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Das steckt hinter Mourinhos Provokation in Turin

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Das Spiel zwischen Manchester United und Juventus Turin war vorbei. Für Jose Mourinho, Trainer von ManUnited, ging es aber erst so richtig los.

Nach Abpfiff und während sich die Spieler schon von den Fans verabschiedeten, brachte der United-Coach mit einer provokanten Geste Fans und Spieler von Juventus Turin gegen sich auf. „The Special One“ hielt sich dabei seine Hand ans Ohr, nach dem Motto: „Ich kann euch nicht hören.“

Mourinho kritisiert Juve-Fans

„Ich wurde hier im wunderschönen Italien 90 Minuten lang beleidigt. Ich war hier, um meine Arbeit zu machen“, sagte der exzentrische Trainer im Anschluss in die Mikrofone.

„Ich habe damit niemanden angegriffen. Ich habe nur eine Kleinigkeit gemacht. Das hätte ich vielleicht nicht tun müssen, aber nach solchen Beleidigungen gegen meine Familie musste ich so reagieren“, rechtfertigte Mourinho sein Verhalten nach Schlusspfiff und fügte hinzu: „Ich respektiere Juventus, ich respektiere ihre Spieler, ihren Trainer… Ich respektiere alles.“

Nachdem unter anderem Leonardo Bonucci und Ashley Young sich in die Situation eingemischt hatten, schickte Schiedsrichter Ovidiu Hategan die Streithähne in Richtung Kabine. 

Manchester United hatte die Partie in der Nachspielzeit trotz eines Treffers von Cristiano Ronaldo noch drehen können und nahm somit drei wichtige Punkte aus Turin mit.

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ALBA feiert fünften Sieg im EuroCup

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Vizemeister ALBA Berlin hat im Basketball-EuroCup seinen fünften Sieg gefeiert und weiterhin sehr gute Aussichten auf den Einzug in die Top-16-Runde. Der achtmalige deutsche Champion setzte sich am sechsten Spieltag beim türkischen Klub Tofas Bursa mit 106:101 (92:92, 52:32) nach Verlängerung durch.

Für ALBA, das das Hinspiel noch deutlich mit 107:91 für sich entschieden hatte, war der Litauer Rokas Giedraitis mit 21 Punkten der erfolgreichste Werfer. In der Tabelle der Gruppe B ist Alba hinter Kuban Krasnodar Zweiter. Die vier besten Teams der vier Sechser-Gruppen ziehen in die zweite Gruppenphase ein. 

Auch Ulm gewinnt

Trotz eines zwischenzeitlichen 20-Punkte-Vorsprungs musste Berlin beim Tabellenführer der türkischen Liga vor 2435 Zuschauern in die Verlängerung. Dort behielten die Gäste aber dann die Nerven.

Der frühere deutsche Vizemeister ratiopharm Ulm mischt nach dem 95:80 (50:33) gegen Spitzenreiter Roter Stern Belgrad ebenfalls im Kampf um die nächste Runde mit. Nach dem dritten Sieg im Wettbewerb schob sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath in Gruppe A auf den dritten Platz vor, kann im Laufe des Spieltags aber noch abrutschen.

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Deutschland wahrscheinlich mit Zverev im Davis Cup

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Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat seine Teilnahme am Davis-Cup-Qualifikationsspiel am 1. und 2. Februar in Frankfurt gegen Ungarn in Aussicht gestellt.

„Ich denke, im Februar werde ich spielen“, sagte der 21-Jährige, der zuvor ein Mitwirken beim neugeschaffenen Finalturnier Ende November bereits kategorisch ausgeschlossen hatte („Der Zeitplan ist verrückt.“), in einem Interview mit der Berliner Zeitung und dem Münchner Merkur.

Er sei „nur gegen das neue System mit der Endrunde, aber nicht gegen das alte, und im Februar ist es ja noch so wie immer“, so Zverev weiter. Zwar sei seine Zusage „noch nicht 100-prozentig“, weil er schauen müsse, „wie Anfang des Jahres alles läuft“. Doch „vor allem in Deutschland möchte ich im Davis Cup auch spielen“, sagte der Weltranglistenfünfte, der ab Sonntag beim ATP-Saisonfinale der acht besten Spieler des Tennis-Jahres in London antritt. 

Bezüglich seiner Zusammenarbeit mit seinem Trainer Ivan Lendl zog Zverev nach knapp drei Monaten ein positives Zwischenfazit. Besonders von der ehrlichen Art der 58 Jahre alten Tennis-Ikone ist der gebürtige Hamburger begeistert. „Wahrheiten werden vom ersten Tag an ausgesprochen, und deshalb gefällt er mir auch so“, sagte Zverev: „Wir denken ähnlich: Wir wollen beide gewinnen, und alles andere interessiert uns nicht so sehr. Ich denke, es ist wichtig für eine Beziehung, dass man weiß, was man will.“

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IT-Sicherheit: US-Behörden warnen vor Wahlmanipulation aus dem Ausland

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Ausländische Akteure wollen in den USA „Zwietracht säen“, warnen Geheimdienste, FBI und Regierung. Wer Verdächtiges bei den Kongresswahlen beobachte, solle dies melden.
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Videospiel „Through the Darkest of Times“: Mit Hakenkreuzen spielt man doch

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„Through the Darkest of Times“ ist das erste deutsche Computerspiel, in dem Hakenkreuze und Hitlergruß gezeigt werden dürfen. Warum solche Spiele diese Symbole brauchen.
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Speedrekord mit 150 PS: Bobby-Car mit Düsenantrieb: Dieser Mann rast mit mit über 100 km/h auf Kinderfahrzeug

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Nicht nachmachen!, wollen wir auf jeden Fall vorausschicken. Denn was Dirk Auer macht, ist halsbrecherisch. Auch wenn man bei einem Bobby-Car eher an Kinderspaß denkt. Man könnte den Mann aus Groß-Gerau für verrückt halten. Und seine Eltern wollen das in der Vergangenheit tatsächlich schon mit einem Psychiater versucht haben. Erfolglos.

Dirk Auer ist ein Speedjunkie, der mit seinen selbstgebauten Gefährten immer wieder bis ans Limit geht. Das ist lebensgefährlich – und eben auch verrückt, würden viele sagen. Selbst der 46-Jährige sagt von sich: „Ich bin dann schon so, dass ich das letzte Quäntchen rauskitzele, aber trotzdem habe ich auch ein wenig Angst. Die hilft mir allerdings, mich zu konzentrieren“

Dirk Auer riskiert für die absurdesten Geschwindigkeitsrekorde tatsächlich Alles. Bereits vor 20 Jahren stellte er einen Ausdauerrekord auf, als er auf Rollerskates in 24 Stunden von Frankfurt nach München fuhr. Seine Liebe zu Inlineskates führte sogar so weit, dass er sich mehrfach hinter Fahrzeuge hängte, sich nur allein mit Muskelkraft festhielt und es dabei auf unfassbare Geschwindigkeiten brachte. Hinter einem Porsche fuhr er 307 Stundenkilometer auf Skates!

dirk-auer_bobby-carDirk Auer ist adrenalinsüchtig, sagt er selbst. Er entwickelt immer neue Ideen, um sich wieder zu übertreffen. So experimentiert der studierte Kunststofftechniker seit vielen Jahren auch mit Düsenantrieben. Er investierte in Kleintriebwerke in der Größe einer Cola-Flasche, die bis zu 100 PS hergeben und die er sich einfach auf den Rücken schnallt. Damit absolvierte er bereits Fallschirmsprünge oder raste auf Inlinern über Flughafenpisten.

Ein Bobby-Car mit 150 PS

Jetzt folgt Dirk Auers nächster Clou: Der Mann hat ein Bobby-Car umgerüstet und mit seinen Turbinen ausgestattet. Das klassische Bobby-Car wird seit 1972 gebaut und bereits 19 Millionen Mal verkauft. Man könnte sagen: Es ist Deutschlands erschwinglichstes Volksfahrzeug. Nicht aber das von Dirk Auer. Er steckte in sein Vehikel über 30.000 Euro – vermutlich das teuerste Bobby-Car der Welt. Ein Wahnsinn mit drei Düsen und mindestens 150 PS! Die Reifen allerdings sind nicht speziell angefertigt; sie sind laut Hersteller für 30 km/h ausgelegt. Und auch sonst sind Konstruktion und Kerosin betriebene Turbinen im Falle eines Unfalls lebensgefährlich. Dirk Auer blendet das aus.

Der Geschwindigkeitsrekord bei Bobby-Cars stand bei 108 km/h. Dirk Auer will ihn knacken. Die Renntaktik ist schlicht: Geradeaus und Gas geben. Dafür schlüpft er in seine Arm-Düsen und wird dann zusammen mit einem Kerosinrucksack am Lenker verschraubt. Dann zünden die Triebwerke. Nach einem hochgefährlichen ersten Versuch, bei dem Dirk Auer durch das Kerosin Feuer fing, probierte er es ein zweites Mal – mit nur einer Düse. Damit schaffte er es bei diesem Rekordversuch in Bottrop auf sage und schreibe 119 km/h und kam damit in die Schlagzeilen. Natürlich ist Auer das längst nicht genug: Er will mehr! „Wo da genau die Grenzen des Materials sind, weiß ich nicht. Man muss sich eben herantasten. Aber wenn das Adrenalin in mich reinschießt, das ist schon abartig!“

Nie hatte ein Bobby-Car-Fahrer mehr Adrenalin

stern TV hat den 46-Jährigen zu einem kleinen Flugplatz in Meinerzhagen begleitet, wo er den neuen Speedweltrekord für Bobby-Cars aufstellen will. Vom Startpunkt bis zur Lichtschranke hat Auer etwa 500 Meter für seinen absoluten High-Speed. Zwei Fahrten will er durchziehen. Am Ende des ersten Versuchs steht ein neuer Weltrekord: 124, 1 km/h. Er habe aber kein Vollgas gegeben, so Dirk Auer. Es geht also noch mehr, meint er. Letzter Anlauf: 131,5 km/h. Nie ist ein Bobby-Car auf der Welt schneller gefahren. Und nie hat ein Bobby-Car-Fahrer mehr Adrenalin in sich gehabt.  

Dirk Auer hat sich wieder selbst übertroffen. Und er lebt noch. Nur wird ihn das vermutlich schon bald auf neue, absurde Ideen bringen.
 

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Vater-Tochter-Beziehung: Erst Papas Prinzessin, dann beziehungsunfähig?

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Papas Prinzessin – oder als Tochter nie gut genug? Das Verhältnis zum Vater prägt viele Frauen fürs Leben. Sogar auf die Partnerwahl und den Erfolg im Job kann es Einfluss haben.
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Die erste Premiere des neuen Intendanten in Bochum

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Was kann den Frieden zwischen Juden, Christen und Muslimen sichern? Lion Feuchtwangers Roman „Die Jüdin von Toledo“ stellt diese Frage. Der neue Bochumer Intendant Johan Simons eröffnet mit einer Bühnenfassung dieses Stoffs seine erste Spielzeit.
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Flensburg bestätigt gute Form in Champions League

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Die SG Flensburg-Handewitt hat den Schwung aus der Bundesliga auf die internationale Handball-Bühne mitgenommen.

Der deutsche Meister gewann gegen Skjern Handbold aus Dänemark 26:22 (10:10) und feierte damit den dritten Sieg im sechsten Spiel der Champions League. In der Bundesliga liegen die Flensburger nach elf Partien ohne Punktverlust souverän an der Spitze. (Tabelle der Champions League)

In der europäischen Königsklasse hatte den Norddeutschen dagegen bislang die Konstanz gefehlt, Niederlagen setzte es nicht nur gegen das ungarische Spitzenteam Pick Szeged, sondern auch gegen HC Zagreb und RK Celje. Der Erfolg gegen die Dänen verschafft den Flensburgern vor dem Duell beim ungeschlagenen Tabellenführer Paris Saint-Germain am kommenden Samstag (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) eine komfortablere Ausgangsposition.

Machulla sieht Verbesserungspotential

Bis zur Halbzeit hatte es allerdings noch nicht nach dem souveränen Erfolg der Hausherren ausgesehen. Doch anscheinend fand Trainer Maik Machulla in der Pause die richtigen Worte. Schnell setzte sich sein Team ab und baute die Führung bis zur Schlusssirene noch aus.

Machulla war dennoch nicht ganz zufrieden mit der Vorstellung. „Es war durchwachsen, ein Auf und Ab. Die Abwehr und der Torhüter haben sehr gut funktioniert, im Angriff haben wir uns schwer getan“, sagte er bei Sky.

Bester Werfer bei Flensburg war Routinier Holger Glandorf mit sechs Toren. Rasmus Lauge Schmidt erzielte fünf Treffer. Torwart Benjamin Buric ragte mit 16 Paraden heraus. (Spielplan Champions League)

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ÖPNV: Hessenpreise statt E-Ticketokratie

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Da passt was nicht: 25 Euro kosten 75 Kilometer mit der Bahn im NRW-Tarif. Gleichzeitig bietet FlixBus beim Discounter ein Europa-Ticket für 12,99 Euro an. Wie teuer dürfen Bus und Bahn sein? Und was hat das mit der Hessenwahl zu tun?
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