Familien leiden unter hohen Belastungen, wenn ein Mitglied an einer Depression erkrankt. Das zeigt sich unter anderem an der hohen Zahl der Trennungen, wie das am Dienstag veröffentlichte zweite „Deutschland-Barometer Depression“ zeigt.
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Studie: Depressionskranke belasten auch Angehörige massiv
„Sakrale Räume“. Hermann Nitsch in Hagen
Sprudelndes Kuhblut und quellende Gedärme geschlachteter Schweine: Hermann Nitschs Kunst ist vordergründig nichts für Veganer. In Hagen ist jetzt eine eher zahme Retrospektive des Wiener Aktionisten zum 80 Geburtstag zu sehen. Eine große Chance.
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Zurück in der Siegspur: Löwen vor Einzug ins Achtelfinale
Der deutsche Handball-Vizemeister Rhein-Neckar Löwen hat in der Champions League einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht.
Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen gewann das Rückspiel beim schwedischen Meister IFK Kristianstad mit 32:27 (18:13). Im Hinspiel hatten sich die Löwen 36:27 durchgesetzt.
Für die Mannheimer, die in der Königsklasse zuletzt zwei Niederlagen kassiert hatten, war es der sechste Sieg im zehnten Spiel. Mit zwölf Punkten gehören die Löwen als Dritter zur erweiterten Spitzengruppe. In der acht Teams starken Gruppe A reicht Platz sechs, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.
Zwei Monate Pause in Champions League
Angeführt von Kapitän Andy Schmid legten die Löwen einen starken Start hin. Der Schweizer, mit zehn Toren bester Spieler des Abends, traf bereits in der Anfangsviertelstunde fünfmal. Neben Schmid überzeugte auch Jerry Tollbring. Der Schwede erzielte vier Treffer gegen seinen Heimatverein.
Im zweiten Durchgang verkürzte Kristianstad den Rückstand bis auf zwei Tore, die Gäste antworteten aber prompt mit einem 3:0-Lauf. Bis zur nächsten Partie in der Champions League sind mehr als zwei Monate Pause. Am 6. Februar 2019 gastiert Vardar Skopje in Mannheim.
Sponsor steigt aus: Keine WRC-Starts 2019 von Loeb und Östberg bei Citroen
Aufgrund des Ausstiegs des Sponsors Abu Dhabi wird Citroen in der kommenden Saison der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nur zwei Autos einsetzen – jeweils für die Neuzugänge Sebastien Ogier und Esapekka Lappi. Für Sebastien Loeb, Mads Östberg und auch Craig Breen ist bei dem Hersteller kein Platz mehr übrig.
„Ich habe zurzeit kein Programm“, sagt Loeb, der mit einem Privatteam in einem Peugeot 3008DKR an der Dakar-Rallye teilnehmen wird. „Ich bin offen für alles, egal in welcher Kategorie.“ Aber nicht nur Loeb muss sich für die Saison 2019 eine neue Alternative überlegen, auch Östberg wird nicht zu Citroen zurückkehren.
Der Norweger richtet sich direkt an seine Fans: „Wie ihr vielleicht wisst, hat Citroen sich dazu entschieden, nur zwei Autos einzusetzen. Da es kein drittes Auto geben wird, ist meine einzige Chance, in der WRC zu bleiben, leider nicht mehr da.“ Der Norweger sei sehr enttäuscht über die Entwicklung bei den Franzosen, gibt sich trotz des Aus aber kämpferisch.
„Ich habe mich beim Team wirklich zuhause gefühlt und war mit der Entwicklung sehr zufrieden“, sagt Östberg, der statt der geplanten einen Rallye gleich acht Starts für Citroen hingelegt hat. „Jetzt ist es aber Zeit, sich aufzurappeln und anzugreifen.“ Der Norweger ist sich sicher, eines Tages den Weg zurück in die WRC finden zu können. In seiner Motorsport-Karriere sei er zwar auch offen für andere Möglichkeiten, aber die Rallye-WM habe für ihn immer Priorität.
„Jetzt muss ich einen Weg finden, wieder zurückzukommen“, so die Kampfansage des WRC-Piloten. „Ich bin nicht am Ende meiner Rallye-Karriere. Es fühlt sich an, als wäre ich niemals besser gewesen.“ Er macht sogar gleich einen Ausruf: „Du hast ein Auto, ein Team oder eine Idee? Dann her damit!“ Einen Platz für die Saison 2019 zu bekommen, wird aber kein einfaches Unterfangen, da viele Topteams ihre Pläne bereits bekanntgegeben haben.
© Motorsport-Total.com
„Adam sucht Eva“: Happy End auf der Nacktinsel: Gina-Lisa Lohfink findet ihren Adam
Wäre Antonino nicht gewesen, die aktuelle Staffel von „Adam sucht Eva“ wäre nicht der Rede wert. Aber der 36-jährige Deutsch-Italiener überstrahlte das trübe Geschehen auf der Yacht, wo sich ein Haufen nackter Menschen so doll langweilte, dass es auf den Zuschauer ansteckend wirkte.
Doch inmitten dieses gähnenden Nichts gab Antonino den fröhlichen Hofnarren. Den herzensguten Tor, der staunend in die Welt schaut und sein Glück nicht fassen kann. Überall erblickte er „schöne Frauen, schöne Tattoos, schöne Möps“.
Zum Finale von „Adam sucht Eva“ kommt die Liebe
So viel nackte Haut, da fiel es ihm zunächst schwer, vor lauter Wald den einen Baum zu erkennen. Doch rechtzeitig zum Finale lenkte er seine Konzentration ganz auf Gina-Lisa Lohfink. Die durfte er zunächst „einspritzen“ – mit Sonnenmilch einreiben -, und irgendwie schien er sich verknallt zu haben. „Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist“, stammelte das Fitnessmodel.
fs-antoninoDie Sympathie beruhte auf Gegenseitigkeit: „Er sieht gut aus, hat das Herz am rechten Fleck, macht Späße“, schwärmte Gina-Lisa. Beide kuschelten und knutschten sogar, bis es dem weibstollen Glatzkopf in den Lenden kribbelte: „Mein Bubele lebt“, gestand er freimütig. Der Off-Kommentator fand andere Worte: „Antonino ist halt Frühaufsteher.“
So wuchs zusammen, was zusammengehört: Gina-Lisa und Antonino besitzen ein sehr ähnliches Körperideal, und auch in ihren geistigen Interessen dürften sie sich auf Augenhöhe begegnen. Vor allem aber sind es zwei erfrischend naive Menschen, frei von Häme und Heimtücke. „Adam sucht Eva“
Von Antonino und Peurcy werden wir noch hören
Keine Frage, Antonino war die große Entdeckung dieser Staffel. Auf den letzten Metern erschien jedoch ein weiterer Kandidat auf der Bildfläche, von dem wir in Zukunft noch hören werden: der Möchtegern-Rapper Peurcy. Allein für seinen ersten Auftritt verdient sich der Schönling einen Platz in der ewigen Bestenliste der verrückten TV-Kandidaten: Der 27-Jährige enterte das Boot mit babyblau lackierten Fußnägeln. Was umso mehr auffiel, weil er ja sonst nichts am Körper trug. Kurz zuvor hatte er noch ganz verliebt seinen eigenen Bizeps geküsst.
Peurcy hält sich nicht nur für den Schönsten, er glaubt auch ein Rapper zu sein. Und da er sich für keine Peinlichkeit zu schade ist, gab er eine spontane Kostprobe seiner Reimkünste. Über Emilija sagte er: „Ist optisch ein heißer Feger / und da steht der Peter“. Dass sein Peter währenddessen gar nicht stand, ist nur der geringste Einwand gegen die Zeile: Feger und Peter – das reimt sich einfach nicht. Da können die Fußnägel noch so schön lackiert sein.
Gina-Lisa Lohfink hat Angst
Doch da war eh schon alles egal. Die übrigen Kandidaten fanden ihn bei weitem nicht so toll wie er sich selbst. Ganz auf sich allein gestellt bekam Peurcy später eine Art Tourette-Anfall, rief sieben Mal hintereinander „geil“ und rammelte in ein Kissen. Dieses Verhalten wirkte auf Gina-Lisa so beängstigend, dass sie zugab, Angst zu haben, in Peurcys Gegenwart zu schlafen.
Immerhin: Diese Furcht braucht sie nicht mehr zu haben. Mit Antonino hat sie jetzt einen starken Beschützer an ihrer Seite. Am Ende gestanden sich beide ihre Liebe. Ein Finale, so natürlich wie Gina-Lisas Körper.
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Völler ergreift Partei für Hoeneß: Breitner „menschenverachtend“
Rudi Völler hat im Konflikt zwischen den einstigen Freunden Uli Hoeneß und Paul Breitner Partei für den Präsidenten des FC Bayern ergriffen. „Ich bin in diesem Fall auf der Seite von Uli Hoeneß“, betonte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen im Interview mit der Bild am Sonntag.
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Der 58-jährige Völler fügte an: „Bei aller Wertschätzung für seine Leistungen als Spieler hat Paul Breitner in den 80er-, 90er- Jahren als Zeitungskolumnist so viele Leute verletzt – das war mitunter menschenverachtend.“
Das Verhältnis der einst dicken Kumpels Hoeneß und Breitner ist schwer belastet. Nachdem Breitner zuletzt heftige Kritik an Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach deren umstrittener Pressekonferenz geübt hatte, reagierte der Klub mit dem Ausschluss Breitners, der daraufhin „meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze“, zurückschickte.
Der 66-jährige Hoeneß hatte auf der Jahreshauptversammlung der Bayern am Freitagabend betont: „Ich werde zu dem Thema nix mehr sagen, ich habe mit Paul Breitner gebrochen, als ich aus dem Gefängnis kam – und das war’s für mich.“
Völler meinte, er könne Hoeneß durchaus verstehen, „wenn er gerade den Paul nicht als moralische Instanz akzeptiert“, sagte der Weltmeister von 1990. Dass etwas Ähnliches beim Werksklub beispielsweise mit Ex-Manager Reiner Calmund passieren könnte, hält Völler für ausgeschlossen.
Der 90-malige Nationalspieler übte allerdings auch Kritik an Hoeneß und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge aufgrund der Pressekonferenz, als beide heftige Medienschelte betrieben hatten: „Dass dies keine Meisterleistung gewesen ist, wissen Kalle und Uli doch selbst, das würden sie in dieser Form sicher nicht mehr machen.“
Hoeneß hatte auf der Jahreshauptversammlung der Bayern am Freitag selbst zugegeben: „Die Art und Weise, wie diese PK abgelaufen ist, ist sicher verbesserungswürdig. Und wenn wir wieder mal etwas Ähnliches machen, dann werden wir uns vielleicht noch besser absprechen und eine noch bessere Tagesform an den Tag legen.“
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Quali-Pleite für deutsche Basketballer
Ohne die Topspieler um NBA-Profi Dennis Schröder haben die deutschen Basketballer in der WM-Qualifikation ihre erste Niederlage kassiert.
Am 9. Spieltag unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl in Griechenland 84:92 (35:45), verlor die Tabellenführung an die Gastgeber und muss um den erhofften Gruppensieg bangen (DATENCENTER: Die Tabelle). Beide Teams hatten das Ticket für die Endrunde 2019 in China schon vor dem Spitzenspiel sicher.
„Abgesehen von der schlechten Phase Ende des ersten und Anfang des zweiten Viertels hat unser Team gut gekämpft“, sagte Rödl: „Beide Teams haben in der Qualifikation gezeigt, dass sie Basketball spielen können. Am Ende hat Griechenland den Sieg verdient.“
DBB-Team ohne NBA- und Bayern-Spieler
Da die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit acht Siegen aus acht Spielen auf schnellstem Wege zum Ticket für die Weltmeisterschaft (31. August bis 15. September) gestürmt war, geht es in der Qualifikation nur noch darum, die Gruppe zu gewinnen. Platz eins verspricht eine leichtere Auslosung, deshalb war das Duell der beiden einzigen ungeschlagenen Teams aus der Staffel L ein Schlüsselspiel.
Rödl musste in Patras wegen der laufenden Klubsaison nicht nur ohne NBA-Profis wie Regisseur Schröder (Oklahoma City Thunder) oder Maximilian Kleber (Dallas Mavericks) auskommen. Auch die Spieler von den Klubs aus der EuroLeague, wie etwa Bayern München, fehlten. Das machte sich zunächst nicht bemerkbar.
Einbruch nach starkem ersten Viertel
Angeführt von Kapitän Robin Benzing begann das deutsche Team in der Dimitris Tofalos Arena äußerst konzentriert und traf hochprozentig. Die ersten drei Dreier fielen, früh zogen die Gäste zweistellig davon (22:11/7. Minute). Doch der gute Start gab keine Sicherheit, nach einer Auszeit der Griechen kam es zum Bruch.
Mehr als sechs Minuten gelang kein Korberfolg, die Folge war ein 0:20-Negativlauf zum 22:31 (13.). Besonders Routinier Ioannis Bourousis, der 2005 mit den Griechen im EM-Finale über Deutschland um Superstar Dirk Nowitzki triumphiert hatte, war kaum zu halten. Auch vorn ging nur noch wenig.
„Wir müssen rennen, rennen, rennen und die Arme hoch haben“, forderte Rödl. Die Ansage des Trainers zeigte wenig Wirkung, Ungenauigkeiten und Fehler prägten weiter das Spiel. Griechenland, das ebenfalls ohne seine besten Profis wie NBA-Star Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) antrat, hielt das DBB-Team auf Distanz.
Bourousis nicht zu stoppen
Im dritten Spiel der zweiten Gruppenphase dominierte Topscorer Bourousis (25 Punkte) unter dem Korb und ließ Maik Zirbes immer wieder schlecht aussehen.
Doch die kämpferische deutsche Mannschaft stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam bis auf drei Punkte heran (70:73/35.). Griechenland ließ sich nicht beeindrucken und gewann am Ende verdient gegen die Gäste, die in Benzing (27) ihren besten Werfer hatten.
Für das Nationalteam, das Mitte September in Leipzig durch den Sieg über Israel (112:98 n.V.) für China alles klar gemacht hatte, geht es am Montag (20.00 Uhr/Telekom Sport) in Ludwigsburg gegen Estland weiter. Danach folgen die Partie in Israel und das womöglich entscheidende Heimspiel gegen die Griechen.
Becker lobt Duo Kerber/Schüttler: „Sehr gutes Gefühl“
Boris Becker hat ein „sehr gutes Gefühl“, wenn er an die Zusammenarbeit zwischen Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und ihrem neuen Trainer Rainer Schüttler denkt.
„Rainer ist ein Spitzenmann, ich habe mich schon immer gewundert, dass nicht viel früher eine Spielerin oder ein Spieler auf ihn zugekommen ist“, sagte der dreimalige Wimbledonsieger dem SID: „Er bringt alle Qualitäten eines Top-Trainers mit.“
Der 42-jährige Schüttler sei menschlich und fachlich „absolut einwandfrei“, sagte Becker: „Von der Mentalität und vom Charakter her passen er und Angie Kerber perfekt zusammen.“ Natürlich liege es aber „am Ende des Tages“ an der Spielerin selbst, wo die Reise hingeht: „Sie muss halt ganz genau wissen, was sie noch alles erreichen will“, sagte Becker.
Kerber hatte nach der Trennung von Wim Fissette den früheren Weltranglistenfünften Rainer Schüttler als neuen Trainer verpflichtet. Bei einem Sponsorentermin in der vergangenen Woche in Köln hatte die 30-Jährige ähnlich wie nun Becker die Hauptverantwortung bei sich selbst gesehen: „Alles beginnt bei mir.“
Computermesse: „Die Cebit hatte die besten Partys!“
Sie waren Hostessen, Personenschützer, Imbissverkäuferinnen, Besucher oder Beobachter: ZEIT-ONLINE-Mitarbeiter erzählen, was sie mit der einst größten IT-Messe verbinden.
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