Beim Kölner Festival „Acht Brücken“ steht ab Freitag die Komponistin Unsuk Chin im Fokus. Passend zum diesjährigen Themenpaar Musik und Sprache hat sie eine internationale Musiksprache entwickelt, die manchmal ganz banal beim Abwaschen entsteht, wie sie im Interview verrät.
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Interview mit der Komponistin Unsuk Chin zum „Acht Brücken“-Festival
Unglaubliche Geschichten: Stern TV testet das Jeder-kennt–jeden-Gesetz
Sarah Meyer hatte 2015 als Austauschschülerin in den USA eine besondere Bekanntschaft gemacht: Sie lernte Miguel kennen. Die beiden besuchten an der Highschool in San Antonio denselben Deutsch-Kurs. „Miguel ist in Mexiko-City aufgewachsen und wir haben uns während meines Auslandsjahres angefreundet und haben viele Dinge zusammen gemacht. Es war echt eine richtig coole Zeit“, erzählt Sarah. Doch die coole Zeit endete mit Sarahs Austauschjahr. Sie kehrte in ihre Heimat in der Lüneburger Heide zurück.
Ein Jahr später: Sarahs Eltern sind Metzger und betreiben einen Imbiss-Wagen. Wie so oft half Sarah ihnen auch an jenem Juni-Wochenende auf dem Markt in dem kleinen Ort Brochdorf nahe ihrem Heimatort. Da stand plötzlich ein junger Mann vor dem Wagen und bestellte bei Sarah eine Wurst. Die 20-Jährige kam mit ihm ins Gespräch. „Er hat mir erzählt, dass er Luis heißt und dass er aus Mexiko-City kommt. Ich habe mir gedacht: Ich frage ihn mal. Es wäre zwar ein riesen Zufall – aber vielleicht kennt er ja Miguel?“ Sarah zückte ihr Handy und zeigte ein Bild ihres mexikanischen Freundes. Volltreffer: Luis kennt Miguel tatsächlich. Beide kommen aus der 9-Millionen-Einwohner-Metropole Mexiko-Stadt. „Es hat sich herausgestellt, dass Luiz und Miguel viele Jahre zusammen zur Schule gegangen sind, im selben Fußballverein waren und beste Freunde“, so die 20-Jährige.Mittlerweile ist Luiz wieder zurück in Mexiko, doch die beiden skypen noch regelmäßig und reden natürlich immer wieder über den Tag, als Sarah und Luiz sich kennenlernten und herausfanden, dass beide mit Miguel befreundet sind.
Vier Menschen – vier Verbindungen
Sarah Meyers Geschichte „wie klein die Welt ist“, ist nur eine von Dutzenden, die stern TV-Facebook-Fans gepostet und der Redaktion geschrieben haben. Darunter auch die von Jan und Robby. Auch sie verbindet etwas Außergewöhnliches: Die beiden waren als junge Männer während ihrer Bundesswehrzeit auf demselben Marineschiff stationiert, Jan als Schiffskoch, Robby als Matrose. Auf dem Schiff wurden sie beste Freunde. „Die Zeit auf dem Schiff war für mich die beste Erfahrung, die ich bis jetzt in meinen Leben machen durfte“, erzählt Robby.
Doch nach 12 Monaten Wehrdienst verließ er das Schiff und ging nach London. Die Zwei verloren sich aus den Augen und glaubten, sich nie wieder zu sehen. Vier Jahre später verließ auch Jan die Bundeswehr und zog nach Berlin. Dort lernte er vor einiger Zeit über das Internet seine Freundin Maria kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick! Eines Abends zeigte Maria Jan Fotos von Freunden und ihrer Familie – und da war eins dabei, auf dem auch Robby zu sehen war. Durch Zufall fand er heraus, dass Marias Schwester Kristin seit sieben Jahren mit einem seiner besten Kumpels zusammen ist, den er seit 16 Jahren nicht gesehen hat! „Wir konnten nicht fassen, dass die Welt so klein ist“, sagt Maria. „So ein Glück“, findet auch Robby.
Jeder Zehnte ist ein Bekannter von einem Bekannten von einem Bekannten von uns
Sind diese beiden Begebenheiten wirklich purer Zufall? „Nein“, sagt Heinz-Ulrich Hoppe. „So unglaublich sind diese Geschichten gar nicht.“ Der Informatiker beschäftigt sich seit Jahren mit den Verbindungen zwischen Menschen und behauptet: „An sich sind solche Konstellationen gar nicht so unwahrscheinlich, dass zwei zufällig ausgewählte Personen über zwei Mittelspersonen miteinander verbunden werden können. Ich würde die Wahrscheinlichkeit dafür in Deutschland bei 10 Prozent ansiedeln.“
STV_KW17_WeltDorf2Das heißt also: Jeder zehnte Mensch in Deutschland, ist statistisch gesehen ein Bekannter von einem Bekannten von einem Bekannten von uns. Und durchschnittlich kenne jeder Mensch jeden anderen über sechs Ecken.
Was ist an dieser Theorie dran? stern TV will es wissen und wagt ein besonderes Experiment: Über wie viele Ecken kennen drei zufällig ausgewählte Menschen irgendwo aus Deutschland unseren Moderator Steffen Hallaschka? Live am Mittwochabend warf Publikumszuschauerin Vanessa aus Bochum drei Dartpfeile auf eine Deutschlandkarte: In den Postleitzahlengebiet 14715, in 92670 Windischeschenbach und in 34621 Frielendorf wird stern TV in den kommenden Wochen drei Personen willkürlich auswählen, die Steffen Hallaschka völlig unbekannt sind. Und dann wird das Verbindungs-Experiment starten – live in der Sendung.
ERKLÄRUNG Kleine Welt Phänomen
Halep stößt ins Viertelfinale vor
Simona Halep hat beim WTA-Sandplatzturnier in Stuttgart (LIVE im TV auf SPORT1) als erste Spielerin das Viertelfinale erreicht.
Die an Nummer vier gesetzte Rumänin benötigte für das 6:2, 6:3 gegen Barbora Strycova (Tschechien) 74 Minuten.
Die 25-jährige Halep, French-Open-Finalistin von 2014, trifft in der Runde der letzten acht am Freitag auf die Britin Johanna Konta (Nr. 6) oder Anastasija Senestova (Lettland).
Haleps bestes Abschneiden in Stuttgart war das Erreichen der Vorschlussrunde vor zwei Jahren. Damals hatte sie das Duell mit Caroline Wozniacki (Dänemark) verloren, die dann im Finale gegen Angelique Kerber den Kürzeren zog.
Die Kielerin hatte den Titel beim Heimspiel auch im vorherigen Jahr gewonnen.
Die zweimalige Major-Gewinnerin Kerber, in der Schwabenmetropole topgesetzt, bestreitet ihr Auftaktmatch am Donnerstag gegen Kristina Mladenovic aus Frankreich.
Prokops Pflichtspiel-Debüt LIVE auf SPORT1
Es ist das Pflichtspiel-Debüt für den neuen DHB-Bundestrainer Christian Prokop – im EM-Qualifikationsspiel wartet mit Slowenien, dem WM-Dritten, gleich eine enorm schwere Aufgabe auf das Handball-Nationalteam.
SPORT1 überträgt die Partie am Mittwoch, 3. Mai, ab 19.55 Uhr aus Lubiljana LIVE im TV auf SPORT1. Peter Kohl kommentiert. Für das DHB-Team geht es darum, nach dem erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation und zwei Siegen den Lauf weiter fortzusetzen.
Prokop fordert kühlen Kopf
„Für uns wird es eine große Herausforderung, unsere Stärken gegen Slowenien in Ljubljana durchzubringen und in der lautstarken Atmosphäre der Arena Stozice einen kühlen Kopf zu behalten“, erklärte Prokop vorab.
Da Slowenien als Gruppenzweiter Deutschland auf den Fersen ist, bekommt das Spiel eine zusätzliche Bedeutung. Die ersten beiden Teams der Vierergruppe qualifizieren sich direkt für die EM Anfang 2018 in Kroatien.
Prokop kann für die Spiele gegen Slowenien personell aus dem Vollen schöpfen: Lediglich Europameister Julius Kühn fehlt verletzt.
Fieber bis Husten – Wann Eltern mit ihrem Kind zum Arzt sollten
Ausschlag, Fieber oder ein fieser Husten – wenn Kinder solche Beschwerden bekommen, sind Eltern meist in Sorge. Eine wichtige Frage: Muss das Kind zum Arzt, oder wird es so wieder gesund? Experten geben Tipps.
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Streaming: EuGH erschwert illegales Streamen von Filmen
Der Europäische Gerichtshof stärkt Rechte von Urhebern: Eine niederländische Firma hatte Filme kostenlos zur Verfügung gestellt und war damit vor Gericht gescheitert.
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Chinesen rüsten auf: Erster Flugzeugträger «made in China»

China hat seinen ersten selbst entwickelten Flugzeugträger fertiggestellt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, verliess der mit roten Fahnen feierlich geschmückte Träger am Mittwoch sein Dock in der nordostchinesischen Hafenstadt Dalian.
Das Schiff, das bisher nur als «Typ 001A» bezeichnet wurde, ist nicht der erste Flugzeugträger des Landes. Bereits 1998 hatte China aus der Ukraine einen alten Träger aus Sowjetbeständen gekauft, modernisiert und 2012 unter dem Namen «Liaoning» in Dienst gestellt.
Der neue Träger sieht aus wie die «Liaoning», ist aber nach Medienberichten mit einer Länge von 315 Metern und einer Breite von 75 Metern etwas grösser. Auch soll das neue Schiff mehr Platz für Helikopter und Kampfjets bieten.
Fünf Jahre dauerten die Arbeiten an dem Schiff, das eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Knoten erreichen soll. Laut Militärexperten dürften jedoch noch einige Jahre vergehen, bis der neue Träger genügend Testfahrten absolviert hat, um auch offiziell in Dienst gestellt zu werden.
Aufrüstung in vollem Gange
Derweil arbeitet China weiter daran, seine Marine aufzurüsten. Das Land habe «ambitionierte Pläne», wie die staatliche Zeitung «Global Times» in dieser Woche berichtete. Der dritte Flugzeugträger ist demnach bereits in Shanghai in Bau und «viel höher entwickelt» als die beiden ersten Modelle.
Um «internationale Interessen und Territorien zu schützen», brauche China künftig jeweils zwei Flugzeugträgerverbände im Westpazifik und im Indischen Ozean, zitierte das Blatt den chinesischen Konteradmiral Yin Zhuo. Nötig seien dafür insgesamt «fünf bis sechs» Flugzeugträger.
China sollte in naher Zukunft auch etwa zehn Marine-Stützpunkte in befreundeten Ländern wie Pakistan errichten, sagte der Militärexperte Xu Guangyu. «Es ist zu hoffen, dass China auf jedem Kontinent Stützpunkte haben kann.» Am Ende würde das aber vom Kooperationswillen anderer Staaten abhängen.
Viele Nachbarn Chinas blicken mit Sorge auf die immer grössere Schlagkraft der chinesischen Marine. Mit Staaten wie Japan, Vietnam und den Philippinen streitet Peking im Ost- und Südchinesischen Meer seit vielen Jahren um Territorien und Inselgruppen.
Doch auch trotz der Aufrüstung Chinas dürfte sich in naher Zukunft an den Kräfteverhältnis auf den Weltmeeren nicht viel ändern. Während China nun zwei Schiffe besitzt, auf denen Flugzeuge starten und landen können, verfügen die USA mit zehn Flugzeugträgern über die unangefochten grösste Seemacht der Welt. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres eine «historische Steigerung» des Militärbudgets angekündigt.
Das denkt Harrison Ford über den neuen Han Solo-Darsteller

Bei der kürzlich abgehaltenen Star Wars Celebration in Orlando stand natürlich alles im Zeichen von Star Wars 8: Die letzten Jedi. Doch auch darüber hinaus ist der Weg der weit, weit entfernten Galaxis zumindest für zwei weitere Wege vorgezeichnet. Dazu zählt auch der noch namenlose Han-Solo-Film, der vor Star Wars: Episode 4 Eine neue Hoffnung angesiedelt ist.
Erstes Bild zum Han-Solo-Film ist ein Witz für echte Fans
Auf dem wichtigsten Star Wars-Event des Jahres durfte die alte Garde nicht fehlen und neben Schöpfer George Lucas gab sich ebenfalls Harrison Ford die Ehre. Der wurde bei einem gemeinsamen Auftritt mit Lucas auf den kommenden Han-Solo-Film angesprochen und wenig überraschend gefragt, ob er ihn sich ansehen werde und was er von seinem Nachfolger halte.
Harrison Ford ist begeistert vom neuen Han Solo Alden Ehrenreich

Zunächst bestätigte Harrison Ford, dass er den Film nicht verpassen wird und ihn diesmal aus der Sicht eines Fans begutachtet, wobei es für ihn als Original-Solo wohl dennoch merkwürdig wird, jemand anderen in der Rolle zu sehen. Für seinen Erben, mit dem er sich schon getroffen hat, hatte Ford anschließend lediglich lobende Worte übrig. Er halte Alden Ehrenreich für einen wundervollen Jungen und einen sehr guten Schauspieler, wie er den Fans mitteilte, weswegen er mit der Wahl äußerst zufrieden ist.
Ob die Zuschauer ebenfalls derart positiv über den neuen Han Solo denken, erfahren wir wohl frühestens ab dem 24. Mai 2018, wenn der Han-Solo-Film bei uns in Deutschland startet. Die Inszenierung übernehmen die beiden The Lego Movie-Regisseur Phil Lord und Chris Miller. Neben Han Solo wurde auch die Rolle des Lando Calrissian neu besetzt, diese übernimmt nun Community-Star Donald Glover.
Dockin D Fine im Test: Mini-Hifi-Anlage mit 10h-Akku
Mit diesem Test zum Dockin D Fine freuen wir uns heute ganz besonders euch unseren neusten Liebling der Firma Dockin vorzustellen. Mit dem Dockin D Solid haben wir uns bereits vergangenes Jahr positiv mit der Marke vertraut machen dürfen – jetzt haben wir das große Flaggschiff des Herstellers im Test und sind von diesem Bluetooth-Lautsprecher schlichtweg begeistert. Wieso wir vom Dockin D Fine überzeugt sind, was er euch genau zu bieten hat und wieso wir im Titel von einer „Mini-Hifi-Anlage“ sprechen, sagen wir euch im folgenden Review.

Mit dem D Fine fährt Dockin scharfe Geschütze auf und bringt einen mobilen Zwei-Wege-Stereo-Lautsprecher mit 50 Watt auf den Markt, der mit herausragendem Klang bei jeder Lautstärke überzeugen soll. Dockin spricht selbst von einer hervorragenden Bassleistung, detaillierten Mitten und klaren Höhen. Aufgrund der durchaus positiven Beschreibung des Produkts und den einzigartigen Leistungsdaten von satten 50 Watt bei einem mobilen Bluetooth-Lautsprecher, wollten wir uns nun selbst ein Bild vom Dockin D Fine machen.
Erster Blickkontakt mit dem Dockin D Fine
Geliefert wird der Bluetooth-Lautsprecher in einem länglichen Karton, der den Lautsprecher selbst, das Ladekabel, eine Transporttasche sowie 3,5mm Klinken-Verbindungskabel beinhaltet. Herausgenommen waren der Speaker und das Zubehör schnell und jetzt fällt auch schon das vergleichsweise hohe Gewicht auf, das der Lautsprecher mit sich bringt. Insgesamt kommt der D Fine nämlich auf 1.930 Gramm. Geschuldet ist dies in erster Linie den verbauten Membranen, nämlich sechs an der Zahl, und dem massiven Gehäuse. Das Gesamtbild wirkt durch das Gewicht sehr wertig, robust und massiv. Bei den Abmessungen einigt sich die Dockin-Herstellerseite auf 285mm x 100mm x 103mm.


Im nächsten Schritt haben wir uns dem Ganzen in haptischer und visueller Form angenommen. Das Design des Dockin D Fine ist sehr schlicht gehalten, gefällt jedoch auf den ersten Blick. Durch das zeitlose Aussehen ist der Lautsprecher sowohl drinnen als auch draußen gut aufgehoben und macht in jedem Raum des Hauses eine gute Figur. Auf der Front blickt man auf das formschöne Dockin-Logo, welches auf einem großen Lautsprechergitter sitzt. Auf der Rückseite sieht der Speaker identisch aus, lediglich das Logo fehlt. Seitlich grenzt jeweils ein Polycarbonat-Rahmen in Metalloptik die gummierten Seitenflächen ab, wobei rechts eine Gummiklappe Ein- und Ausgänge freigibt. Die Verarbeitung ist durchweg solide und zufriedenstellend.
Die Anschlüsse am Dockin D Fine sind einfach, aber nützlich gehalten. Von rechts nach links findet man einen USB-Output vor, um Smartphone und Tablet zu laden sowie einen Ladeeingang, um den Speaker mit frischer Energie zu versorgen. Daneben sieht man einen 3,5mm Klinkenanschluss und ganz links einen „Service“-Port, um den Lautsprecher bei Bedarf und Aktualisierung des Herstellers mit einem Update versorgen zu können.


Anschlüsse des Dockin D Fine und Größenvergleich mit iPhone 6s (Bild: gadget-rausch.de)
Während die Unterseite des Bluetooth-Lautsprechers mit dem Produktnamen-Aufdruck und den zwei gummierten Anti-Rutsch-Streifen wenig spektakulär ist, zeigt die Oberseite die Steuereinheit. Auch die Oberseite ist sehr schlicht gehalten, bietet dem Nutzer aber in intuitiver Form alles was er braucht. Neben der Lautstärke- und Wiedergaberegulierung blickt man ebenso auf den Power-Button, der den D Fine durch langes Halten ein- und wieder ausschaltet. Gekoppelt war der Speaker schnell und unkompliziert via Bluetooth mit dem Smartphone.
6.000mAh Akku und sechs Membrane
Bevor wir nun zum Klang des Lautsprechers kommen möchten wir euch noch einen Einblick in die sehr vielversprechenden Leistungsdaten des D Fine von Dockin geben. So arbeitet der Speaker nicht nur mit Bluetooth 4.0+EDR, sondern ist auch noch spritzwasser- und staubgeschützt, nach dem IP55 Standard. Der integrierte Akku ist mit 6.600mAh angegeben, was sich nicht nur viel anhört, sondern auch viel ist! Der Lautsprecher fungiert auch als Powerbank für Smartphones und Tablets – schafft mit einer vollen Akkuladung aber auch bis zu 10 Stunden Wiedergabezeit. Wir kamen in unserem Test immer auf mindestens 11 Stunden, waren also in diesem Punkt schon mal sehr zufrieden gestellt.

50 Watt bringt der Dockin D Fine auf die Ohren des Nutzers. Mit dieser Angabe hat uns der Lautsprecher früh als potenzieller Käufer an Land gezogen, da wir bisher maximal 20 bzw. 30 Watt Lautsprecher getestet hatten, die mobil via Akku betrieben werden konnten. Zwei Mitteltöner und zwei Tweeter prägen die Vorderseite, während zwei längliche, große passive Bassmembrane die Rückseite ausmachen. Die Frage ist nur, ob die sechs verbauten Membrane und der Verstärker mit der Leistung umgehen können; doch auch das war schnell geklärt und bringt uns zum nächsten Kapitel dieses Reviews: Der Klang.
Klangbild des D Fine
Dockin beschreibt den Klang des D Fine als den einer echten Hifi-Anlage. Wir blicken solchen Werbetexten fast immer skeptisch entgegen und waren auch beim Dockin D Fine etwas zögerlich. Als er dann vor uns stand strahlte er schon eine gewisse Power aus, was wahrscheinlich dem robusten Design und dem vergleichsweise hohen Gewicht geschuldet war. Eingeschaltet und verbunden war der Lautsprecher flott und schon konnten die ersten Musikstücke abgespielt werden. Wir drehten zuerst die Lautstärke des Speakers auf sein Maximum, um die Endlautstärke nur mit dem Smartphone regeln zu können und spielten die ersten Lieder ab.
Hip Hop, Dance, Tropical und Rap sind die ersten Genres, die über den Lautsprecher ausgegeben wurden – wir waren und sind noch begeistert! Der Klang des Lautsprechers ist sehr voluminös und dennoch fein aufgelöst. Die passiven Bassmembranen leisten gute Arbeit und schwingen sogar bei geringer Lautstärke gut mit, was tiefe Frequenzen auch bei leiser und ruhiger Musik erlaubt. Alle Instrumente waren klar herauszuhören und definierten sich durch ihre speziellen Eigenschaften. Was uns im Test des Dockin D Fine noch mehr begeistert hat waren die detaillierten Bässe, die sowohl kräftig und druckvoll rüberkamen, aber trotzdem genug Raum und Volumen behielten – ganz egal in welcher Musikrichtung.

Auch auf Volllast noch hervorragender Sound
Natürlich haben wir den D Fine auch an seine Grenzen bringen wollen, da ja schließlich auch 50 Watt irgendwann zu kämpfen haben. Doch die Maximallautstärke sorgte für verblüffte und erstaunte Gesichter. Der Lautsprecher spielt so druckvoll wie eine vollwertige Hifi-Anlage und bietet eben nicht nur Volumen und Bass – was die meisten Hersteller anstreben – sondern auch hohe Detailtreue in den Höhen und Mitten. Das Klangbild wirkt sehr ausgewogen, natürlich und druckvoll. Für uns ist der Dockin D Fine in dieser Preisklasse der aktuell beste Lautsprecher auf dem Markt.
Der Dockin D Fine ist ein Outdoor-tauglicher Bluetooth-Lautsprecher auf Hifi-Niveau und ist mehr als konkurrenzfähig mit anderen aktuell auf dem Markt erhältlichen Spitzenprodukten von großen Herstellern wie Bose und JBL, die oft das Doppelte kosten. Wer für draußen oder drinnen noch die passende Anlage sucht und viel Wert auf Verarbeitung, Klang und ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis legt, der ist mit dem Dockin D Fine für 139,95 Euro goldrichtig. Von uns erhält der Lautsprecher eine volle Kaufempfehlung.
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Silverstone-Analyse: Warum war das LMP1-Duell so eng?
Kazuki Nakajima, Anthony Davidson und Sebastien Buemi haben den Saisonauftakt 2017 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Silverstone gewonnen. Das Toyota-Trio setzte sich in einem unerwartet engen Rennen um den Sieg mit einem Vorsprung von nur 6,173 Sekunden gegen Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley (Porsche) durch. Im Qualifying hatte sich eine klare Dominanz der Japaner abgezeichnet, aber im Rennen war der Vorsprung des neuen TS050 nur noch minimal.
In der Zeitenjagd am Samstag hatte Toyota ein Polster von über einer Sekunde auf die beiden Porsche 919 gehabt, im Renntrimm schmolz der Abstand auf nur noch rund 0,5 Sekunden pro Runde. Der große Unterschied im Qualifying dürfte von den unterschiedlichen Aeropaketen kommen. Während Toyota in optimaler Silverstone-Konfiguration mit viel Abtrieb die Reifen schnell ins Arbeitsfenster bekam, gelang dies Porsche mit dem Low-Downforce-Paket nicht. Man hatte schlichtweg auf kurzen Runs zu wenig Grip.
Im 6-Stunden-Rennen am Sonntag relativierte sich dieser Nachteil, denn über die Distanz konnten die 919 die Michelins gut auf Temperatur halten. Zudem hatte man Glück mit Reifenwahl, Safety-Car-Phase und Full-Course-Yellow. Ausgerechnet der Crash von Toyota-Neuzugang Jose-Maria Lopez spielte den Deutschen in die Karten. Die Tatsache, dass der Argentinier den arg lädierten TS050 an die Box fahren sollte, sorgte für eine lange Gelbphase, die Porsche gerade recht kam.
Longruntempo: Mehr Schwankungen bei Toyota
All diese Umstände führten dazu, dass Brendon Hartley (Porsche #2) nach 179 Runden im Anschluss an die letzten Boxenstopps in Führung gehen konnte. Mit rund sechs Sekunden Vorsprung ging der Neuseeländer in den Schlussstint. Aber dieses Polster war schnell verflogen. Sebastien Buemi konnte sich auf frischeren Reifen entschlossen vorbeikämpfen und schließlich den Sieg sichern. „Ein verdienter Sieg für Toyota, aber deren Vorsprung war wirklich nur noch minimal“, wundert sich Hartley.
Im Vergleich der schnellsten Rennrunden lag Toyota nicht einmal mehr eine Sekunde vor Porsche, bei der Betrachtung der Durchschnittszeiten der Stints fällt der Unterschied noch erheblich geringer aus. In seinem Doppelstint zwischen den Runden 100 und 150 schlug Earl Bamber ein über weite Strecken extrem konstantes Tempo an, die Rundenzeiten bewegten sich mit nur ganz wenigen Ausreißern stets um einen Wert von 1:41.5 Minuten.
Der später siegreiche Toyota machte in genau jener Phase keinen Boden gut. Anthony Davidson und Kazuki Nakajima fuhren im Schnitt ein ganz ähnliches Tempo, hatten bei ihren Fahrten aber erheblich größere Schwankungen in den Rundenzeiten. In guten Phasen konnte man unter der Marke von 1:41 Minuten fahren, in schlechteren Umläufen brauchte man teils bis zu zweieinhalb Sekunden mehr. Vor allem im Überrundungsverkehr konnte Toyota den höheren Abtrieb nicht wirklich nutzen.
„Insgesamt war es schon etwas beängstigend im Rennen, denn wir hatten fest damit gerechnet, einen größeren Vorsprung auf Porsche zu haben“, bilanziert Sebastien Buemi. „Als das Safety-Car herauskam, war all unsere Arbeit für die Katz. Nur dadurch konnte sich ein solch spannendes Finale ergeben. Gut für die Fans, aber ganz schon nervig für uns“, sagt Anthony Davidson. Der nach rund einer Stunde reparierte Toyota #7 wurde von der Endurance-Kommission aus der Wertung genommen, sodass Porsche in der Herstellerwertung mit einem soliden Vorsprung in das kommende Rennen in Spa geht.
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