Zverev verpasst Halbfinale in China
Tennisprofi Alexander Zverev (20) hat den Einzug ins Halbfinale beim ATP-Turnier in Shenzhen/China verpasst.
Fünf Tage nach seinem Triumph mit der Europa-Auswahl beim Laver Cup scheiterte der topgesetzte Hamburger nach 1:31 Stunden mit 4:6, 5:7 an dem an Nummer sechs gesetzten Bosnier Damir Dzumhur.
Die deutsche Nummer eins hatte sich bereits im Achtelfinale schwer getan und nur mühsam nach 2:40 Stunden gegen den Belgier Steve Darcis durchgesetzt.
Alexanders Bruder Mischa Zverev, Nummer drei der Setzliste, war tags zuvor bereits im Viertelfinale gegen den Israeli Dudi Sela ausgeschieden.
Hannover behauptet Spitze – Füchse weiter unbesiegt
Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt Tabellenführer der Bundesliga.
Am siebten Spieltag gewannen die Niedersachsen mit einem treffsicheren Kai Häfner im rechten Rückraum gegen den HC Erlangen mit 25:19 (11:11).
Häfner erzielte acht Tore gegen Erlangen, fünfmal traf Linksaußen Casper Mortensen. Die Franken schafften es nicht, sich vom unteren Drittel der Tabelle abzusetzen und bleiben vorerst Zwölfter.
Füchse weiter ungeschlagen
Dahinter lassen sich die Berliner Füchse nicht abschütteln. Nach dem 31:29 (12:15) beim Altmeister VfL Gummersbach sind die Berliner als einziges Team der Liga noch ohne Niederlage, haben allerdings noch zwei Nachholspiele vor sich.
Gummersbach teilt sich nach der Heimniederlage gegen Berlin mit nur zwei Punkten aus sieben Spielen den vorletzten Tabellenplatz mit Aufsteiger Eulen Ludwigshafen.
Lange sah es nach einer Pleite der Berliner aus, doch dann verschärften die Füchse das Tempo und entführten unter anderem dank der neun Tore von Regisseut Petar Nenadic doch noch beide Punkte aus Gummersbach.
Last-Minute-Sieg für Leipzig
Eine überraschende Heimniederlage kassierte die HSG Wetzlar beim 22:23 (11:10) gegen den DHfK Leipzig.
Eine Sekunde vor der Schlusssirene gelang Nationalspieler Niclas Pieczkowski mit einem Distanzwurf das spielentscheidende Tor. Bester Leipziger Werfer war Linksaußen Yves Kunkel (8/3). Wetzlar rutschte durch die Niederlage vom fünften auf den siebten Platz ab.
Magdeburg siegt bei Schlusslicht
Neuer Fünfter ist der SC Magdeburg, der beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht TuS N-Lübbecke deutlich mit 31:20 14:8) gewann.
Neunmal traf Linksaußen Matthias Musche für Magdeburg, sieben Treffer steuerte Rechtsaußen Robert Weber bei.
Die Spiele im Stenogramm
TuS N-Lübbecke – SC Magdeburg 20:31 (8:14)
Tore: Kaleb (4), Bagaric (3), Zettermann (3), Remer (2), Rakovic (2), Torbrügge (2), Genz (2), Gruszka (1/1), Bechtloff (1) für Lübbecke
Musche (9/2), Weber (7), Musa (4), Kalarash (2), Damgaard (2), Zelenovic (2), Christiansen (1), Charpkowski (1), O’Sullivan (1), Bezjak (1), Green (1) für Magdeburg
Zuschauer: 1362
TSV Hannover-Burgdorf – HC Erlangen 25:19 (11:11)
Tore: Häfner (8), Mortensen (5), Böhm (4), Olsen (3), Brozovic (2), Karason (1), Pevnov (1), Diebel (1) für Hannover
Stranovsky (5/3), Büdel (4), Enström (2), Theilinger (2), Haass (2), Bissel (1), Jonas Link (1), Nikolai Link (1), Steinert (1) für Erlangen. – Zuschauer: 2804
VfL Gummersbach – Füchse Berlin 29:31 (15:12)
Tore: Sommer (8), Schukow (6), von Gruchalla (4/3), Kopp (2), Schröter (2), Becker (2), Matic (2), Pujol (2), Preuss (1) für Gummersbach
Nenadic (9), Lindberg (6/6), Fäth (6), Wiede (3), Plaza Jimenez (2), Struck (2), Zachrisson (1), Vukovic (1), Schmidt (1) für Berlin
Zuschauer: 2559
HSG Wetzlar – DHfK Leipzig 22:23 (11:10)
Tore: Bjornsen (4), Ferraz (4), Kvist (4), Herman (3), Lindskog (2), Kohlbacher (2), Forsell Schefvert (1), Cavor (1), Pöter (1) für Wetzlar
Kunkel (8/3), Pieczkowski (5), Janke (3), Semper (2), Rojewski (1), Rivesjo (1), Meschke (1), Krzikalla (1), Jurdzs (1) für Leipzig
Zuschauer: 4056
SEK-Ausbilder über Supermarkterpresser – „Sein verborgenes Handeln zeigt, wie feige er ist“
Ein Team aus 220 Einsatzkräften fahndet in Baden-Württemberg nach einem Supermarkt-Erpresser. Wie ist jemand gestrickt, der Gift in Babynahrung mischt? Christian Lüdke, ehemaliger Ausbilder des Spezialeinsatzkommandos NRW, gibt Antworten.
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Kabel, die die Welt zusammenhalten
Lichtimpulse lassen Daten blitzschnell durch Tiefseekabel rasen. Für schnelles Internet betreiben Konzerne wie Microsoft riesigen Aufwand – und hoffen, dass Haie ihr Werk nicht kaputt beißen.
Urbanista Seattle im Test: Kabelloses & schickes Klangwunder
Mit Over-Ear-Kopfhörern unterwegs zu sein ist nicht nur schick, sondern auch Einstellungssache, denn heutzutage findet die In-Ear Variante dank ihrer Minimalistik zunehmend Anklang. Da diese aber auch meistens den Kabelsalat mitbringen, haben kabellose Kopfhörer den Markt erobert. Wir hatten die Seattle Wireless Headphones für euch im Test und berichten im folgenden Artikel über unsere Erfahrungen damit.
Die schwedische Firma Urbanista hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Musikwiedergabe für ihre Kunden so angenehm und schick wie möglich zu machen. Sie stellen Lautsprecher und Kopfhörer verschiedenster Arten her und stecken ihr Herzblut in den Klang, sowie das schicke und minimalistische Design ihrer Produkte. Das getestete Modell gibt es beispielsweise auch noch in einer kabelgebundenen Variante, so ist für jeden etwas dabei.
Die schicke Verpackung der Kopfhörer ist optisch schon ein Hingucker. Der schwarze Karton hebt sich gut vom weiß-roségoldenen Aufdruck der Kopfhörer ab und fordert zum Auspacken auf. Ist der Deckel aufgeklappt, so eröffnet sich das erste Bild auf das Schmuckstück, der Kopfhörer mittig und schlicht im Karton, der restliche Lieferumfang befindet sich unter der Abdeckung. Mit dabei sind eine Gebrauchsanweisung, ein Micro-USB-Ladekabel, sowie ein Aux-Kabel zum Verbinden mit dem Smartphone – wenn man auf die Bluetooth-Verbindung verzichten möchte.
Ansprechendes Design und nette Features
Der gut verarbeitete Kunststoff wirkt hochwertig und fühlt sich ebenso an. Das Modell ist sehr schlicht designt, so findet sich der Label-Aufdruck “Urbanista” nur jeweils minimalistisch im Inneren des Kopfbügels. Das Logo der schwedischen Firma ziert sehr edel das Klapp-Scharnier. Der jeweils obere Kunststoff des Bügels und der Hörmuschel ist in roségoldenem Material gehalten. Der untere Teil des Bügels ist weiß und besteht aus einem weichen und gummierten Material, dies verhindert das Verrutschen auf dem Kopf und bietet sicheren Halt. Die Hörmuscheln sind mit weißem Kunstleder ausgekleidet und sehr weich gepolstert.
Des Weiteren können die Hörmuscheln platzsparend nach innen geklappt werden, um den Transport in der Handtasche oder dem Rucksack zu erleichtern. Sie können dank eines Schiebereglers nach unten hin ausgefahren werden, um sich jeder Kopfform anzupassen. Dies geschieht leichtgängig und schnell; auch beim Aufsetzen bleiben die Hörmuscheln in der eingestellten Position und verrutschen nicht wieder. Auf der linken unteren Seite ist der Aux-Eingang zu finden. Dieser ist äußerst praktisch, wenn man mal vergessen hat den Akku aufzuladen oder dieser unterwegs leer wird, dann ziehen die Kopfhörer ihre Energie aus dem Smartphone.
Urbanista Seattle – Musiksteuerung durch intuitive Touch-Bedienung
Die rechte Hörmuschel bietet noch ein wenig mehr. Ebenfalls versteckt auf der Unterseite befindet sich der Lade-Eingang für das mitgelieferte Micro-USB-Kabel, sowie ein kleiner Schieberegler mit Leuchtanzeige. Dieser wird zur Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone betätigt und die Anzeige leuchtet im Such-Modus rot. War die Verbindung erfolgreich verwandelt es sich in ein blaues langsames Blinken. In unserem Test verlief dies stets störungsfrei und zügig, die Verbindung war jederzeit stabil.
Des Weiteren versteckt sich auf dieser rechten Seite die eingebaute Touch-Einheit zum Steuern der abgespielten Musik ohne das Smartphone zücken zu müssen. Mit einfachen und intuitiven Wischgesten lässt sich die Musik sehr gut ansteuern. So kann man zum Beispiel mit dem Fahren des Fingers von oben nach unten die Lautstärke absenken und in die entgegengesetzte Richtung erhöhen. Dabei ertönt ein kleiner Feedback-Ton, um anzuzeigen, dass die Ansteuerung funktioniert hat. Das Wischen nach vorne, in Richtung des Gesichts, spielt den nächsten Titel an und verläuft ohne Feedback. Die Bedienung klappt jederzeit einwandfrei und weist keine Verzögerungen auf – endlich kann das Handy in der Tasche bleiben.
Die Hörmuscheln sind nicht nur angenehm weich gepolstert, sie beinhalten auch den berühmten “Memory-Schaum”, dies führt zu einem sehr angenehmen Tragen, da sie sich dem Ohr anpassen und dieses weich umschließen. Erst nach dem Absetzen breiten sich die Hörmuscheln wieder in die alte Form aus. Der Komfort ist mit diesem Fakt auf einem Maximum angelangt, denn das überzogene anschmiegsame Kunstleder tut sein Übriges dazu.
Komfortable Kopfhörer mit einwandfreiem Klang
Ist der Kopfhörer dann mit dem Smartphone gekoppelt, kann das Musikhören losgehen. Der Klang ist, wie versprochen, ein kleines Wunder. Die Musik wird immer klar und sauber wiedergegeben. Die Mitten sind dabei sehr gut, ebenfalls die Höhen kommen klar im Ohr an. Mit keiner abgespielten Musikrichtung kamen wir an die Grenzen der Kopfhörer, selbst der Bass kann sich sehr gut sehen, beziehungsweise hören lassen. Das alles kann man auch bei verschiedensten Lautstärken bestätigen, nichts hat dem klasse Sound der Seattle Headphones von Urbanista Abbruch getan.
Was sich ebenfalls sehen lassen kann, ist die hervorragende Akkulaufzeit von zwölf Stunden. Die Ladezeit des 172 Gramm leichten Kopfhörers beträgt nur zweieinhalb Stunden. Sollte der Akku unterwegs einmal leer sein, kann das Aux-Kabel, wie schon beschrieben, Hilfe leisten. Hilfestellung hingegen können die On-Ear-Kopfhörer auch selbst geben, dies funktioniert mit der verbauten Spracherkennung, welche mit Siri und GoogleNow kompatibel ist. Mit dem Mikrofon können natürlich auch Telefongespräche geführt werden. Eingehende Anrufe können durch einfaches Tippen auf das Toch-Feld angenommen und auch wieder beendet werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Seattle Kopfhörer auch nach der Testphase sicher ein treuer Begleiter bleiben wird. Dies natürlich erstrangig aufgrund des tollen Klangbildes, aber auch die frische und zugleich edle Optik spielen dabei eine Rolle. Die hochwertige Verarbeitung lässt uns ganz gewiss noch viel Freude mit den Kopfhörern haben. Für den unschlagbaren Preis von 99 Euro bekommt man von Urbanista einen tollen Kopfhörer, der in den Händen gehalten einen höheren Preis vermuten lässt. Erhältlich sind neben der getesteten Farbe noch Weiß, Petrolblau und Schwarz.
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Vettel in Malaysia zum Siegen verdammt
Sechs Sekunden haben beim Rennen in Singapur für Sebastian Vettel alles verändert. Nur ein paar Augenblicke war der Ferrari-Pilot unaufmerksam, doch der folgende Startunfall könnte Einfluss auf das gesamte Jahr haben. Er könnte Vettels Saison ruiniert haben.
Am Sonntag beginnen mit dem Großen Preis von Malaysia (9 Uhr im LIVETICKER) die letzten sechs Rennen, und Vettel ist gegen Mercedes-Star Lewis Hamilton klarer Außenseiter.
„So einen Rückschlag muss man wegstecken. Ich kämpfe weiter“, sagte Vettel vor dem Rennwochenende.
Erfüllt sich nach Vettels Crash von Singapur etwa die Vision von Toto Wolff? „Ich denke, der Kampf um die WM wird durch einen Ausfall entschieden“, sagte der Mercedes-Motorsportchef schon im Frühjahr.
Vettel darf weiter hoffen
Vieles deutet darauf hin, doch Vettel darf trotzdem weiter hoffen.
Es sind „noch genügend Rennen, um den Rückstand aufzuholen“, so der Ferrari-Pilot bei der SportBild. Dazu hatte Mercedes trotz des Sieges in Singapur große Probleme mit der Balance des Autos, während der Ferrari erneut gut funktionierte.
Malaysia ist zwar Mercedes-Land, „die Charakteristik der Strecke mit ihren flüssigen Kurven und langen Geraden sollte unserem Auto gut liegen“, sagt Wolff. Allerdings sind über Sepang in der ganzen Woche Gewitter möglich, ein Qualifying oder Rennen im Regen würde vieles ändern.
Vettel mit Bestzeit, Mercedes mit Problemen
Schon im ersten freien Training regnete es vor den Toren von Kuala Lumpur unentwegt. Schnellster war – in einem nicht aussagekräftigen Training – Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Im zweiten Training überzeugte Vettel mit Bestzeit, während Mercedes insgesamt einen rabenschwarzen Freitag erlebte.
Technische Probleme, zwei Ausritte ins Kiesbett, großer Zeitrückstand – die Silberpfeile müssen sich bis Samstag zum 3. Freien Training (ab 8 Uhr im LIVETICKER) und zum Qualifying (ab 11 Uhr im LIVETICKER) etwas einfallen lassen.
Für die anschließenden Grand Prix in Japan und den vorletzten WM-Lauf in Brasilien darf Ferrari sich zudem gute Chancen ausrechnen. In Mexiko und beim Finale in Abu Dhabi scheinen Überraschungen zumindest möglich. Als absolute Mercedes-Strecke bleibt dann nur noch der Kurs in Austin, Texas.
Reformen: ARD will sparen und effizienter werden
Die ARD kündigt in einem Bericht an die Rundfunkkommission der Länder zahlreiche Reformen an. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille überreichte das umfangreiche Papier am Freitag in Frankfurt.
Zu den Zielen gehöre, Inhalte wo immer möglich medienübergreifend zu recherchieren und zu produzieren, teilte die ARD am Freitag mit. Dank engerer Kooperation will die ARD effizienter werden und Abläufe in Verwaltung, Technik und Produktion standardisieren. Unterm Strich sollen das Kosten sparen: Das geschätzte Gesamteinsparvolumen bis 2028 liegt den Angaben zufolge bei rund 951 Millionen Euro.
«Wir kooperieren überall dort, wo wir dadurch besser und effizienter werden», erläuterte Karola Wille in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Nach ihrer Einschätzung steht die ARD vor dem größten Reformprozess ihrer Geschichte.
Tsunami verändert Artenvorkommen
Organismen haben es geschafft, tausende Kilometer über den Pazifik zurückzulegen. Der Tsunami 2011 in Japan schickte die Lebewesen auf Plastikmüll bis an die Strände der USA. Ein neuer Verbreitungsweg?
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LIVE auf SPORT1: Benzings Rückkehr gegen Bamberg
Es ist wieder soweit! Am Freitagabend geht die Basketball-Bundesliga (BBL) in die nächste Runde. SPORT1 zeigt die Partie zwischen s.Oliver Würzburg und dem amtierenden deutschen Meister Brose Bamberg am Freitag ab 20.30 Uhr LIVE im TV. Außerdem gibt es alle weiteren Spiele im LIVETICKER.
Die Würzburger haben kurz vor Saisonbeginn einen Königstransfer getätigt. Nationalspieler Robin Benzing wechselte für drei Jahre zu den Unterfranken.
Der 28-Jährige kehrt damit in die Bundesliga zurück, nachdem er zwei Jahre beim spanischen Erstligisten CAI Zaragoza gespielt hatte. Zuvor war Benzing von 2011 bis 2015 beim FC Bayern München aktiv gewesen.
Ludwigsburg und Bonn starten später
Am Freitag- und Samstagabend starten insgesamt 16 Teams in die neue Spielzeit. Für die Champions-League-Teilnehmer MHP Riesen Ludwigsburg und Telekom Baskets Bonn verzögert sich der Auftakt. (SERVICE: Der BBL-Spielplan)
Für die Riesen geht es erst am 5. Oktober los. Die erste Partie der Telekom Baskets Bonn ist für den 4. Oktober terminiert. Grund für den verspäteten Start der beiden Bundesligisten sind die Qualifikationsrunden für das internationale Geschäft.
Die Aufsteiger
Zu den 16 BBL-Teams gehören auch die beiden Aufsteiger Mitteldeutscher BC und die Oettinger Rockets. Während es für den MiBC die direkte Rückkehr in die BBL ist, ist es für Gotha das Debüt im deutschen Oberhaus.
Am Samstag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) kommt es direkt zur Neuauflage des Finals der vergangenen Zweitliga-Saison. Damals setzte sich das Team aus Sachsen-Anhalt in der Best-of-Three-Serie mit 2:0 durch. Zwar konnte sich Gotha dennoch über den Aufstieg freuen, Revanche möchten sie für die Niederlagen aber mit Sicherheit.
Die Titel-Favoriten
Auch in diesem Jahr ist der größte Favorit Brose Bamberg. In der vergangenen Saison feierte die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri den dritten Titelerfolg in Serie. Es war insgesamt die neunte Meisterschaft für die Oberfranken. Dass der amtierende Meister jedoch nicht unschlagbar ist, bewies der FC Bayern am vergangenen Sonntag und besiegte den amtierenden Meister im letzten Testspiel vor dem Saisonstart.
Mit 71:58 entschieden die Bayern das Duell gegen Bamberg deutlich für sich und unterstrichen ihre Titel-Ambitionen. Zudem müssen die Bamberger in der neuen Saison auf einen ihrer größten Leistungsträger der vergangenen Saison verzichten: Daniel Theis wechselte im Sommer in die NBA zu den Boston Celtics.
Ob das dritte große B, nämlich Berlin, dieses Jahr oben mitmischen kann, ist fraglich. In den vergangenen Spielzeiten spielten die Hauptstädter eine immer kleinere Rolle. Vergangene Saison schied der achtmalige Gewinner der BBL bereits in der ersten Runde gegen Bayern mit 1:3 aus. Allerdings steht mit dem neuen Trainer Aito Garcia Renenses ein Neuanfang bevor.
Ratiopharm Ulm schaffte es 2015/16 bis ins Playoff-Finale gegen Bamberg. Die Titelchancen stehen für den Underdog in diesem Jahr aber eher gering, denn die Donaustädter mussten einige Abgänge verkraften. Gegen ALBA Berlin (Samstag ab 18 Uhr im LIVETICKER) wartet auf die Ulmer gleich zum Auftakt ein starker Gegner.
