Im 19. Jahrhundert streifte der Flaneur durch die Straßen der Großstadt und sog die Eindrücke in sich auf. Oft wurde daraus Kunst. Dass dieser Impuls für unsere Gegenwart fruchtbar sein könnte, zeigt jetzt eine tolle Schau im Kunstmuseum Bonn.
Read more on Source
Kunst als Entschleunigung. „Der Flaneur“ in Bonn
Magdeburg mit neuem Startrekord – nächste Pleite für Gummersbach
Tabellenführer SC Magdeburg hat in der HBL den siebten Sieg im siebten Spiel geholt und damit einen vereinsinternen Startrekord aufgestellt.
Das Team von Trainer Bennet Wiegert gewann im bisher torreichsten Spiel der Saison gegen GWD Minden mit 40:31 (19:14) und baute seine Tabellenführung auf makellose 14:0 Punkte aus (DATENCENTER: Die Tabelle).
Linksaußen Matthias Musche war mit 10/3 Treffern bester Magdeburger Werfer, sechsmal traf Mats Korte für Minden.
Melsungen schlägt Gummersbach
Derweil ist die Situation von Altmeister VfL Gummersbach alles andere als erfreulich. Das einzig verbliebene Gründungsmitglied der Bundesliga unterlag bei der MT Melsungen mit 27:33 (8:17) und bleibt mit 2:10 Punkten aus sechs Spielen auf dem drittletzten Tabellenplatz.
Melsungen hatte in Nationalspieler Julius Kühn (9) seinen besten Werfer, Gummersbachs Regisseur Norouzinezhad Gharehlou brachte den Ball achtmal im gegnerischen Tor unter.
Ein Erfolgserlebnis in des Gegners Halle feierten die Füchse Berlin mit dem 27:22 (16:8) beim HC Erlangen. Zwar blieben die Berliner auf dem neunten Tabellenplatz, haben aber nach fünf Spielen erstmals wieder ein positives Punktekonto (6:4). Erfolgreichster Werfer der Füchse war Rechtsaußen Mattias Zachrisson (7), fünf Tore erzielte Rückraumspieler Nikolai Link für Erlangen.
Die Spiele im Stenogramm:
HC Erlangen – Füchse Berlin 22:27 (8:16)
Tore: Steinert (5/1), Link (5), Schäffer (3), Sellin (2/1), Mappes (2), Bissel (2), Büdel (2), Overby (1) für Erlangen – Zachrisson (7), Simak (6/5), Wiede (4/1), Holm (3), Elisson (2), Gojun (1), Struck (1), Drux (1), Koch (1), Reissky (1) für Berlin
Zuschauer: 3341
SC Magdeburg – TSV GWD Minden 40:31 (19:14)
Tore: Musche (10/3), Pettersson (7), Bezjak (5), Lagergren (4), O’Sullivan (4), Christiansen (3), Musa (2), Chrapkowski (2), Molina (2), Plaza Jimenez (1) für Magdeburg – Korte (6), Zvizej (5/5), Rambo (5), Doder (4/2), Gulliksen (4), Michalczik (3), Gullerud (2), Staar (1), Padshyvalau (1) für Minden
Zuschauer: 5417
MT Melsungen – VfL Gummersbach 33:27 (17:8)
Tore: Kühn (9), Maric (4), Allendorf (3/1), Kunkel (3), Schneider (3), Mikkelsen (2), Müller (2), Reichmann (2), Ignatow (2), Birkefeldt (2), Lemke (1) für Melsungen – Norouzinezhad Gharehlo (8), Preuss (7), Sommer (5), Martinovic (2), Zhukov (1), Köpp (1), Vukovic (1), Schroter (1), Puhle (1) für Gummersbach
Zuschauer: 3609
Aktionstag gegen Ablenkung im Straßenverkehr
Die Polizei will am Donnerstag deutschlandweit auf die Gefahren der Ablenkung am Steuer aufmerksam machen. Verkehrspsychologe Wolfgang Fastenmeier sagt im Quarks-Interview: Das reicht nicht. – AutorIn: Wolfgang Fastenmeier
Read more on Source
DTM-Fahrer von Gaststarter-Idee begeistert: „Eine super Sache!“
Zum dritten Mal tritt am Wochenende ein Gaststarter in der DTM 2018 an: Sebastien Ogier. Der Rallye-Weltmeister wird am Red-Bull-Ring einen siebten Mercedes pilotieren und außer Konkurrenz sein DTM-Debüt geben. Vor ihm absolvierten bereits Mattias Ekström im Audi (Hockenheim) und Alex Zanardi im BMW (Misano) einen Gastauftritt. Zustande gekommen ist die Idee, Gaststarter in die DM zu holen, nachdem Ekström seinen Rücktritt aus der deutschen Tourenwagenserie verkündete und sich nach 17 Jahren DTM von seinen Fans im Rahmen eines Abschiedsrennens verabschieden wollte.
„Ich finde es eine super Sache! Die Rennfahrer wünschen sich immer, in verschiedenen Kategorien die Chance zu haben, zu fahren und solche Dinge auszuprobieren“, ist Mike Rockenfeller von der Gaststarter-Idee begeistert. Dass sich Top-Stars wie Zanardi und Ogier in der DTM messen wollen, freut den Audi-Mann. „Die Rallye und Sebastien Ogier sind das Maß der Dinge der vergangenen Jahre, er ist ein absoluter Superstar. Wenn so jemand mit uns DTM fährt, dann ist das natürlich toll!“
Jeder Hersteller darf 2018 bei maximal einem Event ein zusätzliches Auto einsetzen und dort einem (prominenten) Gaststarter die Möglichkeit geben, an der DTM teilzunehmen – allerdings ohne dafür Punkte zu bekommen. Die Aktion kam sowohl bei Fans, Fahrern als auch den Herstellern gut an. „Die Gastfahrer-Aktionen an und für sich sind interessant und wir denken darüber nach, damit weiterzumachen“, sagt DTM-Chef Gerhard Berger, dass es möglicherweise auch 2019 Gaststarter in der deutschen Tourenwagenserie geben könnte.
Top-Stars im DTM-Cockpit
Zanardi sorgte mit seinem fünften Platz im Sonntagsrennen für etliche Furore, denn ein so gutes Ergebnis hatte er beim seinem Heimspiel in Misano nicht erwartet. Für die kommenden Gaststarter hat er damit die Messlatte hochgelegt. BMW-Pilot Timo Glock ist „sehr gespannt“, wie sich Ogier in Spielberg schlagen wird.
„Es ist immer schön zu sehen, wenn jemand aus einer anderen Serie kommt. Das ist etwas völlig Anderes, von der Rallye-Szene in einen Tourenwagen zu steigen“, so der Deutsche. Die Beispiele der Profi-Rennfahrer Mattias Ekström und Alex Zanardi hätten gezeigt, „wie schwer es ist, auf dem Niveau zu fahren. Wir reden nicht über Sekunden, es geht um die letzten paar Zehntel, die man finden muss“.
„Ich bin sehr gespannt, wie Sebastien sich schlagen und wie nahe er rankommen wird. Er hat eine gute Basis mit dem Mercedes“, sagt Glock und ergänzt: „Gaststarter zu haben ist eine gute Idee!“
„Rocky“ ergänzt: „Für die Zuschauer zu Hause und vor Ort wird es interessant sein, so etwas zu sehen. Das finde ich toll, dass man so etwas macht!“
Im BMW-Lager könnte man sich gut vorstellen, auch in Zukunft Gaststarter einzusetzen und so für ein zusätzliches Unterhaltungselement zu sorgen. „Ich denke, wir haben in diesem Jahr gesehen, dass es definitiv positiv für die DTM ist. Wir werden darüber sprechen, aber ich sehe keinen Grund, warum wir das im nächsten Jahr nicht fortführen sollen“, sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt.
© Motorsport-Total.com
Tour-Ende: „Liebesbrief“ von Helene Fischer – rührende Worte für ihr Team, Sorge bei den Fans
87 Shows absolvierte sie in den vergangenen zwölf Monaten, mehr als 1,3 Millionen Menschen sahen ihre Konzerte: Am vergangenen Samstag ging die Stadion-Tour von Helene Fischer im niederländischen Arnheim zu Ende. Anstrengende Wochen liegen hinter Fischer, einige ihrer Konzerte musste sie im Februar krankheitsbedingt absagen, holte sie jetzt im September nach. Mit rührenden Worten bedankt sich die Schlager-Queen nun bei ihrem Team für deren Einsatz.
„Ein Liebesbrief an meine Tourfamily“, beginnt Fischer eine Mitteilung, die sie am Donnerstagabend auf ihrem Instagram-Account teilte. Zunächst entschuldigt sie sich dafür, dass sie sich nicht gleich nach Tourende zu Wort gemeldet habe, aber sie sei „emotional einfach noch zu aufgewühlt“ gewesen. Dann bedankt sie sich für die „vielen Glückmomente“, die sie zusammen mit ihrem 150 köpfigen Team geteilt habe und bedankt sich mit viel Lob für deren enormen Einsatz und veröffentlichte Fotos von Tänzern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinter den Kulissen.
Helene Fischer Inst1Helene Fischer findet rührende Worte
„Nur mit euch und durch euch war das möglich! Ich war jeden Abend so stolz auf die Bühne zu gehen, weil ich wusste, dass wir etwas Einmaliges präsentieren. Ihr habt mich eure Energie, euer Talent, eure Leidenschaft, eure Professionalität, eure Liebe, euren Spaß, aber auch eure Verantwortung, euren Respekt und Ernsthaftigkeit gegenüber dieser Show immer spüren lassen“, schreibt Fischer. Der „Liebesbrief“ der 34-Jährigen endet mit den Worten: „Ich trage euch im Herzen.“
Knapp 25.000 Fans haben den Beitrag innerhalb eines Tages geliked. In Kommentaren bedanken sie sich für Fischers Engagement und ihre liebevollen Worte, die sie nun an ihr Team richtet. „Dein Text sprießt förmlich über vor Liebe“, schreibt eine Nutzerin. Eine andere attestiert: So schöne Worte. Doch einige Fans sind auch in Sorge.
Fischer-Comeback an Weihnachten im TV
Nach ihrer letzten Tour machte Fischer eine zweijährige Auszeit. Viele vermuten nun, dass sich die Sängerin jetzt wieder eine lange Pause gönnen könnte. Eine Tour im kommenden Jahr ist bislang nicht geplant. Doch Ende des Jahres gibt es auf jeden Fall ein Wiedersehen im TV: Am 7. und 8. Dezember wird die „Helene Fischer Show“ aufgezeichnet, die zu Weihnachten ausgestrahlt werden soll.
Helene Fischer 10 Geheimnisse Fakten
Wie Reizfigur Rangnick Leipzig spaltet
Ralf Rangnick saß auf der Bank und wollte seinen Augen nicht trauen. Ausgerechnet im brisanten Europa-League-Duell gegen den Schwesterklub aus Salzburg lieferte RB Leipzig eine indiskutable Leistung ab und lag bereits nach 22 Minuten 0:2 hinten.
Am Ende verloren die Sachsen nach zwischenzeitlichem Ausgleich verdientermaßen noch mit 2:3, nachdem Fredrik Gulbrandsen kurz vor Schluss den Siegtreffer der Gäste erzielte.
„In der ersten Halbzeit war es ein Totalausfall“, fand Leipzigs Trainer bei RTL Nitro deutliche Worte. „Da kann man sich bei den Zuschauern nur entschuldigen“. Nach dem Seitenwechsel stimmte die Einstellung zumindest halbwegs, doch an der Überlegenheit der Gäste änderte das nur wenig.
Dabei scheute Rangnick nicht vor öffentlicher Schelte, die vor allem Ibrahima Konate traf. „Ibu war gegen Hannover wieder verbessert, nachdem er zuvor schon zwei schwächere Spiele hatte. Nach seinem Ausrutscher konnten wir froh sein, dass der Schiedsrichter da nicht schon auf Notbremse entschieden hat. Von der Sorte gab es noch zwei oder drei, die zu Fehlverhalten geführt haben.“
Rangnick kritisiert Einstellung
Kurios mutet dabei Rangnicks Begründung für die unterirdische Leistung seiner Elf an. „Bis zum Ende der Partie haben wir nicht verstanden, was für ein Kaliber uns gegenüber steht. Einige Spieler haben sich nicht vorstellen können, dass uns aus Österreich so ein Gegner erwartet“, sagte der Coach.
Dabei hätte er selbst dafür sorgen müssen, dass sein Team mit der richtigen Einstellung auf den Platz geht. Rangnick, von Juni 2012 bis Februar 2015 als Sportdirektor für Salzburgs Entwicklung verantwortlich, wusste nach eigenen Aussagen ganz genau über die Stärke seines früheren Teams Bescheid – alleine, er konnte es nicht vermitteln.
„Ich hatte drei Jahre mit dazu beigetragen, dass so eine Mannschaft in Salzburg auf dem Platz stand wie an diesem Abend. Einige Spieler von denen, die gespielt haben, habe ich damals geholt. Mir war schon klar, was für eine Qualität vom Gegner auf uns zukommt.“
Am Ende wirkte der Trainer genauso ratlos wie seine Spieler und konnte den Hebel nicht entscheidend umlegen. Mit der Hereinnahme von Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg brachte er nach dem Seitenwechsel zwar etwas mehr Schwung ins Leipziger Spiel, doch an der Salzburger Überlegenheit änderte das nur wenig.
Poulsen hat Zweifel an Mega-Rotation
„Wir haben erst in der zweiten Halbzeit angefangen, dieses Spiel so zu bestreiten, wie man es von Anfang an hätte tun müssen. Am Ende fühlt sich das Ganze natürlich extrem schlecht an“, lautet Rangnicks bittere Bilanz.
Dass die Heimpleite seine Ursachen auch in der Mega-Rotation liegen könnte, wollte Rangnick nicht gelten lassen. „Wir haben keine andere Wahl. Wir müssen die Liga und international hinbekommen“, sagte der Coach, der im vergleich zum letzten 3:2-Sieg gegen Hannover sieben Veränderungen vornahm. Lediglich Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté, Kevin Kampl und Stefan Ilsanker standen erneut in der Startelf.
„Natürlich hätten wir Emil Forsberg oder Yussuf Poulsen 90 Minuten lang über den Platz jagen und einen, der schon gegen Hannover draußen blieb, draußen lassen können“, sagte Rangnick. „Ich glaube nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss gewesen wäre.“
Eine andere Meinung zu diesem Thema hatte Poulsen, der zuvor mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 für kurze Hoffnung gesorgt hatte. „Sieben Mann zu rotieren hat gegen Hannover funktioniert, heute nicht. Darüber sollten wir uns vielleicht Gedanken machen.“
Und während Leipzigs Konrad Laimer am Ende von einem „Skandal“ sprach, schickte Salzburgs Siegtorschütze Gulbrandsen noch genüsslich einen Giftpfeil zum Gegner: „Wenn sie von unserem Level an diesem Abend nicht schon geschockt waren, sollten sie wenigstens vor dem nächsten Mal ein bisschen mehr Angst haben.“
ProA-Auftakt: Aufsteiger Rostock als Stolperstein für Trier?
Basketball-Fans aufgepasst!
SPORT1 zeigt am Freitag ab 19.25 Uhr das Auftaktspiel der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA zwischen Aufsteiger ROSTOCK SEAWOLVES und dem letztjährigen Halbfinalisten RÖMERSTROM Gladiators Trier LIVE im Free-TV und im LIVESTREAM.
Erst zum zweiten Mal kann damit eine Zweitligabegegnung im Fernsehen verfolgt werden. In der Saison 2010/11 war das Topspiel zwischen dem aktuellen deutschen Meister Bayern München und s.Oliver Würzburg live im Bayerischen Rundfunk zu sehen.
Seawolves in der Herausforderer-Rolle
Während es für Rostock die erste Saison in der ProA ist, spielen die Gladiators Trier bereits seit 2015 in der Liga. Im vergangenen Jahr erreichte Trier durch einen sechsten Platz in der Hauptrunde die Playoffs, schied dort aber im Halbfinale gegen die Crailsheim Merlins aus.
Die Seawolves starten nach ihrem Aufstieg mit einem runderneuerten Team in die Saison: Sieben Neuzugänge stehen dem ebenfalls neuen Trainer Milan Skobalj zur Verfügung. Einige der Neuzugänge, darunter beispielsweise Martin Bogdanov und Michael Jost, haben in ihrer Karriere bereits Erfahrung in der höchsten Spielklasse, der easyCredit Basketball Bundesliga, gesammelt.
(SERVICE: BARMER 2. Basketball Bundesliga – Was Sie jetzt zum Saisonstart wissen müssen)
Aber auch einige Aufstiegshelden werden am Freitag, 21. September, für die Rostocker auf dem Feld stehen, darunter Chris Frazier, Jordan Talbert, Darian Cardenas Ruda und Dennis Teucher.
Trier will den nächsten Schritt
Ebenfalls mit einem neuen Trainer in die Saison startet der letztjährige Halbfinalist Trier: Der ehemalige Assistenz-Coach Christian Held will die Trierer nun erneut in die Playoffs führen. Am Kader hat sich im Vergleich zur Vorsaison nicht viel verändert, lediglich Till Gloger kam vom Bundesligisten Mitteldeutscher BC.
Können die Seawolves die Gladiators zum Auftakt ärgern?
Mit Federer und Zverev – so funktioniert der Laver Cup
Vor einem Jahr feierte der Laver Cup, benannt nach der australischen Tennis-Ikone Rod Laver, in Tschechiens Hauptstadt Prag seine Premiere. Die absoluten Top-Stars der Tennisbranche spielten untereinander im Duell zwischen Europa und dem Rest der Welt.
Team Europa um Roger Federer, Rafael Nadal und Deutschlands besten Tennisspieler Alexander Zverev trat gegen die nichteuropäischen Akteuren wie Nick Kyrgios an. Die Europäer konnten sich knapp mit 15:9 durchsetzen. Vor allem der Auftritt des Doppels Federer/Nadal sorgte damals für Begeisterung unter Tennisfans weltweit.
In diesem Jahr wird der Laver Cup, der mit dem im Golfsport sehr populären Ryder Cup vergleichbar ist, zum zweiten Mal ausgetragen.
SPORT1 beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das spektakuläre Turnier, dessen Teilnehmer und dessen Regeln.
Wann und wo findet der Laver Cup statt?
Vom 21. bis zum 23. September in Chicago im United Center, der Spielstätte der Chicago Bulls (NBA) und Blackhawks (NHL). Der Austragungsort wechselt jährlich. Für 2019 erhielt die Schweizer Stadt Genf den Zuschlag.
Der 1. Spieltag beginnt am Freitag um 22 Uhr deutscher Zeit, Spieltage 2 und 3 am Samstag und Sonntag starten bereits jeweils um 20 Uhr.
Wer tritt gegen wen an?
Team Europa tritt gegen Team World an. Je sechs Spieler plus ein Ersatzmann bilden ein Team.
Für Europa spielen Roger Federer (Schweiz), Alexander Zverev (Deutschland), Grigor Dimitrov (Bulgarien), Novak Djokovic (Serbien), David Goffin (Belgien) und Kyle Edmund (Großbritannien). Ersatzmann ist der Franzose Jeremy Chardy.
Bei Team Welt besteht der Kader aus Kevin Anderson (Südafrika), John Isner (USA), Diego Schwartzman (Argentinien), Jack Sock (USA), Nick Kyrgios (Australien) und Frances Tiafoe (USA) Als Ersatzmann fungiert Nicolas Jarry aus Chile.
Wie haben sich die Spieler qualifiziert?
Vier der sechs Spieler eines jeden Teams haben sich durch ihre Weltranglistenposition (Stichtag ist das Ranking nach Wimbledon) direkt qualifiziert. Der Kapitän jeder Mannschaft wählt zwei weitere Spieler („captain’s pick“).
Auf Seiten der Europäer ist die schwedische Tennis-Legende Björn Borg der Teamkapitän, sein Vize-Kapitän ist Landsmann Thomas Enqvist. Für das Team Welt geht John McEnroe als Teamkapitän voran, unterstützt von seinem jüngeren Bruder Patrick als Stellvertreter.
Welcher Modus wird gespielt?
Ein Team braucht für den Sieg mindestens 13 Punkte. Insgesamt werden zwölf Spiele ausgetragen, neun Einzel und drei Doppel. Über die drei Turniertage werden täglich je drei Einzel und ein Doppel angesetzt. Dabei gibt es jeden Tag einen Punkt mehr pro Sieg als am Vortag.
Es wird im Modus „best of three“ gespielt, wobei ein entscheidender dritter Satz im Champions-Tie-Break ausgespielt wird.
Bei einem 12:12-Unentschieden nach allen Begegnungen gibt es ein entscheidendes Doppel um den Gesamtsieg.
Wie häufig dürfen die einzelnen Spieler antreten?
Jeder Akteur darf ein oder zwei Einzel bestreiten, zudem werden mindestens vier der sechs Spieler pro Team im Doppel eingesetzt. Dabei darf keine Doppelpaarung mehr als einmal zusammen spielen.
Wo ist der Laver Cup zu sehen?
Es gibt in Deutschland zwei Möglichkeit, um den Laver Cup zu verfolgen. Im TV wird er beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen sein, zudem kann man die Partien im Livestream bei Amazon Prime verfolgen.
Spielplan Tag 1, Freitag:
Frances Tiafoe – Grigor Dimitrov
Jack Sock – Kyle Edmund
Diego Schwartzman – David Goffin
Jack Sock/Kevin Anderson – Roger Federer/Novak Djokovic
Mobiles 5G-Netz: Abgeordnete warnen per Brandbrief vor Funkloch-Krise
Das schnelle Internet 5G soll das Land digitalisieren und dem Staat Geld bringen. Nun düpieren Unions-Politiker die zuständigen Minister Altmaier und Scheuer. Sie fordern, die Vergabe der Frequenzen notfalls auszusetzen.
Mobiles 5G-Netz: Abgeordnete warnen per Brandbrief vor Funkloch-Krise
Das schnelle Internet 5G soll das Land digitalisieren und dem Staat Geld bringen. Nun düpieren Unions-Politiker die zuständigen Minister Altmaier und Scheuer. Sie fordern, die Vergabe der Frequenzen notfalls auszusetzen.

