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Ausnahmetalent aus Berlin: Wie diese Elfjährige die Skaterszene aufmischt

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Mittlerweile kennt sie fast jeder in der Skateboardszene: Die elfjährige Lilly Stoephasius macht den Jugendlichen und Erwachsenen schon lange was vor. Ihre Spezialdisziplin ist „Park“, was so viel heißt, dass sie auf dem Skateboard durch eine wellenförmige Rampe düst und dabei unerschrocken die wildesten Sprünge vollführt: Backside-Airs, Rock to fakie oder Frontside-Desaster… Es ist ihre Welt. Die Schülerin aus Berlin gilt als absolutes Ausnahmetalent, das sich bei Meisterschaften mit 30-Jährigen misst und regelmäßig für Erstaunen sorgt. Schon mit drei Jahren stand sie auf ihrem ersten Board. Im vergangenen Jahr wurde sie bei den Deutschen Skateboardmeisterschaften in ihrer Disziplin Erste, bei den Europameisterschaften holte sie bereits den zweiten Platz. Lilly nimmt mittlerweile an Skateboardcontests auf der ganzen Welt teil, ihre Familie kommt dabei viel herum. Lilly ist bereits Teil des Nationalteams. Ihr großes Ziel: Olympia 2020! Da wäre sie allerdings erst 13…

stern TV hat Lilly Stoephasius beim Training besucht und zeigt, was ein junges Mädchen auf vier Rollen alles vollbringen kann.

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Transplantation in der Uniklinik: Düsseldorfer womöglich von HIV geheilt

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Ärzten ist bei der Behandlung von HIV-Patienten möglicherweise ein Durchbruch gelungen. Ein Düsseldorfer zeigt nach einer Transplantation in der Uniklinik keine Anzeichen des Virus mehr. Für eine Erfolgsmeldung ist es, laut Uni Düsseldorf, aber zu früh.
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Herta Müller stellt Collagen in Solingen aus

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Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller hat in Solingen eine Ausstellung mit Bild-Wort-Collagen eröffnet. Der Titel: „Heimweh ist ein blauer Saal“.
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Hanning schimpft auf DHB-Team – Juwel als Lichtblick

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Bob Hanning war sauer. Und wie es nun mal so seine Art ist, zeigte er das auch ganz unverblümt. „Das war keine genügende Leistung, das war zu wenig“, sagte der Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) nach dem 27:29 (10:9) der neuformierten Nationalmannschaft gegen die Schweiz.

Neue Spieler, viele Wechsel, die Abwesenheit einiger Stammkräfte, für Hanning vier Wochen vor den beiden wichtigen EM-Qualifikationsspielen gegen Polen kaum ausreichende Argumente: „20 Gegentore in einer Halbzeit sind viel zu viel. Natürlich müssen wir testen, aber wir brauchen auch Resultate.“ 

Nun gab es ja durchaus ein Resultat, aber mit dem konnten Bundestrainer Christian Prokop und seine Mannschaft ebenso wenig zufrieden sein wie die 11.593 Zuschauer im ausverkauften Düsseldorfer ISS Dome.

Nationalmannschaft hat große Probleme im Angriff

Gegen die Schweiz mit ihrem überragenden Spielmacher Andy Schmid kam vor allem der deutsche Angriff überhaupt nicht zum Zug, es fehlte ein Vollstrecker aus dem Rückraum, die Außen „verhungerten“, die Kreisläufer wurden von der robusten gegnerischen Abwehr konsequent festgemacht. „Im Angriff haben wir uns das Leben doch sehr schwer gemacht“, sagte Prokop.

Dennoch hatte der Bundestrainer „einige positive Erkenntnisse“ gewonnen.

Die Abwehr um Deutschlands Handballer des Jahres Patrick Wiencek habe „ihre gute Leistung von der WM rübergerettet“, und von seinen vier Debütanten habe ihm speziell Rückraumspieler Sebastian Heymann „sehr gut gefallen“. Der 21-jährige Göppinger könnte wie Rekonvaleszent Julius Kühn, der vor der Partie nachträglich für sein 50. Länderspiel geehrt wurde, ein Mann für die leichten Tore werden. In Düsseldorf traf der in der zweiten Hälfte eingesetzte Heymann dreimal.

Debütant Rudek im Stich gelassen – Wolff hat Mitleid

Nicht optimal lief es für die ebenfalls erstmals nominierten Timo Kastening (Hannover), Johannes Golla (Flensburg) und Christopher Rudeck (Bergischer HC). Kastening bekam auf Rechtsaußen kaum einen Ball richtig zu fassen, Kreisläufer Golla bewies sich zumindest als zupackender Abwehrspieler, und Torhüter Rudeck stand nach der Pause noch gar nicht richtig im Kasten, da hatte es hinter ihm schon viermal eingeschlagen.

„Es ist unglücklich für Rudi, dass ihn in seinem ersten Länderspiel die Abwehr so im Stich lässt“, sagte Andreas Wolff, der eine höhere Niederlage verhinderte und den entnervten Rudeck zehn Minuten vor dem Ende wieder ablöste.

Noch ein Monat bis zur EM-Quali gegen Polen

Prokop hat nun einen Monat Zeit, um seine Mannschaft auf die  EM-Qualifikation gegen Polen am 10. April in Gleiwitz und am 13. April in Halle/Westfalen vorzubereiten. Dann kann der Bundestrainer auf jeden Fall wieder auf sein Stammpersonal um Kapitän Uwe Gensheimer zurückgreifen. Der Weltklasse-Linksaußen fehlte in Düsseldorf, er war bei seinem Verein Paris St. Germain geblieben, da die Partie gegen die Schweiz nicht Teil des offiziellen Wettkampfkalenders war. 

Den durch die grandiose Heim-WM in Scharen dazugewonnenen Fans war, so schien es, die Niederlage in Düsseldorf fast ein bisschen egal, sie konnten von ihren Lieblingen gar nicht genug kriegen. Die Partie war längst aus, das Licht in der Halle erloschen, da standen Prokop und seine Spieler noch immer in einer Menschentraube, schrieben Autogramme und posierten für Selfies.

„Die Fans sind echt der Hammer“, sagte Prokop: „Dafür möchten wir uns auch herzlich bedanken.“ Am besten demnächst wieder mit einem Sieg. Auch Halle/Westfalen ist längst ausverkauft.

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Kyle Busch erringt 199. NASCAR-Sieg

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Kyle Busch (Gibbs-Toyota) hat den vierten Saisonlauf der Monster Energy NASCAR Cup Series 2019, das TicketGuardian 500 auf dem ISM Raceway in Phoenix, gewonnen. Nachdem er tags zuvor an gleicher Stelle bereits das Rennen der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) gewonnen hatte, steht der jüngere Busch-Bruder über alle drei NASCAR-Ligen gerechnet nun bereits bei 199 Siegen.

Das große Jubiläum in Form von 200 Siegen steht für Kyle Busch bevor. NASCAR-Legende Richard Petty steht seinerseits bei 200 Siegen, hat diese allerdings im Gegensatz zu Busch allesamt in der Topliga eingefahren. Somit würde Busch im Fall der Fälle noch lange nicht tatsächlich mit dem „King“ gleichziehen. In der Topliga steht Busch nun bei 52 Siegen.

Stage-Siege für Blaney und Kyle Busch

Beim Start des auf eine Distanz von 312 Runden und somit 312 Meilen (500 Kilometern) angesetzten Rennens beschleunigte Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) den von der Pole-Position gestarteten Ryan Blaney (Penske-Ford) aus. Doch weil Elliott bei der Grünen Flagge die Nase schon vorn hatte, kassierte er eine Strafe und fiel ans Ende des diesmal nur 36-köpfigen Feldes zurück.

Blaney bestimmte das erste Rennsegment (Stage 1), das von zwei Gelbphasen gekennzeichnet war. Zunächst drehte sich Erik Jones (Gibbs-Toyota) nach einem Reifenschaden in Turn 2. In der damit ausgelösten Gelbphase wurden Gibbs-Teamkollege Martin Truex Jr. und auch Ryan Newman (Roush-Ford) mit zu hohem Tempo in der Boxengasse erwischt und fielen nach Strafe wie zuvor Elliott ans Ende der Führungsrunde zurück.

Für die andere Gelbphase in Stage 1 sorgte Brad Keselowski (Penske-Ford) mit einem Dreher nach Reifenschaden vorn rechts. Teamkollege Blaney fuhr unbeeindruckt davon zum Stage-1-Sieg, gefolgt von Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford) und Joey Logano im dritten Penske-Ford.

Das zweite Rennsegment (Stage 2) lief bis zwei Runden vor Ende komplett unter Grün. Dann krachte Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet) nach Dreher in Turn 2 in die Mauer und löste eine Gelbphase aus, die sogleich die Stage-Caution war. Den Stage-Sieg holte sich nach souveräner Fahrt Kyle Busch. Er hatte das gesamte Segment über in Führung gelegen und sah die grün/weiß karierte Flagge vor den Stewart-Haas-Teamkollegen Clint Bowyer und Kevin Harvick.

Spätes Duell Blaney vs. Kyle Busch

Im dritten Rennsegment gab es dann wieder häufiger Gelb. Den Anfang machte der am Freitag an einer Schlägerei in der Boxengasse beteiligte Michael McDowell (Front-Row-Ford) mit Crash in Turn 3. Es folgten ein weiterer Mauerkontakt von Alex Bowman, ein Dreher von dessen Hendrick-Teamkollege Chase Elliott sowie zwei separate Mauerkontakte von Ryan Preece (JTG-Chevrolet).

In der Schlussphase duellierten sich an der Spitze die beiden Piloten, die Stage 1 und Stage 2 gewonnen hatten: Ryan Blaney und Kyle Busch. Blaney freilich hatte zwischenzeitlich einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen müssen, weil eines seiner Räder nicht richtig fixiert worden war. Nach der Aufholjagd fand er sich im Zweikampf gegen Busch wieder, musste in der Schlussphase dann aber doch abreißen lassen.

So fuhr Kyle Busch nach 177 von 312 möglichen Führungsrunden zu seinem ersten Saisonsieg 2019. Diesen errang er vor seinem für diese Saison neuen Gibbs-Teamkollegen Martin Truex Jr. Dahinter kam Blaney als Dritter ins Ziel, gefolgt von Aric Almirola und Denny Hamlin (Gibbs-Toyota).

Der neunmalige Phoenix-Sieger Kevin Harvick kam indes nicht über P9 hinter Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet; 8.) hinaus. Auf seiner Spezialstrecke verbuchte der Fahrer des #4 Stewart/Haas-Ford diesmal keine einzige Führungsrunde.

Weiter geht es am kommenden Wochenende mit der dritten Station des abwechslungsreichen West-Coast-Swings im NASCAR-Kalender. Nach dem 1,5-Meilen-Oval in Las Vegas (Nevada) und dem Ein-Meilen-Oval in Phoenix (Arizona) wird am Sonntag auf dem Zwei-Meilen-Oval in Fontana (Kalifornien) gefahren.

© Motorsport-Total.com

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«Extra 3»-Moderator: Deutscher Kleinkunstpreis für Christian Ehring

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Kabarett-Prominenz im traditionsreichen Mainzer Forumtheater Unterhaus: Hier wurde am Sonntagabend der hochdotierte Deutsche Kleinkunstpreis an Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen. Durch den Abend führte die im unterfränkischen Aschaffenburg geborene Kabarett-Größe Urban Priol.

Insgesamt ist der Deutsche Kleinkunstpreis mit 25 000 Euro dotiert und nach Angaben des Unterhauses damit der höchstdotierte Preis seiner Art in Deutschland. In der Sparte Kabarett ging er 2019 an den aus der ARD-Sendung «Extra 3» bekannten Kabarettisten, Musiker und Moderator Christian Ehring. Die Jury nannte ihn einen «grandiosen Geschichtenerzähler», der es verstehe, das Leben im Großen wie im Kleinen zu einem beeindruckenden Gesellschaftsbild zusammenzufügen.

In der Sparte Chanson/Lied/Musik konnte sich die 39-jährige Berliner Liedermacherin Dota alias Dota Kehr über den Kleinkunstpreis freuen. Sie besinge in ihren Stücken unbeirrt und eigensinnig kleine Glücksmomente und stelle gleichzeitig relevante Fragen, befanden die Juroren – sie schaffe eine Synthese von Pop, Politik und Poesie.

Das österreichische Duo BlöZinger kam in der Sparte Kleinkunst zum Zuge. Es besteht aus Robert Blöchl und Roland Penzinger. Die beiden zeichne schauspielerische Raffinesse und schwarzer Humor aus. Mit einen Minimum an Requisiten böten sie großes Kino, begründete das Unterhaus die Wahl.

Neben diesen drei mit jeweils 5000 Euro bedachten Kategorien werden auch ein Förderpreis der Stadt Mainz sowie einen Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz vergeben – ebenfalls mit je 5000 Euro dotiert. Ersterer ging an die Schweizer Poetry-Slammerin Lara Stoll. Sie begegne der Welt mit Sarkasmus und trotzdem hochempfindlich.

Ehrenpreisträger ist der österreichische Sänger und Musiker Willi Resetarits, bekannt auch als Sänger «Ostbahn Kurti». Er war einst Mitglied der Band Schmetterlinge. Die Jury lobte, Resetarits beweise seit 50 Jahren künstlerisch und politisch aufrecht Haltung.

Für den langjährigen Unterhaus-Geschäftsführer Ewald Dietrich war die Preisverleihung am Sonntag die letzte im Amt. Er geht zum 1. Juli in den Ruhestand, sein Nachfolger wird der Erfinder der «heute-show», der Leiter des Teams Kabarett und Comedy beim ZDF, Stephan Denzer.

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Hamann erklärt: Das war der Auslöser für den Stress mit Bayern

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6:0 gegen Wolfsburg. Tabellenführung. Beim FC Bayern herrscht derzeit eitel Sonnenschein.

Noch vor wenigen Wochen sah die Welt an der Säbener Straße anders aus. Querelen interner aber auch externer Art waren stete Begleiter.

Unter anderem bestimmte ein Zwist mit Ex-Spieler Dietmar Hamann die Schlagzeilen. Der 45-Jährige hatte in seiner Funktion als Sky-Experte harte Kritik an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski geübt.

Hamann kontert Kritik von Hoeneß

„Er spielt sich so auf, als wäre er der Messias der Fussball-Kommentatoren – der Allesbesserwisser. Er hat mal in der 5. Liga als Trainer gearbeitet und ist nach kürzester Zeit rausgeflogen. Jetzt meint er, dass er besser ist als Guardiola und Ancelotti zusammen“, schimpfte Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Check24 Doppelpass auf SPORT1.

Etwas, das Hamann nach eigener Aussage kalt lässt. Dennoch hat der langjährige deutsche Nationalspieler nun die Art und Weise der Retourkutsche kritisiert.

„Es ist wie auf dem Spielplatz. Hat ein Kind keine Argumente mehr, kommt es mit Schimpfwörtern oder einem Kraftausdruck. Für mich ist das nicht professionell und seriös, wenn man persönlich wird“, sagte Hamann der Schweizer Boulevard-Zeitung Blick.

„Mir scheint, dass die Bayern Kritik persönlich nehmen und nicht auf der fachlichen Ebene diskutieren wollen. Ich will mich nicht auf dieses Level begeben. Es ist aber nicht das erste Mal“, erklärte Hamann, der von 1989 bis 1998 für den FC Bayern auflief, und blickt zurück auf eben jene Premiere.

Hamann: Mit Guardiola fing alles an

„Das war vor knapp drei Jahren. Ich wusste aus einer vertraulichen Quelle in England, dass Pep Guardiola die Bayern verlassen und zu Manchester City wechseln wird. Ich erzählte es im TV, was den Bayern sauer aufstieß. Vielleicht, weil sie es selber noch nicht wussten“, berichtet Hamann:

„Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge betitelte mich als den ‚größten Märchenerzähler, gleich nach den Brüdern Grimm‘. Aber ich hatte recht. Und ja, zuletzt ging es wieder los mit Robert Lewandowski.“

Hamann hatte die Körpersprache des Polen kritisiert und ihn als mögliches zukünftiges Problem für die Mannschaft tituliert. Kritik, an der er nach wie vor festhält.

Hamman fordert mehr von Lewandowski

„Selbstverständlich bleibe ich dabei, auch wenn er zuletzt wieder oft traf. Ich habe in den letzten sechs bis zwölf Monaten festgestellt, dass seine Körpersprache nicht mehr dieselbe ist. Dass er öfters abwinkt, die Schiedsrichter kritisiert, die Mitspieler auf den Flügeln böse anschaut nach missglückten Aktionen“, so Hamann:

„Ich bin der Meinung, dass er in seinem Alter und seinem Standing bei Bayern den anderen helfen muss. Nicht versuchen soll, sie klein zu machen. Die jungen Spieler brauchen auf dem Platz Zuspruch, nicht Kritik.“

Es gehe ihm dabei nicht um die sportliche Qualität Lewandowskis, den er nach wie vor für den besten Mittelstürmer der Welt hält, sondern um die psychische Komponente des Spiels.

„Bei Bayern München haben alle Stürmer Tore geschossen. Die Champions League gewonnen haben sie aber mit Mario Mandzukic. Mit einem Teamplayer, der immer für die Mannschaft geackert hat“, argumentiert der frühere Mittelfeldspieler.

Hamann: Lewandowski kein Vorbild

„In den letzten Jahren sind die Bayern in der Champions League gegen Real und Atletico Madrid ausgeschieden, obwohl sie besser waren. Da stelle ich mir die Frage nach dem Warum“, so Hamann, der die Antwort direkt mitliefert:

„Es fehlen ein, zwei, drei Prozent. Und die sehe ich unter anderem bei Lewandowski und seiner Art. Ich habe aber immer betont: Er ist die beste Nummer 9 der Welt, ich würde ihn gegen niemanden tauschen. Aber er muss die jungen Spieler aufmuntern. Als Vorbild. Und den Eindruck hatte ich die letzten Wochen nicht.“

Hamann: Bayern kommen Liverpool

Dennoch glaubt Hamann, dass die Bayern im Duell seiner Ex-Klubs das bessere Ende für sich haben werden:

„Liverpool ist individuell besser, aber die Bayern haben mehr Erfahrung. Ich kenne kein Team, das besser spürt, wann der Gegner verwundbar ist und man zuschnappen kann. Darum denke ich, dass die Bayern weiterkommen“.

An dieser Stelle dürfte ihm auch Hoeneß nicht widersprechen wollen.

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Sensation! FC Bayern unterliegt Aufsteiger – und bekommt Druck

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Aufsteiger Rasta Vechta hat in der Basketball Bundesliga (BBL) Meister Bayern München klar geschlagen und für die nächste Sensation gesorgt. Das Überraschungsteam gewann in eigener Halle mit 93:75 (53:40), für den Titelverteidiger war es erst die zweite Niederlage der BBL-Saison.

Vechta festigte mit 34:12 Punkten seinen dritten Tabellenplatz, München (40:4) steht weiter an der Spitze.

Im zweiten Spitzenspiel des Tages setzte sich der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg bei Alba Berlin mit 94:78 (38:40) durch und verkürzte mit nun 36:8 Punkten den Abstand auf den Spitzenreiter. Die Gäste zeigten dabei vor allem im dritten Viertel, in dem sie sich vorentscheidend absetzten, eine starke Leistung.

Der Oldenburger Will Cummings war mit 34 Zählern bester Werfer der Begegnung. Ebenfalls einen Sieg gab es für Brose Bamberg, der Pokalsieger bezwang ratiopharm Ulm 103:94 (53:48) und sprang an den Berlinern vorbei auf Rang vier.

Bayern-Coach Radonjic lobt Vechta

Vechta hatte in der bislang traumhaft verlaufenen Spielzeit zuvor bereits die früheren Serienmeister Berlin und Bamberg in die Knie gezwungen. „Sie haben ein großartiges Spiel gezeigt, sie hatten mehr Energie und den klareren Fokus, und das über 40 Minuten. Ihr Sieg ist absolut verdient“, sagte Bayern-Trainer Dejan Radonjic nach der Niederlage am Sonntag.

Sein Gegenüber Pedro Calles war rundum zufrieden. „Heute dürfen alle diesen Tag genießen – die Fans, die Spieler, der ganze Klub. Aber wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und weiter so arbeiten, wie sich das für uns gehört“, sagte der Spanier: „Heute haben wir wahrscheinlich unser bisher bestes Spiel gezeigt.“ 

Pesic-Warnung bleibt ungehört

Gegen die Bayern dominierte der Außenseiter die Partie von Beginn an und setzte sich schon vor der Pause deutlich ab. „Vechta spielt diese Saison mit den schönsten Basketball der Liga, das wird ein sehr schweres Spiel“, hatte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic vor dem Spiel gewarnt – er behielt recht. 

Die Münchner hatten nach der Heimniederlage am Donnerstag in der EuroLeague gegen Maccabi Tel Aviv (70:77) in der zweiten Hälfte nichts mehr zuzusetzen, Vechta baute den Vorsprung weiter aus und gewann am Ende ungefährdet.

Austin Hollins (20 Punkte), Neuzugang Clint Chapman (16), Thomas Bray (14) und Tyrone Nash (10) punkteten bei den Gastgebern zweistellig. Topscorer der Bayern, die zuvor in der Liga lediglich in Oldenburg verloren hatten, war Derrick Williams (21).

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Tennis-Zoff: Federer erhebt Vorwürfe gegen Djokovic

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Der Machtkampf im Herren-Tennis spitzt sich nach der Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode weiter zu.

Roger Federer galt als Befürworter von Kermode, hat aber bisher zu den Vorgängen geschwiegen. Doch nun äußert sich der Schweizer und erhebt schwere Vorwürfe Richtung Novak Djokovic.

„Ich habe versucht, Novak zu treffen am Stichtag (vor der Sitzung, in der Kermodes Ablösung beschlossen wurde, Anm. d. Red.). Da hatte er leider keine Zeit. Das ist für mich schwer verständlich“, sagte der 37-Jährige am Rande des Turniers in Indian Wells zu einigen Schweizer Journalisten.

Federer erhebt Vorwürfe gegen Djokovic

Djokovic ergänzte: „Er schlug vor, wir könnten uns am Tag danach sehen – aber da war ja schon alles entschieden. Nun haben wir uns bisher noch nicht getroffen, und inzwischen hat ja das Turnier begonnen.“ (SERVICE: Die Weltrangliste der ATP)

Am Freitag hatte die ATP das Aus ihres mächtigsten Mannes öffentlich und gemacht und mitgeteilt, dass der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit Kermode nicht verlängert werde. Kermode hatte in seiner fünfjährigen Amtszeit dafür gesorgt, dass die Preisgelder bei Turnieren signifikant angestiegen sind, während die Besucherzahlen bei Turnieren und TV-Zuschauerzahlen ebenfalls Rekordwerte erreichten.

„So war das bei Kermode aber nicht“

Warum er trotzdem gehen muss? Kermodes Ende ist der vorläufige Höhepunkt der Streitigkeiten zweier gegensätzlicher Parteien, in die Federer und vor allem Djokovic involviert sind. Während der Serbe als Präsident des ATP-Spielerrats sich klar gegen den ATP-Boss positioniert hat, war Federer immer eher auf der Seite von Kermode. 

Dies bekräftigte er erneut in Indian Wells: „Ich wäre tendenziell eher für ihn gewesen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Situationen, in denen man sagen musste: Der oder der muss einfach weg, so geht das nicht mehr. So war das bei Kermode aber nicht.“

Nachdem er sich in den vergangenen Jahren immer mehr aus den Spielerämtern zurückzog, überlegt der Schweizer nun, diese Entscheidung rückgängig zu machen. „Ich muss überlegen, ob ich mich in Zukunft wieder mehr engagieren sollte, zum Wohl der Tour, oder ob ich mich nur ein wenig einbringen soll, ohne gleich Politik zu machen. Ich will nicht die ganze Zeit reinfunken, aber ich kann auch nicht nur wegschauen und sagen, es interessiert mich nicht“, erklärte der 20-fache Grand-Slam-Sieger.

Federer auf „gleichem Nenner“ mit Nadal

Er habe sich in den letzten Tagen informiert und mit Rafael Nadal ausgetauscht: „Wir sind auf dem gleichen Nenner, das ist wichtig für ihn und mich.“

Beim Blick in die Zukunft sieht Federer einige Probleme auf der ATP-Tour: „Manche denken vornehmlich ans Geld, andere an den Turnierkalender, wieder anderen geht es vor allem um die Macht, das ist auch immer eine große Geschichte.“ Eine Anspielung auf Spielerratspräsident Djokovic?

Es seien noch viele Fragen offen und er mache sich „ein wenig Sorgen“, erklärte der 37-Jährige, mahnte aber zur Geduld: „Das ist nur eine Momentaufnahme. Wir werden sehen, was in den nächsten Monaten geschieht.“

Aber der Zoff um Kermode entzweit aktuell auch die Tennis-Profis.

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Privatsphäre: Das nächste Versprechen, das Facebook brechen wird

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Mark Zuckerberg

Der Konzern verspricht, sich künftig vor allem um die Privatsphäre und Sicherheit seiner Nutzer zu kümmern. Es wäre blauäugig, das zu glauben.

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