Games stecken voller Entscheidungen. Doch selten müssen die Spieler Position beziehen. Passiert das doch, wie in „Life is Strange: Before the Storm“, verändert das alles.
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Videospiele: Alles hat ein Ende, nur das Spiel hat zehn
Parce Plus: WLAN-Zwischenstecker für ein smartes Zuhause
Der Trend unserer Zeit geht schon seit längerem in die Richtung der kompletten Vernetzung unserer Alltagstechnologie. Längst synchronisieren sich nicht mehr nur Smartphone und Computer miteinander. Ein Garagentor über das Handy zu öffnen ist beispielsweise absolut nichts Außergewöhnliches. Spätestens seit Amazons Alexa haben sich Technikliebhaber mit der Idee angefreundet das komplette Eigenheim zentral steuern zu können. Doch unsere älteren Geräte sind natürlich nicht auf diesem Stand der Technik, was viele von jenen, die am liebsten ihr ganzes Haus vernetzen möchten, von der Umsetzung abhält, da sie sich nicht sämtliche Elektrogeräte noch einmal in „neu und smart“ kaufen möchten.
Parce Plus WLAN Zwischenstecker (Bild: Hersteller)
Eine gute Alternative zum oben genannten Problem bietet hier der Parce Plus Zwischenstecker. Der Parce Plus Zwischenstecker lässt sich über das Smartphone steuern und erlaubt dadurch die Kontrolle über die Geräte, die eingesteckt werden. Dabei ist er schlicht und minimalistisch gehalten.
Kinderleichte Bedienung der guten alten Elektrogeräte
Den Parcel Plus zu nutzen ist absolut simpel; das Gerät fungiert als Zwischenstück zwischen Endgerät und Steckdose. Er erlaubt es uns, Haushaltsgeräte über das Smartphone zu steuern, die überhaupt nicht Smartphone-ready sind. Dabei kann der Parcel Plus entweder direkt in eine Steckdose oder in eine Steckerleiste bzw. ein Verlängerungskabel gesteckt werden. Das Endgerät, beispielsweise eine Lampe, wird in den Parcel Plus gesteckt und fertig ist die Installation.
Die für Android und Apple verfügbare Smartphone-App erlaubt dem Benutzer nun Vollzugriff auf die Stromzufuhr. Die Verbindung erfolgt via WLAN. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, die Stromquelle zu aktivieren bzw. zu deaktivieren oder Informationen über den Stromverbrauch in der App zu lesen. Auch ein Archiv der bisherigen Verbrauchswerte wird angelegt, was es dem Benutzer erleichtert, den Stromverbrauch seiner Endgeräte über lange Zeit hinweg im Auge zu behalten.
Eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten im Alltag
Die Möglichkeiten, die dieses Gadget bietet, sind breit gefächert. Es fungiert nicht nur als Fernbedienung für die Nachttischlampe, sondern kann, dank der vielseitigen App, den Alltag gehörig erleichtern. Wie klingt beispielsweise eine zeitlich perfekt abgestimmte Kaffeemaschine, die auf die Minute pünktlich eine frische Tasse aufbrüht sobald man morgens aufsteht? Dank dem in der App integriertem Timer kein Problem!
Die Geräte lassen sich nicht nur an- und ausschalten, sondern können über eine digitale Zeitschaltuhr via App programmiert werden. Das ist nicht nur enorm praktisch, sondern eröffnet eine ganze Reihe an möglichen Anwendungen. Sei es die bereits erwähnte Kaffeemaschine mit perfektem Timing, eine Lampe die sanft mit dem Wecker angehen soll, die Heizung, welche eine Stunde vor dem Nachhause kommen nach einem anstrengenden Arbeitstag den Raum vorwärmt oder eben der Fernseher im Kinderzimmer, der nach 20 Uhr plötzlich streikt. All jenen, die am liebsten ihr ganzes Haus verknüpfen wollen, um dieses dann über ein einziges Gerät zentral zu steuern, ist der Parce Plus nur zu empfehlen. Derzeit kann er auf der Parce-Website für 49,95 Euro vorbestellt werden. Nachfolgend findet ihr auch günstigere Alternativen auf Amazon.
WLAN Zwischenstecker kaufen
Ludwig versus Cecotto: Ein geschichtsträchtiger Zweikampf
Im Juni 1992 wurde auf dem berühmten Nürburgring ein Kapitel beendet, von dem vor allem ältere DTM-Fans heute noch schwärmen: Die beiden letzten DTM-Rennen auf der legendären Nordschleife mit dem atemberaubenden Zweikampf Klaus Ludwig (Mercedes) vs. Johnny Cecotto (BMW).
25 Jahre danach trafen die beiden Protagonisten am heutigen Mittwoch erneut aufeinander. Tatort wie damals die Nordschleife. In einem von der DTM-Dachorganisation ITR initiierten Film ist das spektakuläre Duell der beiden Rivalen noch einmal nachgestellt worden.
Zu sehen ist der Beitrag am morgigen Donnerstag (7. September) im Morgenmagazin der ARD um 5:50, 6:50 und 7:50 Uhr. Wer so früh noch nicht auf den Beinen ist, kann sich den Film alternativ auch auf ’sportschau.de‘ anschauen.
„Tourenwagen-König“ Ludwig siegte damals in beiden Läufen, die im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens über die Bühne gingen, mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,18 beziehungsweise 0,37 Sekunden vor Cecotto. Ludwigs Markenkollegen Keke Rosberg, Bernd Schneider und Kurt Thiim hatten jeweils auf den Plätzen drei bis fünf das Nachsehen.
Mit dem Doppelsieg auf seiner Hausstrecke in der Eifel übernahm Klaus Ludwig auch die Tabellenführung. Knapp vier Monate später sorgte der Mercedes-Neuzugang in Hockenheim im 2.5 Evo 2 – der von einem 373 PS-starken AMG-Motor angetrieben wurde – für den ersten Titelgewinn der Stuttgarter.
© Motorsport-Total.com
„Sommerhaus der Stars“: Blitzeblöd und trotzdem gewonnen
Das war irgendwie so plötzlich. Gerade menschelte es doch endlich mal im „Sommerhaus der Stars“, da war es auch schon vorbei. Dabei hätte man besonders Helena Fürst doch noch ein wenig Katzengesang von ihrem Ennesto Monte gegönnt. Das vielleicht einzige Mal in dieser Staffel verhielt sich der inzwischen als Ex-Freund gehandelte Mann im Ansatz liebevoll, sang ein Liebeslied für Helena. Die weinte vor Rührung, was Ennesto ganz trocken kommentierte: „Siehst du, Ennesto kann treffen direkt ins Auge. Und ins Herz.“ Ins Herz getroffen, allerdings im negativen Sinne, hatte Monte bei der Anwältin während der gesamten Staffel.
Dass beide sich im Finale nicht an die Gurgel gingen, überraschte da schon doch.
Promi sein lohnt sich nicht
Getoppt wird diese Überraschung nur von der geldgierigen Saskia. Sie rechnete vor, dass sie für die Siegesprämie von 50.000 Euro mehr als drei Jahre arbeiten gehen müsste. An dieser Stelle wissen wir nun alle: Prominent sein zahlt sich nicht immer aus. Wenn man dann noch bedenkt, dass Fernsehdeutschland nun genau Bescheid weiß über ihre Weinerlichkeit, ihren fehlenden Kampfwillen und eben auch über den Verdienst eines Playmates, dann ist es all das irgendwie nicht wert.
Mit dem Titel „Ex-Freundin von“, denn ja, auch diese beiden haben sich trotz Heiratsantrag im Finale schon wieder getrennt, lässt sich eben kein Geld verdienen. Die 25.000 Euro, gesetzt den Fall das Paar hat die Siegesprämie fair geteilt, kann man sich das Leben da schon ein bisschen erleichtern. Vielleicht aber muss Saskia das Geld auch in eine gute Rechtschutzversicherung investieren. Sie nannte Helena eine „Hexe“. Die drohte sofort mit Klage, Beleidigungen dieser Art, noch dazu im Fernsehen ausgesprochen, das kann die Fürstin nicht durchgehen lassen. „Ich kann auch nicht jeden verklagen, der mich beleidigt“, rechtfertigte sich das Playboy-Sternchen. Vielleicht ja doch, es tun sich dank „Sommerhaus der Stars“ vielleicht auch ungeahnte Karrieremöglichkeiten auf.
Keine Harmonie im „Sommerhaus der Stars“
Heiratsantrag, Lobgesänge – war das Ende also doch zu harmonisch? Natürlich nicht. Den Sieg zum Greifen nahe erklärte Matthias Mangiapane seinem Partner Hubert: „Jetzt ist nichts mehr mit Kuschelkurs“. Spitzohrig schlich Nico Schwanz heran: „Aber trotzdem vertragen wir uns doch?“ – „Nö!“, kam die Antwort. Der Kuschelkurs wurde wegen Rechtschreibschwächen dann leider abgebrochen, im Halbfinale schieden die beiden Paradiesvögel aus.
Besagtes Halbfinalspiel wurde von allen Teilnehmern begeistert kommentiert, es ging darum ein Kreuzworträtsel zu lösen. Beim Wort Rendezvous scheiterten leider alle, von Rondeveuss bis Raundeovs war viel Schönes dabei. „Wir sind einfach dumm, weil wir nicht mal buchstabieren können“, ereiferte sich Saskia. „Mit sowas kannst du die Karriere auch kaputt machen.“ Man ist schon wieder versucht, zu fragen, von welcher Karriere die Frau da spricht, aber „Team Blitzeblöd“, wie Nico Schwanz sich selbst nannte, lebt eben in seiner eigenen Welt. Rechtschreibschwäche hin oder her, lösungsentscheidend war die richtige Schreibweise von Rendezvous nicht. Das erkannte Helena Fürst und riet einfach das gesuchte Lösungswort. Bei RTL hatte der Quizbeauftrage viel Humor bewiesen, galt es doch „Schatz“ zu erraten. Ein Begriff, der im „Sommerhaus der Stars“ wahrlich überstrapaziert wurde und dabei gleichzeitig zum leeren Wort verkam.
Neue Karrierechance: andere verklagen
In drei Finalspielen, die RTL in fünf Minuten Zusammenschnitt, ereignete sich unglaubliches. „Team Blitzeblöd“ schaffte es nicht nur, aneinander gekettet einen kleinen Parcours zu meistern, sondern am Ende auch noch je vier Zeilen aus einer Schokopralinenwerbung fehlerfrei aufzusagen. Das glückte natürlich nicht auf Anhieb, aber immerhin, die harte Arbeit zahlte sich aus. Und für RTL floss hoffentlich einiges an Werbeeinnahmen vom Schokohersteller. Ungekennzeichnete Werbung, vielleicht könnte Verliererin Helena da auch gleich noch eine Klage anstreben? Klagen könnte natürlich auch Saskia, ihr ist im Finalspiel ein, halten Sie sich bitte fest, Nagel abgebrochen (!). Sie war kurz davor alles abzubrechen, aber Ex-Freund Nico motivierte sie nochmal alles zu geben. „Es war sehr interessant“ fasste die Fürstin ihre Erlebnisse im „Sommerhaus der Stars“ zusammen. War es das wirklich?
Sommerhaus der Stars 7.00
IFA: Innovationen kleinerer Startups
Zum ersten Mal ist auf der IFA in Berlin eine ganze Halle ausschließlich für kleinere Startup-Firmen reserviert, die dort ihre neuesten Entwicklungen präsentieren können.
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Basketball-EM: Diese Teams stehen im Achtelfinale
Das Zwischenziel erreicht, den Gruppensieg verpasst. Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft präsentiert sich bei der EM in guter Verfassung – trotz der Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Litauen.
Als Zweitplatzierter trifft die Mannschaft um Dennis Schröder im Achtelfinale am Samstag nun auf Frankreich (14.15 Uhr im LIVETICKER), das in der Gruppe A nur den dritten Rang belegte. Es ist das erste K.o.-Spiel bei einer EM seit zehn Jahren für Deutschland.
Nach den Erfolgen über die Ukraine und Georgien und der bitteren Niederlage gegen Israel präsentierte sich das DBB-Team gegen Italien wieder deutlich fokussierter und zeigte vor allem in der Defensive starkes Teamwork. Gegen Litauen gelang allerdings besonders im Schlussabschnitt wenig, das DBB-Team bezahlte teilweise Lehrgeld.
SPORT1 hat alle Infos zur FIBA Eurobasket 2017. (Der Spielplan im Überblick)
Wer steht im Achtelfinale?
In der Gruppe A schnappte sich Slowenien den Gruppensieg, dahinter landete überraschend Finnland vor Frankreich. Griechenland sicherte sich das vierte Achtelfinale-Ticket – Polen und Island sind raus.
Das deutsche Team belegte in der Gruppe B hinter Litauen Rang zwei. Italien und die Ukraine folgten in die Runde der letzten 16. Georgien und Gastgeber Israel schieden aus.
Titelverteidiger Spanien marschierte in der Gruppe C zum Gruppensieg, auch Kroatien, Montenegro und Ungarn sind vor dem letzten Gruppenspiel bereits weiter – im Gegensatz zu Tschechien und Rumänien.
In der Gruppe D sicherte sich die Türkei den vierten Qualifikationsrang. Am letzten Gruppenspieltag geht es zwischen Lettland, Serbien und Russland noch um den Gruppensieg. Großbritannien und Belgien verabschieden sich.
Das Achtelfinale im Überblick:
Samstag, 9. September:
Deutschland – Frankreich
Slowenien – Ukraine
Finnland – Italien
Litauen – Griechenland
Sonntag, 10. September:
Spanien – Türkei
Zweiter Gruppe D – Dritter Gruppe C
Kroatien – Dritter Gruppe D
Erster Gruppe D – Vierter Gruppe C
Wie ist der Modus der Eurobasket?
In der Vorrunde der Eurobasket gibt es vier Gruppen mit jeweils sechs Teams. Die ersten vier Teams in jeder Gruppe erreichen die K.o.-Phase, die komplett in Istanbul ausgespielt wird. Erstmals gibt es keine Platzierungsspiele mehr für die ausgeschiedenen Teams. (Die Tabellen im Überblick)
Wann spielt Deutschland?
31. August, 14.45 Uhr: Deutschland – Ukraine 75:63
2. September, 14.45 Uhr: Deutschland – Georgien 67:57
3. September, 20.30 Uhr: Deutschland – Israel 80:82
5. September, 17.30 Uhr: Italien – Deutschland 55:61
6. September, 13.45 Uhr: Deutschland – Litauen 72:89
9. September, 14.15 Uhr: Deutschland – Frankreich (Achtelfinale)
Wer zeigt die Basketball-EM 2017 live?
Die Telekom überträgt die deutschen Partien und weitere Spiele live über Telekom Sport im TV, online im Livestream über telekomsport.de und mobil in der App.
SPORT1 zeigt die Highlights der deutschen Spiele sowie Höhepunkte der Halbfinal- und Finalpartien im TV und Stream und begleitet alle Partien im LIVETICKER auf SPORT1.de.
Die Sendezeiten der Basketball-EM-Highlights auf SPORT1 im Überblick:*
Datum | Uhrzeit | Programm |
Freitag, 15. September | 23:00 Uhr | Basketball-Europameisterschaft Highlights Halbfinals |
Montag, 18. September | 18:00 Uhr | Basketball-Europameisterschaft Highlights Finale |
*weitere Highlight-Sendungen abhängig vom Abschneiden der deutschen Mannschaft
Klose schwärmt: Werner „kaum berechenbar“
Timo Werner, das viel gescholtene Kind – so zog es sich durch alle Kreise des deutschen Fußballs. Trotz starker Leistungen bei RB Leipzig erfuhr der 21-Jährige vornehmlich Häme und Spott.
Doch seit Kurzem hat sich das Blatt gewendet und Werner findet Anerkennung und Ehre für seine Leistungen. Den Lobeshymnen von Joachim Löw und Sturmkonkurrent Mario Gomez hat sich nun auch Miroslav Klose angeschlossen – und widerspricht unterschwellig dessen Kritikern.
„Kaum berechenbar“
„Zu Timos Stärken gehören die Laufwege, er reißt Lücken, ist ständig in Bewegung, um plötzlich mit hoher Geschwindigkeit in die Tiefe und den Rücken des Gegners zu stoßen“, sagte der DFB-Praktikant im kicker. „Das ist kaum berechenbar und schwer zu verteidigen.“
Er sei ein Instinktfußballer mit Spielwitz und einem unglaublichen Zug zum Tor.
„Keine Bedenken“
Ferner äußerte sich Klose zu Werners Wesen: „Mir gefällt, dass er ein wirklich angenehmer Junge mit einem guten Charakter ist, ich habe keine Bedenken, dass er abhebt.“
Zugleich verbat sich Klose, den RB-Stürmer direkt zum WM-Hoffnungsträger auszurufen. „Die Saison ist noch lang. Wer bei der Weltmeisterschaft dabei sein will, muss konstant auf hächstem Niveau spielen“, befand Klose.
„Can“-Bassist Holger Czukay ist tot
Er war ein Vorreiter von New Wave und Elektro-Pop: Der Mitbegründer und Bassist der Band „Can„, Holger Czukay, ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren im ehemaligen Studio der Band in Weilerswist.
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Ärger mit Online-Bezahldienst: Verkäufer aufgepasst! Mit diesem Trick zocken Betrüger über Paypal ab
Und wieder haben es Betrüger geschafft, eine neue Abzock-Masche zu entwickeln. Diesmal trifft es Paypal-Kunden, genauer gesagt: Privatverkäufer, die über Paypal die Bezahlung abwickeln. Eigentlich eine bekanntlich sichere Sache. Paypal ist mittlerweile eine der beliebtesten Online-Zahlungsformen, allein in Deutschland nutzen 19 Millionen Menschen den Bezahldienst. „Ich dachte, dass man nicht betrogen werden kann, dass das Geld sicher ist“, sagt Katharina Gerstmeier, die durch die Betrugsmasche 300 Euro verlor. Und das soll es auch sein: Paypal schreibt die Überweisungen von Papal-Kunde zu Paypal-Kunde in Sekundenschnelle gut, schneller als eine Banküberweisung. Darüber hinaus wirbt das Unternehmen damit, dass es einen Käuferschutz und auch einen Verkäuferschutz bei dieser Bezahlmethode gibt. Bei Verkäufen oder Waren, die nicht in Ordnung sind, wird das Geld durch Papal sofort zurückgebucht.
Gauner kaufen gehackte Paypal-Zugangsdaten illegal im Darknet
Doch Gauner nutzen neuerdings fremde Accounts, derer Login-Daten sie sich habhaft gemacht haben, um so den Verkäuferschutz zu umgehen und ahnungslose Verkäufer abzuzocken. So geschehen etwa bei Michael Nischt. Der 36-Jährige nutzt Paypal schon seit sechs Jahren für seine privaten Verkäufe, zum Beispiel über den Ebay Kleinanzeigenmarkt. Als er über eine Kleinanzeige seinen Laptop – ein ein MacBook Pro – im per Kleinanzeige verkaufte, bot er wieder den Online-Bezahldienst Paypal zur Abwicklung an. Um auf Nummer sicher zu gehen, verschickte er den Computer auch erst, als das Geld dafür auf seinem Paypal-Konto gutgeschrieben war. „Für meine Begriffe war der Käufer vertrauenswürdig. Nachdem wir uns auf den Preis geeinigt hatte, habe ich Minuten später schon eine Nachricht von PayPal bekommen: Geld ist eingegangen. Danach war der Fall für mich abgeschlossen“, erzählt Michael Nischt.
Wurden Ihre Profile und Intern… 14.50
Gehacktes Paypal-Konto + falsche Lieferadresse = Verlust des Verkäuferschutzes
Und doch wurde der Rüsselsheimer Opfer der Betrugsmasche: Das Geld kam von einem gehackten Paypal-Konto. Einzige Hürde der Betrüger: Sie müssen eine andere Lieferadresse angeben. „In der Bezahlnachricht von PayPal stand ein Hinweis mit der Adresse, wo ich das MacBook hinschicken sollte. Diese Adresse hatte der Käufer mir auch per WhatsApp noch einmal zugeschickt. Ein Blick in die Transaktionsdetails wäre für Michael Nischt besser gewesen: Denn die Adresse stimmte nicht mit der beim Paypal-Bezahlkonto hinterlegten überein. In den AGB von PayPal heißt es dazu: Wenn (…) der Verkäufer den Artikel an eine andere als auf der Seite „Transaktionsdetails“ angegebene Adresse versendet, gilt der Verkäuferschutz nicht.
Somit hatte Michael Nischt seinen Verkäuferschutz verwirkt – und das geld war weg. Natürlich hatte sich der Besitzer des gehackten Kontos bei Paypal gemeldet und Papal hatte den Betrag von 2305 Euro wieder zurück gebucht. Und der Laptop war ebenfalls futsch.
Paypal-AGB schließen Verkäuferschutz in bestimmten Fällen aus
Michael Nischt ist allerdings kein Einzelfall, der im irrtümlichen Glauben an seinen Verkäuferschutz auf die Masche der Betrüger hereinfiel. Katharina Gerstmeier bot im Internet Gutscheine im Wert von 300 Euro eines Elektroartikel-Martes an, da die schwangere Frau das Geld lieber für Babykleidung ausgeben wollte. Als man ihr 290 Euro bot, zögerte sie nicht lange. „Ich hätte eigentlich gar nicht gedacht, dass so viel geboten wird. Aber das Angebot habe ich dann dankend angenommen“, so die 30-Jährige. Der Betrüger gab an, kein eigenes Paypal-Konto zu haben und das seines Onkels nutzen zu wollen. Auch Katharina Gerstmeier erhielt das Geld von einem gehackten Paypal-Konto. Ihr Pech: Für den Verkauf von Gutscheinen gibt es bei Paypal gar keinen Verkäuferschutz, wie in den AGB festgehalten. Der Bezahldienst buchte das Geld zurück, um den geschädigten Kontobesitzer zu entschädigen – und Katharina Gerstmeier und ihr Mann blieben auf dem Gesamtschaden sitzen: keine Gutscheine und kein Geld.
„Paypal sollte in Kenntnis dieser Masche nachbessern“
Für den stern TV-IT-Sicherheitsexperten Tobias Schrödel trägt Paypal an dieser erfolgreichen Betrugsmasche eine Mitschuld. Er sagt: „PayPal wirbt mit Sicherheit. Der Verkäufer- und Käuferschutz funktioniert auch gut, solange sich alle an die Regeln halten. Das tun Betrüger aber einfach nicht. Und da sollte PayPal nachbessern, denn so etwas wie eine falsche Lieferadresse im Bemerkungsfeld, können die bemerken, das müssten sie bloß reinprogrammieren. Und das tun sie nicht.“
Solange das nicht geschieht, sollten private Verkäufer aufmerksam bleiben, vor allem wenn es um Werte von mehreren Hundert Euro geht. Die Tipps von Tobias Schrödel dazu haben wir hier noch einmal zusammengestellt:
- Über Verkäufer- und Käuferschutz genau informieren
Paypal informiert ausführlich über die Bedingungen, unter denen der Verkäufer- und Käuferschutz greift. Nehmen Sie sich diesen Moment Zeit, um die Voraussetzungen durchzulesen – in Ihrem eigenen Interesse. Hier kommen Sie zu der entsprechenden Paypal-Seite Verkäuferschutz / Käuferschutz
- Immer offizielle Paypal-Angaben nutzen
Sie als Verkäufer sollten Waren niemals an eine andere, als die im jeweiligen Paypal-Account Ihres Kunden angegebene Adresse (unter „Transaktionsdetails“) versenden – egal, welches Argument Ihnen geliefert wird. Sollte keine Adresse angegeben sein, fordern Sie, dass diese dort vom Käufer nachgetragen wird. Aufgepasst: Betrüger schreiben die „falsche Adresse“ meist in das Feld für Bemerkungen!
- Artikel immer verschicken
Auch sollten Sie sich nicht darauf einlassen, eine persönliche Übergabe von Geld oder insbesondere der verkauften Ware vorzunehmen. Denn auch dann greifen weder Käufer- noch Verkäuferschutz von Paypal.
- Nie den Standardweg verlassen
„PayPal bietet zwei Arten der Überweisung an“, erklärt IT-Experte Tobias Schrödel „Eine offizielle für Online-Geschäfte und eine für Freunde und Verwandte. Die offizielle dient dem Verkäufer- und Käuferschutz und ist kostenpflichtig. Sobald man bei einem Verkauf auf die Bezahlung für Freunde und Familie umgelotst wird, weil derjenige sich angeblich die Überweisungsgebühren sparen will, sollte man hellhörig werden. Denn dann verliert man auch den Käuferschutz.
Deshalb gilt: Nie den Standardweg verlassen! Sobald jemand den Standard-Abwicklungsweg oder den vom System vorgegebenen Weg verlassen will, ist Vorsicht geboten.
- Gutscheine ohne PayPal-Zahlung anbieten
Wer Gutscheine online – beispielsweise über Ebay – verkaufen möchte, der sollte die Bezahlung per Paypal gar nicht erst anbieten, denn damit verwirkt er sein Anrecht auf Verkäuferschutz laut Paypal-AGB: „Wenn ich sowas verkaufe, dann am besten über die klassische Überweisung, auch wenn das zwei oder drei Tage dauert. Das ist nämlich für mich als Verkäufer viel sicherer.“
- Bei größeren Geschäften stets die AGB durchlesen
Wer im Internet – egal auf welcher Plattform – Waren verkauft, die einen richtigen Wert haben (Fahrrad, Laptop, Smartphone etc.), der sollte sich unbedingt die Mühe machen und die AGBs der Plattform durchlesen, um sicher zu gehen, dass das Geschäft sicher abgewickelt werden kann.
- Und wie sicher ist Ihr Account noch?
Überprüfen Sie am besten regelmäßig über den kostenlosen Test des BSI oder des Hasso-Plattner-Instituts, ob Ihre Accountdaten – etwa von Paypal – schon gehackt wurden und womöglich für Betrüger im Internet zugänglich sind. Inzwischen sind davon leider Millionen illegal in Umlauf gekommen. Ein drittes Angebot dieser Art ist diese amerikanische Websites zur Überprüfung.
So erstellen Sie sichere Passw… 10 Tipps (2084844)
Farce zum Einstand: Zverevs lassen Becker hängen
Boris Becker droht als neuem „Head of Men’s Tennis“ der Abstieg zum Einstand. Die drei besten deutschen Tennisprofis Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber haben dem neuen starken Mann im deutschen Männer-Tennis für das Relegationsspiel der Davis-Cup-Mannschaft in der Weltgruppe vom 15. bis 17. September in Lissabon gegen Gastgeber Portugal einen Korb gegeben.
Dabei hatten beide Zverev-Brüder ihre Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert, Mischa Zverev noch nach seinem Ausscheiden bei den US Open. Alexander Zverev hatte im Mai am Rande des Turniers in München erklärt: „Ich spiele in Portugal.“ Seine Teilnahme sei sicher.
Zweitbesetzung gegen Portugal
Michael Kohlmann hat damit für das entscheidende Duell gegen den Abstieg nur noch eine Zweitbesetzung zur Verfügung. Der Teamkapitän nominierte für das Duell gegen die Portugiesen Jan-Lennard Struff und Cedrik-Marcel Stebe sowie die Debütanten Yannick Hanfmann und Tim Pütz.
„Die Absagen von Sascha, Mischa und Philipp sind für uns natürlich schwierig zu kompensieren“, sagte Kohlmann: „Dennoch fahren wir mit einem positiven Gefühl nach Portugal. Ich betrachte jede Partie als ausgeglichen, denke, dass wir in allen fünf Matches Siegchancen haben.“
Kohlmann stützt sich in seiner Einschätzung vor allem auf den Faktor Erfahrung. „Mit Jan-Lennard Struff haben wir eine Nummer eins im Team, die bereits über wichtige Erfahrungen im Davis Cup verfügt. Er hat uns im letzten Jahr in Berlin gegen Polen den Verbleib in der Weltgruppe gesichert und wird auch in Lissabon eine wichtige Säule für unser Team sein“, sagte der Teamchef.
Ohrfeige für Becker
Boris Becker dürften die Absagen kaum erfreuen. Das deutsche Tennis-Idol hatte im August mit sofortiger Wirkung seinen Posten als „Head of Men’s Tennis“ im Deutschen Tennis Bund (DTB) angetreten. Der 49-Jährige soll in Lissabon seinen ersten Einsatz haben. Dafür hatte sich Becker, der bei den US Open als Eurosport-Experte vor Ort ist, wohl sicher auch einen deutschen Sieg durch die deutschen Top 3 vorgestellt.
Die DTB-Equipe um Alexander Zverev hatte im Februar ihr Erstrundenspiel gegen Belgien in Frankfurt am Main mit 1:4 verloren und den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Portugal war von der Europa-Afrika-Gruppe aus in die Davis-Cup-Saison 2017 gestartet und hatte sich mit Siegen gegen die Ukraine und Israel seinen Platz in der Relegation gesichert.

