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Oldenburg verstärkt sich mit Tadda

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Vizemeister EWE Baskets Oldenburg hat die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekannt gegeben.

Nationalspieler Karsten Tadda wechselt von ratiopharm Ulm nach Oldenburg und erhält dort einen Zweijahresvertrag. Das gab der Klub am Freitag bekannt.

„Karsten ist einer der besten deutschen Spieler, der je in Oldenburg spielen wird. Der Charakter und die Spielweise werden uns in den kommenden zwei Jahren sehr helfen“, sagte Oldenburgs Sportlicher Leiter Srdjan Klaric über den 64-maligen deutschen Nationalspieler.

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Wie Helmut Kohl einen Bundestrainer im Amt hielt

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Angela Merkel lässt es sich bei großen Turnieren nie nehmen, mit der DFB-Elf mitzufiebern. Bei Helmut Kohl ging die Leidenschaft noch weiter.

Der am Freitag im Alter von 87 Jahren verstorbene Altkanzler war ein großer Fußball-Fan, um den der Fußball nun auch trauert.

„Stets gern gesehener Gast und Freund der Nationalmannschaft“: So würdigt der DFB Kohl auf dem offiziellen Twitter-Account der Nationalmannschaft, eine von zahlreichen Beileidsbekundungen aus dem Sport.

Kohls Freundschaft zur Nationalmannschaft ging sogar so weit, dass er einst einen Bundestrainer vom Rücktritt abhielt.

Kohl-Anruf hielt Vogts vom Rücktritt ab

Es war das Jahr 1994, nach der WM in den USA. Deutschland war im Viertelfinale gegen Bulgarien ausgeschieden, die Kritik an Coach Berti Vogts war massiv.

Vogts stand nach eigenen Angaben kurz davor hinzuwerfen. Doch da griff Kohl zum Telefon.

„Nach unserem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft in den USA hat mich Herr Dr. Kohl zweimal angerufen“, erinnerte sich Vogts später in der Zeit: „Die Medien übten gewaltigen Druck aus. Der zweite Anruf gab den Ausschlag, dass ich nicht aufgehört habe.“

Kohl und Vogts wurden Freunde

Vogts führte das Interview fünf Jahre danach zusammen mit Kohl, die beiden waren gute Freunde geworden – vereint nicht zuletzt durch das ihnen gemeinsame Gefühl, von zahlreichen Kritikern verkannt worden zu sein.

„An Berti Vogts gefällt mir, was wieder hochmodern wird: sein Sinn für die Pflicht“, hielt Kohl fest. Vogts dankte ihm die Wertschätzung, hielt auch nach Kohls Spenden-Affäre zu ihm.

Für Fußball-Deutschland erwies sich Kohls Anruf an Vogts als Glücksfall: Vogts gelang zwei Jahre danach sein größter Sieg, der Gewinn der EM 1996 in England – vor den Augen des Bundeskanzlers, ohne den es diesen Sieg womöglich nie gegeben hätte. Zumindest nicht mit Vogts.

Unvergessen auch: Der Moment als Mehmet Scholl gefragt wurde, wie es dann war, als Kohl die DFB-Elf bei dem Turnier in die Kabine besuchte. Scholls Antwort: „Eng.“

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Koalitionsvertrag: Mehr Geld für Kultur

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„Es steht tatsächlich schwarz auf weiß im Vertrag, man möchte den Kulturetat um 50 Prozent steigern. Das wäre eine erhebliche Steigerung“, berichtet WDR 3-Reporter Andrej Klahn über den heute vorgestellten Koalitionsvertrag der schwarz-gelben NRW-Landesregierung.
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„Gönne es ihm“ – Federer huldigt Kumpel Haas

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Tommy Haas schloss Roger Federer fest in die Arme, während Töchterchen Valentina auf der Tribüne vor Freude auf und ab hüpfte.

In einem denkwürdigen Spiel kämpfte sich der 39 Jahre alte Teilzeit-Profi nicht nur ins Viertelfinale des Tennisturniers in Stuttgart. Er verdarb durch seinen überraschenden 2:6, 7:6 (10:8), 6:4-Sieg seinem guten Freund aus der Schweiz nach dessen zweimonatiger Ruhepause auch den Auftakt in die Rasensaison.

„Ich bin sprachlos. Gegen Roger zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Es ist schwer, in Worte zu fassen“, sagte Haas: „Man hat gesehen, dass bei uns beiden zeitweise die Nerven geflattert haben.“ Mit dem Achtelfinal-Erfolg gegen den topgesetzten Weltranglistenfünften fügte Haas seiner Abschiedstournee ein ganz besonderes Kapitel hinzu. Nach vier Schulteroperationen und dem vergangenen Jahr ohne Turnierteilnahme soll für die Nummer 302 der Welt Ende dieses Jahres Schluss sein.

Vierter Sieg gegen Federer

Doch vorher feierte er seinen erst vierten Sieg im 17. Spiel gegen Federer, zuletzt hatte er ihn vor fünf Jahren im Finale der Gerry Weber Open im ostwestfälischen Halle geschlagen. Auf Haas wartet in seinem ersten ATP-Viertelfinale seit über drei Jahren nun ein alter Bekannter.

Haas´ früherer Davis-Cup-Kollege Mischa Zverev (Hamburg/Nr. 6) gewann sein Achtelfinale gegen den Qualifikanten Yannick Hanfmann (Karlsruhe) 7:6 (7:1), 6:2. Letztmals war Haas im Mai 2014 in Rom auf der Tour unter die besten Acht gekommen.

Dabei sah es zunächst alles andere als gut für Haas aus. Federers Hunger war greifbar. Ein stabiler Aufschlag, Aggressivität am Netz und die malerische Rückhand: All das bekam Haas zu Beginn zu spüren. Nach nur 23 Minuten war der erste Satz beendet. Haas wehrte sich im zweiten Durchgang mehr und vereitelte im Tie-Break gar einen Matchball des Schweizers.

„Gönne es Tommy“

Mit seiner Familie im Rücken  Tochter Valentina war mit Haas´ Schwiegermutter am Dienstag angereist  spielte der gebürtige Hamburger einen irrwitzigen dritten Satz. Auf der Spitze des Stuttgarter Killesbergs, den vor Spielbeginn eine schier nicht enden wollende Menschenschlange geziert hatte, verwandelte der 39-Jährige nach 1:56 Stunden seinen zweiten Matchball.

„Ich bin nicht so geschockt, dass ich verloren habe. Ich wusste, dass ich gegen Tommy verlieren könnte“, sagte Federer und lobte seinen Kumpel: „Er war zum Schluss auch besser. Wenn ich es jemandem gönne, dann Tommy.“

Federer ist nach seiner Auszeit derweil noch nicht wieder ganz in der Form vom Jahresbeginn, als er bei den Australian Open seinen 18. Grand-Slam-Titel eingefahren hatte. Für die nötige Fitness auf dem Weg zum achten Wimbledon-Titel hatte er die komplette Sandplatzsaison sausen lassen. In Stuttgart ging es ihm vor allem um Matchpraxis, die muss er nun in der kommenden Woche im ostwestfälischen Halle sammeln.

Wie Haas erreichte indes Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber (Augsburg) in der baden-württembergischen Landeshauptstadt das Viertelfinale. Der 33-Jährige gewann gegen den US-Amerikaner Steve Johnson (Nr. 5) mit 7:6 (7:3), 5:7, 7:6 (8:6) und trifft auf den Wildcard-Starter Lucas Pouille (Frankreich/Nr. 4), der den Warsteiner Jan-Lennard Struff 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8) schlug.

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Bad Boys zittern sich zum Gruppensieg

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Die deutschen Handballer haben sich in der EM-Qualifikation vorzeitig den Gruppensieg gesichert.

Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop gewann beim Verfolger Portugal mit 29:26 (15:16) und kann nach dem fünften Sieg im fünften Quali-Spiel nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden. Am letzten Spieltag trifft der Europameister am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) in Bremen auf die Schweiz.

„Ich bin zu 100 Prozent glücklich und erleichtert“, sagte Prokop: „Es war das erwartet schwere Spiel, wir haben verdient gewonnen. Wir lagen nach gutem Start zwischenzeitlich zurück. Dieses Spiel gedreht zu haben, nötigt mir Respekt ab.“

Durch den Sieg im portugiesischen Gondomar verschaffte sich das bereits zuvor für die EM qualifizierte deutsche Team eine optimale Ausgangsposition für die Auslosung am 23. Juni. Die Endrunde findet im Januar 2018 in Kroatien statt. Beste deutsche Torschützen in einer bis zum Schluss hart umkämpften Partie gegen Portugal waren Kapitän Uwe Gensheimer und Rückraumspieler Julius Kühn mit je sechs Treffern.

DHB-Team mit Problemen

Coach Prokop hatte angesichts einer kräftezehrenden Saison für seine Nationalspieler mit bis zu 75 Pflichtspielen in den zurückliegenden zehn Monaten von einer „großen Willensleistung“ gesprochen, „die wir bringen müssen“. Doch die Mannschaft sei „sehr ehrgeizig und will sich mit zwei Erfolgserlebnissen in den wohlverdienten Urlaub verabschieden“.

Dieser Wille war von Beginn an spürbar. Trotz des kurzfristigen Fehlens von Paul Drux (Meniskusriss) und Simon Ernst (Kreuzbandriss) begannen Gensheimer und Co. sehr konzentriert und wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht. Hinten zeigte Torhüter Silvio Heinevetter einige spektakuläre Paraden, vorne versenkte Julius Kühn die Bälle nach Belieben.

Doch nachdem Linksaußen Gensheimer nach zwölf Minuten zum 9:5 traf, ging beim DHB-Team kurzzeitig nichts mehr und Portugal zog durch fünf Tore hintereinander vorbei. Auch in der Folge lief in der Prokop-Sieben nicht viel zusammen. In der Offensive wechselten technische Fehler mit schwachen Abschlüssen und die Abwehr bekam ihre flinken Gegenspieler nicht zu fassen, so dass Portugal vier Minuten vor der Pause plötzlich mit 15:12 vorne lag.

Enge Partie bis zum Schluss

„Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Mannschaft will, das merkt man. Aber bei uns fehlt es ein bisschen an der notwendigen Kraft“, sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning in der Halbzeit: „Jetzt ist es noch einmal eine absolute Sache des Kopfes und der Bereitschaft.“

Im zweiten Abschnitt wogte die Partie lange Zeit hin und her, die Führung wechselte ständig. Bis in die Schlussphase konnte keines der beiden Teams mit mehr als einem Tor wegziehen. Erst Kühns Treffer, acht Minuten vor dem Ende, zum 26:24 sorgte für entspanntere Gesichter auf der deutschen Bank.

Für die Partie gegen die Schweiz wird der Kader noch einmal kräftig durcheinandergewürfelt. Für Gensheimer, Patrick Groetzki, Hendrik Pekeler, Niclas Pieczkowski und Patrick Wiencek beginnt am Donnerstag der lang ersehnte Urlaub, dafür rücken Marcel Schiller, Tim Suton, Tim Hornke, Marian Michalczik und Erik Schmidt ins Aufgebot.

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Köln – Kinder vor Sprung ins kalte Wasser abduschen

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Eltern sollten ihre Kinder vor dem Planschen im kühlen Wasser unter die Dusche schicken. Das hat nicht nur hygienische Gründe, sondern bereitet den Körper auch auf den Temperaturunterschied vor. Für Kinder mit Herzschwäche könne der Sprung ins kalte Wasser lebensgefährlich sein, warnt Hans-Jürgen Nentwich vom Verband der Kinder- und Jugendärzte.
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Facebook öffnet seine No-go-Area für Renate Künast

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Bislang durfte kein Politiker das Facebook-Löschzentrum in Berlin betreten, nun wurde der Grünen-Bundestagsabgeordneten Einlass gewährt. Der Zeitpunkt ist vom Unternehmen nicht zufällig gewählt.

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SCORKL: Mini-Luftflasche für absolute Freiheit beim Tauchen

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Unter der Wasseroberfläche liegen noch einmal ganze Welten, die den meisten von uns bis jetzt verschlossen blieben. Mit einem Schnorchel kann man nicht besonders tief tauchen und bekommt dementsprechend nur einen minimalen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt. Die Erfinder von SCORKL versprechen dagegen absolute Freiheit beim Tauchen, diese soll durch eine kleine Sauerstoffflasche, die in etwa die Größe einer Trinkflasche hat, erreicht werden.

Als Sporttaucher kann man die Unterwasserwelt in vollem Ausmaß erleben, jedoch sind Kurse und entsprechende Ausrüstung sehr teuer, so dass diese Option nicht für Jedermann in Frage kommt. Ein Schnorchel und eine Taucherbrille dagegen sind leicht und unkompliziert in der Handhabung und damit für jeden eine Option, jedoch ist man dadurch, dass der Schnorchel immer Kontakt mit der Wasseroberfläche  haben muss, stark limitiert. Das Kickstarter-Projekt SCORKL kombiniert das Beste aus beiden Welten und erlaubt trotz kompletter Freiheit unter Wasser ein unkompliziertes Taucherlebnis.

Zehn Minuten lang abtauchen in eine andere Welt

Eine volle Ladung der SCORKL-Sauerstoffflasche enthält genug Sauerstoff für einen bis zu zehn Minuten lang dauernden Tauchgang – ganz ohne schwere Tauchausrüstung oder andere Limitationen. Man packt sich schnell die Sauerstoffflasche und schon kann es losgehen. Das Mundstück der Flasche ähnelt dem einer Sporttauchausrüstung. Es wird die seit Jahren bewährte Technologie verwendet, so dass man wann immer nötig frischen Sauerstoff aus der Flasche bekommt. Durch die Druckanzeige hat man zusätzlich immer im Auge, wie viel Luft noch in der Flasche vorhanden ist und kann sich so rechtzeitig wieder auf den Weg zur Wasseroberfläche machen.

Ist die SCORKL-Flasche leer, kann man sie ganz einfach über den mitgelieferten Adapter an einer normalen Sauerstoffflasche, wie man sie vom Sporttauchen kennt, auffüllen. Dies birgt das Problem, dass eine solche Flasche nicht immer und überall verfügbar ist, doch auch dafür haben die Erfinder von SCORKL eine Lösung parat; als zusätzliches Zubehör kann man eine Hochdruck-Luftpumpe erwerben, mit der man SCORKL ganz einfach selbst wieder mit Sauerstoff füllen kann. Dazu wird die Luft in der Pumpe in drei Schritten komprimiert und gefiltert, bevor sie schlussendlich in die Sauerstoffflasche geleitet wird.

Das perfekte Gadget für ambitionierte Hobbytaucher?

Mit SCORKL kann nun jeder ohne großen Aufwand in die faszinierenden Welten unter der Wasseroberfläche, die uns sonst verborgen bleiben würden, eintauchen. Durch die kompakten Abmessungen kann SCORKL problemlos mit in den Urlaub oder am Wochenende mit an den See genommen werden, wo man dann im Vergleich zum Schnorcheln eine deutlich intensivere Taucherfahrung machen kann.

SCORKL ist wohl die perfekte Lösung für Hobbytaucher, die sich mit Schnorcheln alleine nicht mehr zufrieden geben wollen, sich aber trotzdem gerne ohne komplizierte Vorbereitungen ins Wasser stürzen. Zurzeit könnt ihr SCORKL noch auf Kickstarter unterstützen, das Finanzierungsziel von 30.000 Australischen Dollar wurde bereits um das gut Zehnfache übertroffen, mit 178 Euro seid auch ihr bald stolze Besitzer von SCORKL.

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Le Mans 2017: Toyota übernachtet auf der Pole-Position

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Toyota hat sich die Bestzeit in der ersten von drei Qualifyingsessions für die 24 Stunden von Le Mans 2017 gesichert. Kamui Kobayashi war im TS050 mit der Startnummer 7 in 3:18.793 Minuten der schnellste Mann am Mittwochabend an der Sarthe. Der Japaner war um 0,638 Sekunden schneller als Sebastien Buemi im Schwesterauto (Startnummer 8). Der dritte Toyota belegte nach einer Runde in 3:19.958 Minuten von Nicolas Lapierre den vierten Rang.

Die zuvor in Simulationen berechneten Rekord-Rundenzeiten blieben aus . Die Strecke hatte offenbar zu wenig Grip, der Verkehr mit 60 Fahrzeugen war zu dicht und der Wille der LMP1-Hersteller, die Fahrer auf Attacke zu schicken sehr begrenzt. Porsche arbeitete weiterhin konsequent an der Vorbereitung des Rennens und testete bei abnehmenden Temperaturen nach Sonnenuntergang einige Set-upvarianten und verschiedene Reifenmischungen.

Timo Bernhard brachte den 919 Hybrid mit der Startnummer 2 in 3:19.710 Minuten auf den dritten Rang, Neel Jani beendete die Session gemeinsam mit seinen Kollegen Andre Lotterer und Nick Tandy auf Platz fünf. Im Lager der LMP1-Privatmannschaft ByKolles schaffte Dominik Kraihamer nach einem Motorwechsel im Freien Training den Sprung vor die gesamte LMP2-Schar. In 3:28.887 Minuten konnte man sich um eine halbe Sekunde vor dem besten „kleinen Prototypen“ positionieren.

GTE-Teams legen deutlich an Tempo zu

In der LMP2-Klasse ganz es nur ansatzweise eine Zeitenjagd. Nachdem zunächst lange Zeit die beiden Manor-Orecas die Spitze belegt hatten, holte Mathieu Vaxiviere (TDS) die Keule heraus. In 3:29.333 Minuten war der junge Franzose erheblich schneller als Bruno Senna (2./+ 0,518 Sekunden) im schnellsten der beiden Rebellions. Auf Rang drei übernachtet Simon Trummer mit seinem Oreca-Gibson von Manor. Vor allen in der LMP2-Klasse gab es im Verlauf des Qualifyings viele Zwischenfälle.

Der Dallara von Villorba Corse rollte mit Andrea Belicchi langsam und ohne Licht um den Kurs, das baugleiche Auto von SMP zeigte Flammen, sodass Michail Aljoschin das Fahrzeug in Mulsanne abstellen musste. Eric Trouillet legte den Graff-Oreca an gleicher Stelle in den Kies, Konstantin Calko drehte sich wild in Tertre Rouge und Jan Lammers kroch mit dem Dallara des Racing Team Nederland im Schleichtempo über die kompletten 13,6 Kilometer. Freie Fahrt gab es also nur selten.

Im Gegensatz zu den Prototypen, die erheblich langsamer unterwegs waren als bei den schnellsten Runden im Vortest vor zehn Tagen, konnten die GTE-Autos gewaltig an Tempo zulegen. Bei den Profis markierte Marco Sörensen (Aston Martin) die Bestzeit in 3:52.117 Minuten, direkt dahinter folgten die beiden Ferrari 488 von AF Corse. In der GTE-Am-Kategorie sicherte Mathias Lauda die provisorische Pole-Position für Aston Martin. Am Donnerstag finden um 19:00 Uhr und um 22:00 Uhr zwei jeweils zweistündige Qualifyings statt.

© Motorsport-Total.com

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