Seite 436

Olic erwartet HSV in der Relegation

0

Wenige Spieler kennen den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg besser als Ivica Olic – schließlich hat der Stürmer des TSV 1860 München bereits für beide Klubs gespielt.

Seine beiden Ex-Klubs werden am Samstag im direkten Duell ausfechten, wer den Klassenerhalt sichert und wer in die Relegation muss.

Olic hat dabei einen klaren Favoriten. „Die Qualität der Einzelspieler spricht für Wolfsburg. Der VfL wird Fußball spielen wollen und versuchen, mindestens ein Tor zu erzielen. Nach meinem Gefühl wird Wolfsburg diesen einen Punkt, den sie zur Rettung brauchen, holen“, sagte der 37-Jährige der Bild.

Auch der Trainer spricht nach Meinung von Olic für die Wölfe: „Trainer Andries Jonker ist ein echter Fuchs, der sehr gute Lehrmeister hatte. Und er hat unglaublich viel Erfahrung.“

Olic hatte bereits bei seiner Zeit bei Bayern München unter Jonker trainiert, als der Niederländer noch Co-Trainer von Louis van Gaal war.

Beim Hamburger SV bereiten Olic zwar „die vielen angeschlagenen Säulen des Teams Sorgen“, doch chancenlos ist der HSV für ihn nicht.

„Sie agierten gerade in der Rückrunde zu Hause gegen spielerisch starke Teams, wie es auch der VfL ist, beeindruckend erfolgreich. Zudem ist die Erfahrung des ganzen Vereins aus den letzten vier Jahren Abstiegskampf eine Hilfe“, sagte Olic.

Der Kroate steht in der zweiten Liga selbst mit 1860 unter Druck. Gegen Heidenheim wollen die Löwen unbedingt siegen, sonst könnte auf sie ebenfalls der Gang in die Relegation warten.

Read more on Source

Brasilien: Ermittlung gegen Temer schockt Brasilien

0

Keine Schönwetter-Demonstranten: Protest gegen den brasilianischen Präsidenten Michel Temer.

Brasília – Nachdem das oberste Gericht Brasilien Ermittlungen gegen Präsident Michel Temer genehmigt hat, ist es am Donnerstag im ganzen Land zu Massendemonstrationen gekommen. Temer will aber nicht zurücktreten.

Nach Enthüllungen um Schweigegeldzahlungen und eine Behinderung von Justizermittlungen in einem Korruptionsskandal bangt der Präsident um sein Amt. Zwar sagte Temer nach mehreren Krisensitzungen in Brasilia, er habe das Schweigen von niemandem erkauft. Aber mehrere Minister kündigten die Gefolgschaft, der Oberste Gerichtshof ermittelt gegen ihn und es gibt mehrere Anträge für ein Amtsenthebungsverfahren.

Im ganzen Land forderten hunderttausende Demonstranten Temers Rücktritt. In Rio de Janeiro kam es zu schweren Ausschreitungen. Die Börse in São Paulo brach zeitweise um über zehn Prozent ein, erstmals seit 2008 musste der Handel ausgesetzt werden. Der Dollar gewann stark an Wert im Vergleich zur Landeswährung Real.

Das politische Beben trifft die neuntgrösste Volkswirtschaft der Welt in einer Phase, als man langsam aus der bisher tiefsten Rezession wieder herauskommt. Nun droht eine wochen- oder monatelange Lähmung mit vielen Ermittlungen.

Temer stolperte über einen Mitschnitt eines Treffens mit einem Unternehmer. Dieser machte einen Mitschnitt, der nun den Medien zugespielt wurde. Anfang März traf sich der 76-Jährige mit Joesley Batista – ihm gehört der grösste Fleischkonzern der Welt, JBS.

Gegen JBS wird auch in dem Skandal ermittelt. Temer soll grünes Licht gegeben haben, den inhaftierten Ex-Parlamentspräsidenten Eduardo Cunha mit Geldzahlungen zum Schweigen zu bringen. «Man muss das aufrechterhalten, ok?», fragt er im Mitschnitt und betont, es dürfe nicht nach einer Behinderung der Justizarbeit aussehen. Aber zugleich geht keine Aufforderung Temers daraus hervor, Geld zu zahlen, aber er scheint das Ganze zu billigen.

Cunha war im vergangenen Jahr der Annahme von Schmiergeldern in Millionenhöhe überführt worden, sitzt im Gefängnis und hat viel brisantes Wissen über den ganzen Skandal.

Batista, der sich inzwischen in New York befinden soll, hatte die Aufnahmen einem Richter am Obersten Gerichtshof überreicht. Viele Unternehmer in dem Skandal versuchen durch eine Zusammenarbeit mit der Justiz für sie strafmildernde «Deals» auszuhandeln. In einem Brief teilte Batista mit, es gehe darum, die staatliche Korruption zu besiegen.

Mehrere Minister erklärten ihren Rücktritt – nun kommt es darauf an, ob der wichtigste Koalitionspartner, die Sozialdemokraten (PSDB), in der Regierung bleibt. Temers Ablehnung eines Rücktritts erfolgte, bevor das ganze Land Kenntnis von den Aufnahmen erlangte.

Tritt er nicht zurück, scheint ein weiteres Amtsenthebungsverfahren unausweichlich. Temer war erst von einem Jahr als Vizepräsident von Dilma Rousseff an die Macht gekommen. Er hatte mit ihr gebrochen, ein Bündnis mit der Opposition geschmiedet und so die nötigen Mehrheiten für die umstrittene Absetzung der linken Politikerin erreicht.

Zusätzlich belastend waren Filmaufnahmen, auf denen der Abgeordnete Rodrigo Rocha Loures von Temers Partei der demokratischen Bewegung (PMDB) einen Geldkoffer mit 500'000 Reais (rund 160'000 Franken) entgegennahm – er soll mit dem Lösen der Cunha-Angelegenheit beauftragt worden sein. Das Geld soll von Batista stammen. Loures droht eine Haftstrafe.

Kommentatoren sprachen von einer «Atombombe». Temers Beliebtheit war zuletzt auf neun Prozent gesunken. Nach Umfragen gilt bei Neuwahlen Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva von der Arbeiterpartei als Favorit – aber auch gegen ihn laufen Korruptionsermittlungen.

Read more on Source

Düsseldorf nähert sich dem „Mythos Tour de France“

0

Zum Grand Départ in Düsseldorf präsentiert das NRW-Forum ab morgen mit „Mythos Tour de France“ eine internationale Gruppenausstellung mit Fotografie-Legenden.
Read more on Source

Datenklau durch Fake-Apps: So ungeschützt sind Ihre Fotos und Videos in Whatsapp

0

Für Elizabeth Segarra war es ein Schock, als Tobias Schrödel bei ihr zu Hause klingelte und die 23-Jährige mit Bildern ihres kleinen Sohnes konfrontierte. Der ihr völlig fremde Mann war im Besitz der Bilder, weil er sich Zugriff auf den WhatsApp-Speicher der jungen Mutter verschafft hatte. Unser stern TV-Experte Tobias Schrödel will damit zeigen: So wie viele andere WhatsApp-Nutzer wägte auch Elizabeth Segarra sich und ihre Daten in Sicherheit. Immerhin werden sie über den Messenger-Dienst mittlerweile doch hochverschlüsselt versendet.

Bei WhatsApp auf Android-Handys gibt es dennoch eine undichte Stelle: „Sobald die Dateien – wie Bilder, Videos, Dokumente und Sprachnachrichten – auf dem Android-Smartphone gespeichert werden, sind sie unverschlüsselt“, erklärt Tobias Schrödel. Und diese unverschlüsselten Fotos oder Videos können auch von anderen Apps benutzt werden, wenn sie die Berechtigung dafür bekommen. Bildbearbeitungs-Apps beispielsweise erlauben wir das natürlich, eben allen Apps, die mit den entsprechenden Dateien arbeiten. Doch aufgepasst! Auch Betrüger verschaffen sich Zugriff auf die Dateien. Durch so genannte Fake-Apps. „Fake Apps gaukeln einem vor, von irgendeinem bekannten Hersteller oder ein bekanntes Spiel zu sein“, erklärt der IT-Experte. „In Wahrheit sind sie aber von Betrügern programmiert worden, die dann Daten klauen oder teure 0900-Nummern anrufen und den ahnungslosen Nutzer so abzocken.“

dm-Produkt-Tester-App entpuppt sich als betrügerische Abzocke

Josefine Vondenhoff wurde Opfer einer solchen Fake-App. Sie stieß bei Facebook auf eine vermeintliche App der Drogeriemarkt-Kette dm. Die Werbung versprach ihr kostenlose Produkttests. Die 35-Jährige sollte sich über einen Link auf der dazugehörigen Website die App herunterladen und auf dem Handy installieren. „Ich habe mir dabei nichts gedacht, weil ich auch das dm-Logo sehen konnte. Die Seite sah seriös aus, man konnte die Markenlogos sehen – das sah für mich absolut schlüssig aus“, erzählt Josefine Vondenhoff.
Für Tobias Schrödel ist diese nachgebaute dm-Produkttester-Website ein Beispiel dafür, mit welcher Dreistigkeit die Betrüger heutzutage Internetseiten kopieren oder imitieren. „Bei der dm-Fake App hat tatsächlich jemand die eigentlich originale Produkttester-Seite von dm sehr, sehr gut nachgebaut, indem er sich ganz viele Bilder und auch Texte dort geklaut hat.“

Josefine Vondenhoff ahnte nicht, dass die Drogeriekette ihren Produkttester-Service, den es ja tatsächlich gibt, gar nicht als App anbietet. Die Folge: Über versteckte Funktionen der App kauften die Betrüger in ihrem Namen im Internet ein. „Ich habe mit meinem 60 Euro-Schaden noch sehr viel Glück gehabt“, sagt die 35-Jährige. Sie habe von anderen gehört, die über dieselbe Fake-App 500 Euro oder mehr verloren haben. Josefine Vondenhoff hat die App umgehend von ihrem Handy gelöscht.

INFO dm Produkttester Fake-App

Fake-Apps kommen zu einfach in Umlauf

Immer wieder tauchen solche Fake-Apps auf – sowohl auf Internetseiten, als auch – in seltenen Fällen – in den offiziellen App-Stores. Wie im Fall von Josefine Vondenhoff wollen die Betrüger entweder direkt Geld machen, oder aber sensible Daten klauen. In Deutschland werden jedes Jahr milliardenfach Apps geladen, jeder Smartphone-Nutzer hat durchschnittlich 33 Apps auf seinem Smartphone. Für Kriminelle ist das mittlerweile ein riesen Markt, weiß auch Tobias Schrödel: „Da das Programmieren und Einstellen von Apps keine große Hürde ist, passiert sowas tagtäglich und man findet immer wieder neue Fake-Apps und Leute, die drauf reinfallen.“

Datenpanne Whatsapp 20.13hDer IT-Experte hat für stern TV einen Test gemacht und selbst eine App mit dem Namen „Partys München“ programmiert. Was die App noch brauchte, waren Downloads und positive Bewertungen, die Schrödel einfach für je 34 Cent kaufen konnte. So gehen nämlich auch Betrüger vor. Und auch bei unserer „Partys München“-App stieg die Downloadzahl daraufhin. Was nicht auffiel: Die neuen Nutzer, die die positiven Bewertungen abgegeben haben sollen,  stammten aus Indien. Mit Partys in München haben die wohl eher nichts zu tun. Und Tobias Schrödel ging – wie viele Betrüger – noch weiter: „Weil eine neu programmierte App natürlich nicht automatisch zehntausende Downloads bekommt, mussten wir sie pushen, indem wir auf Facebook einfach Werbung geschaltet haben. Das führte dazu, dass plötzlich wirklich viele Leute unsere App geladen haben.“

Die Fake-App „Partys München“ nutzte die beschriebene Sicherheitslücke bei WhatApp auf Geräten mit Android-Betriebssystem. Dadurch kämen nicht nur Kriminelle, sondern auch Tobias Schrödel an sensible Daten im Speicher, weil die Nutzer der App bei der Installation sorglos die Berechtigung erteilt haben.

INFO Das ist das Problem mit dem WhatsApp Speicher

Dank der vielen User, die die Fake-App von Tobias Schrödel installiert haben, wäre es ein Leichtes, unzählige, sehr persönliche Fotos und Videos aus dem WhatsApp-Speicher abzugreifen. Eine der Nutzerinnen von „Partys München“ war – wie schon verraten – Elizabeth Segarra. Die 23-Jährige war von seinem Besuch mehr als überrascht. „Das sind Bilder von meinem Sohn“, so die Frau schockiert. „Also habe ich ihn einer Gefahr ausgesetzt.“
Die Fake-App hatte nicht nur die Bilder aus dem WhatsApp-Speicher übertragen, sondern dem IT-Experten auch Elizabeth Segarras Telefonnummer und Adresse. Die Mutter hatte bei der Installation der App die Berechtigung erteilt auf sämtliche Inhalte ihres Handys zugreifen zu dürfen. „Und weil das bei jeder App kommt, klicken viele Leute einfach weiter-weiter-weiter. Doch das ist ein großer Fehler“, warnt Tobias Schrödel. „Es lohnt sich, genau zu hinzugucken – und  zu überlegen, ob diese spezielle App mit ihrer Funktion überhaupt die Berechtigungen braucht, die sie haben will.“

Wie kann man sich konkret schützen?

Tipp 1: Dateien aus WhatsApp nicht mehr automatisch speichern

Wer als Android-Nutzer sichergehen will, dass im Speicher keine allzu privaten, sensiblen Dateien, Fotos oder Videos automatisch landen, kann in den Einstellungen die Funktion „automatisch laden“ deaktivieren. Allerdings werden empfangene Fotos und Videos dann bei WhatsApp auch nicht mehr als Vorschau angezeigt. Lediglich, dass etwas angekommen ist. Die Entscheidung, ob etwas gespeichert werden soll, kann man aber auch im Nachhinein fällen. Sie können die Dateien mit einem Fingerklick herunterladen und begutachten. Wenn Sie dann feststellen, dass das Bild „problematisch“ ist, können Sie es aus der Timeline in WhatsApp löschen – dann ist es sowohl aus der Foto-App gelöscht, als auch in dem vermeintlich ungeschützten WhatsApp-Medienverzeichnis.

Tipp 2: Alle Apps auf Zugriffsrechte überprüfen

Am Wichtigsten ist es, bei der Installation (und auch im Nachhinein) zu überprüfen: Welchen Berechtigungen muss ich bei dieser App zustimmen. Sobald Sie die Berechtigung „auf Speicher zugreifen“ bestätigen, darf die App die ungeschützten Dateien, Fotos und Videos auf Ihrer Speicherkarte benutzen. Das machen sich vor allem Fake-Apps zunutze.

Antworten von unserem Sicherheitsexperten Tobias Schrödel auf die wichtigsten Fragen

Was sind Fake-Apps?

Fake-Apps tarnen sich meist, indem sie vermeintlich attraktive Funktionen bieten oder so tun, als ob sie von seriösen, beliebten Marken oder Spieleherstellern stammen. In Wirklichkeit bieten sie aber kaum oder gar keine Funktionen. Stattdessen wollen sie Daten vom Handy des Nutzers ziehen. Oder sie kosten etwas, schließen unbemerkt teure Abos per SMS ab – und spülen den Betrügern so Geld in die Kasse. „Fake Apps gaukeln einem vor, von irgendeinem bekannten Hersteller zu sein oder ein bekanntes Spiel zu sein“, so Tobias Schrödel. „In Wahrheit sind sie aber von Betrügern programmiert worden, die dann Daten klauen oder teure 0900-Nummern anrufen und den ahnungslosen Nutzer so abzocken.“

Die offiziellen App-Stores sind darauf bedacht, Fake-Apps früh zu erkennen und zu eliminieren. Insbesondere wenn Markenrechte verletzt werden. Deshalb kursieren Fake-Apps meist als direkte Download-Links im Internet, über Werbung oder in den sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook. Fake-Apps gibt es hauptsächlich für Android.

Woran erkenne ich Fake-Apps?

Wer nachdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die betreffende App über die Website und nicht über einen App-Store heruntergeladen werden soll, „da müssen die Alarmglocken angehen“, sagt Tobias Schrödel.

Man solle stets hinterfragen, aus welcher Quelle eine App kommt. Wer ist der Anbieter? Gibt es sie auch im App-Store? Und ist sie dort schon seit längerer Zeit, nicht erst seit Kurzem? Gibt es schon mehrere Bewertungen aus einem längeren Zeitraum, oder nur wenige aus den letzten Tagen, die von ähnlich klingenden Accounts verfasst wurden und gefakt sein könnten? Tobias Schrödel räumt aber auch ein: „Manche Angriffe von Fake-Apps sind geradezu grandios programmiert und schauen so echt aus, dass es für Laien  wirklich schwierig ist, sie zu erkennen und alles richtig zu machen.“

Wie schütze ich mich vor einem Datenklau von Fake-Apps?
„Bei jeder App muss man bestätigen, welche Berechtigungen sie hat. Weil das bei jeder App mehrmals kommt, klicken viele Leute einfach weiter-weiter-weiter. Doch das ist ein großer Fehler. Es lohnt sich, genau zu hinzugucken – und  zu überlegen, ob diese App mit ihrer Funktion überhaupt die Berechtigungen braucht, die sie haben will. Wenn beispielsweise eine Taschenlampen-App, die nur das Kameralicht in eine Taschenlampenfunktion wandelt, außerdem noch auf mein Telefonbuch und anderes zugreifen, dann muss man sich fragen, ob das sinnvoll ist“, so Schrödel. Fake-Apps arbeiten mit dem Wissen, dass Nutzer allen möglichen Berechtigungen zustimmen, nur um schnell weiterzukommen.  

Was, wenn ich bereits eine Fake-App auf dem Handy habe?

„Leider gibt es bei einigen Fake-Apps nicht den naheliegenden Weg, sie einfach zu löschen“, sagt Tobias Schrödel. „Das hängt immer davon ab, wie sich die App im System eingenistet hat. Ich rate dazu, im das Problem oder den App-Namen in eine Suchmaschine einzugeben. Oft waren schon andere Nutzer betroffen und es gibt Anleitungen, wie man die jeweilige Fake-App wieder loswird. Im schlimmsten Fall muss man das Handy auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Ich rate aber grundsätzlich dazu: Wer sich gerne Apps runterlädt und ausprobiert, sollte die, die einem nicht gefallen oder nicht das bieten, was man sich erhofft hat, gleich wieder löschen. Sie sollten nicht als „Karteileichen“ weiter auf dem Handy verbleiben. Was nämlich noch auf dem Handy drauf ist, läuft auch noch!“

Warum werden die Dateien bei WhatsApp ungeschützt gespeichert?

Die Nachrichten und Anrufe können seit Einführung der so genannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung 2016 bei WhatsApp nur noch von Sender und Empfänger entschlüsselt und gelesen werden. Doch für Android-Nutzer gibt es weiterhin diese Unsicherheit: Empfangene Dateien werden automatisch entschlüsselt in einem ungeschützten Speicher auf der SD-Karte des Handys abgelegt.
Das Problem wäre gelöst, wenn WhatsApp dafür sorgen würde, dass die Mediendaten beim Speichern auf der SD-Karte des Smartphones verschlüsselt werden oder in einem geschützten Bereich der WhatsApp-App gespeichert würden. Doch WhatsApp lehnt das ab, weil es für die Nutzer unpraktisch wäre. Sie müssten nämlich beim Zugriff auf ihre Fotos oder Videos ein zusätzliches Passwort eingeben.  „Für die Programmierer sollte das eigentlich kein Problem sein, die Daten verschlüsselt abspeichern zu lassen. In der heutigen Zeit gehört das nachgebessert“, sagt Tobias Schrödel dazu. „Und ich hoffe, dass WhatsApp das auch bald tut.“

Read more on Source

„Fühle mich nicht wohl“ – Kerber völlig von der Rolle

0

Deutschlands Tennis-Star Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Rom den Einzug ins Achtelfinale verpasst.

Nach ihrem Freilos in der ersten Runde verlor die seit Wochen formschwache Weltranglistenerste ihr Auftaktmatch gegen die Qualifikantin Anett Kontaveit aus Estland in nur 56 Minuten mit 4:6, 0:6. Es war Kerbers erstes Duell mit der Nummer 68 der Welt.

Kerber: „Bin kein Sandplatzspezialist“

„Jeder weiß, dass ich kein Sandplatz-Spezialist bin, ich fühle mich auf dieser Oberfläche nicht wohl“, sagte Kerber nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: „Letztes Jahr habe ich hier auch nicht gut gespielt, und ich hatte ein tolles Jahr. Aber die letzten Wochen habe ich nicht gut gespielt.“

Kerber, die am Montag auf Platz eins der Weltrangliste zurückgekehrt war, war aufgrund einer Oberschenkelverletzung mit Verspätung in Rom angereist.

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin hatte die Blessur in der vergangenen Woche im Achtelfinale von Madrid erlitten, nach einer MRT-Untersuchung und weiteren Behandlungen aber Entwarnung gegeben. „Ich habe Glück, es ist nichts Gravierendes“, sagte die 29-Jährige auf einer Pressekonferenz am Montag.

Zwei Deutsche im Achtelfinale

Julia Görges und Mona Barthel zogen derweil in die Runde der letzten 16 ein. Görges erkämpfte gegen die frühere Weltranglistenerste Jelena Jankovic (Serbien) einen 2:6, 7:6 (7:2), 6:1-Sieg. Nächste Gegnerin für die Nummer 45 der Welt ist French-Open-Siegerin Garbine Muguruza (Spanien/Nr. 3) oder Qualifikantin Jelena Ostapenko (Lettland).

Barthel setzte sich in ihrem Zweitrundenmatch gegen die chinesische Qualifikantin Wang Qiang 6:3, 6:4 durch und trifft nun bei dem mit 2,8 Millionen Euro dotierten Sandplatzturnier auf Jelina Switolina (Ukraine/Nr. 8).

Wie Kerber ausgeschieden ist indes Laura Siegemund. Die Stuttgart-Siegerin unterlag der Weltranglistenvierten Simona Halep aus Rumänien 4:6, 4:6.

Read more on Source

Melsungen schnappt sich Bad Boy Kühn

0

MT Melsungen hat einen wichtigen Transfer vollzogen und zur kommenden Saison Nationalspieler Julius Kühn (24) vom Ligakonkurrenten VfL Gummersbach verpflichtet. Das teilten beide Klubs am Mittwoch mit. Der linke Rückraumspieler erhält einen Dreijahresvertrag. In Gummersbach besaß Kühn noch einen bis 2018 gültigen Kontrakt.

„Diesen Transfer kann man getrost als Coup bezeichnen“, sagte MT-Vorstand Axel Geerken: „Es freut uns sehr, dass wir Julius Kühn schon ein Jahr früher als ursprünglich geplant bei uns begrüßen dürfen. Das ist nicht zuletzt dem Spieler selbst zu verdanken, der sich finanziell an den Ablösemodalitäten beteiligt.“

Kühn, der momentan noch aufgrund eines Innenbandanrisses im Knie ausfällt, war 2014 nach Gummersbach gewechselt. 2016 wurde er als Nachrücker im laufenden Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft Europameister und holte im August des Jahres in Rio Olympiabronze.

Gummersbach reagierte auf den Abgang mit der Verpflichtung des ukrainischen Nationalspielers Stanislaw Schukow (25), der von HK Motor Saporischschja kommt.

Read more on Source

Studie – Ein Unfalltod betrifft im Schnitt 113 Menschen

0

Wenn ein Mensch bei einem Verkehrsunfall stirbt, sind einer Studie zufolge im Schnitt 113 andere Menschen unmittelbar betroffen.
Read more on Source

Ein Handy zum Drücken

0

Smartphone-Pionier HTC will es noch einmal wissen. Sein U11 steckt voll mit Hightech, ist hübsch designt. Und es kann etwas, das bisher kein Handy kann.

Read more on Source

100’000 machten schon mit: Die Schweiz ist im Crowdfunding-Fieber

0

2016-10-20_comboxx_1.jpg

ZÜRICH – Schwarm-Finanzierungen liegen in der Schweiz im Trend. Von smarten Armbanduhren über Forschungsprojekte an Unis bis hin zu Publikationen wird alles Mögliche über Crowdfunding finanziert.

Immer wieder stehen Erfinder vor dem gleichen Problem: Sie haben eine Geschäftsidee, doch es fehlt an Geld. Etwa weil weder eine Bank noch Investoren sich von der Geschäftsidee überzeugen lassen.

Seit einiger Zeit gibt es eine Lösung: sogenanntes Crowdfunding, was sich mit «Schwarm-Finanzierung» übersetzen lässt. Das bedeutet, dass ein Unternehmer sein Produkt im Internet vorstellt. Er verspricht, es auf den Markt zu bringen, wenn insgesamt eine bestimmte Summe gespendet wird. Wird diese nicht erreicht, gibt es keinen Rappen. Das Geld geht zurück zum Absender.

Von Merci bis Statistenrolle als Geschenk

Daher locken die Unternehmer Spender mit Geschenken. Wer mehr gibt, bekommt mehr. Bei ein paar Franken etwa für eine neuartige Outdoor-Jacke gibts lediglich ein Dankeschön. Wer dagegen über 150 Franken für eine Film-Produktion spendet, darf als Statist mitspielen.

So sammelten im letzten Jahr 3000 solcher Crowdfunding-Kampagnen in der Schweiz 128,2 Millionen Franken. 2015 waren es noch 27,7 Millionen. Dies hat das Institut für Finanzdienstleistungen in Zug (IFZ) in einer jetzt vorgestellten Studie errechnet.

Über 100'000 Personen haben im vergangenen Jahr eine Crowdfunding-Kampagne unterstützt. Die Schweiz ist im Crowdfunding-Fieber!

Rekord-Finanzierungen für Schweizer Uhren und Magazine

Laut IFZ gibt es Stand April 50 Plattformen in der Schweiz. «Dazu kommen noch zahlreiche weitere, international ausgerichtete Plattformen ohne Niederlassung in der Schweiz», heisst es in der Studie. Etwa Kickstarter, die auf die USA ausgerichtet ist.

Auf der Plattform liess das Genfer Unternehmen Mykronoz eine Uhr finanzieren, die zwar echte Zeiger, aber auch ein Smartwatch-Display hat. Die Welschen wollten 50'000 Dollar einsammeln – und bekamen 5,3 Millionen. Nur 15 Kickstarter-Kampagnen bekamen mehr Spenden.

Manche Unternehmer schalten eine Kampagne einfach gleich auf ihrer eigenen Website auf. Etwa das Medienprojekt «Republik», das den Weltrekord für Medien-Crowdfunding knackte.

Immer mehr professionelle Investoren und Unternehmen

Die grösste Schweizer Plattform ist Wemakeit. Seit 2012 wurden 22 Millionen Franken für Projekte auf der Plattform gespendet. Die Erfolgsquote liegt laut Wemakeit bei 65 Prozent. Musik ist die stärkste Kategorie.

Die Swisscom unterstützt als Partnerin Nachwuchstalente mit einem Drittel der Finanzierungssumme. Die St. Galler Kantonalbank gibt gewissen Projekten eine zweite Chance, wenn sie es nicht über die Finanzierungsstelle schaffen.

Doch nicht nur private Erfinder nutzen Crowdfunding, sondern auch jene, die neben Ideen schon Geld haben, aber gerne Kunden enger an sich binden und das Risiko verteilen wollen.

So gibt es immer mehr Projekte von Studenten, die über Crowdfunding finanziert werden – etwa an der ETH. Das Skigebiet Saas-Fee gab zwei Mal in Folge Schnäppchen-Saisonkarten über Crowdfundings aus. Der Verlag der Neuen Zürcher Zeitung liess ein Buch mithilfe eines Spender-Schwarms teilfinanzieren.

Professionelle Investoren könnten vermehrt ins Geschäft einsteigen. «Wir erwarten, dass sich zunehmend auch grössere Unternehmen im Crowdfunding engagieren», heisst es in der IFZ-Studie.

Steuerzahler finanzieren Brücke über Crowdfunding

Und auch die öffentliche Hand greift zum Crowdfunding. Steuerzahler finanzieren im Aargau eine Brücke über die Aare – aber nicht mit Steuer-, sondern mit Spendengeldern. Drei Aargauer Gemeinden liessen den Aare-Steg über Crowdfunding finanzieren.

«Das Crowdfunding hat gezeigt: Der Bürger ist bereit, in die Tasche zu greifen für eine Sache, die ihm direkt zugutekommt», sagt Jörg Kyburz (55), Geschäftsführer des Gemeindeverbandes Lebensraum Lenzburg Seetal. Die drei involvierten Gemeinden würden aber selbst mehrere Tausend Franken investieren. Man habe sich jetzt für ein Modell entschieden. «Wir hoffen, dass wir den neuen Aaresteg im Herbst dieses Jahres einweihen werden», so Kyburz.

Brücken, Bücher, Filme, Outdoor-Jacken: «In Bezug auf die Zahl aktiver Plattformen sowie der Diversität an Angeboten hat der Schweizer Markt im vergangenen Jahr gegenüber den führenden Ländern aufgeholt», heisst es in der IFZ-Studie.

Als Schwarm verleihen, als Schwarm Häuser besitzen

Und es wird immer bunter: Mittlerweile kann man auf Crowdlending-Plattformen Geld gegen Zins verleihen oder dabei helfen, eine Immobilie mitzufinanzieren und Eigentümer zu werden.

Read more on Source

Leaf Urban: Tracker & schickes Accessoire von Bellabeat

0

Fitnesstracker gibt es mittlerweile in fast allen denkbaren Formen und Farben, meist als Wearables für das Handgelenk. Das britische Unternehmen Bellabeat hat nun ein schickes und vielseitiges Accessoire namens Leaf Urban geschaffen, welches nicht nur die Fitness, sondern auch noch mehr Funktionen und Umstände des Lebens erfasst und bewertet. Im nachfolgenden Artikel haben wir uns das schöne Teil mal näher angeschaut.

Als Frau einen schicken und funktionalen Fitnesstracker zu finden gestaltet sich oft als nicht einfach. Denn es gibt zahlreiche klobige Handgelenksvarianten, welche sich außerhalb des Sportes so gar nicht sehen lassen können. Bellabeat hat für die weiblichen Fitness- und Lifestyle-Fans nun Abhilfe geschaffen und mit Leaf Urban einen echten Allrounder kreiert.

Schicker Fitnesstracker mit vielen Tragevarianten

Die Form von Leaf Urban lässt sich mit der eines Blattes beschreiben – daher wohl auch der Name. Die Rundungen des handlichen und gerade einmal 14 Gramm schweren Trackers tragen eindeutig eine weibliche Handschrift und sehen sehr edel aus. Tragbar ist der Leaf als Clip an der Kleidung, als Anhänger an einer mitgelieferten Halskette oder auch als schickes Detail am ebenfalls mitgelieferten Lederarmband. Zudem kann der Clip mit verschiedenen Metalltönen und Blattformen versehen werden; ob Silber oder auch Roségold, mit einem schnellen Austausch ist der Leaf an jedes Outfit angepasst.

Diese vielfältige Einsetzbarkeit ist wirklich toll und überzeugt. Gleiches kann man auch von der Batterielaufzeit von rund sechs Monaten behaupten. Ein Werkzeug zum Wechsel des Akkus ist auch im Lieferumfang enthalten. Außerdem ist der Bellabeat Leaf in der Urban Variante aus einem Kunststoff wasserdicht und übersteht somit auch einen Duschgang. Das „Nature“-Modell aus echtem Holz ist dagegen nur spritzwassergeschützt.

Leaf Urban von Bellabeat mit App (Bild: Hersteller)

Nicht nur Fitness-, auch Gesundheits- und Menstruationstracker

Die zu überwachenden Funktionen des Leaf Urban gehen um einiges über das hinaus, was wir von den üblichen Fitnesstrackern kennen, nämlich das Aufzeichnen von sportlicher Betätigung, das Schrittezählen oder die Aufzeichnung des Schlafes. So überwacht das Wearable-Gadget auch die Fruchtbarkeit und Menstruation, um auf den Zyklus des Körpers eingehen zu können. Mit allen Funktionen zusammen soll durch die Überwachung und Aufzeichnung das Stresslevel für den Körper so gering wie möglich gehalten werden; der Leaf Urban unterstützt dabei vorbeugend mit Meditationsübungen.

Die zugehörige App ist für iOS und Android verfügbar und lässt sich auch mit Apple Health oder Google Fit synchronisieren. Sie ist sehr übersichtlich und kategorisiert wie folgt: Schlaf, Aktivität, Meditation, Stress und Periode. Darunter sind jeweils die umfangreichen, getrackten Daten weiter aufbereitet, wie zum Beispiel die Schlafdauer und -qualität, die optimale Schlafens- und Weckzeit mit integriertem Alarm, sowie der weiblichen Zyklus und die gesetzten Ziele. Die Vibration im Leaf kommt dann ins Spiel, wenn das errechnete Schlafziel erreicht ist oder es an der Zeit ist, sich zu bewegen und aktiv zu werden.

Als Fazit lässt sich sagen, dass der Leaf Urban von Bellabeat eine neuartige Form von Fitness- und Gesundheitstracking für Frauen darstellt. Die vielfältige Optik und die verschiedenen Tragemöglichkeiten kommen dem weiblichen Geschlecht sehr zu Gute 😉 Daher rechtfertigt sich der Preis von rund 150 Euro mit den gebotenen Möglichkeiten des Leaf Urban vollkommen.


Bellabeat Leaf Urban kaufen


Read more on Source

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG

1,896NachfolgerFolgen
424NachfolgerFolgen

NEUESTE BEWERTUNGEN

Der frühere Weltmeister Leon Spinks ist gestorben

Der Amerikaner Leon Spinks, der die Boxlegende Muhammad Ali als einen von vielen besiegte, ist an Krebs gestorben. Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht...

REDAKTIONSTIPP