Nach Sieg in Roter Hölle: Jicha stolz auf seine Jungs

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Der Stolz in der Stimme des einstigen Welthandballers war nicht zu überhören.

“Wenn man bedenkt, dass wir 48 Stunden vorher ein extrem wichtiges Auswärtsspiel in der Liga bestreiten mussten, ist diese Leistung heute als außerordentlich zu bezeichnen”, sagte Filip Jicha nach dem überraschend deutlichen Erfolg seines THW Kiel beim Vorjahresfinalisten der Champions League.

Mit 37:31 (16:13) hatte Kiel am Samstag die Rote Hölle von Telekom Veszprem erobert, die Defensive und der herausragende Niklas Landin im Tor waren die Garanten für den Sieg in Ungarn. In der Offensive stachen die acht Treffer des Norwegers Harald Reinkind und die perfekte Wurfquote des Ex-Europameisters Hendrik Pekeler (7/7) heraus.

“Ich bin sehr glücklich und mehr als zufrieden, wie wir heute hier aufgetreten sind”, sagte Trainer Jicha.

Weiteres Topteam wartet auf THW

Zwei Tage zuvor hatte sich der THW in der Bundesliga beim Bergischen HC zu einem Arbeitssieg gequält, den Glanz hob er sich dabei für die Königsklasse auf.

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Nach dem bitteren Last-Minute-Unentschieden zum Auftakt gegen Vive Kielce (30:30) ist der deutsche Rekordmeister damit wieder in der Spur, weiter geht es am Mittwoch gegen Meschkow Brest aus Weißrussland.

In der Gruppe B wartet auch noch Titelverteidiger Vardar Skopje, doch Jichas Kieler haben in Veszprem gezeigt, dass sie nach einjähriger Abstinenz wieder in der Lage sind, die Top-Teams der Champions League herauszufordern.

Auch wenn der Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020) noch lang ist: Kiel und auch Meister SG Flensburg-Handewitt (2 Siege) machen zu Saisonbeginn Hoffnung auf die erste deutsche Finalturnier-Teilnahme seit vier Jahren.

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