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Hanning: Anzahl der Spiele ist nicht das Problem

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DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat erneut vor zu großen Belastungen der Spitzenhandballer gewarnt.

„Eine Überbelastung gibt es für die, die Champions League und Nationalmannschaft spielen. Wenn EM oder WM im gleichen Jahr wie Olympische Spiele stattfinden, ist das nicht gut“, sagte Hanning bei DAZN und Spox und forderte: „Dafür muss es Lösungen geben.“ 

Hanning, der am Samstag 51 Jahre alt wird, nahm allerdings auch die Vereine in die Pflicht. „Auf der anderen Seite sage ich ganz deutlich: Die Mannschaften, die Champions League spielen, haben durch den hohen wirtschaftlichen Gewinn die Verpflichtung, zwei oder drei Spieler mehr zu verpflichten und Geld in das Thema Reisen und Reisestress zu stecken“, sagte er. 

Die Anzahl der Spiele sei nicht das Problem: „Das Problem ist der Stress, der durch die unzähligen Reisen entsteht. Wenn ich mehr Geld in Reisen stecke, kann ich den Spielern schon eine Menge Stress nehmen.“

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IndyCar-Test Laguna Seca: Max Chilton mit Bestzeit

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Am 22. September gibt es erstmals seit 15 Jahren wieder ein IndyCar-Rennen auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien. In Vorbereitung auf das Comeback und auf die gesamte Saison ging am Freitag auf dem 3,6 Kilometer langen Rundkurs ein Testtag über die Bühne, an dem 21 Piloten ihre Runden drehten. Allerdings wurde der Fahrbetrieb vorzeitig eingestellt.

Die Bestzeit wurde für Max Chilton (Carlin-Chevrolet) mit einer Rundenzeit von 1:11,29 Minuten notiert. Damit hatte der Brite einen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Felix Rosenqvist. Der Ganassi-Pilot aus Schweden war somit schnellster Rookie. Der zweite ebenfalls aus Schweden kommende Rookie – Marcus Ericsson (Schmidt-Honda) – reihte sich auf P17 ein.

Hinter Chilton und Rosenqvist fuhren Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda; 3.), Jack Harvey (Shank/Schmidt-Honda; 4.) und Alexander Rossi (Andretti-Honda; 5.) in die Top 5 der Zeitenliste. Hunter-Reay ist einer von nur vier Fahrern im IndyCar-Starterfeld 2019, die den Laguna Seca Raceway schon vor der 15-jährigen Pause mit einem IndyCar-Boliden befahren haben.

Der Test am Freitag war geteilt in eine Vormittags- und eine Nachmittagssession. Am Nachmittag aber machte den Teams das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es zog Regen auf und der Fahrbetrieb wurde kurz nach der Mittagspause für beendet erklärt.

Abgesehen vom Wetter war es ein weitestgehend reibungsloser (halber) Testtag. Einzig im Penske-Lager gab es Probleme. Will Power hatte am Vormittag einen Motorschaden zu beklagen und verlor so einiges an Testzeit. In der 21-köpfigen Zeitenliste schloss der IndyCar-Champion von 2014 als Letzter ab.

Das Team von A.J. Foyt mit den Piloten Tony Kanaan und Matheus Leist verzichtete freiwillig auf Runden. Angesichts der schlechten Wettervorhersage für den Nachmittag reiste man schon am Vormittag ab, um sich einen der seltenen Testtage im Reglement für einen späteren Zeitpunkt im Jahr aufzuheben.

Gar nicht vor Ort war derweil das Harding-Team, das mit Budgetproblemen zu kämpfen hat. Ob man die Saison tatsächlich wie geplant mit den beiden Rookies Patricio O’Ward und Colton Herta in Angriff nehmen kann, bleibt abzuwarten. Derzeit deutet es eher darauf hin, dass man nur eines statt zwei Autos einsetzen wird.

In der kommenden Woche steigt der als „Spring Training“ bekannte offizielle Vorsaisontest. Dieser findet auf dem in dieser Saison erstmals im IndyCar-Kalender befindlichen Circuit of The Americas in Austin statt. Dort wird am Dienstag und Mittwoch (12./13. Februar) zwei Tage lang getestet.

Die Rundenzeiten vom Laguna-Seca-Test (Top 10):

01. Max Chilton (Carlin-Chevrolet) – 1:11,29 Minuten02. Felix Rosenqvist (Ganassi-Honda) +0,04 Sekunden03. Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda) +0,0604. Jack Harvey (Shank/Schmidt-Honda) +0,0805. Alexander Rossi (Andretti-Honda) +0,2906. R.C. Enerson (Carlin-Chevrolet) +0,3307. Zach Veach (Andretti-Honda) +0,3908. Scott Dixon (Ganassi-Honda) +0,4809. Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet) +0,5010. Spencer Pigot (Carpenter-Chevrolet) +0,57

© Motorsport-Total.com

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Filmfestival: Berlinale mit Fatih Akin, Heinrich Breloer und Bollywood

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Der Hamburger Regisseur Fatih Akin stellt heute im Berlinale-Wettbewerb seinen neuen Film «Der Goldene Handschuh» vor. Grundlage sind die Geschichte des realen Serienmörders Fritz Honka und der Kriminalroman von Heinz Strunk. Das Ganze spielt im Hamburg der 70er Jahre.

Jonas Dassler («Das schweigende Klassenzimmer») spielt die Rolle von Honka, der seine Opfer in den 70er Jahren unter anderem in der St.-Pauli-Kneipe «Zum Goldenen Handschuh» kennenlernte.

Heinrich Breloer präsentiert außerhalb des Wettbewerbs sein Doku-Drama «Brecht», das im März im Fernsehen bei Arte und im Ersten läuft. Breloer hat dafür Zeitzeugen und Weggefährten des Dramatikers Bertolt Brecht (1898-1956) interviewt. Zur Besetzung der Spielszenen gehören Tom Schilling, Burghart Klaußner und Adele Neuhauser. Zur Premiere im Haus der Berliner Festspiele wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet.

In der Konkurrenz der Filmfestspiele läuft aus Norwegen «Ut og stjæle hester (Out Stealing Horses)» von Hans Petter Moland mit Stellan Skarsgård. Grundlage war der Roman «Pferde stehlen». Aus Österreich kommt die Charakterstudie «Der Boden unter den Füßen» von Marie Kreutzer.

Im Friedrichstadtpalast gibt es mit der Weltpremiere «Gully Boy» Kino aus Indien. Die Regisseurin Zoya Akhtar vereine «Bollywood und Hip-Hop zu einer farbenprächtigen Musik- und Liebesgeschichte mit sozialkritischem Hintergrund», heißt es in der Ankündigung zu der Special-Gala. Der Hauptdarsteller Ranveer Singh ist in Indien ein Star – auf Instagram folgen ihm 20 Millionen Menschen.

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Union will auf Platz drei springen

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In der 2. Bundesliga kann Union Berlin am Samstag den FC St. Pauli überholen. Da die Hamburger beim 1.FC Köln verloren haben, können die Berliner mit einem Sieg gegen den SV Sandhausen auf Rang drei springen. (2. Bundesliga: Union Berlin – SV Sandhausen ab 13.00 Uhr im LIVETICKER)

Dann wird sich auch zeigen, ob die Berliner die bittere Last-Minute-Niederlage gegen St. Pauli aus den Köpfen geschüttelt haben. Am Montag kassierten sie in der Nachspielzeit das 2:3.

Sein Debüt als Chefcoach feiert derweil Stefan Leitl. Er empfängt mit Greuther Fürth den MSV Duisburg. (2. Bundesliga: Greuther Fürth – MSV Duisburg ab 13.00 Uhr im LIVETICKER)

Fürth mit Negativtrend

Während die Zebras auf Rang 17 stehen und um das nackte Überleben kämpfen, halten sich die Kleeblätter im Tabellenmittelfeld, auf Platz zwölf auf. Doch die vergangenen Wochen unter dem entlassenen Trainer Damir Buric liefen verheerend. Aus den vergangenen sechs Spielen holte man nur einen Punkt und kassierte 0:16 Tore. Unter Leitl soll es wieder aufwärts gehen.

Im dritten Spiel des Samstags duellieren sich der VfL Bochum und der SC Paderborn. Die Team stehen in der Tabelle direkt nebeneinander, auf den Rängen sieben und acht, und sind nur einen Punkt voneinander entfernt. (2. Bundesliga: VfL Bochum – SC Paderborn ab 13.00 Uhr im LIVETICKER)

So können Sie die 2. Bundesliga LIVE verfolgen:

TV: Sky

Stream: Sky go

Ticker: SPORT1.de

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Rückschlag für den FC Bayern

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Bayern München hat in der Basketball-EuroLeague nach zuletzt zwei Siegen einen Rückschlag erlitten. Der deutsche Meister und Pokalsieger musste sich beim spanischen Klub Baskonia Vitoria 68:76 (37:38) geschlagen geben, liegt mit der ausgeglichenen Bilanz von jeweils elf Siegen und Niederlagen aber weiter auf Viertelfinalkurs. Acht Hauptrundenspiele stehen noch aus.

„Für einen Sieg hier musst du eine bessere Offense spielen. Defensiv war das, trotz einiger Fehler, in Ordnung“, sagte Bayern-Trainer Dejan Radonjic.

Der ungeschlagene Bundesliga-Tabellenführer gestaltete das Spiel gegen Vitoria mit dem deutschen Nationalspieler Johannes Voigtmann offen, ließ die Spanier in den letzten Minuten aber auf zehn Punkte davonziehen (62:72/38.). Danach gelang es nicht mehr, die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Topscorer der Münchner war Derrick Williams (18 Punkte). Voigtmann verpasste mit zehn Punkten und neun Rebounds knapp ein Double-Double.
  

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Federer-Bezwinger Tsitsipas: „Dachte mein Hirn explodiert“

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Seit er im Januar bei den Australian Open in Melbourne Superstar Roger Federer aus dem Turnier warf, ist Stefanos Tsitsipas in aller Munde.

Mit dem Achtelfinalsieg gegen den wohl besten Spieler aller Zeiten sorgte der junge Grieche in der Tennisszene für einen Paukenschlag. „Es war, als würde ein Traum wahr. Nach dem Match dachte ich mein Hirn explodiert. Es war ein magischer Moment, den ich nie vergessen werde“, schildert Tsitsipas am Rande des ATP-Turniers in Sofia seine Emotionen nach dem Sieg über den Schweizer Giganten.

Das Event in der bulgarischen Hauptstadt ist Tsitsipas‘ erster Auftritt auf der Tour, seitdem er sich in Melbourne bis ins Halbfinale gespielt hatte und die gesamte Sportwelt auf den Youngster blickte. 

„Um ehrlich zu sein hatte ich kaum Zeit, mich zu erholen“, gesteht der 20-Jährige, „ich habe mich noch nicht zu 100 Prozent vom Turnier erholt.“

Mit Sieg über Federer die Sportwelt erobert  

Plötzlich rissen sich Medien und Fans um den Mann mit dem langen, wehenden Haar. Die Tage in Australien waren auch abseits des Tennisplatzes eine intensive, kräftezehrende Zeit für den hochaufgeschossenen Schlaks.

Dabei hatte der Grieche mit russischen Wurzeln bereits seine Spuren auf der ATP-Tour hinterlassen. 2018 feierte er seinen Durchbruch in die Weltspitze. Der Finaleinzug in Barcelona im April vergangenen Jahres ließ viele Experten aufhorchen, auch wenn er im Finale gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal mit 2:6, 1:6 unterging.

Und Tsitsipas legte nach: Finale beim Masters in Toronto, wo erneut Nadal zu stark war, diesmal aber deutlich mehr zu kämpfen hatte. Erster Turniersieg auf der ATP World Tour beim Hallenevent in Stockholm. Und schließlich der Sieg beim NextGen-Finalturnier, bei dem sich die besten unter 21-Jährigen der Weltrangliste messen.

Tsitsipas: Sportliches Talent in die Wiege gelegt

2018 endete für den Sohn einer russischen Mutter, die einst selbst Tennisprofi war und im sowjetischen Fed-Cup-Team spielte, fantastisch. Das sportliche Talent wurde ihm in die Wiege gelegt, auch von Opa Sergej Salnikov, der mit der sowjetischen Fußballmannschaft die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne geholt hatte.

Genau dort sollte auch Enkel Stefanos zu Beginn des Jahres 2019 die (bisherige) Sternstunde seiner noch jungen Sportlerkarriere erleben.

Federer war einst sein großes Vorbild. „Es war großartig, dass mein Idol zu meinem Rivalen wurde“, schwärmt Tsitsipas, will sich aber auch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: „Wenn wir uns das nächste Mal messen, wird es anders sein. Er wird wissen, was auf ihn zukommt. Und deswegen muss ich noch besser vorbereitet sein.“

Tsitsipas will die Superstars herausfordern

Im Halbfinale der Australian Open zeigte Nadal seinem aufstrebenden Kontrahenten noch klar die Grenzen auf. „Ich war enttäuscht, aus dem Turnier zu fliegen und es ihm so leicht gemacht zu haben“, hadert Tsitsipas mit der Niederlage. Doch er will daraus lernen. „Ich will unbedingt Djokovic, Federer, Nadal schlagen. Denn diese Spieler machen aus mir einen besseren Spieler und lehren mich, wie ich künftig besser mit gewissen Situationen umgehen kann“, gibt er sich kämpferisch.

Für Tsitsipas sind die Duelle mit den Superstars des Tennis Gold wert. Und er hofft, dass in Zukunft noch einige davon auf ihn warten. „Ich mag es, gegen diese Gegner zu spielen. Man kann da eine Menge lernen, auch wenn man gewinnt. Das sind die Momente, für die ich Tennis spiele.“               

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Datenschutz: Facebook hat das Netz verwanzt

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Entscheidung in Facebook-Verfahren

Auf dem Höhepunkt der Cambridge-Analytica-Affäre hatte Mark Zuckerberg eine neue Datenschutz-Funktion versprochen. Doch „Clear History“ lässt seit einem Dreivierteljahr auf sich warten, und Facebook sammelt weiter alles, was es kriegen kann.

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Telefónica: Eilantrag soll 5G-Versteigerung aufschieben

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Die Mobilfunkfirma Telefónica will die Versteigerung von 5G-Frequenzen hinauszögern. Ein Gericht solle erst den Streit über die Auflagen für Netzbetreiber klären.
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Unsere Serie: So halten sich Senioren fit

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