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Das sind die Winterfahrpläne der Bundesligisten

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Bei Hannover 96 rollt nach einem kurzen Weihnachtsurlaub schon wieder der Ball, am 28. Dezember nahm das Kellerkind als erster Bundesligist wieder das Training auf. Die anderen Teams starten erst im neuen Jahr.

Die Vorbereitung für die am 18. Januar beginnende Rückrunde steht an. Das bedeutet: Viel Schweiß, hartes Training und eine Menge Testspiele. Welches Team trainiert wo – und wer testet gegen wen?

Der FC Bayern setzt auf Bewährtes und schlägt erneut seine Zelte in Katar auf. Der Großteil der Klubs bleibt aber in europäischen Gefilden. Vier Teams ziehen sogar die Vorbereitung auf dem heimischen Trainingsgelände vor.

Herbstmeister Borussia Dortmund testet am 7. Januar gegen Fortuna Düsseldorf (ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und STREAM) und am 11. Januar gegen den niederländischen Topklub Feyenoord Rotterdam (ab 16.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und STREAM).

SPORT1 hat die Winterfahrpläne der Bundesliga-Klubs zusammengefasst.

Borussia Dortmund

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4. Januar bis 12. Januar in Marbella (Spanien)

Testspiele: Fortuna Düsseldorf (7. Januar), Feyenoord Rotterdam (11. Januar) 

FC Bayern München

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: 4. Januar bis 10. Januar in Doha (Katar)

Testspiele: Telekom Cup gegen Fortuna Düsseldorf (13. Januar, später Finale oder Spiel um Platz drei gegen Borussia Mönchengladbach oder Hertha BSC)

Borussia Mönchengladbach

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 5. bis 12. Januar in Jerez de la Frontera (Spanien)

Testspiele: 1. FC Magdeburg (7. Januar), Standard Lüttich (11. Januar), Telekom Cup gegen Hertha BSC (13. Januar, später Finale oder Spiel um Platz drei gegen Fortuna Düsseldorf oder den FC Bayern)

RB Leipzig

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: Bleiben in der Heimat

Testspiele: Galatasaray Istanbul (12. Januar)

VfL Wolfsburg

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 3. bis 12. Januar in Almancil (Portugal)

Testspiele: HNK Rijeka (12. Januar)

Eintracht Frankfurt

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4. bis 13. Januar in Tampa und Orlando (USA)

Testspiele: FC Sao Paulo (10. Januar), Flamengo Rio de Janeiro (12. Januar)

TSG 1899 Hoffenheim

Trainingsauftakt: 6. Januar

Trainingslager: Bleiben in der Heimat

Testspiele: VV St. Truiden (11. Januar), RSC Anderlecht (11. Januar)

Hertha BSC

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: Bleiben in der Heimat

Testspiele: Telekom Cup gegen Borussia Mönchengladbach (13. Januar, später Finale oder Spiel um Platz drei gegen Fortuna Düsseldorf oder den FC Bayern)

Bayer Leverkusen

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: Bleiben in der Heimat

Testspiele: noch offen

Werder Bremen

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 3. bis 12. Januar in Johannesburg (Südafrika) 

Testspiele: Kaizer Chiefs (6. Januar), BidVest Wits (11. Januar)

SC Freiburg

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: 7. bis 13. Januar in Sotogrande (Spanien)

Testspiele: FSV Mainz (12. Januar, zwei Partien)

1. FSV Mainz 05

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 6. bis 13. Januar in Marbella (Spanien)

Testspiele: TuS Marienborn (5. Januar), Standard Lüttich (8. Januar), SC Freiburg (12. Januar, zwei Partien)

FC Schalke 04

Trainingsauftakt: 4. Januar

Trainingslager: 4. bis 12. Januar in Benidorm (Spanien)

Testspiele: KRC Genk (11. Januar)

Fortuna Düsseldorf

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 5. bis 12. Januar in  Marbella (Spanien)

Testspiele: Borussia Dortmund (7. Januar), Telekom Cup gegen FC Bayern München (13. Januar, später Finale oder Spiel um Platz drei gegen Borussia Mönchengladbach oder Hertha BSC)

FC Augsburg

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4. bis 12 Januar in Alicante (Spanien)

Testspiele: noch offen

VfB Stuttgart

Trainingsauftakt: 2. Januar

Trainingslager: 4. bis 12. Januar in La Manga (Spanien)

Testspiele: FC Utrecht (6. Januar)

Hannover 96

Trainingsauftakt: 28. Dezember

Trainingslager: 3. bis 10. Januar in Marbella (Spanien)

Testspiele: Heracles Almelo (13. Januar)

1. FC Nürnberg

Trainingsauftakt: 3. Januar

Trainingslager: 4. bis 12. Januar in Benahavis (Spanien)

Testspiele: PEC Zwolle (7. Januar)

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Sieg im Kracherduell! Bayern bezwingt Bamberg

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Der deutsche Meister Bayern München hat seine weiße Weste in der Basketball Bundesliga (BBL) auch nach dem Spitzenspiel gegen Verfolger Brose Bamberg zum Jahresausklang gewahrt. D

ie Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic setzte sich am 13. Spieltag mit 80:75 (39:37) bei den Oberbayern durch, für die es die erste Niederlage nach zuvor vier Siegen war. 

Für die Bayern war es das bereits das fünfte Spiel innerhalb von zehn Tagen.

Djedovic glänzt bei Bayern

Die besten Werfer in der mit 6150 Zuschauern ausverkauften Bamberger Brose Arena waren aufseiten der spielerisch überlegenen Münchner Nihad Djedovic (15), Petteri Koponen (14) und Leon Radosevic (13).

Die Punkte von Bambergs Augustine Rubit (24) und Tyrese Rice (21) waren für die Gastgeber zu wenig. Die Bayern legten mit einem starken ersten Viertel (26:11) den Grundstein für den am Ende knappen Erfolg und lagen über die gesamte Spieldauer immer in Führung.

Damit thronen die Münchner mit 26:0 Punkten weiter unangefochten an der Tabellenspitze, Bamberg (18:6) ist weiter Vierter.

Die EWE Baskets Oldenburg gewannen 88:78 (36:37) bei s.Oliver Würzburg und liegen mit 20:4 Zählern hinter dem punktgleichen früheren Serienmeister ALBA Berlin auf Platz drei. 

Ludwigsburg und Braunschweig mit Big-Points

Im Kampf um die Playoff-Plätze haben die MHP Riesen Ludwigsburg und die Basketball Löwen Braunschweig jeweils wichtige Siege eingefahren.

Die Ludwigsburger schlugen die Giessen 46ers 83:68 (44:33) und behaupteten mit dem dritten Sieg in Serie Rang sieben vor den Braunschweigern. Die Löwen stellten beim 90:66 (56:29) gegen Science City Jena früh die Weichen auf Sieg. Für die abstiegsgefährdeten Thüringer war es die sechste Niederlage in Folge. 

Die Telekom Baskets Bonn kassierten dagegen einen herben Rückschlag im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Rheinländer unterlagen beim Mitteldeutschen BC 67:80 (32:39) und sind mit 10:16 Punkten Zwölfter. Bester Werfer war MBC-Akteur Sergio Kerusch mit 26 Punkten.

Die Spiele im Stenogramm:

Brose Bamberg – FC Bayern München 75:80 (37:39)
Beste Werfer: Zuschauer: 6.150

s.Oliver Würzburg – EWE Baskets Oldenburg 78:88 (37:36)
Beste Werfer: Cooks (13), Morrison (11), Olaseni (10), Wells (10) für Würzburg – Cummings (22), Mahalbasic (19), Boothe (15), Paulding (11) für Oldenburg
Zuschauer: 3.140

MHP Riesen Ludwigsburg – Giessen 46ers 83:68 (44:33)
Beste Werfer: Crawford (16), Waleskowski (13), Chapman (12), McCray (10), Klassen (10), Martin (10) für Ludwigsburg – Gordon (14), Landis (13), Agva (12), Thomas (11) für Giessen
Zuschauer: 4.111

Basketball Löwen Braunschweig – Science City Jena 90:66 (56:29)
Beste Werfer: Eatherton (17), Lansdowne (16), Kone (10) für Braunschweig – Abrams (15), Mackeldanz (14), Mazeika (12), Jenkins (12) für Jena
Zuschauer: 3.603

Mitteldeutschen BC – Telekom Baskets Bonn 80:67 (39:32)
Beste Werfer: Kerusch (26), Moore (11), Farr (10) für den Mitteldeutschen BC – Breunig (17), Subotic (14), Polas Bartolo (10) für Bonn
Zuschauer: 2.800

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Deutsches Duell im Achtelfinale von Auckland

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Beim WTA-Turnier in Auckland/Neuseeland kommt es im Achtelfinale zum deutschen Duell zwischen Julia Görges und Mona Barthel. Görges, Nummer 14 der Welt und Nummer zwei der deutschen Rangliste, gewann ihr Erstrundenmatch gegen die Schwedin Johanna Larsson mit 6:0, 6:4. Barthel besiegte die spanische Qualifikantin Silvia Soler-Espinosa mit 6:2, 7:6 (7:1).

Ebenfalls im Achtelfinale steht die an Nummer sechs gesetzte Venus Williams (USA), die das Duell zweier ehemaliger Weltranglistenerster gegen Wiktoria Asarenka (Weißrussland) mit 6:3, 1:6, 6:3 gewann. Turnierfavoritin Caroline Wozniacki (Dänemark) trifft am Mittwoch auf Lucky Loser Laura Siegemund.

Beim ATP-Turnier in Brisbane war für Davis-Cup-Spieler Jan Lennard Struff die erste Runde Endstation. Der 28-Jährige unterlag dem Franzosen Jeremy Chardy mit 6:4, 3:6, 4:6.

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Chaos Communication Congress in Leipzig: Hacker ist nicht gleich Krimineller mit Kapuzenpulli

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Was tun gegen die Datensammelwut der IT-Branche? Ein Vorschlag für mehr digitale Ethik beim CCC lautet: nicht die menschlichen Schwächen der User ausnutzen!
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Hacker-Kongress 35C3: Die digitale Seite der häuslichen Gewalt

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Gewalt in der Familie

Immer häufiger fragen Frauen in Beratungsstellen, wie sie sich gegen digitale Gewalt wehren können. Eine öffentliche Debatte über die neuen Bedrohungen fehlt bislang.

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Discounterware vs. Markenprodukte: Aufbackbrötchen für die Festtage: Das sind die besten im stern-TV-Test

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Der Handwerksbäcker hat mittlerweile echte Konkurrenz bekommen. Denn bei Brötchenpreisen von 40 Cent pro Stück – plus Schlangestehen am Morgen – greifen viele Kunden lieber zu Aufbackbrötchen. Die gibt es beim Discounter schon für unter 7 Cent pro Brötchen. Vor allem Tiefkühlware ist lange haltbar und kann nach Bedarf abgezählt direkt aus dem Gefrierfach im Backofen knusprig aufgebacken werden.

stern TV hat zusammen mit dem Lebensmittelchemiker Prof. Hauke Hilz und seinem Team der Hochschule Bremerhaven 10 verschiedene Aufbackbrötchen getestet – sowohl fertiggebackene aus der Tiefkühlung als auch ungekühlte Frischware, die nur zu etwa 70 Prozent vorgebacken ist. Beide lassen sich zu Hause einige Wochen lagern. Ungekühlt sind die  Produkte der Eigenmarken von Real, Aldi Nord, Netto und die Markenprodukte von Harry und Goldentoast. Die Brötchen von Rewe, Edeka, Lidl und Kaufland kommen aus dem Tiefkühlfach, wie auch das Markenprodukt von Coppenrath und Wiese.

Aromen und zu viel Zucker das muss nicht sein

Wie unterschieden sie sich in Preis, Zutaten, Nährwerten – und vor allem im Geschmack? Bei der Analyse der Zutaten fällt Hauke Hilz gleich auf: Das Discountprodukt von Netto enthält Aroma und  dem Markenprodukt von Golden Toast wurde zusätzlich natürliches Röstbrotaroma zugesetzt – der Professor sieht das kritisch: „Im Lebensmittelbereich wird aus meiner Sicht viel zu häufig Aroma eingesetzt“, so Hilz. Bei Joghurt, in der Apfelschorle – und jetzt auch beim Brot, „das muss nicht sein“, sagt er. „Auf der Zutatenliste haben wir das als negativ bewertet.“ Dasselbe gelte für einen hohen Zuckergehalt, wie etwa in den Edeka- und Real-Brötchen. Ein bisschen Zucker zur Geschmacksabrundung und für die natürliche Bräunung sei normal, aber „im Grunde genommen kann man auf Zucker verzichten.“

Auf den Geschmack kommt es an

Entscheidend ist aber letztlich, ob das Brötchen auf der Festtagstafel seine Berechtigung hat. Lecker soll es sein! Das haben die Tester in einer Blindverkostung beurteilt. In der Kategorie „Sensorik“ bewerteten sie die nach Anleitung fertig gebackenen Brötchen nach Aussehen, Geruch und Geschmack. Denn: „Wenn’s nicht schmeckt, brauchen sie das Produkt gar nicht erst verkaufen. Deswegen ist der Geschmack das, was im Test die höchste Gewichtung bekommt“, erklärt Professor Hauke Hilz.

Diese Brötchen dürfen auf den Festtagstisch

Für das Endergebnis ging die Sensorik mit 40 Prozent in die Bewertung ein, je 20 Prozent der Endnote machten Preis, Zutatenliste und Nährwerte aus. Bei den 10 getesteten Sorten bilden die Premium Krüstchen von Harry das Schlusslicht im Test. Sie kamen nur auf die Note „Ausreichend“. Mit „Befriedigend“ schlossen die Discountprodukte von Real, Rewe, Netto, Edeka und Lidl ab. Deutlich teurer und ebenfalls befriedigend ist das Markenprodukt von Goldentoast. „Das sind ja sogenannte Convenience-Produkte, die einfach und schnell zu handhaben sind. Da bleibt vielleicht doch das eigentliche Brötchenaroma ein bisschen auf der Strecke“, so das Resümee des Lebensmittelexperten. Also doch Bäckerbrötchen für die Feiertage besorgen? Ein Aufbackbrötchen aus der Tiefkühlung kann da jedenfalls mithalten: Die Goldstücke von Coppenrath und Wiese haben die Tester im Ergebnis überzeugt. „Die Kruste war knusprig, und hat auch im Mund geknuspert. Der Geschmack war gut. Insgesamt ein gutes Brötchen“, schließt Hauke Hilz. Preislich liegen die Brötchen im mittleren Preissegment. Die Goldstücke führen den Test mit der Gesamtnote Gut+ an, allerdings dicht gefolgt von den günstigeren Aldi Nord-Brötchen und dem Kaufland-Produkt (beide: Gut-).

FS Testergebnisse Brötchen

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Bilanz der Krankenhäuser: Sechsmal mehr jugendliche Komasäufer zu Silvester

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Feiern und Trinken bis der Arzt kommt: Zum Jahreswechsel steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer stark an. Das zeigt eine Auswertung von Krankenhausdaten der DAK-Gesundheit für die vergangenen fünf Jahre.
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Kultur: Verstorbene 2018

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In diesem Jahr mussten wir uns von vielen Persönlichkeiten aus Film, Musik, Literatur und Kunst verabschieden – wir erinnern unter anderem an Soullegende Aretha Franklin, an Regisseur Claude Lanzmann und die Schriftstellerin Christine Nöstlinger.
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Kiel gewinnt Krimi-Kracher und schürt WM-Lust

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Liga-Kracher gewonnen, WM-Lust geschürt: Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat im Bundesliga-Spitzenspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen ein Ausrufezeichen gesetzt.

Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason besiegte in einem hochklassigen Verfolgerduell den Vizemeister mit 31:28 (16:15) und verabschiedete sich mit dem 15. Ligaerfolg in Serie als Tabellenzweiter in die sechswöchige WM-Pause.

Bester Kieler Torschütze war Harald Reinkind mit sieben Treffern. „Es macht Spaß, seine Freunde zu schlagen. Das gibt eine extra Portion Motivation“, sagte der ehemalige Löwenspieler nach dem Duell bei Sky. Der 26-Jährige geht optimistisch in das neue Jahr. „Es sieht sehr gut aus mit nur vier Minuspunkten. Wir haben alle Chancen offen. Das wollen wir 2019 zeigen.“

Löwen mit sieben Minuspunkten abgeschlagen

Aufseiten der Löwen traf Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson (9/2) am häufigsten. Für Spielmacher Andy Schmid waren am Ende Kleinigkeiten entscheidend für die Niederlage. „Beide Mannschaften haben heute gut gespielt und Kiel war in der Finesse einen Ticken besser.“ Für den Schweizer ist trotzdem nichts entschieden im Titelkampf. „Sieben Minuspunkte sind schon ein Brett. Aber in der Rückrunde kann viel passieren. Wir werden versuchen, die beiden Nordlichter noch anzugreifen.“

Der THW wird dank des hart erkämpften Sieges mit nun 34:4-Zählern als aussichtsreichster Verfolger des verlustpunktfreien Spitzenreiters SG Flensburg-Handewitt in die zweite Saisonhälfte ab Februar starten. (DATENCENTER: Die Tabelle). 

Der Abstand der drittplatzierten Löwen (31:7) auf die Spitze beträgt nach 19 Spieltagen nun schon sieben Punkte. Vierter ist weiter der SC Magdeburg (28:10). Nach drei Liganiederlagen in Serie gewann das Team von Trainer bei DHfK Leipzig mit 25:24 (11:13). Die MT Melsungen setzte sich im hessischen Duell gegen die HSG Wetzlar mit 26:24 (13:10) durch und behauptete Platz sechs.

Letzte Formchecks für DHB-Team

Der Abpfiff am Donnerstagabend war zugleich auch Startschuss für die heiße Phase der WM-Vorbereitung. Denn anstatt in den Silvesterurlaub geht es für die deutschen Nationalspieler am Freitag nach Barsinghausen. Im Sporthotel Fuchsbachtal zieht Bundestrainer Christian Prokop sein 18-köpfiges Aufgebot noch einmal bis Sonntag zusammen, um das Team auf das bevorstehende Turnier im eigenen Land einzuschwören.

Die Spieler können die WM trotz der immensen Belastung kaum erwarten. Kiels Keeper Andreas Wolff und Co. zählen zwei Wochen vor dem Eröffnungsspiel in Berlin gegen Korea am 10. Januar bereits die Tage. „Du kommst jetzt wieder in den Turniertunnel, die ganze Welt da draußen ist abgeschnitten, und du denkst nur an das nächste Spiel, an das nächste Training“, sagte Wolff im SID-Interview.

Wiencek läuft gegen Löwen heiß

Letzte Formchecks für das DHB-Team sind dann die beiden Testspiele gegen Tschechien (4. Januar in Hannover) und Argentinien (6. Januar in Kiel), ehe es in der Hauptstadt ernst wird.

Einen Vorgeschmack auf die WM in Deutschland und Dänemark lieferten die beiden mit etlichen Topstars gespickten Teams am Donnerstagabend beim Kracher in Kiel. 14 Tage vor dem Turnierstart schenkten sich beide Mannschaften vor 10.285 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena nichts und lieferten sich lange Zeit ein hitzig-hochklassiges Duell auf Augenhöhe.

Während mit den Kielern Wolff und Steffen Weinhold sowie Steffen Fäth bei den Löwen drei Schlüsselspieler von DHB-Coach Prokop weitgehend draußen saßen, lief THW-Kreisläufer Patrick Wiencek in der entscheidenden Phase heiß.

Auch dank der Treffer des Nationalspielers setzten sich die Hausherren angetrieben von ihren heißblütigen Fans von 21:21 (41.) auf 27:23 (52.) ab. Als Wolff dann einen Siebenmeter von Sigurdsson entschärfte und Wiencek vorn erneut traf, war die Partie praktisch entschieden.

Die Spiele im Stenogramm:

THW Kiel – Rhein-Neckar Löwen 31:28 (16:15)
Tore: Reinkind (7), Ekberg (6/4), Nilsson (5), Wiencek (4), Jacobsen (3), Pekeler (2), Duvnjak (2), Landin (1), Zarabec (1) für Kiel – Sigurdsson (9/2), Schmid (7), Petersson (4), Kohlbacher (3), Larsen (2), Groetzki (1), Guardiola (1), Nielsen (1) für die Rhein-Neckar Löwen
Zuschauer: 10.285

DHfK Leipzig – SC Magdeburg 24:25 (13:11)
Tore: Weber (9/4), Milosevic (4), Jahnke (4), Semper (2), Rojewski (2), Gebala (1), Wiesmach (1), Binder (1) für Leipzig – Damgaard (6), Musche (6/3), Musda (4), Christiansen (3), Weber (3), De La Pena Morales (2), Lagergren (1) für Magdeburg
Zuschauer: 7213

MT Melsungen – HSG Wetzlar 26:24 (13:10)
Tore: Mikkelsen (7/2), Kunkel (5), Lemke (4), Reichmann (3/1), Sidorowicz (2), Müller (2), Birkefeldt (2), Danner (1) für Melsungen – Hermann (4), Björnsen (4), Lindskog (4), Frend Öfors (4), Runin (2), Forsell Schefvert (2), Cavor (1), Ferraz (1), Mirkulovski (1), Holst (1/1) für Wetzlar Zuschauer: 4300

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Der Tag, der für Schumacher alles veränderte

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Michael Schumacher ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Präsent ist der siebenmalige Formel-1-Weltmeister trotzdem – vor allem bei seinen Fans und Wegbegleitern. Sie leben heute in erster Linie von den Erinnerungen an ihn.

Es ist das, was ihnen geblieben ist, was der Öffentlichkeit geblieben ist. Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass Erinnerungen verblassen mögen, doch tief im Herzen für immer bleiben.

Eine schlimme Erinnerung aber ist jene an den 29. Dezember 2013. Ein Tag, der für Schumacher und seine Familie alles veränderte. Es ist ein so einschneidendes Ereignis, dass sich wohl jeder Schumi-Fan auch heute noch daran erinnern kann, was er an dem Tag gemacht hat.

Ein sonniger Tag in den französischen Alpen

Es ist ein sonniger Tag in den französischen Alpen. Traumhaft schön. Das Gebiet um den Wintersportort Meribel ist an diesem 29. Dezember wie gemalt für Skifahrer. Unter ihnen ist auch Schumacher, der fünf Tage später im familieneigenen Chalet seinen 45. Geburtstag feiern will. Schumacher ist ein sehr guter Skifahrer, nach einem schleppenden Start in die Ski-Saison hat es über Nacht geschneit, die Bedingungen am Berg Saulire sind gut, die Sicht ist es auch.

Schumacher kennt sich aus, er war schon oft hier, fuhr die Pisten in dem größten und teuersten Skigebiet der Welt hinunter, genoss die Zeit abseits des Trubels. Die Privatsphäre war Schumacher schon immer nicht nur wichtig, sondern heilig.

Die Trennung zwischen dem Sportler und Privatmann war eine rigorose, eine ohne Kompromisse.

Schumachers Helm zerbricht beim Aufprall

Meribel war seit Jahren im Winter ein Rückzugsort für ihn und seine Familie. Doch an diesem schicksalshaften Tag ist es der Ort, an dem sich sein Leben auf so tragische und verhängnisvolle Art und Weise für immer verändern wird.

Es ist gegen 11 Uhr, als Schumacher im Skigebiet oberhalb von Meribel in rund 2700 Metern Höhe in eine Tiefschneepassage fährt, zwischen den Pisten „Biche“ und „Chamois“. In dem unpräparierten Bereich fährt er gegen einen Felsen, den er nicht sehen kann, weil er vom Neuschnee bedeckt ist. Er wird in die Luft geschleudert und stürzt mit der rechten Seite seines Kopfes auf einen weiteren Felsen, der exakt 10,4 Meter – so ergeben es die Untersuchungen später – entfernt ist. Schumacher ist ausdrücklich nicht zu schnell unterwegs. Sein Helm zerbricht bei dem Aufprall trotzdem.

Um 11.07 Uhr geht der Notruf raus, die Bergretter sind sofort da. Wie Ersthelfer berichten, ist Schumacher noch bei Bewusstsein, aber verwirrt. Um 11.30 Uhr hebt der Rettungshubschrauber ab. In der Luft wird es dann immer dramatischer, es geht nur kurz nach Moutiers, danach fliegt der Rettungshelikopter aufgrund der schweren Kopfverletzungen ins Universitätsklinikum nach Grenoble. Um 12.40 Uhr kommt Schumacher dort an. Er liegt im Koma. Es folgt eine erste Not-OP.

Erst am frühen Nachmittag gibt es erste Berichte in französischen Medien zu Schumachers Skiunfall. Seine Pressesprecherin und Managerin Sabine Kehm bestätigt um 14.56 Uhr zunächst lediglich: „Michael ist bei einem privaten Skitrip in den französischen Alpen auf den Kopf gestürzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und wird medizinisch professionell betreut. Wir bitten um Verständnis, dass wir über seinen Gesundheitszustand keine fortlaufenden Informationen abgeben können. Er trug einen Helm und war nicht allein. Bei seinem Sturz war keine weitere Person beteiligt.“

Gehirnerschütterung? Komplette Fehleinschätzung

Tourismus-Direktor Christophe Gernignon-Lecomte erklärt zudem, Schumacher sei nach seinem Unfall „geschockt, ein bisschen beunruhigt, aber bei Bewusstsein“ gewesen: „Es könnte möglicherweise eine Gehirnerschütterung sein, aber es ist nichts Ernstes.“

Eine komplette Fehleinschätzung. Während in Deutschland noch niemand etwas von der schlimmen Entwicklung ahnt, kämpft Schumacher bereits um sein Leben. Mit fortschreitender Zeit werden die Gerüchte und Einschätzungen dramatischer, von „nichts Ernstem“ über eine Kopfverletzung hin zu einem Schädel-Hirn-Trauma.

Chaos vor dem Krankenhaus

Vor der Klinik wird es von Minute zu Minute turbulenter, immer mehr Medien versammeln sich, es wird in den kommenden Wochen zum Epizentrum der Berichterstattung. Professor Gerard Saillant, Schumacher-Freund und hochkarätiger Experte für Hirnverletzungen, schafft es nur noch mit einem Polizeiaufgebot ins Krankenhaus. Parallel kommt eine Welle der Anteilnahme auf, die bis heute kaum abgeebbt ist.

Um 22.36 Uhr dann die Bestätigung durch das Krankenhaus: „Michael Schumacher hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, das eine sofortige neurochirurgische Behandlung erforderte. Sein Zustand ist kritisch.“

Schumacher: Not-OP und künstliches Koma

Wie kritisch, zeigt sich endgültig am nächsten Morgen, als das Ärzteteam auf einer Pressekonferenz informiert. Schumachers Zustand: Außerordentlich ernst. Lebensgefahr. Weit verbreitete Verletzungen im Gehirn. Künstliches Koma. Später am Tag dann noch eine OP, ein Hämatom in der linken Hirnseite wird entfernt.

Immer im Mittelpunkt ist in diesen Tagen Kehm. Jahrelang war sie die Macherin an seiner Seite, koordinierte Termine und Anfragen, alles lief über sie. Die Arbeit mit Schumacher war immer tumultartig. Doch durch den Unfall erlangt sie von jetzt auf gleich weltweit Berühmtheit. Sie ist jetzt das Schutzschild für die Familie.

Schumachers Privatleben soll privat bleiben

„Anfangs habe ich nur funktioniert“, sagt Kehm. Doch irgendwann habe es die Überlegung gegeben, wie man mit der Situation umgehe: „Die Entscheidung wurde nach der Maxime getroffen, im Sinne von Michael zu handeln.“ Heißt: Schumachers Privatleben bleibt privat.

Was parallel zu Schumachers Überlebenskampf passiert, ist ein Tiefpunkt der medialen Berichterstattung. Viele vergaloppieren sich bei der Jagd nach neuen Wasserständen, Kehm muss immer wieder dementieren. Beschämend der Journalist, der sich als Priester verkleidet Zugang zu Schumachers Zimmer verschaffen will. Ein anderer gibt sich als Schumachers Vater aus. Eine unseriöse Berichterstattung zu Schumacher gibt es bis heute, die Familie geht rigoros dagegen vor.

Mahnung an die Medien

Es ist damals aber so schlimm, dass Schumachers Frau Corinna die Medien nach einer Woche auffordern muss, das Krankenhaus zu verlassen, damit die Ärzte ihrer Arbeit nachgehen können.

Schumachers Zustand ist in den Tagen rund um seinen 45. Geburtstag kritisch. Den Umständen entsprechend geht es langsam bergauf – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann. Rund ein halbes Jahr später wird Schumacher aus dem künstlichen Koma aufgeweckt. Inzwischen setzt er seine Rehabilitation zu Hause fort. Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand sind weiterhin spärlich.

Die Frage bleibt: Wie geht es Schumacher genau? Es ist keine sensationslüsterne Wissbegier, die zu dieser Frage treibt, es ist Anteilnahme. Doch Kehm weiß: Jeder Satz, jede Aussage würde weitere Nachfragen nach sich ziehen. Es wäre nie Ruhe. „Wir sind uns bewusst, dass das für manche Menschen schwierig zu verstehen ist“, sagt Kehm, „aber wir tun das in vollkommener Übereinstimmung mit Michaels Haltung und können uns nur für das Verständnis bedanken.“

Es gibt eine andere Frage, die nach dem Schicksal. Dass einer, der Formel-1-Autos ans Limit und auch darüber hinaus trieb, mit den PS jonglierte, durch Kurven pflügte, in seiner ganzen Karriere nur einen schweren Unfall hatte, sich für mehr Sicherheit einsetzte, sich mit den besten Fahrern der Welt anlegte und das auf dem höchsten aller Niveaus, sich bei einem Allerwelt-Skiausflug so schwer verletzte. Fakt ist: Es war am 29. Dezember 2013 eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Ermittler bestätigten. Oder kurz gesagt: Pech. Unfassbares Pech.

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