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Protest-Banner gegen Polizei: Das steckt hinter der BVB-Aktion

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Einige Fans von Borussia Dortmund haben während des Sieges gegen Borussia Mönchengladbach in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit einer Protestaktion gegen die Polizei für Aufsehen gesorgt.

Während der ersten Hälfte beim 2:1 im Signal Iduna Park präsentierte die Ultra-Gruppierung „The Unity“ auf der Südtribüne ein großes Banner mit der Aufschrift: „Die Gerechtigkeit schlägt stärker zurück! Gute Besserung, Nico! ACAB!“

Gleichzeitig meldeten sich große Teile der Anhängerschaft auf der Südtribüne mit lautstarken Sprechchören zu Wort: „Alle Bullen sind Schweine!“

Grund für die Aktion war ein Polizeieinsatz am vergangenen Samstag am Dortmunder Hauptbahnhof. Dort war am Rande des Revierderbys gegen den FC Schalke ein Redakteur der Fan-Website schwatzgelb.de am Kopf verletzt worden.

In einem Statement auf der Seite erhoben Kollegen des verletzten Mannes schwere Vorwürfe.

Bundespolizei äußert sich nach schweren Vorwürfen

„Unser Redakteur war an der Auseinandersetzung nicht beteiligt, sondern telefonierte gerade, als ihm ein Polizist unvermittelt mit dem Schlagstock ins Gesicht schlug. Dabei erlitt unser Redakteur schwere Gesichtsverletzungen und musste noch am Wochenende operiert werden“, hieß es in dem Artikel.

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Am Hauptbahnhof war es zu Auseinandersetzungen zwischen BVB-Fans und der Bundespolizei gekommen. Die Gruppe „LAG Fanprojekte Dortmund“ veröffentlichte dazu ein Video, auf dem Beamte zu sehen sind, die eine am Boden liegende Person treten. 

In einer Pressemitteilung teilte die Bundespolizei NRW mit, dass man alle Videoaufnahmen von den Vorfällen gesichert habe und diese, ebenso wie die von schwatzgelb.de veröffentlichten Vorwürfe, „zeitnah der Staatsanwaltschaft Dortmund zur weiteren Bewertung und Prüfung“ vorgelegt werden würden.

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„Riverdale“: Jughead stirbt? Diese Fakten sprechen dagegen

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Achtung, Spoiler für Staffel 4, Folge 4!

Seit Anfang Oktober 2019 rätseln die Zuschauer Woche um Woche, was mit Jughead in Staffel 4 von Riverdale passieren wird. Könnte der Mützenträger etwa sterben? In jeder Episode werden kleine Vorausblicke in die Zukunft gewährt. In einem davon, scheint die Zukunft von Jughead geradezu besiegelt zu sein.

 

Könnte Jughead sterben? Ein Zeitsprung mit fatalen Folgen

In den Schlussmomenten von Folge 4 sehen die Zuschauer, wie FP und Betty im Leichenschauhaus von Dr. Curdle Jr. sind. Sie sollen eine verdeckte Leiche identifizieren – ohne Zweifel liegt Jughead auf der Barre. Ist er wirklich tot? Oder wird hier ein weiteres Mal in der Riverdale-Historie ein Tod vorgetäuscht?

Bereits im Finale zu Staffel 3 wurden erste Hinweise auf die vierte Staffel geliefert. Der Zeitsprung darin zum sogenannten Spring Break 2020, zeigt wie Betty, Veronica und Archie blutüberströmt in ihrer Unterwäsche an einem lodernden Feuer im Wald stehen. Von Jughead fehlt jegliche Spur. Könnte er tot sein?

Dabei spricht Betty mit bedrohlicher Stimme zu den beiden anderen: „Wir müssen unsere ganzen Sachen verbrennen. Das heißt auch Jugheads Beanie. Wir waschen uns das Blut an der Badestelle ab. Nach dieser Nacht reden wir nicht mehr davon. Nie wieder. Nicht untereinander. Nicht mit unseren Eltern. Mit niemandem. Wir beenden das letzte Schuljahr und machen unseren Abschluss. Dann gehen wir getrennte Wege. Das ist die einzige Möglichkeit, nicht erwischt zu werden.“

Theorien wie es mit Jughead weiter geht: Im Video sind erste Gedanken gesammelt

Diese Fakten sprechen gegen Jugheads Tod

Nach der Ausstrahlung von Folge 4, sind sich die Zuschauer auf den Sozialen Medien bereits einig, dass der vermeintliche Tod von Jughead in dem Vorausblick eine falsche Fährte ist. In den hitzigen Diskussionen zur Halloween-Folge auf Reddit werden diverse Hinweise und Fakten aufgegriffen, wie die Szene im Leichenschauhaus aufgelöst werden könnte.

Demnach könnte Jughead voller Drogen gepumpt worden sein, sodass er den Anschein mache tot zu sein. In Wahrheit sei er quicklebendig und er und Betty hätten den Pathologen Dr. Curdle Jr. dazu angestiftet, den Tod vorzutäuschen und zu protokollieren. Welchen Zweck sie damit verfolgen, ist natürlich ungewiss.

Die Möglichkeit, dass die Szene lediglich ein Traum sei, ist selbst für die ungewöhnlichen Verläufe in Riverdale zu abwägig für die Schreiber. Zu enttäuscht wären die Zuschauer von dieser Entwicklung, die Hinweise mit dem Verweisen „Monate später“, wären nichts weiter als fiese falsche Fährten.

Die Fakten sprechen hingegen eine andere Sprache: Aktuell werden in Vancouver Folge 10 und 11 der vierten Staffel gedreht, die ersten Episoden nach dem Midseason-Finale. Die Zuschauer sollen in Folge 9, dem Midseason-Finale, erfahren, was mit Jughead passieren wird. Die zweite Hälfte der Staffel, so Kopf der Schreiber Roberto Aguirre-Sacasa im Interview mit TV Guide, befasst sich mit der Frage, wie es dazu gekommen ist. In der ersten Hälfte der Staffel werden wir die Handlung zu diesem Zeitsprung hin aufbauen und in der zweiten Hälfte der Staffel werden wir uns mit den Auswirkungen dieses Zeitsprungs beschäftigen.

Zudem werden die Zuschauer in Folge 9 erstmals Jugheads Großvater Forsythe I. kennenlernen, wir berichteten. Jughead versucht bei seinem Großvater mehr über die Baxter Brüder herauszufinden.

Sind die Stonewall 4 oder Baxter Brothers in Jugheads Verschwinden involviert?

Aktuell ist dies noch Mutmaßung, doch die Hinweise verdichten sich, dass bereits gezeigte Charaktere wie Mr. Chipping oder Charles Smith für das ungewisse Schicksal von Jughead verantwortlich sein werden. In Folge 4 wird erstmals von den Stonewall 4 gesprochen. Wenig später wird Jughead an Halloween in bester Buried-Manier lebendig in einen Sarg eingehämmert. Die Auflösung war ein wenig enttäuschend: Seine vier Mitschüler Bret, Donna, Joan und Eddie haben offensichtlich gemeinsam mit Mr. Chipping für den Schrecken für Jughead gesorgt und fordern, dass er die Schule wieder verlassen solle.

Angeblich wusste Mr. Chippings nichts von der Aktion, befreite Jughead schließlich aus dem Sarg in seinem Büro. Seine Mitschüler sind jedoch ohne Strafe davon gekommen und probieren mit aller Härte als die Stonewall 4 Jughead dazu zubringen, die Schule abzubrechen ganz so, wie es vor über 30 Jahren sein Großvater getan hat. War somit sein Großvater einer der ursprünglichen Stonewall 4? Oder war er ein Opfer? Die Antwort ist aktuell ungewiss und zugleich zu offensichtlich, als das sie falsch sein könnte.

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Jughead’s ready for a challenge. Stream the first 3 episodes free only on The CW App: Link in bio. #Riverdale

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Doch wer sind die Baxter Brothers? In Folge 6 wird Jughead versuchen über die ominösen Brüder und ihre Publikationen mehr in Erfahrung zu bringen, wie die offizielle Handlungsbeschreibung bekannt gibt. Später wird der Mützenträger in Folge 9 bei seinem Großvater weitere Puzzleteile über die Baxter Brothers zusammensetzen können.

Unsere Vermutung: Wer auch immer sie waren, sie sind ebenfalls in die Machenschaften der Stonewall Prep involviert und waren Teil der ursprünglichen Stonewall 4, oder zumindest nicht ganz unschuldig, dass über den Lauf von 30 Jahren mehrfach Schüler der Eliteschule spurlos verschwanden. Moose hat es in der Episode vorgemacht.

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Jughead-Darsteller weiß bereits, was ihn erwartet

Eins steht bereits fest: Staffel 4 wird sich erneut einer klassischen Mordgeschichte annehmen, die sogar unsere Kids an ihre Grenzen bringen wird. Werden sie zu Mördern? Können sie entkommen? Stirbt sogar Jughead?

Bei den Dreharbeiten für das Finale von Staffel 3 wurde Cole Sprouse (Jughead) in die Pläne der Schreiber eingeweiht. Showrunner Roberto Aguirre-Sacasa gab gegenüber TV Guide bekannt, dass Sprouse über die besagte Szene im Staffel-3-Finale unterrichtet wurde, kurz über die Entwicklungen nachgedacht hat und danach seinen Segen mit den Worten Okay, lasst es uns machen gab.

© The CW / Netflix

Die Schreiber sind sich der Tragweite bewusst, wenn einer der vier Kernhelden in Gefahr ist. Zwar deuten die Szenen an, dass wir mit einem Tod in Riverdale Staffel 4 rechnen müssen, doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Jughead sterben wird. Vielleicht liegt er bewusstlos auf der Barre. Vielleicht wird sein Tod vorgetäuscht. Dies wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Riverdale den Tod einer Hauptfigur vorgauckelt (siehe etwa das Finale für Staffel 3).

Slasher wird zur Vorlage für Staffel 4

Die Marschroute für die kommende vierte Staffel steht fest. Showrunner Roberto Aguirre-Sacasa gab gegenüber ET-Online bekannt, dass er sich von den Jugendbuch-Krimis aus der Feder von Donna Tartt, Lois Duncan oder Christopher Pike inspirieren lässt.

Romane wie Die geheime Geschichte (Donna Tartt) schildern, wie eine Teenie-Gruppe einen Mordfall vertuscht. Auch Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast und Killing Mr. Griffin handeln von ähnlichen Themen, und sind dank der Filmadaption von Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997) mit Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr und Sarah Michelle Gellar noch vielen ein Begriff.

Die Vorlage für Staffel 4: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ © Sony Pictures

Aktuell wissen lediglich die Schreiber von Riverdale und Jughead-Darsteller Cole Sprouse, welches Schicksal ihn erwarten wird. Schaut man auf den Instagram-Kanal des Darstellers sieht man häufiger, dass er Ambitionen hat, als Fotograf zu arbeiten. Seine Schauspielkarriere vernachlässigt er dabei aber nicht.

 

Es ist schwer vorstellbar, dass einer moralisch integeren Person wie Jughead der Serientod bevorsteht. Eher könnte einer der vielen Erwachsenen sterben, die im Verlauf der bisherigen Serie mit der Justiz zu kämpfen hatten.

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Hoeneß begeistert! Bayern feiert Coup gegen Real

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Der deutsche Basketball-Meister Bayern München hat in der EuroLeague ein Ausrufezeichen gesetzt und das Starensemble von Real Madrid mit 95:86 (41:38) bezwungen.

Damit beendete das Team von Trainer Dejan Radonjic seine Niederlagenserie gegen den spanischen Titelträger. Die Münchner hatten die vorangegangenen fünf Duelle allesamt verloren.

Die Bayern, die es in dieser Saison als erster Bundesligist ins Viertelfinale der Königsklasse schaffen wollen, zeigten beim dritten EuroLeague-Sieg im fünften Spiel ihre bislang beste Saisonleistung. 

Hoeneß von Bayern-Leistung begeistert

„Wir haben heute eine überzeugende Leistung gezeigt. Man merkt, dass die Mannschaft langsam zusammenwächst“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß bei Magenta Sport. Leon Radosevic ergänzte: „Wir haben von Anfang bis Ende daran geglaubt, dass wir sie besiegen können. Madrid ist nicht im besten Rhythmus, das war unser Vorteil.“

Die Bayern erwischten vor 6500 Zuschauern einen guten Start, hielten gegen die stark eingeschätzten Madrilenen gut mit und gingen mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Gerade bei den Rebounds präsentierten sich die Bayern stark, auch aus der Distanz überzeugten die Gastgeber. 

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Im dritten Viertel blieb das Radonjic-Team selbstbewusst und konnte die Führung gegen Real auf zehn Punkte ausbauen. In der entscheidenden Phase leisteten sich die Münchner allerdings einige Fehler, stabilisierten sich aber wieder und brachten den Erfolg nach Hause. Bester Werfer der Bayern war Greg Monroe (18 Punkte), Nationalspieler Danilo Barthel holte 17 Zähler. 

Mit dem Spiel begann für die Münchner die erste von insgesamt sieben aufeinanderfolgenden Wochen mit je zwei EuroLeague-Partien. In der Bundesliga hat der Titelverteidiger am kommenden Wochenende spielfrei, am 10. November geht es mit dem Topspiel gegen Alba Berlin weiter.

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Kontrahenten patzen: Zverev für ATP Finals qualifiziert

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Titelverteidiger Alexander Zverev ist für das ATP-Finale der acht Saisonbesten in London (10. bis 17. November) qualifiziert.

Am Mittwochabend schied der Italiener Matteo Berretini in der zweiten Runde des letzten Masters-Turniers der Saison in Paris aus. Damit könnte nur noch der Franzose Gael Monfils an Zverev vorbeiziehen, der Hamburger lag im „Race to London“ vor Paris auf Platz sieben – eines der beiden verblieben London-Tickets ist Zverev damit sicher.

Berrettini, der gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 4:6, 3:6 verlor, ist im London-Ranking Achter und muss nun darauf hoffen, dass die Verfolger nicht zu sehr punkten. Monfils (10.), der 6:4, 7:6 (7:4) gegen seinen Landsmann Benoit Paire gewann, sowie der Australier Alex de Minaur und der Schweizer Stan Wawrinka können noch an Berrettini, die beiden letzteren aber nicht mehr an Zverev vorbeiziehen.

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Zverev-Kontrahenten patzen

Ihre letzten Chancen auf das London-Ticket verspielten am Mittwoch der Spanier Roberto Bautista Agut (9.), der gegen de Minaur 6:7 (2:7), 6:7 (1:7) unterlag, der Belgier David Goffin (11.) durch ein 5:7, 1:6 gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow und der Italiener Fabio Fognini (12.) durch ein 6:3, 3:6, 3:6 gegen den Kanadier Denis Shapovalov, der damit am Donnerstag Achtelfinal-Gegner Zverevs ist. 

Zudem scheiterte der Argentinier Diego Schwartzman (14.) mit 5:7, 3:6 am Briten Kyle Edmund. Schwartzman hätte nur bei einem Turniersieg noch an Zverev vorbeiziehen können.

Die sechs vor Zverev platzierten Spieler – Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz), Daniil Medwedew (Russland), Dominic Thiem (Österreich) und Stefanos Tsitsipas (Griechenland) – hatten ihren Platz beim Saisonfinale bereits sicher.

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50 Jahre Internet: Ohne Netz

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Happy Birthday, Internet: Vor 50 Jahren tauschten zwei Rechner erstmals eine Nachricht aus. Aber wie wäre es weitergegangen, wenn das alles nie passiert wäre?
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Gaia X: Peter Altmaier plant europäische Daten-Cloud

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Eine neue Dateninfrastruktur namens Gaia X soll Unternehmen mehr Sicherheit bieten. Der Bundeswirtschaftsminister wird das Projekt auf dem Digitalgipfel präsentieren.
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Influenza : Erste Grippe-Fälle in NRW aufgetaucht

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Viele Menschen in NRW schniefen und schnäuzen bereits: Fast 20 Grippefälle sind bislang gemeldet worden. Der Beginn einer Welle ist das aber noch nicht. Die ersten, die sich impfen lassen, sind vor allem ältere Menschen.
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Der Choreograf Richard Siegal am Schauspiel Köln

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Richard Siegal ist für zwei Jahre „Artist in Residence“ am Schauspiel Köln. Am 27. September hatte seine erste Produktion „New Ocean“ Premiere.
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Besiegelt Quenstedts Gala Heinevetters DHB-Aus?

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Am Ende seines Interview-Marathons flüchtete Dario Quenstedt erst einmal in die Kabine. Die Gefühlsexplosion nach dem gehaltenen Siebenmeter in der Schlusssekunde, die zahlreichen Gratulanten, die vielen Autogramme – der Torhüter der deutschen Handballer brauchte für einen Moment seine Ruhe.

Runterkommen nach dem aufwühlenden 24:23-Erfolg gegen Kroatien, durchpusten nach seiner perfekten EM-Bewerbung im letzten Länderspiel des Jahres.

Quenstedt ließ sich von der Euphorie um seine Person nicht anstecken. Im Gegenteil. „Die Lust ist natürlich da, und die Tür ist offen“, sagte der Keeper des THW Kiel, angesprochen auf eine mögliche EM-Nominierung durch Bundestrainer Christian Prokop.

Doch, das fügte Quenstedt in seiner bescheidenen Art an, nun liege es „an jedem Einzelnen, sich in der Liga mit seinen Leistungen zu empfehlen. Und am Ende muss Christian entscheiden, wen er mitnimmt.“

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Quenstedt: EM-Ticket noch nicht sicher

Prokop, der im Vorfeld der beiden Kroatien-Spiele mit der Berufung von Quenstedt anstelle des langjährigen Stammkeepers Silvio Heinevetter für Schlagzeilen gesorgt hatte, registrierte den Rummel um Quenstedt – vermied nach außen aber ein Gefühl von Genugtuung.

Der Torhüter, zur Pause gekommen, sei der „entscheidende Impuls“ gewesen und habe „ganz wichtige Paraden“ gezeigt. Sein EM-Ticket habe Quenstedt, der nach dem ersten Spiel (26:25) noch Startprobleme hatte und unzufrieden mit sich selbst war, damit allerdings nicht sicher. „Noch nicht“, sagte Prokop. Er grinste.

Die Ausbootung Heinevetters – dessen Ära bei den Füchsen Berlin auch vor einem viel diskutierten Ende steht – war ausdrücklich nicht endgültig. Das dürfte sich ändern für den künftigen Melsunger, wenn Quenstedt weiter überzeugt.

Zwei Spiele, zwei Siege – und eine Menge wichtiger Erkenntnisse: Prokop zog ein positives Fazit der letzten Lehrgangswoche des Jahres. „Wir haben die Aufgaben gegen bissige und aggressive Kroaten mit Bravour gemeistert und uns Selbstvertrauen geholt. Viele, die dabei waren, haben ihre Chance genutzt“, sagte der DHB-Coach.

Neben Quenstedt, der auch im Gespann mit Platzhirsch Andreas Wolff nach seinem Vernehmen „sehr gut harmonierte“, dürfte Prokop damit auch Rückkehrer Julius Kühn und Tobias Reichmann gemeint haben.

Prokop: „Ende der Fahnenstange ist erreicht“

Das Team, so bilanzierte der Bundestrainer, verfüge gut zwei Monate vor der EM über einen „guten Mix aus Erfahrung und jungen Leuten, die Dampf machen“. Man sei in den beiden Tests gegen den zweimaligen Olympiasieger „nichts großartig schuldig geblieben. Aber wenn man in die Tiefe geht, sieht man schon Verbesserungspotenzial.“

Luft nach oben offenbarte die DHB-Auswahl in der Offensive. Gegen die robuste kroatische Deckung fehlte es lange Zeit an Ideen, eine ordnende Hand auf der Spielmacher-Position suchte man in einigen Phasen vergebens. Die Berliner Fabian Wiede und Paul Drux mühten sich nach Kräften, doch die Ausfälle der etatmäßigen Mittelspieler Simon Ernst, Tim Suton (beide Kreuzbandriss) und Martin Strobel (Reha nach Kreuzbandriss) wiegen schwer.

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„Da darf nicht mehr viel passieren, das Ende der Fahnenstange ist erreicht“, sagte Prokop. Zumindest bei Strobel, der in Balingen unmittelbar vor seinem Comeback steht, gibt es noch die Hoffnung, dass er bis zum EM-Start am 9. Januar in Trondheim gegen die Niederlande wieder dabei ist. „Wenn seine Leistung stimmt, ist er bei uns ein entscheidender Mann, davon rücke ich nicht ab“, sagte Prokop.

Zu den entscheidenden Männern, das wird nach den Länderspielen gegen Kroatien immer wahrscheinlicher, dürfte im Januar auch Dario Quenstedt gehören.

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Ferrari planlos – übernehmen jetzt die Fahrer?

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„Vielleicht hätte unsere Strategie ein klein wenig pfiffiger sein müssen.“

So lautete Sebastian Vettels öffentlich geäußerte Analyse zu seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Mexiko. (DATENCENTER: Ergebnis des Mexiko-GP)

Hinter verschlossenen Türen wird Vettel das Wort „vielleicht“ sicher weglassen – und statt pfiffiger könnte man Ferrari auch fehlenden Mut vorwerfen, denn genau dies kostete Ferrari den Sieg.

Ferrari siegt erneut nicht trotz Pole

Dabei hatte das Wochenende in Mexiko so gut begonnen. Als klarer Favorit dank der überlegenen Motorenpower angereist, konnte man sich dank der Strafversetzung von Max Verstappen über eine rote Reihe eins freuen.

Dieses Kunststück gelang der Scuderia bereits zum vierten Mal in der Saison. Die daraus resultierende Bilanz ist allerdings verheerend für ein Team, welches sich vor der Saison das Ziel WM-Titel gesetzt hatte.

Lediglich in Spa kam mit Charles Leclerc zumindest ein Pilot durch und konnte die gute Ausgangslage in einen Sieg ummünzen. In Mexiko bewies das Team einmal mehr, dass man Mercedes in Sachen Taktik nicht gewachsen ist.

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Tuttosport sprach sogar von einer „selbstmörderischen Strategie“, Ferrari habe „gegen viele Feinde zu kämpfen, einige befinden sich im eigenen Team“.

Albon stoppt – Panik bricht aus

So brach bei Ferrari offenbar trotz einer Doppelführung sofort Panik aus, als in Runde 14 der auf Rang 3 liegende Alexander Albon im Red Bull in die Box abbog. Sofort entschied man sich dazu, in der nächsten Runde den Führenden Leclerc reinzuholen.

„Wir wollten ihn vor Albon mit einer Zweistopp-Strategie schützen, aber der zweite Stint war nicht gut genug“, erklärte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. Ferrari hatte also tatsächlich Angst davor, dass Albon eine Gefahr für den Sieg darstellte. (Die Stimmen zum Mexiko-GP)

Dabei verfügt Albon aktuell weder über die Speed- noch die Reifenflüster-Qualitäten eines Verstappens. Red Bull hatte dem Thailänder zudem erneut Gelbe Reifen aufziehen lassen, was einen weiteren Boxenstopp zwingend nötig machte.

Es spricht für sich, dass Leclerc sich eine Mitschuld gibt, weil er dem Team nicht widersprochen hatte: „Unsere Strategie war nicht gut, aber ich kreide mir das auch selber an. Ich hätte mich am Funk melden und um eine andere Vorgehensweise bitten müssen. Ich muss mich entschlossener einbringen und auf diese Weise dem Team helfen. So wie es Seb getan hat.“

Ferrari fürchtet sich vor Fehler

Doch Ferrari hat große Angst davor, Fehler zu machen – und macht deshalb umso mehr. Vermutlich packt Mercedes daher hin- und wieder den eigentlich verbotenen Fake-Boxenstopp aus.

Diesmal verzichtete Mercedes darauf und schickte stattdessen Hamilton nach einem Stopp in Runde 23 mit harten Reifen zurück auf die Strecke. Ferrari musste nun fürchten, dass Hamilton vor Rennende nicht wieder stoppen würde.

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Die Scuderia überlegte, Vettel sofort reinzuholen, aber Vettel fühlte sich auf den Reifen wohl. Zudem herrschte Angst vor abbauenden Reifen gegen Rennende. „Wir dachten nicht, dass der harte Reifen so lange hält. Wir waren da etwas vorsichtig“, sagte Vettel.

Hamilton musste 47 Runden durchhalten, was man bei Mercedes für machbar hielt. Schließlich hatte Pirelli-Rennchef Mario Isola vor dem Rennen „50 Runden“ als kritische Zahl genannt. Laut Isola lagen am Renntag zudem günstige Bedingungen vor.

Hamilton kontert Vettel-Runden problemlos

Ferrari hielt es dennoch für zu riskant. So musste der durch den späteren Stopp hinter Hamilton zurückfallende Vettel mitansehen, wie der Brite auch gegen Rennende seine schnellen Runden spielerisch konterte.

Womöglich hätte Leclerc noch eine kleine Siegchance gehabt – doch die Ferrari-Crew patzte beim zweiten Boxenstopp, wodurch der Monegasse entscheidende Sekunden auf Hamilton, Vettel und Bottas einbüßte.

Leclerc blies zwar noch einmal zur Aufholjagd, nahm dabei jedoch die Reifen zu stark hin und leistete sich einen Ausrutscher. Danach war der Reifenvorteil weg und bei Ferrari durfte man sich über einen weiteren unnötig verspielten Podestplatz ärgern.

Mercedes zeigt Ferrari, wie es geht

Natürlich ist es leichter, als hinterherfahrendes Team Risiken einzugehen. Diese Gelegenheit hatte die Scuderia in dieser Saison allerdings selbst oft genug. Wirklichen Nutzen zog man daraus selten.

So triumphierte Mercedes bei sieben von acht Rennen, wenn ein Silberpfeil von der Pole startete. Ferrari ging sogar neun Mal von vorne ins Rennen – doch zum Sieg reichte es nur dreimal.

Glaubt man Vettel, entsteht manche schlechte Strategie-Entscheidung wohl auch durch das unterlegene Chassis: „An Samstagen schaffen wir es, die Dinge mit den frischen Reifen zu kaschieren. An Sonntagen nicht. Uns fehlt ein bisschen Speed in der Kurve, wenn wir unsere Reifen managen müssen.“

Vettel und Ferrari bleibt nur die Hoffnung, dass sie das bis zur neuen Saison in Griff kriegen. Denn auch 2020 werden die Punkte erst am Sonntag vergeben.

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