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„Kiffen fürs Kind“: Mütter in Kanada schwören auf Cannabis-Konsum

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In Kanada ist der Konsum von Cannabis seit rund einem halben Jahr legal. Jetzt gibt es erste Bilanzen. Und begeisterte Mütter, die von ihren Erfahrungen berichten.
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Koloniales Kulturgut: Raubkunst zurückgeben?

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Wie man herausfindet, auf welchen Wegen Objekte aus anderen Kulturen ins Museum gekommen sind und wem sie heute gehören, hat sich Jörg Biesler im größten nordrhein-westfälischen Ethnologie-Museum, im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum, erklären lassen.
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Umgebautes Handball-Nationalteam kassiert Pleite

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Viele neue Gesichter, ein paar altbekannte Probleme und am Ende ein 27:29 (10:9) gegen die Schweiz: Die deutschen Handballer sind mit einer Niederlage ins Länderspieljahr 2019 gestartet.

Vor 11.300 Zuschauern im ausverkauften Düsseldorfer ISS Dome war Rückraumspieler Franz Semper (Leipzig) mit vier Treffern der erfolgreichste deutsche Werfer. Für die Schweiz erzielte Andy Schmid vom DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen acht Tore.

Im Duell mit einem Gegner, dessen einziger Spieler von Weltklasseformat Regisseur Schmid ist, tat sich die deutsche Mannschaft schwer. Zwar stand die Abwehr um Deutschlands Handballer des Jahres Patrick Wiencek wie gewohnt sehr sicher, doch vor dem Tor der Schweizer lief nicht viel zusammen. An der ebenfalls sehr konsequenten gegnerischen Deckung bissen sich die deutschen Angreifer die Zähne aus, kamen sie einmal frei zum Wurf, verzogen sie den Ball oder scheiterten am guten Schweizer Torhüter Aurel Bringolf.

Debütant in Startformation

Prokop gab vielen jungen Spielern eine Bewährungschance, in Abwesenheit der Stammkräfte Uwe Gensheimer, dessen Kapitänsbinde Fabian Böhm trug, sowie Jannik Kohlbacher, Steffen Weinhold, Patrick Groetzki oder Silvio Heinevetter standen die Debütanten Timo Kastening (Hannover), Johannes Golla (Flensburg), Christopher Rudeck (Bergischer HC) und Sebastian Heymann (Göppingen) auf der Platte. Rechtsaußen Kastening gehörte zur Startformation, durfte die ersten 30 Minuten durchspielen und erzielte zwei Tore. Heymann traf dreimal, Golla einmal.

Eine Bank in der ersten Hälfte des Spiels war Torhüter Andreas Wolff, der dafür Sorge trug, dass Deutschland nicht beizeiten in Rückstand geriet. Dem Kieler gelang sogar sein zehntes Länderspieltor zum zwischenzeitlichen 5:2. In der Halbzeit machte Wolff absprachegemäß zunächst Platz für Rudeck, kehrte aber zehn Minuten vor dem Ende der Partie wieder zwischen die Pfosten zurück. Auch Kreisläufer Golla und Rückraumspieler Heymann bekamen nach dem Seitenwechsel ihre erste Bewährungschance im Nationaltrikot.

Deutschland startet schwach in zweite Hälfte

Das Zusammenspiel in der Offensive wurde dadurch nicht besser. Zu wenig Tempo, fehlende Abstimmung im Positionsangriff, kaum Gegenstöße, und wenn doch einmal ein deutscher Spielzug aussichtsreich vor das Schweizer Tor führte, war Keeper Bringolf zur Stelle. Nach dem Seitenwechsel blieb Deutschland fast sechs Minuten ohne Torerfolg, die Schweizer machten aus einem 9:10-Rückstand zur Pause eine 13:10-Führung.

Die deutsche Mannschaft steckte dennoch nicht auf, der kämpferische Einsatz war hervorragend. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und zerfahrener, keine der beiden Mannschaften schaffte es, sich entscheidend abzusetzen. Dennoch hatte die Schweiz immer wieder die Nase vorn, ging in der 50. Minute (22:19) wieder mit drei Toren in Führung und rettete den Sieg schließlich über die Zeit.

Der Test diente Prokop zur Einstimmung auf die wichtigen Spiele der EM-Qualifikation im April gegen Polen. Das Hinspiel findet am 10. April in Gleiwitz statt, das Rückspiel am 13. April in Halle/Westfalen.

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Schock für Formel 1! Renndirektor Whiting tot

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Die Formel 1 betrauert kurz vor dem Start in die neue Saison den plötzlichen Tod ihres langjährigen Renndirektors.

Charlie Whiting erlag am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Melbourne im Alter von 66 Jahren einer Lungenembolie, das teilte der Motorsport-Weltverband FIA mit.

Am Sonntag wird mit dem Großen Preis von Australien im Albert Park die Saison der Königsklasse eröffnet.

FIA-Präsident Todt trauert um Whiting

FIA-Präsident Jean Todt brachte seine „ungeheure Trauer“ über den Tod des Briten zum Ausdruck.

„Charlie Whiting war ein großartiger Renndirektor, eine zentrale und unnachahmliche Figur in der Formel 1, die die Werte und den Geist dieses Sports verkörperte“, sagte der Franzose.

Die Formel 1 habe „einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren. Meine Gedanken, die der FIA und der gesamten Motorsport-Gemeinschaft sind nun bei seiner Familie und seinen Freunden.“

Formel-1-Welt bestürzt

Auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn reagierte bestürzt.

„Ich kannte Charlie mein gesamtes Motorsport-Leben“, sagte der 64-Jährige: „Wir haben zusammen als Mechaniker gearbeitet, wurden Freunde und verbrachten gemeinsam viel Zeit an den Rennstrecken dieser Welt. Ich empfinde tiefste Trauer, ich bin am Boden zerstört. Nicht nur für mich ist es ein großer Verlust, auch für die gesamte Formel-1-Familie.“

Whiting hatte seine Karriere in der Königsklasse 1977 in Diensten des Hesketh-Rennstalls begonnen. In den 80er-Jahren wechselte er zu Brabham, wo er zum Chefmechaniker und später zum Cheftechniker aufstieg.

1988 schloss er sich der FIA an, seit 1997 fungierte Whiting als Renndirektor und war in dieser Funktion für den sicheren und fairen Ablauf der Grand-Prix-Wochenenden verantwortlich.

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Neues Buch: Wolf Biermann: Populismus kotzt mich an

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Demokratie ist für den deutsch-deutschen Liedermacher Wolf Biermann auch 30 Jahre nach dem Mauerfall «eine anstrengende und zugleich wunderbare Lebensform der Gesellschaft».

Deswegen sei sie seit der Antike immer wieder gefährdet, sagte Biermann der dpa in Berlin vor Veröffentlichung seines Novellenbandes «Barbara». Populismus etwa von Pegida oder Linken kotze ihn an. «Sie schlagen Kapital daraus, dass viele Menschen enttäuscht sind in dem falschen Hoffen, die Demokratie sei eine Idylle.»

Der 1976 aus der DDR ausgebürgerte Biermann verwies auf seine deutsch-deutsche Geschichte. «Ich habe in beiden Systemen gelebt und bin nicht nur als Tourist mal vorbeigekommen, um ein bisschen am Sozialismus zu lecken oder am Kapitalismus.»

Die Unzufriedenheit in Teilen der ostdeutschen Bevölkerung kann Biermann verstehen. «Es wäre ein Wunder, wenn es nicht so wäre», sagte der in Hamburg lebende 82-Jährige, «große gesellschaftliche Umbrüche gehen nicht so flott und nicht so flach.» Doch: «Die allermeisten DDR-Menschen sind heilfroh, dass sie in der Freiheit endlich mal neue Probleme haben und nicht mehr die alten.»

Deutschland sei es noch niemals so gut wie jetzt gegangen. Doch Wohlstand und Demokratie würden schlecht geredet. «Was im Moment vor sich geht, empfinde ich als politische Hysterie. Ja, es gibt Probleme, wie immer im lebendigen Leben, aber deshalb darf man nicht unsere Lage und unser Land schlecht reden», sagte Biermann.

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Trotz 0:7 Debakel: Gnadenfrist für Tedesco

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Schalke 04 setzt trotz der deutlichen 0:7-Klatsche im Achtelfinal-Rückspiel bei Manchester City weiter auf Trainer Domenico Tedesco.

Der 33-Jährige wird nach SPORT1-Informationen am Samstag gegen RB Leipzig auf der Bank sitzen und bekommt eine letzte Chance. Am Donnerstag Vormittag leitete er das Schalker Training und nahm damit die unmittelbare Vorbereitung auf das Ligaspiel auf. Die für Donnerstag angekündigte Erklärung des Vereins steht allerdings noch aus. (Bundesliga: Schalke 04 – RB Leipzig, Samstag ab 15:30 Uhr im LIVETICKER)

Tedesco besitzt Vertrag bis 2022

Tedesco besitzt bei Schalke noch einen Vertrag bis 2022. 

Tedesco war im Sommer 2017 zu Schalke gekommen und war gleich in seiner ersten Saison Vizemeister geworden. In der aktuellen Spielzeit kämpft Schalke um den Klassenerhalt und hat in der Bundesliga zuletzt zum Auftakt der Rückrunde gegen den VfL Wolfsburg gewonnen.

Mehr in Kürze…

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ALBA Berlin und Bamberg im Europapokal weiter

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Die Basketball-Bundesligisten Alba Berlin und Brose Bamberg haben in den europäischen Pokalwettbewerben die nächste Runde erreicht.

Berlin steht durch das 79:75 (36:39) gegen Unicaja Malaga/Spanien im dritten Spiel der Viertelfinalserie best of three im Halbfinale des EuroCups.

Bamberg kann sich nach dem 88:85 (46:40) im Achtelfinal-Rückspiel beim türkischen Vertreter Banvit BK auf das Viertelfinale der Champions League vorbereiten.

Das Viertelfinale im FIBA Europe Cup erreichte s.Oliver Würzburg durch ein 94:90 (41:48) gegen Awtodor Saratow/Russland. Dagegen schieden die Telekom Baskets Bonn im selben Wettbewerb durch ein 69:81 (34:37) bei Alba Fehervar in Ungarn aus.

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Nach Djokovic-Coup: Kohlschreiber geht gegen Franzosen unter

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Philipp Kohlschreiber hat nur einen Tag nach seinem großen Sieg über den Weltranglistenersten Novak Djokovic eine herbe Niederlage kassiert.

Der 35-Jährige scheiterte beim ATP-Masters von Indian Wells im Achtelfinale am Franzosen Gael Monfils, nach 58 Minuten hieß es 0:6, 2:6. Damit steigt das Viertelfinale des Hartplatzturniers ohne deutsche Beteiligung.

Noch am Dienstag (Ortszeit) hatte Kohlschreiber in der dritten Runde mit einem 6:4, 6:4 gegen Djokovic überrascht, in der Karriere des Augsburgers war es der erste Sieg gegen eine Nummer eins der Welt.

Kohlschreiber verliert gegen Monfils  

 Gegen Monfils, in Indian Wells an Position 18 gesetzt, gab Kohlschreiber im ersten Satz alle Aufschlagspiele recht einfach ab. Echte Gegenwehr gelang dem 39. der Weltrangliste nur, wenn der Franzose servierte, am Ende stand nach nur 21 Minuten dennoch das 0:6.

Auch der zweite Durchgang hätte noch deutlicher enden können. Kohlschreiber brachte zwar seine ersten beiden Aufschlagspiele durch, Monfils hatte aber schon hier erneute Breakchancen. Als der Deutsche dann seinen Service zum 2:4 abgab, war das Match vorentschieden. 

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Batterietechnik: Warum Lithium aus Akkus immer noch im Müll landet

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FILE PHOTO: An aerial view shows the brine pools and processing areas of the SQM lithium mine on the Atacama salt flat, in the Atacama desert of northern Chile

Lithium-Ionen-Akkus treiben die E-Mobilität, bei Autos wie bei Fahrrädern. Doch beim Recycling sieht es mau aus.

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Digitalisierungsindex: Stadtstaaten sind bei Digitalisierung führend

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Freies WLAN und Onlinebehördenservices: Das bieten laut Digitalisierungsindex vor allem Berlin, Hamburg und Bremen. Die Social-Media-Nutzung geht vielerorts zurück.
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