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Landschaftsverbände: 770.000 potenzielle Nazi-Raubkunstwerke in NRW-Museen

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Nordrhein-westfälische Museen besitzen mindestens 770.000 Kunstwerke, die eine unklare Herkunft aus der NS-Zeit haben und bei denen es sich möglicherweise um Raubkunst handelt.
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Flensburg zittert sich nach Aufholjagd zum Sieg

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Der deutsche Handballmeister SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Gruppenphase der Champions League auch nach dem vierten Spieltag unbesiegt.

In einer umkämpften Partie gegen den kroatischen Meister RK Zagreb kam das in der Bundesliga zuletzt schwächelnde Team von Trainer Maik Machulla zu einem 20:17 (10:10). Mit 7:1 Punkten übernahm Flensburg zunächst die Tabellenführung in der Gruppe A.

In der Flens-Arena war Kreisläufer Johannes Golla mit fünf Treffern der erfolgreichste Werfer der Gastgeber, die in der Bundesliga derzeit nur Dritter sind und im DHB-Pokal bereits vom Überraschungsteam TSV Hannover-Burgdorf eliminiert wurden.

Flensburg fand schwer in die Partie, nach einem schnellen 2:5 und einem 6:10 berappelte sich die Mannschaft aber und ging mit einem Unentschieden in die Pause.

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Große Ehre: Schumacher Nachfolger von Kerber

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Mick Schumacher wird am 9. November beim Sportpresseball in Frankfurt als Nachfolger von Angelique Kerber als „Sportler mit Herz“ geehrt. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird die Auszeichnung in der Alten Oper persönlich entgegennehmen.

Schumacher reiht sich in Sportgrößen ein

Vor Kerber waren Nico Rosberg, Felix Neureuther, die Fußball-Weltmeister von 2014, Wladimir und Witali Klitschko, Michael Ballack, Franziska van Almsick, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und Sven Ottke mit dieser Ehrung bedacht worden.

Ball-Chef Jörg Müller hob als Begründung für die Wahl des 20 Jahre alten Mick Schumacher hervor: „Mick Schumacher berührt die Menschen. Mick lebt das, was einen Preisträger in der Kategorie Sportler mit Herz ausmacht: Menschlichkeit, Fairness und Engagement.“

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‚Keep fighting‘, so das Motto der Foundation der Familie Schumacher, sei für Mick Schumacher mehr als ein Aufruf. „Es ist seine Berufung. Ob im Sport oder im Umgang mit Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen“, führte Müller aus.

So habe Mick Schumacher erst kürzlich beim Formel-2-Rennen in Spa mit einfühlsamen Worten und Gesten die Mutter und den Bruder des tödlich verunglückten Franzosen Anthoine Hubert getröstet. „Einmal mehr zeigte hier Mick Schumacher eine Reife und Empathie, die jungen Menschen nicht automatisch in die Wiege gelegt wird“, unterstrich Müller.

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Nirvana-Frontmann: Kurt Cobains „MTV Unplugged“-Strickjacke wird versteigert

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In New York soll Ende Oktober eine Gitarre des früheren Nirvana-Frontmanns Kurt Cobain versteigert werden. Schätzungen zufolge soll das Instrument 300.000 bis 500.000 Dollar einbringen, wie das Auktionshaus Julien’s Auctions am Mittwoch mitteilte. Versteigert wird auch eine olivgrüne, verwaschene Strickjacke, die der Sänger 1993 fünf Monate vor seinem Tod bei einer „Unplugged“-Session des Musiksenders MTV trug – Schätzwert 200.000 bis 300.000 Dollar.

Dazu gehört ein handgeschriebener Brief von Cobains Witwe Courtney Love, in dem es heißt, dass dieses Instrument eine Lieblingsgitarre des Grunge-Musikers gewesen sei. 

Nicht nur Kurt Cobains Memorabilien

Die Versteigerung umfasst mehr als 700 Memorabilien von Künstlern wie Elvis Presley, Janis Joplin, den Beatles, Michael Jackson, Madonna, Queen, Bob Dylan und Elton John.

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Wird Merk der neue starke Mann beim FCK?

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Man kennt das beliebte Spiel von Partys: ein munteres Stühlerücken unter dem Titel „Die Reise nach Jerusalem“.

Doch lustig ist beim 1. FC Kaiserslautern schon lange nichts mehr. Der pfälzische Traditionsverein steckt in der wohl schlimmsten Krise der Klubgeschichte. Die Angst vor dem Bankrott geht um am Betzenberg. 

Dabei hatte es noch im Sommer einen Hoffnungsschimmer auf die Wende zum Guten gegeben. Erstmals seit Jahren wurde der Kader wieder zusammengehalten und sogar noch verstärkt. Und mit Flavio Becca wurde ein Investor gefunden, der die Lizenz für die aktuelle Spielzeit sichern konnte. Alles gut, dachten sie in der Pfalz. Doch es kam anders.  

Problem: Es geht nicht um den FCK

Es geht um verletzte Eitelkeiten und Macht. Aber längst nicht mehr um den FCK. Zuletzt trat der komplette Aufsichtsrat zurück. Ein großer Name wurde in diesem Zusammenhang in den vergangenen Tagen genannt: Rainer Calmund, früher erfolgreicher Manager und Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen. 

„Ich habe auch davon gehört, aber ein offizielles Engagement bei einem Profi-Klub kommt für mich nicht mehr in Frage“, sagte der 70-Jährige im Gespräch mit SPORT1. „Du musst junge, fitte und unverbrauchte Leute haben, die so eine Herausforderung mit voller Kraft und Herzblut stemmen. Ich wünsche mir wie fast alle Fußballfans in Deutschland, dass der 1. FC Kaiserslautern sich erholt und die Intensivstation wieder verlassen kann.“

Sportlich steht der Klub kurz vor dem Abgrund, nur 13 Punkte ergatterten die Roten Teufel in elf Saisonspielen. Mit Boris Schommers kam bereits ein neuer Trainer. Doch hinter den Kulissen tobt ein Führungschaos, wie es schlimmer nicht sein könnte. 

Vergangene Woche wurde nach langem Gezerre hinter den Kulissen offiziell bekanntgegeben, dass der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Geschäftsführer Sport Martin Bader nicht verlängert wird. Der 51-Jährige war längst nicht nur für die Zusammenstellung des Kaders zuständig, sondern das Bindeglied zwischen Aufsichtsrat und Becca. Wie SPORT1 weiß, hätte er gerne weitergemacht, weil er vom Kader überzeugt ist. 

Daran, dass die verbliebenen Entscheidungsträger den Karren aus dem Dreck ziehen werden, gibt es von Seiten der Mitglieder und Fans große Zweifel.

Fuchs entscheidet über Neuwahlen

Aber der Reihe nach: Angefangen hatte das Führungschaos im Mai, als der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Littig auf Druck des damals potenziellen Investors Becca aus dem Aufsichtsrat zurücktrat. Ende September folgten mit Jürgen Kind und Paul Wüst zwei weitere Aufsichtsräte seinem Beispiel. In den vergangenen Tagen räumten auch die anderen Aufsichtsräte Patrick Banf, der vor allem in die Kritik geraten war, weil er bis zuletzt an Bader festhielt, Jochen Grotepaß und Bruno Otterhat ihre Stühle.

Die letzteren drei scheiden damit auch aus dem mächtigen Beirat der Profiabteilung aus. Ein alternativloser Schritt, so scheint es. Denn auf der für den 20. Oktober angesetzten Jahreshauptversammlung stand dem Trio ohnehin eine Abwahl bevor.

Einer Neuwahl eines komplett neuen Aufsichtsrats für drei steht derzeit nur noch Beirat Fritz Fuchs im Wege. Laut Satzung muss der ehemalige Bundesliga-Spieler und -Trainer der Neuwahl zustimmen. Doch Fuchs sträubt sich. Erste Auswirkung des Schmierentheaters: Die Versammlung wurde verschoben. 

Merk und Wagner wollen einsteigen

„Die für eine Nachwahl von Aufsichtsräten satzungsgemäß notwendige Bewerbungsfrist von drei Wochen reicht bis zur bisher einberufenen Jahreshauptversammlung am 20. Oktober nicht mehr aus“, erklärte Grotepaß. Becca will nun erstmal abwarten, wer die neuen Entscheidungsträger sind, bevor er weiter Geld in den Verein pumpt.

Doch wer kann dem FCK helfen, der gerade führungslos vor sich hinvegetiert? Für das neu gewählte Kontrollgremium brachte sich zuletzt eine Gruppe um Ex-Schiedsrichter Markus Merk und den früheren FCK-Profi Martin Wagner (Pokalsieger und Meister mit dem Klub) ins Spiel. 

Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Calmund ist gut mit Becca befreundet. Welche Rolle spielt der luxemburgische Milliardär?

„Flavio Becca kenne ich noch aus Leverkusener Zeiten über den Berater und seinen Freund Michael Becker (Berater von Michael Ballack und eingefleischter FCK-Fan, d. Red.). Er ist nach meiner Einschätzung ein ordentlicher Kerl, der ein Herz für Kaiserslautern hat und sicherlich auch aufgrund seiner finanziellen Möglichkeiten in der Lage ist, dem 1. FCK unter die Arme zu greifen.“

Laut Calmund ist Merk bereit, beim führungslosen FCK im Aufsichtsrat einzusteigen. Dann aber wohl nur als Vorsitzender.  

Calmund: Betze-Fieber bei Familie Merk

„Mit Markus Merk habe ich ein sehr herzliches Verhältnis. Wir haben uns über seine Ambitionen ausgetauscht: Ich hatte im Gespräch mit ihm den Eindruck, dass er bereit ist, in der höchsten Not bei den Pfälzern anzutreten.“

Und weiter: „Die ganze Familie Merk war immer vom Betze-Fieber infiziert, der verstorbene Vater Rudi war Leiter der Fußball-Abteilung und natürlich auch in die Schiedsrichter-Organisation und -Betreuung sehr eng eingebunden. Markus hat sicherlich seinem Vater, der Ehrenmitglied des FCK ist, mit zu verdanken, dass er solch eine großartige Schiedsrichter-Laufbahn absolviert hat.“

Merk wurde siebenmal DFB-Schiedsrichter und dreimal Weltschiedsrichter des Jahres. „Er ist medienerfahren und kennt den Profi-Fußball sehr gut. Ich gehe davon aus, dass er Aufsichtsratsvorsitzender im Verein wird“, meint Calmund. „Markus hat auch ein Riesen-Netzwerk, er wäre für den FCK ein Glücksfall.“

Calmund: Lautern kein Spielball für Becca

Vom Zusammenspiel von Merk und Becca hinge dann die Kaiserslauterer Zukunft ab. „Flávio Becca und Markus Merk sind Persönlichkeiten. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass sie im Interesse vom FCK einen gemeinsamen Weg finden.“

Dass Becca den FCK nur als Spielball ansieht, weil es ihm eigentlich um Immobilien in der Umgebung gehe, glaubt Calmund nicht. „Das ist für mich ausgeschlossen. Ich glaube, dass er zu seinem Wort steht. Es wäre auch für ihn fatal, wenn er das nicht machen würde. Ich bin mir auch sehr sicher, dass beide noch andere Partner dazu gewinnen werden. Wenn es absolut notwendig wird, bin ich auch gerne bereit, beratend zur Seite zu stehen.“

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Das „Joker“-Ende erklärt: 12 offene Fragen, die die Zuschauer beschäftigen werden

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Der neue Joker von Hangover-Regisseur Todd Phillips sorgt mit seinem höchst ambivalenten Ende für Gesprächsstoff. Wir haben die letzten Szenen interpretiert und versuchen, die größten Fragen der Zuschauer zu beantworten. Achtung, ab hier folgen massive Spoiler zum Film.

Das passiert mit dem Joker am Ende

© Warner

Nachdem der Joker (Joaquin Phoenix) Late-Night-Host Murray Franklin (Robert De Niro) live im Fernsehen erschießt, bricht eine Kaskade der Gewalt los. Die Bewegung der unterpriviligierten Clowns stürmt die Straßen, Thomas Wayne und seine Frau werden ermordet, Bruce Wayne zur Waise. Ein Polizeiauto führt Arthur Fleck ab. Doch dann rammen Aufständische den Wagen. Der Joker kann vorläufig entkommen und sich von der Meute feiern lassen.

Nach einem Schnitt sehen wir, dass Arthur scheinbar doch verhaftet wurde und im Arkham State Hospital verhört wird. Bei einer Befragung ermordet er seine Sozialarbeiterin und versucht, erneut zu entkommen. Arthurs weiteres Schicksal bleibt offen.

Doch ist diese Geschichte die ganze Wahrheit? Das Ende weist einige Ungereimtheiten auf, die sich nicht einfach ignorieren lassen. Warum wurde der gefährliche Schwerverbrecher nicht besser bewacht? Und wie viel Zeit ist nach der Verhaftung vergangen? Die ganze Inszenierung des Endes mutet fast traumartig an. Könnten wir womöglich einer Wahnvorstellung aufgesessen sein?

Findet die Handlung nur in Arthur Flecks Kopf statt?

© Warner

Wir wissen, dass Arthur Fleck gerne fantasiert. Das sehen wir gleich zu Beginn, als er sich vorstellt, in Murrays Show aufzutreten. Nachdem Arthur aufhört, seine Medikamente zu nehmen, glaubt er im Wahn, eine Beziehung mit seiner Nachbarin Sophie eingegangen zu sein. Das wirft die berechtigte Frage auf, ob nicht viele anderen Szenen im Film nur Arthurs Geisteskrankheit entspringen.

Damit würde der Joker ähnlich wie Fight Club oder American Psycho den Zuschauer glauben lassen, die Fantasien des Protagonisten wären real. Nur diesmal gibt das Ende keine eindeutige Antwort. Womöglich saß der Joker schon seit Jahren in der Psychiatrie und die gesamte Geschichte ist eingebildet. Oder aber, ein Teil des Gezeigten ist tatsächlich so passiert, ein Teil nicht.

Die Interpretation hängt davon ab, was man selbst glaubt. Was ist realistischer? Dass er in der Psychiatrie sitzt und sich eine Parallelwelt ausgedacht hat? Oder das dieser gebrochene Mann zur Symbolfigur einer anarchistischen Bewegung aufsteigt?

Wie geht es mit Gotham City weiter?

© Warner

Wenn man davon ausgeht, dass sich das alles tatsächlich so ereignet hat, dann wirft es einige interessante Fragen für das DC-Universum auf. Auch wenn der Joker behauptet nicht politisch zu sein. Die Bewegung, die er ins Leben ruft, ist höchst politisch. Gotham steht schon zu Beginn des Films kurz vor dem Klassenkampf. Arthur bringt das Fass nur zum Überlaufen und gibt den unzufriedenen Bürgern eine Stimme. Wird die Bewegung nach Jokers Verhaftung weitermachen? Wird die Polizei die Proteste brutal niederschlagen? Oder gründen die „Clowns“ eine Mafia-ähnliche Untergrundbewegung?

Der Mord an Thomas Wayne wird mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Polizei noch härter durchgreift. Was die Gewaltspirale weiter anheizen dürfte. Joker könnte außerdem aus dem Gefängnis heraus weitere Nachahmer inspirieren oder sogar Verbündete gewinnen. Er ist ja nicht der einzige Bösewicht im DC-Universum. Das alles wäre Stoff für einen zweiten Teil, der derzeit noch unwahrscheinlich ist. Und dann stellt sich noch die Frage, was aus Bruce Wayne wird.

Wird Bruce Wayne in diesem Universum zu Batman?

© Warner

Batmans Ursprungsmythos läuft bis auf wenige Variationen immer gleich ab. Der kleine Bruce muss mit ansehen, wie seine Eltern bei einem Überfall erschossen werden. Das Trauma sorgt dafür, dass er dem Verbrechen den Kampf ansagt und fortan als dunkler Rächer für Ordnung in Gotham sorgt.

Im Joker wird die Geschichte ein wenig abgewandelt, denn nun ist Arthur Fleck indirekt dafür verantwortlich, dass Bruce zur Waise wird. Welche Auswirkungen wird das auf den jungen Erben haben? Es kann natürlich sein, dass Bruce in diesem Universum gar nicht zu Batman wird. Falls doch, ist nun nicht mehr das Verbrechen an sich, sondern Arthur Fleck im Speziellen sein Feind. Wird er versuchen Rache, am Joker zu üben? Und was ist, wenn Arthur ihm einredet, dass sie Halbbrüder sein könnten?

Hatten Thomas Wayne und Penny Fleck eine Affäre?

© Warner

Arthur Fleck glaubt zu Beginn den Aussagen seiner Mutter, dass er Thomas Waynes unehelicher Sohn sei. Als er seinen vermeintlichen Vater konfrontiert, behauptet der, dass Penny sich das nur eingebildet hat. Später entdeckt Arthur Adoptions-Dokumente, die diese Aussage beweisen.

Doch ist das die ganze Wahrheit? Auf einem Foto seiner Mutter schreibt Thomas Wayne in einer Widmung, dass sie ein schönes Lächeln habe. Womöglich hatten Thomas Wayne und Penny Fleck tatsächlich eine Affäre. Das muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie schwanger wurde.

Auf der anderen Seite könnte der mächtige Thomas Wayne problemlos die Herkunft des ungewollten Kindes vertuschen. In der Konsequenz wären Batman und der Joker Halbbrüder. Die Theorie würde ihre Feindschaft in ein völlig neues Licht rücken, wenn sie denn stimmt.

Hat Arthur Sophie und ihre Tochter ermordet?

© Warner

Zu Beginn des Films geht Arthur eine Beziehung zu seiner hübschen Nachbarin Sophie (Zazie Beetz) ein, was wie eine unglaubwürdige Männerfantasie wirkt. Tatsächlich stellt sich später heraus, dass Arthur sich in Wirklichkeit die Beziehung nur eingebildet hat.

In einer Schlüsselszene bricht er in Sophies Wohnung ein, die den Fremden Arthur voller Panik bittet, zu gehen. Arthur scheint zuerst zu glauben, dass es nur ein Scherz sei, und verhält sich gewohnt exzentrisch. Dann gibt es einen Schnitt und wir sehen, dass Arthur ihr Apartment verlässt und zurück auf seiner Couch in ein weinendes Gelächter ausbricht, während im Hintergrund Sirenen ertönen.

Doch was ist dazwischen passiert? Hat Arthur Sophie getötet? Das kommt darauf an, wie schnell er die Wahrheit realisiert. Arthur verschont in der Regel Menschen, die ihm nichts Böses getan haben, so wie seinen Kollegen Gary. Anderseits schaut er Sophie am Ende sehr unheilvoll an. Die Sirene könnte darauf hindeuten, dass ein Verbrechen geschehen sein könnte. Die Interpretation der Szene hängt davon ab, ob man dem Joker so einen grausamen Doppelmord zutraut oder nicht.

Hat Arthur Fleck nur den „echten“ Joker beeinflusst?

© Warner

Wir wissen, dass Todd Phillips den Joker als alleinstehenden Film geplant hat. Das bedeutet, dass wahrscheinlich keine Fortsetzung mehr kommt und die Figur in dieser Form in keinem weiteren DC-Film auftreten soll. Das schließt auch den kommenden Batman-Film mit Robert Pattinson ein.

Der Joker könnte dennoch mit anderen DC-Filmen zusammenhängen. Der Theorie nach ist Arthur Fleck nur das Vorbild für einen neuen Joker, der später gegen Batman antreten wird. Damit wären zukünftige Filme mit Batman und dem Joker nicht ausgeschlossen  wenn auch ohne Joaquin Phoenix.

Arbeitet James Gordon zu der Zeit bereits in Gotham?

© Warner

Officer James Gordon zählt zu Batmans größten Verbündeten im Kampf gegen das Verbrechen. Auch wenn sein Alter nicht genau bekannt ist, in den meisten Comics und Filmen ist Gordon etwa eine Dekade älter als Bruce Wayne. Das Joker-Universum gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Figur existiert. Je nachdem, wie viel älter James Gordon ist, könnte er entweder seinen Militärdienst ableisten oder in Gotham mit seinem Polizeidienst beginnen. Im letzten Fall würden ihn die Aufstände maßgeblich beeinflussen.

Warum hat Arthur die Kameras bei seiner Stand-up-Show nicht bemerkt?

© Warner

Die Frage gehört zu den erwähnten Ungereimtheiten, die einen stutzig machen. Es erscheint recht unrealistisch, dass ein Niemand im Stand-up-Bereich mit hochwertigem Kamera-Equipment aufgenommen wird und die Ausschnitte gar in einer berühmten Late-Night-Show präsentiert werden. Falls man das glaubt, dann liegt eine Erklärung auf der Hand. Arthur könnte vor Aufregung die Kameras übersehen haben. Oder er wurde vom grellen Licht geblendet. Das bleibt jedoch nicht der einzige Logikbruch.

Warum wurde Arthur nicht sofort aus Murrays Show geschmissen?

© Warner

Murray wollte Arthur ursprünglich nur in seine Show einladen, um sich über ihn lustig zu machen. Obwohl Arthur in dem politisch aufgeladenen Clowns-Kostüm auftaucht, holt ihn Murray dennoch in die Show, in der Hoffnung, dass es die Kontroversen antreibt. Der Schuss geht im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los und Arthur kann sich minutenlang so aufführen, wie er will.

Die Tatsache, dass Arthur, ein absoluter Niemand, so einen prominenten Platz bekommt, könnte dem ein oder anderen komisch vorkommen. Man könnte es damit erklären, dass sich die Stadt ohnehin im Ausnahmezustand befindet und Murray ein kleines Wagnis eingehen will. Doch warum durchsuchen sie Arthur nicht vorher, wenn doch bekannt ist, dass die „Clowns“ gefährlich sind? Der ganze Auftritt könnte sich genauso gut in Arthurs Fantasie abgespielt haben, so wie damals, als er sich die Show mit seiner Mutter anschaute.

Warum geht die Wayne-Familie in einer so unsicheren Zeit ins Kino?

© Warner

In Gotham tobt der Ausnahmezustand und die Wayne-Familie hat nichts Besseres zu tun, als in einer zwielichtigen Gegend ins Kino zu gehen und das, obwohl Thomas zu den verhassten Figuren unter den Aufständischen gehört. Auch das wirkt recht unlogisch. Anderseits konnte Thomas Wayne ja nicht ahnen, was Arthurs Auftritt bei Murray anrichten würde.

Die ganze Szene könnt auch als Jokers Rachefantasie gedeutet werden. Nachdem er im Leben so viel leiden musste, wünscht er sich ein schlechtes Ende für die privilegierte Wayne-Familie und ihren behüteten Sohnemann Bruce, der nun Arthurs Schicksal als Waise teilt.

Wird es einen Joker 2 geben?

© Warner

Die Frage ist nur schwer zu beantworten. In unserem anderen Artikel haben wir alle Aussagen dafür und dagegen versammelt. Eins steht derzeit fest: Regisseur Todd Phillips hat den Joker als alleinstehenden Film ohne Fortsetzung geplant. Er könnte jedoch noch vom Gegenteil überzeugt werden, denn die Einspielergebnisse fallen bisher herausragend aus. Noch gilt die Fortsetzung als unwahrscheinlich. Eins ist aber sicher: Der Joker wird in der ein oder anderen Form wiederkommen, auch wenn er vielleicht nicht mehr von Joaquin Phoenix verkörpert wird.

Weitere Fakten im Video

Anbei haben wir alle Fakten, die ihr zum Film wissen müsst, kurz und bündig zusammengefasst und den neuen Joker 2 im größeren DC-Universum eingeordnet.

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Oldenburg und Ulm im Eurocup weiter sieglos

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Im Basketball Eurocup verloren beide deutsche Teams ihre Auswärtspartien am zweiten Spieltag.

Die EWE Baskets Oldenburg kassierten bei Galatasaray Basketbol aus der Türkei eine 79:92-Pleite und sind in Gruppe D weiter ohne Punktgewinn.

Nächste Chance in der nächsten Woche

Auch ratiopharm ulm musste sich bei MoraBanc Andorra mit 78:97 geschlagen geben. Auch die Ulmer bleiben in Gruppe A ohne Punkt.

Ratiopharm trifft am Mittwoch nächster Woche zuhause auf Promitheas Patras aus Griechenland. Die Oldenburg müssen wieder auswärts ran und treffen auf die Italiener von Aquila Basket Trento.

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Osaka entscheidet sich hinsichtlich Olympia für Staatsbürgerschaft

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Die ehemalige Weltranglistenerste Naomi Osaka hat sich auch mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio endgültig für die japanische Staatsbürgerschaft entschieden. Das bestätigte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin dem japanischen TV-Sender NHK am Donnerstag. 

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Goldmedaille als Ziel

„Es gibt mir besonderen Auftrieb, Japan bei den Olympischen Spielen zu vertreten“, sagte Osaka: „Ich denke, ich werde mehr Emotion reinlegen, weil ich für den Stolz der Nation spiele.“ Ihr Ziel sei die Goldmedaille, meinte Osaka, auch wenn sie Respekt vor der großen Erwartungshaltung habe.

Osaka ist die Tochter einer Japanerin und eines Haitianers, wuchs in den USA auf und besaß neben der japanischen bislang auch die US-Staatsbürgerschaft. Das japanische Recht verlangt es jedoch, dass sich Japanerinnen und Japaner mit doppelter Staatsbürgerschaft bis zu ihrem 22. Geburtstag für eine Nationalität entscheiden. Naomi Osaka wird am 16. Oktober 22.
 

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Facebook-Messenger: Ausnahmsweise mal auf Facebook hören

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Die USA, Großbritannien und Australien wollen Hintertüren in Verschlüsselung einbauen. Nur so wären Bürger sicher, argumentieren sie. Das ist perfide.
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Social Media und Wissenschaft: „Die Tech-Konzerne wissen viel über uns, aber wir wissen nur wenig über sie“

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Facebook-Logo auf einem Laptop-Bildschirm

Facebook versprach Forschern einen riesigen Datenschatz, geliefert hat der Konzern bisher deutlich weniger als abgemacht. Schuld soll ausgerechnet der Datenschutz sein.

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