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EasyAcc SoundX im Test: Der mobile Dauerläufer-Lautsprecher

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Einen guten Klang soll er haben. Zudem noch mit langer Akkulaufzeit und zu einem niedrigen Preis. Die Rede ist vom perfekten Bluetooth-Lautsprecher. Wer auch noch großen Wert auf Mobilität und schickes Design legt, der könnte am EasyAcc SoundX Gefallen finden. Der Bluetooth-Lautsprecher verspricht so Einiges – wir haben uns den Design-Speaker in einem Test genauer für euch angesehen.

soundx

EasyAcc hat sich auf Elektronik und Gadgets fokussiert und möchte mit seinem SoundX den optimalen Lautsprecher für unterwegs schaffen, der nicht nur mit gutem Klang, sondern auch mit langer Akkulaufzeit (bis zu 20 Stunden) und hoher Kompatibilität überzeugen soll. Dafür spendiert EasyAcc seinem SoundX insgesamt 10 Watt Maximalleistung aus zwei Membranen. Wir wollten uns nun selbst ein Bild vom Bluetooth-Lautsprecher machen, denn was der Hersteller in der Produktbeschreibung so erzählt, klingt auf den ersten Blick nach einem Produkt der Oberklasse.

Bluetooth-Lautsprecher zum günstigen Preis

Der Lautsprecher wird in einem schlichten Umkarton geliefert und kommt mit einem 3,5mm Klinkenkabel, einem Micro-USB-Kabel sowie einer kleinen Anleitung daher. Mehr braucht man heutzutage wohl auch nicht mehr. Zuerst wird natürlich der Lautsprecher in die Hand genommen und überzeugt bereits jetzt mit einer tollen Haptik, die man nicht in diese Preisklasse erwarten würde. Das Gehäuse selbst ist aus hochwertigem Polycarbonat gefertigt, während vorne und hinten ein Lautsprecher-Gitter befestigt wurde, um die Membrane vor äußeren Einflüssen zu schützen.

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Auf dem Kopf des EasyAcc SoundX befindet sich die Steuereinheit für den Lautsprecher. Hier kann man zwischen den verschiedenen Eingängen wechseln und die Musik steuern – lauter, leiser oder das Wechseln zwischen Liedern ist damit einfach möglich. Gut gefällt uns, dass die Lautstärke, die über den SoundX eingestellt wird auch gleichermaßen am Smartphone synchronisiert wird – andersherum genauso. Bei anderen Lautsprechern kann man die Lautstärken des Speakers und die des Wiedergabegeräts separat anpassen, was oftmals etwas störend empfunden wird.

Ebenso auf der Oberseite trifft man auf vier LED-Indikatoren, die von links nach rechts einen niedrigen Akkustand oder die Bluetooth-, microSD-Karten- und AUX-Verbindung visualisieren. So weiß man immer welches Gerät gerade aktiv ist. Ein Mikrofon zum Telefonieren ist ebenso integriert und vervollständigt das Angebot. Wichtig zu erwähnen ist noch die Rückseite, die nicht nur den microSD-Karten-Schacht beherbergt, sondern auch die Klinke und das Ladekabel entgegennimmt. Möchte man den EasyAcc SoundX ein- und wieder ausschalten, muss man sich auch auf der Rückseite behelfen. Hier hat EasyAcc nämlich den Powerschalter eingebaut.

Wie klingt der EasyAcc SoundX denn überhaupt?

Nun zum Klang: Wir sind mit nüchterner Haltung an das Ganze herangegangen, da wir wussten wie preiswert der SoundX zu erhalten ist. Ähnliche Lautsprecher dieser Preisklasse können meist nicht überzeugen und geraten schnell in Vergessenheit, bzw. weichen für einen besseren Lautsprecher vom Platz. Für den SoundX gilt das jedoch nicht, denn die zwei jeweils 5 Watt leistenden Membrane verrichten gute Arbeit. Zwar darf man kein Klangwunder erwarten, doch hört man den Lautsprecher, ohne ihn gesehen zu haben, würde man ihn durchaus in kostenintensiveren Bereichen einordnen. Die Bluetooth 4.0 Verbindung war während des Tests stets stabil und verzögerungsfrei.

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Dass die Höhen und Mitten bei Membranen dieser Größe in Ordnung sind, war fast schon klar. Hier hat kaum noch ein Hersteller Probleme mit dem Klang. Die niedrigen Frequenzen machen nur leider oftmals zu schaffen. Auch bei EasyAcc SoundX? Nein, nicht wirklich. Der mobile Lautsprecher schafft eine erstaunlich voluminöse Kulisse, besonders dann, wenn man ihn etwas lauter dreht. Ab 90% der Gesamtlautstärke – an einem iPhone gemessen – fangen Bässe und Höhen leider etwas zu kratzen an, doch mit seinen insgesamt 10 Watt dreht man den Speaker nur selten auf sein Maximum. In einer netten Runde mit Freunden verrichtet der SoundX bei 50% der Maximalleistung seine Arbeit. Und das echt gut!

Die Akkulaufzeit von 20 Stunden, die vom Hersteller angegeben ist, konnten wir mit knapp 19 Stunden fast bestätigen, sind also sehr zufrieden damit. An Ort und Stelle hält sich die EasyAcc-Box übrigens mit einer Anti-Rutsch-Fläche an der Unterseite. Wer noch auf der Suche nach einem preiswerten Lautsprecher ist, der auch optisch gefällt, der könnte mit dem EasyAcc SoundX richtigliegen. Für 35,99 Euro kann der Bluetooth-Lautsprecher bestellt werden.


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WEC Nürburgring 2017: Porsche feiert nächsten Sieg

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Porsche hat nach 2015 und 2016 den dritten Sieg in Folge beim 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Nürburgring gefeiert. Die LMP1-Werksmannschaft aus Weissach konnte mit einem Doppelerfolg in der Eifel einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung machen. Die Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley (Startnummer 2) überquerten die Ziellinie 1,6 Sekunden vor dem Schwesterauto mit Neel Jani, Andre Lotterer und Nick Tandy.

„Das war eine tolle Arbeit vom Team. Beide Autos hätten gewinnen können. Unsere Teamkollegen hätten den Erfolg genauso verdient gehabt wie wir. Die Führung wechselte immer wieder zwischen unseren Autos. Es war wirklich eng“, sagt Timo Bernhard, der bei seinem Heimspiel erneut auf die höchste Stufe des Podiums klettern durfte. „Meine Kiwi-Teamkollegen nennen mich ‚Ring-König‘. Ich selbst mag das nicht so gern, aber ich gönne ihnen den Spaß.“

Toyota hat das Pech nach dem ereignisreichen und enttäuschenden Rennen in Le Mans immer noch auf seiner Seite. In der Einführungsrunde hinter dem Safety-Car erlitten die Japaner einen herben Rückschlag. Am TS050 von Sebastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima streikte die Benzinpumpe. Der Austausch des Bauteils warf die Mannschaft um satte fünf Runden zurück. Das Rennen für die in der WM besser platzierte Toyota-Crew #8 war verloren, bevor es richtig begonnen hatte.

Das Schwesterauto konnte unterdessen die Pole-Position zu Beginn in die Führung umsetzen. Kamui Kobayashi wehrte im ersten Stint über 32 Runden die Angriffe von Andre Lotterer und Timo Bernhard ab. Auch Jose Maria Lopez konnte den Toyota konnte den TS050 mit der Startnummer 7 eine Weile in Front halten, aber nach knapp 80 Minuten gingen Brendon Hartley und Neel Jani vorbei. Es zeigte sich das, was zuvor erwartet worden war: Porsche konnte über die Distanz ein besseres Tempo halten.

Mehrfacher Wechsel der Porsches an der Spitze

Abschütteln ließ sich Toyota jedoch erst, als die Probleme mit der Reifenhaltbarkeit immer größer wurden. Das war der Fall, als sich kurz vor Rennmitte erste Wolkenlücken bildeten und die kurzen sonnigen Abschnitte für einen Anstieg der Streckentemperatur sorgten. Die beiden führenden Porsches hatten schnell fast eine Minute Vorsprung herausgefahren und wechselten sich anschließend in der Führungsarbeit ab – wenn auch nicht immer mit freiwilligen Positionswechseln.

Dass auf dem Weg zum möglichen Gewinn der Fahrer-WM das in der Gesamtwertung erheblich besser platzierte Auto der amtierenden Le-Mans-Champions bevorzugt würde, war klar. Aber nach gut vier Stunden hätte es fast beide 919 aus dem Rennen gerissen. Earl Bamber und Nick Tandy zogen im Paarflug ihre Kreise, als sich auf der Zufahrt zur Veedol-Schikane Tor Graves mit dem Manor-Oreca drehte. Ein 919 links, einer rechts ganz knapp am Hindernis vorbei. Tandy wählte dabei die schnellere Linie und übernahm die Spitze wieder.

In der letzten Rennstunde behielt Andre Lotterer die Führung zunächst nicht nur, sondern er setzte sich auch entschlossen von Le-Mans-Champion Timo Bernhard ab. Sollte Porsche tatsächlich die Startnummer 1 zum Sieg fahren lassen? Nein, der Gewinn beider Titel in der Saison 2017, die womöglich die vorerst letzte für Porsche in der WEC sein könnte, ist den Stuttgartern zu wichtig. Beim letzten Splash-und-Dash-Stopp benötigte die Startnummer 1 satte 20 Sekunden länger als das spätere Siegerauto. So etwas geht auch unauffälliger …

LMP2-Klasse: Schon wieder „Mighty 38“ siegreich

Hinter den beiden Porsche 919 kam der Toyota #7 mit einem Rückstand von gut einer Minute ins Ziel. Das Schwesterauto schaffte es trotz der achtminütigen Reparatur zu Beginn noch auf Gesamtrang vier. ByKolles, das einzige private LMP1-Team in der WEC, hatte ähnliche Probleme wie an den Vortagen. Mit einem äußerst schwierig zu fahrenden CLM P1/01 kamen Dominik Kraihamer, Oliver Webb und Marco Bonanomi nur auf Gesamtrang 14.

In der LMP2-Klasse feierten Oliver Jarvis, Thomas Laurent und Ho-Pin Tung nach ihrem großen Le-Mans-Triumph den nächsten Sieg. Das Trio im Oreca-Gibson von Jackie-Chan-DC profitierte im anfangs engen Kampf vom starken Amateur in seinen Reihen. Ex-Kart-Weltmeister Laurent, der in diesem Jahr von der FIA noch als Silber-Pilot eingestuft ist, war erheblich schneller als die Gentleman-Fahrer Julien Canal (#31) und David Heinemeier Hansson (#13) in den Rebellions sowie Matt Rao im Alpine #36.

„Es war ein tolles Rennen. Es ging einfach nur darum, sich aus allen Scharmützeln herauszuhalten. Thomas und Ho-Pin sind großartig gefahren“, freut sich Jarvis über seinen zweiten LMP2-Erfolg in Serie. Hinter dem siegreichen DC-Auto #38 , dem Rebellion #31, dem Alpine #36 und dem Rebellion #13 platzierten sich der zweite Jackie-Chan-Oreca und as Auto von G-Drive, das zu Beginn eine dreiminütige Strafe hatte absitzen müssen. Simon Trummer erreichte im Manor #25 Rang sieben.

GTE-Pro: Ferrari bezwingt Porsche im Rennen

Der Kampf der GTE-Hersteller brachte auch am Nürburgring viel Freude. Beim Start warf Michael Christensen den von Pole gestarteten Porsche zu tief in die erste Ecke. Es profitierte zunächst der Aston Martin von Thiim/Sörensen, später kamen jedoch die wahren Stärken der Autos über die Distanz zum Vorschein. Plötzlich waren nur noch Porsche und Ferrari siegfähig. Vor allem die Italiener konnten mächtig aufdrehen um mit dem Auto #51 (Calado/Pier Guidi) letztlich gewinnen.

„Wir haben im Qualifying bewusst Reifen gespart, weil uns immer klar war, dass diese Strecke viel Gummi frisst. Das hat sich ganz offensichtlich gelohnt, Wir konnten von dieser Strategie eindeutig profitieren und nach der großen Enttäuschung in Le Mans endlich siegen“, freut sich James Calado, der seinen 488 GTE vor den beiden Porsche 911 RSR von Lietz/Makowiecki (#91) und Christensen/Estre (#92) ins Ziel brachte. Der zweite AF-Corse-Ferrari stand mehrfach wegen Getriebeproblemen in der Garage und war chancenlos.

Nicki Thiim und Marco Sörensen brachten ihren Aston Martin Vantage auf Platz vier ins Ziel, dahinter erlebten die beiden Ford GT von Priaulx/Tincknell und Mücke/Pla nicht das Heimspiel, das sich der Hersteller mit großem Produktionsstandort in Köln erhofft hatte. Die Le-Mans-Klassensieger Jonny Adam, Darren Turner und Daniel Serra (Aston Martin) boten großartige Zweikämpfe im Wettbewerb, hatten mit der Entscheidung um den Sieg aber nie etwas zu tun.

Die großen Porsche-Festspiele auf dem Nürburgring machte der Sieg des Proton-911ers in der GTE-Am-Kategorie perfekt. Nach drei Podestplätzen in Serie konnten Christian Ried, Matteo Cairoli und Marvin Dienst ihren ersten Saisonerfolg feiern. Das Trio setzte sich in einem interessanten Kampf gegen Molina/Flohr/Castellacci (Ferrari) und Lamy/Dalla Lana/Lauda (Aston Martin) durch. Die Saison 2017 der WEC wird am ersten Wochenende im September in Mexiko fortgesetzt.

© Motorsport-Total.com

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M. Beisenherz: Sorry, ich bin privat hier: Ich trinke, also bin ich

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Tapfer und unerschrocken sitzt dieses gestandene Mannsbild da und kippt einen sommerlich leichten Aperitif in die Mitte seines bärtigen Hanseatengesichts.

Ich bin ehrlich beeindruckt. Bestellen sich Männer in der Regel doch schon deshalb keinen Aperol Spritz, weil zahllose „Piccolöchen“-Gags in Sat-1-Schwulenkomödien ihnen die Möglichkeit verbaut haben, das zu trinken, was ihnen womöglich besser schmeckt als Bier.

Vor Jahren habe ich mal eine Brauerei besucht. Noch bevor mir der Geschäftsführer beibringen musste, dass ich dort nicht würde einziehen dürfen, erzählte er mir, dass man für Gastronomien eine 0,2-Liter-Flasche Bier plane. Name: „La Piccola“.

Kastrationsängste eines Ruhrgebietsgeprägten

Ehrlich entsetzt über so wenig Volksnähe sah ich mich genötigt, ihn aufzuklären, dass kein Mann jemals an einer Theke stehen und sich ein Getränk namens „La Piccola“ bestellen würde. Kastrationsängste eines Ruhrgebietsgeprägten.

Die Flasche kam nie auf den Markt.

Ich bin absolut überzeugt, dass aus demselben Grund damals die „Cola Zero“ eingeführt wurde. Welcher Mann ordert schon gern ein „Light“-Produkt und gibt somit zu, sich um seine Figur zu scheren?

Getränke sind identitätsstiftend. Im Freundeskreis war ich lange als begnadeter Biertrinker bekannt, was mir den schmeichelhaften Spitznamen „Tyrannosaurus Beck’s“ eingebracht hat.

Ganz avantgardistisch gesellte sich dann aber irgendwann Gin Tonic dazu. Der war damals noch selten, heute macht jeder, der einen Chemiebaukasten daheim hat, seinen eigenen Gin. Jede Stadt hat ihre eigenen Brennereien, jede Bar die komplette Auslage voll mit dem Zeug, und ich sehe meinen Individualismus bedroht.

Die Supermärkte waren voll mit Hugo-Drinks

Trinkt noch irgendwer Wodka Lemon? Comeback gefällig? Ein ehrlicher Klassiker, so wie die Mercedes E-Klasse. Nicht, dass man die Fahrt sonderlich genossen oder was zum Prahlen hätte – aber man kommt ans Ziel.

kurzbio beisenherzEbenso ist es im Sommer 2017 fast schon wieder ironisch lässig, sich einen an sich total outen Hugo zu bestellen – dieses Versicherungsfachangestelltenkoks, das um die Jahrzehntwende dafür sorgte, dass in Deutschland plötzlich flächendeckend Holunderblüten geerntet wurden.

Die Supermärkte waren voll mit Hugo-Drinks. Selbst an Tankstellen konnte man palettenweise Dosen kaufen mit – Obacht! – „City Hugo“. Für den echt urbanen Rausch!

Der Name des Getränks ist übrigens keine Hommage an den bekannten Schriftsteller Victor Hugo. Genauso wenig wird der im Raum Gelsenkirchen-Ückendorf sehr beliebte Kneipier Hugo Czaberniak damit geehrt. Tatsächlich hat der Erfinder des Cocktails, Roland Grüber, den Namen einfach zufällig ausgewählt.

Anders als Deutschlands heimlicher Bundespräsident Udo Walz, der von dem Trend zu profitieren hoffte und einem verdutzten Volk den nach ihm benannten „Udo“ präsentierte. Ein grandioser Misserfolg.

Merke: Eine Welle, die du nicht selbst gelegt hast, lässt sich schwerlich reiten.

Und ebbt schnell ab.

Der Mensch liebt Moden, und so wird sich der in diesem Jahr sehr beliebte Negroni irgendwann auf dem Trendgetränkefriedhof einfinden.

Neben Cosmopolitan, Batida-Kirsch, Pfeffi, Flimm und Zaza-Apfelsaft.

Eine Frage jedoch bleibt: Was bitte mache ich mit meinem Vorrat „City Hugo“, wenn ich aufs Land ziehe?

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Darum vergeht die zweite Ferienhälfte so schnell

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NRW steckt in den Sommerferien. Ist der Urlaub zur Hälfte rum, vergehen die Tage gefühlt viel schneller. Warum ist das so – und was kann man dagegen tun?
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Stockton-Sohn unterschreibt bei Göttingen

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Michael Stockton, der Sohn des ehemaligen amerikanischen Basketball-Stars John Stockton, wechselt nach Deutschland.

Wie der Bundesligist BG Göttingen am Freitag mitteilte, unterschrieb der 28-Jährige einen Vertrag für die kommende Saison.

Stockton junior spielt – wie einst auch sein Vater – auf der Position des Point Guards.

Er kommt vom griechischen Klub AS Apollon Patras und hat in der Bundesliga bereits für die MHP Riesen Ludwigsburg gespielt.

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Niederlande starten mit Sieg in Heim-EM

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Die niederländischen Fußballerinnen haben die Jagd auf den EM-Titel im eigenen Land erfolgreich begonnen. Im Eröffnungsspiel in Utrecht setzte sich das Oranje-Team gegen Vize-Europameister Norwegen mit 1:0 (0:0) durch. Vor den Augen von König Willem-Alexander erzielte Shanice van de Sanden (66.) den hochverdienten Siegtreffer. 

Vor der niederländischen Frauenfußball-Rekordkulisse von 21.732 Zuschauern entwickelte sich eine muntere Partie, bei der mehr Tore hätten fallen müssen. Sowohl Norwegen mit Caroline Hansen vom deutschen Meister VfL Wolfsburg in der Startelf, als auch die Niederlande mit Jackie Groenen vom 1. FFC Frankfurt erspielten sich in der ersten Hälfte beste Gelegenheiten.

Die Ex-Münchnerin Vivianne Miedema scheiterte vor dem norwegischen Tor mehrfach an ihren Nerven.

Am späteren Sonntag (20.45 Uhr) treffen im zweiten Spiel der Gruppe A in Doetinchem Dänemark und Belgien aufeinander. Titelverteidiger und Rekord-Europameister Deutschland startet am Montag  (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Breda mit dem Klassiker gegen Schweden in die Endrunde.

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Mordssommer – Krimitipps für die Ferien

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Kinder verschwinden und tauchen Jahre später völlig verändert wieder auf, Fiktion wird von der Wirklichkeit eingeholt, Klassiker erscheinen völlig neu. Die WDR 5 Krimiexperten Ingrid Müller-Münch und Ulrich Noller stellen die spannendsten, neuesten und trendigsten Krimis für den Urlaub vor.
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TV-Maklerin in Therapie: Wie sich Hanka Rackwitz ihren Zwangsstörungen stellt

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Hanka Rackwitz konnte im diesjährigen Dschungelcamp viele ihrer Phobien und Zwänge offenbar kurzzeitig überwinden. Vielen Zuschauern offenbarte sich eine ganz neue, unerschrockene Hanka, die den meisten bislang als TV-Maklerin von „Mieten, kaufen, wohnen“ bekannt war. Bei stern TV sagte sie im Februar, sie wolle ihre Zwänge nun auch im Alltag loswerden – und eine Konfrontations-Therapie angehen, so Rackwitz live im Studio. „Und dann komme ich als eine neue Hanka zurück, die das Leben bei der Wurzel packt. Jawoll!“
Ängste_FAQ und Info (stern Gesund)Tatsächlich waren ihre Probleme im Alltag schnell wieder zurückgekommen. Bis zuletzt kämpfte Hanka Rackwitz täglich viele Stunden mit ihren Zwangshandlungen, wie sie im vergangenen Jahr bei stern TV berichtete. Sie wusch und desinfizierte sich stundenlang die Hände, kontrollierte in Ritualen, ob ihr Herd ausgeschaltet ist – und aus panischer Angst vor Keimen konnte sie nicht einmal die Klinke der eigenen Haustür anfassen.  Eine Therapie ist für die 48-Jährige aber kein leichter Schritt, sagt sie selbst: „Da wartet irgendetwas, das ich gar nicht kenne und dem ich mich ganz neu stellen muss.“ Das versetze sie in Panik. Sie weiß aber auch, dass die Behandlung in der Schön Klinik Roseneck bei Prof. Dr. Ulrich Voderholzer ihre vielleicht letzte Chance ist, ein normales Leben zu führen. 

Für jeden Tag in der Klinik eine Hose

stern TV hat Hanka Rackwitz kurz vor Beginn der Therapie noch einmal zu Hause besucht. Ihre Zwänge schienen stärker, als je zuvor. Die Abreise in die Klinik am Chiemsee bereitete ihr große Sorgen. Sechs bis acht Wochen sollte die Therapie dauern, dafür benötigte sie allein schon zig Hosen, da Hanka Rackwitz jede Hose in der Klinik nur einmal würde tragen können: „Ich habe meine Hosen durchgezählt, und ich habe bis jetzt erst 22. Ich kann ja nicht eine Hose zweimal anziehen.“ Ihre nächste Befürchtung: Dort gäbe es nur große Waschmaschinen, in denen auch andere ihre Kleidung waschen – für Hanka undenkbar. Auch von ihren anderen Klamotten glaubt sie, dass sie sie nach der Therapie nicht wieder mit nach Hause bringen würde, weil sie von der Klinik verseucht seien. Es sei denn, die Therapie würde ein Erfolg.

Leben mit Zwängen 16.00Hanka Rackwitz nach dem Dschungel_14.30Panikattacke vor laufender Kamera

Zu allem Überfluss war am Vortag ihrer Abreise ihr Kater aus der Wohnung entwischt. Hanka konnte „Pitty“ zwar wieder einfangen, doch seine Pfoten, die draußen auf dem Boden waren, hatten sie berührt und „kontaminiert“. Es folgte eine Kettenreaktion: Hanka Rackwitz war von einer Sekunde auf die andere nicht mehr ansprechbar, prüfte panisch, ob ihre Haut irgendwo eine Wunde hat, durch die Keime hätten eintreten können. Dann wusch und desinfizierte sie sich minutenlang und bekam vor laufender Kamera einen Panikanfall. Nur mit ihrem Waschritual konnte sie sich wieder beruhigen: „Ich muss so lange meine Hände waschen, bis die Panik nachlässt. Bis die Spannung abebbt.“ Hanka Rackwitz weiß, dass das ritualisierte Waschen übertrieben und sinnlos ist, dennoch kann sie es nicht stoppen.

Als sie endlich ans Packen denken konnte, durften ihre Koffer nur im Badezimmer liegen, dem „reinsten“ und damit sichersten Ort der Wohnung. Das Bad ist Hankas Heiligtum. Hier darf niemand eintreten – nicht einmal ihre geliebten Katzen. Alle ihre Kleidungsstücke hat sie im Bad auf Kleiderständern hängen, damit sie sie nach dem Duschen noch in der Badewanne stehend greifen und anziehen kann. Mit ihrem Verstand begreift Hanka Rackwitz, dass keine echte Gefahr besteht, doch ihre Zwänge siegen und beherrschen die jeweiligen Situationen. „Irgendwie ist das wie so ein geliebter Feind, dieser Zwang“, erklärt sie. „Das ist wie was Vertrautes, was dir mit der Zeit eine gewisse Sicherheit gibt. Das ist so eine Konstante, eigentlich die einzige Konstante in meinem Leben.“

Verstärkte Zwänge und Rituale verzögern die Abreise

Der Tag ihrer Abreise: ein Desaster. Eigentlich hatte Hanka Rackwitz um 9:30 Uhr von Mücheln Richtung Prien am Chiemsee starten wollen. Doch ihre Abfahrt verzögerte sich immer wieder. Hanka kontrollierte mehrfach alle Fenster, fühlte, ob es einen Luftschlitz gab, dann rüttelte sie genau sieben Mal an jedem Griff. Sieben ist in diesem Fall ihre Sicherungszahl. Typisch für zwangserkrankte Menschen: Bei Stress und seelischem Druck verstärken sich die Zwangshandlungen. Das Kontrollritual beruhigt. Bis Hanka aufbrechen konnte, war es bereits 14 Uhr. Unterwegs auf der Autobahn konnte sie keine Raststätten-Toilette benutzen, suchte sich deshalb Abfahrten, wo sie „wild“ pinkeln konnte. Sie findet für vieles eine Lösung – doch das kostet eben Zeit.
Erst abends um 19:30 Uhr – anstatt wie geplant um 14:30 Uhr – kam Hanka Rackwitz in den Schön Kliniken Roseneck am Chiemsee an. Ihr Patientenzimmer fand sie zwar hübsch, trotzdem fühlte sie sich sehr verloren. Das erste, was sie dort ausgepackt hat, war: ihr Desinfektions-Küchenreiniger. Das Waschbecken in ihrem Bad könne sie gar nicht benutzen, sagte Hanka: „Das können sie ausbauen, weil: Da spucken die Leute rein!“ Auch das Bett gruselte sie. Die Angst vor der fremden Umgebung war ihr anzumerken, die Sicherheiten zu Hause waren weg. Aber sie weiß auch: Die Therapie kann alles verändern. „Ja, ich muss es machen, für mein Leben und für mich!“ Wird sie durchhalten?

Wie es mit Hanka Rackwitz in der Therapie weiterging, erfahren Sie kommende Woche bei stern TV.

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„King Roger“ marschiert ohne Satzverlust ins Finale

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Roger Federer riss die Arme in den Abendhimmel über Wimbledon, lächelte zufrieden ins Publikum und streifte sich das Stirnband vom Kopf. Und tatsächlich: Da waren doch ein paar Schweißperlen im Gesicht des derzeit alles überragenden Rasenkönigs zu sehen.

Der Sieg im Halbfinale über den tapfer kämpfenden Tschechen Tomas Berdych hatte Federer zwar wieder keinen Satz, dafür aber zumindest ein paar Nerven gekostet.

Nach dem 7:6 (7:4), 7:6 (7:4), 6:4 in 2:18 Stunden fehlt dem Maestro aus der Schweiz nur noch ein Sieg zum historischen achten Titel im All England Club. Nie zuvor hat ein Spieler derart oft auf dem „Heiligen Rasen“ triumphiert, bislang teilt sich Federer die Bestmarke mit Pete Sampras (USA) und dem legendären Briten Williams Renshaw.

„Es ist ein Privileg und eine große Freude, hier ein weiteres Endspiel auf dem Centre Court zu spielen“, sagte Federer, mit beinahe 36 Jahren der älteste Finalist in Wimbledon seit 1974: „Ich kann es kaum glauben, das fühlt sich überragend an. Jetzt freue ich mich auf einen freien Tag, um zu realisieren, was passiert ist. Und dann möchte auch ein gutes Finale spielen.“

Cilic weiß, wie man Federer schlägt

Sein Gegner ist die wohl größte Herausforderung im Turnier: der 1,98-m-Hüne Marin Cilic aus Kroatien. Der US-Open-Sieger von 2014 befindet sich in der Rasenform seines Lebens, im Halbfinale bezwang er den Amerikaner Sam Querrey ebenfalls nerven- und aufschlagstark mit 6:7 (6:8), 6:4, 7:6 (7:3), 7:5.

Cilic weiß, wie man Federer in großen Matches bezwingt, auf dem Weg zu seinem Triumph in New York gelang ihm sein bisher einziger Sieg in sieben Aufeinandertreffen.

Cilic (28) weiß aber auch, was auf dem Centre Court auf ihn zukommt. „Roger spielt sein bestes Tennis auf diesem Platz, hier fühlt er sich zuhause“, sagte er. Vor einem Jahr hatte Cilic die Chance, den angeschlagenen Federer aus dem Turnier zu werfen, vergab im Viertelfinale jedoch drei Matchbälle.

Im Jahr 2017 ist Federer ein anderer Spieler, „frischer, ausgeruhter und selbstbewusster“, wie er selbst sagt. Die Kraft, die er durch die Pause während der Sandplatzsaison gespart hat, machte gegen Berdych den Unterschied aus.

Becker schwärmt – Rosberg in der Royal Box

Zwar hielt der frühere Finalist mutig dagegen und stellte Federer vor größere Aufgaben als alle seine fünf vorherigen Gegner zusammen, in den entscheidenden Momenten spielte der Rekordsieger jedoch stets sein bestes Tennis.

„Ich habe so gut gespielt wie lange nicht mehr. Leider bin ich auf den Besten getroffen. Roger gibt dir keinen Rhythmus, er hat alles kontrolliert“, sagte Berdych enttäuscht.

Da schwärmte auch der dreimalige Champion Boris Becker am BBC-Mikrofon. „Das ist aufregend. Das ist Unterhaltung. So wird auf Rasen gespielt“, sagte Becker. Aus der Royal Box bestaunte Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg die Show des Rasenkönigs. 

Federer macht die „Big Points“

Im vergangenen Jahr hatte Federer mit seiner Frau Mirka Rosberg bei dessen Titelgewinn in Abu Dhabi Glück gebracht. Dafür konnte sich der Wiesbadener nun revanchieren.

Immer wenn Berdych glaubte, einen Hoffnungsschimmer am Horizont zu erkennen, glänzte Federer. In den Tiebreaks ließ er nie einen Zweifel aufkommen, wer der Herr im Haus ist, und als er im dritten Satz bei 2:3 zwei Breakbälle gegen sich hatte, zerstörten drei Asse und ein weiterer erster Aufschlag Berdychs Hoffnung.

Mit all seiner Erfahrung von 18 Grand-Slam-Titeln nahm er Berdych sofort den Aufschlag ab. Die Entscheidung war gefallen.

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Die Eulen! Handball-Bundesligist ändert Namen

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Bundesligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim läuft künftig unter einem neuen Namen auf.

Wie der Aufsteiger am Donnerstag mitteilte, wird der Klub in der bevorstehenden Saison als „Die Eulen Ludwigshafen“ in Deutschlands höchster Spielklasse antreten.

Ludwigshafen hatte in der vergangenen Zweitliga-Saison Platz drei belegt und damit zum dritten Mal nach 2010 und 2014 den Sprung in die Bundesliga geschafft.

Auf der Homepage heißt es, das Symbol der Eule sei ein Zeichen für ein Werteverständnis und impliziere Handball mit „Leidenschaft, Willensstärke, einen starken Charakter sowie damit verbunden das Gefühl des absoluten Teamgedankens.“

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