Bitteres Champions-League-Drama für Gensheimer

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Ausnahme-Handballer Uwe Gensheimer hat mit Paris St. Germain seinen ersten Champions-League-Sieg verpasst.

Der französische Spitzenklub um den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wurde im Endspiel des Final-Four-Turniers in Köln seiner Favoritenrolle nicht gerecht und unterlag der mazedonischen Überraschungsmannschaft HC Vardar Skopje in einer hitzigen Partie mit 23:24 (12:11).

Der entscheidende Treffer für Skopje durch Ivan Cupic fiel zwei Sekunden vor Schluss.

Gensheimer konnte lediglich zwei Treffer beisteuern, krönte sich allerdings dennoch mit 115 Treffern zum Topscorer in der Königsklasse. Bester Werfer beim neuen Titelträger war Timur Dibirow (7).

Nach zuvor errungener Meisterschaft und dem Pokalsieg in Frankreich verpasste PSG in Köln damit das erste Triple der Vereinsgeschichte.

Das Pariser Star-Ensemble war durch ein knappes 27:26 über den ungarischen Rekordmeister Telekom Veszprem erstmals ins Finale der Königsklasse eingezogen. Skopje hatte sich bei seiner ersten Final-Four-Teilnahme mit einem 26:25-Erfolg in letzter Sekunde gegen den FC Barcelona ins Endspiel gekämpft.

Veszprem beendete das Turnier nach einem 34:30 (18:17) gegen den FC Barcelona auf dem dritten Platz.

Das Spiel im Stenogramm:

PSG Handball – Vardar Skopje 23:24 (12:11)
Tore: Nikola Karabatic (5), Hansen (4), Narcisse (4), Remili (3), Abalo (3), Gensheimer (2), Stepanic (2) für Paris
Dibirov (7), Cindric (3), Cupric (3), Borozan (3), Dujshebaev (2), Shishkarev (2), Canellas Reixach (2), Abutovic (1), Marsenic (1) für Skopje

Die bisherigen Titelträger im Überblick:

2009/10: THW Kiel
2010/11: FC Barcelona
2011/12: THW Kiel
2012/13: HSV Hamburg
2013/14: SG Flensburg-Handewitt
2014/15: FC Barcelona
2015/16: KS Kielce/Polen
2016/17: HC Vardar Skopje/Mazedonien

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