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Deutschland-Bezwinger vor dem Halbfinal-Aus

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Titelverteidiger Frankreich und Kroatien sind im Davis-Cup-Halbfinale jeweils mit 2:0 in Führung gegangen.

In Lille gewannen Davis-Cup-Debütant Benoit Paire und Lucas Pouille ihre Einzel gegen Spanien, in Zadar hatten Borna Coric und Marin Cilic die USA sicher im Griff. Am Samstag finden die Doppel statt, am Sonntag die abschließenden beiden Einzel.

Benoit Paire brachte die Franzosen mit dem 7:5, 6:1, 6:0 gegen Pablo Carreno Busta im Schnelldurchgang in Führung. Die Spanier, die im Viertelfinale Deutschland bezwungen hatten und in Lille ohne ihren am Knie verletzten Superstar Rafael Nadal antreten, gaben anschließend auch das zweite Match ab: Lucas Pouille setzte sich gegen Roberto Bautista Agut mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:4, 2:6, 6:4 durch.

Cilic gewinnt in drei Sätzen

In Zadar gab Gastgeber Kroatien in den beiden ersten Einzeln keinen Satz ab. Borna Coric schlug Steve Johnson 6:4, 7:6 (7:4), 6:3, French-Open-Finalist Marin Cilic gewann gegen Davis-Cup-Debütant Frances Tiafoe 6:1, 6:3, 7:6 (7:5).

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Löwen legen in der Königsklasse los

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Gleich zum Auftakt der Champions League steht für die Rhein-Neckar Löwen ein echter Kracher auf dem Programm. Am Mittwoch (Rhein-Neckar Löwen – FC Barcelona 19 Uhr im LIVETICKER) treffen die Mannheimer auf Rekordsieger FC Barcelona.

Die Löwen haben nach der Farce in der vergangenen Saison etwas gutzumachen. Wegen Terminstreitigkeiten gingen sie im Achtelfinale mit einem B-Team an den Start und schieden aus.

Diesmal will das Team von Trainer Nicolaj Jacobsen weiter kommen. Ein Auftakterfolg gegen einen der Titelfavoriten würde das nötige Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf geben.

SPORT1 hat alle Infos zur Champions-League-Saison 2018/2019.

Champions League: So viel Geld gibt es zu gewinnen

Die Champions League der Handballer startet in ihre 26. Spielzeit. 28 Teams kämpfen um die Krone – und um viel Geld.

Insgesamt werden rund 3,5 Millionen Euro an Prämien ausgeschüttet. Der Sieger wird eine Garantieprämie von 635.000 Euro an Einnahmen einstreichen. Ein Batzen Geld, um den sich erstmals seit 15 Jahren nur ein deutsches Duo bemüht.

Neben Meister SG Flensburg-Handewitt sind einzig die Rhein-Neckar Löwen als Vizemeister dabei. Eine Wildcard für einen weiteren deutschen Klub gab es diesmal nicht.

Handball-Champions-League: Der Modus

Die 28 Teilnehmer verteilen sich auf vier Vorrundengruppen – den stark besetzten Gruppen A und B mit jeweils acht Startern sowie die „2. Liga Europas“ in den Staffeln C und D mit je sechs Teams.

Die Sieger der ersten beiden Gruppen, in denen die beiden deutschen Klubs spielen, ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs qualifizieren sich für das Achtelfinale. (Spielplan: Handball, Champions League)

Aus den Gruppen C und D qualifizieren sich nur die beiden Erstplatzierten für die K.o.-Runde. Ziel der Teams ist das Finalturnier der besten vier am 1./2. Juni 2019 in Köln. Titelverteidiger ist Montpellier HB aus Frankreich.

Handball-Champions-League: Die Favoriten

Top-Favorit ist mal wieder die Weltauswahl von Paris St. Germain. Nach zuletzt drei erfolglosen Final-Four-Teilnahmen hintereinander will das Team um Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer und Superstar Nikola Karabatic in der Königsklasse endlich nach ganz oben.

Zudem werden Rekordsieger FC Barcelona (8 Titel) und der von Ex-Bundesliga-Coach Ljubomir Vranjes trainierte ungarische Spitzenklub KC Veszprem hoch gehandelt.

Die Chancen der deutschen Teams

Nach zwei Finalturnieren ohne deutsche Beteiligung steht die nach eigener Definition „stärkste Liga der Welt“ definitiv in der Bringschuld.

Im EHF-Ranking, das dank der deutschen Dominanz auf internationalem Terrain viele Jahre angeführt wurde, liegt Deutschland (130,33 Punkte) nur noch auf dem zweiten Platz hinter Frankreich (146,67), das zuletzt mit drei Teams in Köln vertreten war.

Ein Selbstgänger wird das Unterfangen Final-Four-Teilnahme keinesfalls. Nur wenn die deutschen Vertreter ohne großes Verletzungspech durch die harte Bundesliga-Saison kommen, besteht in den K.o.-Spielen eine realistische Chance gegen die finanzkräftigen Konkurrenten.

Montpellier, Skopje, Kielce, Barcelona – so hießen die Königsklassen-Champions zuletzt.

Flensburg gewann die Trophäe als letztes deutsches Team 2014. Für die Löwen stehen zwei Halbfinal-Teilnahmen (2009 und 2011) als bestes Ergebnis zu Buche. Zuletzt war für sie vier Mal im Achtelfinale Schluss, Flensburg scheiterte drei Mal im Viertelfinale.

So können Sie die Champions League live verfolgen:

TV:Sky

LIVESTREAM:Sky Go

LIVETICKER:SPORT1.de

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Tierseuche in Bulgarien

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Die „Pest der kleinen Wiederkäuer“ bedroht Schaf- und Ziegenherden in Bulgarien. Wahrscheinlich ist sie über die Türkei ins Land gekommen. Für viele Kleinbauern eine Katastrophe. – AutorIn: Srdjan Govedarica
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Sportwagen-Ikone Don Panoz verstorben

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Don Panoz ist tot. Dies wurde am Dienstag seitens des familieneigenen Unternehmens Panoz LLC bestätigt.

„Don Panoz, der legendäre Unternehmer, Geschäftsmann, Familienmensch und Ehemann, ist in den frühen Morgenstunden des 11. September 2018 in seinem Haus in Braselton, Georgia, im Alter von 83 Jahren friedlich eingeschlafen“, heißt es in der entsprechenden Mitteilung. Als Todesursache wird „ein kurzer Kampf mit Bauchspeicheldrüsenkrebs“ genannt.

Der am 13. Februar 1935 im US-Bundesstaat Ohio geborene Panoz machte sich im Motorsport nicht nur mit seiner eigenen Firma Panoz, die unter anderem den frontgetriebenen Panoz GT1 hervorgebracht hat, einen Namen. Auch mit der Gründung der American Le Mans Series (ALMS) im Jahr 1999 sowie seiner Beiteilung am spektakulären DeltaWing-Projekt hat sich Panoz verewigt. Außerdem gehörte ihm die Rennstrecke Road Atlanta in Braselton, wo die Firma Panoz ihren Sitz hat. Das dort alljährlich im Oktober ausgetragene Petit Le Mans geht auf Panoz zurück.

Im Jahr 2012 ging die von Panoz gegründete ALMS im Zuge des Zusammenschlusses mit der Grand-Am-Serie in die heutige IMSA SportsCar Championship über. Deren alljährliches Saisonfinale ist bis heute das Petit Le Mans.

© Motorsport-Total.com

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Europäischer Musikwettbewerb: ESC in Israel: Darum rufen Promis zum Boykott des Events auf

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Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Regisseure – zahlreiche Kulturschaffende haben sich für einen Boykott des Eurovision Song Contests ausgesprochen, der im kommenden Jahr in Israel stattfindet. Die Veranstaltung, die eigentlich für ihr unpolitisches Format geschätzt wird, steht unter Beschuss. Zu den Unterzeichnern gehören laut der Zeitung The Guardian“ der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und der britische Filmemacher Ken Loach, die beide als Aktivisten bekannt sind. Auch die Regisseure Aki Kaurismäki und Mike Leigh, die Schauspielerin Julie Christie, Sänger Helmut Lotti und der Musiker Brian Eno stehen unter dem offenen Brief auf der Liste. 

18: ESC-Sänger ist zum ersten Mal Vater geworden – spoton_article_704231Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song „Toy“ den ESC in Portugal gewonnen. Dadurch findet der Wettbewerb im Mai 2019 regulär in Israel statt. In dem Brief vom Freitag wird die Europäische Rundfunkunion (EBU) dazu aufgerufen, den Event an ein anderes Land zu vergeben. Grund seien Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser durch die israelische Regierung, heißt es in dem Schreiben. Boykottaufrufe gegen Israel gibt es immer wieder – und sie sind umstritten, weil Kritiker darin die Grenze zum Antisemitismus überschritten sehen. 

ESC: Steckt hinter den wiederkehrenden Boykott-Meldungen Antisemitismus?

In dem Brief vom Freitag wird die Europäische Rundfunkunion (EBU) dazu aufgerufen, den Event an ein anderes Land zu vergeben. „Bis Palästinenser Freiheit, Gerechtigkeit und gleiche Rechte genießen, sollte es keine Normalität mit einem Staat geben, der ihnen ihre Grundrechte verwehrt“, so die Forderung.

Ähnliche Boykottaufrufe hatte es zuletzt auch in Deutschland gegeben. Dahinter steckt oft die pro-palästinensische und anti-israelische Initiative BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen). Die Rocklegende Roger Waters gilt als prominentester Fürsprecher von BDS. Ihm wird vorgeworfen, mit seiner harschen Kritik an Israels Regierung in Antisemitismus abzugleiten – er bestreitet den Vorwurf der antisemitischen Stimmungsmache. Mehrere ARD-Anstalten verzichteten darauf, Waters‘ Deutschland-Konzerte im Juni zu präsentieren.

Reaktionen vom NDR und EBU wiegeln ab

Die ersten Reaktionen auf den Boykottaufruf sind auch schon da. Der für die deutsche ESC-Beteiligung zuständige Leiter des Programmbereichs Fiktion & Unterhaltung beim NDR Fernsehen, Thomas Schreiber, hat Forderungen nach einem Boykott des Eurovision Song Contests in Israel zurückgewiesen. „Heute beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosh ha-Schana, es zählt zu den wichtigsten Feiertagen für Juden in aller Welt. Aus diesem Anlass zum Boykott des Eurovision Song Contest in Israel aufzurufen bzw. die EBU (European Broadcasting Union) aufzufordern, dem israelischen Rundfunksender Kaan das Recht auf die Ausrichtung des ESC zu entziehen, ist durchschaubar“, sagte Schreiber am Sonntag in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Der israelische Rundfunksender habe das Recht und die Pflicht zur Ausrichtung des ESC mit dem Sieg Nettas in Lissabon übernommen. „Wir freuen uns auf den ESC 2019 in Israel.“

Auch die EBU selbst meldete sich und sagte, man diskutiere als Veranstalter mit Mitgliedern nicht über einen Boykott: „Der Eurovision Song Contest ist eine langjährige, nicht politische Unterhaltungsveranstaltung, die Zuschauer und Länder zusammenbringen soll“, hieß es in einer Mitteilung der EBU am Montag. Wegen Conchita Wurst- Empörte Türkei stellt Europa jetzt Ultimatum.

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