torgefahr unheimlich wichtig ist. Wir sind froh, wenn er bald wieder dabei ist.“

+++ Reus über die Stimmung und den Umbruch +++

„Grundsätzlich war die Stimmung immer gut – aber die wird natürlich auch an Erfolgen gemessen. Wenn du keinen Erfolg hast, werden viele Dinge hinterfragt. Aber die neuen Spieler haben frisches Blut reingebracht, denkst noch nicht so viel nach, und sowas tut der Mannschaft immer gut. Das ist auch im Spiel gut, wenn es Spieler gibt, die Situationen dann einfach anders lösen können. Wir haben in den letzten Wochen eine gute Entwicklung genommen, aber die ist noch nicht vorbei.“

+++ Vorfreude auf EM 2020 +++

„Natürlich wäre es für mich ein Privileg, bei der EM 2020 mit dann 32 Jahren dabei zu sein und dem Turnier den Stempel aufzudrücken. Man weiß: So viele Turniere kommen dann nicht mehr.“

+++ Reus über seine Rolle im DFB-Team +++

„So wie im Verein auch. Es ist wichtig, auch in der Nationalmannschaft den jungen Spielern zur Seite zu stehen, ihnen zu helfen. Ich war auch mal in der Situation, wo man frisch zur Nationalmannschaft kommt, diverse Sachen einfach noch nicht kennt. Aber der Umgang in der Nationalmannschaft war immer 1A, da hatten die Neulinge eigentlich nie Probleme.“

+++ Reus über BVB-Zuwachs nach Transfersommer +++

„Tatsächlich habe ich mich sehr gefreut, wieder Zuwachs aus den eigenen Reihen zu bekommen. Mit Nico und Julian haben wir da sehr viel Qualität – und das tut einfach gut.“

+++ Fast wie Dortmund gegen Schalke +++

„Ich wollte erst sagen: vergleichbar mit Dortmund gegen Schalke – aber vielleicht ein bisschen weniger. Aber es sind einfach Klassiker! Es ist geil, da auf dem Platz stehen – und es gibt nichts Schöneres, da nach 90 Minuten den Platz als Sieger zu verlassen.“

+++ Süle geht, Reus übernimmt +++

Reus über das Duell mit Oranje: „Es ist eine große Rivalität. Da freuen nicht nur wir uns drauf, sondern auch die Fans überall. Unser Ziel ist natürlich das Spiel zu gewinnen, den Fans ein gutes Spiel zu zeigen, und das umzusetzen, was uns der Bundestrainer auf den Weg gibt.“

+++ Bayern-Profi lobt Teamspirit +++

„Ich glaube, dass der Teamspirit sehr, sehr gut ist. Wir haben eine gute Mischung zwischen erfahrenen und jungen Leuten. Wir haben eine Truppe, bei der man sich sehr freut, hierherzukommen.“

+++ Fan der Dreierkette +++

„Ich bin ein großer Fan der Dreierkette, weil man da sehr variabel im Aufbau ist und auch in der Defensive immer einen Mann mehr hat.“

+++ Tah als Partner gegen die Niederlande? +++

„Ich gehe von gar nichts aus, was die Frage angeht, mit wem ich da spiele. Aber Jonathan hat die letzten Spiele bei uns gemacht und hat das gut gemacht.“

+++ Süle schwärmt von Hamburg +++

„Das Hamburger Stadion ist eines der schönsten in Deutschland, die Menschen in Hamburg leben auch für den Fußball. Ich hoffe, dass die Leute uns am Freitag ein Stück weit mittragen. Das sind immer Spiele, die auf der Kippe stehen – und ich bin guter Dinge, dass die Hamburger uns da nach vorne pushen werden.“

+++ Thema Verletzungsanfälligkeit +++

„Ich hatte bis jetzt nur eine schwere Verletzung, der Kreuzbandriss vor fünf, sechs Jahren. Ich habe seit ich bei Bayern bin noch bei keiner einzigen Trainingseinheit gefehlt und habe da einen guten Weg gefunden.“

+++ Süle über Can +++

„Emre ist ein Typ, den muss man nicht so aufbauen. Der ist ein durchweg positiver Junge, ich kenne ihn schon seit der U13. Ich bin nicht in der Thematik drin, was der Juventus-Trainer sich gedacht hat. Dass Emre ein überragender Spieler ist, steht außer Frage. Im Fußball ist man auf den Trainer angewiesen – und wenn der so entscheidet, muss man das akzeptieren.“

+++ Erfahrung als Faktor? +++

„Wir haben auch in Amsterdam mit Spielern bestanden, die erst zwei, drei Länderspiele hatten. Erfahrung ist nicht alles. Wir müssen den größeren Willen haben als die Niederländer.“

+++ Seine Rolle als Abwehrchef +++

„Ich habe jetzt eigentlich immer gespielt, habe versucht, der Mannschaft Stabilität zu bringen. Ich habe das Vertrauen des Bundestrainers immer bekommen, kann mich aber in vielen Dingen noch weiterentwickeln. Auf dem Platz fehlt mir der Kommunikation manchmal noch ein bisschen.“

+++ Süle über van Dijk +++

„Ich habe ein paar Mal gegen ihn gespielt. Er hat eine unglaubliche körperliche Präsenz. Ich habe gemerkt, was für ein Kerl das ist – und ich bin auch nicht so schmächtig. Ich schaue mir bei seinem Offensiv-Kopfball einiges ab. Damit müssen wir uns beschäftigen, wie wir das verteidigen wollen. Er steht zu Recht zur Wahl zum Weltfußballer – und es ist schön auch mal zu hören, dass das auch ein Verteidiger gewinnen kann.“

+++ So denkt Süle über das Niederlande-Spiel +++

„Es sind immer ganz besondere Spiele, das hat man an den letzten drei Begegnungen gesehen. Das Spiel in Holland war ein Highlight, dass wir es in letzter Minute noch herumreißen konnten. Wir freuen uns, hier in einer geilen Stadt, in einem geilen Stadion unsere Bilanz nach Möglichkeit auf zwölf Punkte auszubauen.“

+++ Los geht’s! +++

Etwas früher als erwartet geht es in Hamburg los. Niklas Süle nimmt zuerst auf dem Podium Platz.

+++ Can bezichtigt Juventus der Lüge +++

Für Aufsehen sorgte am Vormittag bereits Emre Can, der nach seiner Nichtnominierung für die Champions League seinen Arbeitgeber Juventus des Wortbruchs bezichtigte.

„Ich habe damit nicht gerechnet. Es ist sehr schockierend für mich. Man hat mir letzte Woche etwas anderes versprochen und gesagt. Ich kann das nicht nachvollziehen“, sagte der 25-Jährige am Rande des DFB-Trainings über sein Aus für die Königsklasse.

Er habe den Sommer über mit anderen Vereinen verhandelt und sei nur deshalb in Turin geblieben, weil ihm versprochen worden sei, dass er zum Champions-League-Aufgebot gehören werde.

Hier weiterlesen …

+++ Der DFB-Kader für die EM-Quali +++

Mit diesen Spielern geht Bundestrainer Joachim Löw in die EM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande und in Nordirland:

+++ Um 12.30 Uhr soll’s losgehen +++

Für 12.30 Uhr ist die DFB-Pressekonferenz mit Marco Reus und Niklas Süle angekündigt.

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Zum 90. Geburtstag: Bud-Spencer-Doku kommt für einen Tag in die Kinos

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2016 verstarb mit Bud Spencer einer der beliebtesten Schauspieler der letzten 50 Jahre. Unzählige Kindheiten dürften vom Dampfhammer nachhaltig beeinflusst worden sein und so wundert es kaum, dass Filme wie Vier Fäuste für ein Halleluja auch in der gefühlt tausendsten Wiederholung ein Millionenpublikum im Fernsehen erreichen. 2017 erschien mit Sie nannten ihn Spencer eine Dokumentation über den Mythos Bud Spencer, erzählt aus der Sicht von Fans und Weggefährten.

Zum 90. Geburtstag von Bud Spencer kommt Sie nannten ihn Spencer noch einmal für einen Tag in die Kinos. Am 31. Oktober 2019 zeigt die Kinokette CineStar den Film deutschlandweit um 20:00 Uhr in ihren Lichtspielhäusern, wie die Kollegen vom Presseportal melden.

Die teilnehmenden Städte in Deutschland sind: Augsburg, Bamberg, Berlin (Cubix, Hellersdorf, Kulturbrauerei, Tegel, Treptower Park), Bielefeld, Bonn, Bremen, Chemnitz Roter Turm, Dortmund, Düsseldorf, Emden, Erfurt, Erlangen, Frankfurt Metropolis, Frankfurt/Oder, Fulda, Garbsen, Greifswald, Gütersloh, Hagen, Ingolstadt, Jena, Karlsruhe, Leipzig, Lübeck Filmhaus, Ludwigshafen, Magdeburg, Mainz Cinestar, Neubrandenburg, Neumünster, Oberhausen, Remscheid, Rostock Lütten Klein, Saarbrücken, Siegen, Stade, Stralsund, Villingen-Schwenningen, Weimar, Wildau, Wismar und Wolfenbüttel. Weitere Infos zum Film findet ihr auf der offiziellen Webseite.

Was Bud Spencers kleiner Freund H7-25 heute macht, erfahrt ihr hier:

Was wurde aus Cary Guffey alias H7-25? Das macht Bud Spencers kleiner Gefährte heute

Sie nannten ihn Spencer bekommt neue Synchro-Fassung

Bislang erschien die Doku nur untertitelt, zum Kino-Release bekommt Sie nannten ihn Spencer eine deutsche Version in bester Manier von Synchro-Papst Rainer Brandt. Der hat den alten Filmklassikern mit seinen genialen Sprüchen in Deutschland maßgeblich zu ihrem Ruhm verholfen und ihren Kult mitbegründet. Fans dürfen sich auf die bekannten Stimmen der Original-Synchronsprecher wie etwa Thomas Danneberg freuen, doch das ist noch nicht alles. Dem Original-Film wurde zusätzlich neues Material hinzugefügt, unter anderem handelt es sich um ein letztes Interview mit Bud Spencer selbst. Wer am 31. Oktober 2019 in die Kinos geht, unterstützt außerdem einen guten Zweck. 90 Cent jedes erlösten Tickets gehen an die Hilfsorganisation Ein Herz für Kinder.

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„Nehme das auf mich“: So erklärt Schröder das WM-Debakel

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Es regnete in Shenzhen, wie so oft. Passend zur Stimmung im fürchterlich dunklen Raum Madrid 3 des Hotel Intercontinental, wo Dennis Schröder und die übrigen Nationalspieler ein „Meet and Greet“ mit den deutschen Fans abhalten durften. Ausgerechnet nach diesem so durch und durch deprimierenden Tag für den deutschen Basketball. 

„Es ist enttäuschend, natürlich ist jeder daran Schuld“, sagte Schröder bei der Ursachenforschung für das blitzschnelle Scheitern in China. Mit reichlich Vorschusslorbeeren war die deutsche Mannschaft ins Turnier gegangen, mit großen Hoffnungen – schon nach zwei Spielen ist (fast) alles vorbei. Die Mission ging gründlich schief, der Spielmacher schob die Verantwortung nicht weg: „Ich nehme das in erster Linie auf mich, ich bin ja der Leader der Mannschaft. Da habe ich gar kein Problem mit.“

DBB-Auswahl spielt um Plätze 17-32

Kein Sieg aus zwei Spielen, das hat noch keine deutsche Mannschaft bei einer WM „geschafft“. Statt in der zweiten Runde um den Viertelfinaleinzug zu kämpfen, spielt das hochgelobte und zweifellos hochtalentierte Team nach der Pleite gegen die Dominikanische Republik (68:70) um die Plätze 17 bis 32. Eine kräftige Ohrfeige, doch das Turnier ist nicht vorbei. Es geht noch um was.

„Wir müssen auf jeden Fall einen Weg finden, damit wir alle noch einmal an einem Strang ziehen und jetzt wenigstens die Aufgabe erfolgreich lösen“, sagte Schröder. Und die Aufgabe ist es, sich für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren. Vom Direktticket waren Schröder und seine Mitstreiter in China so weit weg, wie es nur geht. 

Schröder: „Teamchemie war gut“

Aber warum? Schröder hatte keine richtige Erklärung, aber einen Ansatz, der tief blicken lässt. „Die Teamchemie bei uns war gut. Es war immer positiv im Training, aber im Spiel war es ein bisschen anders. Da hat jeder mit sich selbst gekämpft. Die Gegner hatten mehr Energie“, stellte der NBA-Profi fest, schob aber nach: „Ich will nicht sagen, dass es daran gelegen hat. Das würde zu weit gehen.“  

Für Bundestrainer Henrik Rödl war „eine Kombination von ganz vielen Dingen“ der Grund für den überraschenden Absturz. Er habe das Gefühl gehabt, „dass wir unter der Last nicht funktioniert haben“. Einer möglichen Trainerdiskussion sieht der 50-Jährige gelassen entgegen: „Ich habe im Moment keinen Grund, mir darüber Sorgen zu machen. Ich werde versuchen, der Mannschaft zu helfen und die Chance auf Olympia offen zu halten.“ 

Auch für Schröder soll es weitergehen, ein Rückzug ist kein Thema. „Dafür bin ich ein zu großer Kämpfer. Wir können viel erreichen. Aber da müssen natürlich auch alle mitziehen. Solange auch alle mitziehen, bin ich dabei, keine Frage.“

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Schon am Donnerstag kommt der erste Vertrauenstest. Gegen Jordanien (10.30 Uhr MESZ/MagentaSport) muss der erste Sieg her, das Ergebnis geht wie alle vorherigen mit in die Platzierungsrunde. Nach dem Umzug nach Shanghai sind weitere Erfolge gegen Jordanien und den Senegal gefragt, sonst wird es eng. Für das Startrecht bei einem Qualifikationsturnier muss wohl mindestens Platz zwei in der neuen Vierergruppe her. 

„Das sind Gegner, die wir alle schlagen können“, sagte Rödl. Die Mannschaft müsse „sich jetzt einfach zusammenreißen, damit sie eine Chance auf den nächsten Sommer hat. Olympia ist ja eine Riesensache, für alle.“

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So erklärt der verletzte Federer sein Scheitern

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Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer ist nach einem Fünfsatz-Krimi im Viertelfinale der US Open ausgeschieden. Der 38-jährige Schweizer verlor am späten Dienstagabend (Ortszeit) im Arthur-Ashe-Stadium von New York gegen den früheren ATP-Champion Grigor Dimitrov 6:3, 4:6, 6:3, 4:6, 2:6. Im achten Duell mit dem Bulgaren kassierte der 20-malige Grand-Slam-Sieger seine erste Niederlage.

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Im Anschluss sagte Federer, dass er das ganze Match über von Schmerzen im oberen Rückenbereich beeinträchtigt worden war, wollte sein Ausscheiden aber nicht darauf schieben. „Es gehört dazu, ich hatte meine Chancen. Grigor hat es auch gut gemacht“, sagte der Wimbledonfinalist: „Es ist eine Enttäuschung, das ist klar. Natürlich wäre die Chance größer gewesen, wenn ich mich besser gefühlt hätte.“

„Ich bin einfach nur glücklich“, sagte Dimitrov im Court-Interview: „Im ersten Satz war ich ein bisschen nervös, Roger hat sehr gut aufgeschlagen. Ich habe mir nur gesagt: Bleib im Match. Ich habe mich physisch sehr gut gefühlt, am Ende war Roger aber auch nicht 100 Prozent er selbst.“

Federer spielt zu fehlerhaft

Nach einem souveränen ersten Satz Federers wurde Dimitrov, der nach seinem Sieg bei den ATP-Finals 2017 von Verletzungen und Formkrisen zurückgeworfen wurde, immer stärker. Federer leistete sich hingegen 60 unerzwungene Fehler, war dazu schwach in der Ausbeute seiner Breakchancen. Er nutzte nur vier von 14 Möglichkeiten, Dimitrov den Aufschlag abzunehmen.

Begünstigt durch Federers Fehler entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach einer medizinischen Auszeit kassierte der Schweizer zu Beginn des Entscheidungssatzes direkt zwei Breaks zum 0:4, nach 3:12 Stunden verwandelte Dimitrov um 23.46 Uhr seinen ersten Matchball.

Der Weltranglisten-78. ist damit der am schlechtesten klassierte Spieler in einem Grand-Slam-Halbfinale seit Rainer Schüttler, der 2008 in Wimbledon als Nummer 94 der Welt in die Runde der besten Vier einzog. Bei den US Open hatte letztmals 1991 in Jimmy Connors (Nummer 174) ein Halbfinalist ein tieferes Ranking.

Medvedev trifft auf Dimitrov

In seinem dritten Major-Halbfinale trifft Dimitrov nun auf den aufstrebenden Russen Daniil Medvedev.

Der Weltranglisten-Fünfte bezwang Stan Wawrinka, der 2016 in New York gewonnen hatte, nach hartem Kampf mit 7:6 (8:6), 6:3, 3:6, 6:1 und erreichte sein erstes Halbfinale auf Grand-Slam-Ebene. Medvedev ist der erste Russe seit neun Jahren, dem dies gelang, und qualifizierte sich für die ATP-Finals in London am Ende der Saison. 

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„Ich bin sehr glücklich, in meinem ersten Grand-Slam-Halbfinale zu stehen“, sagte der 23-Jährige nach der Partie und erzählte: „Das Spiel war echt komisch. Ich hatte Schmerzen in meinem Oberschenkel und hätte im ersten Satz nicht gedacht, dass ich das Match beenden kann.“ Die Einnahme eines Schmerzmittels im ersten Durchgang habe ihm aber geholfen.

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Sim-Swapping: Wenn Telefonnummern zu Waffen werden

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SIM cards lie on a table in this photo illustration taken in Sarajevo

Selbst Twitter-Chef Jack Dorsey hat es erwischt: Kriminelle haben seine Telefonnummer geklaut. Die Methode hinter dem Angriff gefährdet nicht nur Prominente, sondern auch ganz normale Nutzer.

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„World of Warcraft Classic“: Der WoW-Effekt

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Unser Autor hat früher einen Ork in „World of Warcraft“ gespielt. Zum 15-jährigen Jubiläum kehrt er zurück in die Welt rund um Azeroth. Und ist wieder fasziniert.
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