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Zverev im Finale – Wawrinka wartet

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Mischa Zverev (29) hat zum zweiten Mal das Finale eines ATP-Turniers erreicht.

Der Weltranglisten-33. aus Hamburg bezwang im Halbfinale in Genf den an Position zwei gesetzten Japaner Kei Nishikori mit 6:4, 3:6, 6:3 und bekommt es nun Vorjahressieger Stan Wawrinka (Schweiz/Nr. 1) zu tun. Der Lokalmatador schaltete den Russen Andrej Kusnezow mit 6:3, 7:6 (7:4) aus.

Während sein neun Jahre jüngerer Bruder Alexander in der vergangenen Woche beim Masters in Rom bereits seinen dritten Titel auf der ATP-Tour gewann, wartet Mischa Zverev noch auf einen Erfolg. 

Ausgeglichene Bilanz gegen Wawrinka

In Genf spielte er sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld, nachdem er zuvor auf Sand nur einen Sieg bei sechs Niederlagen gefeiert hatte. Gegen Wawrinka hat Zverev bislang zweimal gespielt, die Bilanz lautet 1:1.

Ein gutes Erstrunden-Los erwischte Zverev für die am Sonntag beginnenden French Open in Paris. Dort trifft der Linkshänder, der beim ersten Grand Slam des Jahres in Melbourne völlig überraschend den Weltranglistenersten Andy Murray (Großbritannien) geschlagen und das Viertelfinale erreicht hatte, auf einen Qualifikanten.

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Ibrahimovic half Flensburg-Coach

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Flensburg-Trainer Ljubomir Vranjes hat eine besondere Beziehung zu seinem Landsmann Zlatan Ibrahimovic. Der schwedische Superstar hat für den Flensburger Coach einen Junggesellenabschied in Amsterdam organisiert.

„Zlatan hat damals bei Ajax gespielt. Ich habe ihn angerufen und er hat mir Tipps gegeben, wo wir hingehen können. “ sagte Vranjes der Sportbild.

Zlatan habe sofort zugestimmt, „hatte aber eine Bedingung: dass er ein Trikot von mir bekommt. Er ist dann zum Junggesellenabschied gekommen, hat alle begrüßt, und wir haben Trikots getauscht“, erzählte Vranjes.

Aber er habe keinen festen Kontakt zum schwedischen Stürmer, so der 43-Jährige. Vranjes verlässt die SG Flensburg-Handewitt zum Saisonende und wechselt nach Veszprem.

Doch zuvor steht für Vranjes und Flensburg noch der Kampf um die Meisterschaft auf dem Plan. Am Sonntag (ab 15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM) kommt es zum Spitzen-Duell gegen die Rhein-Neckar Löwen. Mit einem Sieg machen die Flensburger einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

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Sonnenbrand, Allergien, Hautkrebs & Co. – Sonne kann diese Krankheiten verursachen

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Sonnenbaden am Meer gehört für die meisten in den Sommerferien einfach dazu – bis die Haut Gegenreaktionen zeigt: Sonnenbrand, Pusteln, Allergien, Hautkrebs. Wir erklären, welche Krankheiten Sonne auslösen kann, und wie man sich am besten schützt. 
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Smart Home: Die Vermessung der Küchenwelt

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Läuft der Wasserhahn? Ist der Kühlschrank offen und der Kaffee fertig? All das können Sensoren erkennen. Gepaart mit künstlicher Intelligenz sind sie smarter denn je.
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Bahn: ETCS-Zugsicherung kostet Milliarden

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Im Führerstand einer Lok mit ETCS-Level-2-Technologie auf der Strecke Brunnen-Erstfeld bei der ersten Fahrt auf der Strecke zwischen Brunnen und Erstfeld am 1. September 2015. (Archiv)

Bei der Einführung des Zugsicherungssystems der zweiten Generation ETCS Level 2 kann es zu grossen Verzögerungen kommen. Statt wie erhofft bis 2038 könnte der Ausbau bis 2060 dauern. Die SBB rechnet mit Milliardenkosten, die auf Bund und Bahnen zukommen.

Fraglich ist auch, ob die Umstellung auf ETCS Level 2 die Erwartungen erfüllen kann. Dies geht aus dem «Schlussbericht – Migrationsplanung ETCS Level 2» hervor, den die SBB auf Verlangen des Bundesamtes für Verkehr (BAV) erarbeitet hat.

Der Bericht wurde dem BAV am 16. Dezember vergangenen Jahres übergeben, wie die «Schweizer Eisenbahn-Revue» in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete. Der Schlussbericht liegt der Nachrichtenagentur sda inzwischen auszugsweise vor.

Die SBB haben dem BAV zwei Varianten zur Umrüstung des Bahnnetzes auf ETCS 2 vorgelegt. Variante eins geschehe «im Rahmen des Substanzerhaltes der Sicherungsanlagen und der Ausbauten», heisst es im Bericht. In diesem Fall müssten jeweils die Sicherungsanlagen eines Bereichs ersetzt werden.

Dadurch würde aber ein «Flickenteppich» entstehen mit alten und neuen Zugsicherungsanlagen, schreibt die SBB. Ein solcher sei «betrieblich schwierig zu führen», gerade für die Lokführer. Und es werde viele «technisch komplexe Schnittstellen» zwischen alter und neuer Zugsicherung geben.

Zudem würde es bis 2060 dauern, bis so ETCS auf allen Strecken des Schweizer Schienennetzes eingebaut sei. Beginn des Umbaus wäre 2021. Die Kosten schätzt die SBB auf 9,5 Milliarden Franken. Hinzu kommen Folgekosten in Form von Zinsen von rund 300 Millionen Franken pro Jahr.

Die zweite Variante existiert zum Teil erst auf dem Papier. «Die Machbarkeit der Migrationsvariante zwei (neue Stellwerkstopologie) wird bis Ende 2019 geprüft», heisst es im Schlussbericht der SBB an das BAV. Später heisst es: «Der 2011 erwartete Nutzen von ETCS Level 2 bezüglich Kapazität, Sicherheit und Kosten kann heute nicht bestätigt werden.»

Die SBB erhofft sich von der Digitalisierung eine Kapazitätssteigerung auf dem Schienennetz um bis zu dreissig Prozent sowie deutliche Kosteneinsparungen. Gemäss «Eisenbahn-Revue» wurden aber die neuen digitalen Stellwerke für ETCS-Anwendungen, die die heutigen Stellwerke ersetzen sollen, bislang weder entwickelt, noch gebaut, geprüft oder zugelassen.

Die SBB würde dennoch Variante zwei bevorzugen, denn diese wäre auf lange Sicht günstiger und könnte rascher realisiert werden. Baubeginn wäre gemäss derzeitiger Planung 2024 oder 2025. Innerhalb von 13 Jahren könnte das Schienennetz durchgehend mit ETCS L2 ausgerüstet sein, denn es müssten nur die Stellwerk-Innenanlagen umgerüstet werden.

Die SBB rechnet mit Kosten von 6,5 Milliarden Franken. Die jährlichen Zinsen würden mit zusätzlichen rund 200 Millionen Franken zu Buche schlagen.

Die Umrüstung auf ETCS kostet Bund und Bahnen noch mehr, denn neben dem Bahnnetz müssen auch noch zahlreiche Loks und Zugkompositionen, vor allem im Regionalverkehr, aufgerüstet werden. Doch im Bericht werden dazu keine Zahlen genannt.

Ausgerechnet wurden dafür die Kosten für den Ersatz der alten Signalanlagen, ohne auf ETCS umzustellen: 6,1 Milliarden Franken plus jährliche Zinsen von 200 Millionen Franken.

Die SBB schrieb auf Anfrage der sda, ETCS sei keine Sackgasse. «Ziel bleibt es, ab 2025 ETCS netzweit und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten flächendeckend umzusetzen.» Dazu habe die SBB auch ein Projekt gestartet.

«Die Grundlagen dazu werden derzeit erarbeitet, damit wir 2019 einen fundierten Variantenentscheid fällen können», hiess es in der Stellungnahme weiter. In jedem Fall stehe «jetzt schon fest, dass wir die Bahntechnik weiterentwickeln, damit das Bahnsystem bezahlbar bleibt».

Beim European Train Control System (ETCS) Level 2 sind herkömmliche Aussensignale auf der Strecke nicht mehr nötig; der Lokführer sieht alle Signale auf einem Bildschirm. Verschiedene Hersteller bieten ETCS an, darunter Siemens, Alstom, Thales und Bombardier.

Die EU und die Schweiz hatten gehofft, dass mit der Zeit und angesichts der Volumina die Preise sinken würden. Doch dies ist nicht der Fall.

ETCS funktioniert problemlos auf offenen Strecken. Sobald die Topografie abwechslungsreicher wird, wird es aufwendiger. Auch in Bahnhöfen, oder wenn Züge rangiert werden, gibt es ungelöste Probleme. Zudem sind die Systeme sehr komplex und müssen laufend nachgerüstet werden.

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Bimbesbox im Test: Federleichtes Slim-Wallet aus Holz

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Mit der Bimbesbox stellen wir euch heute ein ganz besonderes Wallet aus Deutschland vor, das aus Holz gefertigt wurde und federleicht sein soll. Wir haben uns selbst ein Bild von der Bimbesbox machen wollen und haben uns das 20 Gramm leichte Wallet in einem Test genauer angesehen. Was wir zur Verarbeitung und Handhabung sagen und wieso wir vom Bimbesbox Wallet überzeugt sind, sagen wir euch im Folgenden.

Jedes Mal, wenn man das Haus verlässt unternimmt man ein paar Kontrollgriffe in seine Hosentaschen oder die Handtasche. Der Geldbeutel, das Handy – beides ist eingepackt. Zählt man sich selbst nicht zur Gattung der Handtaschenträger oder hat stets nur eine kleine Tasche um, so konzentriert man sich beim Füllen der Taschen nur auf das Wichtigste, um Zentimeter und Gramm zu sparen. Somit ist man froh, wenn der Geldbeutel mal nicht so vollgepackt ist und man lediglich die wichtigsten Karten und ein wenig Bargeld in Scheinform dabei hat. Und genau das passt auch in die Bimbesbox.

Hochwertiges Holzwallet mit schlanken Maßen

Die Bimbesbox ist ein federleichtes Slim Wallet, das aus verschiedensten Holzsorten gefertigt wird und durch seine kompakten Maße und sein geringes Gewicht überzeugen kann. Nur 20 Gramm soll das Wallet auf die Waage bringen. Wir haben nachgewogen und können die Angaben des Herstellers bestätigen – und auch schon beim ersten Anfassen des Wallets fällt das geringe Gewicht auf. Der moderne Geldbeutel ist mit einem praktischen Webgummizug versehen der mit einer farblich angepassten Niete fixiert wurde. Der Gummizug hält Karten, Scheine und Münzen an Ort und Stelle. Gut gefällt bereits am Anfang die Holz-Optik mit Schichtverleimung und hochwertiger geölter Oberfläche.

Bimbesbox ohne Karten und Geldscheine (Bild: gadget-rausch.de)

Bimbesbox mit eingelegten Geldscheinen (Bild: gadget-rausch.de)

Die Karten können nun einfach von oben in die Bimbesbox geschoben werden und sogar ein Euro wird verstaut (Bild: gadget-rausch.de)

Wie man die Bimbesbox ausstattet bleibt einem selbst überlassen. Vom Hersteller ist lediglich die Angabe gegeben, dass die Box bis zu sechs Karten und Geldscheine entgegennehmen kann, um noch voll funktionstüchtig zu sein. Das konnten wir in unserem Test bestätigen, nutzten das Wallet jedoch immer mit maximal fünf Karten, da die Karten somit bündiger mit dem Holzrahmen waren. Im Alltag bewährten sich bei uns vier bis fünf Geldscheine, fünf Karten in gewohnter Kreditkartengröße und eine Münze, die wir in das hintere Fach zu den Geldscheinen, direkt hinter die Karten packten.

Tipp: Die Geldscheine für die Bimbesbox nicht zweimal auf voller Länge falten, sondern so knicken, dass sich nur zwei Faltstellen bilden. Auf diese Weise ist der Geldschein nicht ganz so dick und man kann mehr Scheine im Wallet unterbringen.

Als einzige Münze, die wir im Alltag benötigen hat sich ein Euro-Stück entpuppt, das wir für Schließfächer und den Einkaufswagen nutzen. Dieser Euro findet perfekt seinen Platz hinter den Karten und vor den Geldscheinen. Benötigte man also mal den Euro sind die Karten schnell mit dem Daumen nach oben geschoben und die Münze wird frei; echt praktisch und im Alltag bewährt. Statt einer Münze kann dort problemlos auch ein Schlüssel untergebracht werden. Bei den Karten mussten wir uns auf die fünf am häufigsten genutzten Modelle festlegen. Die „Kinokarte“ auf den Bildern dient nur als Beispiel, da auf allen anderen Karten persönliche Daten wie Konto- oder Versicherungsnummern zu sehen waren. Bei uns viel die Wahl der fünf wichtigsten Karten auf die Versicherungskarte, den Führerschein, eine Bankkarte, den Personal- und den Studentenausweis. Als sechste Karte findet manchmal auch eine zwei Bankkarte ihren Weg in das Wallet.

Bimbesbox – klein, kompakt und widerstandsfähig

Kontaktloses Bezahlen mit dem Studentenausweis in der Hochschulmensa oder mit der Bankkarte an der Supermarkt-Kasse erwies sich als äußert praktisch und ging mit einem einfachen Hinhalten der Bimbesbox vonstatten. Der lederne Geldbeutel war hierfür oftmals zu dick. Auch, wenn man eine Karte vorzeigen musste, war diese, egal ob an vierter oder fünften Stelle, schnell gezückt – dem Daumen sei Dank. Auch Visitenkarten können spontan und vorübergehend schnell auf dem Rücken der Bimbesbox verstaut werden. Dort werden sie dank dem Webgummizug gut fixiert.

Im Alltag macht das Holz-Wallet eine wirklich gute Figur und überzeugt mit einfacher Handhabung, schickem Design und geringem Gewicht. Unseren Geldbeutel können wir nun getrost Zuhause lassen; das Wichtigste ist mit der Bimbesbox immer dabei. Da wir im Alltag kaum noch mit Bargeld zahlen, ist der Griff zu einem modernen Wallet die bessere Lösung als ein dicker Geldbeutel, der unnötig die Hosentaschen ausbeult. Das Holz-Wallet passt perfekt in die vordere Hosentasche und trägt gefühlt nicht mehr auf, als ein Smartphone. Wir sind von der Bimbesbox überzeugt und sehen auch den Preis von 29,99 Euro als fair an. Die Wahl muss nur noch zwischen den verschiedenen Holzarten gefällt werden.


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Hülkenberg sieht Renault im Aufwind

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Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich/29) sieht sein Renault-Werksteam vor dem Großen Preis von Monaco auf dem Weg nach oben.

„Ich sehe definitiv einen Aufwärtstrend, das Team entwickelt sich, permanent kommen Updates ans Auto. Wir verbessern uns Stück für Stück“, sagte Hülkenberg vor dem Rennen am Sonntag (14 Uhr im LIVETICKER) im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40. „Geburtstag“ von Renault in der Formel 1.

Gemeinsam mit der französischen Rennsportlegende Alain Prost und Jean-Pierre Jabouille, 1979 erster Formel-1-Sieger für Renault, stellte Hülkenberg auf dem Stadtkurs in Monaco am Freitag den neuen Straßenwagen des französischen Herstellers vor. Hülkenberg war im Winter von Force India zu Renault gewechselt, das erst seit 2016 wieder mit einem Werksteam am Start ist. Langfristiges Ziel ist das Anknüpfen an alte Erfolge – und der WM-Titel im Jahr 2020.

„Qualifying sehr wichtig hier“

Derzeit kämpft Renault allerdings noch um die Vormachtstellung im Mittelfeld hinter den Topteams Ferrari, Mercedes und Red Bull Racing. Nach zuletzt drei Punkte-Platzierungen in Folge war das freie Training am Donnerstag nun eine Enttäuschung, Renault fuhr hinterher.

„Wir haben aber Ideen, warum es nicht so gut gelaufen ist“, sagte Hülkenberg: „Wir werden das Auto ein wenig umbauen, dann sollte es am Samstag besser gehen. Das Qualifying ist sehr, sehr wichtig hier.“

Für den Rheinländer mit Wohnsitz in Monaco ist der Grand Prix im Fürstentum eine Art Heimrennen und zudem „einfach eine geniale Rennstrecke. Es gibt keinen Kurs, der uns so fordert, der so schwierig zu meistern ist und den Piloten in einen solchen Adrenalinrausch versetzt“, sagt Hülkenberg: „Als Fahrer gibt es keinen größeren Reiz, und dazu kommt natürlich das Drumherum, der Glamourfaktor.“

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«Last band standing»: Die wirklich letzte Aerosmith-Tour? «Man kann nie wissen»

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Sie sagen «Aero-Vederci Baby»: Die Rockmusiker von Aerosmith verabschieden sich mit einer letzten Konzertreise von ihrem deutschen Publikum. Nach einem Open-Air in München treten sie noch in Berlin und Köln auf.

Und nach der Tournee ist wirklich alles vorbei? So richtig festlegen will sich der Frontmann Steven Tyler dann doch nicht. Offenbar kommt die Band gerade wieder auf den Geschmack, wie der 69-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Frage: Das soll Ihre letzte Tournee sein. Ist das wirklich so? Man kann es sich schwer vorstellen.

Antwort: Man kann nie wissen … Wir haben jetzt wieder einige Shows gespielt und verlieben uns gerade wieder ineinander. Eines unserer langfristigen Ziele war es, die «Last band standing» zu sein. So viele Musiker sagen: Das ist das letzte Mal! Und dann gehen sie wieder auf Tour und gehen wieder auf Tour. Sie verarschen die Leute. Aber ich weiß nicht, ob ich wirklich sagen könnte «fuck nein». Es ist ein Geschenk, in einer Band wie Aerosmith zu spielen. Das zu schaffen, über Jahre zu erhalten, mit diesem ganzen Scheiß zu leben, den wir durchgemacht haben, und dann zu sagen «Ich mag nicht mehr» – so bin ich nicht.

Frage: Die Rolling Stones sind einige Jahre älter als Sie und spielen immer noch. Da können Sie doch noch lange nicht aufhören.

Antwort: Ich hoffe, viele Dinge passieren. Es reicht mit all diesen Bandkämpfen, internen Dingen, Management-Streitereien. Der eine Manager stirbt, ein neuer Manager kommt. All dieses Zeug drumherum, das Probleme bereitet. Manchmal ist der einzige Weg, damit umzugehen, zu sagen: Ich bin weg und ich gehe jetzt zu «American Idol» und kaufe mir ein Haus auf Maui (Hawaii). Ich wollte nicht mehr mit diesen Managern diskutieren.

Frage: Es ist also nicht die Musik, sondern das Musikbusiness, weswegen Sie aufhören?

Antwort: Das Musikbusiness bringt mich um. Meiner Meinung nach ist unsere Musik erfolgreich. Andere haben ihre Meinung, aber da sage ich: Stop! Wir sind seit fast 50 Jahren erfolgreich – wieso meinst du, dass deine Musik größer ist als meine? All diese Sachen. An manchen Tagen wache ich auf und schäme mich für «American Idol»; dann wieder denke ich, das ist das Beste, was ich getan habe. Manchmal denke ich, ich hätte kein Soloalbum machen sollen, sondern ein weiteres Aerosmith-Album. Das sind so Momente. Life is life.

Frage: Und es ist Teil unseres Lebens, dass wir in einer immer komplizierteren Welt leben. Was geht in Ihnen vor, wenn Sie an den Terroranschlag von Manchester denken? 

Antwort: Es ist wirklich hart. Es hat nichts mit Alter zu tun, sondern wir müssen uns jeden Tag mit der gleichen Scheiße rumschlagen. Das ist unsere Welt. Diese Leute wollen zwölfjährige Kinder in die Luft jagen. Ich glaube nicht, dass wir ihnen mitteilen sollten, dass uns das nicht stört: «Fuck you, wir spielen trotzdem!» Und wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht die Gelegenheit dazu bekommen, mit einer Bombe auf dem Rücken in einen Veranstaltungsort zu gehen. Diese Drecksbombe war riesig! Niemand hat die Taschen kontrolliert, darüber sollten wir sprechen. Nicht über Vergebung oder so etwas. Wir werden in derselben Halle spielen, aber ich werde dort nur auftreten, wenn sie die Taschen der Leute kontrollieren.

Frage: Die Terroristen wollen, dass wir unseren Lebensstil ändern. Wäre das nicht ein Grund für Aerosmith zu sagen: Wir machen weiter!

Antwort: Ja, das ist ein Grund, wir sehen das auch so. Aber letztlich ist das eine Phrase. Wollen wir nicht sagen: «Obwohl ihr das getan habt, kommen wir zurück. Ihr macht uns keine Angst und: Fuck you!» Das zu sagen ist eine Sache. Vor einem Hintergrund wie Manchester ist es eine andere Sache. Können wir sagen: «Wir kriegen dich das nächste Mal»? Wer stellt sicher, dass das nicht noch einmal passiert? Werden wir einen Weg finden, dieses Feuer zu löschen – sei es mit mehr Liebe oder indem wir eben euren fucking Arsch in die Luft jagen? Ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Aber einfach zu sagen: «We don’t care und wir spielen weiter» – was für ein Signal sendet das? Wenn dies jetzt eine neue Zeit ist, brauchen wir eine neue Art zu denken. Natürlich werde ich sie nicht denken lassen, dass sich Aerosmith wegen Terrorismus getrennt hat. Natürlich nicht. Niemals!

ZUR PERSON: Steven Tyler, der bürgerlich Steven Victor Tallarico heißt, ist Sänger und Mitbegründer der US-Rockband Aerosmith. Seine Karriere als Musiker begann er als Schlagzeuger. Mit Aerosmith gelangen ihm zahlreiche Welthits, darunter «Dream on», «I Don’t Want To Miss A Thing», «Crazy» und «Cryin’». Für mehrere Staffeln war er Jury-Mitglied der Castingshow «American Idol». Schlagzeilen machte Tyler auch wegen seines exzessiven Drogenkonsums. Der Sänger hat vier Kinder, seine Tochter Liv Tyler ist als Schauspielerin bekannt geworden.

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Worauf es beim Online-Dating ankommt

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Über zehn Millionen User in Deutschland hoffen, dass sie über das Internet einen Partner oder eine Partnerin finden. Welche Paarkonstellationen sind am vielversprechendsten, und was ist wichtig?
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Pleite nach Drama: Bayern droht Playoff-Aus

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Meister Brose Bamberg hat sich im Playoff-Halbfinale der BBL drei Matchbälle erspielt.

Die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri gewann nach einem Krimi in der Schlussphase auch das zweite Spiel bei Bayern München 80:76 (41:39) und führt in der Best-of-Five-Serie 2:0.

Bayern lag vor 6700 Zuschauern fast über die gesamte Spielzeit in Front. Die entscheidenden Treffer für Bamberg erzielten Janis Strelnieks und Darius Miller in den letzten fünf Sekunden. 

Bamberg winkt das Double

„Großartiges Spiel. Großer Kampf“, sagte Trinchieri nach dem Auswärtssieg, „wir haben weiter gespielt, auch als wir elf Punkte hinten waren. Das war ein enorm wichtiger Sieg.“

Für Bamberg, das nach dem Pokalsieg um sein viertes Double spielt, war Fabien Causeur erfolgreichster Werfer. Der französische Shooting Guard erzielte 21 seiner 23 Punkte in der ersten Halbzeit.

Erfolgreichste Werfer der Bayern waren der US-Amerikaner Devin Booker und der Serbe Vladimir Lucic mit zwölf und elf Punkten.

Spiel 3 am Sonntag

Das erste Duell hatte Bamberg nach einer überlegenen Vorstellung mit 82:59 (45:23) gewonnen.

Spiel drei findet am Sonntag (17 Uhr LIVE auf SPORT1) in Bamberg statt, wo Bamberg mit einem Sieg den Einzug ins Finale bereits perfekt machen kann.

Das Match im Stenogramm

Bayern München – Brose Bamberg 76:80 (39:41)
Beste Werfer: Booker (12), Lucic (11), Djedovic (10) für München
Causeur (23), Strelnieks (13), Miller (12) für Bamberg
Zuschauer: 6700 (ausverkauft)
Punkteverteilung nach Vierteln: 30:20, 9:21, 23:16, 14:23
Play-off-Stand: 0:2

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