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Bamberg gewinnt Derby zum BBL-Auftakt

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Der frühere Serienmeister Brose Bamberg ist mit einem Derbysieg in die neue Saison der Basketball Bundesliga (BBL) gestartet.

Das Oberfrankenduell bei medi Bayreuth entschieden die Gäste nach einer starken ersten Hälfte mit 88:74 (47:29) für sich und bescherten ihrem Trainer Roel Moors ein erfolgreiches Debüt.

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Bamberg hatte sich nach der abgelaufenen Saison für einen Umbruch entschieden, und die Neuen lieferten. So war der Amerikaner Kameron Taylor mit 25 Punkten bester Werfer beim Sieger.

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„Das war ein erster guter Schritt. Jeder hatte ein gutes Gefühl. Wir haben es souverän zu Ende gespielt“, sagte Bambergs Louis Olinde bei MagentaSport.

Auch ratiopharm Ulm gelang bei der Premiere unter seinem neuen Trainer Jaka Lakovic ein Sieg. Gegen Rasta Vechta gewann das neuformierte Team um den deutschen WM-Teilnehmer Andreas Obst mit 84:62 (44:37).

Der slowenische Neuzugang Zoran Dragic war mit 18 Punkten Topscorer der Ulmer.

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Murray feiert ersten Sieg nach Comeback

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Der zweimalige Olympiasieger Andy Murray hat nach 266 Tagen wieder ein Einzel auf der ATP-Tour gewonnen. Der monatelang verletzt ausgefallene Schotte bezwang in der ersten Runde im chinesischen Zhuhai den US-Amerikaner Tennys Sandgren 6:3, 6:7 (6:8), 6:1 und trifft nun im Achtelfinale auf den an sieben gesetzten Australier Alex de Minaur.

„In gewisser Weise war es einer der härtesten Siege, die ich je errungen habe“, sagte Murray. Der frühere Weltranglistenerste Murray hatte nach einer Hüft-OP im Januar erst Anfang August in Cincinnati/Ohio sein Einzel-Comeback gegeben.

Auf der ATP-Tour blieb der 32-Jährige seitdem in zwei Matches ohne Satzgewinn, einzig beim zweitklassigen Challenger auf Mallorca konnte Murray zwei Partien für sich entscheiden. 

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Vor dem mit einer Million Dollar dotierten Hartplatzturnier hatte sich der Weltranglisten-413. bezüglich seiner Comeback-Aussichten sehr zurückhaltend geäußert.

Es sei „ein bisschen naiv und dumm“ zu denken, er könne wieder an die Spitze der Weltrangliste zurückkehren, sagte Murray der Nachrichtenagentur AFP. „Ganz ehrlich: Ich erwarte nicht, dass ich wieder meine Bestleistung erreiche.“

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Gesichtserkennung: Kein Kredit mit dieser Nase

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In China ist Gesichtserkennung so verbreitet, dass Menschen nach Schönheits-OPs vom Leben ausgeschlossen werden. Eine Webseite zeigt nun, wie künstliche Intelligenz uns auf Fotos sieht.

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iPhone 11 im Test: Brauche ich das wirklich?

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Das neue iPhone 11 ist da. Unser Autor hat damit Tierbabys gefilmt und sich in Slow-Motion. Klar ist es besser als sein altes von 2015. Aber es deshalb gleich kaufen?
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Wer schön sein will…: Warum immer mehr Männer Kosmetik kaufen

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Männer spüren laut einer Studie stärkeren gesellschaftlichen Druck, gut auszusehen. Der Markt für Kosmetik wächst, viele Unternehmen bieten spezielle Herren-Produkte an. Auch Werbung und Influencer spielen eine Rolle.
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Böse Buben, brennende Mädchen: „Struwwelpeter“ in Oberhausen

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Vermutlich ist der „Struwwelpeter“ das berühmteste Bilderbuch der Welt. Zum 125. Todestag seines Erfinders Heinrich Hoffmann zeichnet eine Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen nun seine Geschichte nach. Bis in die Gegenwart.
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Nach Sieg in Roter Hölle: Jicha stolz auf seine Jungs

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Der Stolz in der Stimme des einstigen Welthandballers war nicht zu überhören.

„Wenn man bedenkt, dass wir 48 Stunden vorher ein extrem wichtiges Auswärtsspiel in der Liga bestreiten mussten, ist diese Leistung heute als außerordentlich zu bezeichnen“, sagte Filip Jicha nach dem überraschend deutlichen Erfolg seines THW Kiel beim Vorjahresfinalisten der Champions League.

Mit 37:31 (16:13) hatte Kiel am Samstag die Rote Hölle von Telekom Veszprem erobert, die Defensive und der herausragende Niklas Landin im Tor waren die Garanten für den Sieg in Ungarn. In der Offensive stachen die acht Treffer des Norwegers Harald Reinkind und die perfekte Wurfquote des Ex-Europameisters Hendrik Pekeler (7/7) heraus.

„Ich bin sehr glücklich und mehr als zufrieden, wie wir heute hier aufgetreten sind“, sagte Trainer Jicha.

Weiteres Topteam wartet auf THW

Zwei Tage zuvor hatte sich der THW in der Bundesliga beim Bergischen HC zu einem Arbeitssieg gequält, den Glanz hob er sich dabei für die Königsklasse auf.

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Nach dem bitteren Last-Minute-Unentschieden zum Auftakt gegen Vive Kielce (30:30) ist der deutsche Rekordmeister damit wieder in der Spur, weiter geht es am Mittwoch gegen Meschkow Brest aus Weißrussland.

In der Gruppe B wartet auch noch Titelverteidiger Vardar Skopje, doch Jichas Kieler haben in Veszprem gezeigt, dass sie nach einjähriger Abstinenz wieder in der Lage sind, die Top-Teams der Champions League herauszufordern.

Auch wenn der Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020) noch lang ist: Kiel und auch Meister SG Flensburg-Handewitt (2 Siege) machen zu Saisonbeginn Hoffnung auf die erste deutsche Finalturnier-Teilnahme seit vier Jahren.

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Gelingt Leclerc in Singapur der Sieg-Hattrick?

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Die Formel 1 gastiert an diesem Wochenende auf dem Marina Bay Street Circuit in Singapur – und dort könnte es die ganz große Überraschung geben.

Denn in der asiatischen Finanzmetropole dominieren bislang nicht die Silberpfeile, denen der Kurs eher liegen sollte, sondern Ferrari-Pilot Charles Leclerc. (DATENCENTER: Ergebnis des Qualifyings aus Singapur)

Der Monegasse hatte auf dem Straßenkurs, auf dem am Sonntag ab 14.10 Uhr deutscher Zeit bei Flutlicht das Rennen (Formel 1: GP von Singapur, ab 15 Uhr im LIVETICKER)  gestartet wird, nach dem letzten Training auch das Qualifying für sich entschieden. 

In 1:36,217 Minuten war er etwa zwei Zehntelsekunden schneller als Lewis Hamilton im Mercedes und sein Teamkollege Sebastian Vettel.

Bei Mercedes lösten die überraschenden Kräfteverhältnisse eine Mischung aus ungläubigem Staunen und Jetzt-erst-recht-Stimmung aus. „Morgen werden wir aggressiv sein“, kündigte Hamilton an. Sein Motorsportchef aber äußerte sich skeptisch, was die Siegchancen in Singapur angeht.

Wolff: „Nicht ideal für uns“

„Ferrari kann morgen an der Spitze den Speed kontrollieren. Zweiter ist nicht ideal für uns. Und mit Vettel dahinter können sie natürlich mit ihren Strategien spielen“, sagte Toto Wolff.

Es könnte bei der zwölften Austragung auf dem Marina Bay Street Circuit also eventuell einen neuen Sieger geben. Bislang konnten dort nur Fernando Alonso und Lewis Hamilton sowie die beiden deutschen Piloten Vettel und Nico Rosberg gewinnen. 

Für Leclerc wäre es gleichzeitig der dritte Sieg in Folge, nachdem der Monegasse bereits in Belgien und Italien triumphieren konnte.

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Hamilton auf WM-Kurs

In der Gesamtwertung ist Hamilton jedoch weiterhin klar auf Kurs Titelverteidigung. Der Brite hat nach acht Siegen 63 Zähler Vorsprung auf seinen finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas.

Erster Nicht-Mercedes-Pilot in der Fahrerwertung ist Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, der in Singapur von Platz vier ins Rennen gehen wird, mit 185 Punkten.

So können Sie das F1-Rennen in Singapur LIVE verfolgen:

TV: RTL, Sky
Stream: Skygo
Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

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Witzig und wehmütig: Thees Uhlmanns Comeback-Album berührt

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Thees Uhlmann trägt das Herz auf der Zunge. Er teilt gern mit, was er mag, was ihn begeistert, nervt oder traurig macht. Auf seinem neuen Soloalbum zelebriert der einstige Frontmann der Deutschpop-Band Tomte besonders freigiebig das Einflechten von Namen bekannter Persönlichkeiten: «Junkies und Scientologen» ist eine Namedropping-Platte – und sie macht (nicht nur deswegen) großen Spaß.

«Es hat mir geholfen, über Menschen zu schreiben. Aber dass es am Ende 42 sind, hätte ich nicht gedacht», sagt Uhlmann lachend im Interview der Deutschen Presse-Agentur, in dem er einen Teil der Namen Revue passieren lässt. Sein Nachdenken über unterschiedlichste, mehr oder weniger berühmte Mitmenschen führte zu spannenden Songs: mal witzig, mal wehmütig, mal wütend.

Horror-König Stephen King, der tragische schwedische Elektropop-Star Avicii neben ABBA und Jürgen Klopp, die Ramones und der U2-Prediger Bono, Katy Perry, die Scorpions im Lied «Was wird aus Hannover», Martin Luther King, Bob Dylan – und noch viele, viele mehr: Es ist eine originelle Promi-Parade, die der 45-Jährige zum kraftvollen, von großen US-Vorbildern geprägten Rock aufmarschieren lässt. Man muss Uhlmann einfach gern haben für seine Ehrlichkeit und Empathie.

Mit seinem Solodebüt hatte der in Hemmoor (Nordniedersachsen) geborene Songwriter 2011 direkt Riesenerfolg – Platz 4 der deutschen Albumcharts. Es schadete sicher nicht, dass der Sänger und Gitarrist als «Deutschlands Bruce Springsteen» vermarktet wurde, Musik und Texte ließen den Vergleich durchaus zu. Der Albumnachfolger «#2» (2013) – passenderweise Charts-Rang 2 – lief sogar noch besser.

Danach las der in Berlin lebende Uhlmann Springsteens Autobiografie «Born To Run» (2016) als Hörbuch ein. Mit dem eigenen Roman «Sophia, der Tod und ich» (Kiepenheuer & Witsch) und einer langen Lesetour schaffte er den Durchbruch als Buchautor. Am 10. Oktober bringt er ein Buch über die Toten Hosen aus Kollegen- und Fan-Sicht heraus.

Aber neue Lieder? Da war lange Fehlanzeige. Schon im Opener von «Junkies und Scientologen» geht Uhlmann nun direkt darauf ein. «Fünf Jahre nicht gesungen» heißt der Song, in dem er seinen kreativen Durchhänger thematisiert: «Ich habe alles versucht/es hat nicht gereicht/allein in der Stadt/einsam hinter dem Deich».

Uhlmann wollte viel früher als Musiker wieder zurück sein. «Ich habe Lieder geschrieben, die ich aber selbst blöd fand. Ich habe mich für meine eigenen Texte geschämt», sagt er im dpa-Interview in Berlin. «Ich habe das dann vor mir zugegeben und bin noch mal tiefer in mich ‚reingegangen.»

Motiviert habe ihn auch das, was Uhlmann als «Dreieck der Schande» bezeichnet: der Brexit, Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten, der Aufstieg der rechten AfD in Deutschland. «Ich hatte so viel Wut darüber in mir und so viel Unverständnis. Deswegen dachte ich: Die Texte müssen härter und konkreter werden. Mehr Nachdenken, tiefere Gedanken – der Versuch, diesem ganzen Mist die Schönheit der Kunst entgegenzusetzen. Deshalb hat das so lange gedauert.»

Uhlmann hat kein Problem damit, sich zur Provinz zu bekennen – denn da kommt er her. Mit seiner jetzigen Wahlheimat, wo er Kindheit und Jugend seiner Tochter begleitet, ist der Mitgründer des Hamburger Indie-Plattenlabels Grand Hotel van Cleef nie ganz warm geworden. «Ich glaube, ich bin zu schwach für Berlin, ich bin zu klein für Berlin, ich bin nicht hart genug für Berlin», sagt er. «Aber aus dem Vermissen von Norddeutschland, dem Bedürfnis nach mehr Ruhe und weniger Menschen, wird bei mir schon auch Kreativität freigesetzt.»

Die von einer Band mit Produzent Simon Frontzek eingespielten Songs sind so melodisch und mitreißend wie von früheren Uhlmann-Alben gewohnt – seine Texte sind reifer, klarer, teils auch politischer. «Der Deutsche ist erst zufrieden/wenn jemand am Boden liegt/und dann lobt er sich selbst/und tritt noch mal rein», giftet Uhlmann. Oder er verurteilt Frauenfeindlichkeit im Hip-Hop. «Wenn’s dann einen Shitstorm der Szene gegen mich gibt: Das halte ich schon aus», sagt er im Interview und schimpft noch ein bisschen auf die Macho-Rapper.

Skepsis, Trotz, auch Melancholie klingen oft durch in den neuen Uhlmann-Songs: «Mein ungebrochenes Unverständnis gegenüber der Welt», so nennt er das im gut sechsminütigen, epischen Titelstück. Aber am Ende bleibt doch Hoffnung – aufs «Morgenrot», auf die Zukunft.

Thees Uhlmann hat mit «Junkies und Scientologen» ein hellwaches, kluges Deutschrock-Album zur Stunde gemacht. Die Erfolgschancen nach so langer Abwesenheit beurteilt er vorsichtig: «Vielleicht ist Rockmusik ja tot. Wir haben auch keine Schauwerte zu bieten – keine nackten Frauen und keine Konfettikanone auf der Bühne. Aber unsere Fans wissen, dass sie von mir nicht verarscht werden.»

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Hertha-Profi fällt wieder lange aus

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Bundesligist Hertha BSC muss erneut länger auf Mittelfeldspieler Arne Maier verzichten.

Der U21-Nationalspieler zog sich im Training einen Riss des Innenbandes im linken Knie zu und wird vorerst ausfallen. Das teilte der Hauptstadt-Klub am Sonntag mit.

Maier war nach der U21-EM im Sommer verspätet in den Trainingsbetrieb der Berliner eingestiegen und fehlte wegen einer Reizung im Knie zum Saisonstart.

Erst in der Vorwoche konnte das Eigengewächs wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. 

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Bereits in der vergangenen Saison fehlte der 20-Jährige wegen einer Innenbandverletzung mehrere Wochen.

Zudem sorgten muskuläre Probleme sowie eine Leistenverletzung für Zwangspausen. 

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