Monde aus Pusteblumen, Kuppeln aus Grasstengeln und Flechtröhren aus Pferdehaar: Christiane Löhr schafft aus Natur neue Welten. Im Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden kann man das bestaunen.
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Ausstellung von Christiane Löhr in Wuppertal
Darum solltet ihr nicht jeder Studie glauben
Autos, Medikamente oder Lebensmittel – viele kommerzielle Produkte werden in Studien getestet und auch damit beworben. Oft wird hier aber manipuliert, gefälscht und bestochen.
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„Tatort“ aus Ludwigshafen: Spuk im Hotel „Waldlust“: Lena Odenthal auf den Spuren von „Shining“
- 2 von 5 Punkten
- Nach „Babbeldasch“ ist „Waldlust“ der zweite Improvisations-„Tatort“ mit Kommissarin Lena Odenthal. Dieses Mal gelingt das Experiment besser, geglückt ist es trotzdem nicht.
Worum geht’s?
Nach dem Ausscheiden von Kommissar Kopper aus dem Ermittler-Team, sollen seine Kollegen Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Johanna Stern, Edith Keller und Peter Becker bei einem Trainings-Wochenende als Team neu zusammengeschweißt werden. Gemeinsam mit dem Mentor Simon Fröhlich fahren sie in ein entlegenes Hotel im winterlichen Schwarzwald. Doch die einstige Nobelherberge, der „Lorenzhof“, entpuppt sich als ziemlich heruntergekommene Villa, in der seltsame Dinge geschehen und merkwürdige Personen hausen. Allen voran der Besitzer Bert Lorenz, genannt Humpe, und seine Nichte Doro. Auch die beiden Dorfpolizisten, das Ehepaar Elli und Jörn Brunner, scheinen etwas zu verbergen. Spätestens als die Truppe um Lena Odenthal beim Abendessen im vegetarischen Gemüseragout einen menschlichen Knochen entdeckt, ist klar, dass sie hier ein neuer Fall erwartet.
Warum lohnt sich dieser „Tatort“?
Das mit Abstand Beste an „Waldlust“ ist die Musik. Die Komponistin Martina Eisenreich schuf eigens für den Fall eine vierteilige Sinfonie, die von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eingespielt wurde. Die Streicher und Bläser schaffen es schaurige Momente zu erzeugen und den bisweilen kuriosen Krimi spannend zu halten.
Interessant ist auch die Geschichte des Hotels. Im „Tatort“ heißt es „Lorenzhof“, als Vorlage diente jedoch das „Waldlust“ im badischen Freudenstadt. 1902 eröffnet, gehörte es einst zu den vornehmsten Häusern Europas, in dem Filmstars und Hochadel logierten. Ende der 40er Jahre soll sich dort sogar ein Mord zugetragen haben. Was nie bestätigt wurde, den Mythos um die Herberge jedoch zusätzlich befeuerte. Seit 2005 ist das Hotel geschlossen und verkommt zur Pilgerstätte für Fotografen, Filmteams und Gruselfreunde. Eigentlich die perfekten Voraussetzungen, um einen schaurigen Sonntagskrimi zu drehen. Der „Tatort – Waldlust“ entwickelt seine Stärken jedoch erst in den letzten Minuten. Wer bis dahin durchhält, bekommt nochmal Spannung geboten.2_Tatort_Waldlust
Was nervt?
„Waldlust“ ist nach „Babbeldasch“ der zweite „Tatort“, der ohne Drehbuch auskommt und erneut von Regisseur Axel Ranisch gedreht wurde. Auf Mundart und Laien-Darsteller hat der 34-Jährige dieses Mal verzichtet, die Dialoge sind jedoch wieder komplett improvisiert. Bei den meisten Schauspielern muss man sagen: Das merkt man. Der „Tatort“ wirkt zeitweise wie ein dilettantisches Kammerspiel einer Hobby-Truppe. Allein Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal und Heiko Pinkowksi als Hotelbesitzer Bert Lorenz stechen positiv heraus. Realtiv zu Beginn der Ermittlungen sagt Lena Odenthal: „So viel Blödsinn auf einmal habe ich wirklich in meinem Leben noch nicht erlebt.“ Zeitweise gilt das auch für diesen „Tatort“. Die Szene, als Team-Trainer Simon Fröhlich gemeinsam mit Sekretärin Edith Keller Tai-Chi praktiziert, ist an Albernheit kaum zu übertreffen.
Die Kommissare?
Über 20 Jahre ermittelte Kommissar Mario Kopper an der Seite von Lena Odenthal, doch zu Beginn dieses Jahres verabschiedete er sich mit dem Fall, der seinen Namen trägt: „Kopper“. Der „Tatort- Waldlust“ knüpft nun an Koppers Ausscheiden aus dem Team an und stellt Kriminalhauptkommissarin Johanna Stern verstärkt in den Mittelpunkt. Sie wird zur wichtigsten Figur neben Kommissarin Odenthal.
Ein- oder Ausschalten?
Wenn Sie ein wirklich spannendes Drama in verschneiter Landschaft sehen wollen, dann sollten Sie ProSieben einschalten. Dort läuft zeitgleich der preisgekrönte Film „The Revenant“, für den Leonardo DiCaprio endlich einen Oscar bekam.
Tatort Wissen für Angeber 19.30
Schläfer im Datennetz
Der Hackerangriff gegen die Bundesregierung war Teil einer weltweiten Ausspäh-Aktion. Die Bundesanwaltschaft nimmt Vorermittlungen auf wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit.
Julian Assange: „Unsere Arbeit ist makellos, die kann man nicht angreifen“
WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat auf dem Elevate Festival in Graz gesprochen. Im Vorfeld gab es Kritik, beim Vortrag viel Applaus. Wichtige Fragen aber blieben offen.
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Das Thinking Egg bringt dir Zeit, um runter zu kommen
Wer kennt sie nicht, die Momente, in denen der Stresspegel nicht aufhört zu steigen. Vor allem berufliche Belastungen zehren an unser aller Nerven. Der ständige Zugzwang, die der Smartphone-Revolution geschuldete Erreichbarkeit rund um die Uhr. Dazu gesellt sich die Geräuschkulisse, der nicht selten raue Umgangston, stets näher rückende Fristen und selbstverständlich auch private psychische Belastungen. Wenn all dies zu viel wird, so ist es ratsam, sich ein paar Minuten zu sammeln und zur Ruhe zu finden.

In den oben genannten Situationen empfiehlt sich ein symbolischer Ruhepol, ein Gegenstand, der an Besinnlichkeit erinnert. Und solch einen stellen wir euch mit dem heutigen Gadget vor. Schon zuvor haben wir euch auf GadgetRausch Gadgets vorgestellt, die den Stress senken sollen. Beispielsweise gab es da den Hand-Spinner oder den Fidget Cube – zwei Produkte, die Nervosität senken und somit beruhigend auf den Nutzer wirken.
Was genau ist das Thinking Egg und wofür ist es gedacht?
Es handelt sich hierbei um ein kleines, glattes Ei in verschiedenen Ausführungen. Es ist sehr knapp bemessen und kann zwischen zwei Finger genommen werden. In Stresssituationen soll es den Besitzer zur Ruhe anstiften. Beispielsweise kann es mit den Fingern gestreichelt oder in der Faust geknetet werden.
Die Wahl des Motivs begründen die Entwickler darin, dass das Ei seit jeher ein Symbol für das Leben sei. Leben, Reichtum und Versprechen. In der Umsetzung wurde vor allem darauf geachtet, natürliche Materialien mit symbolischen Wert zu verwenden. Diese sollten dabei stets auch mir der ergonomischen Form des Eies harmonieren. Das Resultat ist ein sehr handlicher Begleiter durch den alltäglichen Stress, der bei Berührung und beim Bewegen in den Finger und der Hand für innere Ruhe sorgt.


Details und Materialien des Thinking Eggs
Das Thinking Egg kann in drei verschiedenen Ausführungen gekauft werden. Der Unterschied liegt jeweils in der materiellen Beschaffenheit. So wird es beispielsweise in Holzform angeboten. Bei dem verwendeten Holz handelt es sich um Pinie, in dieser Ausführung wiegt es 28 Gramm. Eine weitere Option ist die Messing-Version. Es ist schön golden aufpoliert und wiegt mit 28,5 Gramm kaum weniger als die hölzerne Version. Zu guter Letzt gibt es das Thinking Egg auch aus Howlith-Stein.
Egal für welche Version man sich entscheidet, die Produktmaße betragen stets 23,4 x 17 Millimeter. Den unterschiedlichen Materialien werden auch unterschiedliche Wirkungen zugesprochen. So soll die Messing Version revitalisierend wirken. Die Holzausführung dient angeblich der Konzentrationsfähigkeit während der Stein allen voran entspannen soll. Interessenten können die Kickstarter-Seite des Thinking Eggs unterstützen. Das Finanzierungsziel wurde bereits erreicht, die Auslieferung ist auf Oktober 2018 angesetzt. Ab 8 Euro kann das Ei dort erworben werden.
Gefährder hinter Gittern: Wie sich Islamisten in deutschen Gefängnissen radikalisieren
CDs des Dschihadisten Deso Dogg, die Flagge des sogenannten Islamischen Staates – es sind Gegenstände wie diese, die Stefan Schürmann alarmieren. Der 43-Jährige ist Strukturbeobachter in der JVA Frankfurt und soll als Spezialist erkennen, ob sich Gefangene radikalisieren. Das Land Hessen setzt seit 2016 gezielt Experten wie Stefan Schürmann ein. Denn: Immer häufiger müssen Ermittler feststellen, dass sich spätere Attentäter im Gefängnis unter dem Einfluss von Mithäftlingen noch stärker radikalisiert hatten. Einige der Attentäter von Paris etwa, die sich im Gefängnis kennengelernt hatten, oder Anis Amri, der in Haft immer extremistischere Ansichten entwickelt hatte, wie man jetzt weiß. Viele der 300 in Deutschland inhaftierten mutmaßlichen Islamisten haben Terroristen wie Amri zum Vorbild. Schürmann untersucht deshalb Gefängniszellen und Gepäck nach Hinweisen auf eine mögliche Radikalisierung, beobachtet Freundschaften unter Häftlingen und greift wenn nötig ein. Letztlich soll verhindert werden, dass ehemalige Häftlinge nach ihrer Entlassung schwere Attentate ausüben oder zu Dschihadisten werden.
Indizien für Radikalisierer – und solche, die beeinflussbar sind
stern TV hat den Strukturbeobachter einen Tag lang im Gefängnis begleitet. Zwei neue Häftlinge sind an diesem Tag aufgenommen worden, Stefan Schürmann soll herausfinden, ob sie Gedankengut haben, das für ihre Mithäftlinge gefährlich sein könnte. Wenn jemand einen Gebetsteppich mitbringt, dann sei das nicht unüblich und im Rahmen der Religionsausübung zugelassen. Ein Koran von der berüchtigten „Lies-Stiftung“ sei schon eher ein Indiz, so der Experte. Ebenso wie eine CD von Deso Dogg alias Denis Cuspert. „Spätestens jetzt denke ich, es könnte sich um eine radikalisierte Person handeln. Weil sich der ehemalige Rapper Deso Dogg definitiv dem Dschihad angeschlossen hat und jetzt Propaganda für den sogenannten IS macht“, sagt Stefan Schürmann.
Der Berliner Denis Cuspert hatte ebenfalls im Gefängnis begonnen, seinen Glauben extremer zu interpretieren. Sechs Jahre liegt das zurück. Nach der Haft stieg Denis Cuspert zur Propagandafigur auf, reiste wenig später nach Syrien und lockt seitdem von dort junge Menschen in den Dschihad. Anfang dieses Jahres kam die Meldung, dass Cuspert bei Gefechten in Syrien ums Leben gekommen sein soll. Diejenigen, die den Kampf überlebt haben, kommen mittlerweile zurück nach Deutschland. Viele der Rückkehrer wandern ins Gefängnis, unter anderem in die JVA Frankfurt.
„Wenn jemand kommt und Antworten auf alle Probleme hat, dann geht das ganz schnell.“
Spezialist Stefan Schürmann beobachtet die Neuzugänge genau: Beim Hofgang der Gefangenen etwa sieht er genau hin: Wer kleidet sich plötzlich anders, wer verhält sich auffällig, welcher Mann unterhält sich mit wem? „Die ersten Tage sind meines Erachtens nach sehr wichtig, weil die Leute noch relativ orientierungslos in der JVA sind und sich Personen zuwenden, die entweder aus dem gleichen Kulturkreis kommen, die gleiche Sprache sprechen und anderes.“ Wenn sich eine Verbindung ergibt, die problematisch werden könnte, würde man Personen innerhalb der Anstalt auch verlegen, sagt Schürmann. Denn wenn die Falschen aneinander geraten, könnten selbst Kleinkriminelle zu radikalen Islamisten werden.
So war es bei dem Deutsch-Ganaer Harry S., der 2015 nach Syrien reiste, um sich dem IS anzuschließen und ebenfalls von dort weitere Kämpfer anzuwerben. Als stern TV ihn nach seiner Rückkehr 2016 zu einem Interview im Gefängnis traf, erzählte er von seiner Radikalisierung während einer vorangegangenen Haft. Damals saß er wegen Raubes in einer JVA in Bremen – und traf auf einen verurteilten Islamisten. Als er in die JVA in Bremen kam, sei er in ein Loch gefallen. Die Lücke habe ein Extremist gefüllt, auf den er dort traf, so Harry S.: „Er hat mir viel Zuneigung geschenkt im Gefängnis und hat auf mich eingeredet, dass der Islam, den ich bisher auslebte, nicht der authentische Islam ist. Und so bin ich Stück für Stück, in den Salafismus reingerutscht.“ In Syrien sei er nicht der einzige gewesen, der auf diese Weise radikalisiert worden sei. „Weil die Leute im Gefängnis zurück zur Normalität finden wollen. Und wenn dann jemand kommt und Antworten auf alle Probleme hat, dann geht das ganz schnell.“ Harry S. sagt, er sei geläutert und bereue die Zeit beim so genannten Islamischen Staat. Er wird nun weitere drei Jahre im Gefängnis bleiben.
Einfluss von außerhalb auf Gefangene nicht unterschätzen
In der JVA Frankfurt hält ein Imam und muslimischer Seelsorger im Andachtsraum Gebete für muslimische Gefangene. Mustafa Cimşit soll dafür sorgen, dass die Häftlinge nicht an die „falschen“ Prediger geraten. „Wenn ich denke, jemand hat Gesprächsbedarf oder Gedankengut, das Unheil stiftet, das gefährlich ist für unsere Gesellschaft, dann wird das thematisiert“, so der Imam.
Nicht nur die Kontakte innerhalb der JVA, sondern auch die zur Außenwelt spielen eine Rolle, weiß Stefan Schürmann. Manche Menschenfänger agieren auch von draußen in die Gefängnisse hinein. Beispielsweise Bernhard Falk, ein ehemaliger verurteilter Links-Terrorist, der heute als radikaler Salafist Spenden für seine „Islamische Gegangenenhilfe“ sammelt – für muslimische Straftäter hinter Gittern.
Was in den kommenden Jahren auf Deutschlands Justizvollzugsanstalten zukommt, kann man nur erahnen. Zurzeit steht in Celle der Hassprediger „Abu Walaa“ vor Gericht, ein gefährlicher Scharfmacher. Fast 300 weitere mutmaßliche Islamisten sitzen derzeit in deutschen Gefängnissen, die andere Häftlinge radikalisieren könnten. Strukturbeobachter Stefan Schürmann hält seine Vorarbeit dennoch für unerlässlich. Denn selbst, wenn es die Präventionsarbeit in Deutschlands Knästen nicht immer schafft, radikalisierte Islamisten zu erreichen oder umzudrehen, „wäre unser Ziel zumindest, die Öffentlichkeit insofern zu schützen, dass wir die Behörden informieren können, wenn diese gewissen Personen aus dem Gefängnis kommen und beobachtet werden sollten.“ Im Fall Anis Amri ist dieser Plan leider nicht aufgegangen.
Prävention gegen Extremismus und Radikalisierung
Ernährung und Gesundheit – Wie erkenne ich Mangelerscheinungen?
Wiederkehrende Infekte, Müdigkeit oder gedrückte Stimmung – viele haben Sorge, dass ein Nährstoffmangel der Grund dafür sein könnte. Wir haben Experten nach den fünf häufigsten Mangelerscheinungen gefragt und wer zur Risikogruppe zählt.
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„Vater und Sohn“-Ausstellung in Troisdorf
Das Bilderbuch Museum in Troisdorf zeigt die „Vater und Sohn“-Geschichten von e.o.plauen in einer Ausstellung und ergänzt die historischen Werke um die moderne Aufarbeitung der Comic-Reihe durch Ulf K. und Marc Lizano.
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EU-Behörde bestätigt Gefahr für Bienen
Neonicotinoide sind eine Gefahr für nützliche Insekten wie Honigbienen, Hummeln und Wildbienen. Das Riskio durch diese chemischen Mittel hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) bestätigt.
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