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Ausgerechnet! Zürcher SVP-Präsident sattelt auf Bio um: «Als Bauer bin ich ein Grüner»

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OBERSTAMMHEIM ZH – Ein SVPler als Bio-Bauer? Das überrascht. Schliesslich steht die Partei der Öko-Landwirtschaft kritisch gegenüber. BLICK hat den prominentesten Bio-SVPler getroffen.

Lange gab es in der Schweiz weniger als 6500 Bio-Höfe, sie machten nicht mal 13 Prozent aller Betriebe aus. 2016 sind diese Werte markant gestiegen – so stark wie seit den 90er-Jahren nicht mehr. Die genauen Zahlen gibt der Dachverband Bio Suisse heute bekannt.

Ein Treiber der Entwicklung ist Coop. Der Basler Detailhändler will den Umsatz mit Bio-Produkten auf 2 Milliarden Franken verdoppeln. Coop ist der mit Abstand wichtigste Verkaufskanal für Produkte mit der Bio-Suisse-Knospe. 

Vor 20 Jahren belächelt

Spätestens mit dem neusten Boom haben Bio-Bauern ihren Exoten-Status weggepflügt. Mittlerweile gibt es sogar ranghohe SVP-Politiker, die ihren Hof auf Bio umgestellt haben. Einer davon ist Konrad Langhart (53), Präsident der SVP im Kanton Zürich. 

«Vor 20 Jahren musste man fast noch in einen Strickkurs gehen, wenn man Bio-Bauer sein wollte. So gross waren die Vorurteile damals», witzelt er, als er BLICK zu Kaffee und Kuchen auf seinem Hof in Oberstammheim im Zürcher Weinland empfängt. «Die Bio-Pioniere waren sicher keine SVPler. Sie wurden damals zu Unrecht belächelt.» 

Alois Huber (54), Grossrat im Kanton Aargau, ist ein weiterer SVP-Bio-Bauer. Er ergänzt: «Eine Mehrheit der Bio-Bauern steht auch heute noch politisch links.» Und jene Bio-Bauern, die in der SVP sind, seien keine Hardliner.

Mengenmässig weniger

Im Parteiprogramm wehrt sich die SVP gegen die «überbordende Ökologisierung» der Landwirtschaft. Wie passt das mit dem Bio-Gedanken zusammen? Huber erklärt: «Es gibt die Debatte um Programme wie Biodiversität, Kulturlandschaft oder Vernetzung. Diese gehen zulasten der Produktivität. Bio-Standards dagegen kaum.»

Langhart erklärt: «Der Bio-Landbau hat mit überbordender Ökologisierung nichts zu tun. Aber es ist problematisch, dass es im heutigen Direktzahlungs-Regime attraktiver ist, eine Blüemliwiese anzusäen statt Getreide.»

Er wolle vor allem produzieren. Mengenmässig werde im Bio-Betrieb zwar eher weniger rausschauen. «Aber die Vorteile überwiegen, ich brauche keine Chemie. Und ich verdiene hoffentlich mehr, weil die Verkaufspreise für Bio-Produkte und die Direktzahlungen höher sind.»

Grün heisst konservativ

Langhart führt über den Hof, zu den Mutterkühen, den Schafen, zum Wein. Wie waren die Reaktionen auf den Wechsel ins Bio-Lager? «Die meisten waren positiv. Ein paar haben geflachst, ob ich jetzt zu den Grünen gewechselt sei.» 

Ganz falsch lagen sie damit nicht: «Ich bin politisch zu 100 Prozent bei der SVP, aber als Bauer und in meinem Verhältnis zur Natur ein Grüner. Das ist das Konservative in mir und darum kein Widerspruch.»

Obwohl selbst vom Bio-Gedanken überzeugt, glaubt Langhart nicht, dass Bio bald den Markt dominiert. «Ein Grossteil der Käufer ist immer noch sehr preissensibel. Darum werden nicht alle Bauern auf Bio umsteigen können.» Viele Bio-Bauern befürchten wegen der gestiegenen Konkurrenz jetzt schon, dass der Markt bald gesättigt ist. «Auch wenn Bio Suisse das natürlich anders sieht.»

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Neuer „Es“-Film bricht unglaublichen Weltrekord!

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It 2017 Stephen King Bill Skarsgard
Pennywise ist wieder da! © Warner Bros.

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte uns in der vergangenen Woche der sehr gelungene Trailer zum Es-Remake und wir wurden Zeuge, wie Bill Skarsgard als neuer Pennywise für Angst und Schrecken sorgt. Die gelungene Vorschau macht nicht nur Lust auf den deutschen Kinostart am 08. September 2017, sondern lässt bereits nach wenigen Tagen einen Weltrekord purzeln.

Trend aus USA bei uns angekommen: Mysteriöse Clowns treiben ihr Unwesen in Deutschland

Sensationell: Der erste Trailer zur Neuauflage von Es lässt Rekord purzeln

Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde der Trailer zum Es-Remake stolze 197 Millionen Mal aufgerufen und entwickelte sich somit zum viralen Phänomen. Doch das ist noch nicht alles, denn diese imposante Zahl bedeutet zugleich einen neuen Weltrekord. Der bisherige Spitzenreiter Fast Furios 8 ist geschlagen, denn er brachte es im gleichen Zeitraum lediglich auf 139 Millionen Aufrufe. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Horrorfilm damit in dieser Disziplin einen neuen Weltrekord aufstellen würde?

Ihr wollt euch den Trailer zum Es-Remake noch einmal anschauen? Hier ist er! 

Wir sind schon jetzt gespannt, ob der unglaubliche Hype um den neuen Pennywise über das gesamte Jahr anhalten wird und der fertige Film dann im September 2017 wirklich zum Kino-Hit avancieren kann. Die Chancen dazu stehen natürlich gut und der gelungene Trailer beweist eindrucksvoll, dass es keiner großen Spoiler bedarf, um sein Publikum zu fesseln, sondern dass die richtige Atmosphäre immer noch der größte Trumpf ist. Wir freuen uns jetzt schon auf einen weiteren Trailer und hoffen, dass dieser die hohe Qualität des Erstlings halten kann.

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FLSK im Test: Thermosflasche mit hoher Isolierleistung

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Die Thermosflasche FLSK ist heute bei uns im Test. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Thermoskanne und Trinkflasche, die zusammen in einem formschönen Körper aus Edelstahl kombiniert wurden und, laut Hersteller, die ultimative Trinkflasche ausmacht. Wir haben uns die FLSK Flaschen in zwei Versionen genauer angesehen und möchten euch mit dem folgenden Beitrag gerne einen Eindruck von den Thermosflaschen geben.

flsk flasche

Jeder kennt das folgende Szenario, das besonders im Hochsommer oder im wohlverdienten Urlaub auftritt: Man packt sich ein gekühltes Bier in die Tasche, fährt mit Freunden ans Meer oder den Badesee und nach wenigen Minuten in der Sonne muss man das Bier schon trinken, um dieses noch kalt und kohlensäurehaltig genießen zu können. Ist es erst mal angebrochen, so sollte man sich auch sputen, denn Minute für Minute wird es wärmer. Dieses Problem hatten wohl auch die Ideenköpfe Quentin Pratley und Patrick Bohrer, die von einer Thermosflasche inspiriert wurden, die auf dem südafrikanischen Markt bereits erfolgreich etabliert war.

18 Stunden heiß – 24 Stunden kalt

Für die Umsetzung ihrer Idee haben sich die beiden Gründer von FLSK Gedanken gemacht und wollten nun den Thermosflaschen-Markt revolutionieren. Eine Thermosflasche, die dicht hält, leicht ist und angenehm in der Hand liegt – und zudem auch noch die eingegossene Flüssigkeit auf Temperatur hält, das war die Idee! Mit der ultimativen Trinkflasche FLSK, was „flask“ ausgesprochen wird, haben die Jungs das nun auch geschafft. Wir wollten uns ein genaueres Bild von den Flaschen machen und sagen euch, was wir vom Produkt FLSK halten.

Große Versprechen macht das Unternehmen mit seiner FLSK Thermosflasche. So sollen eingefüllte Flüssigkeiten bis zu 24 Stunden kalt bleiben oder bis zu 18 Stunden heiß aufbewahrt werden können. Das klingt zunächst fast unglaublich, doch beschäftigt man sich mit zahlreichen Kommentaren im Netz, die die Trinkflaschen bewerten, scheint das Startup seine Versprechen halten zu können. Zudem werden Getränke zu 100 Prozent dicht verschlossen und somit kohlensäurehaltige Flüssigkeiten wie Mineralwasser, Bier oder auch Sekt sicher verwahrt und spritzig gehalten. Fangen wir für unseren Test jedoch erstmal mit dem Punkt Verpackung und Design an.

Erster Kontakt mit den FLSK Thermosflaschen

In einem schlichten Karton wurden die zwei getesteten Trinkflaschen geliefert. Wurde der Karton geöffnet, so findet man zwei stabile Papprohre vor, die im Inneren wohl die Objekte der Begierde verbergen. Bereits die Umverpackung macht einen sehr hochwertigen und edlen Eindruck. Auf der Front sind die Flaschen gemustert angedeutet und der Deckel auf dem Kopf ist durch die Wort-Bild-Marke „FLSK“ geprägt. Alles in allem bereits schon vor dem Auspacken ein sehr vielversprechender Anblick. Nun aber zu den Flaschen selbst: Wir hatten die rote Variante (750ml) und die schwarze Version mit einem halben Liter Fassungsvermögen im Test.

Ist der Deckel abgenommen können die Flaschen direkt herausgenommen werden. Sofort fällt das geringe Gewicht auf, welches die Flaschen mit sich bringen. Auch das größere 750ml-Modell wirkt angenehm leicht in der Hand und bietet einen guten Umfang, um beim Greifen nicht verkrampfen zu müssen. Die Form der FLSK Thermosflaschen ist schlicht und puristisch gehalten, was uns sehr positiv aufgefallen ist und gut gefällt. Besonders der aufgetragene Lack rundet das Erscheinungsbild ab. Dieser ist matt gehalten und macht Spaß beim Anfassen.

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Unten am Flaschenfuß trifft man erneut auf die Wort-Bild-Marke von FLSK, während man an der Flaschenunterseite sowie auf dem Deckel das alleinstehende Logo vorfindet. Der Deckel der FLSK Flasche ist ebenso, wie auch die ganze Flasche, aus Edelstahl des Typs 304 gefertigt und komplett BPA-frei. Weichmacher sind in der Flasche auch nicht vorhanden. Die Dichtung am Deckel verspricht gute Isolation und ist weit unten angebracht, um den Flaschenhals genau dort abzudichten, wo auch die doppelwandige Isolationsschicht endet. So wird eine möglichst hohe Isolierleistung erreicht.

Funktionsweise der FLSK – so funktioniert die Flasche

FLSK spricht in puncto Funktion von einer eigens entwickelten VICC-Technologie, die dafür sorgen soll eingefüllte Inhalte bis zu 18 Stunden lang heiß aufzubewahren und kalte Flüssigkeiten bis zu 24 Stunden kühl zu halten. VICC heißt ausgeschrieben soviel wie Vacuum Insulated Copper Coating, was zu deutsch etwa mit „Vakuumisolierte Kupferbeschichtung“ übersetzt werden kann. So arbeiten die FLSK-Flaschen also mit einer doppelten Wand, in der ein Vakuum herrscht, um so wenig Energieaustausch mit der Außenwelt stattfinden zu lassen: So wird die Temperatur der eingefüllten Flüssigkeit gehalten!

Für unseren Test haben wir sowohl heißes (aufgekochtes), als auch kaltes Wasser aus dem Kühlschrank in die Flaschen gefüllt und abgewartet. Zwischendurch haben wir mit den Finger kontrolliert, ob man den Angaben des Herstellers näher kommt, oder man beim heißen Wasser bereits einen deutlichen Temperatur feststellen konnte. Tatsächlich haben wir uns bis zum Schluss (18 Stunden) fast die Finger verbrannt und waren vom Ergebnis mehr als überrascht. Auch das kalte Wasser war nach 24 Stunden immer noch erfrischend kühl.

Um den Test zu vervollständigen haben wir noch mit Mineralwasser aus dem Kühlschrank experimentiert, das wir in die kleine schwarze FLSK-Flasche gegeben haben. Damit wollten wir neben dem Temperaturanstieg auch noch die Dichtung überprüfen, die laut Hersteller auch kohlensäurehaltige Flüssigkeiten spritzig halten soll. In die große rote Flasche füllten wir erneut heißes, aufgekochtes Wasser direkt aus dem Wasserkocher. Diesmal warteten wir aber keine 24 Stunden, sondern erweiterten das Ganze auf das Doppelte. Nach nun insgesamt 48 Stunden war das heiße Wasser noch bei rund 50 Grad Resttemperatur, was uns erneut überraschte. Das kalte Wasser war noch angenehm kühl und – das Beste – noch kohlensäurehaltig wie beim frischen Einfüllen.

Wir hatten die Flaschen sowohl beim Arbeiten, als auch unterwegs beim Wandern dabei: Die Öffnung der Flasche haben wir dabei als angenehm empfunden. Viele Thermosflaschen bieten beim Trinken eine zu große Öffnung und verteilen den Inhalt gerne auch mal im ganzen Gesicht; nicht so die FLSK Thermosflaschen. Der Edelstahl am Flaschenhals wirkt sehr hochwertig und schmeichelt den Lippen beim Ansetzen. So kann das Getränk kontrolliert genossen werden – ein separater Becher oder ein Strohhalm ist bei kühlen Flüssigkeiten also nicht von Nöten. Lediglich bei heißen Getränken sollte man an einen Becher denken oder den Inhalt vor dem Verschließen noch abkühlen lassen.

Fazit zur Thermosflasche und Kaufempfehlung

Die FLSK Flaschen haben uns während des Tests überzeugt und tun dies auch heute noch. Wir nutzen die Flaschen im Alltag wann wir nur können, ob mit heißem Kaffee, einem kühlen Bier oder mit einem kalten Softdrink. Man kann sich sicher sein, dass der Inhalt volle 18 bzw. 24 Stunden heiß bzw. kühl bleibt – das schaffen die wenigsten Thermosflaschen-Hersteller. FLSK hält, was FLSK verspricht! Besonders hervorzuheben ist zudem das schicke und moderne Design, das sich unscheinbar in den Alltag mit einbringt. Die Thermosflaschen haben wir sehr gerne im Einsatz.

Nutzer, die morgens heißen Kaffee mitnehmen, sollten im Geschäft oder unterwegs noch eine Tasse griffbereit haben, da der Kaffee wirklich über die vollen 18 Stunden heiß und fast untrinkbar bleibt. Möchte man heiße Getränke direkt aus der FLSK-Flasche trinken, so sollte man diese einfach eine Zeit lang mit abgeschraubtem Deckel stehen lassen, bis die Flüssigkeit die gewünschte Temperatur erreicht hat und trinkbar ist. Verschließt man nun wieder den Deckel, so bleibt der Inhalt bis zu 18 Stunden lang auf dieser Temperatur.

Features noch mal im Überblick:

  • 24 Std kalt / 18 Std heiß
  • Kohlensäurefest und zu 100 % dicht
  • Geschmacksneutral
  • 18/8 Edelstahl
  • Ökologisch nachhaltig
  • Schlag-/ bruchfest
  • fruchtsäurebeständig, lebensmittelecht und schadstofffrei

Die FLSK Thermosflasche ist in sechs Farbvarianten erhältlich, die jeweils in drei Größen daherkommen. So hat der Käufer die Wahl zwischen weiß, rot, schwarz, cyan, berry und unlackiertem Stahl. Ebenso muss die Entscheidung zwischen der leichten 500ml-Variante, der 750ml-Flasche oder der großen 1.000ml-Version getroffen werden. Preislich starten die Flaschen bei 34,75 Euro im kleinsten Modell und enden bei 49,75 Euro in der 1Liter-Variante. Hier kommt ihr zur Herstellerseite von FLSK. Neoprentaschen für die 500ml und die 750ml Flasche sind ebenso erhältlich.


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Wehrlein muss auch in China zuschauen

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Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein verpasst nach dem Saisonauftakt beim Großen Preis von Australien auch mindestens den zweiten WM-Lauf in Schanghai/China (Sonntag, ab 8 Uhr im LIVETICKER).

Dies teilte sein Sauber-Rennstall am Montag mit.

Wie schon in Melbourne wird der Worndorfer durch den Italiener Antonio Giovinazzi ersetzt.

„Das Wichtigste ist für mich, dass ich sehr hart und intensiv trainieren kann, um meine Leistung so schnell wie möglich hundertprozentig abrufen zu können. So bin ich dann gut vorbereitet für meinen ersten vollumfänglichen Grand-Prix-Einsatz für das Sauber-Team. Ich hoffe, dass dies bereits in Bahrain (am 16. April; d. Red.) der Fall sein wird“, sagte Wehrlein.

Spätestens für den Großen Preis von Russland am 30. April erwartet sich Wehrlein wieder in „bester körperlicher Verfassung.“

Der DTM-Champion von 2015 hatte am 25. März seinen Startverzicht zunächst nur für Melbourne erklärt. Wehrlein hatte diesen Schritt mit „Trainingsrückstand“ nach seiner Rückenverletzung aus dem sportlich wertlosen Race of Champions im Januar begründet. 

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Drittes Album: «Mermaid Blues»: Laptop-Soul von Y’akoto

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Y’akoto tanzt wie eine Diva. Spielerisch verschränkt die Soulsängerin die Arme vor der Brust, dann streift sie ihren Mantel ab, geht in die Knie. Selbstsicher blickt sie von der Bühne herab, als wolle sie prüfen, ob das Berliner Publikum ihres neuen Albums «Mermaid Blues» auch würdig ist.

Erst dann zeigt sie allen ihr herzliches Lachen. Die 30-Jährige weiß, was sie kann. Sie hat Tanzpädagogik studiert – und im deutschen Soul ist sie längst eine Größe. Selbst mit Nina Simone wurde sie schon verglichen.

«Meerjungfrauen-Blues» heißt der Albumtitel wörtlich übersetzt, es ist Y’akotos drittes Werk. Die Botschaft: Wasser ist Lebenskraft. Es lasse sich nicht aufhalten und bahne sich seinen eigenen Weg. So wie sie sich als Tochter eines ghanaischen Musikers und einer deutschen Politologin ihren Weg ins Musikgeschäft gebahnt hat. Aufgewachsen ist die gebürtige Hamburgerin Jennifer Y’akoto Kieck, unter anderem, in einer Hafenstadt in Ghana. Heute pendelt sie nach eigenen Angaben zwischen Hamburg, Paris, Stockholm, Los Angeles und den afrikanischen Küstenmetropolen Dakar, Accra und Lomé. Weltläufig, auf Achse. Aber auch immer am Wasser.

Ihre Show lässt sich als elektronischer Soul beschreiben, auf der Bühne steht neben Keyboard, E-Gitarre und elektronischem Schlagzeug ein Laptop. Das ist das Setting, über das Y’akoto bei der Albumpräsentation ihre großartige Stimme gleiten lässt. Da verwundert es nicht, dass sie ihre Ballade «Fool Me Once» über eine vergangene Liebe, in der sie nur noch von einem Klavier begleitet wird, anfangs als «zu nah» empfand. Mittlerweile aber finde sie den emotionalen Song «echt» – zurecht.

Dem einen oder anderen Kinogänger dürfte «Fool Me Once» auch schon ein Begriff sein – der Song gehörte zum Soundtrack von «Willkommen bei den Hartmanns» mit Elyas M’Barek und Uwe Ochsenknecht. In «Drink My Friend» drängen sich Vergleiche mit Amy Winehouse auf. Einige andere Lieder der neuen Platte sind deutlich schneller: das tanzbare «All I want (Comme ci, comme ça)» zum Beispiel, für das Y’akoto die Beschreibung «very Paris» findet, und «Maggie», eine Hommage an eine schwarze Künstlerin.

Große Erfolge in den Single-Charts konnte Y’akoto bisher nicht feiern. Mit ihrem Debütalbum «Babyblues» kam sie 2012 aber auf Platz 20, und der Nachfolger «Moody Blues», der auch komplexe Themen wie Bootsflüchtlinge und vaterlose Familien aufgriff, schaffte es sogar auf Platz 11. Beide Alben brachten ihr Echo-Nominierungen ein. Und auch die Liste der Genregrößen, mit denen Y’akoto schon auf der Bühne stand, ist lang: Erykah Badu, Nneka, Aṣa, Joy Denalane. 

Das neue Album sei nun allerdings nicht entstanden, weil sie ihrem Herzen gefolgt sei, schrieb Y’akoto auf Twitter. Es sei entstanden, «weil ich oft Nein gesagt habe und mich nicht um Ablehnung gekümmert habe». Ihre Erkenntnis: «Ehrlicher künstlerischer Ausdruck in jeder Form ist nun mal schwierig, herausfordernd und aufreibend. Das ist Soul.»

Das Bild der Meerjungfrau im Titel mag an schöne Nixen denken lassen. Doch wer Y’akoto auf ihr Äußeres oder ihre teils divenhafte Show reduziert, der verkennt die Tiefe ihrer Musik. Oder wie die 30-Jährige es sagt: «Unsere Bedürfnisbefriedigungs-Gesellschaft verlangt von Frauen immer noch, dass sie süß, dauergrinsend und am besten noch das ‚girl next door‘ sind. Das mag für viele funktionieren. Für mich aber ist das nichts.»

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Warum Krafttraining so wichtig ist

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Pilates, Yoga, Joggen und Co. – alles gut und schön. Aber mit zunehmendem Alter wird Krafttraining immer wichtiger. Ein Sportmediziner erklärt, warum das so ist.
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Ulm verstärkt sich mit australischem Meister

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Der ungeschlagene Spitzenreiter ratiopharm Ulm hat sich vor dem Hauptrunden-Endspurt in der Basketball-Bundesliga mit dem US-Amerikaner Casey Prather verstärkt. Der 25-Jährige, als Shooting Guard sowie Small Forward einsetzbar, kommt nach Klubangaben als „Ausfallversicherung“ und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

„Casey ist ein vielseitiger Spieler, der sowohl auf den Außenpositionen als auch in Brettnähe eingesetzt werden kann. Durch seine Variabilität hilft er uns, auf etwaige Ausfälle im weiteren Saisonverlauf reagieren zu können“, sagte Trainer Thorsten Leibenath.

Prather hat in der NBA Summer League für die Atlanta Hawks und die Dallas Mavericks gespielt. Zuletzt stand er in Australien bei den Perth Wildcats unter Vertag, mit denen er zwei Mal den Titel gewann.

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Gomez giftet gegen Völler

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Nach dem 3:3 am Sonntag zwischen Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg hat Mario Gomez Bayer-Sportdirektor Rudi Völler für dessen Aussagen zum Elfmeter atackiert.

„Wenn Leverkusen wirklich anfängt über den Schiedsrichter zu reden, dann hat Rudi Völler, Entschuldigung, ein bisschen Wahrnehmungs-Störungen“, sagte der dreifache Torschütze.

Völler hatte den Strafstoß, der zum 3:2 für Wolfsburg führte, als „lächerlich“ bezeichnet. Ex-Schiedsrichter Peter Gagelmann, jetzt als Experte tätig, nannte er „Pflaume“.

Gomez sprach dem Weltmeister von 1990 Sportsgeist ab: „Wenn man so ein Spiel gemacht hat wie Leverkusen, stellt man sich danach nicht hin und schiebt es auf den Schiri – das ist kein Sportsmann.“

Völler nahm die Attacke gelassen. „Ich habe überhaupt nichts mit Mario Gomez. Dass er das anders sieht, kann ich verstehen. Das muss man abkönnen“, sagte er.

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Billett hatte er wegen 280 km/h-Fahrt schon weg: Unbelehrbarer Schweiz-Raser erneut geblitzt

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Der 29-jährige Lenker baute Unfall an Unfall.

Der Polizei ist letzten Freitag ein notorischer Raser ins Netz gegangen. Wie sich schnell herausstellte, fuhr der Mann bereits in der Schweiz viel zu schnell.

Mit 123 km/h, bei erlaubten 50 km/h, bretterte letzten Freitag ein Raser durch die Stadt Duisburg (D), direkt in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei. Die Beamten haben einen unbelehrbaren Schnellfahrer erwischt.

Immer schnell unterwegs

Reue zeigte der Hobby-Fahrer aber keine. Ganz im Gegenteil. Gegenüber den Beamten prahlte der Mann, dass er letztes Jahr in der Schweiz  mit 280 km/h «etwas zu schnell» unterwegs gewesen wäre.

Deswegen hätte er jetzt auch keinen Führerschein mehr, wie er den deutschen Polizisten stolz mitteilte. Die Schweizer Behörden hätten ihn längst eingezogen. Zudem habe er eine satte Strafe zahlen müssen – angeblich 24'500 Franken. Offenbar nicht genug. Denn erneut wurde der Blei-Fuss erwischt.

Zu dem Vorfall in der Schweiz konnte die Polizei Duisburg am Montag Abend auf Anfrage von BLICK keine weiteren Angaben machen. (jmh)

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Steuerverschwendung: Doppelbetrieb: Warum in Gotha gleich mehrere Busse dieselbe Strecke fahren

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Zwei Busse, die exakt die gleiche Strecke fahren, immer direkt hintereinander – was absurd klingt, ist in Gotha seit Jahresbeginn Realität. Denn: Auf 13 Linien in der Innenstadt verkehren gleich zwei Busunternehmen. Zum doppelten Betrieb war es gekommen, weil die regionale Verkehrsgemeinschaft dem bisherigen Busunternehmer nach einem Vergütungsstreit für diese Strecken gekündigt und einen anderen Anbieter beauftragt hatte. Der bisherige Unternehmer war damit allerdings nicht einverstanden. Seine Verträge laufen bis 2019, sagt er – und fährt einfach weiter. stern TV- Reporter Hinrich Lührssen hat da mal ein bisschen mitgemischt.

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