Chronischer Husten ist oft quälend und kann sogar Rippen brechen lassen. Immer sollte der Arzt eine schwere Krankheit ausschließen.
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Husten – Warnzeichen des Atemsystems
Fotograf Hosam Katan im Haus der Universität Düsseldorf
Hosam Katans Fotos zeigen Menschen, die mitten im Krieg versuchen, ihre Würde zu bewahren. Zu sehen jetzt im Haus der Universität Düsseldorf und in seinem gerade erschienenen Buch „Yalla Habibi“.
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Putzmittel ähnlich gefährlich wie Rauchen
Eine Langzeitstudie zeigt: Putzmittel schwächen die Lungenfunktion. Sowohl bei Menschen, die mit Putzen ihr Geld verdienen, als auch bei denen, die nur bei sich zuhause putzen.
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Cartoon Buch: Einhörner haben’s auch nicht leicht
Markus Grolik zeichnet witzige Cartoons rund um das trendigste Fabelwesen aller Zeiten. Wir wagen einen Blick in das Buch, viel Spaß.
US-Wahlkampf: Facebook will mit Postkarten Wahlbeeinflussung verhindern
Wer in den USA politische Werbung auf Facebook schalten will, muss dort einen Wohnsitz haben. Das will der Konzern künftig besser überprüfen – mit Postkarten.
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„Sam’s Journey“: Ein Kaufgrund für den C64
Kein Witz, es werden immer noch Spiele für den C64 entwickelt: Etwa „Sam’s Journey“, ein wunderbares Jump-’n‘-Run-Abenteuer. Grafik und Soundtrack sind fantastisch.
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Bellcycles – das sind Fahrräder der etwas anderen Art
Wie allgemein bekannt ist, muss für eine neue Erfindung das Rad nicht erst neu erfunden werden. Es reicht bereits aus ein paar altbekannte Probleme zu beseitigen oder durch ein neuartiges Design zu überzeugen. Das heutige Gadget des Tages verfolgt eindeutig die letztere Strategie. Es handelt sich um ein Fahrrad der anderen Sorte, etwas für all jene, die gerne aus der Masse hervorstechen wollen. Das altbewährte Grundprinzip eines Drahtesels wurde in seine Komponenten zerlegt und in etwas befremdlicher Anordnung wieder zusammengefügt.

Doch was genau bedeutet das und reicht es bereits aus anders zu sein um als Innovation durchzugehen? Diesen Fragen widmen wir uns nun. Heute gibt es mal wieder etwas Neues aus unserer Fahrrad-Rubrik. Das Bellcycle wirkt auf den ersten Blick wie ein zu klein geratenes Hochrad aus früheren Tagen. Was es damit genau auf sich hat nehmen wir nun unter die Lupe.
Was genau ist das Bellcycle und was kann es?
Bei dem Bellcycle handelt es sich um ein Fahrrad mit kleinem Hinter- und großem Vorderreifen. Die Pedale sind am vorderen Reifen angebracht. Der Sitz des Rades befindet sich direkt über dem Vorderreifen. Auf dem niedrigen Hinterreifen ist ein Gepäckträger befestigt. Das wohl am befremdlichsten wirkende Detail ist der Lenker. Dieser befindet sich auf Höhe des Sitzes und somit hinter dem Schwerpunkt des Fahrers.
Ja, richtig verstanden, bei dem Bellcycle wird hinter dem Körper gelenkt. Um das zu ermöglichen ist der Lenker gebogen. Eine weitere Besonderheit ist das sogenannte “criss cross”-System der Fahrradkette. Diese ist auch am Vorderreifen angebracht und verläuft über Kreuz. Das selbsterklärte Ziel dahinter ist eine kompakte Transmission ohne hohe Kosten.


Praxistauglichkeit und persönliches Fazit
Jetzt stellt sich natürlich einem Jeden die Frage: Wieso das alles? Was ist an dem guten alten Design so verkehrt? Nun, nichts, es funktioniert so gut wie eh und je, nur klares Ziel des Bellcycles ist es aufzufallen. Skurril, merkwürdig und einzigartig, das sind die Eigenschaften, die der Entwickler Labs Bell seiner Kreation in die Wiege legen wollte. Doch das kommt nicht ohne Kosten. Apropos kosten, um diese für den Kunden zu senken muss er das Rad aus seinen Einzelteilen selbst zusammenbauen.
Für mich persönlich wäre das Rad nichts. Mich interessiert es nicht um jeden Preis aufzufallen und ich habe ernsthafte Bedenken bezüglich der Sicherheit. Abgesehen davon bringt es keinerlei Innovation. Doch zumindest wird es ehrlich beworben. Auf das gängige Ritual (Strohmann kreieren und Patentlösung für anbieten) wurde in dem Promovideo verzichtet und der Entwickler selbst stand ganz offen zu dem Produkt und seiner Intention dahinter. Auch ist ihm bewusst, dass das Bellcycle weder alte Probleme löst noch das Fahrrad wie wir es kennen abschaffen wird. Wer sich für das skurrile Rad interessiert, der kann es auf der Kickstarter-Seite erwerben. Dort wird es ab 280 Euro angeboten. Geplante Lieferung erfolgt im Juni 2018.
Schwerer Unfall auf A5: Gaffer verursachen weitere Unfälle: „Unsere Welt ist nicht mehr normal!“
In Zeiten von Smartphones, Social Media, Emojis und der Daumen-hoch-Kultur scheint die Sensationslust mancher Menschen grenzenlos. Sobald Blaulicht zu sehen ist oder es Opfer zu geben scheint, wollen sie genau mitkriegen, was passiert ist. Hauptsache, man hat die News zu allererst auf dem Handy. „Die Gaffer bremsen auf der Gegenfahrbahn so stark runter, dass sie wirklich die beste Aufnahme hinbekommen“, sagt Werner Rüssel, der sich über die Gaffer während seines Einsatzes bei dem schweren Unfall auf der Autobahn A5 bei Heidelberg am Montag maßlos ärgert. Rüssel war einer der Rettungskräfte, die die Unfallstelle abzusichern und vor Gaffern zu schützen versuchten. Ein LKW-Fahrer hatte das Ende eines Staus übersehen und zwei PKW unter einen weiteren LKW geschoben. In einem Auto saß eine Familie. Der Familienvater, die Mutter und ein 13-jähriges Mädchen starben. Die zweite Tochter (15) konnte schwer verletzt geborgen werden. Auch der Fahrer des zweiten Autos starb bei dem schweren Zusammenstoß. „Von der einen Seite kommen sie die Böschung raufgeklettert, um zu schauen, ob es hier Tote gegeben hat. Und auf der anderen Seite – auf der Fahrspur, wo es laufen würde – da verlangsamen sie den Verkehr, um Bilder zu machen! Unsere Welt ist nicht mehr normal!“, ärgert sich Feuerwehrmann Werner Rüssel. „Es interessiert überhaupt nicht mehr, was den Menschen passiert ist. Hauptsache, man hat rattenscharfe Bilder.“
Und das mit Folgen: Nachdem bereits vier Menschen ums Leben gekommen waren, ereigneten sich auf der Gegenfahrbahn wieder Zusammenstöße. Sieben Fahrzeuge waren beteiligt, drei weitere Menschen wurden verletzt. Für Werner Rüssel und seine Kollegen sind solche Szenen beinahe schon Alltag geworden, sagt er: „Es reicht nicht, wenn wir schon abgesperrt haben. Nein, es wird dann noch weiter verlangsamt, damit man irgendwo einen Fetzen von diesem Unfall mitkriegt.“
INFO Neues Gaffer-GesetzHärtere Strafen zeigen keine Wirkung
Immer wieder verursachen Gaffer Staus und Behinderungen auf Autobahnen und bei Rettungsarbeiten. Und das, obwohl die Strafen dafür erst Ende des Jahres drastisch erhöht wurden. Laut Bußgeldkatalog wird Gaffen jetzt mit bis zu 1000 Euro und Führerscheinentzug bestraft.
Ein weiteres Problem: Kaum ein Deutscher scheint dazu bereit zu sein oder zu wissen, wie bei Verkehrsunfällen eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge gebildet wird. Etwa am Sonntagabend auf der A10 bei Berlin. Als Feuerwehrmann Sebastian Klamt und seine Kollegen zu einem brennenden Auto gelangen wollten, seien sie nach wenigen Hundert Metern nicht mehr weiter gekommen. Die Rettungskräfte hatten nur etwa einen Kilometer bis zum Unfallort zu fahren. Doch statt normalerweise fünf Minuten brauchten sie eine gute halbe Stunde. Sebastian Klamt und seine Kollegen mussten sogar aussteigen, um die Autofahrer einzeln zur Seite zu dirigieren. „Wenn man dann stehen bleiben muss und weiß, dass da noch niemand vor Ort ist, der helfen kann, und man nicht weiß: Ist da vielleicht noch jemand im Fahrzeug drin? Das ist so schlimm und traurig!“ Doch was die Feuerwehrkräfte dann erlebten, können sie selbst kaum glauben: Nachdem sie einen Transporter in eine Lücke dirigiert hatten und endlich vorbeifahren konnten, folgte ihnen der Transporter-Fahrer – auf der Rettungsgasse. Nach kurzer Zeit hatte sich die gesamte Gasse wieder geschlossen. Ein zweiter Löschzug musste die Fahrt zum Unfallort nach 40 vergeblichen Minuten abbrechen. Als sie an der Unfallstelle eintrafen, war der Wagen komplett ausgebrannt. Wäre noch ein Mensch in dem Fahrzeug gewesen, wäre jede Hilfe zu spät gekommen. „Man fühlt sich hilflos in diesem Moment. Obwohl man Hilfe leisten will, kann man nicht helfen, weil man nicht zum Einsatzort durchkommt“, sagt Sebastian Klamt.
Das Behindern von Einsatzkräften wird seit Oktober 2017 wesentlich stärker geahndet und verfolgt: Wer für Polizei- oder Hilfsfahrzeuge keine Rettungsgasse bildet, muss bis zu 280 Euro bezahlen, bekommt 2 Punkte und die Fahrerlaubnis entzogen. Unglaublich, aber selbst das kommt vor: Bei Stau rückwärtsfahren, entgegen der Fahrtrichtung fahren oder wenden, ohne dass die Polizei dazu auffordert, kostet Autofahrer ein kleines Vermögen. Noch dazu gibt es 3 Punkte, den Führerscheinentzug und es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren!
Wenn bloß nicht irgendwann einmal das eigene Leben am seidenen Faden hängt…
Quiz Rettungsgasse
stern TV Gaffer-Test 1
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Grippewelle 2018 – Ganz Deutschland hustet und schnieft
Die Grippewelle wird immer heftiger, das zeigt der aktuelle Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts.
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Ausstellung von Gotthard Graubner im Arp-Museum Rolandseck
Mit seiner vibrierenden Farbigkeit gehört der Düsseldorfer Maler Gotthard Graubner zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Abstraktion. Das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck würdigt ihn nun mit einer Retrospektive, Und schafft überraschende Bezüge.
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