Flensburg will nach Pokal-Drama zurück in die Spur

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Eine Woche nach der herben Pokal-Enttäuschung in Hamburg startet die SG Flensburg-Handewitt in den Schlussspurt der Mission Meisterschaft. Das Motto lautet: „Bloß nicht wieder Zweiter.“ Die Füchse Berlin sind aber ein gefährlicher Gegner.

„Was am Sonntag passiert ist, muss aus den Köpfen“, appellierte Kreisläufer Jacob Heinl und hob vor dem schweren Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin am Sonntag (ab 14.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) das Positive hervor: „Wir haben noch sehr gute Chancen, in dieser Saison etwas zu gewinnen.“

Dämpfer fürs Selbstvertrauen

Gerade in der Meisterschaft stehen die Nordlichter blendend da, haben bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand auf Meister Rhein-Neckar Löwen und stehen klar vor dem großen Rivalen THW Kiel, der der SG im Pokalfinale am Sonntag eine Lehrstunde verpasst hatte.

Die Niederlage war ein empfindlicher Dämpfer fürs Selbstvertrauen der Flensburger, die sowieso gegen das Image des „ewigen Zeiten ankämpfen“. Elf Mal landete die SG in der DKB Handball-Bundesliga seit 1996 auf Rang zwei, allein drei Mal in den letzten fünf Jahren – zum Titelgewinn reichte es bislang nur 2004.

Die Füchse Berlin sind unter dem neuen Trainer Velimir Petkovic dagegen so etwas wie das Team der Stunde in der Liga. Die Berliner sind seit Ende Februar ungeschlagen, rangen in dieser Zeit den Rhein-Neckar Löwen einen Punkt ab und festigten ihren vierten Platz in der Tabelle.

Schon das Hinspiel war ein Herzschlagfinale, das die SG in letzter Sekunde mit 27:26 (13:12) für sich entschied. Im Berliner „Fuchsbau“ dürfte die Flensburger also eine der höchsten Hürden auf ihrem Weg zum möglichen zweiten Meistertitel erwarten.

SCM will Serie in Hannover ausbauen

Außerdem empfängt die TSV Hannover-Burgdorf am Sonntag (ab 14.55 Uhr im LIVESTREAM) den SC Magdeburg. Die Magdeburger sind durch einen unglaublichen Lauf von zehn ungeschlagenen Spielen in Folge inzwischen auf den fünften Tabellenplatz gesprungen.

Hannover steckt dagegen im grauen Mittelfeld fest. Im Hinspiel waren die Vorzeichen noch umgekehrt. Der SCM steckte in der Krise und kassierte beim 22:37 in eigener Halle eine historisch hohe Niederlage. Gerade deshalb dürfte das Team von Cheftrainer Bennet Wiegert wohl erst recht auf Wiedergutmachung brennen und ihre Siegesserie auch in Hannover ausbauen wollen.

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