Gesichtserkennung, Riesen-Display und animierte Emojis: Das neue iPhone beeindruckt im Test. Und ist trotzdem nur etwas für absolute Fans.
Der Nanobag Einkaufsbeutel passt in jede Hosentasche
Mittlerweile kosten Plastiktüten selbst in den großen Modehäusern um die 20 Cent. Mit dieser Vorgabe soll zum Umdenken angeregt und das milliardenfache Wegwerfen von Plastiktüten eingedämmt werden. Auch wir geben uns größte Mühe, mit wiederverwendbaren Jutebeuteln als Beispiel voran zu gehen. Jedoch gelingt das auch nicht immer. Wenn der Einkauf spontan stattfindet, wird immer wieder auf Plastiktüten als Notlösung zurückgegriffen. Mit dem Nanobag habt ihr keine Probleme mehr eine Einkaufstasche dabeizuhaben.

Oft liegt es an der Größe der Stoffbeutel, sie nicht immer mit sich zu führen. Zusammengefaltet haben sie noch immer eine gewisse Größe und passen nicht eben mal in die Jacken- oder gar Hosentasche. Wenn man dann auch keine Handtasche dabei hat, geraten die Helferlein schnell in Vergessenheit. Mit der Kickstarterkampagne von TipTop Things Ltd. wird der gewöhnliche Einkaufsbeutel revolutioniert und kann ab sofort in jeder Hosentasche Platz finden.
Nanobag aus strapazierfähigem Nylon
Die Einkaufstasche des chinesischen Entwicklers ist auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches. Der Beutel hat die übliche Form mit zwei großzügigen Henkeln für den leichten Transport. Die Maße von 60 x 38 Zentimetern entsprechen einer gewohnten Größe. Das Material hingegen ist nicht so oft in diesem Bereich zu finden. Es handelt sich um sehr reißfestes Nylon, das zudem wasserabweisend ist. Tolle Materialeigenschaften, um dem Nutzer im Alltag robust und zuverlässig zur Seite zu stehen. Ähnliche Materialien und das gleiche Konzept findet ihr auch in dieser Picknickdecke im Hosentaschenformat.
Das besonders dünne Material hat lediglich eine Dicke von o,05 Millimetern und ist dadurch extrem leicht. Dies gibt dem Anwender die Möglichkeit, den Nanobag Einkaufsbeutel extrem klein zu falten. Das ist gleichermaßen auch das Hauptmerkmal und hebt das Produkt von anderen ab. Zusammengefaltet kommt die Tasche auf winzige Maße und findet sogar in der kleinsten Hosentasche ihren Platz. Endlich gibt es auch keine ausgebeulten Jackentaschen oder kein Chaos in Handtaschen mit ausgebreiteten Jutebeuteln mehr.


Reißfester und wasserabweisender Einkaufsbeutel für die Hosentasche
Mit einem Gewicht von nur 14 Gramm ist der Nanobag kaum spürbar. Trotzdem ist er so geräumig und strapazierfähig, dass er Einkäufe mit einem Gewicht von rund 23 Kilogramm gut tragen kann. Der Nanobag ist derzeit zur Finanzierung auf Kickstarter aktiv und kann dort für knapp 9 Euro versandkostenfrei und in vier Farben bestellt werden. Mit dabei ist auch eine Aufbewahrungstasche – ebenfalls im Nanoformat. Nachfolgend seht ihr noch das Video zur Kampagne. Ein ähnliches Produkt ist bereits auf Amazon zu finden; den Link findet ihr im Folgenden.
Mini-Einkaufstüte kaufen
Hamilton bricht Rekord – Vettel mit Problemen
Lewis Hamilton hat sich knapp zwei Wochen nach seinem Titelgewinn auch zum Auftakt des Großen Preises von Brasilien in weltmeisterlicher Form präsentiert. Der britische Mercedes-Pilot drehte im freien Training in Sao Paulo in 1:09,202 Minuten souverän die schnellste Runde des Tages und brach damit auch den Streckenrekord. Vor dem vorletzten Saisonrennen am Sonntag (17 Uhr im LIVETICKER) startete auch Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas (1:09,329) als Zweiter stark ins Wochenende.
Der Finne hat noch gute Chancen auf die Vize-Weltmeisterschaft, er liegt im WM-Klassement derzeit nur 15 Punkte hinter Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot (1:09,875) hatte zum Auftakt Probleme auf den schnellen Runden und landete nur auf dem sechsten Platz. Ein unnötiger Dreher und der folgende Ausflug auf den Grünstreifen am Vormittag sowie ein Beinahe-Crash bei der Boxeneinfahrt am Nachmittag passten ein wenig ins Bild. Hamilton hatte seine schnellste Runde schon am Vormittag gedreht, das Gleiche galt für Bottas.
Vor Vettel landete auch sein Teamkollege Kimi Räikkönen (Finnland/1:09,744) als Vierter, eingerahmt vom Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo (Australien/1:09,743) und Max Verstappen (Niederlande/1:09,750). Ricciardo wird am Sonntag wohl keine Hauptrolle im Rennen spielen, nach dem Wechsel der Energie-Rückgewinnungseinheit MGU-H steht ihm eine Rückversetzung um zehn Startplätze bevor.
Felipe Massa (1:10,102) belegte indes den siebten Platz. Der Brasilianer im Williams bestreitet seinen letzten Heim-Grand-Prix, er wird seine Karriere nach der Saison beenden. Der Emmericher Nico Hülkenberg (1:10,396) und Renault kamen nicht über Rang neun hinaus. Pascal Wehrlein (Worndorf) schloss im Sauber auf dem 20. Platz ab.
Insgesamt überraschte der doch deutliche Abstand von Mercedes auf Ferrari auf den schnellen Runden. Auf den Longruns waren die Roten mit Renneinstellungen allerdings nah dran, zudem ist beim Qualifying am Samstag Regen nicht unwahrscheinlich.
Cartoons von Til Mette: Rassistische Witze, darf der das?
stern-Cartoonist Til Mette zum Thema Comedy und Rassismus.
Krabbeltiere bevorzugen das Erdgeschoss
Wohnen Sie im Erdgeschoss? Haben Sie viele Fenster und Teppichböden? Dann sollten Sie sich über Krabbeltiere nicht wundern, zeigt eine neue Studie.
Read more on Source
DBB-Team ohne Giffey in WM-Quali
Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl muss in den ersten beiden Spielen der neu eingeführten WM-Qualifikation am 24. und 27. November auf Niels Giffey verzichten.
Der Forward erlitt am Samstag im Training bei seinem Klub Alba Berlin eine Bänderverletzung im linken Daumen und fällt vier bis fünf Wochen aus. Das teilte der Bundesliga-Zweite am Montag mit.
Rödl hatte am Freitag sein 19-köpfiges Aufgebot für die beiden Begegnungen gegen Georgien (24. November in Chemnitz) und in Österreich (27. November) bekannt gegeben. Ob der Deutsche Basketball Bund (DBB) einen Ersatz nominiert, ist noch nicht bekannt.
Mega-Strafe für Karate-Tritt! Evra gefeuert und gesperrt
Dem französischen Nationalspieler Patrice Evra droht nach seinem Karatetritt gegen einen Zuschauer das Karriereende.
Die Europäische Fußball-Union UEFA sperrte den 36-Jährigen am Freitag bis zum 30. Juni 2018 für alle europäischen Klubwettbewerbe und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro.
Unmittelbar nach dem Urteilsspruch teilte Olympique Marseille zudem mit, dass der Vertrag zwischen dem Klub und dem 36-Jährigen offiziell „in beiderseitigem Einvernehmen“ aufgelöst worden sei.
In der Mitteilung lobte der Klub Evras Verhalten bis zum dem Vorfall Anfang November, betonte aber, dass es inzwischen keine Voraussetzungen mehr für eine Zusammenarbeit gebe.
Evra hatte vor der Europa-League-Begegnung seines Klubs Olympique Marseille bei Vitoria Guimaraes (0:1) am 2. November einen Marseille-Fan angegriffen. Evra, der eigentlich auf der Ersatzbank Platz nehmen sollte, sah noch vor dem Anstoß die Rote Karte. Dem Tritt sollen Provokationen vonseiten der Fans vorausgegangen sein.
„Heute herrscht Traurigkeit. Zuallererst für Patrice Evra, der die Konsequenzen seiner Handlungen versteht. Für die Fans, die von dem Verhalten einiger Anhänger stigmatisiert wurden. Und natürlich für den Klub, dessen Ansehen Schaden genommen hat“, sagte OM-Geschäftsführer Jacques-Henry Audrey.
Olympique Marseille hatte Evra einen Tag nach dem Vorfall bis auf Weiteres suspendiert. Der Klub wurde von der UEFA zudem mit einer Geldstrafe von 25.000 Euro belegt, Vitoria muss 5000 Euro wegen des Platzsturms der Fans bezahlen.
Deutsche in den „Paradise Papers“: Multimillionär Josef Rick kritisiert „Steuer-Feudalismus“ in Deutschland
Josef Rick macht Millionen mit seinen Geschäften in Deutschland. Der 61-Jährige verdient mehr als eine Million Euro im Jahr, hat mindestens 30 Millionen auf der hohen Kante. Sein Steuerberater hilft ihm, legale Steuerlücken zu nutzen und damit nur einen Bruchteil der eigentlichen Steuern zu bezahlen – ebenso wie andere Vermögende in Deutschland. Und genau das kritisiert Rick selbst: die Privilegien der Privilegierten. Sie würden ihr Geld größtenteils aus dem eigenen Vermögen erzielen, und diese Einkünfte würden im Vergleich zu Einkommen aus Arbeit zu gering besteuert. „Wer ein auskömmliches Einkommen hat, der sollte in besonderer Weise zur Finanzierung des Staates beitragen“, so Josef Rick. Aktuell beträgt der Reichensteuersatz 45 Prozent und greift bei Alleinstehenden ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 256.000 Euro. Rick plädiert dafür, „dass wir uns den Spitzensteuersatz sehr genau angucken, und uns an die 90er Jahre erinnern, als er 50, 52, 55 Prozent betrug. Das wird für niemanden zu viel sein.“ Seiner Meinung nach würde der Staat von denjenigen mit mittleren Einkommen getragen: „Diejenigen die zwischen 50.000 und 150.000 Euro verdienen, die müssen die höchsten Sozialabgaben und die höchsten Steuern zahlen. Aber diese Menschen leisten auch am meisten für unsere Gesellschaft, weil sie eben am härtesten arbeiten.“ Wenn das Steuersystem für Wohlhabende vernünftiger wäre, könnten gerade die mit geringeren Einkommen, „die berühmte Krankenschwester, der Busfahrer und der Polizist, weitgehend ganz von der Einkommensteuer befreit werden.“
Tatsächlich ist vor allem das Vermögen in Deutschland ungleich verteilt: Laut der Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ der Deutschen Bundesbank gehörten 2014 den reichsten 10 Prozent der Deutschen 60 Prozent des Vermögens. Die untersten 50 Prozent vereinten unter sich gerade einmal 2,5 Prozent des Gesamtvermögens aller Deutschen. „Wenn man die Fakten zusammenlegt und das Gesamtbild auf sich wirken lässt, dann ist es erstaunlich, dass es in unserer demokratischen Gesellschaft akzeptiert wird, dass die finanzielle Oberschicht sich unterproportional an der Finanzierung des Staates beteiligt“, sagt Josef Rick. „Ich nenne das Steuerfeudalismus, weil sich die privilegierte Oberschicht – wie einst die Adligen –von vielen Lasten befreit und sich Privilegien schafft. Und der große Rest der Bevölkerung duldet das sogar noch. Das ist für mich sehr überraschend.“
INFO Steuern und Einkommen in Deutschland
Erbschaftsteuer lässt sich in vielen Fällen umgehen
Mit seinen Thesen trifft der 61-Jährige derzeit einen gereizten Nerv: Vor wenigen Tagen ist durch die „Paradise Papers“ bekannt geworden, wie Großverdiener und Unternehmen über dubiose Auslandsgeschäfte massenhaft Steuern vermeiden. Josef Rick fordert schon länger eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes, will eine bisher nicht erhobene Vermögenssteuer einführen und die so genannten Umgehungstatbestände abschaffen, die so genannte „Superreiche“ wie er ganz legal nutzen. Etwa bei der Erbschaftssteuer. Laut ihm werde das meiste Vermögen nämlich ohne Erbschaftssteuer vererbt. Eines seiner eigenen Objekte beispielsweise, ein Mehrfamilienhaus in Düsseldorf mit einem Verkaufswert von 6,5 Millionen Euro, wird auch er irgendwann an seine Kinder vererben. Auf dem Haus lasten noch Kredite von 2,3 Millionen, die den Wert auf 4,2 Millionen drücken. Als Mietimmobilie werde es zudem steuerlich anders als ein Eigenheim behandelt und vom Finanzamt lediglich mit 2,2 Millionen Euro bewertet, so Rick. Abzüglich der Kredite würde der Multimillionär in diesem Beispiel sogar Schulden in Höhe von 100.000 Euro an seine Kinder vererben – auf die keine Erbschaftssteuer anfällt.
steiner-zitat
„Reiche zahlen ohnehin den größten Anteil der Steuern“
Politischen Gegenwind bekommt der Multimillionär aus Ratingen unter anderem von der FDP-Politikerin Lencke Steiner aus Bremen. Die 32-Jährige ist Anteilseignerin und Geschäftsführerin eines familieneigenen Unternehmens für Verpackungsmaterialien. Geschätzter Jahresumsatz: 15 Millionen Euro. Bekannt wurde Lencke Steiner als Investorin in den ersten Staffeln der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Sie sagt: „Es gehört zu den Tatsachen, dass die Reichen den größten Anteil der Steuern schon leisten. Es ist auch erwiesen, dass mittlerweile ein Punkt erreicht ist, an dem viele nicht bereit sind, noch mehr zu bezahlen“, so die Bremerin. Auch höheren Erbschaftssteuern steht sie kritisch gegenüber. Viele kleine und mittelständische Unternehmen, die das eigentliche Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, würden daran kaputt gehen. Für Josef Rick ist das ein vorgeschobenes Argument, da Unternehmen ebenso wie Immobilien bei der Vererbung steuerlich gering bewertet werden.
Multimillionär 13.45In seinem Unternehmen läuft es für den Ratinger nämlich nicht anders: Mit seiner Holding Schäfer + Rick GmbH, die zahlreiche Tochterunternehmen unter sich vereint, baut, verwaltet und vermietet Immobilien – und kann dabei reichlich Steuern sparen. Eines seiner aktuellen Projekte: eine Tankstelle und ein Wohnhaus in guter Lage in Düsseldorf. Beides soll abgerissen werden und dort stattdessen ein einträgliches, modernes Mehrparteienhaus entstehen. Josef Ricks Firma gründet zu diesem Zweck eine neue Firma – eine Projektgesellschaft – deren einziger Wertgegenstand das Grundstück mit der Tankstelle und dem Haus ist. Kaufpreis für Grundstück und Gebäude: 1,8 Millionen Euro. Abriss und Neubau werden seine neue Firma etwa 6,2 Millionen Euro kosten. Das Objekt wolle er dann für rund 10 Millionen Euro wieder verkaufen – mit einem Gewinn also von zwei Millionen Euro. Da er nicht das Haus, sondern gleich die ganze Projektgesellschaft verkaufen wird, muss Josef Ricks Mutterkonzern für dieses Geschäft kaum Steuern bezahlen: „Wenn ein Unternehmen ein anderes Unternehmen veräußert, sind 95 Prozent des Gewinns daraus steuerfrei.“ Von dem tatsächlichen Gewinn in Höhe von zwei Millionen Euro muss das Unternehmen also nur 100.000 Euro versteuern; das macht eine Abgabe von gerade mal 30.000 Euro und entspricht 1,5 Prozent des eigentlichen Gewinns. Das sei ein ebensolches Steuerprivileg für große Unternehmen, so Josef Rick.
Steuervorteile trotz gebundenem Kapital?
Die meisten wohlhabenden Unternehmer wie Josef Rick oder Lencke Steiner haben einen Großteil des Geldes in ihren Unternehmen stecken, das Kapital ist damit gebunden. Für die FDP-Politikerin ist das genau der Grund, weshalb höhere Steuern unangebracht wären, sagt sie. „Ich kenne wenige Unternehmer, die sich jährlich mehrere Millionen ausschütten. Die meisten belassen ihre Gewinne in den Firmen.“ Am Beispiel ihrer eigenen Firma erklärt sie: „Wir sind ein klassisches Handelsunternehmen, bei dem das Kapital in den Waren steckt. Alles, was in unseren Lagern liegt, die ganzen Folien, Kartons, das kostet wahnsinnig viel Geld. Das ist aber kein Geld, das wir auf dem Konto haben, das ist auch kein Picasso, der an der Wand hängt. Sondern unser Reichtum sind unsere Waren, mit denen wir handeln.“stern TV-Kurzfilm Die Starbucks-SteuertricksSteuern sparen wie Apple 19.34Laut Rick profitieren Unternehmer davon aber auch beim Privatvermögen, indem sie sich ihre eigenen Steuern schönrechnen. Seine These: „Einkommensmillionäre können ihren Steuersatz in Deutschland weitgehend selbst bestimmen.“ Die ganz legalen Werkzeuge dafür würden ihnen von der Politik an die Hand gegeben. Steiner hingegen befürchtet, dass eine höhere Besteuerung der Unternehmer dazu führt, dass noch mehr Firmen ihren Sitz ins Ausland verlagern. Mit noch herberen Konsequenzen für die Wirtschaft und die Steuereinnahmen. Ihre Meinung: „Wir müssen einen Mittelweg finden.“
In einem Punkt waren sich dann aber doch beide Unternehmer einig: Es darf nicht sein, das internationale Firmen wie Amazon, Starbucks, Apple und andere, die auf deutschem Boden Umsatz machen, hier keinen Cent Steuern bezahlen. „Das sind Milliarden, die uns fehlen.“ Steiners Vorschlag: „Wenn wir darüber reden Reichtum zu besteuern, dann muss es auch europaweit eine Steuer geben, die gleich ist, damit wir nicht Anreize schaffen, umzuziehen und das Geld woandershin zu verschiffen.“
stern TV-Studiogespräch Rick-Steiner
Trainer gibt Entwarnung: Nadal startet bei ATP-Finale
Der angeschlagene Weltranglistenerste Rafael Nadal wird beim ATP-Finale in London an den Start gehen.
Das bestätigte Nadals Trainer Carlos Moya am Mittwochabend. „Rafa geht es gut, das Knie ist in Ordnung. Er hat nur ausgesetzt, um kein Risiko einzugehen. Er wird konkurrenzfähig sein, denn es ist das einzige Turnier, das er noch nicht gewonnen hat“, sagte Moya am Rande der „NextGen“-Finals in Mailand.
Nadal hatte das Viertelfinale beim Masters in Paris am vergangenen Freitag wegen einer Knieverletzung zwei Stunden vor Spielbeginn absagen müssen.
Der 31-Jährige Spanier trifft in der Pete-Sampras-Gruppe auf Dominic Thiem (Österreich), Grigor Dimitrow (Bulgarien) und David Goffin (Belgien). In der Boris-Becker-Gruppe spielen Alexander Zverev (Hamburg), Roger Federer (Schweiz), Marin Cilic (Kroatien) und Jack Sock (USA).
Vorjahressieger Andy Murray (Großbritannien) ist wegen andauernder Hüftprobleme in der Reha und kann seinen Titel daher nicht verteidigen. Verletzungsbedingt fehlen auch Novak Djokovic (Serbien) und Stan Wawrinka (Schweiz).
Kracher zwischen Füchsen und Flensburg LIVE
Am 12. Spieltag der Handball-Bundesliga kommt es am Donnerstag zu einem absoluten Spitzenspiel. Tabellenführer Füchsen Berlim empfängt die SG Flensburg-Handewitt (ab 19 Uhr im LIVETICKER).
Während die Füchse, die am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenletzten TuS N-Lübbecke mit 29:21 gewannen, von der Tabellenspitze grüßen, liegt Flensburg nur knapp dahinter auf dem dritten Platz. Für die Gäste gab es zuletzt ebenfalls ein Erfolgserlebnis. Gegen den TBV Lemgo setzten sie sich mit 25:22 durch.
Füchse freuen sich auf das Topspiel
„Wir freuen uns, dass wir wieder ein Heimspiel haben. Dazu auch noch gegen Flensburg. Das ist für alle ein ganz besonderes Spiel“, sagte Füchse-Spieler Hans Lindberg.
Auch der Geschäftsführer des Tabellenführers, Bob Hanning, ist gespannt: „Große Spiele sind nur mit großem Herz und großen Emotionen zu gewinnen – und natürlich auch mit unseren Zuschauern im Rücken. Wir freuen uns auf eine volle Halle.“
In dieser Saison trafen die beiden Teams bereits einmal aufeinander. Im Pokal-Achtelfinale musste sich Flensburg mit 26:29 gegen die Füchse geschlagen geben. Am Donnerstag können sie sich für das Aus nun revanchieren.


