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Mit Bein-Prothese zum Star: Heinrich Popow über seinen Erfolg bei „Let’s Dance“

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Mit einer Beinprothese hat sich Heinrich Popow innerhalb von vier Sendungen in die Herzen der „Let’s Dance“-Zuschauer getanzt. Der Paralympics-Athlet, dem schon als Kind ein Bein amputiert werden musste, wollte mit seiner Teilnahme an der Show vor allem dazu beitragen, „Berührungsängste und den Ekel vor der Amputation abzubauen“, sagt er. Und tatsächlich avancierte der 33-Jährige schnell zum Publikumsliebling. Vor allem mit einem Tanz über sein eigenes Leben rührten Popow und seine Tanzpartnerin Anfang April sowohl Publikum als auch Jury zu Tränen. „Was ihr mit uns macht, ist kaum zu beschreiben“, sagte Moderatorin Sylvie Meis nach dem Auftritt.

Wie Heinrich Popow mit seinem Erfolg anderen Amputierten Mut machen will und wie der Sport seinem Leben einen neuen Sinn gegeben hat, darüber sprach er am Mittwochabend live bei stern TV.

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Sandplatzkönig Nadal erteilt Zverev Lehrstunde

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Alexander Zverev hat an seinem 20. Geburtstag eine Lehrstunde vom Sandplatzkönig persönlich erhalten.

Der deutsche Hoffnungsträger verlor im Achtelfinale des ATP-Masters in Monte Carlo gegen Rekordchampion Rafael Nadal chancenlos mit 1:6, 1:6. Nach nur 68 Minuten war die einseitige Partie beendet – und Zverev um eine Erfahrung reicher. Wenig später schied auch Jan-Lennard Struff als fünfter und letzter deutscher Profi aus.

Im dritten Aufeinandertreffen mit dem Spanier kassierte Zverev seine dritte Niederlage, die er selbst mit einem Doppelfehler besiegelte. Noch bei den Australian Open im Januar hatte er Nadal in den fünften Satz und an den Rand einer Niederlage gezwungen, auf Sand fehlten ihm allerdings die Mittel, um den neunmaligen Monaco-Sieger auch nur annähernd zu gefährden. 

Zverev zertrümmert Schläger

Zudem unterliefen Zverev, der 2012 die Junioren-Konkurrenz der French Open gewonnen hatte, an der Grundlinie ungewohnt viele einfach Fehler.

Immer wieder blickte Zverev ratlos in seine Box, als er im zweiten Satz seinen Aufschlag zum 0:3 abgab, ließ er seinem Frust freien Lauf und hämmerte seinen Schläger so hart in den Sand, dass dieser in zwei Teile zerbrach. Die Fans im Fürstentum quittierten Zverevs Wutausbruch mit Pfiffen. Nadal ließ sich nicht beirren und ging den nächsten Schritt zu seinem zehnten Titel in Monte Carlo, auch beim Grand-Slam-Turnier in Paris (ab 28. Mai) greift der Mallorquiner nach „La Decima“. 

Qualifikant Struff musste sich im derweil dem Argentinier Diego Schwartzman nach 69 Minuten mit 3:6, 0:6 geschlagen geben. Es war das erste Duell der beiden überhaupt.

Murray vergibt klare Führung

Zverev ist mit seinem Aus immerhin in guter Gesellschaft. Am Donnerstag scheiterten überraschend auch der Weltranglistenerste Andy Murray (Großbritannien) und der frühere Roland-Garros-Champion Stan Wawrinka (Schweiz).

Murray unterlag dem Spanier Albert Ramos (Nr. 15) 6:2, 2:6, 5:7 und vergab dabei einen klaren Vorsprung im entscheidenden Durchgang. Wenig später verlor Wawrinka gegen Pablo Cuevas (Nr. 16) aus Uruguay in nur 1:14 Stunden 4:6, 4:6. „Ich bin enttäuscht, bei der Ausgangslage noch verloren zu haben. Bei 4:0-Führung habe ich noch nicht viele Spiele in meiner Karriere abgegeben“, sagte Murray bei Fox Sports.

Verletzung keine Ausrede

Murrays Niederlage ist das nächste Kapitel in seiner bislang durchwachsenen Saison. Auch bei den Australian Open in Melbourne war bereits im Achtelfinale gegen den Hamburger Mischa Zverev für ihn Endstation.

Nach seinem Triumph beim Turnier in Dubai gewann Murray lediglich zwei Matches und kämpfte mit einer Verletzung am Ellenbogen. Aus diesem Grund hatte er auf eine Teilnahme in Miami verzichtet. „Mein Ellenbogen fühlte sich gut an. Es wird nur besser. Ich hoffe, es läuft weiter so“, sagte Murray.

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Alle HBL-Klubs erhalten die Lizenz

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Die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) hat sämtlichen Klubs der 1. und 2. Liga die Lizenz für die kommende Saison 2017/18 erteilt.

Alle 18 Erstligisten bekamen die Spielerlaubnis vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation ohne Auflagen, von den 20 Zweitligisten erhielt einzig Tabellen-Schlusslicht HC Empor Rostock die Lizenz unter einer aufschiebenden Bedingung.

Nur Rostock muss Nachsitzen

Dies bedeutet, dass der sportlich abgeschlagene Klub nur dann die Lizenz für die Saison 2017/18 erhält, wenn binnen einer Frist zum 4. Mai 2017 die Bedingung zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erfüllt wird. Im Falle der Nichterfüllung könnte Rostock in der dritten Liga antreten.

Die Lizenzentscheide für Aufsteiger aus der 2. Liga in die oberste Spielklasse, für Aufsteiger aus den 3. Ligen in die 2. Liga sowie für die Absteiger aus der 1. Liga in die 2. Liga, werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Zudem teilte die HBL mit, dass die Anzahl der Vereine mit einem positiven bilanziellen Eigenkapital deutlich zugenommen hat.

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Wenn die Hände auch im Frühling nicht warm werden

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„Frostbeulen“ sind manche Menschen auch noch im April. Bei ihnen bleiben Hände und Füße nicht selten ganzjährig kalt. Woran liegt das? Und warum sind Frauen so oft betroffen?
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E-Sport: Olympia braucht E-Sport – nicht umgekehrt

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Sportverbände und Politik in Deutschland können den Einfluss von E-Sport nicht länger ignorieren. Es ist an der Zeit, ihm die nötige Akzeptanz zu verschaffen.
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Liefer-Boom in der Schweiz: Goldene Zeiten für Couch Potatoes?

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BERN – Heute wurde bekannt, dass der Online-Riese Amazon mit «Pantry» bald Lebensmittel liefert – eine Attacke auf Migros und Coop. Aber auch Dunkin’ Donuts und Whopper gibts neu via Netz. Wir haben die Angebote getestet.

Schweizer mögen es bequem: Kleider, Bücher und Heimelektronik bestellen wir schon lange im Netz. Und das Nachtessen bringt der Pizzakurier direkt an die Tür.

Das Angebot an Lieferdiensten wächst. Vor allem bei den Esswaren: So testet die Fastfood-Kette Burger King in der Schweiz neu einen Heimlieferdienst. Auch die Süsswaren von Dunkin’ Donuts kann man direkt an der Haustür in Empfang nehmen (siehe unten).

Damit nicht genug. Jetzt steigt ein richtig grosser ­Player in den hiesigen Online-Food-Markt ein: Wie die «Handelszeitung» schreibt, bringt Amazon-Boss Jeff Bezos bald den Lebensmittel-Lieferdienst Pantry in die Schweiz. Ein Start­datum steht noch nicht fest. «Amazon wird in einigen ­Monaten in der Schweiz mit einem eigenen Angebot starten», zitiert die Zeitung einen Branchenkenner. Mit Pantry liefert Amazon lang haltbare Lebensmittel wie Konserven, Getränke oder Teigwaren direkt ins traute Heim. Amazon ist ein grosser Name, neu ist das Konzept aber nicht.

Aufwendige Logistik

Die Schweizer Händler liefern nicht nur Konserven, sondern auch ­Frischware nach Hause. Und Take-Aways servieren komplette Menüs an der Haustüre. Themen wie Wärme, Kühlkette und Geschwindigkeit sind hier besonders wichtig, was die Logistik aufwendiger und teurer macht.

Bringt Amazon neuen Schwung in den Schweizer Online-Lebensmittelmarkt? «Es ist nicht auszuschliessen, dass die Nachfrage steigen wird», sagt Sascha Jucker, Detailhandelsexperte der Credit Suisse. ­Allerdings: «Mit Coop und LeShop existiert bereits seit Jahren ein Onlineangebot im Food-Detailhandel.» Für Sascha Jucker ist darum entscheidend, wie bequem Pantry ist. «Die Lieferbedingungen werden ausschlaggebend sein», sagt er. Doch darüber ist bisher nichts bekannt.

Auch, wenn sich Lieferdienste schon lange etabliert haben, Lebensmittel kaufen Schweizer nach wie vor am liebsten im Laden ein. Der Anteil der Online-Supermärkte am Gesamtumsatz des Detailhandels liegt bei knapp zwei Prozent. Trotzdem: Nur in England haben Web-Supermärkte einen höheren Marktanteil.

 

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Quiz: Erkennst du den richtigen „Fast & Furious“-Film nur anhand eines Bildes?

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Quiz: Erkennst du den richtigen Fast Furious-Film nur anhand eines Bildes?

Und? Wie habt ihr im Quiz abgeschnitten? Manche Bilder dürften ihren Filmen recht einfach zuzuordnen sein, bei anderen muss man schon etwas genauer hinschauen, schließlich funktionieren alle Filme nach dem gleichen Erfolgs-Schema. Dem Publikum jedenfalls gefällt es immer noch und der neuste, insgesamt achte Teil darf sich gar über einen Weltrekord freuen. Kein anderer Film spielte weltweit in der ersten Woche mehr Geld an den Kinokassen ein!

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Penna Tastatur: Retro-Chic trifft modernes Keyboard

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Wolf im Schafspelz: Die „Penna“-Tastatur punktet mit Retro-Look und dem Charme einer antiken Schreibmaschine. Erst beim zweiten Blick ist erkennbar, dass es sich um ein höchst innovatives Stück Technik für zahlreiche Einsatzszenarien handelt.  Warum sich die Kickstarter-Community so begeistert zeigt und was das stilechte Keyboard alles kann? Wir hauen in die Tasten und verraten es euch!

Nostalgiker aufgepasst: Wer schon einmal auf Omas Schreibmaschine herum getippt hat, weiß, was für ein einzigartiges Feeling das klassische Maschinenschreiben inne hat. Neben dem einzigartigen Klang ist auch Schreibgefühl ein ganz anderes – eben der „Back to the roots“-Effekt. Diesen wünschen sich anscheinend auch die Kickstarter-Unterstützer des Penna-Projekts, denn das Finanzierungsziel für die mechanische Vintage-Tastatur wurde bereits binnen kürzester Zeit geknackt. Mit weit über 300.000 Dollar in 16 Tagen, sicher einer der erfolgreichsten Anläufe, womit das betagte Keyboard gar nicht so alt aussieht. 😉

Retro-Tastatur glänzt mit Zusatzfeatures

Im Gegensatz zum stylischen lofree-Projekt möchte die Panna Tastatur noch weiteren Mehrwert bieten. Geliefert werden neben dem Keyboard zwei modulare Tastensätze: Zum einen die Retrotasten mit Chromumrandung, zum anderen leicht angeschrägte „Diamond-Keycaps“ für bessere Treffsicherheit beim Tippen. Der Tastenhub erfolgt über den sogenannten „Cherry Key Switch“, einer der fortschrittlichsten und haltbarsten Tastentechnologien, die unter anderem bekannt von stark beanspruchten Gamer-Keyboards ist. Hinzu kommt der „Macro-Bar“ als mechanischer Hebel, der hoch frequentierte Hotkeys leicht anhebt, damit sie schneller zu finden sind – sehr praktisch! Ganz nebenbei gibt das Panna Keyboard ein authentisches Klick-Geräusch ab.

Betrieben wird die Panna Tastatur mit Bluetooth 4.2 (Low-Energy) weshalb eine einzige Batterieladung auch 6 Monate Laufzeit verspricht. Zudem ist Multipairing mit bis zu 5 Geräten gleichzeitig möglich. Papierblätter war gestern: Die Penna hat dort eine Tablet- oder Smartphonehalterung (bis 10.1 Zoll Breite), wo bei altertümlichen Schreibmaschinen der Papiereinzug war. Insgesamt kann könnt ihr also vom Computer einfach auf das Tablet wechseln und es euch im Garten oder auf dem Balkon bequem machen.

Panna Bluetooth-Tastatur auf Kickstarter kaufen

Unterstützt werden neben Plattformen wie Windows und Android auch Mac oder iOS Geräte wie das iPad Pro. Farblich stehen euch Schwarz/Weiß oder bunte Optionen, sowie eine Special-Edition mit Holzrahmen zur Verfügung. Damit der Vintage-Touch nicht zum zerkratzten Shabby-Look wird, erhaltet ihr optional ein zugeschnittenes Case. Alle Infos zur „Penna“-Tastatur findet ihr auf der Herstellerseite und zusammengefasst im Video. Ihr wollt Penna unterstützen und als einer der Ersten in den Händen halten? Dann kurzerhand hier entlang.

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Chandhok kehrt nach Le Mans zurück

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Karun Chandhok nimmt nach einem Jahr Pause 2017 wieder an den 24 Stunden von Le Mans teil. Wie der frühere Formel-1-Pilot aus Indien am Mittwoch bekannt gab, wird er beim Langestrecken-Klassiker an der Sarthe mit einem Ligier-Gibson P217 des britischen Tockwith-Teams in der LMP2-Klasse an den Start gehen. Chandhok wird sich das Auto mit den Stammfahrern des Teams aus der European-Le-Mans-Series (ELMS), Nigel Moore und Phil Hanson teilen.

„Es ist schön, dass ich wieder in Le Mans fahre, denn es ist das beste Rennen der Welt“, so Chandok gegenüber ‚Autosport‘. Von 2012 bis 2015 hatte der Inder bereits viermal am Rennen teilgenommen. Zur Vorbereitung des Starts in Le Mans wird das Team mit allen drei Fahrern am Rennen der Langstrecken-WM Anfang Mai in Spa-Francorchamps teilnehmen.

„Es war klar, dass wir vorher ein Rennen fahren müssen, wenn wir Le Mans machen wollen. Sie haben mir dann vorgeschlagen, statt eines ELMS-Laufe das WEC-Rennen in Spa zu fahren“, so Chandhok. Für Tockwith, die sich als Gesamtsieger der LMP3-Klasse der Asian-Le-Mans-Series einen Startplatz gesicherte hatten, wird es die erste Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans sein.

© Motorsport-Total.com

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Journalistin Corinna Milborn: „Baumgartners Kommentar ist eigentlich zu dumm für eine Reaktion“

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Frau Milborn, sind Sie dem Extremsportler Felix Baumgartner schon einmal persönlich begegnet?
Nein, ich hatte noch nicht das Vergnügen – aber ich hoffe, dass er meiner Einladung folgt, ich würde mich auf eine Diskussion sehr freuen.

Was war Ihr erster Gedanke, als Sie von Baumgartners Facebook-Kommentar erfahren haben?
Ich habe zunächst nur gelacht und das gleich wieder vergessen. Wir bereiten hier in Wien gerade das große „4gamechanger“-Festival vor, ich hatte den ganzen Tag keine Zeit für Social Media und war erstaunt über die Interview-Anfragen. Erst am Abend wurde mir klar, welche Ausmaße die Diskussion angenommen hatte. Ich wollte erst gar nicht reagieren – der Kommentar ist eigentlich zu dumm für eine Reaktion. Meine Tochter hat mich dann überzeugt, dass man bei so etwas nicht den Mund halten darf, weil es alle Frauen angeht: Solche Männer versuchen immer wieder wirkungsvoll, Frauen zum Schweigen zu bringen, indem sie sie persönlich beleidigen. Sie versuchen damit, uns auf den Platz zu verweisen, den sie uns zugestehen – nämlich den eines Deko-Objekts, das bitte ganz von der Bildfläche verschwinden soll, wenn es den Deko-Standards nicht entspricht. So ist die Welt nicht mehr, und wer so denkt, sollte nicht damit durchkommen. Also habe ich beschlossen, doch etwas zu antworten.

Wie oft haben Sie persönlich solche sexistischen Angriffe schon erlebt?
Ich arbeite im Fernsehen, ich bin so etwas also gewöhnt. Frauen werden wesentlich härter beurteilt als Männer, besonders, was das Äußere und das Auftreten betrifft. Das gehört zum Job. Das heißt aber nicht, dass man dazu schweigen soll. Ich wünsche mir, dass die nächste Generation solchen Anwürfen nicht mehr ausgesetzt ist. Das heißt auch, dass ich sie nicht stehen lassen kann.

Hat Sie die starke Resonanz auf ihre Replik überrascht?
Felix baumgartner StreitJa, absolut! Felix Baumgartner hat 1,4 Millionen Facebook-Fans – deshalb war totschweigen keine Option. Sein Posting hatte 4000 Likes. Meine Antwort hat aber innerhalb einiger Stunden mehr als 10 mal so viele Likes, das Video wurde bisher über 600.000 Mal abgerufen, der News-Beitrag in unseren „Puls 4 News“ dazu macht Rekordabrufe. Und ich bekomme fast im Sekundentakt Dankesnachrichten von Frauen und Männern gleichermaßen. Es hat offenbar einen Nerv getroffen.

Gab es auch negative Reaktionen?
Ja, aber erstaunlich wenige. Normalerweise ist eine feministische Äußerung ein Garant für einen Shitstorm. Diesmal bekomme ich fast ausschließlich Unterstützung und Applaus. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Haben Sie einen Tipp für Frauen, die im Alltag mit solchen unverschämten Sprüchen konfrontiert werden?
Mein Tipp ist: Keine Scheu beim Zurückreden! Meist sind die Sprücheklopfer ganz entsetzt, dass da eine echte Person ist, die fragt, was sie sich dabei denken. Man kann natürlich nicht auf jede Kleinigkeit eingehen – wir haben ja alle auch anderes zu tun. Aber ein bisschen Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft gehört auch zu unserer Verantwortung, und ich verspreche: Es macht auch Spaß, den Ball im eigenen Feld zu haben statt sich zu verstecken.

Hat sich Herr Baumgartner schon gemeldet?
Nein. Aber wir bleiben dran. Ich meine die Einladung ernst: Ich würde gerne diskutieren, was hinter solchen Sprüchen steckt und was Herr Baumgartner damit eigentlich erreichen will. Ich glaube, das wäre ein erhellendes Gespräch.

Woman Not Objects_20Uhr

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