Die Innovationen des Silicon Valley stützen die Mächtigen, von Bolsonaro bis zu Trumps Republikanern. Wir brauchen endlich menschliche Technik – für Rebellen.
Tipps für den Sommer: Zitrone war gestern – der große Limotest
Bei diesen Temperaturen tut Abkühlung not – zum Beispiel mit einer erfrischenden Limo oder Schorle. Sorten wie Zitrone oder Orange sind fast schon langweilig. Wir wagen uns in unserem Test deshalb an Lavendel, Gurke, Rose und Rote Bete.
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Auslosung zur EM 2020: DHB-Team mit Losglück
Losglück für die deutschen Handballer: Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop trifft in der Vorrunde der EM 2020 (9. bis 26. Januar) zwar auf Titelverteidiger Spanien, doch gegen die Außenseiter Lettland und die Niederlande ist der WM-Vierte klar favorisiert. Das ergab die Auslosung am Freitag in Wien. Der zweimalige Europameister trägt seine Gruppenspiele im norwegischen Trondheim aus.
„Mit Spanien zusammen sind wir in dieser Gruppe favorisiert“, sagte Prokop und bezeichnete die Niederlande und Lettland als „hochmotivierte Neulinge. Wir begegnen jedem Gegner mit Respekt.“ Vorstand Sport Axel Kromer bezeichnete Spanien als „historisch guten Gegner“. In den beiden anderen Spielen sei man aber „Favorit, ohne einen dieser Gegner zu unterschätzen“.
Die ersten beiden Mannschaften der sechs Vorrundengruppen ziehen bei dem Turnier in Norwegen, Schweden und Österreich in die Hauptrunde ein. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) würde ihre Hauptrundenspiele in Wien austragen. Auftaktgegner sind die Niederlande (9. Januar), es folgen die Spiele gegen Spanien (11.) und Lettland (13.).
Auf Weltmeister Dänemark, Frankreich und Norwegen kann das deutsche Team frühestens im Halbfinale treffen. „Unser erstes Ziel muss es sein, dass wir uns für die Hauptrunde qualifizieren und uns alle Chancen für das weitere Turnier erhalten“, sagte Prokop.
Die EM im kommenden Jahr wird erstmals mit 24 Mannschaften ausgetragen (bisher 16). In der Hauptrunde gibt es zwei Sechsergruppen, die ersten beiden Teams ziehen ins Halbfinale ein. Das DHB-Team gewann 2004 und 2016 den EM-Titel.
Stimmen: Das sagt Hamilton zu seiner Strafversetzung
Nach einem packenden Qualifying reichte die Bandbreite der Gefühle bei Ferrari von überglücklich bis todtraurig.
Bei der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich in Spielberg war die Freude der Roten über die Pole-Position von Charles Leclerc riesig. Auf der anderen Seite herrschte aber großer Frust, weil am Ferrari von Sebastian Vettel ein Defekt auftrat.
Zwischen Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen und dem aktuellen Champion Lewis Hamilton herrschte indes dicke Luft, nachdem sich der Finne vom Briten schon in Q1 regelwidrig geblockt gefühlt hatte.
SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying in Spielberg bei Sky, RTL, in der Boxengasse, der Mixed Zone und bei Social Media zusammen.
Charles Leclerc (Ferrari), Startplatz 1:
„Es ist ein Vergnügen, dieses Auto zu fahren. Morgen wird es sehr schwer, physisch für uns und für das Auto. Es geht darum, gut zu managen.“Zuletzt hatten wir zu wenig Anpressdruck an der Vorderachse. Das war dieses Wochenende besser. Wir haben ein ziemlich anderes Set-up ausprobiert, eine andere Philosophie. Das muss andernorts kein Riesenschritt sein, aber hier hat es recht gut funktioniert. Ich denke, mit der Vorderachse haben wir im zweiten Sektor im Vergleich zu den jüngsten Rennen am meisten Zeit gutgemacht.“
Max Verstappen (Red Bull), Startplatz 2:
„Für uns ist das ein großartiges Ergebnis. Unsere Performance ist an diesem Wochenende generell besser. Bevor wir hierher kamen, freute ich mich nicht wirklich auf das Qualifying, da ich wusste, dass es schwierig wird. Aber mit den neuen Updates am Auto haben wir ein wenig Performance dazugewonnen. Ich war wirklich glücklich mit dem Auto im Qualifying. In den Kurven sehen wir auch sehr konkurrenzfähig aus.“
Valtteri Bottas (Mercedes), Startplatz 3:
„Es war suboptimal. Im letzten Anlauf hat es ein Kommunikationsproblem gegeben. Man hat mir gesagt, dass keine Zeit mehr wäre, und mich so hinter einem anderen Fahrzeug geparkt. Dann war ich viel zu dicht dran, um meine Rundenzeit zu verbessern. Und als ich über den Zielstrich fuhr, sagte man mir, dass noch 20 Sekunden auf der Uhr wären. Ich hätte also eine Lücke lassen können. Das ist schade, denn ich hatte das Gefühl, dass das Auto den nötigen Speed hatte.“
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Lewis Hamilton (Mercedes), Rückversetzung von Startplatz 2 auf 4:
„Es ist cool, dass drei verschiedene Teams auf den ersten drei Plätzen stehen.“
über die Strafe wegen einer Blockade gegen Kimi Räikkönen auf Social Media: „Ich habe sie vollkommen verdient und kein Problem damit, sie zu akzeptieren. Es war mein Fehler. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Es war aber keine Absicht. Egal, morgen ist ein neuer Tag und damit eine neue Gelegenheit, zu glänzen.“
über den Vorfall in Q1 mit Kimi Räikkönen. „Ein Auto des Teams überholte mich, dann bremste ich vor Kurve 3. Dann sah ich das andere Auto herankommen. Also ging ich runter von der Bremse, um aus dem Weg zu gehen. Ich wollte nicht in der Kurve auf sie treffen. Wahrscheinlich aber habe ich ihn irritiert. Nicht ideal. Ich wusste nicht, dass das Auto kommen würde, also war das nicht einfach.“
Kimi Räikkönen (Alfa Romeo), Startplatz 6:
über die Strafe gegen Lewis Hamilton: „Er war leider zur falschen Zeit am falschen Ort. Und es gibt nun einmal Regeln dafür. Es gibt kein Problem zwischen uns. Wir waren alle schon einmal in der Situation und wurden dafür bestraft. Das ist manchmal nicht einfach.“
über den Vorfall in Q1 mit Hamilton: „Er hat mich total blockiert. Ich verstehe nicht, warum er nicht langsam gemacht und mich durchgelassen hat.“
über seinen Stinkefinger gegen Hamilton: „Ich habe mir die Flugzeuge da oben angesehen und auf die Flugzeuge gezeigt…“
Sebastian Vettel (Ferrari), Startplatz 9:
„Das ist natürlich bitter. Aber da kann man nichts machen, ich bin auch auf niemanden sauer. Daran trägt keiner die Schuld. Aber es ist natürlich frustrierend. Zumindest ist das andere Auto problemlos gelaufen. Dann habe ich auch gesagt: ‚Jetzt schauen wir, dass er die Pole bekommt und die Mercedes wegwischt.‘ Das ist Charles gut gelungen. „Für morgen ist es schwer vorauszusagen. Aber die Pace ist auf jeden Fall da. Ich denke, dass wir schneller sind als die Autos direkt vor uns. Mit Sicherheit habe ich ein bisschen mehr Spaß morgen.“
über den Defekt, der ihn im Qualifying stoppte: „In Q2 gab es plötzlich ein Problem mit der Pneumatik. Die Jungs haben alles probiert, aber da ist eine Schnellverbindung kaputtgegangen und es hat in der Kürze der Zeit nicht mehr gereicht. Die Mechaniker haben alles gegeben, es noch irgendwie zu reparieren. Aber im Auto ist es sekundär, wie groß das Problem ist. Ich denke, der Fehler lässt sich schnell beheben. Es ist zwar der ungünstigste Zeitpunkt des Wochenendes. Aber es sollte nichts Größeres sein.“
Nico Hülkenberg (Renault), Startplatz 17:
„Ein paar positive Sachen kann man schon aus dem Qualifying ziehen, aber das ist alles natürlich nicht das, was wir wollen. Wir haben nicht den Speed, nicht die Balance, die wir bräuchten. Wir kämpfen, schrauben das Setup rauf und runter und es passt einfach nicht. Mit dem Qualifying war ich soweit zufrieden. Die letzte Runde konnte ich nicht durchfahren, weil sich Kevin (Magnussen, Anm.d.Red.) entschieden hat, neben die Strecke zu fahren. Der Sack, aber clever von ihm.“
Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef):
„Ich habe gemischte Gefühle. Schade für Sebastian. Ich bin mir sicher, dass es für ihn super gelaufen wäre. Mit der Performance bin ich insgesamt zufrieden. Unsere Leistung ist immer besser geworden. Zwei Poles in drei Rennen ist nicht zu schlecht.“
TV-Tipps: TV-Tipps am Samstag
20:15 Uhr, SAT.1, Der Herr der Ringe – Die zwei Türme, Fantasysaga
Grandiose Effekte und mitreißende Spannung – Peter Jacksons monumentale Fantasy-Trilogie geht weiter: Ohne Gandalf (Sir Ian McKellen) trennen sich die Wege der Gefährten, und Frodo (Elijah Wood) und sein Freund Sam (Sean Astin) machen sich alleine auf den Weg, den Ring zu vernichten. Bald treffen sie auf den sonderbaren Gollum (Andy Serkis), der einst Besitzer des Rings war und den beiden den Weg nach Mordor zeigen kann. Indes versuchen Aragorn (Viggo Mortensen), Legolas (Orlando Bloom) und Gimli (John Rhys-Davies), die von Uruk-Hais verschleppten Hobbits Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) zu befreien.
20:15 Uhr, kabel eins, Die Sommertrends 2019 – Urlaub in Deutschland, Doku
Nirgendwo anders verbringen die Deutschen lieber ihre Ferien als im eigenen Land. Voll im Trend liegen Kurztrips in die Metropolen Berlin, Hamburg und München. Selbst Ferien auf Balkonien sind schwer angesagt. Aber wir entdecken zwischen Alpen, Nord- und Ostsee-Küste auch ungewöhnliche Unterkünfte wie Hausboote und alte Bunker, finden Geheimtipps und machen Stopp in Ferienparks, die vor allem Familien ein Rundum-sorglos-Paket bieten – inklusive Riesen-Wasserrutschen.
20:15 Uhr, RTL II, Pretty Woman, Romanze
Der Spekulant Edward Lewis (Richard Gere) macht bei einer Geschäftsreise in Los Angeles zufällig Bekanntschaft mit Vivian (Julia Roberts), einem charmanten aber auch hoffnungslos naiven Callgirl. Vivian ist ihm auf Anhieb sympathisch und nach einer gemeinsam verbrachten Nacht will der smarte Millionär das Mädchen für eine Woche als Begleitung anheuern. 3.000 Dollar Bezahlung und das Leben einer Prinzessin – Vivian zögert nicht lange.
20:15 Uhr, VOX, Promi Shopping Queen, Stylingshow
Drei Prominente lassen sich auf das Fashion-Abenteuer „Shopping Queen“ ein: Ein kompletter Look zu einem bestimmten Motto bestehend aus Outfit, Schuhen, Accessoires, Haare und Makeup muss innerhalb von vier Stunden her und er darf nicht mehr als 500 Euro kosten. Nach drei Tagen, gegenseitigen Bewertungen und der abschließenden Punktevergabe von Guido Maria Kretschmer steht das Shopping-Ranking fest. Wer wohl „Promi Shopping Queen“ wird?
20:15 Uhr, ARTE, Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat, Thriller
Der Historienfilm „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ erzählt von der Planung, Durchführung und dem Scheitern des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 und einem Mann, der sich gegen das diktatorische Regime stellt und somit zum Helden wird. Ein atemloses, wirklichkeitsnahes Abbild der Geschichte und großes Kino mit Starbesetzung.
Aufsteiger Paderborn läutet Saisonstart ein
Bei großer Hitze und vor rund 150 Fans ist Aufsteiger SC Paderborn in das Projekt Bundesliga-Klassenerhalt gestartet. Am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr begrüßte Trainer Steffen Baumgart bei wolkenlosem Himmel alle bisherigen neun Zugänge der Ostwestfalen zur ersten Trainingseinheit.
Von den Neuen bringen lediglich Torhüter Jannik Huth und Linksaußen Gerrit Holtmann, die beide vom FSV Mainz 05 geholt wurden, Erstligaerfahrung mit. In Topscorer Philipp Klement (VfB Stuttgart) und Bernard Tekpetey (Schalke 04) haben zwei absolute Leistungsträger den Verein verlassen.
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Die Einheit am Sonntag war ursprünglich für 14.00 Uhr angesetzt, aufgrund der großen Hitze verlegte der Klub das Training in die Morgenstunden. Bereits am Donnerstag waren die Spieler erstmals zu verschiedenen leistungsdiagnostischen Tests zusammengekommen.
Der SC Paderborn, der bei seinem ersten Bundesliga-Gastspiel 2014/15 als Tabellenletzter abgestiegen und 2017 nur aufgrund des Lizenzentzugs von 1860 München dem Gang in die Viertklassigkeit entronnen ist, verzichtet in der Saisonvorbereitung auf ein Trainingslager. Am Mittwoch steht gegen den Kreisligisten VfB Salzkotten das erste Testspiel auf dem Programm.
Der SCP startet am 17. oder 18. August mit einem Auswärtsspiel bei Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen in die Bundesliga-Saison. Eine Woche zuvor tritt der SCP in der ersten Runde des DFB-Pokals zum ostwestfälischen Duell beim Regionalligisten SV Rödinghausen an.
„Drei Engel für Charlie“-Setvisit: Kristen Stewart wird zur gerissenen Spionin
Nach der kultigen TV-Serie aus den 1970er Jahren und den eigenwilligen Filmadaptionen aus den frühen 2000ern kommt nun ein neuer Charlie’s Angels-Film mit Kristen Stewart, Ella Balinska und Naomi Scott in die Kinos. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch im Trailer machen.
Drei Engel für Charlie gehört zum Genre des weiblichen Spionage-Films. Gekämpft wird traditionell mit den Waffen einer Frau, was leider oft bedeutet, dass es eine nur gehörige Ladung Sexappeal und einiges an nackter Haut zu sehen gibt. Dementsprechend wurde die originale TV-Show auch gerne abfällig als Jiggle TV bezeichnet (eine Wortschöpfung, die sich darauf bezog, dass man angeblich Brüste und Po der Hauptdarstellerinnen zur Schau stellte).
Die Film-Versionen von 2000 und 2003 setzten dann auf das Stilmittel der Übertreibung. Kampfszenen, Dialoge und Kostüme waren so überzogen, dass die Filme einfach nur großen Spaß machten, was auch die Zuschauerzahlen bescheinigten.

Neue Wege, Alte Vertraute und Drei neue Engel
Die Neuauflage möchte nun neue Wege gehen. Charlie Townsend, der Auftraggeber der Engel, ist nicht länger eine einzelne Person, sondern eine globale Spionage-Agentur, die Townsend Agency. Dementsprechend gibt es nicht mehr nur drei Engel, sondern zahlreiche Teams, die in verschiedenen Angelegenheiten rund um die Welt ermitteln.
Die größte Überraschung aber hält Bosley (in den früheren Filmen gespielt von Bill Murray) bereit, denn hier handelt es sich nicht länger um eine Person, sondern einen Dienstrang. So spielen Regisseurin Elizabeth Banks (Pitch Perfect) sowie Patrick Stewart (X-Men) und Djimon Hounsou (Guardians of the Galaxy) jeweils eine*n Bosley. Allerdings ist die Neuauflage im selben Universum wie der 2000er Film angesiedelt, nur eben später.

Charlie’s Engel: Kristen Stewart, Ella Balinska und Naomi Scott
Kristen Stewart spielt Sabrina, die gerne Witze reißt und eine Rebellin ist, trotzdem aber alles für ihr Team gibt. Daneben ist Naomi Scott als Alena zu sehen, die bisher im wissenschaftlichen Bereich tätig war, dann zur Whistelblowerin wurde und sich den Engeln anschließt. Die von Ella Balinska verkörperte Jane tritt eher streng auf, vertraut sehr viel auf ihr militärisches Training und lernt im Laufe des Films, Teamgeist wertzuschätzen.
Genau wie die Geschichte, so waren auch die Dreharbeiten zur Neuauflage recht international. Unter anderem wurden Szenen in Istanbul, Hamburg, Sachsen und Berlin gedreht. Als wir das Set in Babelsberg besuchten, wurde gerade eine Szene eingespielt, in der Neuankömmling Naomi Scott in die Welt der Townsend-Engel eingeführt wird.

So ein Dreh nimmt viel Zeit in Anspruch und während die Szene Kameraeinstellung für Kameraeinstellung langsam voranschritt, konnten wir uns ein genaues Bild der Kulissen machen. Dort entdecken wir schon viele Easter Eggs in Form von Kostümen aus den 2000er Filmen. Auch der zuständige Kulissenbildnern Aaron Hayne ließ durchblicken, dass er noch mehr Easter Eggs versteckt habe. Fans dieser Reihe kommen also in jedem Fall auf ihren Geschmack.
Frauenpower groß geschrieben
Auch für Neueinsteiger und jene, denen nach Veränderung dürstet, ist etwas dabei. Denn bei diesem Reboot steht mit Elizabeth Banks eine Regisseurin hinter der Kamera, die es sich vorgenommen hat, Frauen im Filmgeschäft an vorderste Front zu stellen. Dementsprechend ist die Wahl des Drei Engel für Charlie-Materials recht spannend, denn als Empowerment wurden weder die TV-Serie noch die Filme interpretiert. Das soll hier anders werden. Wie sowohl die Regisseurin als auch der Produzent Max Handelman betonen, sollen die weiblichen Hauptfiguren als Vorbilder für Mädchen und Frauen dienen und unterschiedliche Bilder von Weiblichkeit vermitteln.

Hautenge Latexanzüge findet man am Film-Set also nicht. Jene Kostüme, die wir zu Gesicht bekamen, scheinen in der echten Welt verankert und allem voran praktisch zu sein. Auch das alte Klischee der in Stöckelschuhen kämpfenden Frau wird hier nicht bedient. Die Action ist ebenfalls realistisch gehalten.Kämpfe, wie im vorigen Film, in denen die Darstellerinnen in Manier asiatischer Action-Filme an Drahtseilen durch die Gegend flogen (wire fu genannt), darf man hier nicht erwarten.
Kirsten Stewart wird zur gerissenen Spionin
Im Interview erzählte Kristen Stewart, dass sie fast alle ihrer Stunts selber mache, weil die Action nicht allzu weit hergeholt sei und sich immer auch der Charakter-Entwicklung unterordne. Im Interview hob Stewart außerdem hervor, dass der Film Frauenfiguren ernst nimmt. In ihren Augen habe man hier nicht einfach einen männlichen Charakter geschrieben und dann den Namen geändert, sondern sich Gedanken gemacht, wie weibliche Spione arbeiten könnten.

Hier bedeutet das, dass die Engel Gewalt nur dann einsetzen, wenn es wirklich notwendig ist. Betäubungspfeile und Teamarbeit spielen deshalb eine wichtige Rolle. Diese Herangehensweise ist spannend. Die Idee weiblichen Empowerments orientiert sich also nicht länger an männlichen Vorbildern (Frauen machen genau das, was ihre männlichen Kollegen tun), sondern geht eigene Wege.
Man versucht, Heldentum neu zu definieren: In 3 Engel für Charlie bedeutet stark sein, ein Teamplayer zu sein und das Vermeiden von Gewalt ist kein Zeichen von Schwäche, sondern das genaue Gegenteil. Damit versucht man vielleicht, nicht nur das Bild starker Frauen, sondern von Stärke überhaupt zu ändern. Ein Film allein kann das natürlich nicht, aber Charlie’s Angels traut sich zumindest, einen Anfang zu machen.
Bunte Sets, humorvoller Ton und verrückte Gadgets
Wer jetzt denkt, dass ihn eine langweilige Lektion zum Thema Gleichstellung erwartet, liegt falsch. Das Set und die Kostüme zum Film sind bunt, die Crew entspannt und man scheint sich selbst nicht sonderlich ernst zu nehmen. Im Interview erzählten die drei Hauptdarstellerinnen, dass sie sich auch privat gut verstehen, was man vor der Kamera merkt. Schaut man sich die bisherige Filmographie von Regisseurin Elizabeth Banks an, so findet man vor allem Komödien wie Pitch Perfect. Ein humorvoller Ton erwartet uns denn auch in Charlie’s Angels, kein Slapstick, aber eine Leichtigkeit, die den Film sehr zugänglich macht.
Es gibt verrückte Gadgets, wie Tattoos, über die man mit dem Team kommunizieren kann und Minz-Bonbons, die gefährlicher sind, als man denkt. Außerdem erfuhren wir, dass man hier ganz old-school vor allem auf aufwändig gestaltete Kulissen und nicht nur auf computer-generierte Spezialeffekte setzt. Das Ergebnis sieht dementsprechend gut aus.

Auch wenn es sich bei Drei Engel für Charlie also um eine Neuauflage altbekannten Stoffes handelt, scheint der Film keineswegs ein farbloser Abklatsch zu sein. Wer Remakes gegenüber mitunter kritisch eingestellt ist, sollte der Neuauflauge deshalb definitiv eine Chance geben. Humorvolle, bunte und Action-reiche Filme, die jungen Frauen ein Forum bieten und Werte wie Toleranz und Teamgeist vermitteln, kann es nie zu viele geben. Drei Engel für Charlie startet am 28. November 2019 in den deutschen Kinos.
FCB-Coach trainiert Rockets in NBA-Summer-League
Co-Trainer Oliver Kostic vom deutschen Basketball-Meister FC Bayern München wird in der kommenden NBA Summer League Teil des Trainerteams der Houston Rockets. Der Assistent von FCB-Cheftrainer Dejan Radonjic befindet sich bereits im Rahmen der Vorbereitung auf die Summer League, die vom 5. bis 15. Juli in Las Vegas stattfinden wird, in Houston.
Bei der Summer League sind alle NBA-Franchises mit Teams vertreten. Außerdem nehmen internationale Teams teil. Zum Kader der Rockets, die von Headcoach Matt Brase betreut werden, zählt unter anderem der deutsche Nationalspieler Isaiah Hartenstein. Im ersten Spiel treffen die Rockets am 6. Juli auf die Dallas Mavericks.
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„Wir möchten den Houston Rockets herzlich dafür danken, einem unserer Coaches diese große Möglichkeit zu geben“, sagte Bayern-Sportdirektor Daniele Baiesi. „Es ist eine Ehre für unseren ganzen Verein, die Rockets als enge Partner zu haben, sie sind im Sport eine der Toporganisationen weltweit.“
Der 46-jährige Kostic ist seit 2013 beim FC Bayern und gehört seit der Amtsübernahme von Meistertrainer Dejan Radonjic vor einem Jahr dem Trainerstab der Münchner an. Zuvor hatte der Serbe im Nachwuchsbereich der Bayern gearbeitet und auch die zweite Mannschaft in der zweiten Liga ProB betreut.
Wimbledon: Tritt Murray mit Williams im Mixed an?
Der zweimalige Olympiasieger Andy Murray liebäugelt bei seinem vielbeachteten Comeback in Wimbledon mit einem Start im Mixed an der Seite von Serena Williams.
„Sie ist vermutlich die beste Spielerin aller Zeiten – eine relativ solide Mitspielerin also“, meinte Murray scherzhaft. Auch Williams könnte sich ein solches Star-Doppel vorstellen. „Ich wäre verfügbar“, sagte sie.
Murray (32), der vier Monate nach seiner Hüftoperation erstmals wieder bei einem Grand-Slam-Turnier am Start ist, bekräftigte erneut sein Vorhaben, neben dem Doppel auch das Mixed bestreiten zu wollen.
„Das ist definitiv der Plan“, sagte Murray. Er habe mit mehreren Spielerinnen Kontakt aufgenommen, bei vielen hänge es aber vom Verlauf der Einzel-Konkurrenz ab. Meldeschluss ist am Mittwoch.
Der zweimalige Wimbledon-Champion Murray gehört zusammen mit dem französischen Spezialisten Pierre-Hugues Herbert bereits in der Doppel-Konkurrenz zu den Favoriten. Das Vorbereitungsturnier im Londoner Queens‘ Club hatte er gemeinsam mit Feliciano Lopez (Spanien) gewonnen.
Williams hatte zuletzt 1998 gemeinsam mit dem Weißrussen Max Mirnyi ein Mixed in Wimbledon gespielt und dabei prompt den Titel geholt.
Jony Ive: Keine Sorge, das nächste iPhone wird trotzdem schön
Chefdesigner Jony Ive verlässt Apple. Seine Ideen haben die Welt geformt. Es ist der wohl größte Verlust für Apple seit dem Tod von Steve Jobs. Und ein Glücksfall
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