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Die Doppelmoral des Lewis Hamilton

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„Die Welt ist ein kaputter Ort. Warum soll man sich kümmern, wenn die Welt ein solches Chaos ist und die Menschen nicht den Eindruck machen, dass sie das interessiert.“

Es ist eine Mischung aus Wut und Trauer, die aus diesem düsteren Instagram-Post von Lewis Hamilton spricht. Der Formel-1-Weltmeister wollte offensichtlich wachrütteln, ein Zeichen setzen, aufmerksam machen – auf Umweltzerstörung, Grausamkeit gegen Tiere, oder zusammengefasst: den Raubbau der Menschheit an Mutter Erde anprangern.

Wenig später löschte Hamilton seine Beiträge wieder, Arbeitgeber Mercedes bestätigte aber deren Echtheit, wobei Kommunikations-Chef Bradley Lord auf SID-Anfrage betonte: „Ich denke, er bezog sich dabei auf Umweltprobleme und nicht auf irgendetwas, das mit Racing zu tun hat.“

Nach Hamiltons alarmierendem Geständnis („Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade danach, alles hinzuschmeißen. Komplett runterzufahren“) ist somit zumindest klar, dass sein Job als Formel-1-Fahrer nichts mit dem düsteren Post zu tun hat – aber genau dieser Gegensatz verwundert doch sehr.

Denn es zeigt sich auch eine gewisse Doppelmoral, wenn ein Millionär aus der Ressourcen-Verbrennungsindustrie Formel 1 den moralischen Zeigefinger hebt.

Lewis Hamilton – der Kämpfer für Tiere, Umwelt und Klima

Unbestritten ist, dass Hamilton, der sich privat auch für Kinder in Not einsetzt, ganz grundsätzlich wichtige Themen anspricht.

Immer wieder macht sich der vegan lebende Brite gerade für Tiere stark. Bei Instagram nutzt er seine Reichweite von über 13 Millionen Followern (beliebtester F1-Fahrer) und prangert Vergehen gegen das Tierwohl an – die brutale Robben-Jagd, das Schlachten von Delfinen und Walen in Japan oder deren Einfangen für Aquarien sowie die Trophäen-Jagd auf bedrohte Arten wie Nashörner verurteilt er immer wieder entschieden.

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Seine Abkehr vom Fleisch hat er mittlerweile auch zu einem Business gemacht. Im September eröffnete er in London die vegane Fast-Food-Kette „Neat Burger“, ein Herzensprojekt. Nicht weniger als „moralische Praktiken“ habe man sich auf die Fahnen geschrieben, betonte Hamilton seinerzeit und erklärte, man wolle „die Art revolutionieren, auf die wir fleischloses Essen sehen“.

Fleisch-Konsum und seine negativen Folgen für Tier und Umwelt sind auch jetzt ein zentraler Punkt in seinem viel beachteten Instagram-Post.

„Es macht mich so traurig zu sehen, dass so viele Leute, selbst enge Freunde, das ignorieren, was jeden Tag passiert“, schreibt er dort und regt ein Umdenken an: „Erziehung ist der Schlüssel, uns wurde beigebracht, dass es gut für uns ist, tierische Produkte zu konsumieren. Aber wir sind Hunderte von Jahre lang angelogen worden.“

Hamilton selbst beschreibt seine Ernährungsumstellung als „lebensverändernd“ und fordert Nachahmer: „Ich ermahne euch, tut das auch. Findet das Mitgefühl in euch, erkennt, dass das, was ihr esst, die florierende Fleisch- und Milchindustrie, das Waldsterben, Grausamkeit gegen Tiere, gegen die Meere und das Klima jeden Tag aufs Neue unterstützt.“

Gerade beim Punkt Umwelt und Klima wird Hamiltons Statement allerdings etwas unglaubwürdig.

Lewis Hamilton – der F1-Millionär mit Jet-Set-Lifestyle

Was bei allen richtigen und wichtigen Punkten, die Hamilton anspricht, nicht vergessen werden sollte: Sie kommen von einem Mann, der sein Geld in der wahrscheinlich umweltschädlichsten Sportart der Welt verdient.

150 Liter Benzin verbraucht ein einziger Formel-1-Bolide allein pro Rennen, pro Saison ist der CO2-Ausstoß vergleichbar mit einer Stadt von 20.000 Einwohnern, berichtet der Standard. Fan-Anreisen und vergleichbare Zusätze sind dabei noch gar nicht eingerechnet. Die FIA gibt an, bereits seit 1997 klimaneutral zu sein, unterstützt Initiativen zu Pflanzung von Bäumen und der Pflege gefährdeter Wälder.

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Nun ist Hamilton nicht verantwortlich für die Umweltsünden der Formel 1 (Reisen, Streckenbau etc.) und kritisierte in der Vergangenheit mangelnde Umwelt-Maßnahmen („Ich denke, vor allem als Bernie da war, hat man nicht viel gemacht“) – dennoch ist er Teil und großer Profiteur der gesamten Maschinerie.

Und Hamilton verdient gut. Fast 500 Millionen Dollar hat der bestverdienende F1-Fahrer aller Zeiten laut Forbes in seiner Karriere bereits verdient – nur in der Motorsport-Königsklasse wohlgemerkt. Persönliche Sponsorings kommen dann noch dazu. Nach seiner Vertragsverlängerung zahlt im Mercedes pro Jahr 50 Millionen.

Hinzu kommt in Hamiltons Fall auch noch privat ein Jetset-Leben, das ihn auch abseits seines Jobs im Privatjet kreuz und quer durch die Welt führt. Von Barbados nach Machu Picchu, von der Dominikanischen Republik bis nach Kalifornien.

Allzu klein ist der ökologische Fingerabdruck des Briten nicht, auch wollen zahlreiche Bilder mit PS-Monstern aus seinem Fuhrpark und die Begeisterung für das Verheizen von Motorrad-Reifen nicht so ganz in das Bild des umweltbewussten Mahners passen, welches Hamilton mit seinem Alarm-Post zeichnet.

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TV-Show: „Das Beste am Mittwoch? Im Büro die gestrige Folge auswerten“: Fans feiern Staffelstart von „Bachelor in Paradise“

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„Bachelor in Paradise“ sorgt bei Twitter für große Belustigung. Denn die erste Folge hat einiges zu bieten: Von Knutscherei bis Wiederversöhnung ist alles dabei. Eine Aktion kommt bei den Zuschauern allerdings gar nicht gut an.

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Hummels top, Brandt in der Krise: Die BVB-Zugänge im Check

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Die Neuzugänge des BVB im Check zum Durchklicken:

Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der letzten Saison blies der BVB in diesem Sommer zum Großangriff auf den FC Bayern.

Fast 130 Millionen Euro investierten die Dortmunder auf dem Transfermarkt in neue Spieler und gaben erstmals seit Jahren auch wieder öffentlich den Titel als Saisonziel aus.

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Doch nach mageren zwölf Punkten aus den ersten sieben Ligaspielen macht sich bereits die erste Ernüchterung im Signal Iduna Park breit.

SPORT1 macht den Check: Welche Neuzugänge schlugen ein und wer jagt aktuell seiner Form hinterher.

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„Matrix 4“: „How I Met Your Mother“-Star bekommt Rolle in der Fortsetzung

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Lange Zeit war es nichts weiter als ein stetig aufflammendes Gerücht, mittlerweile wissen wir, dass Matrix 4 tatsächlich kommt. Fans dürfen sich auf eine waschechte Fortsetzung freuen, kein Reboot oder Remake, was sicher viele Anhänger der ersten drei Filme freuen dürfte. Neben den bestätigten Rückkehrern Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss als Neo und Trinity stößt nun ein weiteres prominentes Gesicht zum Sequel, welches wohl die wenigsten mit einer Rolle im Matrix in Verbindung bringen würden.

How I Met Your Mother-Star Neil Patrick Harris, den die meisten bis heute vor allem als Schwerenöter Barney Stinson in Erinnerung behalten haben dürften, steht vor seinem bislang bedeutendsten Engagement auf der großen Kinoleinwand, wie die Kollegen der Variety berichten. Um im Jargon der beliebten Comedy-Serie zu bleiben, können wir dem Schauspieler nur wünschen, dass seine Rolle legen…där wird, auch wenn wir derzeit weder wissen, wie groß sein Auftritt ausfallen wird, noch, wen er konkret spielen wird.

Barney Stinson bei Matrix 4? Das wird… warte, gleich kommt’s… legen…där! © 20th Century Fox

Wie es den Mitstreitern von Neil Patrick Harris aus How I Met Your Mother heute geht und was sie mittlerweile treiben, erfahrt ihr hier:

„How I Met Your Mother“: Das machen die Stars aus der Serie heute

Immer mehr Stars stoßen zu Matrix 4

Neil Patrick Harris ist nicht der einzige Neuzugang, den Matrix 4 verzeichnen kann. Wir berichteten bereits, dass Yahya Abdul-Mateen II. verpflichtet werden konnte, den viele als Bösewicht Manta aus Aquaman kennen könnten. Außerdem sieht derzeit alles danach aus, dass Jada Pinkett Smith noch einmal in die Rolle von Captain Niobe schlüpfen wird. Franchise-Schöpferin Lana Wachowski kehrt außerdem auf den Regie-Stuhl zurück, was die Erwartungen an den vierten Matrix-Film weiter in die Höhe treiben sollte. Wir bleiben gespannt.

Kennt ihr nur die Matrix-Reihe, oder seid ihr echte Sci-Fi-Experten? Testet euch im Quiz!

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ALBA lässt Frankfurt keine Chance

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Drei Spiele, drei Siege: ALBA Berlin lässt Meister und Tabellenführer Bayern München in der Basketball-Bundesliga nicht aus den Augen.

Die Berliner gewannen gegen die Skyliners Frankfurt mit 87:53 (40:28) und bleiben aufgrund der besseren Trefferquote Tabellenzweiter vor den ebenfalls ungeschlagenen Merlins Crailsheim und den Baskets Oldenburg. Frankfurt ist punktlos Letzter.

Bereits am Freitag geht es für Berlin in der EuroLeague beim FC Barcelona weiter. Zum Auftakt hatten die Albatrosse gegen den russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg gewonnen, zuletzt gab es am vergangenen Freitag eine Niederlage bei Anadolu Istanbul.

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Petkovic wird Sportmoderatorin

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Tennisspielerin Andrea Petkovic (32) zieht es vor die Kamera.

Wie die Sport Bild erfuhr, wird die aktuelle Nummer 75 der Welt künftig am Sonntag durch die ZDF-Sportreportage führen.

„Ihre ersten beiden Sendungen sind für den 1. und 8. Dezember geplant“, sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann dem Magazin.

Sie ergänzt damit das Team um die erfahrenen Moderatoren Rudi Cerne und Norbert König. 

Fuhrmann: „Sie hat ein besonderes Talent vor der Kamera“

Petkovic betätigt sich seit längerer Zeit schon neben ihrer aktiven Sportlerkarriere als Kolumnistin.

Fuhrmann sieht sie breit aufgestellt und deswegen bestens für den Job geeignet: 

„Sie ist eine tolle Tennisspielerin, eine großartige Persönlichkeit mit viel Charme und klarer Meinung. Dazu hat sie ein besonderes Talent vor der Kamera.“ 

Auf der WTA-Tour will Petkovic auch 2020 weiter spielen, ihre ZDF-Termine sollen mit den Turnierdaten abgestimmt werden.

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Interview am Morgen: Debatte über Gamer-Szene: Highscore fürs Morden

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Julia ebner

Extremismusforscherin Julia Ebner erklärt, wo Seehofer mit seinem Kommentar zur Gamer-Szene recht hat, wo nicht – und wie sich Communitys von Gamern, Rassisten und Antifeministen überlappen.

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Made in Afrika: Ruanda baut das unwahrscheinlichste Smartphone des Jahres

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Workers display the Mara X and Mara Z smartphones during their launch by Rwanda's Mara Group in Kigali,

Das ehemalige Bürgerkriegs-Land baut das erste Smartphone „Made in Africa“ – das wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen.

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Auftakt zur Serie: Große Unterschiede bei Pflegeheimkosten – NRW am teuersten

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Zum Auftakt unserer Pflegeserie hat die Redaktion Daten für die vollstationäre Versorgung ausgewertet. NRW schneidet schlecht ab.
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Malerei erzählen: Knausgård inszeniert Munch

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Karl Ove Knausgård ist der bedeutendste norwegische Schriftsteller der Gegenwart. In der Kunstsammlung NRW hat er mit Edvard Munch einen noch berühmteren Landsmann inszeniert. Und zeigt damit, dass man über Munch durchaus noch Überraschendes erzählen kann.
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