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Wie klappt es mit der Biotonne?

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Eigentlich sollen alle Haushalte den Müll trennen. Aber viele Städte und Kreise bieten gar keine Grünen Tonnen an. Der Naturschutzbund Deutschland hat untersucht, wo es gut klappt und wo nicht., – AutorIn: Karsten Zummack
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Hamilton mit Heimvorteil von der Pole

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Lewis Hamilton will beim Formel-1-Rennen in Silverstone (ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) mit Heimvorteil zum Sieg fahren. Der erste Schritt dafür ist gemacht: Der Weltmeister eroberte beim Qualifying im Mercedes die Pole Position und startet damit unmittelbar vor zwei Ferrari-Fahrern. 

„Es war so knapp“, sagte ein sehr emotionaler Hamilton mit noch immer zitternder Stimme, „die Ferraris haben hier irgendwas aus dem Hut gezaubert. Ich habe das nur mit der Unterstützung der Fans geschafft.“

Für den Engländer ist es die vierte Pole Position im zehnten Saisonrennen und die 76. seiner Karriere. Den zweitplatzierten Sebastian Vettel und den drittplatzierten Kimi Räikkönen trennen nur Tausendstelsekunden von Platz eins. (SERVICE: Die Fahrerwertung im Überblick)

Qualifying setzt Grenzen für Vettel

Allerdings verpasste Vettel das Ende des letzten freien Trainings aufgrund von Nackenproblemen. Einem Start im Rennen steht jedoch nach einer Behandlung nichts im Weg. 

Zumindest fraglich scheint aber, wie gut Vettel das Rennen übersteht. Die 5,891 Kilometer von Silverstone sind wegen der hohen Kurvengeschwindigkeiten eine große Herausforderung für die Nackenmuskulatur, besonders mit den schnellen Boliden des Jahres 2018.

„Der Kurs ist schneller als jemals zuvor“, sagte auch Hamilton: „Es fühlt sich an, als würde man die Runde in einem Kampfjet drehen.“ Gleichzeitig sei die Strecke momentan „so holprig wie die Nordschleife“.

Komplett auf das Qualifying verzichten musste Toro-Rosso-Pilot Brendon Hartley, der sich im Tempo 300 die linke Vorderradaufhängung in der Brooklands-Kurve brach. Dem Fahrer ging es nach dem Überschlag gut, das Auto konnte jedoch nicht schnell genug repariert werden. 

Hamilton will beim Heimrennen die WM-Führung von Vettel an sich reißen, dessen Vorsprung nur einen Punkt beträgt. Der Emmericher Nico Hülkenberg startet mit seinem Renault am Sonntag von Rang elf. (SERVICE: Der Formel-1-Rennkalender)

Angebot der Formel 1 – F1 Pro TV

Das Formel-1-Wochenende in Silverstone können die Fans auch über den neuen offiziellen Livestream der Formel 1, F1 TV Pro, verfolgen. Dort werden alle Sessions, die Pressekonferenzen und Interviews übertragen, alles werbefrei.

Die Zuschauer können sich in den Rennen selbst alle Onboard-Kameras der Fahrer einzeln auswählen, sie erhalten den unzensierten Boxenfunk sowie historisches Material. Der Stream kann für 7,99 Euro im Monat oder 64,99 Euro in der Saison abonniert werden.

Noch wird das Angebot nur über die Desktop-Version zur Verfügung stehen, im Laufe der Saison soll der Stream auch über Apps für mobile Geräte wie Smartphones abspielbar sein.

Die Formel 1 2018 LIVE im TV, Stream, Ticker

In dieser Saison laufen die Rennen nur beim Free-TV-Sender RTL. Der Pay-TV-Sender Sky hat sich nach den gescheiterten Verhandlungen über eine Exklusivübertragung aus der Formel 1 zurückgezogen. Das zweite Freie Training am Freitag wird indes bei ntv übertragen.

SPORT1 berichtet LIVE im Formel 1-Ticker von allen Rennen. 

Der Zeitplan des F1-GP Silverstone im Überblick:

Sonntag:
15.10 Uhr: Rennen im TV bei RTL und im LIVETICKER auf SPORT1.de

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Jason Priestley: Offen für ein „Beverly Hills, 90210“-Revival

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Jason Priestley (48) wäre „durchaus offen“ für ein Revival der Kult-Serie „Beverly Hills, 90210“. Das sagte der Schauspieler nun der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: „Bis 2020 ist mein Kalender aber schon ziemlich voll, das muss ich gleich dazusagen.“ Angesprochen habe ihn noch niemand, „aber es würde mich nicht wundern“, so der 48-Jährige: „Allerdings weiß ich nicht einmal, wer heute die Rechte an der Serie hat.“

Das Arbeitspensum war heftig

Den großen Erfolg der Serie hätten sie damals viel zu wenig ausgekostet, meint Priestley: „Wir hätten feiern sollen wie Rockbands, quasi die Mötley Crüe des Fernsehens. Aber stattdessen waren wir alle ganz schön brav. Weil uns eigentlich auch gar nichts anderes übrigblieb bei diesem Arbeitspensum. Wenn man morgens um 6.30 Uhr bei der Arbeit sein und abends noch Text lernen muss, dann ist man selbst mit Anfang 20 davon echt k.o.“

„Beverly Hills, 90210“ lief von 1990 bis 2000. Jason Priestley spielte die Figur des Brandon Walsh und war der Fan-Liebling der US-Erfolgsserie. Bald ist der Schauspieler hierzulande auch in der Serie „Private Eyes“ zu sehen (ab dem 16. Juli auf 13th Street).

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Katar bringt erneut 48 Teams für WM 2022 ins Spiel

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Das Emirat Katar, Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022, hält eine Aufstockung des Turniers von 32 auf 48 grundsätzlich „für machbar“. Das betonte der stellvertretende WM-Organisationschef Nasser Al Khater in Moskau. „Entscheidend ist, dass alles zum Vorteil des Fußballs geschieht“, betonte er.

Dabei schien die Aufstockung der WM 2022 in Katar auf 48 Teilnehmer schon vom Tisch zu sein. Über den von den zehn südamerikanischen Verbänden eingereichten Antrag zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie wurde auf dem FIFA-Kongress im Juni nicht abgestimmt. Gianni Infantino, Präsident des Weltverbands FIFA, hatte deshalb erklärt, nach jetzigem Stand werden deshalb auch in vier Jahren 32 Mannschaften antreten.

„Wir haben der FIFA-Administration den Auftrag erteilt, die Möglichkeit mit 48 Teams zunächst mit Katar zu besprechen“, hatte Infantino im Vorfeld des FIFA-Kongresses in Moskau gesagt. Die erste WM mit 48 Startern ist weiterhin erst 2026 in den USA, Kanada und Mexiko geplant.

Klar ist, dass die FIFA in Bezug auf eine Aufstockung natürlich an den finanziellen Vorteil denkt, denn mehr Teilnehmer in Katar 2022 würden für den Weltverband höhere Einnahmen bedeuten. Allerdings sind noch etliche Fragen mit Katar zu klären. Vor allem die Dauer des Turniers könnte zum Problem werden.

Diskutiert wird derzeit über die Möglichkeit einer Playoff-Runde für 32 Mannschaften, die in diesen Begegnungen ihr Ticket für die Gruppenphase lösen könnten. „Dieses Sudden-Death-Element wäre sicherlich ein Überraschungsmoment“, sagte Al Khater.

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Neuzugang für Bamberg – Star geht

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Der neunmalige Deutsche Meister Brose Bamberg hat den serbischen Nationalspieler Stevan Jelovac als zweiten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Der 29-Jährige kommt vom russischen Klub Nischni Nowgorod und unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Nach der ersten Saison haben beide Seiten eine Ausstiegsoption.

„Stevan Jelovac ist ein sehr talentierter Spieler, der hervorragend in unser System passt. Ich habe seine Karriere in den letzten Jahren intensiv verfolgt und bin sehr froh, dass wir ihn von uns und unserem Programm überzeugen konnten“, sagte Sportdirektor Ginas Rutkauskas.

Forward Jelovac war am vergangenen Montag im WM-Qualifikationsspiel der Serben gegen Deutschland (81:88) zum Einsatz gekommen und mit 19 Punkten zweitbester Scorer seiner Mannschaft. In der entscheidenden Phase leistete er sich allerdings während eines Freiwurfs von Dennis Schröder ein unsportliches Foul an Maximilian Kleber und half ungewollt den Gästen.

Am Samstag hatte Bamberg mitgeteilt, dass die Zukunft von Nationalspieler Lucca Staiger offen ist. Der Vertrag mit dem 30 Jahre alten Shooting Guard ist ausgelaufen, noch stehe nicht fest, ob Staiger den Verein verlasse.

Der italienische Nationalspieler Daniel Hackett zog seine Ausstiegsoption und geht. Der 30-Jährige war vor der abgelaufenen Saison von Olympiakos Piräus nach Bamberg gewechselt, in der Liga kam er im Schnitt auf 10,3 Punkte.

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Schiri-Zoff und Krankheit: Zverevs verkorkster Wimbledon-Auftritt

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Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev hat in Wimbledon eine weitere Grand-Slam-Enttäuschung erlebt.

Der 21-Jährige verlor am Samstag in Runde drei gegen Ernests Gulbis (Lettland) mit 6:7 (2:7), 6:4, 7:5, 3:6, 0:6 (DATENCENTER: Ergebnisse der Herren).

Bei seiner zwölften Teilnahme an einem Major ist Zverev damit zum zehnten Mal vor der zweiten Turnier-Woche ausgeschieden. Zverev hatte in den vergangenen Tagen an einem Magen-Darm-Infekt gelitten.

Zverev über Müdigkeit und Krankheit

„Ich habe mich gut gefühlt, aber ich war müde“, sagte Zverev hinterher: „Ich war krank und hatte 24 Stunden nichts gegessen. Das hatte definitiv etwas damit zu tun. Es hat sich angefühlt, als hätte jemand den Stecker gezogen in der Mitte des vierten Satzes.“

Im Vorjahr hatte der Weltranglistendritte in Wimbledon noch das Achtelfinale, Anfang Juni bei den French Open sogar erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht.

Die Niederlage gegen Gulbis beendete nun erneut vorzeitig seine Hoffnung auf den Durchbruch bei einem der vier wichtigsten Turniere des Tennis-Jahres. 

Fritz in Runde zwei ausgeschaltet

Zverev hatte gegen Gulbis einen guten Start hingelegt. Bei eigenem Aufschlag ließ der Hamburger kaum etwas zu, seine eigenen Breakchancen allerdings auch ungenutzt.

Ein kurze Phase der Unaufmerksamkeit genügte dann, um den ersten Durchgang im Tiebreak zu verlieren. In Satz zwei startete Zverev dann jedoch mit einem Break, das er bis zum Schluss erfolgreich verteidigte. 

Anschließend verschwand Zverev, der sich bei seinem Zweitrundenmatch am Donnerstag gegen Taylor Fritz (USA) noch während des Matches auf der Toilette hatte übergeben müssen, kurz in der Kabine.

Zverev dreht Satz 3 nach Rückstand gegen Gulbis

Nach seiner Rückkehr leistete er sich erneut eine kleine Schwächephase und kassierte erstmals ein Break. Beim Stand von 3:5 wehrte er einen Satzball ab und gewann den Durchgang noch mit 7:5.

Während des Satzes motzte er nach einer Verwarnung des Schiedsrichters, die von einem Linienrichter ausgegangen war: „Seit wann kann mich ein Linienrichter verwarnen? Er will sich nur wichtig machen, weil er mal auf einem großen Platz ist. Er wollte, dass man sich sein Gesicht merkt.“

Dann kippte das Match erneut. Im vierten Durchgang musste sich Zverev mit 3:6 geschlagen geben.

Nur sechs Punkte im fünften Satz

Im entscheidenden fünften Satz kam es dann ganz hart für ihn. Dem Deutschen gelangen insgesamt nur noch sechs Punkte.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Zverev komplett aufgab. Auch bei seinem frühen Aus bei den Australian Open gelang ihm im fünften Satz gegen Chung Hyeon gar nichts mehr. Damals machte er sogar nur fünf Punkte.

Zverev war der letzte Deutsche in der Männer-Konkurrenz beim prestigeträchtigen Rasen-Turnier. Am Vortag waren Philipp Kohlschreiber (Nr. 25) und Jan-Lennard Struff gegen Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) ebenfalls in Runde drei gescheitert.

Alle fünf weiteren Deutschen waren bereits in den ersten beiden Runden ausgeschieden.

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Zensur auf Facebook: Wenn die Unabhängigkeitserklärung zur Hassrede wird

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